DE1067805B - Verfahren zum Herstellen von Acrylsaeurestern hoehermolekularer Alkohole durch Umestern des Acrylsaeuremethyl-bzw. Acrylsaeureaethylesters - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Acrylsaeurestern hoehermolekularer Alkohole durch Umestern des Acrylsaeuremethyl-bzw. AcrylsaeureaethylestersInfo
- Publication number
- DE1067805B DE1067805B DED22578A DED0022578A DE1067805B DE 1067805 B DE1067805 B DE 1067805B DE D22578 A DED22578 A DE D22578A DE D0022578 A DED0022578 A DE D0022578A DE 1067805 B DE1067805 B DE 1067805B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- acrylic acid
- transesterification
- molecular weight
- ester
- alcohol
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C69/00—Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
- C07C69/52—Esters of acyclic unsaturated carboxylic acids having the esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
- C07C69/533—Monocarboxylic acid esters having only one carbon-to-carbon double bond
- C07C69/54—Acrylic acid esters; Methacrylic acid esters
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C67/00—Preparation of carboxylic acid esters
- C07C67/03—Preparation of carboxylic acid esters by reacting an ester group with a hydroxy group
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C67/00—Preparation of carboxylic acid esters
- C07C67/08—Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C67/00—Preparation of carboxylic acid esters
- C07C67/48—Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
- C07C67/52—Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation
- C07C67/54—Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation by distillation
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Herstellung von Acrylsäureestern höhermolekularer Alkohole durch Umestern von Acrylsäuremethyl- bzw.
Acrylsäureäthylester mit einem höhermolekularen Alkohol nach den allgemein üblichen Umesterungsmethoden ist
bekannt und beispielsweise im Journal of the American Chemical Society, Bd. 66, 1944, S. 1203 bis 1207, sowie
in Organic Synthesis, Sammelband 3, 1955, S. 146 bis 148, beschrieben. Man gibt den höhermolekularen
Alkohol, den Acrylsäureester des niedermolekularen Alkohols sowie einen Umesterungskatarysator und ein
Stabilisierungsmittel in eine Destiüationsblase und destilliert durch eine auf die Blase gesetzte Destillationskolonne
das azeotrope Gemisch aus dem niedermolekularen Alkohol und dem Acrylsäureester des niedermolekularen
Alkohols ab. Will man den Acrylsäureester des höhermolekularen Alkohols rein erhalten, so muß man
für eine möglichst vollständige Umesterung sorgen, da die Abtrennung des höhermolekularen Alkohols von seinem
Acrylsäureester wegen der dicht beieinanderliegenden Siedepunkte beider Verbindungen schwierig ist. Die Umesterung
dauert deshalb auch bei Temperaturen oberhalb 100° C bis zu 10 Stunden und langer. Die letzten Anteile
des höhermolekularen Alkohols setzen sich nur langsam um. Da die Umesterung eine Gleichgewichtsreaktion ist,
muß man mit einem großen Überschuß an Acrylsäuremethyl- bzw. Acrylsäureäthylester arbeiten, z. B. mit
einem Molverhältnis höhermolekularer Alkohol zu Acrylsäuremethyl- bzw. Acrylsäureäthylester wie etwa 1: 2,5
bis 1:4, so daß größere Mengen Acrylsäureester längere
Zeit auf höhere Temperaturen erhitzt werden. Da die Acrylsäureester unter diesen Bedingungen polymerisieren
können, müssen vor allem Maßnahmen zur Vermeidung der Polymerisation ergriffen werden.
Zu diesem Zweck wird der völlige Ausschluß von Sauerstoff und der Zusatz von größeren Mengen Hydrochinon
sowie die Anwendung einer Destillationskolonne empfohlen, die nur eine geringe Flüssigkeitsmenge
zurückhält. Da die Polymerisation der Acrylsäureester in der Destillationskolonne trotzdem nicht völlig ausgeschlossen
werden kann, sollen sich die etwa gebildeten Polymeren daraus leicht entfernen lassen (vgl. C. E.
Rehberg, Journal of the American Chemical Society, B. 66, 1944, S. 1203 bis 1207). Nach dem Verfahren der
britischen Patentschrift 686 624 soll sich die Polymerisation der Acrylsäureester bei der Umesterung durch
einen mit Stickstoff verdünnten Sauerstoffstrom vermeiden lassen, der durch die Hydrochinon enthaltende
Reaktionsmischung geleitet wird. Schließlich wird in der deutschen Patentschrift 706 792 vorgeschlagen, nicht nur
die frei werdenden niedermolekularen Alkohole als Destillat, sondern auch die gebildeten Acrylsäureester
mit höhermolekularen Alkoholen während der Umsetzung als Flüssigkeiten zu entfernen. Dieses Verfahren hat den
Nachteil, daß dabei die Acrylsäureester der höher-
Verfahren
zum Herstellen von Acrylsäureestern
zum Herstellen von Acrylsäureestern
höhermolekularer Alkohole
durch Umestern des Acrylsäuremethyl-
durch Umestern des Acrylsäuremethyl-
bzw. Acrylsäureäthylesters
Anmelder:
Deutsche Solvay-Werke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Solingen-Ohligs, Keldersstr. 2
Dr. phil. Hans-Joachim Kiessling, Rheinberg {Rhld.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
as molekularen Alkohole in verunreinigter Form entstehen,
so daß man außer einem Reaktionsturm für die Umesterung noch eine zweite Vorrichtung für die Destillation
der rohen Acrylsäureester benötigt.
Es wurde nun gefunden, daß man die bei der Umesterung von Acrylsäuremethyl- bzw. Acrylsäureäthylester mit höhermolekularen Alkoholen auftretenden Schwierigkeiten dadurch in einfacher Weise beheben kann und zugleich zu einer besonders günstigen Nutzung des Rauminhaltes der Vorrichtung gelangt, indem man in eine Destillationsblase neben dem höhermolekularen Alkohol und einem Umesterungskatalysator nur einen Teil des zur vollständigen Umesterung erforderlichen Acrylsäureesters und Stabilisierungsmittels gibt und die ebenfalls mit dem Stabilisierungsmittel versetzte restliche Menge an.
Es wurde nun gefunden, daß man die bei der Umesterung von Acrylsäuremethyl- bzw. Acrylsäureäthylester mit höhermolekularen Alkoholen auftretenden Schwierigkeiten dadurch in einfacher Weise beheben kann und zugleich zu einer besonders günstigen Nutzung des Rauminhaltes der Vorrichtung gelangt, indem man in eine Destillationsblase neben dem höhermolekularen Alkohol und einem Umesterungskatalysator nur einen Teil des zur vollständigen Umesterung erforderlichen Acrylsäureesters und Stabilisierungsmittels gibt und die ebenfalls mit dem Stabilisierungsmittel versetzte restliche Menge an.
Acrylsäureester erst während der Destillation des aus frei werdendem Methyl- bzw. Äthylalkohol und Acrylsäuremethyl-
bzw. -äthylester bestehenden azeotropen Gemisches dem Reaktionsgefäß allmählich über die
Destillationskolonne zuführt. Bei einem insgesamt angewandten Molverhältnis höhermolekularer Alkohol zu
Acrylsäuremethyl- bzw. Acrylsäureäthylester von etwa 1:3 bis 1:4 werden die beiden Umsetzungsteilnehmer
nach dem Verfahren der Erfindung zunächst nur im Molverhältnis 1:0,5 bis 1:2,6, vorzugsweise 1 :1 bis 1: 2,
in die Destülationsblase gegeben. Der nachträglich durch die Destillationskolonne eingeführte, gleichfalls mit einem
Stabilisierungsmittel versetzte Acrylsäureester wirdzweckmäßigerweise vorgewärmt, damit bei der Zugabe größerer
Anteile der Destillationsvorgang nicht gestört wird. Ein
909· 640/422
3 4
besonders geeignetes Stabilisierungsmittel ist das Chin- hexanol-(l), 1,6 g Chinhydron und 0,5 g Schwefelsäure
hydron. besteht; das Verhältnis Alkohol zu Acrylsäureäthylester
Nach dem Verfahren der Erfindung geht man also entspricht also dem im Beispiel 1 angewandten Gesamtdavon
ab, den gesamten, in dem einschlägigen Schrifttum- verhältnis 1 : 3,2. Der Versuch und besonders die Devorschriften
immer wieder als notwendig bezeichneten 5 stillatabnahme wird ebenso wie im Beispiel 1 durchge-Überschuß
an niedermolekularem Acrylsäureester von führt, jedoch unterbleibt die Zugabe von weiterem Acrylvornherein
in das Reaktionsgefäß zu geben. Damit ändert säureäthylester während der Destillation des azeotropen
man an und für sich die Konzentrationsverhältnisse zu- Gemisches. Die Umesterung war wiederum nach 9 Stunungunsten
des gewünschten Acrylsäureesters. Daß man den beendet. Nach dem Abdestillieren des überschüssigen
trotzdem so verfahren kann, ohne eine Herabsetzung der io Acrylsäureäthylesters werden 63 g 97°/0iger Acrylsäure-Ausbeuten
in Kauf nehmen zu müssen, liegt daran, daß octylester erhalten, entsprechend einer 88°/oigen Aussich
durch das laufende Abdestillieren des Methanols bzw. beute, bezogen auf das eingesetzte 2-Äthylhexanol-(l).
Äthanols immer noch eine günstige Lage des Gleichge- Unter Berücksichtigung des wiedergewonnenen Acrylwichtes
aufrechterhalten läßt, wenn man die Umsetzung säureäthylesters beträgt die Ausbeute, bezogen auf den
in der beschriebenen Weise durchführt. Hierdurch wird 15 verbrauchten Acrylsäureäthylester, 78%.
die Polymerisationsgefahr in der Destillationskolonne Nach dem Beispiel 1 werden aber in der gleichen
durch das mit dem Acrylsäureester zugeführte Stabili- Umesterungsvorrichtung gegenüber dem Versuch 1
sierungsmittel herabgesetzt, und sie wird auch in der 83 — 61 ,,., , . ... . , , , ^ ...
Destillationsblase selbst vermindert, da sich nicht die ~ä~ = 36I" mehr Acrylsäure«ctylester hergestellt,
gesamte für die Umesterung erforderliche Menge an 20 Beisüiel 2 Acrylsäuremethyl- bzw. -äthylester während der langen ^
Umesterungszeit auf der Reaktionstemperatur befindet. 134 g 2-Äthylhexanol-(l) und 123 g Acrylsäuremethyl-
Außerdem besteht der Vorteil, daß man mit einer ester, entsprechend einem Molverhältnis Alkohol zu Ester
gegebenen Vorrichtung wegen des geringeren Raum- wie 1:1,39, werden mit 1,4 g Chinhydron und 1 g Schwe-
bedarfs für das Reaktionsgemisch mindestens 30 % mehr 25 feisäure in einer Umesterungsvorrichtung mit Destilla-
Acrylsäureester des höhermolekularen Alkohols als bei tionskolonne zusammengebracht. Bei einer Badtempe-
dem bisher üblichen Verfahren herstellen kann. ratur von 110 bis 125° C hat sich nach etwa 1 Stunde am
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele sowie Kopf der Destillationskolonne der Siedepunkt des azeo-
die nach bekanntem Verfahren durchgeführten Ver- tropen Gemisches aus Methanol und Acrylsäuremethyl-
gleichsversuche näher erläutert. 3° ester eingestellt, so daß mit der Destillatabnahme begonnen
werden kann. Während der Abnahme des azeo-
Beispiel 1 tropen Gemisches werden weitere 130 g Acrylsäure-
methylester, die auf 50 bis 55° C vorgewärmt sind und
100 g Acrylsäureäthylester, 65 g 2-Äthylhexanol-(l), 1,2 g Chinhydron als Stabilisierungsmittel enthalten,
entsprechend einem Molverhältnis von Alkohol zu Acryl- 35 durch die Destillationskolonne in das Reaktionsgefäß
säureester wie 1 : 2, 1 g Chinhydron als Stabilisierungs- eingeführt. Insgesamt werden also für die Umesterung
mittel und 0,5 g Schwefelsäure als Umesterungskataly- je Mol Alkohol 2,86 Mol Acrylsäuremethylester eingesetzt,
sator werden in eine Destillationsblase mit aufgesetzter Nachdem die Destillation des azeotropen Gemisches beKolonne
gegeben. Bei 650 bis 750 mm Quecksilberdruck endet ist, wird der Überschuß des Acrylsäuremethylwird
die Mischung unter Rückfluß erwärmt, bis sich am 4° esters abdestilliert. Anschließend destillieren entspre-Kopf
der Destillationskolonne der Siedepunkt des azeo- chend einer Ausbeute von 97 °/0, bezogen auf das eingetropen
Gemisches aus Äthanol und Acrylsäureäthylester setzte 2-Äthylhexanol-(l), 185,6 g 99%iger Acrylsäureeingestellt
hat, dann wird das Destillat am Kopf der octylester in die Vorlage über. Berechnet auf den verKolonne
entnommen. Die Destillation wird so geregelt, brauchten Acrylsäuremethylester, beträgt die Ausbeute
daß der bei der Umesterung frei werdende Äthylalkohol 45 an Acrylsäureoctylester 91 °/0.
entsprechend seiner Bildungsgeschwindigkeit als azeotro-
pes Gemisch mit Acrylsäureäthylester aus der Reaktions- Versuch 2
lösung entfernt wird. Während der Abnahme dieses 91 g 2-Äthylhexanol-(l) und 172 g Acrylsäuremethylazeotropen
Gemisches werden der Destillationsblase ester, entsprechend einem Molverhältnis Alkohol zu Ester
weitere 60 g Acrylsäureäthylester, welche mit Stabilisie- 5° wie 1: 2,86, werden mit 2,6 g Chinhydron und 1 g Schwerungsmittel
versetzt sind, durch die Kolonne zugeführt. feisäure in die Umesterungsvorrichtung des Beispiels 2
Insgesamt werden also 3,2 Mol des Äthylesters je Mol gebracht. Bei einer Badtemperatur von 110 bis 125° C
Alkohol eingesetzt. Nach der Beendigung der Um- wird das Reaktionsgemisch zunächst unter Rückfluß
esterung werden der überschüssige Acrylsäureäthylester erwärmt, bis sich am Kopf der Destillationskolonne der
und anschließend 84,5 g eines 98%igen Acrylsäureoctyl- 55 Siedepunkt des azeotropen Gemisches aus Methanol und
esters von einem als Rückstand verbleibenden Gemisch Acrylsäuremethylester eingestellt hat, und dann mit der
aus Katalysator und Polymeren abdestilliert. Dies ent- Destillatabnahme begonnen. Während der Abnahme des
spricht einer 90%igen Ausbeute, berechnet auf einge- azeotropen Gemisches wird kein weiterer Acrylsäuresetztes
2-Äthylhexanol-(l). Bezogen auf den verbrauch- methylester zugegeben. Nach Beendigung der Umten
Acrylsäureäthylester, also auf die insgesamt züge- 6o esterung und Abdestillieren des überschüssigen Acrylgebene
Menge abzüglich des als Destillat wiedergewon- säuremethylesters destillieren 124,5 g 98°/0iger Acrylnenen
Anteils, beträgt die Ausbeute an Acrylsäureoctyl- säureoctylester über. Die Ausbeute an Acrylsäureoctylester
80 °/o- ester, bezogen auf eingesetztes 2-Äthylhexanol-(l), beträgt
Versuch 1 95 °/0. Bezogen auf den verbrauchten Acrylsäuremethyl-.
, .. , . , , Tr , , 65 ester beträgt die Ausbeute an Acrylsäureoctylester 90 %.
Arbeitsweise nach einem bekannten Verfahren Gegenüber diesem Versuch 2 wird nach Beispiel 2 unter
Es wird dieselbe Destillationsvorrichtung wie im Bei- besserer Ausnutzung der Umesterungsvorrichtung eine
spiel 1 benutzt und diese zu Versuchsbeginn auch mit 184 —122 ™on/ 1 »1 j. u α ι ·· ^1
dem gleichen Volumen eines Umesterungsgemisches ge- um = 50<8 °/° erhohte MenSe Acrylsäureoctyl-
füllt, das aus 120 g Acrylsäureäthylester, 49 g 2-Äthyl- 70 ester hergestellt.
Claims (4)
1. Verfahren zum Herstellen von Acrylsäureestern höhermolekularer Alkohole durch Umestern des Acrylsäuremethyl-
bzw. Acrylsäureäthylesters mit einem höhermolekularen Alkohol in Gegenwart eines Umesterungskatalysators
und eines Stabilisierungsmittels in einer Destillationsblase mit aufgesetzter Destillierkolonne,
wobei der Acrylsäuremethyl- bzw. -äthylester im Überschuß im Verhältnis von etwa 3 bis 4 Mol
Ester je Mol Alkohol angewandt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man in die Destillationsblase den
höhermolekularen Alkohol, den Katalysator und nur einen Teil des zur vollständigen Umesterung erforderlichen
Acrylsäureesters und des Stabilisierungsmittels gibt und die ebenfalls mit Stabilisierungsmittel versetzte
restliche Menge des Acrylsäureesters erst während der Destillation des aus Methyl- bzw. Äthylalkohol
und Acrylsäuremethyl- bzw. Acrylsäureäthylester bestehenden azeotropen Gemisches allmählich
über die Destillationskolonne der Reaktionsmischung zuführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in die Destillationsblase Alkohol
und Acrylsäureester in einem Molverhältnis von 1: 0,5 bis 1: 2,6, vorzugsweise 1:1 bis 1: 2 gibt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Destillationskolonne
zugeführte Acrylsäureester vorgewärmt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Stabilisierungsmittel
Chinhydron zusetzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 706 792;
Journal of the American Chemical Society, Bd. 66, 1944, S. 1203 bis 1207;
Deutsche Patentschrift Nr. 706 792;
Journal of the American Chemical Society, Bd. 66, 1944, S. 1203 bis 1207;
Organic Synthesis, Sammelband 3,1955, S. 146 bis 148;
britische Patentschrift Nr. 686 624.
909 640/422 10.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED22578A DE1067805B (de) | 1956-03-20 | 1956-03-20 | Verfahren zum Herstellen von Acrylsaeurestern hoehermolekularer Alkohole durch Umestern des Acrylsaeuremethyl-bzw. Acrylsaeureaethylesters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED22578A DE1067805B (de) | 1956-03-20 | 1956-03-20 | Verfahren zum Herstellen von Acrylsaeurestern hoehermolekularer Alkohole durch Umestern des Acrylsaeuremethyl-bzw. Acrylsaeureaethylesters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067805B true DE1067805B (de) | 1959-10-29 |
Family
ID=7037503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED22578A Pending DE1067805B (de) | 1956-03-20 | 1956-03-20 | Verfahren zum Herstellen von Acrylsaeurestern hoehermolekularer Alkohole durch Umestern des Acrylsaeuremethyl-bzw. Acrylsaeureaethylesters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1067805B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6875888B2 (en) | 2000-05-29 | 2005-04-05 | Basf Aktiengesellschaft | Method for the production of esters of unsaturated carboxylic acids |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE706792C (de) * | 1937-10-14 | 1941-06-05 | Roehm & Haas G M B H | Verfahren zur Herstellung von hoeheren Erstern der Acrylsaeure, ihrer Homologen und Abkoemmlinge aus den entsprechenden niederen Estern und hoeheren Alkoholen |
| GB686624A (en) * | 1950-05-20 | 1953-01-28 | Standard Oil Dev Co | Improvements in or relating to the process for the preparation of unsaturated ester monomers |
-
1956
- 1956-03-20 DE DED22578A patent/DE1067805B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE706792C (de) * | 1937-10-14 | 1941-06-05 | Roehm & Haas G M B H | Verfahren zur Herstellung von hoeheren Erstern der Acrylsaeure, ihrer Homologen und Abkoemmlinge aus den entsprechenden niederen Estern und hoeheren Alkoholen |
| GB686624A (en) * | 1950-05-20 | 1953-01-28 | Standard Oil Dev Co | Improvements in or relating to the process for the preparation of unsaturated ester monomers |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6875888B2 (en) | 2000-05-29 | 2005-04-05 | Basf Aktiengesellschaft | Method for the production of esters of unsaturated carboxylic acids |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1932938C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Molybdäncarboxylaten | |
| DE1114472B (de) | Verfahren zur Herstellung von Benzoldicarbonsaeurealkylestern durch kontinuierliche Oxydation von Gemischen aus Xylol und Toluylsaeurealkylestern | |
| DE1468932B2 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von niedermolekularen aliphatischen acrylsaeureestern | |
| DE1000390C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von S-Acetyl-glutathion | |
| DE1643256B2 (de) | Verfahren zur herstellung von trioxan. zusatz zu p 15 43 390.6 | |
| DE1493316C3 (de) | Verfahren zur Stabilisierung von Acryl- und Methacrylsäure-Derivaten | |
| DE1067805B (de) | Verfahren zum Herstellen von Acrylsaeurestern hoehermolekularer Alkohole durch Umestern des Acrylsaeuremethyl-bzw. Acrylsaeureaethylesters | |
| DE1224283B (de) | Verfahren zur Rueckgewinnung von Borsaeure aus den Oxydationsgemischen der Fluessigphasen-oxydation von Kohlenwasserstoffen | |
| CH406189A (de) | Verfahren zur Gewinnung von reinen, ungesättigten, aliphatischen Nitrilen | |
| DE1643158C3 (de) | ||
| DE1002313C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Essigsaeure, Ameisensaeure und Formaldehyd durch katalytische Oxydation von Aceton | |
| DE1593405C (de) | ||
| DE1114177B (de) | Verfahren zur Herstellung von Milchsaeure | |
| DE2043689A1 (de) | Verfahren zum Entwässern von Essigsaure | |
| DE2023839C3 (de) | Verfahren zur Gewinnung von reinem Epichlorhydrin | |
| EP0028709A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von gamma-Chloracetessigsäurechlorid | |
| DE681961C (de) | Verfahren zur Herstellung von hochgliedrigen Lactonen mit mehr als 10 Kohlenstoffatomen im Lactonring | |
| DE555224C (de) | Verfahren zur Spaltung von Vinylestern organischer Saeuren | |
| DE2060329C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von substituierten Benzamiden | |
| DE490250C (de) | Verfahren zur Herstellung von Estern | |
| DE868153C (de) | Verfahren zur Herstellung von Estern ª‡,ª‰-ungesaettigter Carbonsaeuren | |
| DE1468667C3 (de) | Verfahren zur Oxydation von tert,-Butylalkohol zu alpha-Hydroxyisobuttersäure | |
| DE1668537C3 (de) | Verfahren zur Herstellung und Gewinnung von Carbonsäureestern | |
| DE1168408B (de) | Verfahren zur Herstellung von ª‰-Methylmercaptopropionaldehyd | |
| DE959278C (de) | Verfahren zur Herstellung von Nicotinsaeureestern bzw. von Nicotinsaeure |