DE2222927A1 - Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zur Umschaltung zwischen automatischer Belichtungseinstellung und Belichtungseinstellung von Hand - Google Patents
Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zur Umschaltung zwischen automatischer Belichtungseinstellung und Belichtungseinstellung von HandInfo
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Description
DR. BERG DIPL.-ING. STAPF
PATENTANWÄLTE B MÜNCHEN 8O, MAUERKIRCHERSTR. A3
Anwaltsakte 22
Kabushiki Kaisha Ricoh
Tokyo / Japan
Ihr Zeichen Ihr Schreiben . Unser Zeichen 22 kl 1 D°tum JQ1MaI 1972
Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zur Umschaltung
zwischen automatischer Belichtungseinsteilung und Belichtungseins
teilung von Hand. :
Die Erfindung betrifft Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung
mit Schraubhalterung für eine einäugige automatische
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Spiegelreflexkamera vorzugsweise mit lichtelektrischer
Belichtungsmessung j um zwischen automatischer ■Belichtungseinstellung und Belichtungseinsteilung von Hand umzuschalten.
Es wurde "bereits eine Steuervorrichtung für eine automatische
Blendeneinstellung bei einer einäugigen automatischen
Spiegelreflexkamera mit schraubbaren Wechselobjektiven angegeben. Bei dieser Steuervorrichtung können
ein Verbindungsring im Kameragehäuse und ein Automatik-Blendeneinstellring
am Wechselobjektiv, die normalerweise nicht betriebsmäßig miteinander verbunden sind,
bei der Betätigung eines Verschlußauslöseknopfes oder
ähnlichem exakt betriebsmäßig miteinander verbunden werden. Hierdurch entsteht zwischen ihnen eine zuverlässige und
sichere Verbindung, selbst wenn sich die Winkellage zwischen der Halterung im Kameragehäuse und dem Wechselobjektiv
jedesmal mit dem Einschrauben ändert. Wird von automatischer Belichtungseinstellung auf Handbelichtungseins
teilung umgeschaltet j löst sich ein Verbindungsbauteil, das eine Verbindung zwischen dem Automatik-Blendeneinstellring
und dem Blendenring herstellt, von dem Blendenring. Schaltet man von Handbelichtung auf automatische Belichtung
um, wird ein Hand-Blendeneinstellring vom Blenden-
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ring getrennt. Aus der Sicht der Bedienung der Kamera
ist es sehr vorteilhaft, wenn ein Ring/ der dem Umschalten
zwischen automatischer Belichtungseinsteilung und
Belichtungseinstellung von Hand dient, im folgenden mit "Automatik-Handbedienungs-UmschaItring" bezeichnet,
gleichzeitig als Bl endeneinst eilring· bei Handbedienung
verwendbar ist.
Bei einer automatischen einäugigen Kamera mit Wechselobjektiven mit Ba jonetthalterung ist eine Winkelverschiebung des Automatik-Handbedienungs-Umschaltrings
leicht zum Kameragehäuse übertragbar. Bei automatischen einäugigen Kameras mit schraubbaren Wechselobjektiven sind
jedoch nicht die gleichen Einrichtungen wie bei Wechselobjektiven
mit Ba Jonetthaiterung verwendbarj da sich die
Winkellage zwischen dem schraubbaren Wechselobjektiv und dem Kameragehäuse, bzw. der öbjektivhalterung jedesmal
ändert.
Gemäß der Erfindung ist daher ein schraubbares Wechselob j ektivmit einem Automatik-Blendeneinsteilring und
einem Automatik-Handbedienungs-Umschaltring versehen. Ein Kipphebel, der einen Blendenring steuert* ist so vor-
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gespannt, daß er normalerweise mit einem der beiden Ringe
im Eingriff steht. Entsprechend einer Winkelverschiebung
des Automatik-Handbedienungs-Umschaltrings wird jedoch die Verbindung-des Kipphebels mit dem einen Ring gelöst
und mit dem anderen Ring hergestellt. Auf diese Weise ist ein Umschalten von automatischer Belichtungseinstellung
auf Handbelichtungseinsteilung am Wechselobjektiv
unabhängig von den Einrichtungen im Kameragehäuse erzielbar.
Gemäß der Erfindung ist also ein Umschalten von autcnatischer
Belichtungseinstellung auf Handbelichtung sei ns teilung unabhängig
von den Einrichtungen im Kameragehäuse durchführbar. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist daher sehr
gut bei schraubbaren Wechselobjektiven, deren Winkellage
zum Kameragehäuse sich bei jedem Einschrauben und von Objektiv zu Objektiv ändert, gut verwendbar.
Schraubbare Wechselobjektive mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind selbstverständlich auch bei anderen
geeigneten Kameras als automatische Kameras verwendbar. Die Blendeneinstellsteuerkurven sind für automatische
und für Handbelichtungseinstellung getrennt vorgesehen. Der Abstand zwischen den nebeneinanderliegenden Blenden-
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skalen kann daher größer gemacht werden. Die Steigung
einer Kurve der Verschiebung einer Steuerkurves die
den Kipphebel steuerts über der Zeit ist sehr flach zu
halten. Folglich wirkt sich eine Abweichung bei der Stellung des Automatik-Blendeneinst eilrings und des
Blendeneinstellrings für Handbedienung nicht sehr nachteilig
auf die Genauigkeit des Blendeneinstellrings aus. Die Blendenskalen können genauer abgelesen werden. Auch
ist es nicht notwendig, die Drehung des Automatik-Blendeneinstellrings
zu unterbrechen. Die Zahl der für das Umschalten zwischen EE- und Handbelichtung notwendigen
Bauteile kann daher verringert werden. Grundsätzlich wird durch das Umschalten zwischen automatischer
und Handbelichtungseinstellung die Genauigkeit nicht nachteilig beeinflußt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert, wozu auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen wird.
Fig. IA zeigt eine perspektivische auseinandergezogene
Darstellung der wesentlichen Bauteile einer Vorrichtung zum Umschalten zwischen automatischer
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und Handbelichtungseinstellung bei schraubbaren Wechselobjektiven gemäß der Erfindung.
Fig. IB zeigt eine vergrößert dargestellte perspektivische
Ansicht des in Fig. IA eingekreisten Ausschnitts A.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische auseinandergezogene Darstellung der Steuerung einer automatischen
Belichtungseinrichtung im Kameragehäuse, die zusammen mit der Vorrichtung gemäß Erfindung
verwendet wird.
Fig. 3 zeigt eine Schnitt zeichnung eines Teils einer Ausführungsform einer Kipphebelschalteinrichtung
gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen drehbaren Automatik-Handbedienungs-Umschaltring
I5 mit dem die Kamera zwischen automatischer
und Handbelichtungseinstellung umschaltbar ist. Der Ring 1 weist an seinem inneren Rand eine Steuerkurve la zur
Blendeneinstellung bei Handbedienung auf. Parallel zur optischen Achse des Wechselobjektivs ragt von der Rückseite
des Umschaltrings 1 eine Schaltnase Ib in Richtung
— Ί —
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auf den Film ab. Auf der äußeren Umfangsfläche des
Automatik-Handbedienungs-Umschaltrings 1 ist eine Marke
für die automatische Belichtungseinstellung und weitere Marken zur Kennzeichnung der Blendeneinstellungen bei
Handbedienung angebracht. Ein Automatik-Blendeneinsteilring
2 weist an seinem inneren Rand eine Steuerkurve 2a zur Blendeneinstellung bei automatischer Arbeitsweise
auf. Von seiner Rückseite ragt in Richtung des Films ein Automatik-Kuppelstift 2b ab. Der Drehwinkel des Automatik-Blendeneinstellrings
2 ist über den Kuppelstift 2b von einer Steuereinrichtung für die automatische Belichtung, die im
Kameragehäuse vorgesehen istä steuerbar. Der drehbar an
der Objektivfassung angebrachte Blendenring 3 weist
einen Stift 3a auf, der parallel zur optischen Achse
nach vorne ragt. Ferner ist im Blendenring 3 eine Anzahl von Steuerschlitzen 3b vorgesehen, die sich in
radialer Richtung erstrecken und voneinander den gleichen Winkelabstand haben. Zwischen dem Stift 3a und der Fassung
(nicht gezeigt) des Wechselobjektivs ist eine Feder k
angebracht, die den Blendenring 3 normalerweise im Uhrzeigersinn
dreht. Ein fester Blendenring 5 weist eine Anzahl von Bohrungen 5a auf, die im gleichen Winkelabstand
voneinander vorgesehen sind. In diesen stecken lose die Stifte 6a von Blendenlamellen 6 (in Fig. IA ist nur
einer davon gezeigt). Die Stifte 6a der Blendenlamellen 6
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greifen auch lose in die länglichen Schlitze 3b des
Blendenrings 3 ein.
Ein halbkreisförmiger Hebel 7» der mittels eines Drehzapfens
8 drehbar gelagert ist, weist einen Stift 7a auf, der vom freien Ende des Hebelsäragt. Dieser Stift 7a
steht im Eingriff mit dem vom Blendenring 3 abragenden Stift 3a. Ein Auslösehebel 9 ist koaxial zum Hebel 7 mittels
des gleichen Drehzapfens 8 drehbar gelagert. Er weist eine umgebogene Nase 9a auf, die den Hebel 7
berührt, um eine relative Drehung zwischen dem Auslösehebel 9 und dem Hebel 7 zu verhindern. Das konusförmige
freie Ende eines Blendeneinstellstifts 11, der parallel zur optischen Achse angeordnet ist, berührt die Seitenkante
des Auslösehebels 9.· Ein Kipphebel 12 ist mit einem Drehzapfen 13a an einem Ende einer Blattfeder 13 drehbar
gelagert. Er weist zwei koaxiale Stifte 12a und 12b auf, die parallel zur optischen Achse nach vorne und hinten abragen.
Das freie Ende 12c des Kipphebels 12 berührt den Stift 3a des Blendenrings 3. Der Fuß 13b der Blattfeder
13 ist mit der Objektivfassung fest verbunden. Bei dem
in Fig. 1 gezeigten Zustand drückt der Stift 12a durch die Spannung der Blattfeder 13 gegen den Automa tik-Hand-
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bedienungs-Umschaltring 1. Wird der Umschaltring 1 im
Uhrzeigersinn in die Automatik-Belichtungsstellung gedreht,
verschiebt die Schaltnase Ib den Drehzapfen 13a parallel zur optischen Achse, so daß der Stift 12a von
der Steuerkurve la gelöst wird. Der Stift 12b berührt nun dagegen die Steuerkurve 2a des EE-Bl endeneinstel1-rings
2.
Mit Bezug auf Fig. 2 wird eine Steuereinrichtung für die automatische Belichtungseinsteilung, die im Kameragehäuse
vorgesehen ist, kurz erläutert, da die Vorrichtung gemäß der Erfindung zusammen mit der Steuereinrichtung verwendet
wird. Die Steuereinrichtung weist einen Verbindungsring lol auf, der drehbar an der Gbjektivhalterung (nicht
gezeigt) im Kameragehäuse angebracht ist. Er weist einen Schlitz lola auf. Eine Fehlerausgleichklinke Io2, die
mittels eines Drehzapfens I03 drehbar am Verbindungsring
angebracht ist, wird durch die Kraft einer zwischen der Klinke Io2 und dem Verbindungsring lol angebrachten Feder
lo1+ so vorgespannt, daß sie normalerweise gegen den Uhrzeigersinn
ausgelenkt wird. Die Fehlerausgleichklinke Io2 weist einen gezähnten Teil Io2a auf, dessen Länge größer
als die zulässige Toleranz der Objektivhalterung in Umfangsrichtung
beim Einschrauben eines Wechselobjektivs
- Io 209848/0818
- Io -
ist. Ein Verbindungshebel Io5 ist drehbar mit einem
Stift Io6, der von dem Verbindungsring lol gbragt, verbunden.
Ein Belichtungsautomatik-Winkelhebel Io7 ist mittels eines Zapfens I08 drehbar am Kameragehäuse angebracht.
Er wird im Uhrzeigersinn ausgelenkt, wenn der Verbindungshebel Io5 nach unten bewegt wird. Der eine
Schenkel des Belichtungsautomatik-Winkelhebels ist drehbar mit dem Verbindungshebel Io5 verbunden, der andere
Schenkel weist eine Steuerkurve Io7a auf. Ein Zeigergreifer Ho ist mittels eines Zapfens 111 drehbar
am Kameragehäuse angebracht. Er wird durch die Kraft der an ihm angreifenden Feder 112 normalerweise im Uhrzeigersinn
ausgelenkt. Zusammen mit dem Belichtungsautomatik-Winkelhebel Io7 faßt der Zeigergreifer Ho den Zeiger
113a eines Belichtungsmessers 113· Hierdurch ist der Drehwinkel des Verbindungsrings lol in Abhängigkeit vom
Auslenkwinkel des Zeigers 113a des Belichtungsmessers steuerbar. Ein Gleithebel II1+ ist mit einer Einrichtung
(nicht gezeigt) senkrecht verschiebbar, um einen Spiegelrahmen (nicht gezeigt) zu heben oder zu senken. Ein
Kipphebel 115» der drehbar mit einem Zapfen Il6 am Kameragehäuse
angebracht ist, wird durch die an ihm angreifende Kraft einer Feder 117 normalerweise gegen den Uhrzeigersinn
ausgelenkt. Er weist einen Verbindungsstift 115a
- 11 8/0818
■" J. X ■■
und eine umgebogene Nase 115b auf. Ein mit dem Kipphebel 115 durch einen Zapfen 115c drehbar verbundener Verbindungshebel
Il8 wird durch die an ihm angreifende Kraft einer Feder 119 im Uhrzeigersinn ausgelenkt. Die Auslenkung
des Verbindungshebels 118 ist durch die umgebogene
Nase 115b des Kipphebels 115 begrenzt. Ein Winkelhebel
12o ist drehbar mit einem Zapfen 121 am Kamerage~ häuse angebracht. Er weist eine vom freien Ende des
einen Schenkels abragenden Stift 12o a auf, der lose zwischen den beiden Fortsätzen des gabelförmigen Endes
Il8a des Verbindungshebels Il8 gehalten ist. Ein Stift
12ob am anderen Ende des Winkel hebel s 12o greift lose in den Schlitz lola des Verbindungsrings lol. Ein Auslösehebel
122, der drehbar mit einem Zapfen 123 am Kameragehäuse angebracht ists wird durch die an ihm angreifende
Kraft einer Feder 125 normalerweise gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt. Er weist eine waagerecht abgebogene
Nase oder' einen Vorsprung 122a auf, die bzw. der das untere Ende eines Auslöseknopfes 121+ berührt.
Das freie Ende eines Kuppelhebels 126,der mittels eines Zapfens 127 drehbar am Kameragehäuse angebracht ist, berührt
die Unterseite des freien Endes des Zeigergreifers Ho. Ein Stift 126a steht mit der Unterseite des Auslösehebels
122 in Verbindung, und ein Stift 126b mit der Un-
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terseite des freien Endes der Fehlerausglelchklinke Io2.
Der Kappelhebel 126 wird normalerweise durch die an ihm
angreifenden .Kraft einer Feder Io9 gegen den Uhrzeigersinn
aasgelenkt. Die Kraft der Feder Io9 muß großer als die Kraft der Federn lo*t und 112 sein.
In seiner normalen Stellung ist daher der Auslösehebel 122 durch die an ihm angreifende Kraft der Feder 125
gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt. Der Kuppelhebel 126 ist ebenfalls durch die Kraft der Feder Io9 gegen den
Uhrzeigersinn ausgelenkt. Der gezähnte Teil Io2a der Fehlerausgleichklinke Io2 ist von dem vom Wechselobjektiv
abragenden Kuppelstift 2b getrennt. Der Zeigergreifer Ho ist gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt, so
daß der Zeiger 113a des Belichtungsmessers 113 frei ist.
Im folgenden wird die Arbeitsweise erläutert. Wird der Auslöseknopf 121+ gedrückt, wird der Auslösehebel 122 im
Uhrzeigersinn ausgelenkt. Hierdurch wird über den Stift 126a der Kuppelhebel 126 gegen die Federkraft Io9 im
Uhrzeigersinn ausgelenkt. Folglich wird die Fehlerausgleichklinke Io2 und der Zeigergreifer Ho freigegeben.
Letzterer wird durch die Federkraft 112 im Uhrzeigersinn
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verschwenkt and drückt den Zeiger 113a gegen ein festes
Bauteil. Die Fehlerausgleichklinke Io2 wird durch die
Kraft der Feder lo1+ gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt,
so daß einer der Zähne Io2azum Eingriff mit dem vom
Wechselobjektiv abragenden Kuppelstift kommt. Hierauf
wird der Gleithebel II1+ durch die Kraft einer Feder
(nicht gezeigt) nach oben bewegt, so daß der Verbindungsring lol durch den Kipphebel 115, den Verbindungshebel
118 und den Winkelhebel 12o im Uhrzeigersinn gedreht
wird. Hierdurch wird der Belichtungsautomatik-Steuerhebel Io7 durch den Stift Io6 und den Verbindungshebel
Io5 im Uhrzeigersinn ausgelenkt und kommt mit dem Zeiger
113a in Verbindung. Nun wird die Drehbewegung des Verbindungshebels lol, des Winkelhebels 12o und des Verbindung
shebels 118 unterbrochen. Nur die Bewegung des Kipphebels 115 wird durch den Gleithebel II1+ über
einen bestimmten Winkel fortgesetzt, wobei die Feder
119 gespannt wird. Da der Kuppelstift 2b des Automatik-Blendeneinstellrings
2 im Wechselobjektiv im Eingriff mit einem der Zähne Io2a der Fehlerausgleichklinke Io2
ist, dreht er sich gleichzeitig mit dem Verbindungsring lol. Hierdurch wird der Automatik-Blendeneinstellring
2 in Abhängigkeit vom Auslenkwinkel des Zeigers 113a des Belichtungsmessers 113 um einen bestimmten Winkel
verdreht. Nun wird der Spiegelrahmen (nicht gezeigt),
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mittels einer Einrichtung (nicht gezeigt) nach oben bewegt»
so daß der Blendenstift 11 herausragt., Folglich wird durch das freie konusförmige Ende 11a des Blendenstifts
11 der Auslösehebel 9 gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt, so daß der Hebel 7 durch die Kraft der Feder
Io gegen den Uhrzeigersinn ausgelenkt wird. Der Stift 7a des Hebels 7 bewegt den Stift 3a des Blendenrings 3
gegen die Federkraft k, so daß der Blendenring 3
gegen den Uhrzeigersinngedreht wird und die Blendenlamellen 6 auf eine bestimmte Blendenöffnung eingestellt
werden. Nun wird die Verschlußeinrichtung betätigt. Nach
einer Aufnahme wird der Gleithebel 11^· nach unten bewegt
und der Spiegelrahmen (nicht gezeigt) kehrt in seine Ausgangslage zurück. Der Blendenstift 11 kehrt ebenfalls
in seine Normallage zurück. Hierdurch werden die Blendenflügel geöffnet und die Bauteile der Einrichtung zur Verbindung
des Wechselobjektivs mit der Belichtungsautomatik-Steuereinrichtung im Kameragehäuse kehren alle in ihre
Normallage zurück.
Bei einer Belichtung vor. Hand, bei der sich der Automatik-Handbedienungs-Umschaltringl
in der in Fig. 1 gezeigten Stellung befindet, berührt die Schaltnase Ib den Zapfen
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13a nicht. Der Stift 12a des Kipphebels 12 drückt durch
die Kraft der Blattfeder 13 gegen die Steuerkurve la zur Blendeneinstellung von Hand. Der Stift 12b berührt
in diesem Fall die Steuerkurve 2a zur Automatik-Blendeneinstellung
nicht. Das Verschwenken des Kipphebels 12, der seinerseits das Verschwenken des Hebels 7 durch die
Kraft der Feder Io steuert, ist begrenzt, da der Stift 12a die Steuerkurve la zur Blendeneinstellung von Hand
im Automatik-Handbedienungs-Umschaltring 1 berührt. Also
ist die Blende unabhängig von der Drehung des Automatik-Blendeneins
teil rings 2 einstellbar.
Bei automatischer Belichtungseinstellung wird der Automatik-Handbedienungs-Umsehaltring 1 in die Automatik-Stellung
gedreht. Hierdurch drückt die Nase Ib des Rings 1 den Zapfen 13a gegen die Spannung der Feder
13 zum Kameragehäuse hin. Nun berührt der Stift 12b
die Steuerkurve 2a zur Automatik-Blendeneinstellung, während der Stift 12a die Staierkurve la zur Blendeneinstellung
von Hand nicht mehr berührt. Der Drehwinkel des Kipphebels 12 wird nun in Abhängigkeit vom Drehwinkel
des Automatik-Blendeneinstellrings 2 gesteuert,
so daß die Blende abhängig vom Auslenkwinkel des Zeigers
113a in der erläuterten Weise eingestellt wird.
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Bei der erläuterten Ausführungsform ist die Blattfeder
13 vorgesehen, um die Stift 12a und 12b des Kipphebels 12 mit den Steuerkurven la und 2a zur Blendeneinstellung
von Hand bzw: durch Automatik-Steuerung in Berührung zu
bringen oder davon zu lösen.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung.
Hier ist ein Buchse 12d, auf der der Kipphebel 12 vorgesehen ist, über einen fest mit der Objektivfassung
verbundenen Stift 13a geschoben. Zwischen dem Bund 12d und einem festen Bauteil (nicht gezeigt) ist eine
vorgespannte Schraubenfeder 13b angebracht. Bei einer
Blendeneinstellung von Hand drückt nun der Stift 12a durch die Kraft der Schraubenfeder 13b gegen die Steuerkurve
la zur Blendeneinstellung von Hand. Bei einer Automatik-Blendeneinstellung drückt die Nase Ib den
Bund 12d gegen die Schraubenfeder 13b, so daß nun der
Stift 12b gegen die. Steuerkurve 2a zur Automatik-Blendeneinstellung
bei der Automatik-Belichtung drückt.
Die Erfindung schafft also eine Vorrichtung für schraubbare Wechselobjektive, um zwischen automatischer und
Handbelichtungseinstellung umzuschalten. Die Vorrichtung ist im allgemeinen gekennzeichnet durch einen
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Autcmatik-Blendeneinstellring, einen Automatik-Handbedienungs-Umschaltring,
der auch als Blendeneinstellring von Hand dient, und einen Kipphebel, der wahlweise mit
einem der beiden Ringe im Eingriff steht. Ist der Umschaltring auf Handbedienung eingestellt, steht der
Kipphebel mit einer Steuerkurve zur Einstellung von Hand im Umschaltring im Eingriff. Ist jedoch der Umschaltring
in Automatik-Belichtungsstellung, wird der Kipphebel aus der Verbindung mit der Steuerkurve zur
Einstellung von Hand gelöst und kommt zum Eingriff mit der Steuerkurve zur Automatik-Blendeneinstellung im
Automatik-Blendeneinstellring. Ein Ring zur Betätigung
der Blendenlamellen wird entsprechend dem Drehwinkel des Kipphebels gedreht und stellt die Blendenlamellen
auf eine bestimmte Blende ein.
- 18 Pa tentansprüche:
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Claims (2)
- Patentansprüche:1/ Wechselobjektiv, insbesondere schraubbares Wechselobjektiv mit einer Vorrichtung zum Umschalten zwischen automatischer und Handbelichtungseinstellung, gekennzeichnet durcha) einen Automatik-Blendeneinstellring (2), der gleich- * zeitig mit einem am Kameragehäuse vorgesehenen Verbindungsring (lol) um die optische Achse des Wechselobjektivs drehbar ist,b) einen Automatik-Handbedienungs-Umschaltring (1), der von Hand um die optische Achse drehbar ist und gleichzeitig als Blendeneinsteilring bei Handbedienung di ent,c) einen Kipphebel (12), der parallel zur optischen Achse bewegbar ist und mit einer von zwei Steuerkurven (la,2a) zur Blendeneinstellung, die entweder im EE-Blendeneinstellring (2) oder im Automatik-Handbedienungs-Umschaltring (1) vorgesehen ist, im Eingriff steht,d) einen Blendenring (3)j dessen Drehwinkel durch den Kipphebel gesteuert ist,- 19 209848/0818e) eine Einrichtung (7j8j9s1o,13) zum Übertragen einer Vorspannkraft auf den Kipphebel, um ihn parallel zur optischen Achse zu bewegen, daß er der Steuerkurve zur Blendeneinstellung entweder im Automatik-Blendeneinstellring oder im Automatik-Handbedienungs-Umschaltring gegenüber steht, undf) eine Einrichtung (Ib, 8), um den Kipphebel (12) gegen die Vorspannkraft zu bewegen, daß er vom EE-Blendeneins'tellring (2) oder vom Automatik-Handbedienungs-Umschaltring (1) wegbewegt wird, und dann dem anderen Ring gegenüber steht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vorspannen eine Blattfeder (13) aufweist, deren eines Ende (13b) fest mit der Objektivfassung verbunden ist und an deren anderem Ende (13a) der Kipphebel (12) angebracht ist.3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vorspannen eine Schraubenfeder (13b) aufweist, die zwischen dem Kipphebel und der Objektivfassung angebracht ist.209848/0-818Le e rs e ite
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2222927B2 (de) | 1975-11-06 |
| JPS5115739B1 (de) | 1976-05-19 |
| US3765315A (en) | 1973-10-16 |
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