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DE2222927A1 - Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zur Umschaltung zwischen automatischer Belichtungseinstellung und Belichtungseinstellung von Hand - Google Patents

Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zur Umschaltung zwischen automatischer Belichtungseinstellung und Belichtungseinstellung von Hand

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Publication number
DE2222927A1
DE2222927A1 DE19722222927 DE2222927A DE2222927A1 DE 2222927 A1 DE2222927 A1 DE 2222927A1 DE 19722222927 DE19722222927 DE 19722222927 DE 2222927 A DE2222927 A DE 2222927A DE 2222927 A1 DE2222927 A1 DE 2222927A1
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DE
Germany
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ring
automatic
rocker arm
pin
aperture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722222927
Other languages
English (en)
Other versions
DE2222927B2 (de
Inventor
Saburo Hokari
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE2222927A1 publication Critical patent/DE2222927A1/de
Publication of DE2222927B2 publication Critical patent/DE2222927B2/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

DR. BERG DIPL.-ING. STAPF
PATENTANWÄLTE B MÜNCHEN 8O, MAUERKIRCHERSTR. A3
Dr. Berg Dipl.-Ing. Stapf, 8 MSnchen 80, MouerltircherstroBe 45 ·
Anwaltsakte 22
Kabushiki Kaisha Ricoh Tokyo / Japan
Ihr Zeichen Ihr Schreiben . Unser Zeichen 22 kl 1 D°tum JQ1MaI 1972
Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zur Umschaltung zwischen automatischer Belichtungseinsteilung und Belichtungseins teilung von Hand. :
Die Erfindung betrifft Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung mit Schraubhalterung für eine einäugige automatische
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Spiegelreflexkamera vorzugsweise mit lichtelektrischer Belichtungsmessung j um zwischen automatischer ■Belichtungseinstellung und Belichtungseinsteilung von Hand umzuschalten.
Es wurde "bereits eine Steuervorrichtung für eine automatische Blendeneinstellung bei einer einäugigen automatischen Spiegelreflexkamera mit schraubbaren Wechselobjektiven angegeben. Bei dieser Steuervorrichtung können ein Verbindungsring im Kameragehäuse und ein Automatik-Blendeneinstellring am Wechselobjektiv, die normalerweise nicht betriebsmäßig miteinander verbunden sind, bei der Betätigung eines Verschlußauslöseknopfes oder ähnlichem exakt betriebsmäßig miteinander verbunden werden. Hierdurch entsteht zwischen ihnen eine zuverlässige und sichere Verbindung, selbst wenn sich die Winkellage zwischen der Halterung im Kameragehäuse und dem Wechselobjektiv jedesmal mit dem Einschrauben ändert. Wird von automatischer Belichtungseinstellung auf Handbelichtungseins teilung umgeschaltet j löst sich ein Verbindungsbauteil, das eine Verbindung zwischen dem Automatik-Blendeneinstellring und dem Blendenring herstellt, von dem Blendenring. Schaltet man von Handbelichtung auf automatische Belichtung um, wird ein Hand-Blendeneinstellring vom Blenden-
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ring getrennt. Aus der Sicht der Bedienung der Kamera ist es sehr vorteilhaft, wenn ein Ring/ der dem Umschalten zwischen automatischer Belichtungseinsteilung und Belichtungseinstellung von Hand dient, im folgenden mit "Automatik-Handbedienungs-UmschaItring" bezeichnet, gleichzeitig als Bl endeneinst eilring· bei Handbedienung verwendbar ist.
Bei einer automatischen einäugigen Kamera mit Wechselobjektiven mit Ba jonetthalterung ist eine Winkelverschiebung des Automatik-Handbedienungs-Umschaltrings leicht zum Kameragehäuse übertragbar. Bei automatischen einäugigen Kameras mit schraubbaren Wechselobjektiven sind jedoch nicht die gleichen Einrichtungen wie bei Wechselobjektiven mit Ba Jonetthaiterung verwendbarj da sich die Winkellage zwischen dem schraubbaren Wechselobjektiv und dem Kameragehäuse, bzw. der öbjektivhalterung jedesmal ändert.
Gemäß der Erfindung ist daher ein schraubbares Wechselob j ektivmit einem Automatik-Blendeneinsteilring und einem Automatik-Handbedienungs-Umschaltring versehen. Ein Kipphebel, der einen Blendenring steuert* ist so vor-
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gespannt, daß er normalerweise mit einem der beiden Ringe im Eingriff steht. Entsprechend einer Winkelverschiebung des Automatik-Handbedienungs-Umschaltrings wird jedoch die Verbindung-des Kipphebels mit dem einen Ring gelöst und mit dem anderen Ring hergestellt. Auf diese Weise ist ein Umschalten von automatischer Belichtungseinstellung auf Handbelichtungseinsteilung am Wechselobjektiv unabhängig von den Einrichtungen im Kameragehäuse erzielbar.
Gemäß der Erfindung ist also ein Umschalten von autcnatischer Belichtungseinstellung auf Handbelichtung sei ns teilung unabhängig von den Einrichtungen im Kameragehäuse durchführbar. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist daher sehr gut bei schraubbaren Wechselobjektiven, deren Winkellage zum Kameragehäuse sich bei jedem Einschrauben und von Objektiv zu Objektiv ändert, gut verwendbar.
Schraubbare Wechselobjektive mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind selbstverständlich auch bei anderen geeigneten Kameras als automatische Kameras verwendbar. Die Blendeneinstellsteuerkurven sind für automatische und für Handbelichtungseinstellung getrennt vorgesehen. Der Abstand zwischen den nebeneinanderliegenden Blenden-
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skalen kann daher größer gemacht werden. Die Steigung einer Kurve der Verschiebung einer Steuerkurves die den Kipphebel steuerts über der Zeit ist sehr flach zu halten. Folglich wirkt sich eine Abweichung bei der Stellung des Automatik-Blendeneinst eilrings und des Blendeneinstellrings für Handbedienung nicht sehr nachteilig auf die Genauigkeit des Blendeneinstellrings aus. Die Blendenskalen können genauer abgelesen werden. Auch ist es nicht notwendig, die Drehung des Automatik-Blendeneinstellrings zu unterbrechen. Die Zahl der für das Umschalten zwischen EE- und Handbelichtung notwendigen Bauteile kann daher verringert werden. Grundsätzlich wird durch das Umschalten zwischen automatischer und Handbelichtungseinstellung die Genauigkeit nicht nachteilig beeinflußt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert, wozu auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird.
Fig. IA zeigt eine perspektivische auseinandergezogene Darstellung der wesentlichen Bauteile einer Vorrichtung zum Umschalten zwischen automatischer
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und Handbelichtungseinstellung bei schraubbaren Wechselobjektiven gemäß der Erfindung.
Fig. IB zeigt eine vergrößert dargestellte perspektivische Ansicht des in Fig. IA eingekreisten Ausschnitts A.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische auseinandergezogene Darstellung der Steuerung einer automatischen Belichtungseinrichtung im Kameragehäuse, die zusammen mit der Vorrichtung gemäß Erfindung verwendet wird.
Fig. 3 zeigt eine Schnitt zeichnung eines Teils einer Ausführungsform einer Kipphebelschalteinrichtung gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen drehbaren Automatik-Handbedienungs-Umschaltring I5 mit dem die Kamera zwischen automatischer und Handbelichtungseinstellung umschaltbar ist. Der Ring 1 weist an seinem inneren Rand eine Steuerkurve la zur Blendeneinstellung bei Handbedienung auf. Parallel zur optischen Achse des Wechselobjektivs ragt von der Rückseite des Umschaltrings 1 eine Schaltnase Ib in Richtung
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auf den Film ab. Auf der äußeren Umfangsfläche des Automatik-Handbedienungs-Umschaltrings 1 ist eine Marke für die automatische Belichtungseinstellung und weitere Marken zur Kennzeichnung der Blendeneinstellungen bei Handbedienung angebracht. Ein Automatik-Blendeneinsteilring 2 weist an seinem inneren Rand eine Steuerkurve 2a zur Blendeneinstellung bei automatischer Arbeitsweise auf. Von seiner Rückseite ragt in Richtung des Films ein Automatik-Kuppelstift 2b ab. Der Drehwinkel des Automatik-Blendeneinstellrings 2 ist über den Kuppelstift 2b von einer Steuereinrichtung für die automatische Belichtung, die im Kameragehäuse vorgesehen istä steuerbar. Der drehbar an der Objektivfassung angebrachte Blendenring 3 weist einen Stift 3a auf, der parallel zur optischen Achse nach vorne ragt. Ferner ist im Blendenring 3 eine Anzahl von Steuerschlitzen 3b vorgesehen, die sich in radialer Richtung erstrecken und voneinander den gleichen Winkelabstand haben. Zwischen dem Stift 3a und der Fassung (nicht gezeigt) des Wechselobjektivs ist eine Feder k angebracht, die den Blendenring 3 normalerweise im Uhrzeigersinn dreht. Ein fester Blendenring 5 weist eine Anzahl von Bohrungen 5a auf, die im gleichen Winkelabstand voneinander vorgesehen sind. In diesen stecken lose die Stifte 6a von Blendenlamellen 6 (in Fig. IA ist nur einer davon gezeigt). Die Stifte 6a der Blendenlamellen 6
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greifen auch lose in die länglichen Schlitze 3b des Blendenrings 3 ein.
Ein halbkreisförmiger Hebel 7» der mittels eines Drehzapfens 8 drehbar gelagert ist, weist einen Stift 7a auf, der vom freien Ende des Hebelsäragt. Dieser Stift 7a steht im Eingriff mit dem vom Blendenring 3 abragenden Stift 3a. Ein Auslösehebel 9 ist koaxial zum Hebel 7 mittels des gleichen Drehzapfens 8 drehbar gelagert. Er weist eine umgebogene Nase 9a auf, die den Hebel 7 berührt, um eine relative Drehung zwischen dem Auslösehebel 9 und dem Hebel 7 zu verhindern. Das konusförmige freie Ende eines Blendeneinstellstifts 11, der parallel zur optischen Achse angeordnet ist, berührt die Seitenkante des Auslösehebels 9.· Ein Kipphebel 12 ist mit einem Drehzapfen 13a an einem Ende einer Blattfeder 13 drehbar gelagert. Er weist zwei koaxiale Stifte 12a und 12b auf, die parallel zur optischen Achse nach vorne und hinten abragen. Das freie Ende 12c des Kipphebels 12 berührt den Stift 3a des Blendenrings 3. Der Fuß 13b der Blattfeder 13 ist mit der Objektivfassung fest verbunden. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Zustand drückt der Stift 12a durch die Spannung der Blattfeder 13 gegen den Automa tik-Hand-
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bedienungs-Umschaltring 1. Wird der Umschaltring 1 im Uhrzeigersinn in die Automatik-Belichtungsstellung gedreht, verschiebt die Schaltnase Ib den Drehzapfen 13a parallel zur optischen Achse, so daß der Stift 12a von der Steuerkurve la gelöst wird. Der Stift 12b berührt nun dagegen die Steuerkurve 2a des EE-Bl endeneinstel1-rings 2.
Mit Bezug auf Fig. 2 wird eine Steuereinrichtung für die automatische Belichtungseinsteilung, die im Kameragehäuse vorgesehen ist, kurz erläutert, da die Vorrichtung gemäß der Erfindung zusammen mit der Steuereinrichtung verwendet wird. Die Steuereinrichtung weist einen Verbindungsring lol auf, der drehbar an der Gbjektivhalterung (nicht gezeigt) im Kameragehäuse angebracht ist. Er weist einen Schlitz lola auf. Eine Fehlerausgleichklinke Io2, die mittels eines Drehzapfens I03 drehbar am Verbindungsring angebracht ist, wird durch die Kraft einer zwischen der Klinke Io2 und dem Verbindungsring lol angebrachten Feder lo1+ so vorgespannt, daß sie normalerweise gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt wird. Die Fehlerausgleichklinke Io2 weist einen gezähnten Teil Io2a auf, dessen Länge größer als die zulässige Toleranz der Objektivhalterung in Umfangsrichtung beim Einschrauben eines Wechselobjektivs
- Io 209848/0818
- Io -
ist. Ein Verbindungshebel Io5 ist drehbar mit einem Stift Io6, der von dem Verbindungsring lol gbragt, verbunden. Ein Belichtungsautomatik-Winkelhebel Io7 ist mittels eines Zapfens I08 drehbar am Kameragehäuse angebracht. Er wird im Uhrzeigersinn ausgelenkt, wenn der Verbindungshebel Io5 nach unten bewegt wird. Der eine Schenkel des Belichtungsautomatik-Winkelhebels ist drehbar mit dem Verbindungshebel Io5 verbunden, der andere Schenkel weist eine Steuerkurve Io7a auf. Ein Zeigergreifer Ho ist mittels eines Zapfens 111 drehbar am Kameragehäuse angebracht. Er wird durch die Kraft der an ihm angreifenden Feder 112 normalerweise im Uhrzeigersinn ausgelenkt. Zusammen mit dem Belichtungsautomatik-Winkelhebel Io7 faßt der Zeigergreifer Ho den Zeiger 113a eines Belichtungsmessers 113· Hierdurch ist der Drehwinkel des Verbindungsrings lol in Abhängigkeit vom Auslenkwinkel des Zeigers 113a des Belichtungsmessers steuerbar. Ein Gleithebel II1+ ist mit einer Einrichtung (nicht gezeigt) senkrecht verschiebbar, um einen Spiegelrahmen (nicht gezeigt) zu heben oder zu senken. Ein Kipphebel 115» der drehbar mit einem Zapfen Il6 am Kameragehäuse angebracht ist, wird durch die an ihm angreifende Kraft einer Feder 117 normalerweise gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt. Er weist einen Verbindungsstift 115a
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und eine umgebogene Nase 115b auf. Ein mit dem Kipphebel 115 durch einen Zapfen 115c drehbar verbundener Verbindungshebel Il8 wird durch die an ihm angreifende Kraft einer Feder 119 im Uhrzeigersinn ausgelenkt. Die Auslenkung des Verbindungshebels 118 ist durch die umgebogene Nase 115b des Kipphebels 115 begrenzt. Ein Winkelhebel 12o ist drehbar mit einem Zapfen 121 am Kamerage~ häuse angebracht. Er weist eine vom freien Ende des einen Schenkels abragenden Stift 12o a auf, der lose zwischen den beiden Fortsätzen des gabelförmigen Endes Il8a des Verbindungshebels Il8 gehalten ist. Ein Stift 12ob am anderen Ende des Winkel hebel s 12o greift lose in den Schlitz lola des Verbindungsrings lol. Ein Auslösehebel 122, der drehbar mit einem Zapfen 123 am Kameragehäuse angebracht ists wird durch die an ihm angreifende Kraft einer Feder 125 normalerweise gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt. Er weist eine waagerecht abgebogene Nase oder' einen Vorsprung 122a auf, die bzw. der das untere Ende eines Auslöseknopfes 121+ berührt. Das freie Ende eines Kuppelhebels 126,der mittels eines Zapfens 127 drehbar am Kameragehäuse angebracht ist, berührt die Unterseite des freien Endes des Zeigergreifers Ho. Ein Stift 126a steht mit der Unterseite des Auslösehebels 122 in Verbindung, und ein Stift 126b mit der Un-
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terseite des freien Endes der Fehlerausglelchklinke Io2. Der Kappelhebel 126 wird normalerweise durch die an ihm angreifenden .Kraft einer Feder Io9 gegen den Uhrzeigersinn aasgelenkt. Die Kraft der Feder Io9 muß großer als die Kraft der Federn lo*t und 112 sein.
In seiner normalen Stellung ist daher der Auslösehebel 122 durch die an ihm angreifende Kraft der Feder 125 gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt. Der Kuppelhebel 126 ist ebenfalls durch die Kraft der Feder Io9 gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt. Der gezähnte Teil Io2a der Fehlerausgleichklinke Io2 ist von dem vom Wechselobjektiv abragenden Kuppelstift 2b getrennt. Der Zeigergreifer Ho ist gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt, so daß der Zeiger 113a des Belichtungsmessers 113 frei ist.
Im folgenden wird die Arbeitsweise erläutert. Wird der Auslöseknopf 121+ gedrückt, wird der Auslösehebel 122 im Uhrzeigersinn ausgelenkt. Hierdurch wird über den Stift 126a der Kuppelhebel 126 gegen die Federkraft Io9 im Uhrzeigersinn ausgelenkt. Folglich wird die Fehlerausgleichklinke Io2 und der Zeigergreifer Ho freigegeben. Letzterer wird durch die Federkraft 112 im Uhrzeigersinn
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verschwenkt and drückt den Zeiger 113a gegen ein festes Bauteil. Die Fehlerausgleichklinke Io2 wird durch die Kraft der Feder lo1+ gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt, so daß einer der Zähne Io2azum Eingriff mit dem vom Wechselobjektiv abragenden Kuppelstift kommt. Hierauf wird der Gleithebel II1+ durch die Kraft einer Feder (nicht gezeigt) nach oben bewegt, so daß der Verbindungsring lol durch den Kipphebel 115, den Verbindungshebel
118 und den Winkelhebel 12o im Uhrzeigersinn gedreht wird. Hierdurch wird der Belichtungsautomatik-Steuerhebel Io7 durch den Stift Io6 und den Verbindungshebel Io5 im Uhrzeigersinn ausgelenkt und kommt mit dem Zeiger 113a in Verbindung. Nun wird die Drehbewegung des Verbindungshebels lol, des Winkelhebels 12o und des Verbindung shebels 118 unterbrochen. Nur die Bewegung des Kipphebels 115 wird durch den Gleithebel II1+ über einen bestimmten Winkel fortgesetzt, wobei die Feder
119 gespannt wird. Da der Kuppelstift 2b des Automatik-Blendeneinstellrings 2 im Wechselobjektiv im Eingriff mit einem der Zähne Io2a der Fehlerausgleichklinke Io2 ist, dreht er sich gleichzeitig mit dem Verbindungsring lol. Hierdurch wird der Automatik-Blendeneinstellring 2 in Abhängigkeit vom Auslenkwinkel des Zeigers 113a des Belichtungsmessers 113 um einen bestimmten Winkel verdreht. Nun wird der Spiegelrahmen (nicht gezeigt),
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mittels einer Einrichtung (nicht gezeigt) nach oben bewegt» so daß der Blendenstift 11 herausragt., Folglich wird durch das freie konusförmige Ende 11a des Blendenstifts 11 der Auslösehebel 9 gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt, so daß der Hebel 7 durch die Kraft der Feder Io gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt wird. Der Stift 7a des Hebels 7 bewegt den Stift 3a des Blendenrings 3 gegen die Federkraft k, so daß der Blendenring 3 gegen den Uhrzeigersinngedreht wird und die Blendenlamellen 6 auf eine bestimmte Blendenöffnung eingestellt werden. Nun wird die Verschlußeinrichtung betätigt. Nach einer Aufnahme wird der Gleithebel 11^· nach unten bewegt und der Spiegelrahmen (nicht gezeigt) kehrt in seine Ausgangslage zurück. Der Blendenstift 11 kehrt ebenfalls in seine Normallage zurück. Hierdurch werden die Blendenflügel geöffnet und die Bauteile der Einrichtung zur Verbindung des Wechselobjektivs mit der Belichtungsautomatik-Steuereinrichtung im Kameragehäuse kehren alle in ihre Normallage zurück.
Bei einer Belichtung vor. Hand, bei der sich der Automatik-Handbedienungs-Umschaltringl in der in Fig. 1 gezeigten Stellung befindet, berührt die Schaltnase Ib den Zapfen
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13a nicht. Der Stift 12a des Kipphebels 12 drückt durch die Kraft der Blattfeder 13 gegen die Steuerkurve la zur Blendeneinstellung von Hand. Der Stift 12b berührt in diesem Fall die Steuerkurve 2a zur Automatik-Blendeneinstellung nicht. Das Verschwenken des Kipphebels 12, der seinerseits das Verschwenken des Hebels 7 durch die Kraft der Feder Io steuert, ist begrenzt, da der Stift 12a die Steuerkurve la zur Blendeneinstellung von Hand im Automatik-Handbedienungs-Umschaltring 1 berührt. Also ist die Blende unabhängig von der Drehung des Automatik-Blendeneins teil rings 2 einstellbar.
Bei automatischer Belichtungseinstellung wird der Automatik-Handbedienungs-Umsehaltring 1 in die Automatik-Stellung gedreht. Hierdurch drückt die Nase Ib des Rings 1 den Zapfen 13a gegen die Spannung der Feder 13 zum Kameragehäuse hin. Nun berührt der Stift 12b die Steuerkurve 2a zur Automatik-Blendeneinstellung, während der Stift 12a die Staierkurve la zur Blendeneinstellung von Hand nicht mehr berührt. Der Drehwinkel des Kipphebels 12 wird nun in Abhängigkeit vom Drehwinkel des Automatik-Blendeneinstellrings 2 gesteuert, so daß die Blende abhängig vom Auslenkwinkel des Zeigers 113a in der erläuterten Weise eingestellt wird.
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Bei der erläuterten Ausführungsform ist die Blattfeder 13 vorgesehen, um die Stift 12a und 12b des Kipphebels 12 mit den Steuerkurven la und 2a zur Blendeneinstellung von Hand bzw: durch Automatik-Steuerung in Berührung zu bringen oder davon zu lösen.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung. Hier ist ein Buchse 12d, auf der der Kipphebel 12 vorgesehen ist, über einen fest mit der Objektivfassung verbundenen Stift 13a geschoben. Zwischen dem Bund 12d und einem festen Bauteil (nicht gezeigt) ist eine vorgespannte Schraubenfeder 13b angebracht. Bei einer Blendeneinstellung von Hand drückt nun der Stift 12a durch die Kraft der Schraubenfeder 13b gegen die Steuerkurve la zur Blendeneinstellung von Hand. Bei einer Automatik-Blendeneinstellung drückt die Nase Ib den Bund 12d gegen die Schraubenfeder 13b, so daß nun der Stift 12b gegen die. Steuerkurve 2a zur Automatik-Blendeneinstellung bei der Automatik-Belichtung drückt.
Die Erfindung schafft also eine Vorrichtung für schraubbare Wechselobjektive, um zwischen automatischer und Handbelichtungseinstellung umzuschalten. Die Vorrichtung ist im allgemeinen gekennzeichnet durch einen
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Autcmatik-Blendeneinstellring, einen Automatik-Handbedienungs-Umschaltring, der auch als Blendeneinstellring von Hand dient, und einen Kipphebel, der wahlweise mit einem der beiden Ringe im Eingriff steht. Ist der Umschaltring auf Handbedienung eingestellt, steht der Kipphebel mit einer Steuerkurve zur Einstellung von Hand im Umschaltring im Eingriff. Ist jedoch der Umschaltring in Automatik-Belichtungsstellung, wird der Kipphebel aus der Verbindung mit der Steuerkurve zur Einstellung von Hand gelöst und kommt zum Eingriff mit der Steuerkurve zur Automatik-Blendeneinstellung im Automatik-Blendeneinstellring. Ein Ring zur Betätigung der Blendenlamellen wird entsprechend dem Drehwinkel des Kipphebels gedreht und stellt die Blendenlamellen auf eine bestimmte Blende ein.
- 18 Pa tentansprüche:
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Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1/ Wechselobjektiv, insbesondere schraubbares Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zum Umschalten zwischen automatischer und Handbelichtungseinstellung, gekennzeichnet durch
    a) einen Automatik-Blendeneinstellring (2), der gleich- * zeitig mit einem am Kameragehäuse vorgesehenen Verbindungsring (lol) um die optische Achse des Wechselobjektivs drehbar ist,
    b) einen Automatik-Handbedienungs-Umschaltring (1), der von Hand um die optische Achse drehbar ist und gleichzeitig als Blendeneinsteilring bei Handbedienung di ent,
    c) einen Kipphebel (12), der parallel zur optischen Achse bewegbar ist und mit einer von zwei Steuerkurven (la,2a) zur Blendeneinstellung, die entweder im EE-Blendeneinstellring (2) oder im Automatik-Handbedienungs-Umschaltring (1) vorgesehen ist, im Eingriff steht,
    d) einen Blendenring (3)j dessen Drehwinkel durch den Kipphebel gesteuert ist,
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    e) eine Einrichtung (7j8j9s1o,13) zum Übertragen einer Vorspannkraft auf den Kipphebel, um ihn parallel zur optischen Achse zu bewegen, daß er der Steuerkurve zur Blendeneinstellung entweder im Automatik-Blendeneinstellring oder im Automatik-Handbedienungs-Umschaltring gegenüber steht, und
    f) eine Einrichtung (Ib, 8), um den Kipphebel (12) gegen die Vorspannkraft zu bewegen, daß er vom EE-Blendeneins'tellring (2) oder vom Automatik-Handbedienungs-Umschaltring (1) wegbewegt wird, und dann dem anderen Ring gegenüber steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vorspannen eine Blattfeder (13) aufweist, deren eines Ende (13b) fest mit der Objektivfassung verbunden ist und an deren anderem Ende (13a) der Kipphebel (12) angebracht ist.
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vorspannen eine Schraubenfeder (13b) aufweist, die zwischen dem Kipphebel und der Objektivfassung angebracht ist.
    209848/0-818
    Le e rs e ite
DE2222927A 1971-05-10 1972-05-10 Wechselobjektiv Granted DE2222927B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP46030520A JPS5115739B1 (de) 1971-05-10 1971-05-10

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2222927A1 true DE2222927A1 (de) 1972-11-23
DE2222927B2 DE2222927B2 (de) 1975-11-06

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ID=12306075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2222927A Granted DE2222927B2 (de) 1971-05-10 1972-05-10 Wechselobjektiv

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US (1) US3765315A (de)
JP (1) JPS5115739B1 (de)
DE (1) DE2222927B2 (de)

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Also Published As

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