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DE951256C - Photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluss - Google Patents

Photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluss

Info

Publication number
DE951256C
DE951256C DEF8247A DEF0008247A DE951256C DE 951256 C DE951256 C DE 951256C DE F8247 A DEF8247 A DE F8247A DE F0008247 A DEF0008247 A DE F0008247A DE 951256 C DE951256 C DE 951256C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
shutter
film
handle
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF8247A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Bethmann
Hermann Bretthauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Original Assignee
Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG filed Critical Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Priority to DEF8247A priority Critical patent/DE951256C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE951256C publication Critical patent/DE951256C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluß Die Erfindung betrifft eine photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluß, bei dem ein um das Objektiv in zwei Richtungen drehbarer Ring als Handhabe zum Spannen und Auslösen dient und bei dem eine bei ungespanntem_ Verschluß wirksame Auslösesperre vorhanden ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer solchen Anordnung eine Sicherung gegen Falschbedienungen zu schaffen, wodurch einmal unerwünschte Doppelbelichtungen und Blankfilmbidder verhindert werden sollen, aber auch bewußt Doppelbelichtungen ausführbar sind. Eine solche Möglichkeit muß nämlich an Rollfilmkameras mit Doppelbelichtungssperre vorgesehen sein, wenn Plattenaufnahmen mit Mattscheibeneinstellung vorgenommen werden sollen oder wenn ein Kleinbildadapter eingesetzt wird, bei welchem das normale Filmschaltwerk außer Betrieb gesetzt ist.
  • Bei den bekannten Rollfilmkameras, bei welchen die Verschlußauslösetaste in unmittelbarer Nähe des Filmschaltwerks angeordnet ist, läßt sich auf verhältnismäßig einfache Weise eine Wechselsperre zwischen der Verschlußauslösung und Filmschaltung einbeziehen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe in einer Rollfilmkamera der eingangs erwähnten Bauart dadurch gelöst, daß eine auf die Verschlußhandhabe in Spannrichtung einwirkende Sperre vorgesehen ist, die mit der Filmschaltsperre derart gekuppelt ist, daß sie beim Wirksamwerden der Filmschaltsperre .die Verschlußhandhabe in Spannrichtung freigibt und zugleich in den Bereich einer Steuerfläche der Verschlußhandha#be gelangt, die sie bei Verschlußauslösung in ihre Spannsperrlage"zurückführt und dabei die Filmschaltsperre aufhebt. Vorzugsweise ist die Verschlußbetätigungshandhabe als konzentrischer Ring um den Zentralverschluß gelagert und trägt dabei eine Klinkenfläche für die Sperrnase des einen Armes sowie eine Steuerfläche zur Betätigung des anderen Armes der zweiarmigen Sperrklinke. Die Sperrklinke erfüllt daher eine dreifache Aufgabe, indem sie einmal durch die Auslösebewegung des Ringes in die Sperrstellung hinsichtlich der Spannstellung gebracht wird, das Filmschaltwerk freigibt, während zugleich das Filmschaltwerk nach Weiterschaltung des Films diese Spannsperre aufhebt. Dadurch ist nur eine einfache Übertragung zwischen dieser Klinke und der Filmschaltung notwendig und damit ergibt sich auch eine einfache Ausgestaltung der Übertragung zwischen dem Verschluß und der Filmschalteinrichtung, wenn der O@bjektivträger mit dem Verschluß und dem Auslösespannring bei Scharfeinstellung der Kamera in Richtung der optischen Achse bewegt wird. Außerdem ermöglicht diese Anordnung eine besonders einfache Möglichkeit für die Schaffung einer Doppelbelichtungseinrichtung, indem die Verschlußsperre mit der Filmschaltsperreüber ein federndes oder einseitig formschlüssiges Zwischenglied gekuppelt ist, so daß sie aus ihrer Verschlußspannstellung durch ein besonderes Betätigungsglied willkürlich aushebbar ist, ohne die Filmschaltsperre zu beeinflussen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Ansicht der Kamera mit den zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teilen und Abb. 2 eine Teildarstellung des Verschlußantriebs gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • An der Seitenwand 2 des Kameragehäuses i sind die Teile des Filmschaltwerks gelagert, wobei nur die im Zusammenhang mit dem Erfindungsgegenstand wesentlichen Teile berücksichtigt sind. Auf der Welle 3 sitzt außen der nicht dargestellte Filmschaltknopf, und auf der Innenseite der Kamera ist diese Welle 3 mittels eines Mitnehmers. mit der Filmspule verbunden. Durch Drehen in Pfeilrichtung A wird daher der Film in üblicher Weise aufgespult. Dabei treibt der Film eine im- Inneren befindliche Meßwalze an, welche durch ein Zahnradgetriebe das außen sichtbare Zahnrad ,4 dreht. Um einen Zapfen 5 der Kameraseitenwand ist ein zweiarmiger Hebel 6 schwenkbar, ,welcher auf einem Zapfen 7 die miteinander starr verbundenen Zahnräder 8 und 9 trägt. Das Zahnrad 9 steht dabei. in dauerndem Eingriff mit dem Zahnrad 4, so daß es bei der Fortschaltung des Films ebenfalls gedreht wind und dabei das Zahnrad 8 mitnimmt. Ferner ist auf der Kameraseitenwand 2 ein Schieber io gelagert, .der durch einen Zapfen i i mit dem Hebel 6 verbunden ist. Durch= eine Feder i2, welche mit dem einen Ende r3 am Kameragehäuse festgelegt ist und mit dem anderen Ende 14 an einem Stift 15 des Schiebers io angreift, wird der Schieber nach außen gedrückt und schwenkt dabei den Hebel 6 ebenfalls, und zwar in entgegengesetztem Uhrzeigersinn. Das äußere Ende des Schiebers io ragt aus der Rückseite der Kamera heraus, jedoch wird es bei geschlossener Kamerarückwand 16 nach innen gedrückt, so daß der Schieber io und der Hebel 6 die in der Abb. i dargestellte Lage einnehmen. In dieser Lage greift das Zahnrad 8 in die Verzahnung einer Scheibe 17 ein, welche die Belichtungszahlen 18 trägt, die in bekannter Weise durch ein Fenster in der Kameraseitenwand von .außen ablesbar sind. Auf der gleichen Achse i9 mit dieser Scheibe 17 sitzt eine Nockenscheibe 2o, welche mit der Scheibe 17 mit einem kleinen Spiel durch eine nicht dargestellte Feder verbunden ist, und zwar derart, daß sich die Scheibe 17 beim Festhalten der Nockenscheibe 20 um einen kleinen Winkelbetrag weiterdrehen läßt, wobei die Verbindungsfeder zwischen den Scheiben 17 und 2o gespannt wird. Um einen Zapfen 2 r der Kameraseitenwand ist ein dreiarmiger Hebel 22 drehbar, welcher an dem einen Ende 23 als Sperrklinke für ein Sperrad 24 ausgebildet ist, welches mit der Welle 3 starr verbunden ist. Ein weiterer Arm 25 liegt der Nockenscheibe 2o gegenüber und ein dritter Arm 26 ragt nach der Vorderseite der Kamera zu und endigt in einer Gabel, die einen Stift 27 umfaßt, der auf einem Schieber 28 befestigt ist. Durch eine nicht dargestellte Feder wird der Hebel 22 in Pfeilrichtung Bin entgegengesetztem Uhrzeigersinn zu schwenken versucht, wobei die Nase 25 auf den Umfang der Nockenscheibe 2o gedrückt wird. Wird der Film nun fortgeschaltet, so wird durch die Filmmeßwalze und die Zahnräder 4, 9, 8 die Meßschei-be 17 gedreht, und diese nimmt dabei die Nockenscheibe 20 mit, bis eine Nockenaussparung 29 gegenüber der Klinke a5 liegt, und diese daher in diese Aussparung einfällt. Zugleich fällt die Sperrklinke 23 in das Rastrad 24 ein und verhindert eine weitere Drehung des Filmspulknopfes bzw. der Aufwickelwelle 3.
  • Diese Sperrung kann durch Verschwenkung des Hebels 22 im Uhrzeigersinn wieder aufgehoben werden. Dabei hebt sich die Klinke 25 aus der Nockenaussparung 29 aus, und in diesem Augenblick dreht sich die Nockenscheibe 2o vermöge ihrer gespannten Verbindungsfeder zu der Scheibe 17 um ein kleines Stückchen weiter, so daß beim Loslassen des Hebels 22 die Klinke 25 auf den äußeren Umfang der Nockenscheibe 2o aufsetzt, wodurch ein Wiedereinfallen der Sperrklinke 23 in das Sperrrada4 verhindert wird -und die Filmschaltung erneut betätigt werden kann.
  • Beim Öffnen der Kamerarückwand 16 wird der Schieber, io durch die Feder 12 nach außen gedrückt, wodurch der Hebel 6 ebenfalls nach links geschwenkt wird, und hierdurch gelangt das Zahnrad 8 außer Eingriff mit der Verzahnung der Meßscheibe 17. Diese Meßscheibe 17 ist in an sich bekannter Weise mit einer nicht dargestellten Feder versehen, welche beim Aufspulen des Films gespannt wurde, so daß die Scheibe 17 nunmehr in ihre Anfangslage zurückschnellen kann. Zugleich gelangte das Ende 3o des Hebels 6 unter den Klinkenarm 23 des Hebels 22, wodurch dieser entgegen Pfeilrichtung B angehoben wird, da die Wirkung der Feder 12 stärker ist als die der Feder des Hebels 22. Hierdurch wird die Sperrklinke 23 aus dem Sperrad 24 ausgehoben, solange die Kamera geöffnet ist. Dies hat den Zweck, ein ungehindertes Aufspulen des Filmvorspanns beim Laden der Kamera zu ermöglichen und das Zählwerk erst im Augenblick des Schließens der Kamera in Tätigkeit zu setzen. Das Aufspulen des Filmnachspanns wird bei geschlossener Kamera dadurch ermöglicht, daß nach Belichtung des letzten Bildfeldes des Films keine Aussparung 29 mehr für das Einfallen der Klinke 25 zur Verfügung steht, und damit die Meßscheibe 17 nicht unnötig weitergedreht wird, ist zugleich die Umfangsverzahnung der Scheibe 17 an der Stelle ausgespart, mit welcher das Zahnrad 8 nach Fortschaltung des zwölften Bildfeldes in Eingriff käme.
  • An der Vorderwand ist in üblicher Weise das Aufnahmeobjektiv mit dem Zentralverschluß 32 angeordnet. Dieser Verschluß besitzt einen Spannhebel 33 und einen Auslösehebel 34, und konzentrisch zum Verschluß ist ein Ring 36 drehbar gelagert, welcher mittels des Griffes 37 hin und her gedreht werden kann, wobei er in der einen Richtung mittels eines Lappens 38 den Spannhebel 33 und mittels eines zweiten Lappens 39 den Auslösehebel 34 des Verschlusses 32 betätigen kann. Am Umfang dieses Ringes 3,6 ist um einen festen Zapfen 4o der Kameravorderwand 31 ein doppelarmiger Hebel 41 drehbar gelagert, welcher auf der einen Seite einen klinkenartigen Vorsprung 42 trägt, welcher in einen entsprechenden Absatz 43 des Ringes 36 eingreifen kann, wie in Abb. i dargestellt, wenn er in entgegengesetztem Uhrzeigersinn auf den Umfang des Ringes 36 gedrückt wird und der Ring sich in der Normalstellung gemäß Abb. i befindet. Hierdurch wird eine Drehung des Ringes 36 im Uhrzeigersinn und damit ein Spannen des Verschlußspannhebels 33 verhindert. Am Ende des Klinkenarmes 44 des Hebels 41 befindet sich ein Stift 45, welcher in eine gabelartige Abbiegung 46 des Schiebers 28 eingreift, der mittels Schlitzen 47 auf Schrauben 48 der Kameraseitenwände 2 geführt ist. In der Stellung gemäß Abb. i ist die Filmschaltung freigegeben. Beim Drehen der Welle 3 wird der Film aufgespult, bis eine Weiterschaltung durch Einfallen der Sperrklinke 23 in das Sperrad 34 verhindert wird. In diesem Augenblick schwenkt zugleich das Ende 26 des Hebels 22 nach oben und zieht an dem Stift 27 den Schieber 28 ebenfalls aufwärts. Diese Bewegung wird durch :die Hebel 46 und den Stift 45 auf den Hebel 41 übertragen, so daß die Klinke 42 aus dem Bereich des Absatzes 43 der Scheibe 36 herausgezogen wird. Damit wird die Drehung der Scheibe 36 im Uhrzeigersinn freigegeben, wobei der Verschlußspannhebel 33 von dem Lappen 38 mitgenommen wird. Da als Zentralverschluß ein solcher verwendet wird, dessen Auslöser 34 erst bei gespanntem Verschluß freigegeben wird, kann nur diese Spannbewegung ausgeführt werden, eine Drehung der Scheibe 36 in entgegengesetztem Uhrzeigersinn zur Auslösung des Verschlusses am Hebel 34 jedoch erst nach vollständiger Spannung. Ist der Verschluß gespannt, so kann daher der Ring 36 mittels des Griffes 37 in entgegengesetztem Uhrzeigersinn gedreht werden, wobei der Lappen 39 den Verschlußauslöser 34 betätigt. Zugleich gleitet ein weiterer nockenartiger Ansatz 48 der Scheibe 36 unter das rechte Ende 49 des :Hebels 41 und verschwenkt diesen mit diesem Ende nach außen. Dadurch gelangt seine Klinke 42 wieder in die Aussparung 5o zwischen den beiden Absätzen 43 und 48, und zugleich wird der Schieber 28 durch die Stiftgabelverbindung 45, 46 nach unten gezogen. Diese Bewegung wird durch den Stift 27 auf den Hebel 22 übertragen, so daß dieser im Uhrzeigersinn um den .Zapfen 21 gedreht wird und seine Klinke 25 aus der Nockenaussparung 29 ausgehoben wird. Ein Wiedereinfallen ist - wie oben beschrieben - nicht möglich, da sich die Nockenscheibe 2o sogleich um ein kleines Stückchen weiterdreht. Wird nun nach Verschlußauslösung der Ring 36 am Griff 37 in die Ruhestellung gemäß Abb. i übergeführt, so bleibt die Filmweiterschaltung freigegeben, und alle Teile befinden sich wieder in der Stellung gemäß Abb. i. Der ganze Vorgang kann dann nach Weiterschaltung des Films wiederholt werden. Die Verschlußspannung ist nur freigegeben, wenn ein weiterer Filmabschnitt in das Bildfeld geschaltet ist, und nach Belichtung des letzten Bildes bleibt die Verschlußspannung während des Aufspulens des Nachspanns gesperrt, da die Klinke 25 keine Aussparung 29 in der Nockenscheibe mehr vorfindet. Erst wenn ein neuer Film eingesetzt und bis zum ersten Bildfeld aufgespult ist, kann die Klinke 25 wieder in die Nockenscheibe 2o einfallen und damit die Verschlußspannung in der beschriebenen Weise wieder freigeben.
  • In Abb. 2 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, welche die Sperre der Verschlußspannung wahlweise auszuschalten gestattet, um die Möglichkeit zu schaffen, mehrmals hintereinander den Verschluß spannen und auslösen zu können, ohne den Film weiterzuschalten. Dies ist gelegentlich zur Ausführung von Doppelbelichtungen erwünscht, aber auch dann, wenn die Rollfilmkamera beispielsweise in Verbindung mit einem Plattenadapter verwendet werden soll oder mit einem Kleinbildadapter, ohne Benutzung des vorhandenen Filmschaltwerks. Die Ausführung der Scheibe 36' ist genau die gleiche, und die gleichen Teile sind daher auch mit gleichen Bezugszeichen versehen mit dem Index »'«. Der Hebel 41" ist wieder um einen Zapfen 4o' an der Vorderseite der Kamera drehbar gelagert, jedoch ist die Sperrklinke 42 nicht unmittelbar aus diesem Hebel ausgebildet, sondern sie stellt das Ende 51 eines Hebels 52 dar, welcher um den Zapfen 53 am Hebel 41' drehbar ist. Durch eine Feder 54 wird dieser Winkelhebel 52 in entgegengesetztem Uhrzeigersinn gespannt, wobei seine Abbiegung 55 am linken Hebelende auf einem Ansatz 56 des Hebels 41' aufliegt. Weiterhin ist um den Zapfen 57 des Hebels 41' eine Nockenscheibe 58 drehbar, welche von außen verstellt werden kann und welche an dem Stift 59 des Hebelendes S i aufliegt. Durch Drehen dieser Scheibe 58 wird daher der Hebel 52 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß sein Klinkenende 5 i aus dem Bereich des Ringes 36' ozw. der Aussparung 43' herausgeschwenkt werden kann. Auf diese Weise ist die Sperrung des Verschlußspannringes 36' so lange aufgehoben, bis durch Rückwärtsdrehung der Scheibe 58 der Hebel 52 wieder in die Lage gemäß Abb. 2 zurückkehren kann, in welcher sein Ende 5 i als Sperre für den Absatz 43' der Scheibe 36' wirksam ist.
  • Es ist einleuchtend, daß dieser grundsätzliche Gedanke der Ausschaltung der Sperre eine Reihe weiterer Ausführungsformen zuläßt, ohne von dem grundsätzlichen Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (3)

  1. - PATENTANSPRÜCHE:- i. Photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluß, bei dem ein um das Objektiv in zwei Richtungen drehbarer Ring als Handhabe zum Spannen und Auslösen dient und bei dem eine bei, ungespanntem Verschluß wirksame Auslösesperre vorhanden ist, gekennzeichnet durch eine auf die Verschlußhandhabe (36,37) in Spannrichtung einwirkende Sperre (4i), die mit der Filmschaltsperre (22) derart gekuppelt ist, daß sie beim Wirksamwerden der Filmschaltsperre die Verschlußhandhabe (36) in Spannrichtung freigibt und zugleich in den Bereich einer Steuerfläche (48) der Verschlußhandhabe gelangt, die sie bei Verschlußauslösung in ihre Spannsperrlage zurückführt und dabei die Filmschaltsperre (22, 23) aufhebt.
  2. 2. Photographische Rollfilmkamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußbetätigungshandhabe als konzentrischer Ring (36) um den Zentralverschluß (32) gelagert ist und eine Klinkenfläche (43) für die Sperrnase des einen Armes (42) sowie eine Steuerfläche (48) zur Betätigung des anderen Armes (4g) der zweiarmigen Sperrklinke (4i) trägt.
  3. 3. Photographische Rollfilmkamera nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußsperre (36) mit der Filmschaltsperre (22) über ein federndes oder einseitig formschlüssiges Zwischenglied (52) gekuppelt ist, so daß sie aus ihrer Verschlußspannsperrstellung durch ein besonderes Betätigungsglied (58) willkürlich aushebbar ist, ohne die Filmschaltsperre zu beeinflussen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 622 igo, 68o 686, 825 483.
DEF8247A 1952-02-01 1952-02-01 Photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluss Expired DE951256C (de)

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DEF8247A DE951256C (de) 1952-02-01 1952-02-01 Photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluss

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DEF8247A Expired DE951256C (de) 1952-02-01 1952-02-01 Photographische Rollfilmkamera mit Zentralverschluss

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE622190C (de) * 1934-04-05 1935-11-25 Kodak Akt Ges Rollfilmkamera
DE680686C (de) * 1937-07-20 1939-09-05 Kodak Akt Ges Photographische Kamera mit wechselseitiger Sperrung zwischen der Wechselvorrichtung fuer den Schichttraeger und dem Verschlussausloeser
DE825483C (de) * 1948-10-02 1951-12-20 Kodak A G Filmschalt- und Verschluss-Ausloesevorrichtung an photographischen Kameras

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