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DE935884C - Photographische Kamera mit auswechselbaren Objektiven - Google Patents

Photographische Kamera mit auswechselbaren Objektiven

Info

Publication number
DE935884C
DE935884C DEL13568A DEL0013568A DE935884C DE 935884 C DE935884 C DE 935884C DE L13568 A DEL13568 A DE L13568A DE L0013568 A DEL0013568 A DE L0013568A DE 935884 C DE935884 C DE 935884C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
actuator
viewfinder
switching device
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL13568A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Dr Med H C Leitz
Hugo Wehrenfennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DEL13568A priority Critical patent/DE935884C/de
Priority to DEL16727A priority patent/DE942736C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE935884C publication Critical patent/DE935884C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/20Rangefinders coupled with focusing arrangements, e.g. adjustment of rangefinder automatically focusing camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit auswechselbaren Objektiven Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit auswechselbaren Objektiven und einem Sucher, insbesondere Meßsucher, mit mehreren in deren Strahlengänge einschaltbaren, verschiedenen Obj ektivbrennweiten zugeordneten Bildbegrenzungen. Eine derartige Meßsuchereinrichtung einer photographischen Kamera ist an sich bekannt, und zwar hat man die Umschaltung der Bildbegrenzung entweder durch ein handbetätigtes Stellglied oder in Abhängigkeit von der Objektivbefestigung vorgenommen.
  • Die Handbetätigung der Umschaltung der Bildbegrenzung hat aber den Nachteil, daß beim Wechseln des Objektivs leicht die Umschaltung vergessen wird. Die Umschaltung der Bildbegrenzung nur in Abhängigkeit vom angesetzten Objektiv hat dagegen den Nachteil, daß nur die dem jeweiligen, an der Kamera befindlichen Objektiv entsprechende Sucherbildbegrenzung im Sucher sichtbar wird.
  • Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch eine am oder im Kameragehäuse angeordnete, unter Federwirkung stehende Schaltvorrichtung für die Umschaltung der Sucherbildbegrenzungen, die sowohl durch ein mit dem je- weiligen Wechselobjektiv verbundenes Schaltglied als auch durch ein am oder im Kameragehäuse gelagertes, mit von außen bedienbarer Handnabe versehenes Stellglied betätigbar ist. Das mit der Handhabe verbundene Stellglied ist außerdem mit Rückstellmitteln versehen, die es unabhängig von der vom Stellglied des Objektivs beeinflußten Stellung der Schaltvorrichtung in eine Nullstellung zurückzuführen bestrebt sind und der Schaltvorrichtung die selbsttätige Rückkehr in die dem Stellglied des Objektivs entsprechende Stellung ermöglichen. Die Nullstellung der Schaltmittel entspricht dabei zweckmäßig der Sucherbildbegrenzung für das Standardobjektiv (Normalbrennweite).
  • Eine vorteilhafte Ausführungsforen einer derartigen Vorrichtung weist ein von einem Nocken des Objektivs gesteuertes, unter der Wirkung einer Feder stehendes Glied auf, das kraftschlüssig mit auf die Sucherbildbegrenzung einwirkenden, ebenfalls unter Federwirkung stehenden Übertragungsmitteln, z. B. einer Hebelanordnung, zusammenarbeitet. Außerdem ist ein weiteres auf die Sucherbildbegrenzung wirkendes, unter Federwirkung stehendes huberzeugendes Glied vorgesehen, das durch ein von außen zugänglich an der Kamera angebrachtes und mittels einer Rückstellfeder selbsttätig in seine Ausgangslage zurückkehrendes Stellglied zu betätigen ist.
  • Zweckmäßig wirken das vom Objektiv betätigte Glied und das handbetätigte huberzeugende Glied auf ihnen gemeinsam zugeordnete Übertragungsmittel, wobei die Übertragungsmittel unter der Wirkung einer gemeinsamen Feder stehen. Das huberzeugende Glied ist beispielsweise mit zwei in einander entgegengesetzten Richtungen wirkenden Stufenkurven versehen, wobei jeder Stufenkurve eine bestimmte Anschlagfläche am Schaltglied zugeordnet ist. Jede der Stufen steuert dabei eine bestimmte, ihr zugeordnete Bildbegrenzung. In weiterer zweckmäßiger Ausführung der Erfindung weist der Träger zwischen den Stufenkurven eine Übergangsfläche auf; er steht unter der Wirkung einer RückstelUeder, die das Bestreben hat, stets die Übergangsfläche dem Schaltgliedgegenüberzustellen.
  • Eine derartige Vorrichtung hat außer dem Vorteil, daß beim Ansetzen eines Auswechselobjektivs das an diesem angebrachte Betätigungsglied, z. B. Nocken, die dieser Obj ektivbrennweite entsprechende Sucherbildbegrenzung zwangläufig einschaltet, darüber hinaus noch den Vorzug, daß durch Betätigen der Handstellmittel auch jede der anderen noch in den Meßsucherstrahlengang einschaltbaren Sucherbildbegrenzungen wählweise eingeschaltet werden kann. Hierdurch kann man den günstigsten Bildausschnitt und die dafür zweckmäßige Objektivbrennweite überprüfen. Beim Loslassen der Handbetätigungsmittel erscheint im Sucher nur der dem an der Kamera befindlichen Objektiv zugeordnete und von diesem eingeschaltete Bildbegrenzungsrahmen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnung, die ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt Fig. i die Vorderansicht einer Kamera mit Meßsucher mit teilweise aufgebrochener Stirnseite zum Sichtbarmachen der Übertragungsglieder zwischen Objektiv und Meßsucher, Fig. 2 eine schematische Darstellung eines beispielsweisen Meßsuchers mit Einspiegelung von Bildbegrenzungen für das Sucher- und Meßbild, Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht der optisch wirksamen Glieder für die Sucher- und Meßbildbegrenzung in perspektiver Darstellung, Fig. 4 eine vergrößerte Teildarstellung des Meßsuchers mit den Steuermitteln für die Sucherbildbegrenzung und den Parallaxausgleich, Fig. $ eine Draufsicht auf den Meßsucher gemäß Fig. 4, im Schnitt nach Linie A-A der Fig. 4, und Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der handbetätigten Steuermittel für die Sucherbildbegrenzungen.
  • Eine Kamera i (Fig. i) ist in an sich bekannter Weise mit einer Bajonettvorrichtung 2, 3 für die Befestigung von Auswechselobjektiven ausgerüstet. Hierbei sind die Bajonetteile 2 der Kamera i und die Bajonetteile 3 dem Objektivtubus 4 zugeordnet. Oberhalb des Objektivs ist der Meßsucher mit dem Sucherausblick 5, dem Meßstrahlfenster 6 und dem Beleuchtungsfenster 7 für die einzuspiegelnden Sucherbildbegrenzungen angeordnet. An der Oberseite der Kamera i befindet sich der Betätigungsknopf 8 für die Handbetätigung der Sucherbildbegrenzung.
  • Der Meßsucher (Fig. 2 und 3) besteht in an sich bekannter Weise aus einem Teilungsprisma ii, i2 zur Strahlenteilung, wobei im direkten Strahlengang ein umgekehrtes Galileifernrohr 13, 14 angeordnet ist. Im indirekten Strahlengang ist der Träger 16 für die über das Prisma 12 einzuspiegelnden Sucherbildbegrenzungen angeordnet und vor dem Träger 16 eine ihm gegenüber relativ verschiebbare Blendenplatte 17. Das indirekte Meßbild wird durch das Meßstrahlfenster 6 über die Prismen 18, ig und Fernrohrobjektiv iga in die Ebene der Sucherbildbegrenzung abgebildet und zusammen mit dieser durch das Okular 13 gesehen.
  • Der Träger 16 (Fig. 3) für die Sucherbildbegrenzung ist mit mehreren konzentrisch zueinander angeordneten Sucherbildbegrenzungen 16a sowie mit einem das Meßfeld scharf umgrenzenden Rahmen 16b versehen. Die Blendenplatte 17 trägt ihrerseits eine zentrale Öffnung 17b für den Meßstrahl und gegenüber der Achse der zentralen öffnung 171' versetzte Durchbrechungen 17a. Die Anordnung dieser Durchbrechungen 17" ist so getroffen, daß bei einer Relativverschiebung der Blendenplatte 17 gegenüber dem Träger 16 der Sucherbildbegrenzungen 16a in Richtung der Diagonalen die eine oder andere Sucherbildbegrenzung für den Durchtritt des vom Fenster 7 kommenden Lichtes freigegeben wird.
  • Der Träger 16 für die Sucherbildbegrenzungen 16,1 ist in einem Rahmen 2o gelagert, der seinerseits mittels Führungsstücken 2oa zwischen Führungen 2i etwa in Diagonalrichtung verschiebbar im Kameragehäuse gelagert ist (Fig. 4). Der Rahmen 2o steht unter der Wirkung einer Zugfeder 22, die das Bestreben hat, den Rahmen stets in die der oo-Einstellung des Entfernungsmessers entsprechende Stellung zu ziehen. Der Rahmen 2o ist mit einer Nase 23 versehen, auf die der Hebelarm 2411 eines Winkelhebels 2.4 einwirkt. Der Winkelhebel 24 steht in fester Getriebeverbindung mit dem Fühlhebel 25, der an dem -beispielsweise kurvenförmig ausgestalteten -- Fassungsende 9 des Objektivtubus 4 gleitet und dessen axiale Verstellbewegung auf den Winkelhebel 24 überträgt. Der Winkelarm 2¢b des Winkelhebels 24 wirkt seinerseits auf den Schwenkhebe126 des optischen Schwenkgliedes - beispielsweise Fernrohrobjektiv iga oder Prisma ig - des Entfernungsmessers ein. Der Schwenkhebel 26 bzw. das optische Schwenkglied ig oder iga stehen unter der Wirkung einer Rückstellfeder 27, die das Bestreben hat, die kraftschlüssige Verbindung zwischen Schwenkhebel 26 und Hebelarm 24b des Winkelhebels 24 aufrechtzuerhalten. Die Verhältnisse sind bei dieser Anordnung so gewählt, daß die von der Objektiveinstellbewegung erzielte Verschiebung des Trägers 16 für die Sucherbildbegrenzungen 16a den Ausgleich der Sucherbildparallaxe in Abhängigkeit von, der Entfernungseinstellung bewirkt (Fig. 4 und 5).
  • Auf dem Träger 16 für die Sucherbildbegrenzungen 16a (Fig. 3, 4 und 6) ist senkrecht zur Richtung der Trägerverschiebung zum Zwecke des Parallaxausgleiches verschiebbar die Blendenplatte 17 mit den Durchbrechungen 17a und 17b gelagert. Zu diesem Zweck ist der Rahmen 2o mit zwei Führungsstiften 30 versehen, die in entsprechende Führungsschlitze 31 der Blendenplatte 17 eingreifen. Die Blendenplatte 17 trägt außerdem eine Nase 32; mit der sie in den Führungsschlitz 33 eines Armes 34. einer Gleitstange 35 eingreift. Die Gleitstange 35 ist in ihrer Längsrichtung verschiebbar im Kameragehäuse gelagert und steht unter der Wirkung einer Zugfeder 36. Am oberen Ende weist die Gleitstange 35 ein abgesetztes Ende 3511 auf, dessen Länge durch zwei Anschlagflächen 35b und 350 begrenzt wird.
  • Das abgesetzte Ende 35a der Gleitstange 35 (Fig. 4 und 6) ragt in den Bereich eines Kurventrägers 5o, der mit zwei Stufenkurven 51, 52 versehen ist. Der Kurventräger 5o sitzt auf einer Achse 811 und ist mittels des Knopfes 8 drehbar. Durch die Drehbewegung des Knopfes 8 wird je nach der Drehrichtung entweder die Stufenkurve 51 zur Einwirkung auf die Anschlagfläche 35b oder die Stufenkurve 52 zur Einwirkung auf die Anschlagfläche 350 der Gleitstange 35 gebracht und üben dadurch eine Hub- bzw. Schubbewegung auf diese aus. Der Kurventräger 5o hat zwischen den Stufenkurven 5 i, 52 eine Übergangsfläche 5o11; er steht unter der Wirkung einer Spiralfeder 53, die das Bestreben hat, die Übergangsfläche 5o11 jeweils der Gleitstange 35 bzw. deren abgesetztem Ende 35a gegenüberzustellen (Nullstellung). Die Übergangsfläche 50" wirkt in der Nullstellung bei abgenommenem Objektiv als Ruheanschlag für die unter Federwirkung stehenden Übertragungsmittel, ohne die wahlweise Sucherumschaltung von Hand bei entferntem Objektiv zu behindern. Statt der Ausbildung des huberzeugenden Gliedes als Anschlagmittel für die Wegbegrenzung der Übertragungsmittel bei abgenommenem Objektiv kann auch -falls erwünscht - in einfacher Weise eine Blockierung der handbetätigten Stellmittel erzielt werden, indem man bei abgenommenem Objektiv einen nicht abgesetzten Teil der Gleitstange 35 unter Federwirkung in einen Ausbruch des Trägers 5o der Stufenkurven 51, 52 eindringen läßt. Die Kurven 51, 52 sind mit mehreren Stufen a, b, c, d versehen, die jeweils ineinander übergehen und jeweils bestimmten Objektivbrennweiten zugeordnet sind.
  • Mit ihrem unteren Ende ruht die Gleitstange 35 auf einem im Kameragehäuse mittels Stift-Schlitz-Führung 42, 43 verschiebbar gelagerten Gleitstück 4o, das unter der Wirkung einerDruckfeder41 steht. Das Gleitstück 4o ragt mit einer Nase 4o11 in den Schwenkbereich des Eajonettlappens 311 des Objektivs im Kameragehäuse i. Das Bogenstück des Bajonettlappens 311 ist nun je nach der Brennweite des anzusetzenden Objektivs unterschiedlich lang, so daß beim Einrenken der Bajonettverbindung eine unterschiedliche Verschiebung des Gleitstückes 4o entgegen der Wirkung der Druckfeder 41 durch den Bajonettlappen 311 erfolgt (Fig. i).
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung sei im folgenden erläutert: Ein Objektiv bestimmter Brennweite hat einen Bajonettlappen 311 mit entsprechend langem Bogenstück. Beim Ansetzen dieses Objektivs an die Kamera und Einrenken in die Bajonettverbindung (Fig. i) verschiebt der Bajonettlappen 311 das Gleitstück 40 über die Nase 4o11 gegen die Wirkung der Feder 41 um einen der Objektivbrennweite zugeordneten Betrag.
  • Unter der Wirkung ihrer Zugfeder 36 folgen die Gleitstange35 und damit derArm34 derBewegung der Gleitstücke 40 (Fig. 4). Der Arm 34 verschiebt bei dieser Bewegung mittels der Stift-Schlitz-Verbindung 32, 33 die Blendenplatte 17 etwa in Richtung der zugeordneten Diagonale um einen bestimmten Betrag und gibt dadurch die der Brennweite des angesetzten Objektivs entsprechende Sucherbildbegrenzung 16a für den Strahlendurchtritt frei, indem sie die entsprechenden Durchbrechungen 17a mit der entsprechenden Sucherbildbegrenzung 16a zur Deckung bringt.
  • Bei der Verschiebung der Gleitstange 35 ist das Gleitstangenende 35a ebenfalls in eine bestimmte Stellung gegenüber dem Kurventräger 5o gebracht worden, und zwar beispielsweise derart, daß sich die Übergangsfläche 5o11 gegenüber dem abgesetzten Stangenende 3511 der Höhe nach mitten zwischen den Anschlagflächen 35b und 35c befindet. Soll nun überprüftwerden,ob das im Sucher sichtbareBildeine bessere Filmformatausnutzung oder einen besseren Bildausschnitt mit einem Objektiv anderer Brennweite ergibt als mit dem an der Kamera angesetzten, dann kann zum Zweck der Sucherumschaltung der Knopf 8 sowohl nach der einen als auch nach der anderen Richtung gedreht werden. Bei dieser Drehbewegung gelangt einmal die Stufenkurve 51 zur Einwirkung auf die Anschlagfläche 35b der Gleitstange 35 und hebt die Stange 35 um den dem Drehwinkel entsprechenden Hub entgegen der Wirkung der Feder 36 an. Diese Hubbewegung bewirkt eine derartige Verschiebung - etwa in Diagonalrichtung - der Blendenplatte 17 und ihrer Durchbrechungen 17a, daß letztere mit der einer anderen Obj ektivbrennweite entsprechenden Sucherbildbegrenzung 16a zur Deckung kommen. Beim Loslassen des Knopfes 8 kehren sowohl der Kurventräger 5o als auch die Gleitstange 35 unter der Wirkung ihrer Federn 53 bzw. 36 in ihre Ausgangsstellung zurück. Wird der Knopf 8 in der entgegengesetzten Richtung gedreht, dann gelangt die Stufenkurve 52 zur Einwirkung auf die Anschlagfläche 350 und übt dadurch eine ihrem Drehwinkel entsprechende Schubbewegung auf die Gleitstange 35 aus. Diese Schubbewegung überwindet die Gegenkraft der Feder 41. Sie bewirkt ebenfalls eine Diagonalverschiebung der Blendenplatte 17, aber in der entgegengesetzten Richtung, wobei wiederum die einer weiteren Objektivbrennweite entsprechende andere Sucherbildbegrenzung 16a mit den entsprechenden Durchbrechungen 17a der Blendenplatte 17 zur Deckung kommt und dadurch den Strahlendurchtritt freigibt. Nach Loslassen des Knopfes 8 kehren sowohl der Kurventräger 5o als auch das- Gleitstück 40 und die Gleitstange 35 unter der Wirkung der Federn 53 bzw. 41 in ihre Ausgangsstellung zurück, so daß die vom angesetzten Objektiv bewirkte Einschaltung der Sucherbildbegrenzung wiederhergestellt ist (Fig. i, 4 und 6).
  • Wird nun das Objektiv zur Scharfeinstellung in seiner Fassung verstellt,- dann überträgt der Objektivtubus 4 seine@Axialverschiebung über das hintere Fassungsende g auf den. Füblhebel 25. Der Fühlhebel 25 überträgt seine Schwenkbewegung auf den Winkelhebel 24, der sie mittels Hebelarm 24b auf den Schwenkhebel 26 des optischen Schwenkgliedes i9 oder iga des Entfernungsmessers zum Zwecke der Entfernungsemstellung überträgt. Der andere Hebelarm 24a des Winkelhebels wirkt je nach der einzustellenden Entfernung mehr oderweniger auf die Nase 23 des Rahmens 2o für den Träger 16 der Sucherbildbegrenzungen 16a ein und verschiebt diesen zusammen mit der Blendenplatte 17 in der Richtung etwa der anderen Diagonalen zur Herbeiführung des Parallaxausgleiches. Die eingeschaltete Sucherbildbegrenzung wird hierdurch nicht beeinflußt, da sich die Verschiebung zum Zwecke des Parallaxausgleiches nicht auf die Verschiebung zum Zwecke der Umschaltung der Sucherbildbegrenzung auswirkt.
  • Das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel ist an Hand einer bestimmten Meßsucherkonstruktion beschrieben. Die Erfindung ist aber nicht auf diese Konstruktion beschränkt, sondern kann auch auf andere Meßsucherkonstruktionen mit umschaltbaren Sucherbildbegrenzungen angewendet werden. Statt des Bajonettlappens zur Umschaltung der Sucherbildbegrenzung in Abhängigkeit von der Objektivauswechslung kann auch ein anderes mit dem Objektiv verbundenes Betätigungsglied vorgesehen sein, womit auch einer anderen Befestigungsart des Objektivs an der Kamera Rechnung getragen werden kann. Als huberzeugendes Mittel für die handbetätigte Umschaltung der Sucherbildbegrenzung können auch statt der beschriebenen Stufenkurven ein Kurbel- oder Exzentergetriebe, eine linear verschiebbare Kurve oder ähnliche im Sinne der Erfindung wirkende Mittel verwendet werden. Das auf diese Mittel wirkende, von außen zugängliche Handstellmittel wird zweckmäßig an einer solchen Stelle des Kameragehäuses angebracht und so ausgebildet, daß eine möglichst günstige Handhabe beim Gebrauch der Kamera erzielt wird. So kann das Handstellmittel in einer zweckmäßigen Ausbildung entweder im Bereich der rechten oder der linken, die Kamera haltenden Hand liegen. Statt der Anordnung oberhalb des Meßsuchers kann es auch an der Stirnwand rechts oder links des Objektivs, gegebenenfalls aber auch an der Rückseite oder am Boden der Kamera angeordnet sein.
  • Ebensowenig beschränkt sich die Erfindung auf die beispielsweise beschriebene Ausbildung der Mittel für die Sucherbildbegrenzung. Es können auch mehrere Sucherbildbegrenzungen auf einer Trommel, einem Schieber od. dgl. angeordnet sein, die unmittelbar in den Sucherstrahlengang einschaltbar Bind und keiner Einspiegelung bedürfen. Die Erfindung kann auch bei einer Sucherbildbegrenzung mit optischen Mitteln, z. B. mittels pankrastischer Systeme, angewendet werden, wenn nur der Hauptgedanke der Erfindung befolgt wird, sowohl die Sucherumschaltung in Abhängigkeit von der Objektivauswechslung vorzunehmen als auch handbetätigte Umschaltmittel vorzusehen, die außerdem eine wahlweise Umschaltung der Sucherbildbegrenzung bei angesetztem Objektiv ermöglichen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.- Photographische Kamera mit Wechselobjektiven und einem Sucher, insbesondere Meßsucher, dem den einzelnen Objektivbrennweiten entsprechende, umschaltbare Bildbegrenzungen zugeordnet sind, gekennzeichnet durch eine am oder im Kameragehäuse angeordnete, unter Federwirkung (36, 4 stehende Schaltvorrichtung (3o bis 35, 4o bis .43) für -die Umschaltung der Sucherbildbegrenzungen (16a, 17a), die sowohl durch ein mit dem jeweiligen Wechselobjektiv verbundenes Schaltglied (3a) als auch durch ein am oder im Kameragehäuse (i) gelagertes, mit von außen bedienbarer Handhabe (8) versehenes Stellglied (5o bis 52) betätigbar ist, wobei das mit der Handhabe (8) verbundene Stellglied (5o bis 52) mit Rückstellmitteln (53) versehen ist, die es unabhängig von der vom Stellglied (3a) des Objektivs beeinflußten Stellung der Schaltvorrichtung (3o bis 35, 4o bis 43) in eine Nullstellung zurückzuführen bestrebt sind und der Schaltvorrichtung (3o bis 35, 4o bis 43) die selbsttätige Rückkehr in die dem Stellglied (3a) des Objektivs entsprechende Stellung ermöglichen. .
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nullstellung des mit Handhabe (8) versehenen Stellgliedes (5o bis 52) der Stellung der Schaltvorrichtung (3o bis 35, 4o bis 43) für die Sucherbildbegrenzung eines bestimmten Objektivs, z. B. des Standardobjektivs (Normalbrennweite), entspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Handhabe (8) versehene Stellglied zwei in einander entgegengesetzter Richtung wirkende Schubkurven, z. B. Stufenkurven (51, 52), aufweist und daß jeder Schubkurve (51, 52) eine bestimmte Anschlagfläche (35b, 35`) an einem Glied (35, 35a) der Schaltvorrichtung zugeordnet ist, auf welche die Schubkurven (51, 52) bei Betätigung der Handhabe (8) zum Zwecke der Handverstellung der Sucherbildbegrenzung einwirken.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubkurven (51, 52) einen ihnen gemeinsamen Träger (5o) aufweisen und durch ein Übergangsglied (5oa) ineinander übergehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubkurven (51, 52) bzw. ihr Träger (5o) und ihre Handhabe (8) unter der Wirkung einer Rückstellfeder (53) stehen, die das Bestreben hat, stets das Übergangsglied (50a) zwischen den Schubkurven (51, 52) den Anschlagflächen (35b, 359 der Schaltvorrichtung gegenüberzustellen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Handhabe (8) versehene Stellglied (5o), insbesondere dessen Übergangsglied (5oa), zwischen den Schubkurven (51, 52) bei abgenommenem Objektiv als wegbegrenzender Anschlag (Ruheanschlag) für die unter Federwirkung (41, 36) stehende Schaltvorrichtung dient.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei abgenommenem Objektiv unter der Wirkung der Federn (4i, 36) ein Glied (35) der Schaltvorrichtung (3o bis 35, 4o bis 43) in den Stellweg des durch die Handhabe (8) betätigten Stellgliedes (5o bis 52) ragt und dadurch dieses blockiert. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5o) der Schubkurven (51, 52), beispielsweise das Übergangsglied (50a), zwischen den Schubkurven (51, 52) einen Ausbruch aufweist, in den ein Glied (35) der Schaltvorrichtung bei abgenommenem Objektiv zum Zwecke der Blockierung des Stellgliedes (8, 5o bis 52) eingreift. g. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung zwei verstellbare, im Kameragehäuse (i) gelagerte Glieder (35, 40) aufweist, die durch die Federn (36, 41) in lösbarer Berührung miteinander gehalten werden, und daß das eine Glied (35) mittels eines Armes (34) auf die Sucherbildbegrenzungen (17a) bzw. deren Träger (17) einwirkt und mit einem abgesetzten, mit Anschlagflächen (35b, 350) versehenen Teil (35a) in den Wirkungsbereich der Schubkurven (5o bis 52) ragt, während das andere Glied (40) mittels einer Nase (40a) in den Schwenkbereich des mit der Objektivfassung (4) verbundenen Stellgliedes (3a) ragt. io. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis g, bei der die Sucherbildbegrenzung durch einen mehrere Bildbegrenzungen aufweisenden Träger und eine gegenüber diesen verschiebbare Blendenplatte gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß Bildbegrenzungen-Träger (16) und Blendenplatte (17) zum Zwecke des Parallaxausgleiches durch an der Einstellbewegung des Objektivs teilnehmende Glieder (g, 24, 25) gemeinsam in einer Richtung und außerdem die Blendenplatte (17) gegenüber den Bildbegrenzungen-Träger (16) zum Zwecke der Umschaltung der Bildbegrenzungen (16a, 17) durch ein Glied (34) der Schaltvorrichtung in einer dazu senkrechten Richtung verschiebbar sind.
DEL13568A 1952-10-10 1952-10-10 Photographische Kamera mit auswechselbaren Objektiven Expired DE935884C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE824596C (de) * 1950-02-14 1951-12-13 Leitz Ernst Gmbh Vorrichtung fuer die loesbare Verbindung zweier Kamerateile

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