DE1038392B - Photographische Kamera - Google Patents
Photographische KameraInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/003—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit auswechselbarem Objektiv oder Objektivvordergl'ied
und mit einer außerhalb der Objektivfassung untergebrachten, einstellbaren Blendeneinrichtung.
Bei den bekannten Kameras dieser Art kann man die Blende ohne Rücksicht auf die optischen Eigenschaften
des jeweils angesetzten Objektivs beliebig verstellen. Die Grenzen der Blendenverstellung sind
hierbei nur durch den Innenaufbau der Blendeneinrichtung selbst gegeben. Es kann bei Verwendung von
Objektivgliedern verschiedener Lichtstärke oder Lichtdurchlaßöffnungen
also beispielsweise die Blende irrtümlicherweise auf einen Öffnungsdurchmesser eingestellt
werden, der größer ist als die größte Lichtöffnung des gerade angesetzten Wechselobjektivs.
Dieser Umstand zeitigt insbesondere bei einer an Hand von Belichtungswerten steuerbaren Kupplung
zwischen Zeiteinstellglied und Blendeneinstellglied unrichtige Einstellungen von Belichtungsfaktoren und
kann somit unter Umständen zu unerwünschten. Fehlbelichtungen führen.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist erfmdungsgemäß eine
Steuereinrichtung vorgesehen, welche durch die Bewegung zum Ansetzen und/oder Einrenken des auswechselbaren
Objektivs in Tätigkeit gesetzt wird und die Einstellung der Blendeneinrichtung nur auf die
dem jeweils verwendeten Objektiv zugehörigen Blendenöffnungswerte zuläßt. Gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung besteht diese Steuereinrichtung aus einem Steuerstift, welcher durch die Bewegung
zum Ansetzen und/oder Einrenken des Wechselobjektivs parallel zur optischen Achse der
Kamera verschoben wird und dabei einen Anschlag zur Begrenzung der Verstellung des Blendeneinstellgliedes
in wirksame Lage verstellt oder selbst als Anschlag für das Blendeneinstellglied dient.
Die weiteren Merkmale der Erfindung sind: in der nachstehenden Beschreibung an Hand einiger Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgestaltete Kamera mit auswechselbarem Objektivvorderglied,
Fig. 2 und 3 Einzelheiten der Ausführungsform nach Fig. 1 im vergrößerten Schnitt und
Fig. 4 bis 7 weitere Auführungsformen der Anordnung ebenfalls im vergrößerten Maßstab.
In Fig. 1 ist eine Kamera 10 bekannter Form dargestellt. An der Vorderfront der Kamera ist ein Objektivverschluß
mit Blendeneinrichtung angeordnet. Der Objektivverschluß läßt sich in Richtung der
optischen Kamera verschieben und damit die erforderliche Entfernungseinstellung vornehmen. Der Objektivverschluß
12 üblicher Art und Arbeitsweise ist zu Photographische Kamera
Anmelder:
Dr.-Ing. Hans Deckel,
München 25, Waakirchner Str. 7,
und Dipl.-Ing. Friedrich Wilhelm Deckel,
Zug (Schweiz)
Vertreter: Dr. jur. H. Lersch, Rechtsanwalt,
München 22, Maximilianstr. 35
München 22, Maximilianstr. 35
so diesem Zweck an einem Tubusrohr 14 befestigt (Fig. 2
und 3), welches mittels eines kameraseitigen Gewinde-Schneckenzugs in axialer Richtung verschoben wird.
Den Schneckenzug kann man mittels eines verdrehbaren Stellringes 16 betätigen, welcher die Entfernnungsskala
trägt und gegenüber der ortsfesten Hauptmarke 17 einstellbar ist. Im Verschlußgehäuse 12 ist
neben den Verschlußsektoren 18 noch eine Irisblendeneinrichtung 20 bekannter Art eingebaut, wobei die
Blendenöffnung mittels eines verdrehbaren Stellringes 22 beliebig einstellbar ist.
Am Tubusrohr 14 ist außerdem ein rohrförmiger Träger 24 befestigt, welcher Bajonettvorsprünge 26
trägt. Diese Vorsprünge arbeiten in bekannter Weise mit Bajonettschlitzen 28 einer Fassung 30 des Objektivvordergliedes
32 zusammen. Dieses Vorderglied ist somit lösbar und auswechselbar am Träger 24 anger
bracht. Im Verschluß 12 sind noch weitere Objektivglieder 34, 36 eingebaut. Der Zeiteinsteller 38 des Verschlusses
12 besitzt einen radialen Arm 40, welcher
to durch einen geeigneten Durchbruch im Träger 24 nach
außen herausragt und mit einem äußeren Zeitsteller 42 auf Drehung verbunden ist. Auch der Blendeneinsteller 22 ist mit einem radialen Arm 43 versehen, der
durch einen Durchbrach des Trägers 24 herausragt und mit einem Stellring 44 auf Drehung verbunden
ist. Die mit den zugehörigen Skalen versehenen Stellringe 42 und 44 sind miteinander in verschiedenen
Relativstellungen kuppelbar, so daß sie zusammen bewegt werden können. Zur Einstellung der Relativlage
zwischen den lösbar gekuppelten Einstellgliedern kann auch eine Belichtungswertskala herangezogen werden,
wie es bei modernen Objektivverschlüssen dieser Art allgemein bekannt ist. Der Stellring 44 ist zu diesem
Zweck axial verstellbar und trägt einen Kupplungs-
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zahn, der in eine der Kupplungsrasten am Zeitstellring 42 einstellbar ist.
Bei der dargestellten Anordnung sind also einige Glieder des Objektivs im Objektivverschluß fest eingebaut,
während das Objektivvorderglied ausgewechselt werden kann. Durch Verwendung verschiedener
Objektivvorderglieder werden die Eigenschaften des gesamten Objektivs, also die Lichtstärke bzw. Lichtdurchgangsöffnung,
verändert und den jeweiligen Aufnahmebedingungen angepaßt. Damit die außerhalb jedes auswechselbaren Objektivgliedes untergebrachte
und allen Wechselobjektiven gemeinsame Blende den gegebenen Verhältnissen selbsttätig angepaßt werden
kann, ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, welche durch die Bewegung zum Ansetzen und/oder Einrenken
des auswechselbaren Objektivgliedes in Tätigkeit
gesetzt wird und die Einstellung der Blendeneinrichtung nur auf die dem jeweils verwendeten Objektiv
zugehörigen Blendenöffnungswerte zuläßt.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Steuereinrichtung besitzt einen Steuerstift 46, welcher parallel zu
der optischen Achse der Kamera verläuft und an einer freien Stelle durch den Objektivverschluß 12 hindurchgeführt
ist. Eine Feder 48 ist bestrebt, den Stift 46 nach vorn zu verschieben. Das vordere Ende 50 des
Stiftes 46 arbeitet mit einer an der Fassung 30 des auswechselbaren Objektivvordergliedes 32 angeordneten
ringförmigen Steuerfläche 52 zusammen, während sein hinteres Ende 54 die Form eines Kegelstumpfes aufweist. Am Tubusrohr 14 ist in der Nähe
des Stiftendes 54 eine doppelarmige Sperrklinke 56 um den Zapfen 58 schwenkbar gelagert. Ihr Arm 60
arbeitet mit dem Kegelstumpf 54 zusammen, während ihr anderer Arm 62 hinter einem der verschiedenen
Anschlagnasen 64 und 66 am Blendeneinsteller 22 einfallen kann. Eine Feder 68 ist bestrebt, die Sperrklinke
56 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken und den Anschlagarm 62 aus dem Bewegungsbereich der Anschlagnasen am Blendenstellring 22
herauszuschwenken.
Die Steuerfläche 52 ist an den verschiedenen Wechselgliedern verschieden tief in die jeweilige
Fassung eingearbeitet. Das bedeutet also, daß der Steuerstift 46 je nach Art des gerade eingesetzten
Wechselobjektivgliedes 32 eine entsprechende axiale Stellung einnimmt und sein Kegelstumpf 54 also die
Sperrklinke mehr oder weniger verschwenkt und sie in eine solche Lage bringt, in welcher ihr Anschlag 62
die Einstellung der Blendeneinrichtung nur auf die dem jeweiligen verwendeten Objektiv zugehörigen
Blendenöffnungswerte zuläßt.
Es sei unterstellt, daß bei der Darstellung gemäß Fig. 2 und 3 ein Objektivvorderglied 32 in die Kamera
eingesetzt ist, welches zusammen mit den anderen Gliedern 34 und 36 ein Gesamtobjektiv ergibt, dessen
größte Lichtdurchgangsöffnung einer Blendenöffnung von »2,8« entspricht. In diesem Falle ist es somit
notwendig, den Blendenverstellbereich so zu benutzen, das größere Blendenöffnungen als »2,8«, also die Blendenwerte
»2« oder »1,4«, nicht eingestellt werden können. Eine irrtümliche Einstellung auf diese unzulässigen
Blendenöffnungswerte würde nämlich zu einer unrichtigen Einstellung von Belichtungswertfaktoren
und somit zu unerwünschten Fehlbelichtungen führen.
Zu der erwähnten Begrenzung des Blendeneinsteilbereichs
ist die Steuerfläche 52 im Objektivvorderglied 32 so angeordnet, daß beim Ansetzen dieses auswechselbaren
Objektivgliedes der Steuerstift 46 um einen entsprechenden Betrag axial verstellt wird und
die Sperrklinke 56 in eine Lage verschwenkt, in weleher
sie mit der Anschlagnase 66 zusammenarbeitet. Die Verstellung des Blendeneinstellers 22 ist nunmehr
im Uhrzeigersinne derart begrenzt, daß eine Einstellung der Blendenwerte »2« und »1,4« nicht möglich
ist. Es können nur die Blendenwerte »2,8« bis »22r
eingestellt werden.
Wenn beim Ansetzen des auswechselbaren Objektivvordergliedes 32 der Blendensteller 22 beispielsweise
von der vorhergehenden Aufnahme noch auf den Blendenwert »2« eingestellt wäre, so kann die
Sperrklinke nicht hinter die richtige Anschlagnase 66 einfallen, sondern legt sich hinter den für diesen Fall
unrichtigen Anschlag 64. Der Steuerstift 46 läßt sich also nicht so weit verstellen, wie es die axiale Lage
der Steuerfläche 52 in vorschriftsmäßig angesetzter Stellung des Wechselobjektivgliedes fordert. Der Bedienende
wird also das Wechselobjektivglied 32 nicht in die Bajonetthalterung52 einschieben können. Dadurch
wird er darauf aufmerksam gemacht, daß der Blendensteller 22 eine für den vorliegenden Fall unzulässige
Lage einnimmt und wird ihn aus dieser unrichtigen Stellung auf den zulässigen Blendengrenzwert
»2,8« stellen. Das Objektivvorderglied 32 läßt sich nun in die Bajonetthalterung ansetzen und einrenken,
wobei die Sperrklinke 56 unter Wirkung des Steuerstiftes 46 hinter die Anschlagnase 66 in die
richtige Stellung einschnappt.
Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird also eine selbsttätige Vorkehrung getroffen, daß man einerseits
das Wechselobjektiv nur bei einer solchen Blendeneinstellung an die Kamera ansetzen kann, welche
den optischen Eigenschaften des jeweiligen Objektivs entspricht, andererseits wird auch sichergestellt, daß
nach dem Ansetzen des Wechselobjektivs nur die den optischen Eigenschaften des jeweiligen Objektivs entsprechenden
Blendenwerte eingestellt werden können.
Wenn die eben erläuterte Bauart bei raumgedrängten Verschlüssen verwendet wird, also in solchen
Fällen, wo der Steuerstift sehr schmal und die Sperrklinke sowie Blendenring sehr dünn ausgebildet sind,
könnte es vorkommen, daß eine unerfahrene Bedienungsperson versuchen wird, durch Gewaltanwendung
das Wechselobjektiv auch in hierzu ungeeigneter Einstellung der Blende an die Kamera anzusetzen. Dabei
könnten sich natürlich starke Beschädigungen der Steuerteile ergeben. Um dies zu verhindern, ist bei
der Bauart nach Fig. 4 eine entsprechende Sicherung vorgesehen. Diese Ausführungsform entspricht in
ihren Hauptzügen der Einrichtung nach Fig. 2 und 3, jedoch mit dem Unterschied, daß die Sperrklinke
zweiteilig ausgebildet ist, so daß die Arme 60«, 62a
selbständige Glieder sind, die durch eine Feder 78 und einen Anschlag 60 & miteinander kraftschlüssig gekuppelt
sind. Diese Anordnung ermöglicht, daß man das Wechselobjektivglied 32 auch dann ansetzen kann,
wenn die Blende vorübergehend auf einen der nicht zulässigen Werte, also beispielsweise »2« oder »1,4«,
eingestellt ist, weil hierbei nur der Kraftschluß zwischen den Teilen 60a und 62a gelöst wird. Der
Arm 60a wird vom Steuerstift 46α in der erforderlichen
Weise verstellt, wogegen der Arm 62 a noch kürzere Zeit vor der Nase 64 liegenbleibt, bis der Bedienende
bei der nachfolgenden Blendeneinstellung den Blendenring 22 auf oder über dem Blendenwert
»2,8« hinaus verstellt. Jetzt fällt auch die Klinke 62a in die richtige Stellung ein und verhindert nun, wie
bei der Bauart nach Fig. 2 und 3, die Einstellung auf die unzulässigen Blendenwerte.
Bei den vorstehend besprochenen Bauarten wirkt der Steuerstift nur als Betätigungsmittel für eine
Sperrklinke des Blendenstellringes. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, die Ausführungsform der Erfindung
noch in der Weise zu vereinfachen, daß der Steuerstift
selbst als Anschlag für den Blendensteiler wirkt. Der Blendenring 22 hat zwei in Richtung der optischen
Achse hintereinanderliegende und am Umfang zueinander versetzte Anschlagflächeri 64 α und 66 a. Diese
Anschlagflächen arbeiten mit dem Ende des Steuerstiftes 46c zusammen und begrenzen je nach Art des
angesetzten Wechselobjektivs den Blendenverstellbereich.
Der Steuerstift der Bauart gemäß Fig. 5 und 6 kann einstückig sein, wie bei der Bauart nach Fig. 2 und 3.
Es wird dann auch hier verhindert, daß man das Wechselobjektiv bei unrichtiger Blendeneinstellung
ansetzen kann. Damit Beschädigungen der Steuerteile bei unsachgemäßer Behandlung vermieden werden
können, ist es zweckmäßig, den Steuerstift zweiteilig auszubilden. Der Steuerstift gemäß Fig. 5 besteht deshalb
aus zwei ineinander teleskopartig verschiebbaren Teilen 46 c und 50 c, welche unter Wirkung einer
Feder 69 in einer kraftschlüssig gekuppelten und durch den Anschlagstift 70 bestimmten Stellung gehalten
werden. Wenn nun das Wechselobjektiv bei unrichtiger Blendenbereichbegrenzung angesetzt und
eingerenkt wird, dann verschieben sich nur die Stiftteile ineinander, wobei das untere Ende 46 c des Stiftes
zunächst unwirksam am Blendenring aufliegt und erst bei der darauffolgenden Blendenverstellung in die
richtige Lage zu der Anschlagfläche 64 a bzw. 66 a einschnappt.
Eine ähnliche zweiteilige Ausbildung des Steuerstiftes
ist in Fig. 7 gezeigt. Hier hat der hintere Teil 46 c? des Stiftes einen Bund 72, welcher unter der Einwirkung
der Feder 69 α in Anschlagstellung gehalten wird gegenüber einer Überwurfhülse 70a am vorderen
Stiftteil 50 a\
Es sei abschließend noch erwähnt, daß die beschriebenen Bauarten des Erfindungsgegenstandes nur einige
Ausführungsbeispiele darstellen. Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf diese Bauformen beschränkt
und kann auch anderweitig ausgeführt sein. Es wäre beispielsweise möglich, am Blendeneinsteller
mehr als zwei Anschlagfiächen vorzusehen, so daß ein größerer Bereich des Blendeneinstellers blockiert
werden könnte. Ferner könnte zur Beeinflussung der Steuereinrichtung nicht nur die axiale Bewegung des
Wechselobjektivs herangezogen werden, sondern ebensogut die zum Einrenken nötige Drehbewegung desselben.
Es müßte beispielsweise in einem solchen Falle eine Anschlagnase am Wechselobjektiv bei der Einrenkbewegung
einen schwenkbaren Steuerhebel betätigen, welcher unmittelbar oder über zwischengeschaltete
Glieder wiederum mit dem Blendenstellring zusammenarbeiten und seinen Verstellbereich
entsprechend dem jeweils verwendeten Objektiv begrenzen könnte.
Claims (9)
1. Photographische Kamera mit auswechselbarem Objektiv bzw. Objektivvorderglied und
mit einer außerhalb der Objektivfassung untergebrachten einstellbaren Blendeneinrichtung, gekennzeichnet
durch eine Steuereinrichtung, welche durch die Bewegung zum Ansetzen und/oder Einrenken
des auswechselbaren Objektivgliedes in Tätigkeit gesetzt wird und die Einstellung der
Blendeneinrichtung nur auf die dem jeweils verwendeten Objektiv zugehörigen Blendenöffnungswerte
zuläßt.
2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
ein Steuerglied (46) besitzt, welches durch die Bewegung zum Ansetzen und/oder Einrenken des
Wechselobjektivgliedes (32) parallel zur optischen Achse der Kamera verschoben wird und dabei
einen Anschlag (62) zur Begrenzung der Verstellung des Blendeneinstell&liedes (22) in wirksame
Lage verstellt.
3. Photographische Kamera nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine den Anschlag (62) tragende
Sperrklinke (56), welche durch eine Kegelfläche (54) eines das Steuerglied bildenden Stiftes
(46) verschwenkbar ist.
4. Photographische Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke
aus zwei kraftschlüssig miteinander gekuppelten Armen (60 a, 62 a) besteht.
5. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
ein Steuerglied (46c, 50c; 46 d, 5Od) besitzt, welches durch die Bewegung zum Ansetzen und/
oder Einrenken des Wechselobjektivs parallel zur optischen Achse der Kamera verschoben wird und
einen Anschlag zur Begrenzung der Verstellung des Blendeneinstellgliedes (22) bildet.
6. Photographische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Blendeneinstellglied
(22) mehrere in Richtung der optischen Achse hintereinanderliegende und am Umfang zueinander
versetzte Anschlagflächen (64 α, 66 α) besitzt.
7. Photographische Kamera nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Steuerfläche
(52) am Wechselobjektivglied (32), durch welche der Steuerstift (46) in Richtung der optischen
Achse verschoben wird.
8. Photographische Kamera nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstift
aus zwei in axialer Richtung kraftschlüssig miteinander gekuppelten Teilen (46 c, 50 c; 46 d,
5Od) besteht.
9. Photographische Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Blendeneinrichtung
im Objektivverschluß eingebaut und das Wechselobjektivglied vor dem Objektivverschluß
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Steuerstift (46) durch den Raum des
Objektivverschlusses (12) erstreckt und am vorderen Ende mit dem Objektivglied und am rückwärtigen
Ende mit der Blendeneinrichtung zusammenarbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© SOS 600/169 9.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0024187 | 1956-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=7038089
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DED24187A Pending DE1038392B (de) | 1956-11-02 | 1956-11-02 | Photographische Kamera |
Country Status (2)
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|---|---|
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| GB (1) | GB823326A (de) |
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1956
- 1956-11-02 DE DED24187A patent/DE1038392B/de active Pending
-
1957
- 1957-10-14 GB GB32009/57A patent/GB823326A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB823326A (en) | 1959-11-11 |
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