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DE1068111B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1068111B
DE1068111B DENDAT1068111D DE1068111DA DE1068111B DE 1068111 B DE1068111 B DE 1068111B DE NDAT1068111 D DENDAT1068111 D DE NDAT1068111D DE 1068111D A DE1068111D A DE 1068111DA DE 1068111 B DE1068111 B DE 1068111B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
aperture
lenses
adjuster
interchangeable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068111D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068111B publication Critical patent/DE1068111B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lichtbildaufnahm egerät mit wahlweise ansetzbaren Wechselobjektiven, von denen jedes mit einer eigenen Blendeneinrichtung ausgerüstet ist, und mit einem allen Objektiven gemeinsamen, am Gerät selbst verbleibenden Blendeneinsteller, wobei die größte relative Blendenöffnung der einzelnen Objektive voneinander verschieden sein kann.
Bei Anordnungen dieser Art ist es bekannt, den kameraseitigen Blendeneinsteller beispielsweise mittels einer federnden Rückstellkraft beim Objektivwechsel auf eine der Blendengrenzstellungen, z. B. die größte Blendenöffnung, zu verstellen. Diese Anordnung ist jedoch in Fällen nachteilig, wo die einzelnen Wechselobjektive voneinander verschiedene größte relative Blendenöffnungen aufweisen. Es kann nämlich in solchen Fällen vorkommen, daß der Blendeneinsteller beispielsweise noch von dem zuletzt verwendeten Objektiv auf die größte Blende »2,8« eingestellt ist, während die Blendeneinrichtung des neu angesetzten Objektivs nur bis zu einer größten relativen Blendenöffnung »4« verstellbar ist. Es können sich also Einstellfehler und somit Fehlaufnahmen ergeben.
Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, solche Bedienungsfehler beim Objektivwechsel zu vermeiden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch Verwendung einer Einrichtung, welche, durch die Renkbewegung zum Lösen des Objektivs in Tätigkeit gesetzt, den Blendeneinsteller auf eine allen Objektiven gemeinsame Grundeinstellung verstellt. Der Blendeneinsteller nimmt also bei jedem Objektivwechsel diese bestimmte Grundstellung ein und kann erst nach dem Ansetzen des Objektivs aus dieser Grundstellung über den, jedem einzelnen Objektiv zugeordneten Blendenverstellbereich bewegt werden. Die erwähnte Einrichtung kann als ein Steuerhebel oder Schieber ausgebildet sein, welcher beim Objektivwechsel mit dem Blendeneinsteller im Bereiche zwischen größter Blendenöffnungsstellung und Grundstellung in Eingriff kommt und ihn in der Grundstellung versperrt. Zum Beseitigen dieser Sperre sind an jedem der auswechselbaren Objektive Mittel vorgesehen, welche beim Ansetzen des Objektivs an das Gerät mit der Sperreinrichtung in Eingriff kommen und sie außer Wirkung setzen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen. Es zeigt
Fig. 1 eine Kamera in Draufsicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch Wechselobjektiv und Verschluß,
Fig. 3 bis 5 Einzelheiten aus Fig. 2 in zwei verschiedenen Betriebsstellungen und
Lichtbildaufnahmegerät
mit Wechselobjektiven
Anmelder:
Dr.-Ing. Hans Deckel,
München 25, Waakirchner Str. 7,
und Dipl.-Ing. Friedrich Wilhelm Deckel,
Zug (Schweiz)
Vertreter: Dr. jur. H. Lersch, Rechtsanwalt,
München 22, Maximilianstr. 35
2
Fig. 6 bis 8 eine andere Bauart der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Kamera ist von bekannter Art und Arbeitsweise. Sie besitzt einen Filmtransportknopf 12, einen Rückspulknopf 14 sowie einen Auslöser 16. An der Frontseite der Kamera 10 ist, wie im einzelnen Fig. 2 erkennen läßt, ein das auswechselbare Aufnahmeobjektiv tragender Objektivverschluß 18 mit Verschlußsektoren 20 befestigt. Im ringförmigen Raum des Objektivverschlusses 18 sind die Antriebs- und Regelmechanismen für die Verschlußsektoren 20 untergebracht. Das Spannen des Verschlusses geschieht zusammen mit dem Filmtransport der Kamera über bekannte und daher nicht dargestellte Mittel.
Das Verschlußgehäuse 18 weist einen ringförmigen Flansch 18 β auf, welcher zwischen der Vorderwand der KameralO und einem Bajonettring 22 eingesetzt und mittels einiger Schrauben 24 an der Kamera 10 befestigt ist. Der Bajonettring 22 dient zum Halten einer auswechselbaren, zweiteiligen Objektivfassung 26a, 26 b, welche mit entsprechenden Bajonettvorsprüngen 26c versehen ist. Die beiden Fassungsteile 26a, 26 & sind mit Hilfe nicht dargestellter Mittel, beispielsweise Schrauben, miteinander fest verbunden.
An dem Fassungsteil 26 a ist ein Stellring 28 drehbar gelagert. Der Stellring 28 weist ein Gewinde 28 α auf, in welches eine mit Gegengewinde versehene
909 640/1E9
Linsenfassung 30 eingreift. Diese Linsenfassung ist durch einen Vorsprung 26 ei des ortsfesten Fassungsteiles 26 b gegen Drehen gesichert, so daß beim Verdrehen des Stellringes 28 während der Entfernungseinstellung die Linsenfassung 30 nur axial, also in Richtung der optischen Achse verschoben wird. Die Entfernungseinstellung geschieht mittels einer Entfernungsskala 28a am Umfang des Stellringes 28 und einer Marke 28?; an der Fassung 26 a.
Zwischen den einzelnen in der Fassung 30 sitzenden Linsen des Aufnahmeobjektivs ist eine Bodeneinrichtung, beispielsweise eine Irisblende 32, bekannter Art eingebaut. Die Blende kann durch Verdrehen eines Blendenringes 34 auf verschiedene öffnungen eingestellt werden. Das Aufnahmeobjektiv läßt sich also nach Lösen der Bajonettverbindung zusammen mit der eingebauten Blendeneinrichtung von der Kamera abnehmen und durch ein anderes ersetzen.
Zum Einstellen des Objektivverschlusses auf verschiedene Belichtungszeiten dient ein Stellring 36, welcher in bekannter Weise, beispielsweise über Steuerkurven, die im Objekti ν Verschluß eingebauten Mechanismen auf die gewünschte Belichtungszeit einstellt. Dieser Zeitstellring 36 ist mit einem äußeren Steller 38 auf Drehbewegung gekuppelt.
Der Blendenstellring 34 der Blendeneinrichtung ist über einen radialen Arm 34 a mit einem in Richtung der optischen Achse sich erstreckenden Arm 40 a eines Blendenringes 40 bewegungsmäßig gekuppelt, welcher wiederum über einen radialen Arm 40 & mit einem äußeren Stellring 42 kraftschlüssig auf Drehbewegung gekuppelt ist. Da die Ringe 40 und 42 während der Entfernungseinstellung in der axial unverschiebbaren Fassung lagern, der Ring 34 dagegen während der Entfernungseinstellung in Richtung der optischen Achse verschoben wird, muß die Verbindung zwischen den Armen 34a bis 40a in Richtung der optischen Achse verschiebbar sein, indem beispielsweise der Arm 34 a in einem axial verlaufenden Mitnehmerschlitz des Armes 40 a gleitet.
Die Verbindung zwischen den Ringen 40 und 42 ist im Gegensatz zu der Verbindung der Ringe 34 und 40 nicht formschlüssig, sondern kraftschlüssig. Wie am besten aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, wird der Ring 40 durch eine Feder 46 belastet, welche an ihrem anderen Ende am Fassungsteil 26 a angreift und bestrebt ist, den Arm 40 b des Ringes 40 stets gegen den Arm 42 b des Ringes 42 zu halten. Wenn man also den Ring 42 entgegen dem Uhrzeigersinne verdreht, so wird auch der Arm 40 b des Ringes in der gleichen Richtung mitgenommen und die Feder 46 entsprechend angespannt. Wenn dagegen der Ring 42 im Uhrzeigersinne verdreht wird, so läuft der Ring 40 unter Wirkung seiner Feder 46 dem Ring 42 nach. Da sich der Ring 40 in einem auswechselbaren Teil, der Ring 42 dagegen in der kameraseitigen Halterung befinden, muß eine Vorkehrung getroffen sein, um den Arm 40 & beim Einsetzen des Wechselobjektivs stets in die richtige Relationsstellung gegenüber dem Arm 42 b zu setzen. Um dies zu erreichen, ist der zum Lösen der Bajonetthalterung nötige Dreh- bzw. Renkwinkel etwas größer als der Gesamtverstellbereich der Blende und die Stellung zum Ansetzen des Objektivs derart gewählt, daß beim Ansetzen des Objektivs der Blendenring 40 durch die Feder 46 auf größte Blendenöffnung gestellt und der Arm 40 & stets vor dem Arm 42 b liegt, auch wenn sich der Blendenstellring 42 in einer seiner Endstellungen befindet, welche der kleinsten Blendenöffnung entspricht. Bei der nach dem Ansetzen erfolgten Renkbewegung des Objektivs, also
bei einer gemäß Fig. 3 und 4 im Uhrzeigersinne gerichteten Drehbewegung der Fassungsteile 26 a und 26 b, wird der Arm 40 & zusammen mit der Feder 46 ebenfalls solange verdreht, bis er am Arm 42 b zur Auflage kommt und in dieser Stellung angehalten wird. Während der weiteren Renkbewegung wird nur die Feder46 angespannt, bis die Endstellung erreicht ist. Hier wird das Wechselobjektiv beispielsweise durch einen federnden Sperriegel gesichert.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der eingestellte Blendenöffnungswert an der Blendenskala
49 am Umfang des Stellringes 42 angezeigt, welche mit einer ortsfesten Marke 51 zusammenarbeitet. Die Zeitskala 52 befindet sich am Umfang des Stellringes 38 und liegt parallel neben der Blendenskala 49. Auch die Zeitskala 52 arbeitet mit der Hauptmarke 51 zusammen.
Die äußeren Ringe 38 und 42 werden nachstehend als Einsteller bezeichnet.
Es sei unterstellt, daß die erläuterte Kamera mit zwei Wechselobjektiven ausgerüstet ist, nämlich mit einem Normalobjektiv (I) und einem Weitwinkelobjektiv (II). Dabei ist die Blendeneinrichtung im Objektiv I von dem kleinsten Öffnungswert »22« bis auf den größten öffnungswert »2,8« verstellbar, während der Blendenverstellbereich des anderen Objektivs II von Kleinstwert »22« nur zu dem Größtwert »4« gegeben ist. Da der kameraseitige Blendeneinsteller 42 beiden Objektiven gemeinsam ist, muß selbstverständlich seine Blendeneinstellskala alle Werte von »22« bis »2,8« mit einschließen. Wie bereits einleitend erwähnt wurde, könnte es also vorkommen, daß ■— wenn der Blendensteller sich vom anderen Objektiv I her noch in der Stellung »2,8« befindet —■ bei Verwendung des Objektivs II sich insofern eine Fehleinstellung ergäbe, als nämlich dieses Obj ektiv Π nur eine größte relative Blendenöffnung »4« ergibt, obzwar der Blendensteiler auf »2,8« eingestellt ist. Da der Blendensteller wiederum mit dem Zeiteinsteller gekuppelt ist, ergäbe sich aus dieser irrtümlichen Einstellung des Stellers 42 eine falsche Einstellung der Belichtungsfaktoren und somit eine Fehlbelichtung.
XJm diesen Nachteil zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, welche durch die Bewegung zum Lösen des Wechselobjektivs in Tätigkeit gesetzt wird und den Blendeneinsteller 42 stets auf eine, beiden Wechselobjektiven gemeinsame Grundstellung, also in vorliegendem Falle auf die Blendenstellung »4« verstellt. Dadurch befindet sich dieser Blendensteller stets in einer Stellung, welche einer an beiden Objektiven durchführbaren Blendeneinstellung entspricht. Die erwähnte Einrichtung besteht in jedem Objektiv aus einem Steuerhebel 50, welcher um einen Zapfen 52 des Objektivfassungsteiles 26 a drehbar gelagert ist. Eine Feder 54, welche um den Drehzapfen 52 gewickelt ist und an einem Stift 50 a des Steuerhebels angreift, ist bestrebt, den Steuerhebel gemäß Fig. 3 und 4 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Der Steuerhebel trägt einen in Richtung der optischen Achse nach hinten sich erstreckenden Stift 50 b, welcher mit einer Steuerkurve 22 b an der kameraseitigen Halterung 22 a zusammenarbeitet. Die Steuerkurve liegt konzentrisch zur optischen Achse, läuft aber an beiden Enden in je einer Ausfräsung 22 V und 22 b" aus. Der Steuerhebel 50 besitzt außerdem eine nach vorn sich erstreckende Nase
50 c, welche sich bis in den Verstellbereich des Armes 42 b des Blendeneinstellers 42 erstreckt und mit demselben in bestimmten Stellungen in Eingriff kommen
kann. Der bogenförmige Durchgangsschlitz 26 V in der Fassung 26 & für den Steuerstift 50 b begrenzt dabei den Schwenkbereich des Steuerhebels 50 nach beiden Richtungen.
Iti Fig. 3 ist das Wechselobjektiv I angesetzt gezeichnet und der Blendeneinsteller 42b auf Stellung »2,8« eingestellt. Wenn der Bedienende bei dieser Einstellung einen Objektivwechesl vornehmen will, so wird er zunächst die Objektivfassung 26 a und 26 b — nach vorherigem Lösen des erwähnten Sperrriegels — entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen bzw. ausrenken und anschließend durch eine axiale Bewegung das Objektiv aus der Halterung 22 abnehmen. Am Anfang der Ausrenkbewegung gleitet der Stift 506 des Steuerhebels 50 unter Wirkung der Feder 54 in die Ausf räsung 22 b' hinein, so daß der Sperrhebel 50 eine geringfügige Schwenkung im Uhrzeigersinn ausführt und seine Nase 50 c hierbei mit dem Arm 42 b des Ringes 42 in Eingriff kommt. Der Ring 42 b wird dabei während der weiteren Ausrenkbewegung des Objektivs mitgenommen, und zwar so weit, bis er aus der Stellung »2,8« gemäß Fig. 3 in die Stellung »4« gemäß Fig. 4, also in die Grundstellung verstellt wird. In dieser Stellung hat der Stift 50a den Anfang der Steuerkurve 22 b erreicht und wird nun außer Eingriff mit dem Arm 42 b des Ringes 42 gebracht. Von nun an bewegt sich dank der konzentrischen Steuerkurve 22 b im Verlaufe der weiteren Ausrenkbewegung der Steuerhebel 50 am Arm 42 b des Ringes 42 vorbei und wird am Ende der Ausrenkbewegung die Steuernut 22 b" erreichen und an derselben ausgleite^ bis der Stift 50 b am Ende des Schlitzes 26 V anschlägt. In dieser Stellung wird das Objektiv zusammen mit dem Steuerhebel 50 von der Kamera weggenommen, der Blendeneinstellring 42 bleibt jedoch in der Grundeinstellung für die Blende »4« an der Kamera stehen.
Wenn nun an Stelle des abgenommenen Objektivs I das Objektiv II an die Kamera angesetzt wird, so wird bei der Bewegung zum Einrenken dieses Objektivs, also bei einer im Uhrzeigersinne gerichteten Drehbewegung desselben, sein Blendenring 40' so weit in der gleichen Richtung mitverschwenkt, bis sein Arm 40 b' in der Endstellung gerade am Arm 42 b des Blendeneinstellers 42 zur Auflage kommt. Sein Steuerhebel 50' wird dabei durch die Steuerkurve 22b an dem Arm 42 b des in Grundstellung stehenden Ringes 42 vorbeigesteuert und fällt infolge der Ausfräsung 22 b' erst in der eingerenkten Stellung des ObjektivsII hinter dem Arm 42 b ein, wie Fig. 5 zeigt. Damit ist zu der größtmöglichen relativen Blendenöffnung »4« dieses Objektivs II auch die richtige Zuordnung des Blendeneinstellers 42 gesichert.
Es ist dabei zu beachten, daß der Steuerhebel 50' im Wechselobjektiv II zwar die gleiche Form und Lagerung aufweist wie der Steuerhebel 50 vom Wechselobjektiv I, daß er aber in bezug auf die gemeinsame Basis (also beispielsweise in bezug auf die Steuerkurve 22 b) in der Umfangrichtung des Objektivs versetzt angeordnet, und zwar um einen Winkelbetrag näher an diese Steuerkurve herangeführt ist, welcher etwa dem Winkelbetrag des Blendenschrittes von »2,8« auf »4,0« entspricht. Auch der Durchgangsschlitz 26 b" ist bei diesem Wechselobjektiv II etwas kürzer, so daß der Steuerhebel 50' dieses Wechselobjektivs nicht so weit in die Ausfräsung 22 b' ausschwenken kann. Er bleibt vielmehr dicht hinter dem Arm 42 & des Stellringes 42 in der Grundstellung liegen, so daß er vorteilhafterweise verhindert, daß man bei Verwendung dieses Wechselobjektivs II den Blendenstellring 42 unbeabsichtigt auf die Blendenstellung
»2,8« zurückverstellen kann, welche Blende von der Blendeneinrichtung dieses Objektivs nicht gebildet werden kann.
Wenn die auswechselbaren Objektive mit größtmöglichen relativen Blendenöffnungen »2,8«, »4« und »5,6« ausgerüstet sind, so wird selbstverständlich als gemeinsame Grundeinstellung für den Blendeneinsteller 42 die Stellung »5,6« gewählt, wobei alle Objektive wieder mit je einem Steuerhebel 50 auszurüsten sind. Diese Steuerhebel sind je nach der größtmöglichen relativen Blendenöffnung am Umfang der Objektive entsprechend versetzt angebracht.
Durch die erfmdungsgemäße Maßnahme wird automatisch sichergestellt, daß der gemeinsame kameraseitige Blendeneinsteller für die einzelnen Wechselobjektive stets nur in demjenigen Bereich verstellt werden kann, welcher dem Blendenbereich des jeweils verwendeten Objektivs entspricht. Es können sich also keine Fehleinstellungen der Blende ergeben, und somit bleibt auch der einmal eingestellte Belichtungswert bei jedem der wahlweise verwendeten Objektive stets in der richtigen Relation erhalten.
Die zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens nötigen, zusätzlichen Bauelemente, nämlich der Steuerhebel mit seiner Feder im Wechselobjektiv und die ihn beeinflussende Steuerkurve in der kameraseitigen Halterung, lassen sich dabei ohne erheblichen Mehraufwand und ohne Schwierigkeiten einschalten. Sie beanspruchen auch weder im Objektiv noch in der kameraseitigen Halterung erheblichen zusätzlichen Raum, so daß diese Maßnahme praktisch in allen Kameras und in allen Objektiven verwendet werden kann. Außerdem sei noch erwähnt, daß der Steuerhebel innerhalb des Objektivs lagert, so daß er praktisch äußeren Einflüssen nicht ausgesetzt ist. Etwaige Beschädigungen infolge unsachgemäßer Manipulation dieses Teiles sind also praktisch ausgeschlossen.
In Fig. 6 bis 8 ist eine Weiterentwicklung der erstbeschriebenen Bauart dargestellt. Diese Weiterentwicklung besteht in der Hauptsache darin, daß in der Kamera eine Sperreinrichtung vorgesehen ist, welche beim gelösten Objektiv wirksam wird und den Blendeneinsteller gegen unerwünschte Bewegung aus der Grundstellung versperrt. Damit wird verhindert, daß man den Blendeneinsteller durch eine unbeabsichtigte Bewegung aus seiner Grundstellung verstellen und ihn somit in eine zum Objektivwechsel unerwünschte Position bringen kann. Ferner besteht diese Weiterentwicklung darin, daß in jedem der auswechselbaren Objektive Mittel vorgesehen sind, welche beim Ansetzen des Objektivs an die Kamera die erwähnte Sperreinrichtung außer Wirkung setzen. Dadurch wird also erreicht, daß nach dem Ansetzen des Objektivs die Sperreinrichtung automatisch außer Tätigkeit gesetzt und der Blendeneinsteller zur Einstellbewegung freigestellt werden.
Die Sperreinrichtung besteht gemäß Fig. 6 und 7 aus einem Sperrstift 60, welcher in der kameraseitigen Halterung 22 in Richtung der optischen Achse verschiebbar gelagert ist. Eine Feder 62 ist bestrebt, den Stift 60 nach vorn zu verschieben und somit sein vorderes Ende 60 a in den Bewegungsbereich des Armes 42 & am Blendeneinsteller 42 zu stellen. Die Lagerung des Stiftes 60 ist dabei so getroffen, daß in der Grundstellung »4« des Blendenstellers 42 der Stift 60 mit seinem Ende 60a dicht hinter dem Arm 42 & liegt. Er verhindert somit, daß dieser Blendeneinsteller bei herabgenommenem Objektiv (Fig. 6 und 7) nicht im Uhrzeigersinne auf Stellung »2,8« verstellt werden kann.

Claims (4)

Wenn jedoch das Objektiv in die Halterung 62 eingesetzt wird (Fig. 8), so kommt eine Schulter 26 d des Dbjektivfassungsteiles 26 & zur Auflage auf die Schulter 60 b des Stiftes 60 und verschiebt ihn entgegen der Feder 62 so weit nach rückwärts, bis sein vorderes Ende 60 a aus der Bewegungsbahn des \rmes 42 & entfernt ist. Beim eingesetzten Objektiv st also der Blendeneinsteller aus der Grundstellung mieder in beiden Richtungen frei beweglich. Der Erfindungsgedanke läßt sich auch an anderen Bauarten von Wechselobjektiven verwirklichen, z. B. Für die Blendeneinstellung an Wechselobjektiven, bei weichen nicht nur das Objektiv mit Blende, sondern »ich der gesamte Verschluß ausgewechselt wird. Patentansprüche:
1. Lichtbildaufnahmegerät mit wahlweise ansetzbaren Wechselobjektiven, von denen jedes mit einer eigenen Blendeneinrichtung ausgerüstet ist, ao und mit einem allen Objektiven gemeinsamen, am Gerät selbst verbleibenden Blendeneinsteller, wobei die größte relative Blendenöffnung der einzelnen Objektive voneinander verschieden sein kann, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche,
durch die Renkbewegung zum Lösen des Objektivs in Tätigkeit gesetzt, den Blendeneinsteller auf eine allen Objektiven gemeinsame Grundstellung verstellt.
2. Lichtbildaufnahmegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in jedem Wechselobjektiv angeordneten Steuerhebel, welcher beim Objektivwechsel mit dem Blendeneinsteller im Bereiche zwischen größter Blendenöffnung und Grundstellung in Eingriff kommt und ihn auf Grundstellung verstellt, wobei der zum Lösen und Einsetzen des Objektivs nötige Renkwinkel größer ist als die Verstellwinkel des am Gerät angebrachten Blendeneinstellers.
3. Lichtbildaufnahmegerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperreinrichtung vorgesehen ist, welche beim Lösen des Objektivs wirksam wird und den Blendeneinsteller gegen unerwünschte Bewegung aus der Grundstellung versperrt.
4. Lichtbildaufnahmegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der auswechselbaren Objektive Mittel vorgesehen sind, welche beim Ansetzen des Objektivs an das Gerät die Sperreinrichtung außer Wirkung setzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 640/159 10.59
DENDAT1068111D Pending DE1068111B (de)

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