[go: up one dir, main page]

DE1077810B - Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe und deren Chromkomplexverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe und deren Chromkomplexverbindungen

Info

Publication number
DE1077810B
DE1077810B DES38495A DES0038495A DE1077810B DE 1077810 B DE1077810 B DE 1077810B DE S38495 A DES38495 A DE S38495A DE S0038495 A DES0038495 A DE S0038495A DE 1077810 B DE1077810 B DE 1077810B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
same
parts
chromium
pyrazolone
carboxy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES38495A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Piero Maderni
Dr Hans Ruckstuhl
Dr Willi Steinemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1077810B publication Critical patent/DE1077810B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/02General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using azo dyes
    • D06P1/10General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using azo dyes containing metal

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe und deren Chromkomplexverbindungen. Das Verfahren besteht darin, daß man 1 Mol der Diazoverbindung aus einem l-Carboxy-2-amino-benzolsulfonsäureamid der allgemeinen Formel
COOH
worin R1 Alkyl, Alkoxyalkyl, Cycloalkyl oder sufonsäure- und carboxylgruppenfreies Aralkyl oder Aryl, R2 Wasserstoff oder Alkyl oder, zusammen mit—N— und —R1, einen heterocyclischen Rest bedeutet und worin die Gruppe
—so„—n:
Verfahren zur Herstellung
von Monoazofarbstoffen
der Pyrazolonreihe
und deren Chromkomplexverbindungen
Anmelder:
Sandoz A. G., Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 2. April, 6. November 1953 und 19. Februar 1954
Dr. Piero Maderni, Dr. Hans Ruckstuhl
und Dr. Willi Steinemann, Basel (Schweiz),
sind als Erfinder genannt worden
in para-Stellung zur Carboxyl- oder Aminogruppe steht, mit 1 Mol eines im Arylrest gegebenenfalls einen oder mehrere lyophobe Substituenten aus dar Reihe der Halogenatome, Cyan-, Alkyl- oder Alkoxygruppen tragenden l-Aryl-ß-methyl-S-pyrazolons kuppelt und den erhaltenen Monoazofarbstoff in Substanz oder auf der Faser mit einem chromabgebenden Mittel behandelt.
Die Kupplung der Diazoverbindungen mit den Pyrazolonen erfolgt mit Vorteil in alkalischem Medium ; die Aufarbeitung und Isolierung der erhaltenen Monoazofarbstoffe geschieht auf übliche Weise durch Filtrieren, Waschen und Trocknen.
Als Diazokomponenten kommen erfindungsgemäß l-Carboxy^-aminobenzol-i- oder -5-sulfonsäureamide in Betracht, in denen das eine Wasserstoffatom der Sulfonsäureamidgruppe durch Alkyl, Alkoxyalkyl, Cycloalkyl oder sulfonsäure- und carboxylgruppenfreies Aralkyl oder Aryl substituiert ist und das andere Wasserstoffatom durch Alkyl substituiert sein kann. Beide Wasserstoffatome der Sulfonsäureamidgruppe können auch durch Gruppen ersetzt sein, welche mit dem Stickstoffatom heterocyclische Reste bilden.
Die als Azokomponenten genannten l-Aryl-3-methyl-5-pyrazolone werden aus der Reihe der 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolone und der l-Naphthyl-3-methyl-5-pyrazolone gewählt. Besonders geeignet sind l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolone der Zusammensetzung HC C-CH3
Il
HO-C
Die letztgenannten Pyrazolone sind mit Vorteil in der 3'- oder 4'-Stellung monosubstituiert oder in den 2', 3'- oder 2', 4'- oder 2', 5'- oder 3', 4'- oder 3', 5'-Stellungen disubstituiert, wobei als Substituenten Halogenatome, Cyan-, Alkyl-, Alkoxygruppen in Frage kommen.
Von den l-Naphthyl-3-methyl-5-pyrazodonen sind die1 1 - Naphthyl - (I' und 2') - 3 - methyl"- S -pyrazolone besonderer Erwähnung wert, ferner die im Naphthylrest teilweise oder ganz hydrierten Abkömmlinge.
Zur Überführung in die chromhaltigen Azofarbstoffe werden die Monoazoverbindungen vorzugsweise in wäßriger Lösung und bei erhöhter Temperatur mit Salzen des Chroms behandelt, z. B. mit Natrium- oder Kaliumchromat bzw. -bichromat oder mit komplexen
909 760/360
Salzen wie Natrium- oder Kaliumchromtartrat. Besonders gute färberische Eigenschaften haben diejenigen metallhaltigen Azofarbstoffe, die auf 2 Moleküle Monoazofarbstoff weniger als 2 Atome, beispielsweise etwa 1 Atom Chrom enthalten. Derartige Chromkomplexverbindungen werden meist als 1:2-Komplexverbindungen bezeichnet.
Viele der neuen Monoazofarbstoffe sind im unmetallisierten Zustande Farbstoffe, welche sich zum Färben von Wolle nach dem Nachchromierungsverfahren und insbesondere nach dem Einbadehromierungsverfahren eignen. Dabei werden egale volle Gelbtöne von sehr guter Licht-, Wasch- und Walkechtheit erzielt. Die in Substanz chromierten Azofarbstoffe färben Wolle und Seide aus neutralem oder schwach saurem Färbebad in egalen vollen Gelbtönen von sehr guten Echtheitseigenschaften; sie eignen sich auch vorzüglich für das Färben von künstlichen stickstoffhaltigen Fasern, wie synthetischen Polyamidfasern, und von Leder.
Gegenüber den mit den bekannten, in der deutschen Patentschrift 899 537 beschriebenen metallhaltigen Farbstoffen erhältlichen Färbungen auf Wolle zeichnen sich die mit den nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten metallhaltigen Farbstoffen erzielten Färbungen durch ihre bessere Waschechtheit bei höheren Temperaturen aus.
Verglichen mit dem aus dem Beispiel 6 der_ genannten Patentschrift bekannten Chromkotnplexfarb- ~ stoff zeigt das nach dem vorliegenden Verfahren erhältliche Methoxyderivat dieses Chromkomplexfarbstoffes eine viel bessere Löslichkeit in den üblichen Lösungsmitteln für Lacke und Spinnmassen.
Gegenüber den nächstvergleichbaren Chromkomplexverbindungen der Monoazofarbstoffe der deutschen Patentschrift 842 089 und der USA.-Patentschrift 1 796 058, welche in der Diazokomponente eine Oxygruppe statt einer Carboxygruppe in ortho-S teilung zur Aminogruppe enthalten, zeichnen sich die erfindungsgemäß erhältlichen Chromkomplexfarbstoffe durch eine bessere Walkechtheit bei 50° C aus.
Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. Dabei bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente.
45 Beispiel 1
23 Teile l-Carboxy^-aminobenzol-S-sulfonsäuremethylamid werden in 200 Teilen Wasser mit 20 Teilen 30%iger Natriumhydroxydlösung gelöst. Man setzt der Lösung 6,9 Teile Natriumnitrit zu und läßt sie in eine Vorlage aus 45 Teilen konzentrierter Salzsäure und etwas Eis eintropfen. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird auf 5 bis 10° C gehalten. Die erhaltene Diazolösung läßt man bei 0 bis 5° C zu einer kalten Lösung aus 19,1 Teilen l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, 13 Teilen 30%iger Natriumhydroxydlösung, 20 Teilen Natriumcarbonat und 300 Teilen Wasser laufen. Man rührt bis zur Beendigung der sofort einsetzenden Kupplungsreaktion und filtriert den ausgefallenen Monoazofarbstoff. Er ist getrocknet ein rötlichgelbes Pulver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure und in verdünnter Natriumcarbonatlösung mit gelber Farbe löst und Wolle im Einbadchromierungsverfahren in licht-, wasch- und Walkechten gelben Tönen färbt.
Zur Herstellung der Chromkomplexverbindung in Substanz wird ein 8,3 Teilen des getrockneten Farbstoffes entsprechender Anteil des Filterkuchens in 230 Teilen Wasser suspendiert. Man versetzt die Aufschlämmung mit einer komplexen Natriumchromtartratlösung aus 10 Teilen Kaliumchromisulfat, 23 Teilen 13%iger Weinsäurelösung und 9,3 Teilen 30fl/oiger Natriumhydroxydlösung und kocht die Masse 20 Stunden unter Rückfluß. Der abgeschiedene chromhaltige Azofarbstoff wird filtriert, der Filterkuchen in heißer verdünnter Natriumhydroxydlösung gelöst, daraus durch Zusatz von Natriumchlorid gefällt, erneut filtriert und schließlich im Vakuum bei 95° C getrocknet. Er ist ein braungelbes Pulver und färbt Wolle, Seide und synthetische Polyamidfasern aus schwach saurem Bad in licht-, wasch- und walkechten gelben Tönen.
Beispiel 2
Ersetzt man im vorstehenden Beispiel 19,1 Teile l-Phenyl-3-methyl-S-pyrazolon durch die äquivalente Menge l-(3'-Chlor)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, so erhält man einen Monoazofarbstoff, der Wolle im Einbadchromierungsverfahren ebenfalls in licht-, wasch- und walkechten Tönen färbt.
Zur Überführung in die Chromkomplexverbindung löst man 4,5 Teile des Farbstoffes bei 95 bis 97° C in 250 Teilen Wasser unter Zugabe von Natriumhydroxyd. Man setzt der Losung eine mit Natriumhydroxyd neutral gestellte Lösung aus 3 Teilen kristallisiertem Natriumbichromat und 20 Teilen Wasser zu und erhitzt unter Rühren bis zur Siedetemperatur. Nun stellt man durch Zusatz von Essigsäure auf einen pjj-Wert von 11,2 bis 11,3 und kocht so lange, bis die Metallisierung beendigt ist. Der chromhaltige Azofarbstoff wird mit Natriumchlorid ausgefällt, filtriert und im Vakuum bei 95° C getrocknet. Er stellt ein braungelbes Pulver dar, welches Wolle, Seide und synthetische Polyamidfasern aus schwach saurem Bad in licht-, wasch- und walkechten gelben Tönen färbt.
Beispiel 3
5,7 Teile der nach den Angaben des Beispiels 1 durch Kuppeln von diazotiertem l-Carboxy-2-aminobenzol-5-sulfonsäuremorpholylamid mit 1-(2',4'-Dichlor)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon erhältlichen Monoazoverbindung werden in 200 Teilen Wasser bei 95° C gelöst und nach Zugabe einer mit Natriumhydroxyd neutralisierten Lösung aus 3 Teilen kristallisiertem Natriumbichromat und 20 Teilen Wasser 9 Stunden unter Rückfluß gekocht. Der entstandene chromhaltige Azofarbstoff wird aus der Metallisierungslösung durch Zusatz von Natriumchlorid ausgefällt, filtriert und bei 70° C getrocknet. Er ist ein gelbes Pulver, das Wolle, Seide und synthetische Polyamidfasern aus schwach saurem Bad in licht-, wasch- und walkechten gelben Tönen färbt.
Beispiel 4
Werden im Beispiel 1 23 Teile l-Carboxy-2-aminobenzol-5-sulfonsäuremethylamid durch die äquivalente Menge 1 - Carboxy - 2 - aminobenzol - 5 - sulf onsäure-(3'-methoxy)-propylamid ersetzt, so erhält man einen Monoazofarbstoff, dessen Metallkomplexverbindung licht-, wasch- und walkechte gelbe Färbungen liefert.
Beispiel 5
29,2 Teile l-Carboxy^-aminohenzol-S-sulfonsäurephenylamid werden bei 8 bis 12° C diazotiert. Man vereinigt die Diazosuspension mit einer Lösung aus 19,1 Teilen l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, 40 Teilen Natriumcarbonat und 200 Teilen Wasser. Der entstandene Monoazofarbstoff wird aus stark alkalischem Medium abgeschieden, filtriert und getrocknet. Er ist gemahlen ein rotstichiggelbes Pulver, das Wolle nach
dem Nachchromierungs- oder dem Einbadchromierungsverfahren in gelben licht-, wasch- und walkechten Tönen färbt.
Beispiel 6
Die kalte Lösung aus 23 Teilen diazotierten! 1-Carboxy - 2 - aminobenzol - 5 - sulf onsäuremethylamid wird einer kalten Lösung· von 23,5 Teilen l-Naphthyl(l')-3-methyl-5-pyrazolon (F. 170 bis 72° C) in 400 Teilen Wasser und 40 Teilen 30%iger Natriumhydroxydlösung zugesetzt. Man rührt so lange bei 0 bis 5° C, bis die Kupplung beendigt ist. Nach Zugabe von Natriumbicarbonat filtriert man den ausgefallenen Monoazofarbstoff und trocknet ihn im Vakuum bei 95° C. Man erhält ein gelbes Pulver, welches sich in Wasser und in verdünnter Natriumhydroxydlösung mit grünlichgelber und in konzentrierter Schwefelsäure mit gelber Farbe löst und Wolle nach dem Einbadchromierungsverfahren in licht-, walk- und carbonisierechten, reinen gelben Tönen färbt.
Beispiel 7
Zur Überführung des nach vorstehendem Beispiel erhältlichen Monoazofarbstoffes in die Chromkomplexverbindung werden 4,7 Teile davon in 40 Teilen Äthylpolyglykol mit 1,9 Teilen Chromformiat 21Iz Stunden auf 95 bis 105° C erhitzt. Hierauf gießt man die Lösung in 100 Teile 5°/oige Natriumchloridlösung. Die Chromkomplexverbindung wird nitriert und in ungefähr 100 Teilen Wasser von 70° C suspendiert. Durch Zugabe von Natriumhydroxyd stellt man die Suspension phenolphthaleinalkalisch, nitriert hierauf den chromhaltigen Azofarbstoff ab und trocknet ihn bei 80° C. Er ist ein dunkelgelbes Pulver, welches sich in verdünnter Natriumhydroxydlösung mit gelber und in konzentrierter Schwefelsäure mit grünlichgelber Farbe löst und Wolle, Seide und synthetische Polyamidfasern in licht-, wasch- und walkechten, reinen gelben Tönen färbt.
In der nachstehenden Tabelle finden sich Diazokomponenten (Kolonne A) und Azokomponenten (B), die sich zur Herstellung weiterer Monoazofarbstoffe für das Einbadchromierungsfärbeverfahren oder für chromhaltige Monoazofarbstoffe eignen. In Kolonne (C) wird ihre Eignung angegeben, und in den Kolonnen (D) und (E) sind die Farbtöne der Färbungen auf Wolle und gegebenenfalls synthetischen Polyamidfasern beschrieben.
Beispiel Diazokomponente
(A)
Azokomponente
(B)
Eignung als
(C)
Färbt
Volle
(D)
on auf
Nylon
(E)
8 l-Carboxy-2-amino-
benzol-5-sulfonsäure-
(2'-methoxy) -äthylamid
l-Phenyl-3-methyl-
5-pyrazolon
Metachromfarbstoff und
Chromkomplexverbin
dung für Wolle und
Polyamide
Gelb Gelb
9 1 -Carboxy-2-amino-
benzol-4-sulf onsäure
methylamid
desgl. Chromkomplexverbin
dung für Wolle
desgl. .
10 l-Carboxy-2-amino-
benzol-4-sulfonsäure-
(3'-methoxy) -propyl-
amid
desgl. desgl. desgl.
11 1 -Carboxy-2-amino-
benzol-5-sulfonsäure-
methylamid
l-(3'-Cyan)-phenyl-
3-methyl-5-pyrazolon
Metachromfarhstoff und
Chromkomplexverbin
dung für Wolle und
Polyamide
desgl. Gelb
12 desgl. l-(4'-Cyan)-phenyl-
3-methyl-5-pyrazolon
desgl. desgl. desgl.
13 desgl. l-(3'-Chlor-4'-cyan)-
phenyl-3-methyl-
5-pyrazolon
desgl. desgl. desgl.
14 l-Carboxy-2-amino-
benzol-5-sulfonsäure-
naphthyl-(l')-amid
l-Phenyl-3-methyl-
5-pyrazolon
Metachromfarbstoff desgl.
15 l-Carboxy-2-amino-
benzol-5-sulfonsäure-
benzylamid
desgl. desgl. desgl.
16 l-Carboxy-2-amino-
benzol-5-sulfonsäure-
cyclohexylamid
desgl. desgl. desgl.
17 l-Carboxy-2-amino-
benzol-5-sulfonsäure-
(S'.o'J'^'-tetrahydro)-
naphthyl-(l')-amid
desgl. desgl. Bräun
lichgelb
7 Azokomponente 8 Eignung als Farbton auf
Wolle Nylon
(E)
Beispiel Diazokomponente (B) (C) (D) Gelb
(A) 1 - (3'-B rom) -phenyl- Metachromfarbstofr und Gelb
18 l-Carboxy-2-amino- 3-methyl-S-pyrazolon Chromkomplexverbin
benzol-5-sulfonsäure- dung für Wolle und
(3'-methoxy) -propyl- Polyamide desgl.
amid l-(2',3'-Dichlor) -phenyl- Chromkomplexverbin desgl.
19 1 -Carboxy-2-amino- 3-methyl-5-pyrazolon dung für Wolle und
benzol-5-sulfonsäure- Polyamide
(3'-methoxy) -propyl-
amid l-Phenyl-3-methyl- Metachromfarbstoff desgl.
20 l-Carboxy-2-amino- 5-pyrazolon
benzol-5-sulfonsäure-
(4'-chIor) -phenylamid l-(3'-Chlor)-phenyl- desgl. desgl.
21 l-Carboxy-2-amino- 3-methyl-5-pyrazolon
benzol-5-sulfonsäure-
phenylamid l-(4'-Äthyl)-phenyl- desgl. desgl.
22 l-Carboxy-2-amino- 3 -methy 1-5 -py r azolon
benzol-5-sulfonsäure- Gelb
phenylamid !-(S'^'J'.S'-Tetrahydro) - Chromkomplexverbin desgl.
23 l-Carboxy-2-amino- naphthyl- (2') -3-methyl- dung für Wolle und
benzol-5-sulfonsäure- 5-pyrazolon Polyamide desgl.
methylamid 1-(1',2',3',4'-Tefrahydro) - desgl. desgl.
24 desgl. naphthyl- (2') -3-methy 1-
5-pyrazolon desgl.
1-Dekahydronaph- desgl. desgl.
25 l-Carboxy-2-amino- thyl-(l')-3-methyl-
benzol-5-sulfonsäure- 5-pyrazolon desgl.
äthylamid l-Naphthyl-(2')-3-me- desgl. desgl.
26 l-Carboxy-2-amino- thyl-5-pyrazolon
benzol-5-sulfonsäure- desgl.
methylamid 1- (4'-Methoxy) -phenyl- desgl. desgl.
27 l-Carboxy-2-amino- 3-methyl-5-pyrazolon
benzol-5-sulfonsäure- desgL
methylaraid l-(2',5'-Diäthoxy)- desgl. desgl.
28 desgl. phenyl-3-methyl-
5-pyr azolon desgl.
!-(S'^'-Dimethyl)- desgl. desgl.
29 desgl. phenyl-3-methyl-
5-pyrazolon desgl.
l-Phenyl-3-methyl- desgl. desgl.
30 1 -Carboxy-2-amino- 5-pyrazolon
henzol-5-sulfonsäure-
pyrrilidylamid

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe und deren Chromkomplexverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 Mol der Diazoverbindung aus einem 1-Carboxy-2-aminobenzolsulfonsäureamid der Zusammensetzung
COOH
,-NH,
SO9-N'
worin R1 Alkyl, Alkoxyalkyl, Cycloalkyl oder sulfonsäure- und carboxylgruppenfreies Aralkyl oder Aryl, R2 Wasserstoff oder Alkyl oder, zusammen mit —N-—■ und —R1, einen, heterocyclischen. Rest bedeutet und worin die Gruppe
-SO2-N;
in para-Stellung zur Carboxyl- oder Aminogruppe steht, mit 1 Mol eines im Arylrest gegebenenfalls einen oder mehrere lyophobe Substituenten aus der
1 077 ölü
Reihe der Halogenatome, Cyan-, Alkyl- oder Alkoxygruppen tragenden l-Aryl-3-methyl-S-pyrazolons kuppelt und den erhaltenen Monoazofarbstoff in Substanz oder auf der Faser mit einem chromabgebenden Mittel behandelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Metallisieren in Substanz
10
auf 2 Moleküle Monoazofarbstoff weniger als 2 Atome Chrom einsetzt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 821 976, 842 089, 899537;
USA.-Patentschrift Nr. 1 796 058.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind zwei Färbatafeln mit Erläuterung und eine Löslichkeitstabelle mit Erläuterung sowie drei Prioritätsbelege ausgelegt worden.
DES38495A 1953-04-02 1954-04-01 Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe und deren Chromkomplexverbindungen Pending DE1077810B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1077810X 1953-04-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1077810B true DE1077810B (de) 1960-03-17

Family

ID=4556184

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES38495A Pending DE1077810B (de) 1953-04-02 1954-04-01 Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe und deren Chromkomplexverbindungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1077810B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254785B (de) * 1962-10-06 1967-11-23 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Chrom-Mischkomplex-Azofarbstoffen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1796058A (en) * 1927-08-13 1931-03-10 Chem Ind Basel Dyestuffs containing chromium and process of making same
DE821976C (de) * 1948-02-12 1951-11-22 Ciba A G Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe der Pyrazolonreihe
DE842089B (de) 1948-10-19 1952-05-08 J. R. Geigy A.-G., Basel (Schweiz) Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Monoazofarbstoffe^
DE899537C (de) * 1951-01-23 1953-12-14 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von 0-Oxy-0'-caboxy-azofarbstoffen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1796058A (en) * 1927-08-13 1931-03-10 Chem Ind Basel Dyestuffs containing chromium and process of making same
DE821976C (de) * 1948-02-12 1951-11-22 Ciba A G Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe der Pyrazolonreihe
DE842089B (de) 1948-10-19 1952-05-08 J. R. Geigy A.-G., Basel (Schweiz) Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Monoazofarbstoffe^
DE899537C (de) * 1951-01-23 1953-12-14 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von 0-Oxy-0'-caboxy-azofarbstoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254785B (de) * 1962-10-06 1967-11-23 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Chrom-Mischkomplex-Azofarbstoffen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE944577C (de) Verfahren zur Herstellung kupfer- oder nickelhaltiger Disazofarbstoffe
DE1544538C3 (de) Metallkomplex-Disazofarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung
DE2236299C2 (de) Azoverbindungen, deren Herstellung und Verwendung
DE1005664B (de) Verfahren zur Herstellung von komplexen Schwermetallverbindungen von Azofarbstoffen
DE957506C (de) Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe
DE1077810B (de) Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe und deren Chromkomplexverbindungen
DE955081C (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
DE931792C (de) Verfahren zur Herstellung neuer metallhaltiger Azofarbstoffe
DE959395C (de) Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azofarbstoffe
DE1147701B (de) Verfahren zur Herstellung von Metallkomplexverbindungen von Monoazofarbstoffen
DE1644219C3 (de) 2 zu 1-Metallkomplexmonoazofarbstoffe Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE1224421B (de) Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azo- oder Azomethinfarbstoffe
DE1001438C2 (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Monoazofarbstoffe
DE953106C (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
DE848980C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Azofarbstoffe
DE1444605C3 (de) Verfahren zur Herstellung chromhaltiger 2:1-Azokomplexfarbstoffe
DE920750C (de) Verfahren zur Herstellung neuer chromhaltiger Azofarbstoffe
DE957507C (de) Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Azofarbstoffen
DE1010213B (de) Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen und ihren Metallkomplexverbindungen
DE1109809B (de) Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen und ihren Metallkomplexverbindungen
DE946559C (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Trisazofarbstoffe
DE1644356C3 (de) 1 zu 2-Chrom- oder Kobalt-Mischkomplexfarbstoffe, ihre Herstellung und Verwendung zum Färben, Klotzen oder Bedrucken von natürlichen und synthetischen Polyamiden oder Leder
DE588523C (de) Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azofarbstoffe
DE3015122A1 (de) Metallkomplexe, deren herstellung und verwendung
AT165532B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Azofarbstoffe