DE10029465A1 - Arbeitsleuchte - Google Patents
ArbeitsleuchteInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsleuchte (10). Um eine Arbeitsleuchte (10) zur Verfügung zu stellen, welche bei fehlendem oder abgeschaltetem Netz als Lichtquelle zur Verfügung steht, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß in oder an einem Gehäuse (12) der Arbeitsleuchte (10) eine Notlichteinrichtung (38, 42, 38) angeordnet ist, mit welcher die Arbeitsleuchte (10) als Lichtquelle bei fehlendem oder abgeschaltem Netz in einem Notlichtbetrieb verwendbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsleuchte.
Arbeitsleuchten sind aus der Praxis bekannt und weisen ein
Gehäuse auf, in welchem mindestens ein Arbeitsleuchtmittel
angeordnet ist, welches über einen Netzanschluß mit Energie
aus einem Stromnetz versorgt wird. Solche Leuchten werden
als orstveränderliche Leuchten insbesondere auf Baustellen
in Räumen verwendet, in denen noch keine Leuchtmittel in
stalliert sind. Um eine Aufstellung zu ermöglichen, weisen
aus der Praxis bekannte Arbeitsleuchten einen Fuß- und/oder
eine Stand- oder Haltefläche auf.
Auf Baustellen, auf denen die genannten Arbeitsleuchten
eingesetzt werden, treten häufig Netzunterbrechungen auf,
sei es durch eine unbeabsichtigte Auslösung eines FI-Schal
ters bei Elektroinstallationsarbeiten oder eine Überlastung
des Netzes oder aufgrund eines bewußten Abschaltens für Ar
beiten am Stromnetz. In einer solchen Situation stehen Be
nutzer der Arbeitsleuchte insbesondere in Räumen ohne Ta
geslicht oder während der Wintermonate nach Einbruch der
Dunkelheit häufig vor dem Problem, sich im Dunkeln orien
tieren zu müssen. Diese Situation birgt insbesondere bei
Arbeiten mit gefährlichen Maschinen, auf Gerüsten oder Lei
tern große Gefahren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Arbeits
leuchte zur Verfügung zu stellen, welche bei fehlendem oder
abgeschaltetem Netz als Lichtquelle zur Verfügung steht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den
Merkmalen des Anspruchs 1.
Gemäß der Erfindung ist bei einer Arbeitsleuchte in oder an
dem Gehäuse eine Notlichteinrichtung angeordnet, mit wel
cher die Arbeitsleuchte als Lichtquelle bei fehlendem oder
abgeschaltetem Stromnetz in einem Notlichtbetrieb verwend
bar ist. Durch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Ar
beitsleuchte werden die oben geschilderten Gefahrensitua
tionen wirksam vermieden, da ein Benutzer der Arbeits
leuchte in einem Raum ohne Tageslicht bei plötzlich fehlen
dem oder abgeschaltetem Stromnetz nicht mehr auf eine zu
fällig mitgeführte Taschenlampe oder ein Feuerzeug angewie
sen ist, sondern zur Vermeidung von Unfällen auf die Ar
beitsleuchte zurückgreifen kann, deren Licht das Vermeiden
von Unfällen ermöglicht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Notlicht
einrichtung der Arbeitsleuchte ein Lampenbetriebsgerät auf,
welches mindestens ein Arbeitsleuchtmittel bei fehlendem
oder abgeschaltetem Netz mit Strom versorgt. Eine solche
Ausgestaltung sorgt nicht nur für eine Minimierung der Bau
teile der Arbeitsleuchte, sondern auch für ähnliche Licht
verhältnisse bei Arbeits- und Notlichtbetrieb.
Bei einer alternativen bevorzugten Ausführungsform der Er
findung ist vorgesehen, daß die Notlichteinrichtung ein
Lampenbetriebsgerät aufweist, welches ein Notlichtleucht
mittel bei fehlendem oder abgeschaltetem Netz mit Strom
versorgt. Bei einer solchen Ausführungsform besteht eine
große konstruktive Freiheit bei der Gestaltung der Arbeits
leuchte, da nicht auf die für das Arbeitsleuchtmittel erforderlichen
Parameter für die Stromversorgung Rücksicht
genommen werden braucht.
Vorzugsweise ist die Notlichteinrichtung so ausgebildet,
daß sie bei Netzausfall selbsttätig aktiviert wird. Ein Be
nutzter der Arbeitsleuchte hat also keinerlei Maßnahmen zu
ergreifen, wenn er bei fehlendem oder abgeschaltetem Netz
Dunkelheit vermeiden möchte. Um zu verhindern, daß sich die
Stromversorgung der Notlichteinrichtung erschöpft, kann
vorgesehen sein, daß die Notlichteinrichtung auf den Netz
anschluß zurückschaltet, wenn über das Stromnetz eine Ener
gieversorgung wieder zur Verfügung steht.
Vorzugsweise weist die Notlichteinrichtung eine aufladbare
Akkumulatoreinrichtung auf. Eine solche Akkumulatoreinrich
tung erlaubt einen umweltschonenden Betrieb der Arbeits
leuchte, da keine Verbrauchsmaterialen anfallen.
Wenn für die aufladbare Akkumulatoreinrichtung in oder an
dem Leuchtgehäuse eine Ladeelektronik vorgesehen ist, sind
für den Betrieb der Arbeitsleuchte Zusatzeinrichtungen
nicht erforderlich, so daß sichergestellt werden kann, daß
die Notlichteinrichtung praktisch jederzeit über eine aus
reichende Energiereserve verfügt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Ladeelek
tronik derart ausgelegt, daß sie bei einem Arbeitsbetrieb
des Arbeitsleuchtmittels die Akkumulatoreinrichtung selbst
tätig auflädt. Eine solche Ausgestaltung erlaubt einen war
tungsfreien Betrieb der Arbeitsleuchte. Die Ladeelektronik
sollte dabei für einen Ladeverlauf ausgelegt sein, bei dem
ein hoher Ladezustand der Akkumulatoreinrichtung Priorität
genießt. Das heißt, daß unter bewußter Inkaufnahme eines
Verschleißes der Akkumulatoreinrichtung Entladungen der Ak
kumulatoreinrichtung vermieden werden sollen, um nicht bei
einem Ausfall des Netzes mit dem Problem mangelnder Be
triebsdauer der Notlichteinrichtung konfrontiert zu werden.
Alternativ zu einer Notlichteinrichtung mit aufladbaren Ak
kumulatoren ist vorgesehen, daß die Notlichteinrichtung
eine auswechselbare Batterieeinrichtung aufweist. Eine sol
che Ausgestaltung der Arbeitsleuchte ist insbesondere bei
einer Verwendung der Arbeitsleuchte in Situationen mit häu
figem Netzausfall vorteilhaft, da eine auswechselbare Bat
terieeinrichtung nach längerem Notlichtbetrieb durch Aus
wechslung eine Fortführung der Arbeiten unter Notlicht er
laubt, wohingegen eine Notlichteinrichtung, die ausschließ
lich eine aufladbare Akkumulatoreinrichtung aufweist, bei
längerem Netzausfall eine Arbeitsunterbrechung erfordert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Notlicht
einrichtung sowohl eine aufladbare Akkumulatoreinrichtung
als auch eine auswechselbare Batterieeinrichtung auf, wo
durch die Vorteile beider Einrichtungen kombiniert werden.
Ein niedriger Energieverbrauch bei hoher Leuchtkraft der
Arbeitsleuclhte wird erreicht, wenn das Arbeitsleuchtmittel
ein Niederspannungsgasentladungsleuchtmittel ist. Bei einer
solchen Ausgestaltung, bei der für den Notlichtbetrieb vor
zugsweise ein Niederspannungsbetriebsgerät vorgesehen ist,
minimiert darüber hinaus die Verluste im Notlichtbetrieb,
so daß mit der vorhandenen Energie ein lange andauernder
Notlichtbetrieb möglich ist.
Um bei einem Netzausfall unter Verwendung der erfindungsge
mäßen Arbeitsleuchte weiter arbeiten oder gefährliche Ar
beiten beenden zu können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn der Lichtstrom bei Notlichtbetrieb 30-50%,
vorzugsweise 40% des Lichtstromes im Arbeitsbetrieb be
trägt. Die genannten Betriebswerte stellen einen vorteil
haften Kompromiß hinsichtlich der Leuchtstärke und der Be
triebsdauer der Arbeitsleuchte im Notlichtbetrieb dar. Dies
gilt insbesondere wenn das Leuchtmittel ein Gasentladungs
leuchtmittel mit 36 Watt ist und die Notlichteinrichtung
über eine Energieversorgung mit 6 V 1,2 Ah verfügt.
Die Arbeitsleuchte kann, da sie ortsveränderlich ausgebil
det ist, im Notlichtbetrieb als tragbare Leuchte verwendet
werden, um einen Raum zu verlassen, in welchem das Netz
ausgefallen ist. Sie kann also insbesondere dazu verwendet
werden, Anschluß- und/oder Sicherungskästen zu suchen, um
die Stromversorgung über das Netz wiederherzustellen. In
einer solchen Situation ist es vorteilhaft, wenn der Netz
anschluß an dem Gehäuse der Arbeitsleuchte eine Geräte
steckerbuchse für ein mit einem Klemmsockel versehenes
Netzanschlußkabel aufweist. Kabelkneuel, wie sie häufig auf
Baustellen auftreten, behindern bei einer solchen Ausge
staltung nicht die Mitnahme der Arbeitsleuchte. Die Ar
beitsleuchte steht somit bei einem Netzausfall unmittelbar
zur Verfügung und es können wertvolle Minuten eingespart
werden, was nicht nur zu einer höheren Arbeitsproduktivität
führt, sondern bei Bränden sogar lebensrettend sein kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, sowie
aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Arbeitsleuchte in vereinfach
ter perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 ein vereinfachtes Schaltbild einer ersten Ausfüh
rungsform einer Stromversorgung der in Fig. 1 ge
zeigten Arbeitsleuchte mit elektronischem Vorschalt
gerät, wobei das Leuchtmittel als Gasentladungs
leuchtmittel ausgeführt ist und wobei für die Not
lichteinrichtung, die ein Gleichspannungsenergiever
sorgungsgerät mit Notlichtelektronik aufweist, eine
Schalterstellung der Stromversorgung von der Not
lichtelektronik abgefragt wird,
Fig. 3 das in der Stromversorgung gemäß Fig. 2 vorgesehene
Gleichspannungsenergieversorgungsgerät in detail
lierter Darstellung,
Fig. 4 ein vereinfachtes Schaltbild einer zweiten Ausfüh
rungsform einer Stromversorgung der in Fig. 1 ge
zeigten Arbeitsleuchte, wobei ein magnetisches Vor
schaltgerät vorgesehen ist, und
Fig. 5 ein Schaubild für den Ladestrom einer Ladeelektronik
bei zeitweiligem Betrieb am Netz.
Die in Fig. 1 gezeigte Arbeitsleuchte 10 weist ein Gehäuse
12 auf, welches in einen Korpus 14 und eine Frontscheibe 16
gegliedert ist. Die Frontscheibe 16, welche zur Stabilisie
rung drei senkrecht verlaufende Stege (nicht gezeigt) auf
weist, ist in ihrem unteren Bereich aus ästhetischen Gründen
mattiert. In ihrem oberen Bereich ist die Frontscheibe
16 glasklar. Die Frontscheibe 16 besteht aus Polycarbonat.
Der Korpus 14 ist als Zweikomponentenspritzgußteil mit den
Maßen B/H/T = 300 mm/320 mm/115 mm gefertigt, wobei ein wannen
artiger, rückwärtiger Teil 18 des Korpus 14 aus dunkel,
vorzugsweise blau eingefärbtem Polycarbonat besteht, an den
sich zur Frontscheibe 16 hin ein gummiartiger Halte- und
Dichtungsteil 20 einstückig anschließt. Der gummiartige
Halte- und Dichtungsteil 20 des Korpus 14 ist derart bieg
sam ausgeführt, daß die Frontscheibe 16 in diesen eingepaßt
werden kann, wobei der Halte- und Dichtungsteil 20 des Kor
pus 14 gleichzeitig als Dichtung für die Frontscheibe 16
fungiert. Der Halte- und Dichtungsteil 20 des Korpus 14
steht wulstartig über die Ebene der Frontscheibe 16 hinaus,
um bei einem Umfallen der Arbeitsleuchte 10 eine Beschädi
gung der Frontscheibe 16 zu verhindern. Ohne Steckdosen
weist die Arbeitsleuchte Schutzklasse II und einen Schutz
grad IP54 nach VDE auf, mit Steckdosen Schutzklasse I und
einen Schutzgrad IP44.
An der Rückseite des Korpus 14 sind neben einem in ver
schiedenen Rastpositionen für verschiedene Lichtabstrahl
richtungen feststellbaren, als Tragegriff verwendbaren Fuß
22 Steckdosen (nicht gezeigt) und eine Kabeldurchführung
(nicht gezeigt) für das als Gummianschlußleitung ausgebil
dete Netzanschlußkabel 24 vorgesehen. Der Tragegriff/Fuß
22, der aus ABS gefertigt ist, erlaubt eine Stativmontage
der Arbeitsleuchte 10. Das Netzanschlußkabel ist, da keine
Gerätesteckerbuchse vorgesehen ist, im Verlauf der
Drehachse des Tragegriffes/Fußes 22 in das Gehäuse 12 ge
führt. Die Unterseite des Korpus 14 ist als Standfläche
ausgebildet.
Im Innern des Korpus 14 der Arbeitsleuchte 10 sind neben
den Einrichtungen für die Stromversorgung ein Reflektor 26
aus bedampftem Kunststoffmaterial und ein Arbeitsleuchtmit
tel 28 angeordnet. Das Arbeitsleuchtmittel ist eine TC-F
Kompaktröhre mit 36 Watt Leistungsaufnahme in einem Ein
fachsockel. Eine TC-F Kompaktröhre liefert einen Lichtstrom
von 2800 Im. Alternativ dazu kann die Arbeitsleuchte mit
einem Sockel für zwei TC-F Kompaktröhren mit je 36 Watt
Leistungsaufnahme ausgeführt sein.
Ein Schalter 34 zur Betätigung der Stromversorgung des Ar
beitsleuchtmittels 28 erlaubt es, das Arbeitsleuchtmittel
28 auszuschalten und die Arbeitsleuchte 10 als Verteiler zu
verwenden.
Das in Fig. 2 gezeigte Schaltbild für eine erste Ausfüh
rungsform der Stromversorgung der in Fig. 1 gezeigten Ar
beitsleuchte 10 zeigt ein Wechselspannungsenergieversor
gungsgerät 30, welches über einen Klemmsockel 32 und das
Netzkabel 24 mit einem 230 V Wechselspannung liefernden
Netz verbunden wird. Zum Einschalten des Wechselspannungs
energieversorgungsgerätes ist ein Netzschalter 34 vorge
sehen, welcher am Gehäuse 12 der Arbeitsleuchte 10 für eine
Handbetätigung vorgesehen ist. Ausgangsseitig ist das Wech
selspannungsenergieversorgungsgerät 30, welches ein elek
tronisches Vorschaltgerät beinhaltet über eine vierpolige
Leitung 36 und einen an einem Gleichstromernergieversor
gungsgerät 38, A vorgesehen Schalter 40 mit dem Arbeits
leuchtmittel 28 verbunden. Ausgangsseitig liefert das Wech
selspannungsenergieversorgungsgerät 30 eine Arbeitsspannung
von etwa 100 V sowie entsprechende eine Zündspannung, wobei
das Wechselspannungsenergieversorgungsgerät 30 durch ein
Vorglühen der Elektroden des Arbeitsleuchtmittels 28 einen
Warmstart erlaubt.
Das Gleichspannungsenergieversorgungsgerät 38, welches in
Fig. 3 im Detail gezeigt ist, weist eine aufladbare Akku
mulatoreinrichtung 42 auf, welche über einen Spannungswand
ler 44 und den Schalter 40 auf das Arbeitsleuchtmittel 28
schaltbar ist. Der Spannungswandler 44 wandelt den von der
aufladbaren Akkumulatoreinrichtung 42, die als 6 V 1,2 Ah
NiCd-Akku ausgebildet ist, gelieferten Gleichstrom ca. 80-
100 in 130 V Lampenbetriebsspannung um. Die aufladbare
Akkumulatoreinrichtung 42 ist als Hochtemperaturakku
mulatoreinrichtung ausgelegt und erlaubt eine thermische
Dauerbelastung von 40°C bis 70°C, insbesondere 65°C. Mit
dieser Akkumulatoreinrichtung ist bei der beschriebenen
Arbeitsleuchte ein Notlichtbetrieb für 20-30 min. möglich.
Das Gleichspannungsenergieversorgungsgerät 38, die
Akkumulatoreinrichtung 42 und das Arbeitsleuchtmittel 28
bilden zusammen die Notlichteinrichtung.
Die aufladbare Akkumulatoreinrichtung kann über ein Netz
teil 46 und eine Ladeeinrichtung 48 aufgeladen werden, wo
bei das Netzteil 46 über seine Eingänge L und N mit dem
Netzanschlußkabel 24 verbunden ist.
Um die Stromversorgung des Arbeitsleuchtmittels 28, den La
debetrieb der aufladbaren Akkumulatoreinrichtung 42 und ge
gebenenfalls einen Notlichtbetrieb des Arbeitsleuchtmittels
28 zu steuern ist eine Steuerelektronik 50 vorgesehen, wel
che einen Ausgang 52 für die Umschaltung von Arbeitsbetrieb
und Notlichtbetrieb über den Schalter 40 aufweist. Der Aus
gang 52 steuert einen Umschalttransistor 54 an, welcher den
Arbeitsstrom des als Relais ausgebildeten Schalters 40
steuert. Der Arbeitsstrom für den Schalter 40 wird von der
aufladbaren Akkumulatoreinrichtung 42 geliefert.
Desweiteren weist die Steuerelektronik 50 einen Ausgang 56
auf, über welchen der Spannungswandler 44 ein = oder ausge
schaltet wird.
Um festzustellen, ob das Stromnetz eine Versorgung des Ar
beitsleuchtmittels 28 im Arbeitsbetrieb ermöglicht, ist an
der Steuerelektronik 50 ein Eingang 60 vorgesehen, über
welchen eine das Netz repräsentierende Meßspannung der
Steuerelektronik 50 zugeführt wird. Eine in der Ladeein
richtung 48 vorgesehen Diode 62 verhindert neben einer Ent
ladung der aufladbaren Akkumulatoreinrichtung 42 dabei auch
eine Fehlbewertung der Spannungszustände. Die Ladeeinrich
tung 48 und die Steuerelektronik 50 bilden zusammen die La
deelektronik.
Da das Netzteil 46 bei eingesteckter Arbeitsleuchte 10 per
manent mit dem Stromnetz verbunden ist, weist die Steuer
elektronik 50 einen zweiten Eingang 64 auf, über welchen
die Schalterstellung des Netzschalters 34 abgefragt wird.
Bei geschlossenem Netzschalter 34 ist nicht nur das Wech
selspannungsenergieversorgungsgerät 30 mit Spannung beauf
schlagt sondern über einen Widerstand 66 auch eine Leucht
diode 68 eines optischen Kopplers 70, dessen Photozelle 72
über den zweiten Eingang 64 im Falle einer geschlossenen
Schalterstellung des Netzschalters 34 an die Steuerelek
tronik 50 ein Signal liefert. Ist der Netzschalter 34 ge
schlossen und liegt aufgrund eines fehlenden Netzes an dem
Eingang 60 keine Referenzspannung an schaltet die Steuer
elektronik 50 den Schalter 40 auf Notlichtbetrieb, so daß
die von der aufladbaren Akkumulatoreinrichtung 42 zur Verfügung
gestellte Energie über den Spannungswandler 44 dem
Arbeitsleuchtmittel 28 zur Verfügung steht. Der Start des
Arbeitsleuchtmittels 28 im Notlichtbetrieb ist gemäß der
Stromversorgung in den Fig. 2 und 3 als Kaltstart ausge
legt.
Neben der Schaltung der Arbeitsleuchte 10 zwischen Arbeits
betrieb und Notlichtbetrieb steuert die Steuerelektronik 50
das Laden der aufladbaren Akkumulatoreinrichtung 42. Dafür
ist an der Steuerelektronik 50 ein Batteriespannungseingang
74 vorgesehen. Liegt die Batteriespannung unter einem vor
gegebenen Sollwert, wird ein Ladetransistor 76 über den
Ausgang 78 der Steuerelektronik freigeschaltet. Eine von
der Steuerelektronik 50 im Falle des Ladebetriebes ange
sprochene Lade-Leuchtdiode 80 erlaubt die Kontrolle des La
devorgangs und damit des Ladezustandes der aufladbaren Ak
kumulatoreinrichtung 42.
Die in Fig. 4 gezeigte zweite Ausführungsform einer Strom
versorgung der in Fig. 1 gezeigten Arbeitsleuchte unter
scheidet sich von der Stromversorgung gemäß der in den
Fig. 2 und 3 gezeigten ersten Ausführungsform lediglich
hinsichtlich der Wechselspannungsenergieversorgung. Für
Elemente der Stromversorgung gemäß der zweiten Ausführungs
form in Fig. 4, die Elementen der Stromversorgung gemäß
der ersten Ausführungsform in den Fig. 2 und 3 entspre
chen, werden daher Bezugszeichen verwendet, die um ein 100
gegenüber der ersten Ausführungsform erhöht sind. Auf die
Beschreibung der entsprechenden Teile wird verwiesen.
In Fig. 4 ist für den Arbeitsbetrieb ein Wechselspannungs
energieversorgungsgerät 190 vorgesehen, welches einen Star
ter 192 und eine Induktivität 194 aufweist. Es ist gut erkennbar,
daß die zu dem Arbeitsleuchtmittel 128 über den
Schalter 140 geführte Leitung 136 vierpolig ausgeführt ist,
wobei auch bei der Stromversorgung gemäß Fig. 4 für den
Arbeitsbetrieb ein Warmstart und für den Notlichtbetrieb
ein Kaltstart vorgesehen ist.
In Fig. 5 ist beispielhaft ein Ladestromverlauf bei zeit
weiligem Betrieb der Arbeitsleuchte 10 am Netz, welcher von
der Steuerelektronik 50 ausgeführt wird, gezeigt, wobei der
Ladestrom I über der Zeit t aufgetragen ist. In Fig. 5 be
zeichnet IS einen hohen Standardladestrom und IE einen dar
unterliegenden Erhaltungsladestrom. Die aufladbare Akkumu
latoreinrichtung 42 ist zu Beginn des in Fig. 5 aufgetra
genen Verlaufs entladen.
Wird im Zeitpunkt t1 die Arbeitsleuchte 10 mit entladender
Akkumulatoreinrichtung 42 durch Verbinden des Netzanschluß
kabels mit dem Netz verbunden, stellt die Steuerelektronik
den unzureichenden Ladezustand der Akkumulatoreinrichtung
42 fest und schaltet die Ladeeinrichtung 48 auf Standard
ladestrom. Wird im Zeitpunkt t2 die Arbeitsleuchte 10 vom
Netz getrennt oder fällt im Zeitpunkt t2 das Netz aus, wird
der Ladevorgang der aufladbaren Akkumulatoreinrichtung 42
unterbrochen. Steht im Zeitpunkt t3 wieder die Netzspannung
zur Verfügung, wird der Ladevorgang mit dem Standardlade
strom IS bis zum Zeitpunkt t4 fortgesetzt, in welchem der
Netzanschluß erneut unterbrochen wird. Im Zeitpunkt t5 wird
der Ladevorgang wie im Zeitpunkt t3 bei unzureichendem La
dezustand der Akkumulatoreinrichtung mit dem hohen Stan
dardladestrom fortgesetzt, bis im Zeitpunkt t6 ein ausrei
chender Ladezustand erreicht ist. Eine Standardladung er
folgt immer dann, wenn die Ladung unterhalb 70%, vorzugs
weise unterhalb 80% der maximalen Landung liegt. In diesem
Zeitpunkt t6 schaltet die Steuerelektronik 50 auf einen
unter dem Standardladestrom liegendem Erhaltungsladestrom
IE, bis in Zeitpunkt t7 eine Netzunterbrechung erfolgt.
Steht im Zeitpunkt t8 wieder das Netz zur Verfügung und hat
zwischen den Zeitpunkten t7 und t8 ein Notlichtbetrieb
nicht statt gefunden, schaltet die Steuerelektronik 50 nur
wenige Minuten auf den hohen Standardladestrom IS, um im
Zeitpunkt t9 auf Erhaltungsladestrom IE zurückzuschalten.
Durch diese Art der Ladung der Akkumulatoreinrichtung 42
wird auch bei Netzunterbrechung in kurzer Zeit ein
optimaler Ladezustand erreicht, wobei Überladungen
vermieden werden. Die Erfordernisse für den Notlichtbetrieb
und hinsichtlich der Lebensdauer stehen in einem optimalen
Verhältnis.
Claims (16)
1. Arbeitsleuchte, mit einem mit einem Fuß (22) und/oder ei
ner Stand- oder Haltefläche versehenen Gehäuse (12), min
destens einem in dem Gehäuse(12) vorgesehenen Arbeits
leuchtmittel(28) für einen Arbeitsbetrieb und mit einem
Netzanschluß, um daß mindestens eine Arbeitsleucht
mittel(28) während des Arbeitsbetriebes mit Energie aus
einem Stromnetz zu versorgen,
gekennzeichnet durch,
eine in oder an dem Gehäuse (12) angeordnete
Notlichteinrichtung (38, 42, 28), mit welcher die
Arbeitsleuchte (10) als Lichtquelle bei fehlendem oder
abgeschaltetem Netz in einem Notlichtbetrieb verwendbar
ist.
2. Arbeitsleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Notlichteinrichtung (38, 42, 28) eine
Stromversorgung aufweist, welche mindestens eines der
Arbeitsleuchtmittel (28) bei fehlendem oder
abgeschaltetem Netz mit Strom versorgt.
3. Arbeitsleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Notlichteinrichtung eine Stromversorgung
aufweist, welche ein Notlichtleuchtmittel bei fehlendem
oder abgeschaltetem Netz mit Strom versorgt.
4. Arbeitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Notlichteinrichtung (38, 42, 28)
bei Netzausfall selbsttätig aktiviert wird.
5. Arbeitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Notlichteinrichtung (38, 42, 28)
eine aufladbare Akkumulatoreinrichtung (42) aufweist.
6. Arbeitsleuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß für die aufladbare Akkumulatoreinrichtung (42) in
oder an dem Leuchtengehäuse (12) eine Ladeelektronik (48,
50) vorgesehen ist.
7. Arbeitsleuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladeelektronik (48, 50) bei einem Arbeitsbetrieb
des Arbeitsleuchtmittels (28) selbsttätig die aufladbare
Akkumulatoreinrichtung (42) auflädt.
8. Arbeitsleuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladeelektronik (48, 50) einen Ladeverlauf
durchführt, bei dem ein hoher Ladezustand der
Akkumulatoreinrichtung (42) Priorität genießt.
9. Arbeitsleuchte nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Notlichteinrichtung (38, 42, 28)
ein Schaltelement (34) abfragt, um zwischen einer
Netzunterbrechung und einem Abschalten des
Arbeitsleuchtmittels (28) zu unterscheiden.
10. Arbeitsleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltelement einen Hauptpfad zur Schaltung des
Arbeitsstromes und einen Nebenpfad zur Auswertung des
Schaltzustandes aufweist.
11. Arbeitsleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltelement zwei Meßausgänge oder eine
elektronische Abfrage, mit insbesondere mindestens einem
induktiven, kapazitiven oder optischen Koppler (70)
aufweist, um eine Netzspannung nachzuweisen.
12. Arbeitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Notlichteinrichtung eine
auswechselbare Batterieeinrichtung aufweist.
13. Arbeitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsleuchtmittel ein
Niederspannungsgasentladungsleuchtmittel ist, und daß zum
Betrieb des Arbeitsleuchtmittels im Arbeitsbetrieb ein
Netzspannungsbetriebsgerät vorhanden ist.
14. Arbeitsleuchte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Betrieb des Arbeitsleuchtmittels im
Notlichtbetrieb ein Niederspannungsbetriebsgerät
vorgesehen ist.
15. Arbeitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrom im
Notlichtbetrieb 30% bis 50%, vorzugsweise 40% des
Lichtstromes im Arbeitsbetrieb beträgt.
16. Arbeitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 15
dadurch gekennzeichnet, daß der Netzanschluß an dem
Gehäuse (12) eine Gerätesteckerbuchse und ein mit einem
Gerätestecker versehenes Netzanschlußkabel (24) aufweist.
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