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DE426814C - Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten - Google Patents

Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten

Info

Publication number
DE426814C
DE426814C DEH100938D DEH0100938D DE426814C DE 426814 C DE426814 C DE 426814C DE H100938 D DEH100938 D DE H100938D DE H0100938 D DEH0100938 D DE H0100938D DE 426814 C DE426814 C DE 426814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dock
box
side box
floating
floating dock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH100938D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR HOLZMUELLER
RUDOLF HITZEMANN
Original Assignee
FR HOLZMUELLER
RUDOLF HITZEMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FR HOLZMUELLER, RUDOLF HITZEMANN filed Critical FR HOLZMUELLER
Priority to DEH100938D priority Critical patent/DE426814C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426814C publication Critical patent/DE426814C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C1/00Dry-docking of vessels or flying-boats
    • B63C1/02Floating docks
    • B63C1/04Floating docks self docking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten. Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung von Schwimmdocks zum Zwecke der Selbstdockung. Unter den verschiedenen Arten von selbstdockenden Schwimmdocks ist eine größere Anzahl solcher bekannt, bei denen die Selbstdockung dadurch erzielt wird, daß einzelne Teile des Bodenkastens Ioslösbar sind. Alle diese Arten haben aber entweder den Nachteil einer stark verringerten Längenfestigkeit dadurch, daß, wie z. B. bei dem bekannten Typ des Pontondocks, die nutzbare Höhe der Seitenkasten stark verringert ist, oder aber sie machen eine komplizierte Querschnittsform nötig, um mit Hilfe des Trimmens alle Teile des Bodens zugänglich zu machen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schwimmdock, bei dem mit Hilfe einzelner losnehmbarer Teile des Bodenkastens, unter Beibehaltung von auf ganzer Länge und insbesondere im mittleren Teil auf voller Höhe durchlaufenden Seitenkasten, eine Selbstdockungsmöglichkeit geschaffen wird.
  • Zu diesem Zwecke werden einzelne Teile des zwischen den Seitenkasten liegenden Teiles des Bodenkastens so ausgebildet, daß sie für sich geschlossene Pontons bilden, die sowohl durch Absenken des Docks in demselben gehoben werden können als auch innerhalb des übrigen Docks abgesenkt werden können. Hierdurch ist es möglich, einmal diese Kastenteile im Dock selbst ohne Schwierigkeiten zu docken, ferner aber auf den abgesenkten Teilen des Bodenkastens das Restdock aufzulagern und durch Auspumpen derselben das Dock so hoch zu heben, daß der Dockboden über dem Wasser liegt und zwischen beiden genügend Zwischenraute vorhanden ist, um von einem Kasten aus Überholungsarbeiten und Reparaturen am Dockboden vornehmen zu können.
  • Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Abb. z und a stellen ein Dock dieses Systems im Längsschnitt und in Aufsicht, Abb. 3 im Querschnitt dar. Aus dem zwischen den Seitenkasten z liegenden Bodenkasten z sind zwei in sich geschlossene Kasten 3 herausgeschnitten. Diese liegen im vorliegenden Falle an dem statisch günstigsten Punkte in einer Entfernung von etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Docklänge von den Dockenden ab, so daß beim Heben des Docks die Längsbeanspruchung desselben möglichst gering wird. Abb.4 zeigt einen Querschnitt des Docks durch einen der lösbaren Kasten, und zwar im ausgepumpten Zustande ohne Belastung. Die Seitenwände der Kasten haben ebenso wie die gegenüberliegenden Teile der unteren inneren Seitenwände des Docks konsolartige Ansätze 4. Die Konsolen der Kasten und der Seitenwände sind leicht lösbar derart miteinander verbunden, daß die hier auftretenden Belastungs- und Auftriebskräfte aufgenommen werden können. In dem gehobenen Zustande des leeren Docks, wie in Abb.4 gezeigt, liegen die zu lösenden Verbindungen oberhalb des Wassers und sind leicht zugänglich. Durch Fluten `,-erden dann die Kasten 3 so weit abgesenkt, daß sie die im Querschnitt Abb.5 dargestellte Lage einnehmen. Die Decke der Kasten 3 liegt hierbei entweder eben oberhalb der Wasseroberfläche oder aber auch unterhalb derselben. Im ersteren Falle kann (las Absinken ohne jede Schwierigkeit erfolgen. Im letzteren Falle dagegen verlieren die abzusenkenden Bodenlasten 3 in dem Augenblick, wo ihre Decke unter die Wasseroberfläche eintaucht, ihre Schwimmstabilität und erhalten heim weiteren Absinken deshalb die Neigung, sich schief zu stellen. Außerdem geht von diesem Augenblick an das Absinken der Kasten 3, auch wenn nicht «-eiter geflutet wird, selbsttätig finit wachsender Geschwindigkeit vor sich. Beides kann beispielsweise dadurch verhindert werden, daß die Kasten 3 an allen vier Ecken kurz vor dem Eintauchen ihrer Decke an Winden oder Davits, die an oder auf den Seitenkasten i angebracht werden können. aufgehängt `-erden. Bei weiterem Fluten hängen diese Kasten 3 dann an den Winden oller Dav its, und durch gleichmäßiges Nachlassen derselben kann, auch wenn sich die Kasten 3 völlig unter der Wasseroberfläch,befinden, jederzeit die horizontale Lage derselben sichergestellt und ihre Absenktiefe beliebig begrenzt werden. Um die Beanspruchung dieser Winden oder Davits möglichst gering zu halten, wird das Eigengewicht der abzusendenden Kasten 3 durch eingebaute Luftkasten so weit ausgeglichen, daß unter Wasser nur ein geringes Übergewicht verbleibt, das eben genügt, um die Kasten 3 zum Absinken zu bringen. Während des Absenkens dienen die Konsolen gleichzeitig als Führungen. Gegen völliges Wegsinken sind die Kasten noch dadurch geschützt, daß sie sich in der tiefsten Lage an kleinen Konsolen, die an der Unterkante der inneren Seitenwände angebracht sind, aufhängen.
  • Auf den abgesenkten Kasten 3 wird nun mit Hilfe der beiderseitigen Konsolen eine feste -Auflagerung für das im wesentlichen aus den Seitenkasten i und dem festen Teil 2 des Bodenkastens bestehende Dock geschaffen. Durch Auspumpen der Kasten 3 setzt sich dann das Dock auf den Kasten ab. Die Größe der Kasten 3 wird so bemessen, daß durch Leerpumpen derselben das Dock so weit gehoben werden kann, daß der Boden 5 desselben genügend hoch über dem Wasserspiegel liegt, um von unten zum Zwecke der Überholung und zur Ausführung von Reparaturen zugänglich zu sein. Abb. 6 zeigt diesen Zustand. In Abb.7 ist die Eindockung der Einzelkasten dargestellt. Dies kann, wie in Abb. 7 dargestellt, so geschehen, daß gleichzeitig beide Kasten gedockt werden, indem einer in dem mittleren Teil des Docks, der andere in dein Endteil desselben eingelagert wird.. Es können aber auch beide Kasten nacheinander gedockt werden, wobei der Vorteil besteht, daß die eine Hälfte des Docks gleichzeitig zum Eindocken eines kleineren Schiffes benutzt werden kann.
  • In Abb. 8, 9 und io ist ein kleineres Dock mit Selbstdockungseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, bei dem nur ein selbständiger, zwischen den festen Teilen 2 des Bodenkastens eingelagerter Kasten 3 vorgesehen ist. Abb. 8 zeigt den Mittellängsschnitt des Docks, Abb.9 die Aufsicht auf das Dock. Abb. io gibt den Zustand wieder, bei welchem das Dock auf dem vorher abgesenkten und dann leer gepumpten Kasten 3 so weit gehoben ist, daß der Boden 5 des Schwimmdocks etwa i m hoch über dem Wasserspiegel liegt. Der Seitenkasten i hat in der Mitte seine volle Höhe, so däß trotz der Unterbrechung- des Bodenkastens die Längsfestigkeit des Docks eine sehr hohe ist.
  • Ein wesentlicher Vorteil des vorbeschriebenen Systems liegt noch darin, daß bei Lösung der Verbindung zwischen den eingelagerten Kasten 3 und den Seitenkasten i keinerlei Niete oder Schrauben in der Blechwand entfernt werden müssen. Die Blechwand selbst bleibt völlig unberührt, so daß keine Beeinträchtigung der Dichtigkeit entstehen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten (i), bei dem der zwischen den Seitenkasten liegende Teil des Bodenkastens (2) teilweise aus losnehmbaren, geschlossenen Kasten (3) besteht, die so ausgebildet sind, daß sie innerhalb des Docks sowohl bis unter die Wasseroberfläche abgesenkt als auch gehoben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Kasten (3) im abgesenkten Zustande eine Auflagerung des leeren Docks ermöglichen und beim Leerpumpen das aufgelagerte Dock bis über die Wasserlinie hinaus zu heben vermögen.
  2. 2. Schwimmdock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je ein loslösbarer Kasten (3) entweder an den beiden Enden des Docks oder aber weiter nach der Dockmitte zu, bis etwa in den Viertelpunkten, angeordnet ist. -3. Schwimmdock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein loslösbarer Kasten (3) in der Dockmitte vorhanden ist.
DEH100938D 1925-03-11 1925-03-11 Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten Expired DE426814C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH100938D DE426814C (de) 1925-03-11 1925-03-11 Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten

Applications Claiming Priority (1)

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DEH100938D DE426814C (de) 1925-03-11 1925-03-11 Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE426814C true DE426814C (de) 1926-03-18

Family

ID=7168674

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH100938D Expired DE426814C (de) 1925-03-11 1925-03-11 Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten

Country Status (1)

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DE (1) DE426814C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2942425A (en) * 1956-09-28 1960-06-28 De Long Corp Mobile dry dock method and apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2942425A (en) * 1956-09-28 1960-06-28 De Long Corp Mobile dry dock method and apparatus

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