DE961426C - Ventilationsvorrichtung fuer Tanks - Google Patents
Ventilationsvorrichtung fuer TanksInfo
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- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C4/00—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
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Description
Für geschlossene Lagertanks, die Flüssigkeiten enthalten, sind, um den Raum über der Flüssigkeit
in Verbindung mit der Außenluft zu halten und zum Zwecke des Druckausgleichs Ventilationsvorrichtungen
erforderlich. Diese Ventilationsvorrichtungen müssen der maximalen Menge Flüssigkeit,
die in einer bestimmten Zeiteinheit in den Tank hinein- oder herausgepumpt wird, angepaßt sein.
Sie sind gewöhnlich am höchsten Punkt des Tanks angebracht.
Wenn die Lagertanks für brennbare Flüssigkeiten und Flüssigkeiten, die in Verbindung mit
Luft explosive Gasgemische bilden, verwendet werden, ist es ratsam, die Ventilationsvorrichtungen
mit sogenannten Flammenfiltern in Form eines feinmaschigen Metalldrahtsiebs (Davysch.es Gazesieb)
oder einer haarfeinen Sicherungspatrone, von der verschiedene Arten bekannt sind, auszurüsten.
Das Flammenfilter hat den Zweck, eine Flamme, die sich außerhalb des Tanks befindet, daran zu
hindern, das Gasgemisch oder die Flüssigkeit innerhalb des Tanks zu entzünden. Das in Frage
stehende Filter wird in geeigneter Weise in den Ventilationsdurchgang gebracht, so daß die ganze
Verbindung zwischen dem Innern des Tanks und der Außenluft durch das Filter hergestellt ist.
In den meisten Fällen ist das Flammenfilter mit
einer druckempfindlichen Ventilvorrichtung kombiniert, die nur eine zeitweise Verbindung zwischen
dem Innern des Tanks und der Außenluft gestattet. Dies ist insbesondere dann erforderlich,
wenn ein bestimmter Überdruck, wie z. B. der einer I oo-mm-Wassersäule oder ein bestimmtes Vakuum,
ίο das gewöhnlich ungefähr die Hälfte der Größe des obenerwähnten Überdruckes beträgt, im Tank vorhanden
ist. Die Feuersgefahr wird auf diese Weise herabgemindert.
Alle diese bekannten Arten von Ventilationsvorrichtungen
besitzen den Nachteil, daß sie bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes häufig
dadurch blockiert werden, daß das gebildete Kondensat, wenn das öl oder eine andere Flüssigkeit
mit einer höheren Temperatur als die der Luft in ao den Tank gepumpt werden, im Flammenfilter gefrieren.
Die Folge davon ist, daß das Filter häufig während des Winters entfernt werden muß, um den
Tank vor Explosionen zu schützen. Infolge des unausgeglichenen Überdruckes oder Vakuums in
S5 diesem Fall ist die Feuersgefahr beträchtlich vergrößert.
Die Erfindung hat eine Ventilationseinrichtung für Tanks zum Gegenstand, die entzündliche Flüssigkeiten
enthalten, bei der der angegebene Nachteil nicht vorhanden ist, da die Vorrichtung selbst
als druckempfindliches Ventil dient, das nur eine zeitweise Verbindung zwischen dem Tankinneren
und der Außenluft gestattet. Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß ein Teil des
Ventilationsdurchganges in' Form eines Flüssigkeitsverschlusses konstruiert ist, der mit einer
kältebeständigen, mit Wasser mischbaren Flüssigkeit gefüllt ist. Das Flammenfilter ist in diesem
Teil, des Ventilationsdurchganges, der den Flüssigkeitsverschluß bildet, so angeordnet, daß es normalerweise
in der kältebeständigen Flüssigkeit untergetaucht ist. Praktische Versuche, haben gezeigt,
daß eine Mischung aus gleichen Teilen Glykol und Wasser, die bei einer Temperatur bis zu un>gefahr
— 25 ° nicht gefriert, für die Benutzung in dem flüssigen Verschluß besonders geeignet ist.
Aber auch andere Flüssigkeiten oder Mischungen von Flüssigkeiten mit ähnlichen Eigenschaften
können natürlich verwendet werden. Die kältebeständige Flüssigkeit hat den Zweck,
gebildetes Kondensat zu absorbieren und auf diese Weise das Flammenfilter vor der Blockierung infolge
Eisbildung zu schützen. Gleichzeitig dient der flüssige Verschluß als Druck-Vakuum-Ventil,
wobei die Flüssigkeitssäulen in dem flüssigen Verschluß am besten verschiedene Querschnitte haben,
so daß gemäß dem Prinzip der kommunizierenden Röhren die üblichen Unterschiede zwischen dem
Drucküberschuß und dem Vakuum erzielt werden, wodurch sich der Ventilationsdurchgang öffnen
muß. Da der Überdruck im Tank gewöhnlich größer sein muß als das Vakuum, so muß der
Querschnitt der Flüssigkeitssäule, hervorgerufen durch den Druck der Außenluft, kleiner sein als
der Querschnitt der Flüssigkeitssäule, hervorgerufen durch den Gasdruck im Innern des Tanks.
In der Zeichnung sind zwei schematische senkrechte Schnitte durch Ausführungsformen der
Ventilationsvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Konstruktionsart, bei der das Flammenfilter aus einer -haarfeinen Patrone besteht,
und
Fig. 2 eine Konstruktion mit einem Flammenfilter aus einem gewöhnlichen einfachen Davyschen
Sieb in Form einer Scheibe.
Beide Ausführungsformen bestehen aus einem Rohr 2, das am oberen Teil des Tanks 1 vorgesehen
ist. Das Rohr 2 hat ein Gehäuse 3, in dem ein zweites Rohr 4 abwärts geht und das Flammen- 80·
filter 5 enthält. Letzteres ist am unteren Ende des Rohres 4 angebracht; sein oberes Ende steht mit
der Außenluft durch eine seitliche Öffnung 6 in Verbindung. Die seitliche Öffnung 6 kann mittels
einer Flammenschließvorrichtung 7 geschlossen werden, mit deren Hilfe eine Flamme im äußeren
Teil der Ventilationsvorrichtung mit der Hand gelöscht werden kann. Das Gehäuse 3 ist in Form
einer Schale ausgebildet, in die das Rohr 4 nach unten ausläuft; diese Schale ist mit einer kältebeständigen,
mit Wasser mischbaren Flüssigkeit 8, wie z. B. Äthylenglykol, gefüllt, die durch eine
Füllöffnung 9, die geschlossen werden kann, bis zu einer bestimmten Höhe eingegossen, wird. Falls
erforderlich, kann die Flüssigkeit durch eine Ablaß öffnung 10 abgezogen werden, die in ähnlicher
Weise geschlossen werden kann. Auf diese Weise wird ©in Flüssigkeitsverschluß in dem Gehäuse 3
gebildet, in dessen Flüssigkeit das Flammenfilter S normalerweise vollständig untergetaucht ist. Das
Rohr 4 begrenzt auf diese Weise die Flüssigkeitssäule im Flüssigkeitsverschluß, hervorgerufen
durch den Druck der Außenluft durch die seitliche öffnung 6.
Es ist klar, daß Druckausgleich zwischen der inneren und äußeren Luft beim Tank 1 nur stattfinden
kann, wenn der Gasdruck auf einer Seite einen solchen Wert erreicht, daß die Flüssigkeit
im Flüssigkeitsverschluß verdrängt wird. So wird die Ventilationsvorrichtung gleichzeitig als Druck-Vakuum-Ventil
dienen, und durch geeignete Ausführung der beiden kommunizierenden Gefäße, die im Flüssigkeitsverschluß enthalten sind, kann die
Verbindung bei jedem gewünschten Druckunterschied hergestellt werden. Um sicherzustellen, daß
die Flüssigkeitsmenge, die in den Flüssigkeitsverschluß eingegossen wird, genau abgemessen ist, um
den gewünschten Druckunterschied herzustellen, kann ein Arm des Flüssigkeitsverschlusses mit
einer Überlaufwand 11 ausgestattet werden, über -120
die die überschüssige Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsverschluß auslaufen und durch das Ventil 12,
wie Fig. 2 zeigt, abgelassen werden kann.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, da das zugrunde
liegende Prinzip· auch bei anderen Ausführungs-
formen des Flüssigkeitsverschlusses angewandt werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Ventilationsvorrichtung für Tanks, besonders für Tanks, die entzündliche Flüssigkeiten enthalten, bestehend aus einem Flammenfilter in einem Ventilationsdurchgang, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Ventilationsdurchgangs in Form eines Flüssigkeitsverschlusses ausgebildet ist, der mit einer kältebeständigen, mit Wasser mischbaren Flüssigkeit gefüllt ist, wie z. B. Glykol, wobei das Flammenfilter (5) so in dem Teil des Ventilationsdurchganges, der den Flüssigkeitsverschluß bildet, angeordnet ist, daß es normalerweise in die kältebeständige Flüssigkeit untertaucht.
- 2. Ventilationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitssäulen im Flüssigkeitsverschluß verschiedene Querschnitte haben.
- 3. Ventilationsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliis- as sigkeitsverschluß mit einer Überlaufwand versehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 169 896.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen!© 609657/299 10.56 (609 853 3.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE961426X | 1953-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE961426C true DE961426C (de) | 1957-04-04 |
Family
ID=20405213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA21557A Expired DE961426C (de) | 1953-11-18 | 1954-11-17 | Ventilationsvorrichtung fuer Tanks |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE961426C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505270A1 (de) * | 1985-02-15 | 1986-08-21 | Deutsche Solvay-Werke Gmbh, 5650 Solingen | Ueber- und unterdrucksicherungsvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH169896A (de) * | 1933-06-28 | 1934-06-15 | Brevo A G Fuer Explosions Und | Verfahren zur Sicherung von Vorratsbehältern für feuergefährliche Flüssigkeiten gegen das Hineinschlagen von Flammen und die dadurch entstehende Explosion der Behälter. |
-
1954
- 1954-11-17 DE DEA21557A patent/DE961426C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH169896A (de) * | 1933-06-28 | 1934-06-15 | Brevo A G Fuer Explosions Und | Verfahren zur Sicherung von Vorratsbehältern für feuergefährliche Flüssigkeiten gegen das Hineinschlagen von Flammen und die dadurch entstehende Explosion der Behälter. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505270A1 (de) * | 1985-02-15 | 1986-08-21 | Deutsche Solvay-Werke Gmbh, 5650 Solingen | Ueber- und unterdrucksicherungsvorrichtung |
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