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DE1980020U - Photographische kamera. - Google Patents

Photographische kamera.

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Publication number
DE1980020U
DE1980020U DEC13900U DEC0013900U DE1980020U DE 1980020 U DE1980020 U DE 1980020U DE C13900 U DEC13900 U DE C13900U DE C0013900 U DEC0013900 U DE C0013900U DE 1980020 U DE1980020 U DE 1980020U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
fork
coupling arm
rest
camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC13900U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compur Werk GmbH and Co
Original Assignee
Compur Werk GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compur Werk GmbH and Co filed Critical Compur Werk GmbH and Co
Priority to DEC13900U priority Critical patent/DE1980020U/de
Publication of DE1980020U publication Critical patent/DE1980020U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B17/02Bodies
    • GPHYSICS
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    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

KA.V7m>bfl*22.1Z67
Compur-Werk Gesellschaft mit 11. Oktober 1965
beschränkter Haftung & Co. 72i/ls/Jü/598
Photographische Kamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit einem durch Renkbewegung in Aufnahmestellung bringbaren Objektiv, innerhalb dessen fassung das Verschlußsystem untergebracht ist, während der Verschlußantrieb in der Kamera angeordnet und über eine Getriebekette mit dem Verschlußsystem im Objektiv gekuppelt ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Ein- und Ausrenkbewegung des Objektivs sowohl in der Ruhelage als auch in der Spannstellung des Verschlußantriebs zu ermöglichen und dadurch Bedienungsfehler zu verhindern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein kameraseitiges Kettenglied als Kupplungshebel ausgebildet und derart angeordnet ist, daß sowohl in der Ruhelage als auch in der Spannstellung des Verschlußantriebs sein Kupplungsarm annähern tangential zur Objektivöffnung liegt, und daß ein objektivseitiges Kettenglied als eine Gabel ausgebildet ist, deren einer Arm eine in der Ruhelage des Verschlußsystems annähern radial zur Objektivöffnung verlaufende Eingriffsfläche aufweist, welche in der Einrenkstellung unmittelbar vor dem Ende des Kupplungsarmes liegt.
Gemäß einem anderen Erfindungsmerkmal ist die tangentiale
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Stellung des Kupplungsarmes durch, eine Rückstellfeder sichergestellt, deren Längsachse in Verlängerung des Kupplungsarmes liegt.
Außerdem ist es gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung von Torteil, zur Sicherung der Eadialstellung der Eingriffsfläche in der Ruhelage der Gabel einen Ruheanschlag und eine Rückstellfeder zuzuordnen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, mit einfachen Mitteln eine Rückprallbewegung des Verschlußsystems am Ende des Be« lichtungsvorganges zu verhindern und somit unerwünschte Hachbelichtungen zu vermeiden. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Ruheanschlag für die Gabel und Ruhestellung des Kupplungsarmes derart aufeinander abgestimmt sind, daß in der Ruhelage zwischen diesen Teilen ein die Eückprallbewegung der Gabel verhindernder Formschluß herrscht.
In der nachstehenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
fig. 1 ein von der Rückseite dargestelltes Objektiv in seiner Einrenkstellung, sowie die in der Kamera angeordneten ■Verschlußantriebsteile im gespannten Zustand,
fig.-2 dasselbe Objektiv in Ansicht mit teilweisem Schnitt nach Linie II - II der Pig. 1, und
fig. 3 das Objektiv in seiner Ausrenkstellung bei abgelaufenen Verschlußantrieb.
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Die nachstehend näher beschriebene Objektiv-Verschluß-Anordnung ist für eine Kamera bestimmt, bei welcher das Objektiv bei lichtgebrauch in das Kamera-Innere eingeschoben ist. Vor einer Aufnahme muß der Bedienende aber das Objektiv aus dem Kamera-Inneren herausziehen und es durch Renkbewegung in einer Bajonetthalterung an der Kamerafrontseite in der Aufnahmestellung sichern.
Zu diesem Zweck ist das nicht dargestellte Objektiv in einem_in Richtung der Objektivachse verschiebbaren Objektivfassungsrohr angeordnet. Ein vorderes Objektivglied ist dabei gegenüber den anderen Objektivgliedern in einer Einstellfassung 10 untergebracht, welche zur Entfernungseinstellung in einem Gewinde des Objektivfassungsrohres 12 verstellbar ist. Eine Entfernungsskala 10a und eine Marke 12h zeigen die jeweilige . Entfernung an. Im Innern des Passungsrohres 12 sind z. B. fünf Yerschlußsektoren um ortsfeste Stifte 16 (nur einer gezeigt) drehbar gelagert und werden durch Antriebstifte 18a (ebenfalls nur einer gezeigt) eines Sektorenantriebsringes 18 zu einer Hin- und Herbewegung zwecks Öffnens und Schließens der Objektivöffnung veranlaßt. Ein im Sektorenring 18 befestigter Stift 18b greift in eine Gabel 20 ein, die an einer Welle 22 befestigt ist. Am hinteren Ende dieser Welle ist mittels Schraube 26 eine weitere Gabel 24 befestigt, die zwei Arme 24a und 24b besitzt. Dabei ist der Arm 24"b derart ausgebildet, daß er in seiner Ruhelage eine annähernd-radial zur Objektivöffnung verlaufende Eingriffsfläche 24bb aufweist. Zur Sicherung dieser Radialstellung der Eingriffsfläche 24bb und zur Sicherung der Terschlußsektoren 1 4 in ihrer Schließ-*
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stellung ist am Stift 18b eine Rückstellfeder 28 eingehängt, die bestrebt ist, die Gabel 24 gegen einen am Fassungsrohr befestigten Ruheanschlag 30 zu halten. Das Fassungsrohr 12 ist an seinem rückwärtigen Ende als Ringflans-ch 12a ausgebildet und besitzt zwei Bajonettvorsprünge 12b, die bei in Aufnahmestellung eingerenktem Objektiv (Fig. 1 ) mit zwei an der Grundplatte 32 befestigten Bajonetthaltern 34 in Eingriff stehen. Zur Begrenzung der Winkelverdrehung des Objektivfassungsrohres während der Ein- und lusrenkbewegung weist der Ringflansch 12a zwei Vorsprünge 12c und I2d auf, die mit an der Grundplatte befestigten Stiften 36 bzw. 38 in Anschlagstellung bringbar sind. Außerdem sind am Ringflansch zwei Ausnehmungen 12e sowie eine Sperr nase 12f vorgesehen.
Auf der Grundplatte 32 ist ein Hauptantriebsglied 42 um den Zapfen 44 drehbar gelagert und besitzt drei Lappen 42a, 42b und 42c sowie eine Betätigungsnase 42d. Dem Hauptantriebsglied 42 ist eine Antriebsfeder 46 zugeordnet, die bestrebt ist, dasselbe im Uhrzeigersinn zu bewegen. In der Spannstellung (Fig. 1) wird das Hauptantriebsglied 42 von einem Sperrhebel gehalten, welcher wiederum mit einem Verschlußauslöseschieber zusammenwirkt, der mit einem nicht dargestellten Kameraauslöser gekuppelt ist. Eine am Sperrhebel 48 eingehängte Rückstellfeder 49 ist bestrebt, denselben entgegen dem Uhrzeigersinn zu bewegen und dabei über seinen Arm 48a den Auslöseschieber 50 in seiner Ausgangslage zu halten. Dem Hauptantriebsglied 42 ist ein Stift 42e zugeordnet, welcher mit einem Mitnehmer 52a einer Zahnstange 52 in Eingriff bring-
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bar ist. Diese Zahnstange ist an zwei Führungsstiften 53» die an einer senkrechten Abwinkelung 32b der Grundplatte 32 sitzen, quer zur optischen Achse verschiebbar geführt. Die Zahnstange 52 steht mit einem Ritzel 54 in Zahneingriff, welches über eine Welle 56 in nicht gezeigter Weise mit der Filmtransporteinrichtung der Kamera in Verbindung steht. Eine Feder 58 ist bestrebt, nach jedem Filmschalt- bzw. Spannvorgang die Zahnstange in ihre Ausgangslage zu ziehen.
Zwischen dem kameraseitigen Hauptantriebsglied 42 und der ©bjektivseitigen Gabel 24 ist ein Hebel 60 auf der Grundplatte 32 um den Zapfen 62 drehbar gelagert. Der Hebel 60 besitzt einen Kupplungsarm 60a, der annäherndtangential zur Objektivöffnung liegt. Die tangential© Stellung des Kupplungsarmes 60a ist durch eine am Hebel 60 angreifende Rückstellfeder 64 sicher gestellt, deren Iangsach.se in Verlängerung des Kupplungsarmes 60a zum Lagerzapfen 62 liegt Ferner weist der Hebel 60 auf seiner Unterseite zwei Zapfen 60b und 60c auf, wobei letztgenannter eine schrägliegende Angriffsfläche 60cc besitzt.
Auf der Grundplatte 32 ist noch ein doppelarmiger Sperrhebel 66 schwenkbar angeordnet, dessen Drehachse mit einem an der Kameravorderseite hervorragenden Stellknopf 66a verbunden ist. Der eine Arm dieses ^ebels 66 ist mit 66b und der andere Arm mit 66c bezeichnet, wobei letzterer mit der
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Sperrnase 1 2f am Ringflansch 12a des Objektivfassungsrohres 12 zusammenwirkt und es in seiner Einrenkstellung versperrt hält (Pig. 1). Eine dem Sperrhebel 66 zugeordnete Feder 68 ist bestrebt, denselben im Uhrzeigersinn zu bewegen.
Ein Ringflansoh 70 ist mittels nicht gezeigter Schrauben mit der Grundplatte 32 verbunden. An der Innenwandung dieses Ringflansches 70 ist eine Ausnehmung 70a vorgesehen, durch welche zwei zylindrische Führungsflachen 70b für das Objektivfassungsrohr 12 gebildet sind. Ein Filzring 72 ist in der Ausnehmung 70a eingebettet und dient dem später noch näher erläuterten Zweck.
Die als Einheit auf der Grundplatte 32 fertig montierte Terse hluß-Objektiv-Baugruppe wird von der Kamerarückseite bis zum Anliegen der Grundplatte 32 an der Kamerawand 40 eingeführt. Die Grundplatte 32 weist Bohrungen 32a für nicht gezeigte Schrauben auf, welche die eingefügte Grundplatte 32 mit der Kameravorderwand 40 verbinden. Beim Einlegen vorgenannter Baugruppe ist darauf zu achten, daß die Ausnehmungen 12e vom Ringflansch 12a in der richtigen Winkellage (Fig. 3) zu den ihnen zugeordneten Führungsschienen 40a angesetzt werden, welche sich im Kamerainnern befinden und über welche der Ringflansch 12 geschoben werden muß.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Yerschluß-Objektiv-Anordnung ist folgende:
Es sei unterstellt, daß das Objektiv mit seinem Fassungsrohr 12
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in das Innere der Kamera eingeschoben und der Verschluß "bereits gespannt ist. Yor einer Aufnahme muß also der Bedienende das Objektiv aus dem Kamerainnern herausziehen. Hierbei gleiten die Ausnehmungen 12e an den Führungsschienen 40a entlang, bis sie sich schließlich aus diesem Führungseingriff am Ende der Teile 40 lösen. Durch eine in Uhrzeigersinn gerichtete Renkbewegung des Fassungsrohres 12 wird das Objektiv in seine in Fig. 1 gezeigte Einrenkstellung gebracht und durch Sperreingriff zwischen Nase 12f und Arm 66c in dieser Lage gehalten. Nachdem sich das Objektiv in Aufnahmebereitsehaft befindet muß der Bedienende nur noch die Entfernungseinst ellung mittels des Stellers 10, sowie die Zeit- und Blendeneinstellung mittels der nicht dargestellten Steller vornehmen, die an der Kameravorderwand seitlich der Anordnung sitzen. Sobald dann der Auslöseschieber 50 in Richtung des Pfeiles A gedrückt wird, wird der Sperrhebel 48 im Uhrzeigersinn bewegt und der Lappen 42c freigegeben, so daß das vorher gespannte Hauptantriebsglied unter Wirkung seiner Antriebsfeder 46 im Uhrzeigersinn in Richtung auf Ruhelage ablaufen kann. In derselben liegt der Lappen #2a am Stift 36 auf (Fig. 3). Am Anfang dieser Ablaufbewegung des Hauptantriebgliedes 42 greift sein Lappen 42b am Zapfen 60c an, wodurch der Hebel 60 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Hierbei gelangt der Kupplungsarm 60a mit dem Arm 24a in formschlüssigen Eingriff und verschwenkt dabei die Gabel 24 entgegen dem Uhrzeigersinn.
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Über die Kupplungsglieder 22, 20 und 18b erfährt der Sektorenantrieb sr ing 18 eine im Uhrzeigersinn gerichtete Drehbewegung und die Sektoren 14 werden durch die Antriebsstifte 18a in ihre Offenlage geschwenkt. Im Zeitpunkt der Tolloffenstellung der Sektoren 14 gelangt der Lappen 42a mit ei-? nem nicht gezeigten Hemmwerk in Eingriff, wodurch in bekannter Weise die eingestellte Belichtungsdauer geregelt wird. Nach dieser zweiten Ablaufphase des Hauptantriebsgliedes hat sich bereits der Mitnahmeeingriff zwischen dem Lappen 42b und dem Zapfen 60c gelöst, während nun die Betätigungsnase 42d am Zapfen 60b angreift und den Hebel 60 zu einer Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn zwingt. Dabei greift der Kupplungsarm 60a am anderen Arm 24b der Gabel 24 an, wodurch dieselbe im Uhrzeigersinn an den Ruheanschlag 30 zurückgebracht wird. In dieser Stellung nehmen die Sektoren ihre Schließstellung wieder ein und die Teile 42, 60 befinden sich in der in Pig. 3 gezeigten Ruhestellung.
Eine Rückprallbewegung der Yersehlußsektoren am Ende des Belichtungsvorganges, welche bei Auftreffen der Gabel 26 und. der mit ihr bewegten Massen der Teile 22, 20, 18 auf den Anschlag 30 entstehen könnte, und somit unerwünschte ITachbelichtung werden dadurch vermieden, daß der Ruheanschlag 30 für die Gabel 24 und die Ruhestellung des Hebels 60 derart aufeinander abgestimmt sind, daß in der Ruhelage zwischen der Eingriffsfläche 24bb und dem Ende des Kupplungsarmes 60a ein die Rückprallbewegung verhindernder Pormschluß herrscht.
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lach durchgeführter Belichtung wird der Verschluß für die nächste Aufnahme wieder gespannt. Dies geschieht in bekannter Weise durch Betätigung der nicht gezeigten Filmtransporteinrichtung, wobei über das Ritzel 54 die Zahnstange 52 nach rechts bewegt wird. Dabei erfaßt der Mitnehmer 52a den Stift 42e und das Hauptantriehsglied 42 wird entgegen der Antriebsfeder 46 gespannt. Im Laufe dieser Spannbewegung gleitet der Lappen 42b an der Fläche 60cc des Zapfens 60c entlang und veranlaßt den Hebel 60 zu einer geringfügigen, entgegen dem Uhrzeigersinn gerichteten Ausweichbewegung. Unter Wirkung der Rückstellfeder 64 nimmt jedoch der Hebel 60 nach dem Spannvorgang seine Ruhelage wieder ein. Nach durchgeführten Spannvorgang kehrt auch die Zahnstange 52 unter Wirkung der Feder 58 in ihre Ausgangslage zurück.
Bei Nichtbenutzung der Kamera wird das Objektiv 12 in das Innere des Kameraraumes eingeschoben. Der Sperrhebel 66 muß vorher so verschwenkt werden, daß der Sperreingriff zwischen seinem Arm 66c und der Sperrnase 12f gelöst wird. Durch eine im Uhrzeigersinn gerichtete Renkbewegung des Objek tivfassungsrohres 12 (bis zum Anschlag des Vorsprunges 12d am Stift 38) wird der Bajonetteingriff zwischen den Vorsprüngen 12b und den Lappen 34 gelöst. In der Ausrenkstellung stehen die zwei Ausnehmungen 12e vom Ringflansch 12a unmittelbar gegenüber und vor den Führungsschienen 40a. Der formschlüssige Kupplungseingriff zwischen Gabel 24 und Hebel 60 ist durch die Renkbewegung getrennt worden (Fig. 3). Nun wird das Objektiv 12 in
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achsialer Richtung (Pfeil I) soweit eingeschoben, bis die Unterseite 12g des ^bjektivfassungsrohres 12 an der Stirnseite 7Od des Ringflansches 70 anschlägt. Die Achsialführung des öbjektivfassungsrohres 12 ist hierbei durch die zylindrischen Führungsflächen 70b gewährleistet. Das Ineinandergreifen der Ausnehmungen 12e und der Führungsschienen 40a beim Einschieben des Objektivs in das Kamerainnere sichert hierbei lediglich die richtige Winkelstellung der Fassung 12 in der eingeschobenen Stellung. In dieser Stellung ist das Objektivfassungsrohr 12 gegen Herausfallen durch Reibung zwischen dem Umfang der Fassung 12 und dem Filzring 72 gesichert.
Es sei noch angemerkt, daß bei eingeschobenem Objektiv der Sperrhebel 66 bei 66b mit dem Auslöseschieber 50 derart zusammenwirkt, daß ein Auslösen des Verschlusses in dieser Stellung nicht möglich ist.

Claims (4)

  1. mm. mi
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    Ansprüche
    . Photographische Kamera mit einem durch Renkbewegung in Aufnahmestellung bringbaren Objektiv, innerhalb dessen Passung das Verschlußsystem untergebracht ist, während der Verschlußantrieb in der Kamera angeordnet und über eine Getriebekette mit dem Verschlußsystem im Objektiv gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein kameraseitiges Kettenglied als Kupplungshebel (60) ausgebildet und derart angeordnet ist, daß sowohl in der Ruhelage als auch in der Spannstellung des Verschlußantriebs sein Kupplungsarm (60a) annähernd tangential zur Objektivöffnung liegt, und daß ein objektivseitiges Kettenglied als eine Gabel (24) ausgebildet ist, deren einer Arm (24b) eine in der Ruhelage des Verschlußsystems annähernd radial zur ObjektivÖffnung verlaufende Eingriffsfläche (24hb) aufweist, welche in der Einrenkstellung unmittelbar vor dem Ende des Kupplung sarmes (60a) liegt.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die tangentiale Stellung des Kupplungsarmes (60a) durch eine Rückstellfeder (64) sichergestellt ist, deren Längsachse in Verlängerung des Kupplungsarmes (60a) liegt.
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    721./La/Jü/598.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Radialstellung der Eingriffsfläche (24bb) in der Ruhelage der Gabel (24) ein Ruheanschlag (30) und eine Rückstellfeder (28) zugeordnet sind.
  4. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Ruheanschlag (30) für die Gabel (24) und- die Ruhestellung des Kupplungsarmes (60a) derart aufeinander abgestimmt sind, daß in der Ruhelage zwischen diesen Teilen ein die Rückprallbewegung der Gabel (24) verhindernder Formschluß herrscht.
DEC13900U 1965-12-07 1965-12-07 Photographische kamera. Expired DE1980020U (de)

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