DE1075031B - Spielboot, dessen Rumpf aus Kunststofffolie im Vakuumziehverfahren gebildet ist - Google Patents
Spielboot, dessen Rumpf aus Kunststofffolie im Vakuumziehverfahren gebildet istInfo
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- DE1075031B DE1075031B DENDAT1075031D DE1075031DA DE1075031B DE 1075031 B DE1075031 B DE 1075031B DE NDAT1075031 D DENDAT1075031 D DE NDAT1075031D DE 1075031D A DE1075031D A DE 1075031DA DE 1075031 B DE1075031 B DE 1075031B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H23/00—Toy boats; Floating toys; Other aquatic toy devices
- A63H23/02—Boats; Sailing boats
- A63H23/04—Self-propelled boats, ships or submarines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
- Spielboot, dessen Rumpf aus Kunststoffolie im Vakuumziehverfahren gebildet ist Die Erfindung bezieht sich auf Spielboote, deren Rumpf aus Kunststoffolie im Vakuumziehverfahren hergestellt wird. Bei solchen Spielbooten wird vielfach der Kiel einteilig mit dem schalenförmigen Rumpf gebildet, wobei der Kiel eine kräftige dem gesamten Rumpf haltgebende Leiste- darstellen kann.
- Die Erfindung zielt darauf ab, unter Anwendung des Vakuumziehverfahrens auf möglichst einfache Weise den Rumpf für ein Spielboot zu schaffen, das eine dem großen Vorbild entsprechende Lastigkeit aufweist und für das Spiel auch auf freien Gewässern und bei ungünstigem Wetter geeignet ist.
- Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in den mit dem Rumpf einteiligen, als zweiwandiger Steg ausgebildeten Kiel als Beschwerung ein dem Kielhohlraum angepaßtes Metallteil eingesetzt ist. Eine solche Beschwerung ist bei Booten, welche die notwendige Schwimmsicherheit aufweisen sollen, also insbesondere bei Booten, die in freien Gewässern sollen zum Einsatz kommen können, vorteilhaft. Dies gilt in erhöhtem Maße, wenn auf dem Bootsdeck eine Takelage mit Segeln angebracht werden soll.
- Um dem Metallteil eine gute Lagesicherung im Kiel zu geben, wird dieses zweckmäßig profiliert und gegebenenfalls unten stärker als oben ausgebildet. Außerdem kann sich das Metallteil mit seitlichen Laschen an den Bootsrumpf anlegen.
- In Fällen, in welchem das Spielboot mit einem Antriebswerk ausgerüstet werden soll, das üblicherweise eine Schraubenwelle in Drehung versetzt, kann deren Lagerung zwischen den Kielwänden z. B. mittels einer dazwischen eingesetzten Hülse erfolgen.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Zeichnung erläutert, welche einige Ausführungsbeispiele in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Spielboot mit eingebautem Antriebswerk, Fig. 2 einen Schnitt nach C-D der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht eines Spielbootes mit einer Segeltakelage, Fig. 4 einen Schnitt nach E-F der Fig. 3.
- Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 handelt es sich um ein Spielboot, das im wesentlichen aus dem Bootsrumpf a und dem Bootsdeck b besteht und welches mittels eines Federlaufwerkes c antreibbar ist, das mit Hilfe einer geeigneten Tragplatte d am Bootsrumpfboden angebracht, z. B. angeleimt oder angeschweißt ist.
- Die Bootsteile a und b sind im Wege des Vakuumziehverfahrens aus Kunststoffolie in Form gepreßt. Sie besitzen je einen Flanschrand e bzw. f. Diese beiden Ränder legen sich aufeinander und sind z. B. durch Leimen oder Schweißen miteinander verbunden. Auf diese Weise ist ein dichter Bootskörper erzielt.
- An den Bootsrumpf a kann unterseitig, und zwar in der Längsmittelebene, ein Kiel angeformt sein. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist im hinteren Bereich des Bootes ein kleiner Kiel g vorgesehen. Dieser ist, wie Fig. 2 veranschaulicht, doppelwandig ausgebildet. Zwischen die beiden Kielwände ist die Lagerhülse la für die Schraubenwelle i eingelassen. Auf diese Weise erfolgt die Lagerung dieser Welle in ebenso einfacher wie zuverlässiger Weise, und zwar auf eine Länge, die eine gute Lagerführung gewährleistet.
- Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 bezieht sich auf ein Spielboot, das kein Antriebswerk besitzt, sondern mit einer Takelage o und Segeln p ausgerüstet ist. Zu deren Befestigung sind am Bootsdeck Haken q und Laschen y vorgesehen.
- Dieses Spielboot braucht schon im Hinblick auf seine Abmessungen und wegen der Takelage und der Segel einen größeren Kiel s. Auch in diesem Falle ist der Kiel zweiwandig ausgebildet und einstöckig an den Bootsrumpf a angeformt. Dies geschieht, wenn der Rumpf a im Vakuumziehverfahren in Form gepreßt wird. Zwischen die Kielwände ist dabei eine Beschwerungseinlage t vorzugsweise aus Metall eingelassen. Diese Einlage wird vor dem Ziehvorgang in die Form eingelegt und beim Ziehvorgang mit der Kunststoffolie umpreßt. Es empfiehlt sich, die Einlage, wie dies Fig.4 zeigt, mit seitlich abbiegbaren Laschen z zu versehen, die sich an den Bootsrumpf anlegen. Außerdem ist es, wie Fig. 4 auch deutlich macht, vorteilhaft, die Einlage unten etwas stärker zu wählen als oben, so daß sie infolge der dadurch gegebenen Profilierung lagegesichert ist.
Claims (4)
- PATENTANSP ^ UGHE: 1. Spielboot, dessen Kumpf aus Kunststoffolie im Vakuumziehverfahren gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den mit dem Rumpf (a) einteiligen, als zweiwandiger Steg ausgebildeter Kiel (g, s) als Beschwerung ein dem Kielhohlraum angepaßtes Metallteil (d, 1a, t) eingesetzt ist.
- 2. Spielboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (t) zwecks Lagesicherung profiliert und gegebenenfalls unten stärker als oben ausgebildet ist.
- 3. Spielboot nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (t) sich mit seitlichen Laschen (z) an den Bootsrumpf (a) anlegt.
- 4. Spielboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung für eine Schraubenwelle (i), z. B. die diese Welle umgebende Hülse (h), in den Kielhohlraum eingesetzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 508 769; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1699 610; britische Zeitschrift »British Plastics«, September 1955, S. 364, Abs. 2; S. 367, Abb. i.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075031B true DE1075031B (de) | 1960-02-04 |
Family
ID=598957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075031D Pending DE1075031B (de) | Spielboot, dessen Rumpf aus Kunststofffolie im Vakuumziehverfahren gebildet ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075031B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE508769C (de) * | 1930-10-04 | Hans Schubert | Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem Kraftantrieb | |
| DE1699610U (de) * | 1955-02-25 | 1955-06-02 | Lehmann E P Patentwerk | Spielzeugboot. |
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- DE DENDAT1075031D patent/DE1075031B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE508769C (de) * | 1930-10-04 | Hans Schubert | Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem Kraftantrieb | |
| DE1699610U (de) * | 1955-02-25 | 1955-06-02 | Lehmann E P Patentwerk | Spielzeugboot. |
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