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DE1092300B - Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite - Google Patents

Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite

Info

Publication number
DE1092300B
DE1092300B DEB42511A DEB0042511A DE1092300B DE 1092300 B DE1092300 B DE 1092300B DE B42511 A DEB42511 A DE B42511A DE B0042511 A DEB0042511 A DE B0042511A DE 1092300 B DE1092300 B DE 1092300B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
revolver
bolt
recording
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB42511A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Straub
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Bauer GmbH
Original Assignee
Eugen Bauer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Bauer GmbH filed Critical Eugen Bauer GmbH
Priority to DEB42511A priority Critical patent/DE1092300B/de
Publication of DE1092300B publication Critical patent/DE1092300B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Aufnahmekamera, insl >esondere Filmkamera, mit einem Objektiv fester Brennweite und einem an einer am Kameragehäuse befestigten Führung verschiebbaren und drehbaren Revolver, an dem die Brennweite des Objektivs verändernde Vorsatzlinsen angebracht sind, sowie mit einer zwischen dem Revolver und dem Kameragehäuse angebrachten Feder.
Es ist in solchen Fällen bekannt, den Objektivrevolver mit einer Feder so am Kameragehäuse zu halten, daß er zum Wechseln der Objektive entgegen der Federkraft von der Kamera weggezogen werden muß, bis er in einer äußeren Endlage in die gewünschte Stellung gedreht werden kann. Anschließend muß man ihn an das Kameragehäuse zurückgleiten lassen. Dabei besteht die Gefahr, daß der Revolver, besonders bei Aufnahmen im Freien bei kaltem oder feuchtem Wetter, dem Aufnehmenden aus den Fingern gleitet und unter dem Druck der Feder an die Kamera zurückspringt. Dadurch sind die den Revolver justierenden Anschläge und die meist tief in das feste Objektiv greifenden Vorsätze gefährdet. Besonders wenn der Revolver beim Zurückschnappen noch nicht in der richtigen Drehlage ist, können seine rückwärtigen Linsen an einem Gehäuseteil anschlagen und beschädigt werden.
Es ist zwar bekannt, einen Wechselobjektive enthaltenden, über ein Verstellgetriebe von einer Betätigungswelle aus gedrehten und gleichzeitig gegen die Kraft einer Feder vom Kameragehäuse abgehobenen Revolver dadurch wenigstens teilweise gegen Zurückschnellen zu sichern, daß er axiale Stifte trägt, welche nur in den Betriebslagen des Revolvers auf Aussparungen treffen, welche die Stifte aufnehmen können und dadurch ein Zurückweichen des Revolvers auf das Kameragehäuse erlauben. Bei unmittelbar von Hand herausgezogenen und gedrehten Revolvern ist diese Sicherung aber nur von begrenztem Nutzen, da sie dazu zwingt, den Revolver stets gegen die maximale Federkraft in äußerster Lage zu halten, wenn die Stifte nicht beim Drehen hängenbleiben und den Wechsel verzögern sollen. Die dabei aufzubringende Kraft ist nicht gering, da die Feder auch bei eingeschobenem Revolver noch genügend Spannung haben muß, um den Revolver am Kameragehäuse zu halten. Diese Betätigungsart ist für den Aufnehmenden lästig und besonders für große Schwenkwinkel fast unmöglich, so daß die Einrichtung doch das Zurückschnellen mindestens bis zum Anschlagen der Stifte an eine Auffangfläche des Gehäuses oder bei in Betriebslage gedrehtem Revolver auch bis in die rückwärtige Endlage nicht verhindern kann.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die zwischen Revolver und Kamera-Aufnahmekamera,
insbesondere Filmkamera mit einem
Objektiv fester Brennweite
Anmelder:
Eugen Bauer G. m. b. H.,
Stuttgart-Untertürkheim,
Beim Inselkraftwerk 10
Albert Sträub, Stuttgart-Bad Cannstatt,
ist als Erfinder genannt worden
gehäuse geschaltete Feder in gespanntem Zustand verriegelbar ist, nach Entriegelung den Revolver an seiner Führung entlang in eine äußere Verschwenklage zu drücken sucht und beim Zurückführen des Revolvers an die Kamera wieder gespannt wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Kamera von vorn,
Fig. 2 den Revolver von der Seite,
Fig. 3 den Revolver von oben,
Fig. 4 eine Einzelheit im Schnitt und größer dargestellt.
An der Vorderwand 1 einer Filmkamera 2 ist ein Träger 3 angeschraubt. Neben ihm liegen in der Vorderwand 1 eine Einblicköffhung 4 für eine Photozelle und ein Auslöseknopf 5. Das Objektiv 6 der Kamera ist ebenfalls an der Vorderwand befestigt und mit Hilfe eines Einstellringes 7 auf verschiedene Entfernungen einstellbar. Die Blende des Objektivs kann durch einen Hebel 8 verstellt werden, der seitlich aus der Kamera 2 herausragt; sie ist mit einer nicht dargestellten, hinter der Einblicköffhung 4 liegenden Blende gekuppelt.
Mit dem Träger 3 ist ein Bolzen 9 fest verbunden, der einen Haltebund 10 und einen Anschlagbund 11 hat. Auf dem Bolzen ist gleitend und drehbar eine Hülse 12 geführt, die in der Nähe ihres zu der Kamera hin gerichteten Endes zwei Bunde 13 und 14 hat. Über das auswärts gerichtete Ende der Hülse ist eine Kappe 15 geschoben, die mit der Hülse durch eine Schraube 16 fest verbunden ist und einen Längsschlitz 17 aufweist.
009 630/150
Auf den Bunden 13 und 14 ist ein hohlzylindrischer Fortsatz 18 eines Revolvers 19 gleitent gelagert. Ein mit dem Fortsatz verbundener Stift 20 greift in den Längsschlitz 17.
An dem etwa scheibenförmigen Revolver 19 sind in gleicher Entfernung von der durch den Bolzen 9 dargestellten Drehachse zwei Objektivvorsätze befestigt, und zwar ein Televorsatz 21 und ein Weitwinkelvorsatz 22. Außerdem hat der Revolver einen Durchblick 23. Dieser und die Vorsätze sind radial symmetrisch verteilt. Ebenfalls in gleicher Entfernung um die Drehachse trägt der Revolver einen Sucherdurchblick 24 und Suchervorsätze 25 und 26, die den Objektivvorsätzen angepaßt sind.
Um einen an die Innenseite des Haltebundes 10 anschließenden, mit kleinerem Durchmesser ausgeführten Abschnitt 27 des Bolzens 9 ist mit Spiel ein an der Hülse 12 mit Reibungsschluß anliegender Ring 28 gelegt, dessen zu dem Haltebund hin gerichtete Stirnfläche 29 abgeschrägt ist. An die Außenseite des Haltebundes 10 schließt sich ein als Führung für die Hülse 12 dienender Teil 30 des Bolzens, in dem drei radial symmetrisch verteilte Längsnuten 31 liegen. Sie enden an einer Ringnut 32, deren Außenseite von dem Anschlagbund 11 begrenzt ist. In der zur Ringnut gewandten Stirnseite dieses Bundes ist gegenüber jeder Längsnut 31 eine Kerbe 33 angebracht.
Zwischen den Grund 34 einer nahezu den ganzen Bolzen durchziehenden Bohrung 35 und die Innenseite der Kappe 15 ist eine Druckfeder 36 eingespannt. Sie wird gestützt von einem Stift 37, der mit einer Endplatte 38 auf der Innenseite der Kappe 15 gehalten ist. Die Außenseite der Kappe hat eine Ausnehmung 39, die verhindern soll, daß der Finger des Aufnehmenden von der Kappe abgleitet.
Zwischen die Bunde 13 und 14 ist eine ringförmige Blattfeder 40 um die Hülse 12 herum gelegt. Sie drückt gegen drei Rastkugeln 41, die in Bohrungen 42 der Hülse eingesetzt sind.
Die Vorsätze 21 und 22 ragen mit ihren rückwärtigen Enden 43 (Fig. 3) weit über die Rückseite des Revolvers 19 heraus. Sie werden in der dargestellten Lage des Revolvers von Kappen 44 und 45 verdeckt, die in den Träger 3 eingeformt sind.
Ein in den Strahlengang des Kamerasuchers ragender Stellzeiger 46 ist zu einem Hebel 47 verlängert, der durch eine Lasche 48 mit einem Stellhebel 49 verbunden ist. Der Drehpunkt dieses Stellhebels liegt gleichachsig zur Drehachse des Revolvers; sein äußeres Ende ragt durch einen Schlitz 50 auf der Oberseite des Trägers 3. Beiderseits dieses Schlitzes sind Skalen 51 angeordnet, auf denen für jede Aufnahmegeschwindigkeit der Kamera verschiedene Filmempfindlichkeitswerte angegeben sind. Jeder Geschwindigkeit und Empfindlichkeit entspricht eine bestimmte Lage des Stellhebels 49 und damit des Stellzeigers 46. Ein zweiter, von einem Belichtungsmesser bewegter und ebenfalls im Sucher sichtbarer Zeiger 52 wird beim Aufnehmen durch Verstellen des Hebels 8 ständig mit dem Stellzeiger 46 in Deckung gehalten.
An drei Stellen des Revolvers, die den Vorsätzen 21 und 22 und dem Durchblick 23 zugeordnet und als Teile von Kreiszylindern ausgebildet sind, trägt der Revolver 19 je ein Schild 53 mit einem Zahlenfeld, auf dem zwei durch verschiedene Farben und beispielsweise auch Strichlängen unterschiedene Entfernungsskalen 54, 55 angegeben sind. Auf dem Einstellring 7 des Objektivs 6 sind zugehörige Einstellmarken in den entsprechenden Farben angebracht, von denen eine bei 56 dargestellt ist. Die zweite Marke befindet sich auf der entgegengesetzten Seite des Objektivs.
In der dargestellten Lage befindet sich der Durchblick 23 des Revolvers 19 vor dem Objektiv 6, entsprechend der Durchblick 24 vor dem Sucher 57 der Kamera. Der Revolver 19 wird von einer verhältnismäßig kräftigen Feder 58 gegen den Träger 3 gehalten und liegt mit einer kreisringförmigen Fläche längs seines Umfangs auf einer passenden Trägerfläche. Die Feder ist zwischen das innere Ende der Kappe 15 und einen Ring 59 eingespannt, der von einem Sprengring 60 im Innern des Fortsatzes 18 festgehalten ist. Die Rastkugeln 41 liegen hinter dem Haltebund 10 und verhindern eine Verschiebung der Hülse 12 nach außen. Ein mit dem Träger 3 verbundener Stift 61 greift bei jeder vorgesehenen Drehlage in eine Bohrung 62 des Revolvers und hält ihn dadurch gegen Verdrehung fest.
Das Objektiv 6 dient nun wie üblich zum Aufnehmen. Für die größeren Entfernungen wird es mit Hilfe der Marke 56 und der Skala 54 eingestellt; für die kleinen Entfernungen dienen die zweite Marke und die Skala 55. Auf diese Weise kann das Objektiv um mehr als 180° verdreht werden, während jede der Skalen höchstens 180° einnimmt, also leicht zu übersehen ist.
Soll einer der Objektivvorsätze verwendet werden, so drückt der Aufnehmende auf die als Auslöseglied dienende Kappe 15. Er schiebt dadurch die Kappe mit der Hülse 12 nach innen zu der Kamera hin; dabei gleiten die Kugeln 41 auf die Stirnfläche 29 des Ringes 28. Läßt man nun die Kappe 15 los, so entspannen sich die Federn 36 und 58 und schieben die Hülse 12 nach außen. Diese nimmt dabei durch Reibung den Ring 28 mit, bis er an den Haltebund 10 anschlägt. Die Kugeln gleiten dann von dem Ring ab, über den Haltebund 10 hinweg und legen sich in je eine der Längsnuten 31. In diesem Augenblick tritt der Stift 61 aus der Bohrung 62 heraus, und die Längsnuten übernehmen es, den Revolver in der richtigen Drehlage zu halten. Die Druckfeder 36 schiebt nun die Kappe 15, die Hülse 12 und den Revolver samt den Vorsätzen weiter nach außen, bis die Rastkugeln 41 gegen den Anschlagbund 11 stoßen und sich in die Kerben 33 legen. In dieser Lage kann der Revolver verdreht werden, so daß einer der Vorsätze vor das Objektiv 6 kommt. Bei einer solchen Stellung springen die Rastkugeln 41 wieder in die Kerben 33 ein.
Man drückt nun wieder auf die Kappe 15, so daß sich die Hülse 12 und der Revolver 19 wieder auf die Kamera zu bewegen. Das innere Ende 43 des vor dem Objektiv 6 sitzenden Vorsatzes taucht dabei in die Objektivfassung ein. Die Rastkugeln 41 gleiten in den Längsnuten 31, und der Revolver 19 legt sich wieder auf den Träger 3. Durch weiteres Drücken auf die Kappe 15 muß nun die Feder 58 angespannt werden, bis schließlich die Rastkugeln 41 wieder hinter den Haltebund 10 einschnappen und so die ganze Vorrichtung in Aufnahmestellung festhalten. Der Ring 28 wurde dabei wieder nach links geschoben.
Gleichzeitig ist vor den Sucher 57 der entsprechende Suchervorsatz 25 oder 26 getreten, der das Gesichtsfeld des Suchers dem durch den Vorsatz geänderten Aufnahmegesichtsfeld angleicht.
Das Objektiv wird nun wiederum nach den Entfernungsskalen eingestellt, die sich auf dem am Objektiv liegenden Schild 53 befinden und von den Angaben abweichen, die beim Aufnehmen ohne Vorsätze verwendet wurden.
Durch die radial symmetrische Anordnung der Vorsätze und der Kappen 44 liegt das Ende 43 jedes nicht benutzten Vorsatzes immer in einer Kappe 44 geschützt. Das ist vor allem deshalb wesentlich, weil die Rückwand jedes Endes 43 von einer Linse gebildet wird.
Auf die Vorsätze können auch Sonnenschutzblenden aufgesetzt werden.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera, mit einem Objektiv fester Brennweite und einem an einer am Kameragehäuse befestigten Führung verschiebbaren und drehbaren Revolver, an dem die Brennweite des Objektivs verändernde Vorsatzlinsen angebracht sind, sowie mit einer zwischen dem Revolver und dem Kameragehäuse angebrachten Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Revolver (19) und Kameragehäuse geschaltete Feder (36) in gespanntem Zustand verriegelbar ist, nach Entriegelung den Revolver an seiner Führung entlang in eine äußere Verschwenklage zu drücken sucht und beim Zurückführen des Revolvers an die Kamera wieder gespannt wird.
2. Aufnahmekamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Revolver und einem an der Kamera festen Teil Rastmittel (40, 41) angeordnet sind, welche den Revolver (19) in einer nahe der Kamera liegenden Ruhestellung axial festhalten und mit einem Auslöseglied (15) verbunden sind, das ■ an dem Revolver befestigt, durch Federkraft in einer von der Kamera entfernten Ruhelage gehalten und durch Druck in Richtung auf die Kamera hin in Auslösestellung bewegbar ist.
3. Aufnahmekamera nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel (40, 41) und das Auslöseglied (15) konzentrisch an einem mit der Kamera fest verbundenen Bolzen (9) angeordnet sind, der den Revolver (19) radial und axial führt.
4. Aufnahmekamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Auslöseglied (15) eine auf dem Bolzen (9) geführte Hülse (12) verbunden ist, an der Rastglieder (41) radial verschiebbar befestigt sind, die von einer Feder (40) radial nach innen gedrückt werden und in Ruhestellung hinter einen Haltebund (10) des Bolzens
(9) greifen, wodurch die Hülse (12) gegen die Kraft einer zwischen ihr und dem Revolver (19) eingespannten Feder (58) in ihrer Ruhelage gehalten wird.
5. Aufnahmekamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß um den Bolzen (9) innerhalb der Hülse (12) ein mit Spiel geführter Ring (28) liegt, dessen axial auswärts gerichtete Stirnfläche (29) abgeschrägt ist und der, durch Reibungsschluß mit der Hülse (12) verbunden, in der Ruhelage einwärts von den Rastgliedern (41) liegt, so daß sich beim Bewegen der Hülse aus der Ruhelage zur Kamera hin die Rastglieder auf den Ring schieben und dieser bei einer darauf folgenden Auswärtsbewegung mitgenommen wird, wodurch die Kugeln über den Haltebund (10) des Bolzens (9) weggleiten.
6. Aufnahmekamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der axial auswärts gerichteten Seite des Haltebundes (10) für jedes Rastglied (41) und jede Drehlage des Revolvers eine Längsnut (31) vorgesehen ist, in welche jedes Rastglied nach Überfahren des Haltebundes einrastet, und daß an diese Nuten eine Ringnut (32) des Bolzens (9) anschließt, welche das Verdrehen des Revolvers in der äußeren Endlage erlaubt, und an die sich nach außen ein Anschlagbund (11) anschließt, der die weitere axiale Auswärtsbewegung der Rastglieder (41) und damit des Revolvers (19) begrenzt.
7. Aufnahmekamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einwärts gerichteten Seite des Anschlagbundes (11) je eine Kerbe (33) gegenüber jeder Längsnut (31) des Bolzens (9) angeordnet ist.
8. Aufnahmekamera nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch eine formschlüssige Längsführung (61, 62) für jede vorgesehene Drehlage zwischen dem Revolver (19) und einem an der Kamera festen Teil, deren Länge mindestens dem axialen Weg des Revolvers (19) von der Ruhelage bis zum Eingreifen der Rastglieder (41) in die Längsnuten (31) des Bolzens (6) und höchstens dem Weg des Revolvers bis zum Eintritt dieser Rastglieder in die Ringnut (32) entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 841268, 951 192; britische Patentschrift Nr. 701 889; USA.-Patentschrift Nr. 2 599 327.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB42511A 1956-11-17 1956-11-17 Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite Pending DE1092300B (de)

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Publications (1)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2599327A (en) * 1946-12-21 1952-06-03 John A Haeseler Camera with lens turret
DE841268C (de) * 1950-05-20 1952-06-13 Bauer Eugen Gmbh Einstellvorrichtung fuer Objektive an Filmgeraeten
GB701889A (en) * 1952-06-24 1954-01-06 Jacques Bolsey Improvements in and relating to photographic and kinematographic cameras
DE951192C (de) * 1952-03-06 1956-10-25 Fernseh Gmbh Vorrichtung zur Scharfeinstellung bei Fernsehkameras

Patent Citations (4)

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