DE10115879C1 - Testdatengenerator - Google Patents
TestdatengeneratorInfo
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- G11C29/04—Detection or location of defective memory elements, e.g. cell constructio details, timing of test signals
- G11C29/08—Functional testing, e.g. testing during refresh, power-on self testing [POST] or distributed testing
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Abstract
Testdatengenerator zur Erzeugung von Testdatenmustern für das Testen einer Schaltung mit: einer Frequenzvervielfachungsschaltung (8), die eine niedrige Taktfrequenz eines von einem Testgerät (2) empfangenen Eingangstaktsignals mit einem bestimmten Taktfrequenz-Vervielfachungs-Faktor (k) zur Erzeugung eines Ausgangstaktsignals mit hoher Taktfrequenz für die zu testende Schaltung (3) erhöht; mehreren Datenregistern (35-1, 35-2) zum Speichern einer bestimmten Anzahl (N) von Test-Datenworten (DW), die aus den Datenregistern ausgelesen werden; mindestens einem Multiplexer (42) zum Durchschalten eines aus dem Datenregister (35-1, 35-2) ausgelesenen Test-Datenwortes der hohen Taktfrequenz des Ausgangssignals an einen Datenbus (49) in Abhängigkeit von einem Registerauswahl-Steuerdatum eines mehrzeiligen Registerauswahl-Steuerdatenvektors (DS), der von dem Testgerät (2) mit der niedrigen Taktfrequenz des Eingangstaktsignals empfangen wird, wobei die Anzahl der Registerauswahl-Steuerdaten des Registerauswahl-Steuerdatenvektors (DS) gleich dem Taktfrequenz-Vervielfachungs-Faktor (k) ist und während einer Taktperiode des Ausgangstaktsignals dasjenige Datenwort von dem Multiplexer (42) bei einer Signalflanke des Ausgangstaktsignals durchgeschaltet wird, das durch das Registerauswahl-Steuerdatum in der zugehörigen Zeile des Registerauswahl-Datenvektors angegeben ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Testdatengenerator zur Erzeugung
von Testdatenmustern für das Testen einer getakteten Schal
tung.
Die U.S. 5,640,509 beschreibt ein IC-Gehäuse, das zwei integ
rierte Teilschaltungen, nämlich einen Prozessor und einen Ca
chéspeicher, beinhaltet. Der Cachéspeicher setzt sich dabei
u. a. aus einem Speicherarray, einem Taktmultiplizierer und
einem programmierbaren Selbsttestschaltkreis zusammen. Der
programmierbare Selbsttestschaltkreis bzw. Testdatengenerator
enthält seinerseits Selbsttestregister, in die Prüfdaten von
außen, beispielsweise von einem langsamen Testgerät, über ei
nen seriellen Pfad oder über Busleitungen eines Busses einge
schrieben werden können. Der Taktmultiplizierer in dem Ca
chéspeicher 14 erhöht im Testbetrieb die Taktrate der von au
ßen angelegten Signale.
Aus der U.S. 5,390,192 ist ein Hochgeschwindigkeitsmusterge
nerator zur Prüfung von integrierten Schaltungen bekannt. Der
Hochgeschwindigkeitsmustergenerator besteht aus einem Kon
trollspeicher und aus einzelnen Mustergeneratoren. Ein
Systemtakt wird in einem Frequenzteiler zur Steuerung des
Kontrollspeichers und des Multiplexers heruntergeteilt, wobei
der Multiplexer ein Testmuster aus den anliegenden Testmus
tern der Einzelmustergeneratoren auswählt und in einem Zeit
multiplexverfahren mit n-facher Frequenz abgibt.
Nach dem Herstellungsprozess werden integrierte Schaltungen,
insbesondere Speicherbausteine, zur Überprüfung Ihrer Funkti
onsfähigkeit einem Testvorgang unterzogen. Dabei wird die zu
testende Schaltung (DUT: Device Under Test) an eines externes
Testgerät angeschlossen.
Fig. 1 zeigt eine Testanordnung nach dem Stand der Technik.
Die zu testende Schaltung wird von dem externen Testgerät
über einen Steuerbus angesteuert und tauscht Daten über einen
Datenbus mit dem Testgerät aus. Das Testgerät generiert fer
ner Adressen zur Adressierung der Speicherzellen der zu tes
tenden Schaltung DUT, die über einen Adressbus an die zu tes
tende Schaltung angelegt werden. Die Speicherzellen werden
adressiert und die Testdaten werden in die verschiedenen
Speicherzellen des Speicherbausteins über den Datenbus durch
das Testgerät eingeschrieben. Anschließend werden die einge
schriebenen Daten wieder ausgelesen und von dem Testgerät
empfangen, wobei sie mit dem ursprünglich generierten Testda
tenmustern zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der ver
schiedenen Speicherzellen verglichen werden.
Sogenannte synchrone Speicherbausteine arbeiten mit einer be
stimmten Betriebsfrequenz und werden durch ein Taktsignal ge
taktet. Moderne Speicherbausteine arbeiten bei immer höheren
Taktfrequenzen, die bei einigen hundert Megahertz liegen kön
nen. Herkömmliche Testgeräte sind nicht in der Lage, Spei
cherbausteine, die mit derart hohen Taktfrequenzen betrieben
werden, zuverlässig zu testen. Ein weiterer Nachteil der in
Fig. 1 dargestellten Testanordnung besteht darin, dass die
Längen der verschiedenen Leitungen des Steuerbusses, des Da
tenbusses und des Adressbusses zwischen dem Testgerät und dem
Speicherbaustein relativ lang sind, so dass die hochfrequen
ten Testsignale sehr störanfällig sind.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen
Testdatengenerator zur Erzeugung von Testdatenmustern zu
schaffen, mit dem hochfrequent getaktete Schaltungen zuver
lässig unter Verwendung niederfrequenter herkömmlicher Test
geräte getestet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Testdatengene
rator mit dem in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen ge
löst.
Die Erfindung schafft einen Testdatengenerator zur Erzeugung
von Testdatenmustern für das Testen einer Schaltung mit
einer Frequenzvervielfaltungsschaltung, die eine niedrige Taktfrequenz eines von einem Testgerät empfangenen Eingangs taktsignals mit einem bestimmten Taktfrequenz-Vervielfach ungsfaktor zur Erzeugung eines Ausgangstaktsignals mit einer hohen Taktfrequenz für die zu testende Schaltung erhöht,
mehreren Datenregistern zum Speichern einer bestimmten Anzahl von Test-Datenworten, die aus den Datenregistern ausgelesen werden,
mindestens einem Multiplexer zum Durchschalten eines mit der hohen Taktfrequenz aus einem Datenregister ausgelesenen Test datenwortes an einen Datenbus in Abhängigkeit von einem Re gisterauswahl-Steuerdatum eines mehrzeiligen Registeraus wahl-Steuerdatenvektors, der von dem Testgerät mit der niedrigen Taktfrequenz des Eingangstaktsignals empfangen wird, wobei die Anzahl der Registerauswahl-Steuerdaten des Registerauswahl-Steuerdatenvektors gleich dem Taktfrequenz vervielfachungsfaktor ist und während einer Taktperiode des Ausgangstaktsignals dasjenige Test-Datenwort von dem Multi plexer bei einer Signalflanke des Ausgangsstaktsignals durch geschaltet wird, das durch das Registerauswahl-Steuerdatum in der zugehörigen Zeile des Registerauswahl-Datenvektors ange geben ist.
einer Frequenzvervielfaltungsschaltung, die eine niedrige Taktfrequenz eines von einem Testgerät empfangenen Eingangs taktsignals mit einem bestimmten Taktfrequenz-Vervielfach ungsfaktor zur Erzeugung eines Ausgangstaktsignals mit einer hohen Taktfrequenz für die zu testende Schaltung erhöht,
mehreren Datenregistern zum Speichern einer bestimmten Anzahl von Test-Datenworten, die aus den Datenregistern ausgelesen werden,
mindestens einem Multiplexer zum Durchschalten eines mit der hohen Taktfrequenz aus einem Datenregister ausgelesenen Test datenwortes an einen Datenbus in Abhängigkeit von einem Re gisterauswahl-Steuerdatum eines mehrzeiligen Registeraus wahl-Steuerdatenvektors, der von dem Testgerät mit der niedrigen Taktfrequenz des Eingangstaktsignals empfangen wird, wobei die Anzahl der Registerauswahl-Steuerdaten des Registerauswahl-Steuerdatenvektors gleich dem Taktfrequenz vervielfachungsfaktor ist und während einer Taktperiode des Ausgangstaktsignals dasjenige Test-Datenwort von dem Multi plexer bei einer Signalflanke des Ausgangsstaktsignals durch geschaltet wird, das durch das Registerauswahl-Steuerdatum in der zugehörigen Zeile des Registerauswahl-Datenvektors ange geben ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Testdatengenerators ist der Testdatengenerator zwischen einem
ersten Betriebsmodus zur Datengenerierung mit einfacher Da
tenrate und einem zweiten Betriebsmodus zur Datengenerierung
mit doppelter Datenrate umschaltbar.
Dabei wird in dem ersten Betriebsmodus vorzugsweise das durch
das Register-Auswahlsteuerdatum angegebene Testdatenwort
mit jeder ansteigenden Signalflanke des Ausgangstaktsignals
durchgeschaltet.
Bei einem zweiten Betriebsmodus des erfindungsgemäßen Testda
tengenerators wird vorzugsweise das durch das Registeraus
wahl-Steuerdatum angegebene Testdatenwort mit jeder anstei
genden und jeder abfallenden Signalflanke des Ausgangstakt
signals an den Datenbus durchgeschaltet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform schaltet der Multiple
xer das Testdatenwort an einen internen Datenbus einer Test
schaltung, die zwischen dem Testgerät und der zu testenden
Schaltung vorgesehen ist, durch.
Dabei wird in einem Schreibbetrieb der Testschaltung vorzugs
weise das an dem internen Datenbus der Testschaltung durchge
schaltete Testdatenwort mittels eines Datenausgangsdatentrei
bers an einen externen Datenbus angelegt, der an die zu tes
tende Schaltung angeschlossen ist.
Bei einem Lesebetrieb der Testschaltung wird das an den in
ternen Datenbus der Testschaltung durchgeschaltete Testdaten
wort mit einem von der zu testenden Schaltung über den exter
nen Datenbus und einer Dateneingangsschaltung empfangenen Da
tenwort durch eine Datenvergleichsschaltung verglichen, die
ein Anzeigesignal an das Testgerät abgibt, welches anzeigt,
ob die verglichenen Datenworte identisch sind.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das an
dem Datenbus anliegende Testdatenwort durch einen Inverter
schaltkreis bitweise invertierbar.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die an
dem Datenbus anliegenden Testdatenworte durch eine Phasenver
zögerungsschaltung um eine einstellbare Phasendifferenz in
Bezug auf das Ausgangstaktsignal verzögerbar.
Die Datenregister sind bei einer bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Testdatengenerators über Initialisie
rungsleitungen durch das externe Testgerät initialisierbar.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Testdatengenerators sind die Datenregister in
einem Datenregisterfeld mit 2p Datenregistern enthalten.
Dabei weist jedes Registerauswahl-Steuerdatum vorzugsweise
p Datenbits zur Selektion eines bestimmten Datenregisters
auf.
Der Registerauswahl-Datenvektor wird vorzugsweise von dem
Testgerät über Daten-Steuerleitungen mit der niedrigen
Taktfrequenz empfangen und in einem Register zwischengespei
chert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Testdatengenerators ist die Anzahl der Datensteuerleitungen
geringer als die Busbreite des externen Datenbusses.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Testdatengenerators werden die Testdatenworte
aus den Datenregistern zyklisch ausgelesen.
Der Testdatengenerator ist vorzugsweise in einer Testschal
tung enthalten, die zwischen dem externen Testgerät und der
zu testenden Schaltung vorgesehen ist und die über kurze Lei
tungen an die zu testende Schaltung angeschlossen ist.
Der erfindungsgemäße Testdatengenerator wird vorzugsweise zur
Erzeugung von Testdatenmustern für das Testen von Speicher
bausteinen verwendet, die mit einer hohen Taktfrequenz getak
tet werden.
Im weiteren wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Testdatengenerators unter Bezugnahme auf die
beigefügten Figuren zur Erläuterung erfindungswesentlicher
Merkmale beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Testanordnung nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Testanordnung, die einen
erfindungsgemäßen Testdatengenerator enthält;
Fig. 3 ein Signalablaufdiagramm zur Erläuterung der Funkti
onsweise des erfindungsgemäßen Testdatengenerators;
Fig. 4 ein Ablaufdiagramm zur weiteren Erläuterung der Funk
tionsweise des erfindungsgemäßen Testdatengenerators.
Wie man aus Fig. 2 erkennen kann, ist eine Testschaltung 1
zwischen einem herkömmlichen Testgerät 2 und einer zu testen
den Schaltung 3 angeordnet. Bei der zu testenden Schaltung 3
handelt es sich um eine beliebige getaktete digitale Schal
tung, beispielsweise einen Speicherbaustein insbesondere ei
nen DRAM-Speicher. Das Testgerät 2 legt über eine Leitung 4
ein Taktsignal mit einer vergleichsweise niedrigen Taktfre
quenz von beispielsweise 100 Megahertz an einem Takteingang 5
der Testschaltung 1 an. Von dem Takteingang 5 gelangt das
niederfrequente Eingangstaktsignal der Testschaltung 1 über
eine interne Taktleitung 6 an einen Eingang 7 einer Frequenz
vervielfachungsschaltung 8 zur Erzeugung eines Ausgangstakt
signals mit einer hohen Taktfrequenz. Hierzu multipliziert
die Taktfrequenzvervielfachungsschaltung 8 die Taktfrequenz
des Eingangstaktsignals mit einem einstellbaren Taktfrequenz
vervielfachungsfaktor k und gibt das Ausgangstaktsignal mit
der erhöhten Taktfrequenz über einen Ausgang 9 eine interne
Ausgangstaktleitung 10 der Testschaltung 1 an einen Taktaus
gang 11 zur Testschaltung 1 ab. Der Taktausgang 11 der Test
schaltung 1 ist über eine externe Taktleitung 12 mit einem
Takteingang 13 der zu testenden Schaltung 3 verbunden. Die
Frequenzvervielfachungsschaltung erhöht beispielsweise eine
Eingangstaktfrequenz von 100 Megahertz um einen Faktor 4 und
gibt ein Ausgangtaktsignal mit einer Taktfrequenz von 400 Me
gahertz an die zu testende Schaltung 3 ab.
Die Testschaltung 1 empfängt ferner notwendige Steuersignale
zum Testen der Schaltung 3 von dem Testgerät 2 über einen
Steuersignalbus 14 an einem Steuereingang 15. Die Steuer
signale gelangen über einen internen Steuersignalbus 15 der
Testschaltung 1 an einem Eingang 16 eines Parallel-Seriell-
Wandlers 17 und an einen Eingang 18 einer internen Auswerte
logik 19. Der Parallel-Seriell-Wandler 17 weist einen Takt
eingang 20 auf und erhält über eine Taktleitung 21 das Aus
gangstaktsignal von der Frequenzvervielfachungsschaltung 8.
Die Auswertelogik 19 besitzt ebenfalls einen Takteingang 22
und empfängt das hochfrequente Ausgangstaktsignal über eine
Taktleitung 23.
Der mit hoher Taktfrequenz getaktete Parallel-Seriell-Wandler
17 führt eine Parallel-Seriell-Wandlung der niederfrequenten
von dem Testgerät 2 stammenden Steuersignale durch und gibt
über einen Ausgang 24 und interne Steuerleitungen 25 der
Testschaltung 1 hochfrequente Steuersignale an einen Ausgang
26 der Testschaltung 1 ab. Der Steuerausgang 26 der Testschaltung
1 ist über einen externen Steuerbus 27 an Steuer
eingänge 28 der zu testenden Schaltung 3 angeschlossen.
Die interne Auswertelogik 19 der Testschaltung 1 generiert in
Abhängigkeit der von dem Testgerät 2 empfangenen Steuersigna
le interne Steuersignale, insbesondere Steuersignale für die
Datenein- und Datenausgangstreiber. Die Testschaltung 1 ent
hält einen Datenausgangstreiber 29 mit einem Steuereingang 30
zum Empfang eines Lese-/Schreibbefehls vom einem Ausgang 31
der Auswertelogik 19 über eine Steuerleitung 32. Die Test
schaltung 1 enthält zudem eine Dateneingangsschaltung 33 mit
einem Steuereingang 34, der ebenfalls an die Steuerleitung 32
angeschlossen ist.
Die Testschaltung 1 enthält ein Datenregisterfeld 35 mit meh
reren Datenregistern 35-1, 35-2 zum Steuern einer bestimmten
Anzahl N von Datenworten, die jeweils mehrere Testdatenbits
umfassen. Die interne Steuerung 36 besitzt einen Takteingang
37 zum Empfang des hochfrequenten Taktsignals und steuert
über Steuerleitungen 38 das Datenregisterfeld 35 an. Die Da
tenworte DW in den verschiedenen Datenregistern 35-1, 35-2
werden über Datenausgänge 39-1, 39-2 ausgelesen und gelangen
über Datenleitungen 40-1, 40-2 zu Eingängen 41-1, 41-2 eines
Multiplexers 42.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind zwei
Datenregister 35-1, 35-2 in dem Datenregisterfeld 35 enthal
ten. Bei alternativen Ausführungsformen ist die Anzahl der in
dem Datenregisterfeld 35 enthaltenen Datenregister ein Viel
faches des Wertes zwei. Die Datenregister 35-1, 35-2, die je
weils N Datenworte DW abspeichern, sind über Leitungen 43 und
ein Initialisierungsregister 44 initialisierbar. Die Testda
tenmuster werden von dem Testgerät 2 über Initialisierungs
leitungen 45 an einen Eingang 46 der Testschaltung 1 angelegt
und über interne Initialisierungsleitungen 47 in das Initia
lisierungsregister 44 eingeschrieben. Die Initialisierung der
Datenregister 35-1, 35-2 erfolgt vor dem eigentlichen Test
vorgang und kann mit einer niedrigen Taktfrequenz erfolgen.
Der Multiplexer 42 besitzt einen Ausgang 48, der über einen
internen Datenbus 49, an einen Dateneingang 50 des Datenaus
gangstreiber 29 angeschlossen ist und an einen Eingang 51 ei
ner Datenvergleichsschaltung 52 der Testschaltung 1, die über
einen weiteren Dateneingang 53 und einen internen Datenbus 54
mit einem Ausgang 55 des Dateneinganstreibers 33 verbunden
ist.
Der Datenausgangstreiber 29 weist einen Datenausgang 55 auf,
der über einen internen Datenbus 56 mit einem Datenausgang 57
der Testschaltung 1 verbunden ist. Der interne Datenbus 56
ist ferner an einen Dateneingang 58 der Dateneingangsschal
tung 33 angeschlossen. Der Datenausgang 57 der Testschaltung
1 tauscht über einen externen Datenbus 59 und einen Date
nanschluß 60 mit der zu testenden Schaltung 3 Daten aus.
Der Multiplexer 42 weist einen Steuereingang 61 auf, der über
interne Steuerleitungen 62 mit einem Ausgang 63 eines Regis
ters 64 zum Zwischenspeichern eines Registerauswahl-Daten
vektors verbunden ist. Das Testgerät 2 generiert einen mehr
zeiligen Registerauswahl-Steuerdatenvektor, der über Lei
tungen 65 an einen Steuereingang 66 der Testschaltung 1 ange
legt wird und über interne Steuerleitungen 67 und einen Ein
gang 68 in das Register 64 eingeschrieben wird. Der Multiple
xor 42 schaltet die aus den Datenregistern 35-1, 35-2 zyk
lisch ausgelesenen Testdatenworte DW in Abhängigkeit von ei
nem Registerauswahl-Steuerdatum des mehrzeiligen in dem Re
gister 64 zwischengespeicherten Registerauswahl-Steuerda
tenvektors an den internen Datenbus 49 durch. Der von dem
Testgerät 2 empfangene Registerauswahl-Steuerdatenvektor
wird mit der niedrigen Taktfrequenz des Eingangstaktsignals
in das Register 64 eingeschrieben und die umgeschalteten
Testdatenworte werden mit der hohen Taktfrequenz des Ausgangstaktsignals
durch den Multiplexer 42 an den internen Da
tenbus 49 angelegt.
Der Registerauswahl-Steuerdatenvektor weist eine bestimmte
Anzahl von Registerauswahl-Steuerdaten auf, wobei die Anzahl
der Registerauswahl-Steuerdaten gleich dem Taktfrequenzver
vielfachungsfaktor k der die Frequenzvervielfachungsschaltung
8 ist. Während einer Taktperiode des Ausgangstaktsignals wird
dasjenige Testdatenwort DW von dem Multiplexer 42 bei einer
Signalflanke des Ausgangstaktsignals durch geschaltet, das
durch das Registerauswahl-Steuerdatum in der zugehörigen Zei
le des Registerauswahl-Datenvektors angegeben ist.
Die Testschaltung 1 arbeitet in Abhängigkeit von dem externen
Steuersignal in einem Schreibbetrieb (W) oder einem Lesebe
trieb (R). In dem Schreibbetrieb der Testschaltung 1 wird das
an den internen Datenbus 49 durch den Multiplexer 42 durchge
schaltete Testdatenwort mittels des Datenausgangstreibers 29
an den externen Datenbus 59 angelegt, der mit der zu testen
den Schaltung 3 verbunden ist. In einem Lesebetrieb der Test
schaltung 1 wird das an den internen Datenbus 49 der Test
schaltung 1 durchgeschaltete Testdatenwort DW mit einer von
der zu testenden Schaltung 3 über den externen Datenbus 59
und die Dateneingangsschaltung 33 an dem Datenbus 54 anlie
gende Datenwort durch die Vergleichsschaltung 52 verglichen
und das Vergleichsergebnis von der Vergleichsschaltung 52
über einen Ausgang 69 und eine Leitung 70 in ein Register 71
eingeschrieben und dort zwischengespeichert. Das Vergleichs
ergebnis zeigt an ob die von der zu testenden Schaltung 3 er
haltenen Lesedaten mit den erwarteten Testdatenworten DW aus
den Datenregistern übereinstimmen oder nicht. Handelt es sich
bei der zu testenden Testschaltung 3 um einen Speicherbau
stein müssen die in die verschiedenen Speicherzellen einge
schriebenen Testdatenmuster mit den ausgelesenen Testdaten
mustern übereinstimmen, damit die Funktionsfähigkeit der
Speicherzellen gewährleistet ist. Das zwischengespeicherte
Vergleichsergebnis wird über Leitungen 72 an einen Ausgang 73
der Testschaltung 1 abgegeben. Der Ausgang 73 ist über Lei
tungen 74 über das externe Testgerät 2 angeschlossen.
Die Testschaltung 1 enthält zusätzlich einen internen Adres
sengenerator 75, der über Steuerleitungen 76 an einen Steuer
eingang 77 der Testschaltung 1 angeschlossen ist, wobei der
Steuereingang 77 über Steuerleitungen 78 mit dem Testgerät 2
verbunden ist. Der Adressengenerator 75 der Testschaltung 1
ist ferner über den internen Adressbus 79 an einen Ausgang 80
der Testschaltung 1 angeschlossen, der über einen externen
Adressbus 81 der Adressen zur Adressierung der Speicherzellen
an die zu testende Schaltung 3 anlegt. Der interne Adressge
nerator 75 erzeugt die Adressen in Abhängigkeit der Adressie
rungssteuersignale, die durch das Testgerät 2 über die Lei
tungen 78 gegeben werden.
Die Fig. 3a-3d erläutern die Funktionsweise des erfin
dungsgemäßen Testdatengenerators.
Fig. 3a zeigt ein Ausgangstaktsignal, das von der Frequenz
vervielfachungsschaltung 8 über die Taktleitung 12 an die zu
testende Schaltung 3 angelegt wird. Die Frequenzvervielfa
chungsschaltung 8 erhält über die Taktleitung 4 von dem ex
ternen Testgerät 2 das niederfrequente Eingangstaktsignal,
welches in Fig. 3b dargestellt ist. Die Taktfrequenz wird
durch die Frequenzvervielfachungsschaltung mit einem bestimm
ten Taktfrequenzvervielfachungsfaktor k, der in dem gezeigten
Beispiel vier beträgt, zur Erzeugung des in Fig. 3a darge
stellten Ausgangstaktsignals multipliziert. Das in Fig. 3b
dargestellte Eingangstaktsignal weist beispielsweise eine
Frequenz von 100 Megahertz auf während das in Fig. 3a darge
stellte Ausgangstaktsignal eine Taktfrequenz von 400 Mega
hertz aufweist, die der Betriebsfrequenz des zu testenden
Speicherbausteins 3 entspricht.
Zum Zeitpunkt t0 wird der von dem Testgerät 2 über die Lei
tungen 65 an die Testschaltung 1 angelegte Registerauswahl-
Steuerdatenvektor DS in das Register 64 zur Ansteuerung des
Multiplexors 42 eingeschrieben. Der Registerauswahl-Steuer
datenvektor DS enthält mehrere Registerauswahl-Steuerdaten,
deren Anzahl gleich dem Frequenz-Vervielfachungsfaktor k ist.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel weist der Register
auswahl-Steuerdatenvektor DS vier Registerauswahl-Steuer
daten auf, wobei jedes Steuerdatum einem Datenregister 35-i
innerhalb des Datenregisterfeldes 35 entspricht. Bei der in
Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind zwei Datenregister 35-1,
35-2 vorgesehen, so dass jedes Registerauswahl-Steuerda
tum lediglich aus einem Bit besteht. Das Registerauswahl-
Steuerdatenbit 1 zeichnet bei dem gezeigten Beispiel Datenre
gister 35-2, während das Registerauswahl-Steuerdatenbit 0
dem Datenregister 35-1 entspricht. Mit der ansteigenden Sig
nalflanke des Eingangstaktsignals zum Zeitpunkt t0 wird der
Registerauswahl-Steuerdatenvektor DS in das Register 64
übernommen und anschließend die aus den Datenregistern 35 zyk
lisch ausgelesenen Datenworte entsprechend den Registeraus
wahl-Steuerdaten des Registerauswahl-Steuerdatenvektors
DS durch den Multiplexer 42 durchgeschaltet.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel weist ein erster
Registerauswahl-Steuerdatenvektor DS1 folgende Werte auf:
DS1 = 1010
Entsprechend dem ersten Datenbit 1 des Registerauswahl-
Steuerdatenvektors DS1 wird zunächst ein Datenwort aus dem
zugehörigen Datenregister 35-2 durch den Multiplexer 42 an
den internen Datenbus 49 durchgeschaltet und anschließend ein
Datenwort aus dem anderen Datenregister 35-1 entsprechend dem
nächsten Registerauswahl-Steuerdatenbit 0 durchgeschaltet
usw.
Nach Ablauf einer Taktperiode T des Eingangstaktsignals wird
mit der nächsten ansteigenden Signalflanke des Eingangstakt
signals der nächste Registerauswahl-Steuerdatenvektor durch
die Testschaltung 1 übernommen und der Vorgang wiederholt
sich. Während einer Taktperiode T/k des Ausgangstaktsignals,
wie es in Fig. 3a dargestellt ist, wird ein Testdatenwort
durch den Multiplexer 42 durchgeschaltet und über den exter
nen Datenbus 59 an die zu testende Schaltung 3 angelegt. Die
zu testende Schaltung 3 empfängt somit ein hochfrequentes Da
tensignal von dem in Testschaltung 1 enthaltenem Testdatenge
nerator in Abhängigkeit von einem mit einer niedrigen Takt
frequenz von einem herkömmlichen Testgerät 2 angelegten Re
gisterauswahl-Steuerdatenvektor DS.
Fig. 4 dient zur Erläuterung der Funktionsweise des erfin
dungsgemäßen Testdatengenerators. In einem Schritt S1 wird
ausgehend von dem Testgerät 2 über die Initialisierungslei
tung 45 und das Initialisierungsregister 44 das Register 35
initialisiert, wobei die zum Testen der Schaltung 3 erforder
lichen Testdatenmuster in die Datenregister 35-1, 35-2 einge
schrieben werden.
In einem Schritt S2 wird durch die Steuerung 36 ein Zeiger
auf die verschiedenen Datenworte DW innerhalb der Datenregis
ter 35-1, 35-2 auf das Datenwort DWo zurückgesetzt.
In einem Schritt s3 wird während einer Taktperiode des Aus
gangstaktsignals ein ausgelesenes Testdatenwort entsprechend
im Registerauswahl-Steuerdatum durch den Multiplexer 42 an
den internen Bus 49 durchgeschaltet.
In einem Schritt s4 wird entsprechend dem an der Steuerlei
tung 32 anliegenden Schreib/Lesebefehls entweder in einem
Schritt s5 in einem Lesebetriebsmodus R ein Datenwort von der
zu testenden Schaltung 3 über den externen Datenbus 59 einge
lesen und anschließend in einem Schritt s6 durch die Daten
vergleichsschaltung 52 mit dem ausgegebenen Testdatenwort
verglichen oder in einem Schritt s7 das durchgeschaltete Da
tenwort über den Datenausgangstreiber 29 an den externen Datenbus
49 und den Dateneingang 60 der zu testenden Schaltung
3 angelegt.
In einem Schritt s8 wird durch die interne Steuerung 36 das
nächste Datenwort DWi+1 adressiert und den Eingang 49 des Mul
tiplexers 42 angelegt.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der in Fig.
2 dargestellten Testschaltung 1 stehen zur Datenerzeugung
zwei Datenregister 35-1, 35-2 mit jeweils zweiunddreissig
abspeicherbaren Datenworten DW zur Verfügung, die jeweils ei
ne Bitbreite von acht Bit besitzen. Bei jedem Testzyklus des
Speicherbausteins in dem Registerauswahl-Steuerdatenvektor
wird das nächste Datenregister 35-i in einem Burstsignal aus
gegeben. Die Länge des Burstsignals wird durch ein koordi
nierbares internes Register festgelegt.
Die Testschaltung 1 ist bei einer bevorzugten Ausführungsform
zwischen einem ersten Betriebsmodus zur Datengenerierung mit
einfacher Datenrate und einem zweiten Betriebsmodus zur Da
tengenerierung mit doppelter Datenrate umschaltbar. Dabei
wird in einem ersten Betriebsmodus durch das Registerauswahl-
Steuerdatum angegebene Testdatenwort mit jeder ansteigenden
Signalflanke des Ausgangstaktsignals durchgeschaltet, wie
dies beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist.
In dem zweiten Betriebsmodus wird das durch das Registeraus
wahl-Steuerdatum angegebene Testdatenwort DW mit jeder an
steigenden und jeder abfallenden Signalflanke des Ausgangs
taktsignals an den Datenbus durchgeschaltet.
Das Datenregisterfeld 35 weist vorzugsweise 2p Datenregister
auf. Die Registerauswahl-Steuerdaten des Registerauswahl-
Steuerdatenvektors DS weisen p Datenbits zur Bezeichnung ei
nes bestimmten Datenregisters 35-i auf. Die Anzahl der Daten
steuerleitungen 65, 67 zum Einschreiben des Registerauswahl-
Steuerdatenvektors DS in das Register 64 ist gleich dem Produkt
aus den p Datenbits und dem notwendigen Frequenzverviel
fachungsfaktor k:
DS = p k
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Testschaltung
1 zusätzlich eine ansteuerbare Invertierschaltung auf, die
die Daten, welche von der Testschaltung 1 über den externen
Datenbus 59 an die zu testende Schaltung 3 abgegeben werden,
bitweise invertiert. Die an dem Datenbus 59 anliegenden Test
datenworte werden bei einer weiteren besonders bevorzugten
Ausführungsform durch eine in der Testschaltung 1 enthaltene
Phasenverzögerungsschaltung um eine einstellbare Phasendiffe
renz in Bezug auf das Ausgangstaktsignal verzögert.
Durch die Testschaltung 1 ist es mit relativ geringem schal
tungstechnischen Aufwand möglich S-DRAM-Speicherbausteine so
wohl mit einfacher Datenübertragungsrate SDR (SDR: Single Da
ta Rate) als auch mit doppelter Datenübertragungsrate DDR
(DDR: Double Data Rate) gemäß ihrer Spezifikation zu testen.
Die Leitungslängen des Steuerbusses 27, des externen Daten
busses 59 sowie des Adressbusses 81 werden vorzugsweise so
gering wie möglich gehalten. Hierzu wird die erfindungsgemäße
Testschaltung 1 einer besonders bevorzugten Ausführungsform
in die zu testende Schaltung 3 integriert. Dadurch sind die
Testsignale besonders unempfindlich gegenüber Störungen.
1
Testschaltung
2
Testgerät
3
Zu testende Schaltung
4
Taktleitung
5
Takteingang
6
Taktleitung
7
Eingang
8
Frequenzvervielfachungsschaltung
9
Ausgang
10
Taktleitung
11
Taktausgang
12
Taktleitung
13
Takteingang
14
Steuersignalbus
15
Interner Steuersignalbus
16
Eingang
17
Parallel-Seriell-Wandler
18
Eingang
19
Auswertelogik
20
Takteingang
21
Taktleitung
22
Takteingang
23
Taktleitung
24
Ausgang
25
Steuerleitung
26
Steuerausgang
27
Steuersignalbus
28
Steuereingang
29
Datenausgangstreiber
30
Steuereingang
31
Steuerausgang
32
Steuerleitung
33
Dateneingangsschaltung
34
Steuereingang
35
Datenregisterfeld
36
Interne Steuerung
37
Steuereingang
38
Steuerleitungen
39
Datenausgänge
40
Datenleitungen
41
Multiplexoreingang
42
Multiplexor
43
Leitungen
44
Initialisierungsregister
45
Initialisierungsleitungen
46
Eingang
47
Leitungen
48
Multiplexorausgang
49
Interner Datenbus
50
Eingang
51
Eingang
52
Datenvergleichsschaltung
53
Eingang
54
Datenleitungen
55
Ausgang
56
Interner Datenbus
57
Datenausgang
58
Dateneingang
59
Externer Datenbus
60
Datenanschluß
61
Steuereingang
62
Steuerleitungen
63
Ausgang
64
Register
65
Datensteuerleitungen
66
Datensteuereingang
67
Interne Datensteuerleitungen
68
Registereingang
69
Ausgang
70
Leitungen
71
Register
72
Leitungen
73
Ausgang
74
Leitungen
75
Adressengenerator
76
Adressteuerleitungen
77
Eingang
78
Steuerleitungen
79
Interner Adressbus
80
Ausgang
81
Externer Adressbus
Claims (20)
1. Testdatengenerator zur Erzeugung von Testdatenmustern für
das Testen einer Schaltung mit:
- a) einer Frequenzvervielfachungsschaltung (8), die eine niedrige Taktfrequenz eines von einem Testgerät (2) empfangenen Eingangstaktsignals mit einem bestimmten Taktfrequenz-Vervielfachungs- Faktor (k) zur Erzeugung eines Ausgangstaktsignals mit hoher Taktfrequenz für die zu testende Schaltung (3) erhöht;
- b) mehreren Datenregistern (35-1, 35-2), in denen jeweils eine bestimmte Anzahl (N) von Testdaten worten (DW), die aus den Datenregistern ausgelesen werden, gespeichert werden;
- c) einem mehrzeiligen Satz von Registerauswahl-
Steuerdatenvektoren (DS), der von dem Testgerät
(2) mit der niedrigen Taktfrequenz des Eingangs
taktsignals empfangen wird,
wobei jeder einzelne Registerauswahl-Steuer datenvektor (DS) an zugehörigen Stellen Register auswahl-Steuerdaten enthält und die Anzahl der Registerauswahl-Steuerdaten in einem Registerauswahl-Steuerdatenvektor (DS) gleich dem Taktfrequenzvervielfachungsfaktor (k) ist, - d) mindestens einem Multiplexer (42) zum Durch
schalten eines aus einem der Datenregister (35-1,
35-2) ausgelesenen Testdatenwortes mit der hohen
Taktfrequenz des Ausgangstaktsignals an einen
Datenbus (49) in Abhängigkeit von einem Register
auswahl-Steuerdatum des mehrstelligen Register
auswahl-Steuerdatenvektors (DS),
wobei während einer Taktperiode des Ausgangstakt signals dasjenige Testdatenwort von dem Multi plexer (42) bei einer Signalflanke des Ausgangs taktsignals durchgeschaltet wird, das durch das Registerauswahl-Steuerdatum an der zugehörigen Stelle des Registerauswahl-Steuerdatenvektors angegeben ist.
2. Testdatengenerator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Testdatengenerator zwischen einem ersten Betriebsmo
dus (SDR) zur Datengenerierung mit einfacher Datenrate und
einem zweiten Betriebsmodus (DDR) zur Datengenerierung mit
doppelter Datenrate umschaltbar ist.
3. Testdatengenerator nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem ersten Betriebsmodus (SDR) das durch das Regis
terauswahl-Steuerdatum angegebene Testdatenwort DW mit jeder
ansteigenden Signalflanke des Ausgangstaktsignals durchge
schaltet wird.
4. Testdatengenerator nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem zweiten Betriebsmodus (DDR) das durch das Regis
terauswahl-Steuerdatum angegebene Testdatenwort DW mit jeder
ansteigenden und jeder abfallenden Signalflanke des Ausgangs
taktsignals an den Datenbus durchgeschaltet wird.
5. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Multiplexer (42) das Testdatenwort DW an einen in
ternen Datenbus (49) einer Testschaltung (1) durchschaltet.
6. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Schreibbetrieb (W) der Testschaltung (1) das an
den internen Datenbus (49) der Testschaltung (1) durchge
schaltete Testdatenwort DW mittels eines Datenausgangtreibers
(29) an einem externen Datenbus (59) angelegt wird, der an
die zu testende Schaltung (3) angeschlossen ist.
7. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Lesebetrieb (R) der Testschaltung (1) das an
den internen Datenbus (49) der Testschaltung (1) durchge
schaltete Testdatenwort DW mit einer von der zu testenden
Schaltung (3) über den externen Datenbus (59) und eine Daten
eingangsschaltung (33) eingelesene Datenwort durch eine Da
tenvergleichsschaltung (52) verglichen wird, die ein Anzeige
signal an das Testgerät (2) abgibt, welches anzeigt, ob die
verglichenen Datenworte identisch sind.
8. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die an den Datenbus (59) anliegenden Testdaten durch ei
nen Invertierschaltkreis bitweise invertierbar sind.
9. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die an dem Datenbus (59) anliegenden Testdatenworte
durch eine Phasenverzögerungsschaltung um eine einstellbare
Phasendifferenz in Bezug auf das Ausgangstaktsignal verzöger
bar sind.
10. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Datenregister (35-1, 35-2) über Initialisierungslei
tungen durch das Testgerät (2) initialisierbar sind.
11. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Datenregister in einem Datenregisterfeld (35) mit 2p
Datenregistern enthalten sind.
12. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Registerauswahl-Steuerdatum p Datenbits zur Se
lektion eines bestimmten Datenregisters aufweist.
13. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Registerauswahl-Datenvektor DS von dem Testgerät
(2) über Datensteuerleitungen (65) mit der niedrigen Taktfre
quenz empfangen und in einem Register (64) zwischengespei
chert wird.
14. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzahl der Datensteuerleitungen (65) geringer ist
als die Busbreite des externen Datenbusses (59).
15. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Testdatenworte DW zyklisch aus den Datenregistern
(35-1, 35-2) ausgelesen werden.
16. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zeiger auf das jeweils aktuelle Testdatenwort DW in
den Datenregistern (35-1, 35-2) durch eine Initialisierung
zurückgesetzt wird.
17. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zeiger auf das jeweils aktuelle Testdatenwort DW in
den Datenregistern (35-1, 35-2) durch ein Umschalten von
Schreiben auf Lesen zurückgesetzt wird.
18. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zeiger auf das jeweils aktuelle Testdatenwort DW in
den Datenregistern (35-1, 35-2) durch ein Umschalten von Le
sen auf Schreiben zurückgesetzt wird.
19. Testdatengenerator nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitungslängen zwischen der Testschaltung (1) und
der zu testenden Schaltung (3) gering sind.
20. Verwendung des Testdatengenerators nach einem der voran
gehenden Ansprüche 1 bis 19 zum Testen eines Speicherbau
steins, der mit einer hohen Taktfrequenz getaktet wird.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE10115879A DE10115879C1 (de) | 2001-03-30 | 2001-03-30 | Testdatengenerator |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE (1) | DE10115879C1 (de) |
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