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DE1091675B - Vorrichtung zum gleichmaessigen Ausrichten von zur intracavitaeren Curietherapie dienenden durchlochten Perlen zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffaedelnadel - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmaessigen Ausrichten von zur intracavitaeren Curietherapie dienenden durchlochten Perlen zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffaedelnadel

Info

Publication number
DE1091675B
DE1091675B DEB54118A DEB0054118A DE1091675B DE 1091675 B DE1091675 B DE 1091675B DE B54118 A DEB54118 A DE B54118A DE B0054118 A DEB0054118 A DE B0054118A DE 1091675 B DE1091675 B DE 1091675B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
opening
pearls
pearl
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB54118A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Egelhaaf
Walter Siegert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buchler & Co
Original Assignee
Buchler & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buchler & Co filed Critical Buchler & Co
Priority to DEB54118A priority Critical patent/DE1091675B/de
Publication of DE1091675B publication Critical patent/DE1091675B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/10X-ray therapy; Gamma-ray therapy; Particle-irradiation therapy
    • A61N5/1001X-ray therapy; Gamma-ray therapy; Particle-irradiation therapy using radiation sources introduced into or applied onto the body; brachytherapy
    • A61N5/1014Intracavitary radiation therapy

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum gleichmäßigen Ausrichten von zur intracavitären Gurietherapie dienenden durchlochten Perlen zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffädelnadel Die Erfindung hetrifft eine V0rrichtung zur gleichmäßigen Ausrichtung von zur intracavitären Curietherapie dienenden durchlochten Perlen, deren Durch messer, inAchsrichtung der Bohrung gemessen kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Perle, zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffädelnadel.
  • Bei den genannten Perlen handelt es sich um kleine Strahler, die entweder ganz aus dem radioaktiven Material bestehen oder mit einer Einlage radioaktiven Materials versehen sind. Derartige Perlen werden fiir die jeweilige Behandlung in mehr oder weniger großer Zahl, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von in aktiven Perlen, aufgefädelt. Mit dem dabei entstehenden Perlenstrang wird dann die jeweils zu bestrahlende Körperhöhlung tamponiert.
  • Da es sich bei den Perlen um Körper mit einem relativ labilen Gleichgewichtszustand handelt, I)ereitet das Auffädeln der Perlen erhebliche Schwierigkeiten, zumal dieses Auffädeln unter Strahlenschutz vorgekommen werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. eine Vorrichtung zu schaffen, welche das Auffädeln erleichtert und weitgehend automatisiert und darüber hinaus in einfacher Weise genen den Austritt von Strahlen gesichert werden kann.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgahe durch eine die Perlen aufnehmende Ausnehmung, die in einer Richtung eine Breite besitzt, die kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Perle und größer als der Durchmesser der Perle in Achsrichtung der Bohrung, weiter durch Mittel, mit denen die Perlen bewegt werden, und durch Mittel, mit denen die Perlen in Richtung auf die genannte Ausnehmung geführt werden.
  • Älit den genannten Mitteln wird sichergestellt, daß die Perlen jeweils eine gleiche Stellung einnehmen, d. h. eine Stellung. in der die Bohrungen parallel zu einander liegen und in der die Perlen sell>st auf ihrem Kugelumfang rollen und damit in einfacher Weise im ausgerichteten Zustand weiterbewegt werden können, heispielsweise zu einer Auffädelvorrichtung. in der sie auf eine Nadel aufgenommen werden.
  • In einer Ausführung ist die Ansnehmung als Rinne ausgebildet, deren Längswände in einem Abstand voneinander liegen, der kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Perle und größer als der Durchmesser der Perle in Achsrichtung der Bohrung. Wenn die Kugeln in der Rinne liegen, sind sie ausgerichtet, und zwar so, daß die Bohrungen parallel zueinander liegen.
  • Die Rinne kann gerade ausgebildet sein, sie kann aber auch ringförmig sein, wobei bei der ringförmigen Ausbildung der Vorteil darin besteht, daß diese Rinne drehbar angeordnet sein kann, wodurch der Strahlenschutz erleichtert wird, da dann eine Entnahme an einer einzigen Stelle möglich ist. Der gleiche Vorteil würde auch auftreten, wenn die Rinne in ihrer Längsrichtung geneigt ist, da dann jeweils an dem unteren Ende die Entnahme erfolgen kann.
  • Seitlich von der Rinne wird zweckmäßig eine gegen die Rinne abfallende Fläche vorgesehen sein.
  • Um die Perlen kräftig zu bewegen, so daß sie auf kurzer Strecke eine Stellung einnehmen, in der sie in die Rinne abfallen, können die an die Rinnenlängswände angrenzenden Teile unterschiedliche Reibungskoeffizienten besitzen. Es können aber auch in der geiiannten Fläche Stufen, Absätze od. dgl. vorgesehen sein.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird für das Ausrichten eine vorzugsweise rechteckige Öffnung benutzt, deren Breite in einer Richtung kleiner als der Kugeldurchmesser der Perle und größer als der Durchmesser der Perle in Achsrichtung der Perlenl)ohrung ist und deren Breite, senkrecht hierzu gemessen, etwas größer als der Kugeldurchmesser der Perle ist. Die durch diese Öffnung hindurchtretenden ausgerichteten Perlen werden in eine sich an diese Öffnung anschlieblende Rinne bzw. in einen geschlossenen Kanal weiter geleitet, dessen kleinste Breite der kleinsten Breite der Öffnuiig entspricht. Die Abmessungen eines geschlosseilen Kanals werden dabei so gewählt, daß sie den Ahmessungen der Öffnung entsprechen.
  • Um eine große Kanallänge auf möglichst kleinem Volumen unterbringen zu können, kann der Kanal schraubenförmig ausgebildet sein.
  • Wie eingangs erwähnt, werden in der Praxis häufig aktive Perlen mit inaktiven Perlen gemischt verwendet. In diesem Falle werden zweckmäßig zwei getrennte Ausrichtsysteme vorgesehen, die jeweils mit einer Richtöffnung versehen sind. Die voneinander getrennten Kanäle können hierbei dann nach Art einer mehrgängigen Schwenke ausgebildet sein: Um aus den getrennten Kanälen die Perlen wahlweise der Auffädelvorrichtung zuführen zu können, wird am Ende der Kanäle ein Schieber angeordnet, der beispielsweise bei schraubenförmiger Anordnung der Kanäle zweckmäßig ein Schwenkschieber ist.
  • Um einen fortlaufenden Durchtritt der Perlen durch die Richtöffnung zu erreichen, wird oberhalb dieser Öffnung zweckmäßig eine trichterförmige Zuführeinrichtung vorgesehen, in der Mittel angeordnet sind, mit denen die Perlen bewegt werden können, die dann in die Öffnung eintreten, sobald sie die entsprechende Stellung eingenommen haben.
  • Eine zweckmäßige Zuführeinrichtung besteht aus zwei mit ihren offenen Seiten einander zugewandten Hohlkonen, deren Achse im wesentlichen senkrecht zum Durchgang der Öffnung liegt und von denen weiligstens einer drehbar gelagert ist, und daß in bzw. an dem drehbaren Konus Vorsprünge oder Stolperstufen befestigt sind, vorzugsweise in Form von Fingern, die die Öffnung überstreichen. Für jede Öffnung wird dabei eine gesonderte Zuführeinrichtung vorgesehen.
  • Als Auffädelvorrichtung kann eine in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegliche Rinne verwendet werden, die an ihrem Ende mit federnden Fingern versehen ist, mit denen sie in die Austrittsöffnung eines die ausgerichteten Perlen enthaltenden Kanals (oder auch Rinne) eingreift und bei jedem Hub jeweils eine Perle aufnimmt, die dabei gleichzeitig auf die Nadel aufgefädelt wird, die in der Rinne radial und axial festgelegt ist.
  • Um das einwandfreie Arbeiten der Vorrichtung beobachten zu können, wird vorzugsweise ein Teil der Konstruktionselemente durchsichtig ausgeführt, und zwar so, daß die Perlen über ihrem gesamten Durch lauf beobachtet werden können.
  • Um beim Klemmen einer Perle, das beispielsweise durch eine Verschmutzung hervorgerufen werden könnte, den aufgetretenen Fehler ohne Strahlungsgefahr für die Bedienungsperson beheben zu können, werden die geschlossenen Organe der Vorrichtung, insbesondere die geschlossenen Kanäle, so ausgebildet, daß sie in kürzester Zeit geöffnet werden können.
  • Dabei sind dann Auffangvorrichtungen vorgesehen, welche beim Öffnen der Vorrichtung die herausfallenden Perlen aufnehmen und aus denen die Perlen dann leicht in den Vorratsbehälter zurückgebracht werden können.
  • Zur Beschleunigung der Arbeit und zur Erhöhung der Sicherheit kann an der Vorrichtung eine Zählvorrichtung angeordnet werden, welche die jeweils auf die Auffädelnadel aufgenommenen Perlen registriert.
  • Die Vorrichtung bzw. deren einzelne Teile sind mit einem Strahlenschutzmantel umgeben, wobei die einzelnen Handgriffe in bekannter Weise durch entsprechend angebrachte Spiegel beobachtet werden können.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschauIicht und im nachstehenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine erste Ausführungsform; Fig. 2 und 3 zeigen von vorn gesehen verschiedene Möglichkeiten zur Entnahme der ausgerichteten Perlen; Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer als längliche Rinne ausgebildeten Ausrichtevorrichtung; Fig. 5 zeigt schematisch eine Vorrichtung mit einer Ausrichteöffnung, einem Sammelkanal und einer anschließenden Auffädelvorrichtung: Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf die Auffädelvorrichtung; Fig. 7 zeigt einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 6; Fig. 8 zeigt schematisch eine Vorrichtung mit zwei getrennten Ausrichtesystemen für aktive und inaktive Perlen; Fig. 9 zeigt die Ausbildung eines Entnahmeschiebers für eine Vorrichtung mit zwei getrennten Systemen.
  • Die mit einer Bohrung versehenen Strahlerperlen besitzen auf Grund ihrer Durchbohrung und der üblichen Auphasung der Bohrungsenden, in Richtung der Bohrungsachse gemessen, einen kleineren Durchmesser als den Kugeldurchmesser. Die Erfindung benutzt diese Unterschiede in der Abmessung, die gegebenenfalls durch eine zusätzliche Abplattung der Perle an den Bohrungsenden noch verstärkt werden können, um die Perlen mittels der im nachstehenden zu beschreibenden besonderen Vorrichtungen in eine bestimmte gewünschte Lage zu bringen, in der die Aufnahme der Perlen auf eine Auffädelnadel sehr erleichtert ist.
  • Die Erfindung macht insbesondere von der Tatsache Gebrauch, daß eine Perle mit den beschriebenen Abplattungen in eine Offnung bzw. Ausnehmung, die in einer Richtung schmaler als der Kugeldurchmesser, aber breiter als der Durchmesser der Perle in Richtung der Bohrungsachse einem bestimmten Richteffekt unterworfen wird.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist eine einfache Vorrichtung beschrieben, bei der die Perlen 1 in eine Rinne 2 eintreten, deren Breite größer als die kleinste Abmessung der Perle, aber kleiner als die größte Abmessung ist.
  • In der Ausführungsform nach Fig. 1 schließt sich an die Rinne 2 mit ihren Längswänden 3 und 4 eine Fläche 5 an, auf welche die auszurichtenden Perlen aufgegeben werden. Die Fläche 5 fällt vorzugsweise zu der Rinne 2 hin leicht ab, so daß die Kugeln die Tendenz haben, auf die Rinne 2 zuzurollen. Die Bewegung der Perlen kann dabei durch leichtes Schütteln der Vorrichtung unterstützt werden. Die Perlen treten in die Rinne 2 ein, sobald sie eine Stellung eingenommen haben, in der die Abplattungen parallel zu den Längsseiten der Rinne liegen. Wenn die Perle auf der Fläche 5 bis über die Rinne abgerollt ist, ohne jedoch in die Rinne eintreten zu können, weil sie noch eine falsche Lage einnimmt, wird durch das beschriebene Schütteln die Stellung so lange verändert, bis die gewünschte Stellung erreicht ist.
  • Sobald die Perlen in die Rinne abgefallen sind, können sie aus dieser gerichtet entnommen werden, in der einfachsten Form beispielsweise mit Hilfe einer Pinzette, mit der sie auf die Auffädelnadel aufgesteckt werden. Diese Arbeit kann dadurch erleichtert werden, daß in der Längswand 4, die zweckmäßig höher ausgebildet ist als die Längswand 3, schmale Einschnitte 6 vorgesehen sind, wie sie in Vorderansicht in den Fig. 2 und 3 erscheinen. Der Grund dieser Ausschnitte liegt dabei in der Höhe der Perlenbohrung 7. Durch die Schlitz 6 kann die Auffädelnadel 8 eingeführt werden, die beispielsweise von einem Handgriff 9 mit einer Strahlenschutzplatte 10 mit Hilfe einer entsprechenden Klemmvorrichtung 11 getragen werden kann.
  • Um ein genaues Ausrichten der Perlen vor den Schlitzen 6 zu ermöglichen, kann die Rinne 2 mit einer Facheinteilung versehen sein, so daß jede Perle ein gesondertes Fach besitzt, in dem sie mit ihrer Bohrung jeweils vor dem betreffenden Entnahmeschlitz 6 ausgerichtet ist. Fig. 2 zeigt hierfür eine Ausführungsform, bei der auf dem Boden der Rinne entsprechende Höcker 12 angeordnet sind. Selbstverständlich kann die Facheinteilung auch in jeder anderen beliebigen Weise vorgenommen werden.
  • Eine Ausführungsmöglichkeit, die mit einem Entnahmeschlitz 6 auskommt, zeigt Fig. 3. Hier ist die Rinne 2 leicht nach rechts geneigt, so daß die Perlen 1 auf ihrem Kugelumfang in der Rinne abwärts laufen.
  • In der Endstellung liegen sie dann mit ihrer Bohrung vor dem Entnahmeschlitz 6 und können hier wieder mit Hilfe der Auffädelnadel entnommen werden. Ist eine der Perlen entnommen, rücken die übrigen Perlen automatisch nach. Eine Vorrichtung nach Fig. 3 ist leichter abzuschirmen als eine Vorrichtung, wie sie in Fig. 2 beschrieben ist.
  • Die Vorrichtung nach Fig. 3 kann auch dahingehend abgewandelt werden, daß statt des Entnahmeschlitzes 6 in der Längswand 4 eine Öffnung vorgesehen ist, durch die die Perle in Achsrichtung ihrer Bohrung herausgenommen werden kann, beispielsweise mit Hilfe einer Auffädelvorrichtung, wie sie weiter unten unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 7 noch zu beschreiben sein wird.
  • Die Rinne 2 kann gerade ausgeführt sein, sie kann aber auch ringförmig angeordnet werden, wodurch sich wiederum die Probleme des Strahlenschutzes erleichtern. Bei einerAnordnung mit ringförmigerRinne kann diese Rinne wiederum geneigt ausgeführt werden, wobei ein tiefster Punkt als Entuahmepunkt vorgesehen werden kann. Es ist aber auch möglich, die Rinne selbst drehbar anzuordnen und die Perlen dann nacheinander an eine Entnahmeöffnung heranzuführen.
  • Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung ähnlich Fig. 1, jedoch mit zu beiden Seiten der Rinne 2 angeordneten Aufgabeflächen 5. Der Einlauf in die Rinne 2 ist hierbei abgerundet, wodurch das Eintreten der Perlen 1 in die Rinne erleichtert wird.
  • Eine weitere Erleichterung kann dadurch erzielt werden, daß die gegenüberliegenden Längswandungen bzw. die sich an die Oberkante dieser Längswandungen anschließenden Teile der Vorrichtung unterschiedliche Reibungskoeffizienten erhalten, beispielsweise könnte eine der genannten Oberflächen mit einem Stoff, beispielsweise Samt, ausgekleidet werden - auch Gummi od. dgl. käme für diesen Zweck in Frage -, während die gegenüberliegende Oberfläche aus glattem WIetall besteht. Auf diese Weise wird die Perle bei ihrer Bewegung über der Rinnenöffnung ständig gedreht und nimmt bereits über kurze Entfernung eine Stellung ein, in der sie in die Rinne abfällt. In ähnlicher Weise könnte selbstverständlich auch die Vorrichtung nach Fig. 1 ausgebildet sein, indem der Innenseite der Längswand4 ein hoher Reibungskoeffizient gegeben wird.
  • Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung, bei der für das Ausrichten der Perle eine vorzugsweise rechteckige Offnung benutzt wird, deren Schmalseite etwas größer als die kleinste Abmessung der Perle ist, aber kleiner als der Kugeldurchmesser der Perle, während die Breite senkrecht hierzu etwas größer als der Kugeldurchmesser ist. Die entsprechende Öffnung ist in der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung mit dem Bezugszeichen 20 versehen. An die Öffnung 20 schließt sich hier ein Stapelkanal 21 an, der in Durchtrittsrichtung im wesentlichen den gleichen Querschnitt besitzt wie die Öffnung 20, so daß die Kugeln ihre beim Ausrichten eingenommene Stellung beibehalten. Der Stapelkanal 21 kann ein gerader senkrechter Kanal sein; eine hesonders kompakte Konstruktion wird erhalten, wenn der Kanal, wie in Fig. 5 dargestellt, schraubenförmig aufgewickelt wird. In den schraubenförmigen Teil gelangen bei der dargestellten Ausführungsform die Kugeln über einen senkrechten Teil. Es kann unter Umständen zweckmäßig sein, auch am Ende des schraubenförmigen Teils einen senkrecht abfallenden Teil zu benutzen, insbesondere bei Verwendung von zwei getrennten Kanälen, die dann nach Art einer doppelgängigen Schraube ausgebildet werden können.
  • Der Kanal 21 ist in einen Kern 22 eingeschnitten.
  • Der äußere Abschluß des Kanals wird durch einen Mantel 23 bewirkt. Dieser Mantel 23 wird zweckmäßig so ausgebildet, daß er leicht abgehoben werden kann, so daß bei einem etwaigen Klemmen einer Perle in dem Kanal die sich darin befindenden Perlen durch Abheben des Mantels 23 leicht entfernen lassen. Um das Unterteil in der Vorrichtung herum wird dabei dann zweckmäßig eineAuffangvorrichtung vorgesehen, in welcher sich die austretenden Perlen sammeln.
  • Oberhalb der Öffnung 20 ist ein trichterartiger Aufgabebehälter 24 vorgesehen, der aus zwei Konusteilen 25 und 26 besteht, die mit ihren offenen Enden einander gegenüberliegen. Das Einfiillen der Perlen erfolgt über einen Trichter 27.
  • Der Konusteil 26 ist in dem Gehäuse 24 drehbar gelagert und kann über die Kurbel 29 in Umdrehung versetzt werden. An den Konusteil 26 sind axial vorstehende Finger 28 vorgesehen, durch welche die in dem Aufgaberaum enthaltenden Perlen in Bewegung gehalten werden, bis sie die für den Eintritt in die Öffnung 20 erforderliche Lage eingenommen haben.
  • Die Finger 28, von denen beispielsweise zwei oder mehr vorgesehen werden können, übergreifen die Öffnung 20.
  • Am unteren Ende 30 des Stapelkanals 21 ist der Mantel 23 mit einer Entnahmeöffnung 31 versehen, aus dem die Perlen entnommen werden können. Für die Entnahme ist in Fig. 5 eine Auffädelvorrichtung 32 vorgesehen, die aus einer in ihrer Längsrichtung hin- und herbeweglichen Rinne besteht, in der eine Auffädelnadel 33 axial und radial geführt ist. Am vorderen Ende der Rinne sind federnde Finger 34 vorgesehen, welche bei der Hin- und Herbewegung der Auffädelvorrichtung in die Entnahmeöffnung 31 und das Ende des Stapelkanals 21 eingreifen und hier die jeweils am Ende des Stapelkanals liegenden Kugeln seitlich fassen. Das vordere Ende der Auffädelnadel 33 tritt dabei gleichzeitig in die Kugelbohrung ein.
  • Beim Zurückziehen der Rinne wird die Perle durch die federnden Finger aus der Entnahmeöffnung 31 herausgenommen, so daß die folgende Perle an ihre Stelle treten kann, worauf sich dann der Vorgang wiederholt. Die bereits aufgefädelten Perlen werden dabei jeweils durch die zu entnehmende Perle auf der Auffädelnadel weiter nach hinten bewegt.
  • Um das vordere Ende der Auffädelnadel zu Beginn einer Auffädelung zu führen, kann auf diese eine inaktive Perle 35 aufgesetzt werden, wie beispielsweise in Fig. 5 dargestellt. Es kann aber auch ein besonderes Führungsstück 36 vorgesehen sein, das lose in die Rinne eingesetzt wird und mit einem Ausschnitt 37 versehen ist, mit dem die Auffädelnadel radial in ihrer richtigen Lage gehalten wird.
  • Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung mit zwei Kanälen. Die Eintrittsöffnungen 20 und 20' liegen hierbei einander diametral gegenüber, so daß bequem zwei Einführungsvorrichtungen aufgesetzt werden können. Die Austrittsöffnung31' in dem Behältermantel 23 liegt nach der Zeichnung um 900 gegen den Austritt versetzt vor dem Ende 30 des einen Kanals. Das Ende 30' des zweiten Kanals liegt um etwa 450 gegen das Kanalende 30 versetzt. Um wahlweise aus beiden Kanälen Perlen der Auffädelvorrichtung zuführen zu können, ist ein Schwenkschieber vorgesehen, der in Draufsicht in Fig. 9 dargestellt ist.
  • Dieser Schwenkschieber besitzt eine Austragstasche 36, die im Querschnitt dem Kanalquerschnitt entspricht und wahlweise unter eines der beiden Kanalenden 30 bzw. 30' gebracht werden kann. Er sperrt in der jeweiligen Stellung den zweiten Kanal ab. Es wäre selbstverständlich auch denkbar, die beiden Kanalenden gegen die Austrittsöffnung 31' versetzt anzuordnen. Die Betätigung des Schiebers erfolgt über einen Arm 37, der mit Anschlägen 38, 39 zusammenarl)eitet.
  • Die besdriebenen Vorrichtungen bestehen vorzugsweise wenigstens insoweit aus durchsichtigem Werkstoff, daß der Gang der Perlen zu jeder Zeit von außen verfolgt werden kann, d. h., insbesondere das Gelläuse der Einführvorrichtung 24 und das Gehäuse 23 des Stapelkanals sind durchsichtig ausgeführt.
  • Die 7'orrichtung selbst wird mit entsprechendem Strahl enschutzmaterial umgeben. Die Beobachtung kann in bekannter Weise durch entsprechende Spiegel erfolgeii.
  • Zur laufenden Kontrolle der Perlen wird zweckmäßig eine Zählvorrichtung vorgesehen, mit der die auf die Auffädeltladel aufgenommenen bzw. einen bestimmten Punkt des Stapelkanals durchlaufenden Perlen gezählt werden. Zweckmäßig wird die Zählvorrichtung am Ende des Stapelkanals anaeordnet, so daß durch die Vorrichtung die jeweils aufgefädelte Anzahl der Perlen angezeigt wird. Die Zählvorriclltung kann auf den Kanal mit aktiven Perlen beschränkt werden, es kann aber auch zweckmäßig sein. für die inaktiven Perlen gleichfalls eine entsprechende Äorricbtung anzuordnen.
  • P.TEN - N 51'' (:11 E 1. Vorrichtung zum gleichmäßigen Ausrichten von zur intracavitären Curietherapie dienenden durchlochten Perlen, deren Durchmesser, in Achsrichtung der Bohrung gemessen, kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Perle, zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffädelnadel, gekennzeichnet durch eine die Perlen aufnehmende Ausnehmung, die in einer Richtung eine Breite besitzt, die kleiner ist als der Kugeldurchmesser und größer als der Durchmesser der Perle, in Achsrichtung der Bohrung gemessen, weiter durch Mittel, mit denen die Perlen bewegt werden, und durch Mittel, mit denen die Perlen in Richtung auf die genannte Ausnehmung geführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung als Rinne ausgel>ildet ist, deren Längswände in einem Abstand voneiiiander liegen, der kleiner ist als der Kugeldurchmesser und größer als der Durchmesser der Perle in Achsrichtung der Bohrung gemessen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne ringförmig ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichllet, daß seitlich von der Rinne eine gegen die Rinne abfallende Fläche vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Fläche lediglich auf einer Seite der Rinne angeordnet ist und daß die gegenüberliegende Längswand der Rinne höher ist als die an die genannte Fläche angrenzende Längswand.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der höheren Längswand schmale Ausschnitte angeordnet sind, durch welche die Auffädelnadel in die Perlenbohrungen eingeführt werden kann.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Rinne aligerundet sind.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der an die Rinnenlängswände angrenzenden Teile unterschiedliche Reibungskoeffizienten besitzen.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekenllzeicllllet, daß in der Fläche Stufen, Absätze od. dgl. vorgesehen sind.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Rinne mit Facheinteilungen versehen ist, deren Teilung größer als der Kugeldurchmesser der Perle ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10. dadurch gekennzeichnet, daß die Trennleisten der Facheinteilungen so ausgebildet sind. daß die Kugeln in geringem Abstand voneinander liegen.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekcnIlzeichnet durch eine vorzugsweise rechteckige Öffnung, deren Breite in einer Richtung kleiner als der Kugeldurchmesser und größer als der Durenmesser der Perle, in Acbsrichtung der Bohrung gemessen, ist und deren Breite, senkrecht hierzu gemessen, etwas größer als der Kugeldurchmesser der Perle ist, und daß sich an diese Öffnung eine Rinne l>zw. ein geschlossener Kanal anschließt, dessen kleinste Breite der kleinsten Breite der Öffnung entspricllt.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12. dadurch gekeiiiizeichiiet, daß hinter der Öffnung ein geschlossener Kanal angeordnet ist, dessen Querschnittsabmessungen den At,mec;sunben der Öffnung entsprechen.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal schraubenforniig ausgebildet ist.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet. daß mehrere Öffnungen vorgesehen sind, die mit gesonderten Zufiihreinrichtungen versehen sind und an die sich 6'getrennte Kanäle anschließen.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle nach Art einer mehrgängigen Schraube ausgebildet sind.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet. daß am Ende der Kanäle ein Schieber angeordnet ist, mit dem die Perlen aus den Kanälen wahlweise einer gemeinsamen Auffädelvorrichtung zugeführt werden können.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber als Schwenkschieber ausgebildet ist.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Öffnung eine trichterförmige Zuführeinrichtung angeordnet ist, in der Fingermittel angeordnet sind, mit denen die Perlen bewegt werden können.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung aus zwei mit ihren offenen Seiten einander zugewandten Ronen gebildet wird, deren Achse im wesentlichen senkrecht zum Durchgang der Öffnung liegt und von denen wenigstens einer drehbar gelagert ist, und daß an dem drehbaren Konus Vorsprünge befestigt sind, vorzugsweise in Form von Fingern, die die Öffnung überstreichen.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 15 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Öffnung eine Zuführeinrichtung vorgesehen ist.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Zuführeinrichtung ein Einfülltrichter angeordnet ist.
    23. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegliche Rinne, die an ihrem vorderen Ende mit federnden Fingern versehen ist, mit denen sie in die Austrittsöffnung eines die ausgerichteten Perlen enthaltenden Kanals (bzw. einer Rinne) eingreift und jeweils die Perlen einzeln aufnimmt und in der die Auffädelnadel untergebracht ist, die in ihr axial und radial festgelegt ist.
    24. Vorrichtung nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine lose in die Rinne einlegbare Halterung, die mit einem Einschnitt versehen ist, mit dem das die Perlen aufnehmende Ende der Nadel von den Wandungen der Rinne in einem Abstand gehalten wird, der dem Kugelradius der Perle entspricht.
    25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils wenigstens ein Teil der Konstruktionselemente durchsichtig ausgeführt ist, so daß die Perlen über ihren gesamten Durchlauf beobachtet werden können.
    26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche geschlossenen Organe der Vorrichtung öffenbar sind.
    27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß Auffangvorrichtungen vorgesehen sind, welche beim Öffnen der geschlossenen Organe der Vorrichtung die herausfallenden Perlen aufnehmen.
    28. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung bzw. deren einzelne Teile mit einem Strahlenschutzmantel umgeben sind.
    29. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Zählvorrichtung, mit der die auf die Auffädelnadel aufgenommenen Perlen registriert werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 956335; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 016 855, 1 023 155; Zeitschrift »Nucleonics«, Bd. 12, Nr. 4, April 1954, S. 62, 64.
DEB54118A 1959-07-22 1959-07-22 Vorrichtung zum gleichmaessigen Ausrichten von zur intracavitaeren Curietherapie dienenden durchlochten Perlen zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffaedelnadel Pending DE1091675B (de)

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