-
Vorrichtung zum gleichmäßigen Ausrichten von zur intracavitären Gurietherapie
dienenden durchlochten Perlen zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffädelnadel Die
Erfindung hetrifft eine V0rrichtung zur gleichmäßigen Ausrichtung von zur intracavitären
Curietherapie dienenden durchlochten Perlen, deren Durch messer, inAchsrichtung
der Bohrung gemessen kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Perle, zum Zweck ihrer
Aufnahme auf eine Auffädelnadel.
-
Bei den genannten Perlen handelt es sich um kleine Strahler, die
entweder ganz aus dem radioaktiven Material bestehen oder mit einer Einlage radioaktiven
Materials versehen sind. Derartige Perlen werden fiir die jeweilige Behandlung in
mehr oder weniger großer Zahl, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von in aktiven
Perlen, aufgefädelt. Mit dem dabei entstehenden Perlenstrang wird dann die jeweils
zu bestrahlende Körperhöhlung tamponiert.
-
Da es sich bei den Perlen um Körper mit einem relativ labilen Gleichgewichtszustand
handelt, I)ereitet das Auffädeln der Perlen erhebliche Schwierigkeiten, zumal dieses
Auffädeln unter Strahlenschutz vorgekommen werden muß.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. eine Vorrichtung zu schaffen,
welche das Auffädeln erleichtert und weitgehend automatisiert und darüber hinaus
in einfacher Weise genen den Austritt von Strahlen gesichert werden kann.
-
Die Erfindung löst die gestellte Aufgahe durch eine die Perlen aufnehmende
Ausnehmung, die in einer Richtung eine Breite besitzt, die kleiner ist als der Kugeldurchmesser
der Perle und größer als der Durchmesser der Perle in Achsrichtung der Bohrung,
weiter durch Mittel, mit denen die Perlen bewegt werden, und durch Mittel, mit denen
die Perlen in Richtung auf die genannte Ausnehmung geführt werden.
-
Älit den genannten Mitteln wird sichergestellt, daß die Perlen jeweils
eine gleiche Stellung einnehmen, d. h. eine Stellung. in der die Bohrungen parallel
zu einander liegen und in der die Perlen sell>st auf ihrem Kugelumfang rollen
und damit in einfacher Weise im ausgerichteten Zustand weiterbewegt werden können,
heispielsweise zu einer Auffädelvorrichtung. in der sie auf eine Nadel aufgenommen
werden.
-
In einer Ausführung ist die Ansnehmung als Rinne ausgebildet, deren
Längswände in einem Abstand voneinander liegen, der kleiner ist als der Kugeldurchmesser
der Perle und größer als der Durchmesser der Perle in Achsrichtung der Bohrung.
Wenn die Kugeln in der Rinne liegen, sind sie ausgerichtet, und zwar so, daß die
Bohrungen parallel zueinander liegen.
-
Die Rinne kann gerade ausgebildet sein, sie kann aber auch ringförmig
sein, wobei bei der ringförmigen Ausbildung der Vorteil darin besteht, daß diese
Rinne drehbar angeordnet sein kann, wodurch der Strahlenschutz erleichtert wird,
da dann eine Entnahme an
einer einzigen Stelle möglich ist. Der gleiche Vorteil würde
auch auftreten, wenn die Rinne in ihrer Längsrichtung geneigt ist, da dann jeweils
an dem unteren Ende die Entnahme erfolgen kann.
-
Seitlich von der Rinne wird zweckmäßig eine gegen die Rinne abfallende
Fläche vorgesehen sein.
-
Um die Perlen kräftig zu bewegen, so daß sie auf kurzer Strecke eine
Stellung einnehmen, in der sie in die Rinne abfallen, können die an die Rinnenlängswände
angrenzenden Teile unterschiedliche Reibungskoeffizienten besitzen. Es können aber
auch in der geiiannten Fläche Stufen, Absätze od. dgl. vorgesehen sein.
-
Bei einer anderen Ausführungsform wird für das Ausrichten eine vorzugsweise
rechteckige Öffnung benutzt, deren Breite in einer Richtung kleiner als der Kugeldurchmesser
der Perle und größer als der Durchmesser der Perle in Achsrichtung der Perlenl)ohrung
ist und deren Breite, senkrecht hierzu gemessen, etwas größer als der Kugeldurchmesser
der Perle ist. Die durch diese Öffnung hindurchtretenden ausgerichteten Perlen werden
in eine sich an diese Öffnung anschlieblende Rinne bzw. in einen geschlossenen Kanal
weiter geleitet, dessen kleinste Breite der kleinsten Breite der Öffnuiig entspricht.
Die Abmessungen eines geschlosseilen Kanals werden dabei so gewählt, daß sie den
Ahmessungen der Öffnung entsprechen.
-
Um eine große Kanallänge auf möglichst kleinem Volumen unterbringen
zu können, kann der Kanal schraubenförmig ausgebildet sein.
-
Wie eingangs erwähnt, werden in der Praxis häufig aktive Perlen mit
inaktiven Perlen gemischt verwendet. In diesem Falle werden zweckmäßig zwei getrennte
Ausrichtsysteme
vorgesehen, die jeweils mit einer Richtöffnung versehen sind. Die voneinander getrennten
Kanäle können hierbei dann nach Art einer mehrgängigen Schwenke ausgebildet sein:
Um aus den getrennten Kanälen die Perlen wahlweise der Auffädelvorrichtung zuführen
zu können, wird am Ende der Kanäle ein Schieber angeordnet, der beispielsweise bei
schraubenförmiger Anordnung der Kanäle zweckmäßig ein Schwenkschieber ist.
-
Um einen fortlaufenden Durchtritt der Perlen durch die Richtöffnung
zu erreichen, wird oberhalb dieser Öffnung zweckmäßig eine trichterförmige Zuführeinrichtung
vorgesehen, in der Mittel angeordnet sind, mit denen die Perlen bewegt werden können,
die dann in die Öffnung eintreten, sobald sie die entsprechende Stellung eingenommen
haben.
-
Eine zweckmäßige Zuführeinrichtung besteht aus zwei mit ihren offenen
Seiten einander zugewandten Hohlkonen, deren Achse im wesentlichen senkrecht zum
Durchgang der Öffnung liegt und von denen weiligstens einer drehbar gelagert ist,
und daß in bzw. an dem drehbaren Konus Vorsprünge oder Stolperstufen befestigt sind,
vorzugsweise in Form von Fingern, die die Öffnung überstreichen. Für jede Öffnung
wird dabei eine gesonderte Zuführeinrichtung vorgesehen.
-
Als Auffädelvorrichtung kann eine in ihrer Längsrichtung hin- und
herbewegliche Rinne verwendet werden, die an ihrem Ende mit federnden Fingern versehen
ist, mit denen sie in die Austrittsöffnung eines die ausgerichteten Perlen enthaltenden
Kanals (oder auch Rinne) eingreift und bei jedem Hub jeweils eine Perle aufnimmt,
die dabei gleichzeitig auf die Nadel aufgefädelt wird, die in der Rinne radial und
axial festgelegt ist.
-
Um das einwandfreie Arbeiten der Vorrichtung beobachten zu können,
wird vorzugsweise ein Teil der Konstruktionselemente durchsichtig ausgeführt, und
zwar so, daß die Perlen über ihrem gesamten Durch lauf beobachtet werden können.
-
Um beim Klemmen einer Perle, das beispielsweise durch eine Verschmutzung
hervorgerufen werden könnte, den aufgetretenen Fehler ohne Strahlungsgefahr für
die Bedienungsperson beheben zu können, werden die geschlossenen Organe der Vorrichtung,
insbesondere die geschlossenen Kanäle, so ausgebildet, daß sie in kürzester Zeit
geöffnet werden können.
-
Dabei sind dann Auffangvorrichtungen vorgesehen, welche beim Öffnen
der Vorrichtung die herausfallenden Perlen aufnehmen und aus denen die Perlen dann
leicht in den Vorratsbehälter zurückgebracht werden können.
-
Zur Beschleunigung der Arbeit und zur Erhöhung der Sicherheit kann
an der Vorrichtung eine Zählvorrichtung angeordnet werden, welche die jeweils auf
die Auffädelnadel aufgenommenen Perlen registriert.
-
Die Vorrichtung bzw. deren einzelne Teile sind mit einem Strahlenschutzmantel
umgeben, wobei die einzelnen Handgriffe in bekannter Weise durch entsprechend angebrachte
Spiegel beobachtet werden können.
-
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschauIicht
und im nachstehenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
-
Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine erste Ausführungsform; Fig. 2 und
3 zeigen von vorn gesehen verschiedene Möglichkeiten zur Entnahme der ausgerichteten
Perlen; Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer als längliche Rinne ausgebildeten
Ausrichtevorrichtung;
Fig. 5 zeigt schematisch eine Vorrichtung mit einer Ausrichteöffnung,
einem Sammelkanal und einer anschließenden Auffädelvorrichtung: Fig. 6 zeigt eine
Draufsicht auf die Auffädelvorrichtung; Fig. 7 zeigt einen Schnitt längs der Linie
VII-VII in Fig. 6; Fig. 8 zeigt schematisch eine Vorrichtung mit zwei getrennten
Ausrichtesystemen für aktive und inaktive Perlen; Fig. 9 zeigt die Ausbildung eines
Entnahmeschiebers für eine Vorrichtung mit zwei getrennten Systemen.
-
Die mit einer Bohrung versehenen Strahlerperlen besitzen auf Grund
ihrer Durchbohrung und der üblichen Auphasung der Bohrungsenden, in Richtung der
Bohrungsachse gemessen, einen kleineren Durchmesser als den Kugeldurchmesser. Die
Erfindung benutzt diese Unterschiede in der Abmessung, die gegebenenfalls durch
eine zusätzliche Abplattung der Perle an den Bohrungsenden noch verstärkt werden
können, um die Perlen mittels der im nachstehenden zu beschreibenden besonderen
Vorrichtungen in eine bestimmte gewünschte Lage zu bringen, in der die Aufnahme
der Perlen auf eine Auffädelnadel sehr erleichtert ist.
-
Die Erfindung macht insbesondere von der Tatsache Gebrauch, daß eine
Perle mit den beschriebenen Abplattungen in eine Offnung bzw. Ausnehmung, die in
einer Richtung schmaler als der Kugeldurchmesser, aber breiter als der Durchmesser
der Perle in Richtung der Bohrungsachse einem bestimmten Richteffekt unterworfen
wird.
-
In den Fig. 1 bis 4 ist eine einfache Vorrichtung beschrieben, bei
der die Perlen 1 in eine Rinne 2 eintreten, deren Breite größer als die kleinste
Abmessung der Perle, aber kleiner als die größte Abmessung ist.
-
In der Ausführungsform nach Fig. 1 schließt sich an die Rinne 2 mit
ihren Längswänden 3 und 4 eine Fläche 5 an, auf welche die auszurichtenden Perlen
aufgegeben werden. Die Fläche 5 fällt vorzugsweise zu der Rinne 2 hin leicht ab,
so daß die Kugeln die Tendenz haben, auf die Rinne 2 zuzurollen. Die Bewegung der
Perlen kann dabei durch leichtes Schütteln der Vorrichtung unterstützt werden. Die
Perlen treten in die Rinne 2 ein, sobald sie eine Stellung eingenommen haben, in
der die Abplattungen parallel zu den Längsseiten der Rinne liegen. Wenn die Perle
auf der Fläche 5 bis über die Rinne abgerollt ist, ohne jedoch in die Rinne eintreten
zu können, weil sie noch eine falsche Lage einnimmt, wird durch das beschriebene
Schütteln die Stellung so lange verändert, bis die gewünschte Stellung erreicht
ist.
-
Sobald die Perlen in die Rinne abgefallen sind, können sie aus dieser
gerichtet entnommen werden, in der einfachsten Form beispielsweise mit Hilfe einer
Pinzette, mit der sie auf die Auffädelnadel aufgesteckt werden. Diese Arbeit kann
dadurch erleichtert werden, daß in der Längswand 4, die zweckmäßig höher ausgebildet
ist als die Längswand 3, schmale Einschnitte 6 vorgesehen sind, wie sie in Vorderansicht
in den Fig. 2 und 3 erscheinen. Der Grund dieser Ausschnitte liegt dabei in der
Höhe der Perlenbohrung 7. Durch die Schlitz 6 kann die Auffädelnadel 8 eingeführt
werden, die beispielsweise von einem Handgriff 9 mit einer Strahlenschutzplatte
10 mit Hilfe einer entsprechenden Klemmvorrichtung 11 getragen werden kann.
-
Um ein genaues Ausrichten der Perlen vor den Schlitzen 6 zu ermöglichen,
kann die Rinne 2 mit einer Facheinteilung versehen sein, so daß jede Perle ein gesondertes
Fach besitzt, in dem sie mit ihrer Bohrung
jeweils vor dem betreffenden
Entnahmeschlitz 6 ausgerichtet ist. Fig. 2 zeigt hierfür eine Ausführungsform, bei
der auf dem Boden der Rinne entsprechende Höcker 12 angeordnet sind. Selbstverständlich
kann die Facheinteilung auch in jeder anderen beliebigen Weise vorgenommen werden.
-
Eine Ausführungsmöglichkeit, die mit einem Entnahmeschlitz 6 auskommt,
zeigt Fig. 3. Hier ist die Rinne 2 leicht nach rechts geneigt, so daß die Perlen
1 auf ihrem Kugelumfang in der Rinne abwärts laufen.
-
In der Endstellung liegen sie dann mit ihrer Bohrung vor dem Entnahmeschlitz
6 und können hier wieder mit Hilfe der Auffädelnadel entnommen werden. Ist eine
der Perlen entnommen, rücken die übrigen Perlen automatisch nach. Eine Vorrichtung
nach Fig. 3 ist leichter abzuschirmen als eine Vorrichtung, wie sie in Fig. 2 beschrieben
ist.
-
Die Vorrichtung nach Fig. 3 kann auch dahingehend abgewandelt werden,
daß statt des Entnahmeschlitzes 6 in der Längswand 4 eine Öffnung vorgesehen ist,
durch die die Perle in Achsrichtung ihrer Bohrung herausgenommen werden kann, beispielsweise
mit Hilfe einer Auffädelvorrichtung, wie sie weiter unten unter Bezugnahme auf die
Fig. 5 bis 7 noch zu beschreiben sein wird.
-
Die Rinne 2 kann gerade ausgeführt sein, sie kann aber auch ringförmig
angeordnet werden, wodurch sich wiederum die Probleme des Strahlenschutzes erleichtern.
Bei einerAnordnung mit ringförmigerRinne kann diese Rinne wiederum geneigt ausgeführt
werden, wobei ein tiefster Punkt als Entuahmepunkt vorgesehen werden kann. Es ist
aber auch möglich, die Rinne selbst drehbar anzuordnen und die Perlen dann nacheinander
an eine Entnahmeöffnung heranzuführen.
-
Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung ähnlich Fig. 1, jedoch mit zu beiden
Seiten der Rinne 2 angeordneten Aufgabeflächen 5. Der Einlauf in die Rinne 2 ist
hierbei abgerundet, wodurch das Eintreten der Perlen 1 in die Rinne erleichtert
wird.
-
Eine weitere Erleichterung kann dadurch erzielt werden, daß die gegenüberliegenden
Längswandungen bzw. die sich an die Oberkante dieser Längswandungen anschließenden
Teile der Vorrichtung unterschiedliche Reibungskoeffizienten erhalten, beispielsweise
könnte eine der genannten Oberflächen mit einem Stoff, beispielsweise Samt, ausgekleidet
werden - auch Gummi od. dgl. käme für diesen Zweck in Frage -, während die gegenüberliegende
Oberfläche aus glattem WIetall besteht. Auf diese Weise wird die Perle bei ihrer
Bewegung über der Rinnenöffnung ständig gedreht und nimmt bereits über kurze Entfernung
eine Stellung ein, in der sie in die Rinne abfällt. In ähnlicher Weise könnte selbstverständlich
auch die Vorrichtung nach Fig. 1 ausgebildet sein, indem der Innenseite der Längswand4
ein hoher Reibungskoeffizient gegeben wird.
-
Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung, bei der für das Ausrichten der Perle
eine vorzugsweise rechteckige Offnung benutzt wird, deren Schmalseite etwas größer
als die kleinste Abmessung der Perle ist, aber kleiner als der Kugeldurchmesser
der Perle, während die Breite senkrecht hierzu etwas größer als der Kugeldurchmesser
ist. Die entsprechende Öffnung ist in der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung mit
dem Bezugszeichen 20 versehen. An die Öffnung 20 schließt sich hier ein Stapelkanal
21 an, der in Durchtrittsrichtung im wesentlichen den gleichen Querschnitt besitzt
wie die Öffnung 20, so daß die Kugeln ihre beim Ausrichten eingenommene Stellung
beibehalten. Der Stapelkanal 21 kann ein gerader senkrechter Kanal
sein; eine hesonders
kompakte Konstruktion wird erhalten, wenn der Kanal, wie in Fig. 5 dargestellt,
schraubenförmig aufgewickelt wird. In den schraubenförmigen Teil gelangen bei der
dargestellten Ausführungsform die Kugeln über einen senkrechten Teil. Es kann unter
Umständen zweckmäßig sein, auch am Ende des schraubenförmigen Teils einen senkrecht
abfallenden Teil zu benutzen, insbesondere bei Verwendung von zwei getrennten Kanälen,
die dann nach Art einer doppelgängigen Schraube ausgebildet werden können.
-
Der Kanal 21 ist in einen Kern 22 eingeschnitten.
-
Der äußere Abschluß des Kanals wird durch einen Mantel 23 bewirkt.
Dieser Mantel 23 wird zweckmäßig so ausgebildet, daß er leicht abgehoben werden
kann, so daß bei einem etwaigen Klemmen einer Perle in dem Kanal die sich darin
befindenden Perlen durch Abheben des Mantels 23 leicht entfernen lassen. Um das
Unterteil in der Vorrichtung herum wird dabei dann zweckmäßig eineAuffangvorrichtung
vorgesehen, in welcher sich die austretenden Perlen sammeln.
-
Oberhalb der Öffnung 20 ist ein trichterartiger Aufgabebehälter 24
vorgesehen, der aus zwei Konusteilen 25 und 26 besteht, die mit ihren offenen Enden
einander gegenüberliegen. Das Einfiillen der Perlen erfolgt über einen Trichter
27.
-
Der Konusteil 26 ist in dem Gehäuse 24 drehbar gelagert und kann
über die Kurbel 29 in Umdrehung versetzt werden. An den Konusteil 26 sind axial
vorstehende Finger 28 vorgesehen, durch welche die in dem Aufgaberaum enthaltenden
Perlen in Bewegung gehalten werden, bis sie die für den Eintritt in die Öffnung
20 erforderliche Lage eingenommen haben.
-
Die Finger 28, von denen beispielsweise zwei oder mehr vorgesehen
werden können, übergreifen die Öffnung 20.
-
Am unteren Ende 30 des Stapelkanals 21 ist der Mantel 23 mit einer
Entnahmeöffnung 31 versehen, aus dem die Perlen entnommen werden können. Für die
Entnahme ist in Fig. 5 eine Auffädelvorrichtung 32 vorgesehen, die aus einer in
ihrer Längsrichtung hin- und herbeweglichen Rinne besteht, in der eine Auffädelnadel
33 axial und radial geführt ist. Am vorderen Ende der Rinne sind federnde Finger
34 vorgesehen, welche bei der Hin- und Herbewegung der Auffädelvorrichtung in die
Entnahmeöffnung 31 und das Ende des Stapelkanals 21 eingreifen und hier die jeweils
am Ende des Stapelkanals liegenden Kugeln seitlich fassen. Das vordere Ende der
Auffädelnadel 33 tritt dabei gleichzeitig in die Kugelbohrung ein.
-
Beim Zurückziehen der Rinne wird die Perle durch die federnden Finger
aus der Entnahmeöffnung 31 herausgenommen, so daß die folgende Perle an ihre Stelle
treten kann, worauf sich dann der Vorgang wiederholt. Die bereits aufgefädelten
Perlen werden dabei jeweils durch die zu entnehmende Perle auf der Auffädelnadel
weiter nach hinten bewegt.
-
Um das vordere Ende der Auffädelnadel zu Beginn einer Auffädelung
zu führen, kann auf diese eine inaktive Perle 35 aufgesetzt werden, wie beispielsweise
in Fig. 5 dargestellt. Es kann aber auch ein besonderes Führungsstück 36 vorgesehen
sein, das lose in die Rinne eingesetzt wird und mit einem Ausschnitt 37 versehen
ist, mit dem die Auffädelnadel radial in ihrer richtigen Lage gehalten wird.
-
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung mit zwei Kanälen.
Die Eintrittsöffnungen 20 und 20' liegen hierbei einander diametral gegenüber, so
daß bequem zwei Einführungsvorrichtungen aufgesetzt werden können. Die Austrittsöffnung31'
in dem Behältermantel
23 liegt nach der Zeichnung um 900 gegen
den Austritt versetzt vor dem Ende 30 des einen Kanals. Das Ende 30' des zweiten
Kanals liegt um etwa 450 gegen das Kanalende 30 versetzt. Um wahlweise aus beiden
Kanälen Perlen der Auffädelvorrichtung zuführen zu können, ist ein Schwenkschieber
vorgesehen, der in Draufsicht in Fig. 9 dargestellt ist.
-
Dieser Schwenkschieber besitzt eine Austragstasche 36, die im Querschnitt
dem Kanalquerschnitt entspricht und wahlweise unter eines der beiden Kanalenden
30 bzw. 30' gebracht werden kann. Er sperrt in der jeweiligen Stellung den zweiten
Kanal ab. Es wäre selbstverständlich auch denkbar, die beiden Kanalenden gegen die
Austrittsöffnung 31' versetzt anzuordnen. Die Betätigung des Schiebers erfolgt über
einen Arm 37, der mit Anschlägen 38, 39 zusammenarl)eitet.
-
Die besdriebenen Vorrichtungen bestehen vorzugsweise wenigstens insoweit
aus durchsichtigem Werkstoff, daß der Gang der Perlen zu jeder Zeit von außen verfolgt
werden kann, d. h., insbesondere das Gelläuse der Einführvorrichtung 24 und das
Gehäuse 23 des Stapelkanals sind durchsichtig ausgeführt.
-
Die 7'orrichtung selbst wird mit entsprechendem Strahl enschutzmaterial
umgeben. Die Beobachtung kann in bekannter Weise durch entsprechende Spiegel erfolgeii.
-
Zur laufenden Kontrolle der Perlen wird zweckmäßig eine Zählvorrichtung
vorgesehen, mit der die auf die Auffädeltladel aufgenommenen bzw. einen bestimmten
Punkt des Stapelkanals durchlaufenden Perlen gezählt werden. Zweckmäßig wird die
Zählvorrichtung am Ende des Stapelkanals anaeordnet, so daß durch die Vorrichtung
die jeweils aufgefädelte Anzahl der Perlen angezeigt wird. Die Zählvorriclltung
kann auf den Kanal mit aktiven Perlen beschränkt werden, es kann aber auch zweckmäßig
sein. für die inaktiven Perlen gleichfalls eine entsprechende Äorricbtung anzuordnen.
-
P.TEN - N 51'' (:11 E 1. Vorrichtung zum gleichmäßigen Ausrichten
von zur intracavitären Curietherapie dienenden durchlochten Perlen, deren Durchmesser,
in Achsrichtung der Bohrung gemessen, kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Perle,
zum Zweck ihrer Aufnahme auf eine Auffädelnadel, gekennzeichnet durch eine die Perlen
aufnehmende Ausnehmung, die in einer Richtung eine Breite besitzt, die kleiner ist
als der Kugeldurchmesser und größer als der Durchmesser der Perle, in Achsrichtung
der Bohrung gemessen, weiter durch Mittel, mit denen die Perlen bewegt werden, und
durch Mittel, mit denen die Perlen in Richtung auf die genannte Ausnehmung geführt
werden.