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DE1205826B - Photographische Kamera, insbesondere Grossformat-Kamera, deren Objektivtraeger eines von verschiedenen Objektiven traegt - Google Patents

Photographische Kamera, insbesondere Grossformat-Kamera, deren Objektivtraeger eines von verschiedenen Objektiven traegt

Info

Publication number
DE1205826B
DE1205826B DEK48025A DEK0048025A DE1205826B DE 1205826 B DE1205826 B DE 1205826B DE K48025 A DEK48025 A DE K48025A DE K0048025 A DEK0048025 A DE K0048025A DE 1205826 B DE1205826 B DE 1205826B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
aperture
lens
flexible rod
camera according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK48025A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Koch
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1205826B publication Critical patent/DE1205826B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera, insbesondere Großformat-Kamera, deren Objektivträger eines von verschiedenen Objektiven trägt Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera, insbesondere Großformat-Kamera, deren Objektivträger eines von verschiedenen Objektiven mit einer Irisblende trägt, die durch Drehen eines zum Objektiv gehörenden Blendenlamellensteuerringes verstellbar ist.
  • Bei Kameras der genannten Art ist es bekannt, den Blendenlamellensteuerring mit einem außerhalb des Objektivs angeordneten Einstellorgan zu kuppeln, das über den Rand des Objektivträgers hinausragt und mehrere Skalenmarken zur Anzeige der im Objektiv eingestellten Blendenöffnung trägt. So ist es z. B. durch die französische Patentschrift 1008 522 bekanntgeworden, am Kameragehäuse eine der Blendeneinstellung dienende Rändelscheibe anzuordnen, die durch eine biegsame Welle und ein Zahnradgetriebe mit einem am Objektivträger drehbar gelagerten Ring gekuppelt ist, welcher seinerseits mit dem Blendenlamellensteuerring des auswechselbaren Objektivs im Eingriff steht. Die Wechselobjektive bedürfen dabei aber einer speziellen Ausbildung des genannten Steuerringes, weshalb andere Objektive nicht verwendbar sind. Die tatsächlich eingestellte Blendenöffnung läßt sich an der Rändelscheibe ablesen, aber nicht aus größerer Entfernung und nur in einer bestimmten Blickrichtung.
  • Gemäß der deutschen Auslegeschrift 1034 019 ist es bekanntgeworden, zum Einstellen der Blendenöffnung ein im wesentlichen stabförmiges Einstellorgan längsverschiebbar auf der Rückseite des Objektivträgers anzuordnen. Das Einstellorgan ist einerends als Zahnstange ausgebildet und mittels Zahnräder mit dem Blendenlamelleneinstellring des Wechselobjektivs gekuppelt, während das andere Ende über das Kameragehäuse herausragt und eine Reihe von Skalenmarken zum Anzeigen der jeweils eingestellten Blendenöffnung trägt. Bei dieser Anordnung wäre die Möglichkeit gegeben, die eingestellte Blendenöffnung auch aus einer größeren Entfernung und von verschiedenen Blickrichtungen aus zu erkennen und abzulesen. Diese Möglichkeit wird jedoch durch die Tatsache zunichte gemacht, daß das Einstellorgan unter dem Einfluß einer Feder steht, welche das Organ beim Loslassen immer selbsttätig in die Stellung mit größter Blendenöffnung zurückführt. Ferner müssen die Wechselobjektive alle den gleichen als Zahnkranz ausgebildeten Blendenlamelleneinstellring oder unmittelbar mit der Zahnstange zusammenwirkende übertragungsmittel aufweisen, so daß die Verwendung anderer Objektive ausgeschlossen ist.
  • Bei Kameras mit einem nicht auswechselbaren Objektiv oder einem, das lediglich einen auswechselbaren Vorderteil aufweist, sind auch schon außerhalb des Objektivs angeordnete, über den Rand des Objektivträgers hinausragende Einstellorgane für die Blende bekanntgeworden, wobei die Einstellorgane die Form eines Schwenkhebels oder einer mit Angaben über die Blendenöffnung versehenen Kreisscheibe haben, die gegebenenfalls durchsichtig ist. Solche Lösungen sind für Großformat-Kameras mit Wechselobjektiven ungeeignet.
  • Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht zur Hauptsache darin, an einer photographischen Kamera, insbesondere Großformat-Kamera, das Einstellen und Ablesen der Objektivblende zu erleichtern und dem Photographen von verschiedenen Standpunkten aus zu gestatten, und dabei die Verwendung von verschiedenen für Fachkameras erhältlichen Objektiven keineswegs zu beeinträchtigen, alles mit dem Ziel, die Handhabung der Kamera zu vereinfachen und die nötige Vorbereitungszeit für jede Aufnahme zu verkürzen.
  • Bei einer Kamera der eingangs erwähnten Art und mit einem außerhalb des auswechselbaren Objektivs angeordneten Einstellorgan, das mit dem Blendenlamellensteuerring des Objektivs kuppelbar ist, über den Rand des Objektivträgers hinausragt und mehrere Skalenmarken zur Anzeige der im Objektiv eingestellten Blendenöffnung trägt, wird die vorstehend genannte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Einstellorgan ein an sich bekannter biegsamer Stab ist, der teils in einem Führungsrohr längsverschiebbar geführt ist, das einen um die Achse des Objektivs gebogenen Teil aufweist mit einem Krümmungsradius, der größer ist als der Außenradius des größten am Objektivträger zu befestigenden Objek- tivs, daß der gebogene Teil des Führungsrohres einen Längsschlitz aufweist, durch welchen ein zur mittelbaren Kupplung des biegsamen Stabes mit dem Blendenlamellensteuerring dienendes Organ hindurchragt, und daß jede der an dem biegsamen Stab angebrachten Skalenmarken den Stab ringförmig umgibt und bezüglich einer ebenfalls ringförinigen Ablesemarke abzulesen ist, die sich an einem über den Rand des Objektivträgers hinausragenden Ende des Führungsrohres befindet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsforin des Erfindungsgegenstandes ist mit dem biegsamen Stab eine Bremsvorrichtung verbunden, die unter dem Einfluß einer Bremsfeder steht, mit der Innenwandung des Führungsrohres zusammenarbeitet und von einem Handgriff des biegsamen Stabes aus entgegen dem Einfluß der Bremsfeder gelöst werden kann. Die Bremsvorrichtung weist zweckmäßig eine gummielastische Manschette auf, die sich im Führungsrohr befindet und mit ihrem einen Ende am biegsamen Stab befestigt ist, während das andere Ende der Manschette mit einem biegsamen Zugorgan in Verbindung steht, das durch eine Längsausnehmung des biegsamen Stabes hindurch zum Handgriff führt, unter dem Einfluß einer die Manschette stauchenden, als Bremsfeder dienenden Feder steht und mittels eines Teils des Handgriffs zum Strecken der Manschette und Lösen der Bremse entgegen dem Einfluß der Bremsfeder verschiebbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Kamera bietet besonders dem Berufsphotographen eine Reihe von Vorteilen. In der Prasxis des Fachphotographen kommt es nämlich recht häufig vor, daß die Blendenskala des benutzten Objektivs weder von der Objektivseite her noch von oben eingesehen werden kann, wenn die Kamera einmal an den gewünschten Aufnahmestandort gebracht und auf den zu photographierenden Gegenstand gerichtet worden ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn unmittelbar vor dem Objektivträger ein Kompendium angebracht ist und die Kamera auf einem hohen Stativ steht oder an einem Brücken- oder Balkongeländer weit nach vom gebaut ist. Die Ausbildung des Einstellorgans als biegsamer, längsverstellbarer Stab mit ringförmigen Skalenmarken gewährleistet eine bequeme und übersichtliche Einstellung und Ablesung der Blendenöffnung von fast allen Seiten der Kamera und aus verhältnismäßig großer Entfernung. Durch die vorzugsweise vorhandene Bremsvorrichtung wird die eingestellte Blendenöffnung nach dem Loslassen des biegsamen Stabes sicher festgehalten. Des weiteren können an der Kamera gemäß der Erfindung zahlreiche auf dem Markt befindliche oder bei Benutzer der Kamera bereits vorhandene Objektive mit zugehöriger Irisblende ohne Abänderung verwendet werden, wogegen bei den bisher bekannten Kameras mit einem außerhalb des Objektivs angeordneten Einstellorgan für die Blende regelmäßig nur speziell ausgebildete Wechselobjektive benutzbar sind.
  • Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt die Vorderansicht eines für eine Universalkamera bestimmten Objektivträgers mit den daran angeordneten Teilen; F i g. 2 stellt in größerem Maßstab eine Einzelheit von F i g. 1 im Schnitt dar; F i g. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III in F i g. 1; F i g. 4 zeigt eine Einzelheit von F i g. 3 in größerem Maßstab; F i g. 5 stellt eine Rückansicht der in F i g. 1 gezeigten Teile dar; F i g. 6 veranschaulicht in Vorderansicht einen Teil der vorderen Standarte der Kamera mit einer Vorrichtung zum öffnen und Schließen des nicht dargestellten Kameraverschlusses von Hand; F i g. 7 stellt eine teilweise Ansicht wie F i g. 1 in einer Stellung der Teile bei Nichtgebrauch der Kamera dar.
  • Gemäß den F i g. 1, 3 und 5 ist ein Objektiv 50 im Zentrum eines quadratischen Objektivträgers 51 montiert, der an der Objektivstandarte einer Universalkamera in üblicher Weise lösbar und auswechselbar befestigt werden kann. Das Objektiv 50 weist eine verstellbare Irisblende 52 auf, deren Lamellen durch Drehen eines Blendenlamellensteuerringes 53 verstellt werden können.
  • An der Vorderseite des Objektivträgers 51 ist ein zweiter Ring 54 drehbar gelagert, dessen Durchmesser beträchtlich größer ist als jener des Blendenlamellensteuerringes 53 am Objektiv 50. Der zweite Ring 54 ist koaxial zum Objektiv 50 angeordnet und weist einen nach vorn vorstehenden Zapfen 55 auf, der mittels eines Hebels 56 mit dem Blendenlamellensteuerring 53 gekuppelt ist. In einer gegen den Objektivträger 51 offenen Umfangsnut 58 des Ringes 54 befindet sich eine Schraubenzugfeder 57 (F i g. 1, 3 und 4), die mit ihrem einen Ende am Objektivträger 51 und mit ihrem anderen Ende am Ring 54 verankert ist. Die Feder 57 hat das Bestreben, die Ringe 54 und 53 in F i g. 1 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen und dadurch die Blende 52 zu schließen.
  • Mit Hilfe einer Klinke 59 läßt sich der Ring 54 jedoch in jener Lage sperren, bei welcher die Blende 52 vollständig geöffnet ist. Zu diesem Zweck weist der Ring 54 eine Kerbe 60 auf, in welche eine Nase der Klinke 59 einrasten kann. Die Klinke 59 sitzt auf einer am Objektivträger 51 drehbar gelagerten Achse 61 und steht unter dem Einfluß einer in der Zeichnung nicht sichtbaren Torsionsfeder, die das Bestreben hat, die Klinke mit der Kerbe 60 in Eingriff zu bringen. Die Klinke 59 kann entgegen der Kraft der Torsionsfeder auch von Hand betätigt werden, wenn man den Ring 54 freigeben will.
  • Unmittelbar innerhalb des Ringes 54 befindet sich ein dritter Ring 63, der als Blendenvorwahlring dient und ebenfalls koaxial zum Objektiv 50 drehbar angeordnet ist. Der Blendenvorwahlring 63 greift gemäß den F i g. 3 und 4 teils über den zweiten Ring 54 und weist eine in Umfangsrichtung verlaufende, gegen den Ring 54 offene Nut 64 auf, deren eines Ende einen Anschlag bildet, der mit einem als Gegenanschlag dienenden Zapfen 65 des zweiten Ringes 54 zusammenarbeitet, wenn die Klinke 59 aus der Kerbe 60 ausgerückt ist und der Ring 54 sich unter dem Einfluß der Feder 57 drehen kann.
  • Die beiden Ringe 54 und 63 sind gemäß F i g. 4 durch drei gleiche und beiden Ringen gemeinsame Führungsbolzen 62 am Objektivträger 51 drehbar geführt und gesichert. Die Führungsbolzen 62, von denen in F i g. 4 nur einer sichtbar ist, ragen in einen Zwischenraum zwischen beiden Ringen 54 und 63 hinein und besitzen je einen Kopf, der in eine innere Umfangsnut des Ringes 54 undin' eine "äußere Umfangsnut des Ringes 63 eingreift. Weil der innere Ring 63 den äußeren übergreift, ist der Zwischenraum mit den darin angeordneten Führungsbolzen 62 der Sicht entzogen.
  • Um einen Teil des Umfanges des Blendenvorwahlringes 63 ist ein Rohr 66 gelegt, das mit Hilfe von Haltern 67 und 68 am Objektivträger 51 befestigt ist und an seiner dem Ring 63 zugekehrten Seite einen Längsschlitz aufweist. Das eine Ende des Rohres 66 ist durch eine Kappe 68 verschlossen, während das andere Ende mit einem biegsamen Rohr 69 in Verbindung steht. Das starre Rohr 66 und das biegsame Rohr 69 bilden zusammen ein Führungsrohr für einen biegsamen Stab 70, der im Führungsrohr längst verschiebbar angeordnet ist und eine in seiner Längsrichtung durchgehende Ausnehmung aufweist. Das eine Ende des biegsamen Stabes 70 befindet sich immer innerhalb des starren Rohres 66 und ist gemäß F i g. 2 mit einem Endflansch 71 versehen, der einen radial abstehenden Mitnehmerstift 72 aufweist. Letzterer ragt durch den Längsschlitz des Rohres 66 hindurch und greift in eine Radialbohrung des Blendenvorwahlringes 63 ein, wodurch der biegsame Stab 70 mit dem Blendenvorwahlring 63 gekuppelt ist. Es ist somit möglich, durch Ziehen oder Stoßen des aus dem Führungsrohr 66, 69 herausragenden Endes des biegsamen Stabes 70 den Blendenvorwahlring 63 zu drehen. Das genannte Ende des biegsamen Stabes 70 trägt einen hohlen Handgriff 73.
  • Die Beweglichkeit des biegsamen Stabes 70 und des Vorwahlringes 63 ist im Sinne des Öffnens der Blende 52 derart begrenzt, daß der Ring 54 von Hand noch etwas weiter gedreht werden muß, bis die Klinke 59 in die Kerbe 60 einrastet. Beim Betätigen der Blende durch Verschieben des biegsamen Stabes 70 kann daher die Blende niemals in der offenen Stellung gesperrt werden.
  • Auf dem biegsamen Stab 70 sind mehrere kleine Hülsen 74 befestigt, die in das Führungsrohr 66, 69 eingeschoben werden können. Jeder der Hülsen 74 besitzt eine feine Umfangsrille, welche die Funktion eines Skalenstriches ausübt. Als zugehörige Ablesemarke dient die äußere axiale Endfläche eines Nippels 75, welcher auf dem freien Ende des biegsamen Rohres 69 sitzt. Ist die Umfangsrille der am nächsten beim Handgriff 73 angeordneten Hülse 74 in die Ebene der äußeren Stimfläche des Nippels 75 eingestellt, so entspricht das z. B. einer relativen Blendenöffnung f : 45, wenn die Klinke 59 aus dem Ring 54 ausgerückt ist. Die Umfangsrillen der nächstfolgenden Hülsen 74 markieren relative Blendenöffnungen f : 32, f : 22, f : 16 usw. Die Hülsen 74 sind entsprechend beschriftet, wobei jede Blendenzahl am Umfang der betreffenden Hülse mindestens zweimal vorhanden ist, damit die Ablesung von allen Seiten her erfolgen kann.
  • Mit Vorteil ist jede der Hülsen 74 in einer anderen Farbe ausgeführt, so daß der Photograph auch ohne Ablesung der Blendenzahl sofort die eingestellte Blendenöffnung sieht. An Stelle der Hülsen 74 können aber auch deren Beschriftungen und Skalenstriche unterschiedlich gefärbt sein.
  • Der die Ablesemarke aufweisende Nippel 75 ist mit Vorteil innerhalb gewisser Grenzen axial verstellbar am Rohr 69 an-eordnet, um Korrekturen der C Blendeneinstellung bequem vornehmen zu können. Eine solche Korrektur ist z. B. beim übergang von F-Blendenwerten auf T-Blendenwerte oder bei der Benutzung sehr kurzer Expositionszeiten wünschenswert.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist der Nippel 75 axial verlängert und aus durchsichtigem Material gebildet, damit der Photograph schon eine noch im Innern des Nippels liegende Hülse 74 sehen kann, wodurch das Einstellen von Zwischenwerten der Blendenöffnung erleichtert wird.
  • Um die jeweils eingestellte Lage des Blendenvorwahlringes 63 gegen unbeabsichtigte Änderung zu sichern, ist der biegsame Stab 70 mit einer Bremsvorrichtung versehen, die mit dem Rohr 66 zusammenarbeitet. Gegen den Endflansch 71 ist das eine Ende einer elastischen Manschette 76 abgestützt, deren anderes Ende durch einen Teller 78 gehalten ist. Am Teller 78 ist das eine Ende eines biegsamen Zugorgans 79, z. B. eines Drahtseiles, verankert, das die Manschette 76, den Endflansch 71 und den ganzen biegsamen Stab 70 durchsetzt. Das andere Ende des Drahtseiles 77 trägt einen Kopf 80, der zusammen mit einer das Drahtseil umgebenden Druckfeder 81 im Innenraum des hohlen Handgriffes 73 angeordnet ist. Die Feder 81 dient als Bremsfeder und hat das Bestreben, das Drahtseil 79 zu spannen und so zu verschieben, daß die Manschette 76 in ihrer Längsrichtung gestaucht wird, so daß sie sich faßförmig nach außen baucht und gegen die Innenfläche des Rohres 66 anlegt, wodurch die gewünschte Bremswirkung entsteht. Der Handgriff 73 weist zwei schwenkbare Flügel 82 auf, die durch zwei Finger einer Hand erfaßt und gegeneinander geschwenkt werden können. Eine im Hohlraum des Handgriffes 73 angeordnete Partie jedes Flügels 82 arbeitet mit dem Kopf 80 zusammen, um diesen zusammen mit dem Drahtseil 70 entgegen der Kraft der Bremsfeder 81 verschieben zu können. Zwischen dem Endflansch 71 und dem Teller 78 ist im Innenraum der Manschette 76 noch eine Druckfeder 83 angeordnet, die bestrebt ist, die Manschette zu strecken, aber geringere Druckkraft entwickelt als die Bremsfeder 81.
  • Die Achse 61 der Klinke 59 trägt auf der Rückseite des Objektivträgers 51 nach F i g. 5 einen Hebel 84. An der Objektivstandarte 85 (F i g. 6) der Kamera ist in bekannter Weise der Objektivverschluß mit dem zugehörigen Mechanismus angeordnet, von dem in F i g. 6 lediglich ein Hebel 86 gezeigt ist, der zum öffnen des Verschlusses zwecks Bildbetrachtung auf der Mattscheibe bzw. zum Schließen des Verschlusses vor der Aufnahme dient. Der Hebel 86 weist einen nach vom ragenden Stift 87 auf, der durch einen Schlitz 88 in der Verschlußdeckplatte 89 hindurchgreift und mit dem Hebel 84 zusammenarbeiten kann, wenn der Objektivträger 51 in der richtigen Weise an der Standarte 85 angebracht ist. Der Stift 87 ist in seiner Längsrichtung entgegen dem Einfluß einer (nicht sichtbaren) Feder verschiebbar am Hebel 86 angeordnet. Beim Anbringen des Objektivbretts 51 muß daher nicht auf die Stellung des Hebels 86 Rücksieht genommen werden, da der Stift 87 zurückweicht, falls der Hebel 84 axial gegen den Stift 87 gedrückt wird.
  • Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebenen Blendeneinstellvorrichtung ist wie folgt: Wenn die Klinke 59 aus der Kerbe 60 ausgerückt ist, läßt sich die Irisblende 52 mit Hilfe des Handgriffes 73 verstellen. Hierzu werden die beiden Flügel 82 zwischen den Daumen und den Zeigefinger der Bedienungshand genommen und gegeneinandergeschwenkt, wodurch der Kopf 80 entgegen dem Einfluß der Bremsfeder 81 nach unten gedrückt wird. Dadurch wird das Drahtseil 79 entspannt und der Feder 83 ermöglicht, die Manschette 76 zu strecken, so daß sie im Rohr 66 längsverschoben werden kann und daher die Bremse gelöst ist. In der gegeneinanderggeschwenkten Lage der Flügel 82 kann der b-#>e2same Stab 70 in seiner Längsrichtung im Führungsrohr 66, 69 verschoben werden, was eine Drehung des Blendenvorwahlringes 63 zur Folge hat. Durch das als Anschlag dienende eine Ende der Nut 64 des Blendenvorwahlringes 63 und den als Gegenanschlag dienenden Zapfen 65 des Ringes 54 wird auch der letztere entsprechend gedreht und damit die Blende 52 mittels des Hebels 56 und des Blendenlamellensteuerringes 53 eingestellt., Die Feder 57 hält dabei den Zapfen 65 in Anlage am Anschlag des Vorwahlringes 63.
  • Das Einstellen der Blende und das Ablesen der relativen Blendenöffnung kann von irgendeiner Seite her erfolgen, insbesondere auch von der Seite der Mattscheibe der Kamera her, und auch dann, wenn vor dem Objektiv 50 ein nicht dargestelltes Kompendium angebracht ist oder wenn bei außergewöhnlichen Kamerastandpunkten die Objektivseite der Kamera nicht zucränglich ist. Das Ablesen der Blendenöffnung geschieht an Hand der Hülsen 74 in bezug auf die Endfläche des Nippels 75. Läßt man die Flügel 82 los, so zieht die Bremsfeder 81 das Drahtseil 79 in Richtung gegen den Handgriff 73, wodurch die elastische Manschette 76 gestaucht und gegen die Innenfläche des Rohres 66 gepreßt wird, zwecks Bremsung des Blendenvorwahlringes 63 in der eingestellten Lage.
  • Will man zur Mattscheibenbetrachtung bei geöffnetem Objektivverschluß, d. h. bei der in F i g. 6 mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Lage des Hebels 86, die Irisblende 52 vollständig öffnen, so brauchen hierzu der Handgriff 73, der biegsame Stab 70 und der Blendenvorwahlring 63 nicht bewegt zu werden. Man schwenkt lediglich unmittelbar den Blendeneinstellhebel 56 mittels des Zapfens 55 im Drehsinn des Uhrzeigers, wobei die Ringe 54 und 53 im gleichen Sinn gedreht werden. Wenn die Blende 52 ganz offen ist, rastet die Nase der Klinke 59 in die Kerbe 60 des Ringes 54 ein, wodurch die Blende 52 in ihrer offenen Stellung gesperrt wird. Das Mattscheibenbild hat nun die größtmögliche Helligkeit und ist daher leichter zu beurteilen, Vor der photographischen Aufnahme bringt man den Hebel 86 in die strichpunktierte Lage gemäß F i g. 6, wodurch der Objektivverschluß geschlossen wird. Gleichzeitig drückt der Stift 87 des Hebels 86 seitlich gegen den Hebel 84 am Objektivträger 51, und zwar so, daß die Klinke 59 aus der Kerbe 60 des Rin-es 54 ausgerückt wird. Nun wird mittels der Feder 57 der Ring 54 automatisch gedreht, bis der Zapfen 65 am einen Ende der Nut 64 anschlägt. Weil der Blendenvorwahlring 63 durch die Manschette 76 gegen Drehung gebremst ist, bleibt der Ring 54 in der durch den Blendenvorwahlring 63 bestimmten Lage stehen. Die Blende 52 ist beim Drehen des Ringes 54 bis zu der zuvor gewählten Blendeneinstellung geschlossen worden. Nachher kann die photographische Aufnahme erfolgen. Das Schließen der Blende auf die gewünschte Einstellung erfolgt beim Schließen des Kameraverschlusses, nicht erst beim Auslösen desselben bei det Aufnahme.
  • Das Wählen der Blendeneinstellung kann auch dann vorgenommen werden, wenn die Irisblende 52 in ihrer vollständig geöffneten Lage mittels der Klinke 59 gesperrt ist. Das Ausrücken der Klinke 59 aus der Kerbe 60 des Ringes 54 kann gewünschtenfalls unmittelbar von Fand erfolgen, also nicht mittels des Hebels 86 und seines Stiftes 87, so daß, z. B. zwecks Kontrolle der Tiefenschärfe auf der Mattscheibe, die Blende auf die gewünschte Größe der öffnung geschlossen werden kann, während der Verschluß offen bleiben soll.
  • Da der Objektivträger 51 quadratisch ist, kann er wahlweise in vier verschiedenen Stellungen an der Objektivstandarte 85 der Kamera angeordnet werden. Dies hat den Vorteil, daß das aus dem Führungsrohr 66, 69 herausragende und den Handgriff 73 tragende Ende des biegsamen Stabes 70 wahlweise nach oben, nach unten, nach links oder nach rechts orientiert werden kann, wo es gerade am zweckmäßigsten ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist allerdings nur in einer dieser Stellungen des Objektivträgers 51 der Hebel 86 mit der Klinke 59 gekuppelt, weshalb in den anderen Stellungen des Objektivträgers 51 die Klinke 59 jeweils von Hand direkt ausgerückt werden muß. Bei der Fabrikation ist es jedoch ohne weiteres möglich, die Klinke 59 in jeder beliebigen Ecke des quadratischen Objektivträgers 51 zu montieren, so daß üblicherweise der Handgriff 73 für die Blendenvorwahl in der gewünschten Richtung (nach oben, unten, links oder rechts) gerichtet ist. Ferner kann die Achse 61 mit der Klinke 59 und dem Hebel 84 von Hand abmontierbar sein und der Objektivträger 51 in jeder Ecke eine vorbereitete Lagerbohrung für die Achse 61 aufweisen, damit die Klinke nach Wahl jeweils in derjenigen Ecke montiert werden kann, wo man sie haben will. Der Ring 54 ist dabei mit vier Kerben 60 versehen, die um 900 zueinander versetzt sind. Die Klinke 59 kann dann in jeder Lage mit einer der Kerben 60 zusammenarbeiten.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist in jeder Ecke des Objektivträgers 51 ein schwenkbarer Hebel analog dem Hebel 84 vorhanden, und diese Hebel sind durch einfache Gestänge miteinander gekuppelt, so daß beim Schließen des Objektivverschlusses mittels des Hebels 86 automatisch die Klinke 59 betätigt wird, gleichgültig, in welcher Stellung der Objektivträger 51 an der Standarte 85 befestigt ist.
  • Beim Versorgen der Kamera oder auch nur des Objektivträgers 51 mit den daran befestigten Teilen könn. en das biegsame Rohr 69 und der biegsame Stab 70 umgelegt und am Zapfen 55 eingehängt werden, wie F i g. 7 veranschaulicht. In dieser Lage beanspruchen das Rohr 69, der Stab 70 und der Handgriff 73 keinen zusätzlichen Platz.
  • Die beschriebene Kamera hat nicht nur den Vorteil, daß die Blendenöffnung von mehreren Seiten her bequem einstellbar und ablesbar ist. Ein anderer wichtiger Vorteil ist, daß durch die Manschette 76 der Vorwahlring 63 in jeder Lage, also auch zwischen den aufeinanderfolgenden Skalenmarkierungen an den Hülsen 74, gegen Drehung gesichert wird, im Gegensatz zu bekannten Lösungen mit Rasten. Die Bremse tritt ferner automatisch in Aktion, sobald man die Flügel 82 losläßt. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Mittel zur Blendenvorwahl und Blendeneinstellung für eine große Anzahl verschiedener Objektive unverändert verwendet werden können. Tatsächlich können innerhalb des Blendenvorwahlringes 63 verschiedene Ob- jektive mit unterschiedlicher Brennweite und unterschiedlichem Durchmesser nach freier Wahl montiert werden. Diese Auswechslung ist durch den Benutzer der Kamera möglich, vorausgesetzt, daß bei allen diesen Objektiven der zur Steuerung der Blendenlamellen dienende Ring 53 um die gleichen Winkelbeträge und im gleichen Sinne gedreht werden muß, so daß die Skalenmarken auf den Hülsen 74 bei allen diesen Objektiven unverändert Gültigkeit haben. Mit dem Objektiv muß dann unter Umständen nur der Blendeneinstellhebel 56 ausgewechselt werden. Es gibt aber zahlreiche Objektive mit verschiedenen optischen Eigenschaften und gleichen äußeren mechanischen Ausbildungen und Abmessungen, so daß sogar ein Wechseln des Hebels 56 hinfällig sein kann.
  • Bei der Fabrikation der Blendeneinstellvorrichtung kann diese aber an irgend ein Objektiv angepaßt werden, ganz unabhängig davon, wie die Winkelteilung zwischen den aufeinanderfolgenden Blendenwerten oder der Drehsinn des Blendenlamellensteuerringes 53 auch sein möge. Man braucht nur die Hülsen 74 mit den Skalenmarkierungen entsprechend auf dem biegsamen Stab 70 anzuordnen und zuletzt in der richtigen Stellung zu fixieren, was z. B. in einfacher Weise mit Hilfe eines Klebstoffes geschehen kann. Es können also immer völlig gleiche Bestandteile hergestellt und verwendet werden, unabhängig von dem zu benutzenden Objektiv. Dies bedeutet eine erhebliche Verbilligung und fabrikatorische Vereinfachung gegenüber den bisher bekanntgewordenen Lösungen, bei denen die Blendenvorwahl- und Steuervorrichtung stets mit dem betreffenden Objektiv zusammengebaut war und mit demselben ausgewechselt werden mußte.
  • Eine vereinfachte, nicht dargestellte Ausführungsvariante der Blendeneinstellvorrichtung weist die Ringe 54 und 63 nicht auf. Dann ist der biegsame Stab 70 mittels des Stiftes 72 über den Hebel 65 unmittelbar mit dem Blendenlamellensteuerring 53 des Objektivs 50 gekuppelt. Zur Mattscheibenbetrachtung muß dann die Blende 52 jeweils durch Verschieben des Stabes 70 geöffnet werden, wenn man die größte Helligkeit des Mattscheibenbildes haben will. Auch das Schließen der Blende auf den für die Aufnahme gewünschten Wert muß man dann von Hand durch Verstellen des biegsamen Stabes 70 vornehmen. Es bleiben die Vorteile der übersichtlichen Einstellung und Ablesung der Blendeneinstellung, die Vorteile der Bremse mittels der Manschette 76 in jeder beliebigen Stellung der Blende und die Vorteile der Auswechselbarkeit des Objektivs, ohne die Notwendigkeit, das Führungsrohr 66, 69 und den biegsamen Stab 70 mit den damit verbundenen Teilen ebenfalls wechseln zu müssen.
  • Es gibt Kameraobjektive, die bereits eine Blendenvorwahleinrichtung eingebaut haben. Ein derartiges Objektiv kann ebenfalls mit der vorstehend beschriebenen, vereinfachten Ausführungsform der Blendeneinstellvorrichtung mit Vorteil verwendet werden. Durch den Hebel 56 wird dabei der biegsame Stab 70 mit dem Blendenvorwahlring des Objektivs gekuppelt. Zum automatischen Schließen der Blende dieses Objektivs aus der völlig geöffneten in die gewünschte Stellung, bevor die photographische Aufnahme gemacht wird, kann eine passende übertragung zwischen der Klinke 59 und dem entsprechenden Auslöseorgan am Objektiv angebracht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Photographische Kamera, insbesondere Großformat-Kamera, deren Objektivträger eines von verschiedenen Objektiven mit einer Irisblende trägt, die durch Drehen eines zum Objektiv gehörenden Blendenlamellensteuerringes verstellbar ist, der mit einem außerhalb des Objektivs angeordneten Einstellorgan kuppelbar ist, das über den Rand des Objektivträgers hinausragt und mehrere Skalenmarken zur Anzeige der im Objek- tiv eingestellten Blendenöffnung trägt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Einstellorgan (70) ein an sich bekannter biegsamer Stab ist, der teils in einem Führungsrohr (66, 69) längsverschiebbar geführt ist, das einen um die Achse des Objektivs (50) gebogenen Teil (66) aufweist mit einem Krümmungsradius, der größer ist als der Außenradius des größten am Objektivträger (51) zu befestigenden Objektivs, daß der gebogene Teil (66) des Führungsrohres einen Längsschlitz aufweist, durch welchen ein zur mittelbaren Kupplung des biegsamen Stabes (70) mit dem Blendenlamellensteuerring (53) dienendes Organ (72) hindurchragt, und daß jede der an dem biegsamen Stab (70) angebrachten Skalenmarken (74) den Stab ringförmig umgibt und bezüglich einer ebenfalls ringfönnigen Ablesemarke (75) abzulesen ist, die an einem über den Rand des Objektivträgers (51) hinausragenden Ende des Führungsrohres (66, 69) vorhanden ist.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem biegsamen Stab (70) eine Bremsvorrichtung (76) verbunden ist, die unter dem Einfluß einer Bremsfeder (81) steht, mit der Innenwandung des Führungsrohres (66, 69) zusammenarbeitet und von einem Handgriff (73) des biegsamen Stabes (70) aus entgegen dem Einfluß der Bremsfeder (81) gelöst werden kann. 3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung eine gummielastische Manschette (76) aufweist, die sich im Führungsrohr (66, 69) befindet und mit ihrem einen Ende am biegsamen Stab (70) befestigt ist, während das andere Ende der Manschette (76) mit einem biegsamen Zugorgan (79) in Verbindung steht, das durch eine Längsausnehmung des biegsamen Stabes (70) hindurch zum Handgriff (73) führt, unter dem Einfluß einer die Manschette (76) stauchenden, als Bremsfeder (81) dienenden Feder steht und mittels eines Teils (82) des Handgriffes (73) zum Strecken der Manschette (76) und Lösen der Bremse entgegen dem Einfluß der Bremsfeder (81) verschiebbar ist. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (73) zwei gegensinnig schwenkbare Flügel (82) zum Erfassen durch zwei Finger aufweist, welche Flügel (82) mit dem einen Ende des Zugorgans (79) zusammenarbeiten und bei ihrem Gegeneinanderschwenken das Lösen der Bremse herbeiführen. 5. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Manschette (76) eine Feder (83) angeordnet ist, die bestrebt ist, die Manschette zu strecken. 6. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenmarken je an einer Hülse (74) angeordnet sind, die den biegsamen Stab (70) umgibt und an diesem befestigt ist. 7. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablesemarke (75) durch eine Endfläche des Führungsrohres (66, 69) gebildet ist. 8. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablesemarke (75) an einem durchsichtigen Endstück des Führungsrohres (66, 69) angeordnet ist. 9. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablesemarke an einem axial verstellbaren Nippel (75) des Führungsrohres (66, 69) angeordnet ist. 10. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe des gebogenen Teils (66) des Führungsrohres (66, 69) und konzentrisch zur Achse des Objektivs (50) ein Blendeneinstellring (54) und ein Blendenvorwahlring (63) am Objektivträger (51) drehbar gelagert sind, welche beiden Ringe Innendurchmesser haben, die größer sind als der Außendurchmesser des größten am Objektivträger (51) zu befestigenden Objektivs, und daß der Blendeneinstellring (54) durch einen Hebel (56) mit dem Blendenlamellensteuerring (53) des Objektivs (50) und der Blendenvorwahlring (63) durch das Organ (72) mit dem biegsamen Stab (70) verbunden ist, wobei in an sich bekannter Weise der Blendenvorwahlring (63) und der Blendeneinstellring (54) durch einen Anschlag und einen Gegenanschlag (65) auf Drehung im Sinne des öffnens der Blende (52) miteinander gekuppelt sind und der Blendeneinstellring (54) unter dem Einfluß einer die Blende (52) schließenden Feder (57) steht. 11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendeneinstellring (54) in seiner einen Endlage, bei welcher die Blende (52) vollständig geöffnet ist, durch ein Riegelorgan (59) gesperrt werden kann, daß jedoch die Bewegbarkeit des Blendenvorwahlringes (63) und des biegsamen Stabes (70) im Sinne des öffnens der Blende (52) derart begrenzt ist, daß durch Betätigen des biegsamen Stabes (70) der Blendeneinstellring (54) nicht bis in seine durch das Riegelorgan (59) gesperrte Stellung drehbar ist. 12. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenvorwahlring (63) und der Blendeneinstellring (54) durch mindestens drei gemeinsame Führungsbolzen (62) am Objektivbrett (51) geführt und gesichert sind, welche Führungsbolzen (62) in einen Zwischenraum zwischen beiden Ringen (54, 63) hineinragen und je einen Kopf besitzen, der in eine innere Umfangsnut des einen und in eine äußere Umfangsnut des anderen Ringes eingreift. 13. Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Ringe (54, 63) den anderen übergreift und eine in Umfangsrichtung verlaufende Ausnehmung (64) aufweist, in welche ein am anderen Ring befestigter Zapfen (65) hineinragt, wobei das eine Ende der Ausnehmung (64) bzw. der Zapfen (65) den Anschlag bzw. Gegenanschlag bilden. 14. Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelorgan (59) auf einer am Objektivträger (51) drehbar gelagerten Achse (61) sitzt, die auf der Rückseite des Objektivträgers einen Schwenkhebel (84) trägt, mit welchem ein Organ (86) zum Betätigen des Kameraverschlusses zusammenarbeiten kann. 15. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektivträger (51) abnehmbar und quadratisch ausgebildet ist und wahlweise in vier verschiedenen Stellungen angebracht werden kann, zwecks Orientierung der vorstehenden Partie des Einstellorgans (70) in vier verschiedenen Richtungen. 16. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (66, 69) aus einem starren Teil (66) und einem biegsamen Teil (69) besteht, wobei der letztere dem aus dem Führungsrohr herausragenden Ende des biegsamen Stabes (70) zugekehrt ist und bei Nichtgebrauch der Kamera zusammen mit dem biegsamen Stab (70) umgelegt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 278 561; deutsche Auslegeschrift Nr. 1034 019; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1847 689; französische Patentschriften Nr. 1008 522, 1116493.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE278561C (de) *
FR1008522A (fr) * 1948-04-22 1952-05-19 Demaria Lapierre & Mollier Ets Dispositif de commande du diaphragme d'un appareil photographique
FR1116493A (fr) * 1954-11-29 1956-05-08 Dispositif destiné aux appareils de prises de vues cinématographiques ou photographiques, permettant de modifier la distance et, l'ouverture du diaphragme ou l'une desdeux pendant la visée
DE1034019B (de) * 1954-01-22 1958-07-10 Hans Deckel Dr Ing Vorwaehlblende fuer einaeugige Spiegelreflexkameras mit auswechselbarem Objektiv
DE1847689U (de) * 1961-07-12 1962-03-01 Rodenstock Optik G Vorrichtung an vergroesserungsobjektiven.

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