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DE1060746B - Vorrichtung zum Handsteuern fuer Flugzeug-Abwehrgeschuetze - Google Patents

Vorrichtung zum Handsteuern fuer Flugzeug-Abwehrgeschuetze

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Publication number
DE1060746B
DE1060746B DEK31305A DEK0031305A DE1060746B DE 1060746 B DE1060746 B DE 1060746B DE K31305 A DEK31305 A DE K31305A DE K0031305 A DEK0031305 A DE K0031305A DE 1060746 B DE1060746 B DE 1060746B
Authority
DE
Germany
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angle
trailing
shaft
cam
weapon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK31305A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Kuhlenkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALFRED KUHLENKAMP DR ING
Original Assignee
ALFRED KUHLENKAMP DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALFRED KUHLENKAMP DR ING filed Critical ALFRED KUHLENKAMP DR ING
Priority to DEK31305A priority Critical patent/DE1060746B/de
Priority to CH4772257A priority patent/CH371363A/de
Publication of DE1060746B publication Critical patent/DE1060746B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/14Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns
    • F41G5/18Tracking systems for guns on aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sum Handsteuera für Flugzeag-Abwchrgeschtltze. Eine solche Handsteuerung besteht Im einfachsten Fall aus Rwei Handlfdern. Jedes dieser Handräder verändert die GeschnirxligkfJt einte Antriebes. Der eine dieser beiden Antriebe bewirkt laufend die Seitenrichtbewegung der Geschützlafette, und dear andere Antrieb bewirkt ebenso laufend die Hfihenrichtbewegung des Geschützes. Die Geschwindigkeiten de? Seiten- und Holicimcbtbcwegung verändern sich stetig, jede aber nach eigenen Gesetzen, so
Man hat, um die Tätigkeit des Bedtcnnngsmannes za erleichtern, bereits die beiden Steuerbewegungen in einem einzigen Handgriff zusammengefaßt, dessen Bewegung in einer Richtung auf die Seitendrehung der Lafette, dagegen die Bewegung desselben Handgriffes in einer zur ersten senkrechten Richtung auf dk HubenversteUung des r.cfchUttrorircs wirkt. Zu diesem Zweck wurde schon als Handgriff ein Steuerknüppel benutzt, der an einem Ende so gelagert ist, daB er in beiden Richtungen um das Läget schwenkbar ist. **
Der Bedienungsmann betätigt mittels dieses Steuerknüppels die beiden Antriebemotoren für das Geschütz nach Seite und Höhe so. dafi das Flugzeug in seinem Fernrohr stetig in Deckung mit seiner Abkocnmarke ist» Diese bekannte Knuppehlcuerung hat sich ab brauchbar erwiesen, solange die Flugxcuggeschwindigkciten »eh in gewissen Grenzen hielten, d.h. etwa bis 600km pro Stande. Bei größeren Flugzo^eschwindigkeiten werden jedoch die Anforderungen an die Tätigkeit des Bedteftungsmannes immer höher. Er hat nämlich bekanntlich dk Aufgabe, den Steuerknüppel nach zwei Richtungen hin {fur Seite und Hübe} laufend so za verstellen, daß die Schwwikgescowindigkeiten dor Waffe den voneinander verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten beim Verfolgen des Flugzeuge* entsprechen. Dieses Wink«%c*chwindig- as keilen ändern siel» aber mit zunehmenden FlugzeuggC4chwind%kciten in imroer stärkerem MaBe, to daß es für den Bedlenunpmann, insbesondere in de« Habe der ktlrzoten Sclentfcrnung (Wcchselpunkt) immer schwieriger und i-chlwßlkli unmöglich wird, dk Änderungen der Winkelgeschwindigkeiten noch richtig zu erfassen. Das bedeutet, daO bei großen Ftug^ettggeschwindigfceitefi bei Beibehaltung der Knuppelsteuerungea in der bekannten Art die Bedienung auf zwei Bedienungaleute verteilt werden mußte, von denen alsdann der eine die Steuerung mit dem SteuerknQppeJ for die Seite und der ander« ak Steuerung mit dem Steuerknüppel fur die Höbe übernehmen mOOtfi.
Es sind auch bereits Steuervorrichtungen bekannt, bei dcn«n von dem Bedienenfümann lediglich eine der beiden y> Komponenten, d. h. Höhen- oder Seitenwinke], gesteuert wird. Die zweite Komponente ergibt sich alsdann automatisch aüi der Sleuerbewegung, welche dk Bedienungsperson mit der Waffe ausführt, und den Beziehungen, die Vorrichtung zum Handsteuern
für Flugzeug-Abwehrgeschütze
Anmelder:
Dr.-Ing. Alfred Kuhlenkamp,
Braunschweig, Masdistr!42
Dr.-Ing. Alfred Kuhleokomp, Braunschweig,
ist ab Blinder genannt worden
zwischen den beiden Kompooenten and den Gesetzmäßigkeiten in der Flugebene beiteb*n. Hierbei wird abo die eine der beiden für die Steuerung der Waffe in Frage kommenden Komponenten von dein Bedienungsmann überhaupt nicht bedient.
Im Gcfcmati zu diesen bekannten Steuervorrichtungen erstreckt sich der Erfindungsgedanke auf eine sokhe Vorrichtung zum Handstcocrn, bei <to bewußt kein Unterschied iwadien der Bedienung der einen und der anderen Komponente durch den Bedienun^mann gentacht wird und bei der die Antntbfgeschwlndigkeiten für Seite und Hohe der Waffe auf Grund von Selbeobachtungen mittels einer mit de» Gesehfite bewegten Optik von I land einstellbar sind.
Die grundsStzliche Losung dee neuen Handsteuerung besteht erfindangsgemäB darin, daß ein selbsttätiges Rechengetriebe derartiger Ausbildung vorgesehen ist, daß der dareb Anvisieren und von Hand ans nachfühlendes EJtwefulicren der beiden Komponenten des Gesehflte-VersteUtriebesi ermittelte Winkel τ Jtvbdien der Flugebene und der Honzontalebcne nach dem Aufhören des Eingriff« von Hand durch eine In Abhängigkeit vom Hdhenwinkel γ betätigte Einnchtnßf, z. B. einen Karvenkörper. konstant gehalten wird, und daß zum Regeln der beiden Antriebe für liebe und Seite der Waffe ein an sich bekannter Steuerknüppel mit swei den Polarkoordinaten entsprechenden Bewegungsfreiheitsgraden vorgesehen ist, dessen einer Fretheitsgrad durch die Handsteuerung ständig beeinflußbar und dessen anderer Fretheitsgrad je nach Stellung eines Umschalte« entweder durch dk Handsteuerung beeinflußbar oder der Handsteuerung entzogen und selbsttätig vom Rechengetriebe bednfluSbar ist. Vorzugsweise ist hierbei bezüglich des Ständig beekfhiB-haren FrcihcitifljÄdc? des SteocrknOppcls seine Bewegungiriditung xwangläufig vorgegeben, wobM durch die CiTtJflc aex Auslenkung die Geschwindigkeiten, mit denen die Waffe osch Hübe und Seite geschwenkt wird, veränderbar sind und wobei besondere Getriebe xnr
3 4
selbsttätigen Aufteilung dieser resultierenden Bewegung der Breitenkreisebene steht senkrecht dazu, und der auf die Seiten- und Höhenrichtbewegung der Waffe vor- Geschwindigkeitsvektor der resultierenden Seitenwinkelgesehen sind. Weiterhin sind noch Übertragungsmittel geschwindigkeit in der Flugebene liegt auf dem unter dem vorhanden, welche die Bewegungsrichtung des Steuer- Winkel δ geneigten radialen Strich (Fig. 4). knüppeis über mechanische oder elektrische Einrichtungen 5 Bei der Erfindung ist davon Gebrauch gemacht, daß die in das Gesichtsfeld der Optik als drehbaren radialen Neigung der Flugebene ^ zur Horizontalebene, d. h. der Strich übertragen. Winkel τ für den gesamten geradlinigen Flugweg konstant
Dieser neuen Steuerung hegt folgende geometrische ist oder daß — umgekehrt — die Flugebene richtig beBetrachtung zugrunde: stimmt worden ist, wenn bei einem geradlinigen Flugweg
Durch einen geradlinigen Weg des Flugzeuges, der in io dieser Winkelt der Flugebene als Konstante erscheint, gleichbleibender Höhe oder geneigt verlaufen kann, läßt Der Neigungswinkel der Flugebene liegt in dem bereits
sich, wie Fig. 1 zeigt, eine Ebene $ hindurchlegen, die erwähnten rechtwinkligen sphärischen Dreieck M0M0'N, üblicherweise mit » Flugebene *■ bezeichnet wird. in dem auch der scheinbare Flugrichtungswinkel δ hegt.
In Fig. 1 sind M und W Punkte auf dem Zielweg, der Es bestehen somit zwischen diesen Winkeln und dem in der Höhe h = MM' verläuft. Im Mittelpunkt O der 15 Seiten winkel σ μ und dem Höhen winkel γΜ bestimmte Kugel ist der Geschützstandort zu denken. Der Punkt M sphärische Beziehungen.
auf dem Flugweg erscheint dem in O stehenden Be- Der Steuerknüppel wird in einer mit einem Führungs-
dienungsmann unter dem Höhenwinkel γ μ und dem schlitz versehenen Scheibe geführt, wobei dieser Führungs-Seitenwinkel ν μ von der Null-Richtung NO aus zählend. schütz über mechanische bzw. elektrische Elemente mit Der Meßpunkt M des Flugweges erscheint auf der um 20 einer in der Optik des Fernrohres drehbar angeordneten den Beobachter zu denkenden Kugel in dem Punkt M0. Scheibe verbunden ist, auf der sich ein radial verlaufender Die Seitenrichtung zum Punkt M' in der Horizontal- Strich, wie in Fig. 2 gezeigt, befindet. Hierdurch ergibt sich, ebene £ erscheint auf der Kugel als Punkt M0'. Auf der daß jede Drehung der Scheibe als Drehung des radialen Kugeloberfläcke entsteht somit ein rechtwinkliges sphäri- Striches im Gesichtsfeld der Optik erscheint. Da bei der sches Dreieck M0M0N, dessen Seiten der Bogen M0M0 25 richtigen Einstellung des radialen Striches die Flugzeug- = Höhenwinkel γΜ und der Bogen M0N = Seiten- längsachse mit dem Strich in Deckung stehen muß, ergibt winkel σ μ sind. Die Flugzeuglängsachse liegt auf dem sich dadurch eine Anweisung für den Bedienungsmann für wahren Flugweg MW, sie erscheint dem Beobachter im die Verstellung der mit dem Steuerknüppel verbundenen Punkt M0 auf dem durch JV gehenden Größtkreis (»Flug- Scheibe. Ein zweites Kriterium für die Richtigkeit seiner ebenen g). Im Gesichtsfeld des Fernrohres erscheint dem 30 Einstellung ist, daß der aus dem Winkel δ und dem Höhen-Beobachter das Flugzeug, wie in Fig. 2 dargestellt, so, winkel γ zu berechnende Neigungswinkel τ der Flugebene daß die Flugzeuglängsachse um den Winkel δ nach Fig. 1 konstant sein muß. Sind diese Bedingungen erfüllt, kann zur Senkrechten geneigt ist. Den Winkel δ bezeichnet man rückwärts aus dem somit bekannten konstanten Neigungsais »scheinbare Flugrichtung«. Er ändert sich von einem winkel τ und dem durch das laufende Verfolgen des Kleinstwert bei unendlich von fern kommendem Ziel 35 Zieles bekannten Höhenwinkel γ der Winkel ö berechnet über δ = 90° im Wechselpunkt W (Fig. 1) bis zu einem und entsprechend diesem die mit dem Steuerknüppel Größtwert für unendlich entfernt gehendes Ziel. Der verbundene Scheibe gedreht werden, so daß bei der Winkel δ gibt aber gleichzeitig das jeweilige Verhältnis weiteren Verfolgung des Zieles die Schwenkrichtung des zwischen den Winkelgeschwindigkeiten nach dem Seiten- Steuerknüppels dem Bedienungsmann vorgeschrieben und dem Höhenwinkel an. 40 wird. Es wird durch nachgeschaltete mechanische Ge-
Wie in Fig. 3 dargestellt, ändert sich im Punkt M0 die triebeelemente der Ausschlag des Steuerknüppels in der Höhenwinkelgeschwindigkeit in Richtung des durch M0 Schlitzführung der Scheibe laufend in die beiden rechtgehenden Meridians M0M0 und die Seitenwinkel- winkligen Komponenten zerlegt (Fig. 4), die die Seitengeschwindigkeit in der durch M0 gehenden Breitenkreis- winkelgeschwindigkeit in der Breitenkreisebene und die ebene M0 P0. Die resultierende Geschwindigkeit ergibt sich 45 Höhenwinkelgeschwindigkeit im Meridian bedeuten. Die durch Zusammensetzung der beiden Komponenten als eine Komponente dient unmittelbar zur Verstellung des Größe M0Q0. Diese resultierende Geschwindigkeit liegt Höhenwinkelantriebes, die andere mittelbar über ein auf dem Größtkreis JVM0 und schließt mit dem Meridian Rechengetriebe zur Verstellung des Seitenwinkelgetriebes. den Winkel δ ein. Es ist also M0R0 die Höhen winkel- Die Scheibe zur Einstellung des Steuerknüppels ist
geschwindigkeit ωγ, M0P0 die Seitenwinkelgeschwindig- 50 nicht nur, wie erwähnt, mit der Optik verbunden, wo sie keit in der Breitenkreiseberie ωι}" und M0Q0 die Seiten- einen radialen Strich verdreht, sondern gleichzeitig mit winkelgeschwindigkeit in der Flugebene ω,,'. Aus der einem Rechengetriebe, das aus dem Winkel <5 und dem Seitenwinkelgeschwindigkeit in der Breitenkreisebene ωα" laufend gemessenen Höhenwinkel γ den Neigungswinkel τ berechnet sich die Seitenwinkelgeschwindigkeit ωα in der der Flugebene berechnet. Dabei ist die Anordnung so Horizontalebene (M0P0) nach der Beziehung 55 gewählt, daß einerseits der Winkel τ in der erwähnten
Weise berechnet wird, daß andererseits aber umgekehrt
ω,, = Oi1'' · cos γ. aus dem konstanten Winkel τ und dem Höhenwinkel γ
der Flugwinkel δ berechnet wird und danach die Scheibe
Ist somit die Größe der Seitenwinkelgeschwindigkeit in mit dem Führungsschlitz verstellt werden kann, der Flugebene to,! = ^o(?o und der Richtungswinkel δ 6o Solange das Rechengetriebe noch nicht eingeschaltet bekannt, so ist damit auch die Höhenwinkelgeschwindig- ist, kann der Steuerknüppel in allen Richtungen beliebig keit M0R0 und die Seitenwinkelgeschwindigkeit M0 P0 geschwenkt und gedreht werden, um die beiden Antriebsbzw. M0P0 bekannt. geschwindigkeiten für Seite und Höhe der Waffe will-Um die Bewegungsrichtung, in der der Bedienungs- kürlich einzustellen. Dabei nimmt der Steuerknüppel die mann den Steuerknüppel auslenken soll, vorschreiben zu 65 Scheibe mit. Wenn aber das Rechengetriebe eingeschaltet können, muß deshalb der Winkel δ bestimmt werden. ist, stellt es selbsttätig die Scheibe in die jeweils erforder-Im Gesichtsfeld (Fig. 2) des Fernrohres fällt der Ge- liehe Lage ein. Der Bedienungsmann kann dann den schwindigkeitsvektor der Höhenwinkelgeschwindigkeit Steuerknüppel nur noch in der einen Ebene schwenken, mit der Senkrechten (Meridian) zusammen, der Ge- die durch die Lage des Schlitzes der Scheibe vorgeschrieben schwindigkeitsvektor der Seitenwinkelgeschwindigkeit in 70 ist. Da aber nach dem oben Gesagten das Rechengetriebe
den Schlitz der Scheibe stets in Stellungen bringt, bei hängt jedoch noch von dem Höhenwinkel γ ab. Deshalb
denen die Rohrerhöhung des Geschützes und die Seiten- wird die Verschiebung der Führungsschiene 8 durch eine
drehung der Lafette eine Nachführung in der einmal Zahnstange 18 über das Ritzel 19 auf die Welle 20 eines
ermittelten, durch die gerade Flugbahn und den Geschütz- Kurvenkörpers 21 übertragen, der die Drehung seiner
ort gehenden Ebene ergeben, bleibt dabei dem Be- 5 Welle mitmacht und außerdem durch eine Nut 22 auf
dienungsmann nur übrig, durch Schwenken des Knüppels dieser verschiebbar ist. Der Kurvenkörper 21 wird von
in dem Schlitz der Scheibe die Nachführungsgeschwindig- einem Bügel 23 umfaßt, der durch eine Wandermutter 24
keit in dieser einen Ebene zu regeln. Die Vorrichtung wirkt von dem Gewinde 25 einer Welle 26 verschoben wird. Da
demnach wie ein Lineal, dessen Lage fortwährend vom diese Welle 26 mechanisch mit dem Höhenwinkel γ des
Rechengetriebe verändert wird, damit sich der Be- io Geschützes gekuppelt ist, wird durch die entsprechend
dienungsmann auf eine einzige Beobachtung beschränken gewählte Form des Kurvenkörpers 21 der Einfluß des
kann. Die fortwährende Veränderung des als Lineal Höhenwinkels γ nach der Beziehung ω,, = ωϋ" · cos γ
wirkenden Schlitzes der Scheibe entspricht dabei einer (s. o.) berücksichtigt, indem auf dem Kurvenkörper 21
unverändert geradlinigen Bewegung des Zieles im Raum. ein Abtaster 27 unter der Wirkung einer Feder 28 den
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele nach dem 15 Wert der Seitenwinkelgeschwindigkeit der Lafette ab-
Erfindungsgedanken dar. tastet und in einer nicht gezeichneten Weise auf den
Fig. 1 bis 4 sind geometrische Darstellungen zur bereits Antrieb überträgt.
vorerwähnten Erläuterung der mathematischen Be- Die Verschiebung der zweiten Führungsschiene 9 wird
Ziehungen; durch die Zahnstange29 und das Ritzel30 so auf den
Fig. 5 ist ein schematisches Schaubild einer erfindungs- 20 Antrieb für die Geschützerhöhung übertragen, daß die
gemäßen Vorrichtung; Stellung dieser zweiten Führungsschine 9 unmittelbar die
Fig. 6 zeigt ein elektrisches Schaltbild zu der Vor- Höhen winkelgeschwindigkeit angibt. Daher zeigt die als
richtung; Resultierende aus den Stellungen der beiden Führungs-
Fig. 7 zeigt einen Vertikalschnitt durch die auto- schienen 8 und 9 gebildete Winkelstellung des Schützes 10
matische Schaltkupplung; 25 der Scheibe 11 unmittelbar den Winkel an, der nach
Fig. 8 ist ein Vertikalschnitt durch das Schaltelement Fig. 4 zwischen der Höhenwinkelgeschwindigkeit und der
der Kupplung nach Fig. 7, und Seitenwinkelgeschwindigkeit in der Flugebene ωJ hegt.
Fig. 9 stellt eine Draufsicht auf den Grob- und Fein- Dieser Winkel ist in Fig. 2 mit δ bezeichnet. Die Welle 17
schalter gemäß Fig. 8 dar. stellt sich über das Nachlaufwerk 15 immer auf denselben
Der Steuerknüppel 1 ist bei 2 allseitig schwenkbar 30 Winkel δ ein. Die Welle 17 treibt mit ihrer Verlängerung gelagert und endet in einer Griffkugel 3 (Fig. S). Er 31 die in der Einleitung erwähnte Strichmarke im Gebewegt sich in dem geradlinigen Schlitz 4 einer Führung 5 sichtsfeld des Zielfernrohres an (Fig. 2).
und darüber in dem senkrecht zum ersten Schlitz 4 ge- Ist mit der Optik noch eine an sich bekannte Rechenrichteten Schlitz 6 einer zweiten Führung 7. Die erste einrichtung zur selbsttätigen Berechnung der jeweiligen Führung 5 befindet sich starr an einer zu ihr senkrechten 35 Vorhaltwerte der Waffe zur Bekämpfung von beweglichen Führungsschiene 8 und kann nur in Richtung dieser Zielen, z. B. von Luftfahrzeugen, verbunden, so können Führungsschiene verschoben werden. Entsprechend be- die in der Recheneinrichtung der Handsteuerung erfindet sich die zweite Führung 7 an einer zu ihr senk- mittelten Winkelwerte δ und τ sowie gegebenenfalls auch rechten Führungsschiene 9 und kann nur in deren noch andere Winkelwerte durch Übertragen dieser Werte Richtung verschoben werden. Die Schwenkungen des 40 in den Vorhaltrechner der Optik dazu dienen, die AbSteuerknüppels 1 werden daher nach zwei zueinander kommpunkte der Waffe laufend zu berechnen und in der senkrechten Komponenten in Parallel verschiebungen der Optik kenntlich zu machen.
beiden Führungsschienen 8 und 9 zerlegt. Die eine Die Bewegung des Steuerknüppels 1 darf also beim Schiene 9 gibt die Höhenwinkelgeschwindigkeit und die Auffassen des Zieles und beim Einsteuern der erforderandere Schiene 8 die Seitenwinkelgeschwindigkeit in der 45 liehen Folgegeschwindigkeiten in keiner Weise einge-Breitenkreisebene an. schränkt sein, damit der Bedienungsmann zunächst durch
Ferner geht der Steuerknüppel 1 durch einen Schlitz 10, willkürliche Wahl der Richtgeschwindigkeiten das Ziel
der sich geradlinig radial in einer drehbaren Scheibe 11 möglichst rasch mit der radialen Strichmarke in der
erstreckt. Der Steuerknüppel 1 wird daher diese Scheibe Optik zur Deckung bringen kann. Diese Bewegungs-11 drehen, wenn er nicht nur in der Richtung der zu- 50 freiheit verschafft sich der Bedienungsmann dadurch, daß
fälligen Lage des Schlitzes 10 geschwenkt wird. Die er auf einen in Fig. 5 nicht dargestellten Druckknopf
Scheibe 11 greift mit ihrem Zahnkranz 12 in ein Zwischen- drückt, der zweckmäßig an der Oberseite der Griffkugel 3
zahnrad 13 ein, und dieses greift in das Stellrad 14 eines des Steuerknüppels 1 angebracht ist. Dadurch wird
Nachlaufgetriebes ein, das hier als Ganzes mit 15 be- bewirkt, daß das Nachlaufwerk 15 elektrisch mit dem zeichnet ist und später im einzelnen beschrieben wird. 55 Motor 16 verbunden ist, um die obenerwähnte Nachlauf-
Dieses Nachlaufwerk 15 schaltet einen Motor 16 immer bewegung dieses Motors zu steuern. Gleichzeitig ist ein
dann ein, wenn die Winkelstellung der Motorwelle 17 von zweites Nachlaufwerk 32, das weiter unten beschrieben
der Winkellage des Stellrades 14 abweicht. Die Drehung wird und zur erfindungsgemäßen Vorsteuerung dient,
der Scheibe 11 wird winkelgetreu auf die Drehung der elektromagnetisch in seiner Lage festgehalten, so daß es Welle 17 übertragen, da die Übersetzung zwischen der 60 zunächst unwirksam bleibt.
Scheibe 11 und dem Stellrad 14 den Wert 1 : 1 hat. Sobald der Bedienungsmann das Ziel aufgefaßt und die
Die bisher beschriebenen Teile arbeiten beim Auffassen Nachführungsgeschwindigkeiten für den Augenblick
des Zieles und beim Einsteuern folgendermaßen: richtig eingesteuert hat, läßt er den Druckknopf am
Die Verschiebung der Führungsschiene 8 wird durch Steuerknüppel 1 los, um die erfmdungsgemäße Vorein Kurvenkörpergetriebe, das später noch im einzelnen 65 steuerung in Betrieb zu setzen, die ihm einen Teil der
beschrieben wird, auf den Antrieb für die Lafettendrehung Arbeit abnimmt. Diesem Zweck dienen folgende Teile
übertragen. Die Stellung dieser Schiene 8 gibt unmittelbar nach Fig. 5 :
die Seitenwinkelgeschwindigkeit in der Breitenkreisebene Die Motorwelle 17 verschiebt durch ein Gewinde 33
an (Fig. 3). Die Drehgeschwindigkeit der Lafette (Seiten- eine Wandermutter 34. Daher gibt die Stellung dieser winkelgeschwindigkeit in der Horizontalebene, Fig. 3) 70 Wandermutter 34 in Richtung der Welle 33 unmittelbar

Claims (10)

  1. 7 8
    den Wert des vorhin genannten Winkelst an (Fig. 2). Sobald der Bedienungsmann den Druckknopf 43 los-Die Wandermutter 34 verschiebt durch einen Bügel 35 läßt, wird das Relais 44 stromlos, wodurch der Umschalter einen Kurvenkörper 36 auf seiner Welle 37. Der Kurven- 45 den Motor 16 an die Umschaltkontakte 48 des zweiten körper 36 ist auf der Welle 37 durch eine Nut 38 so Nachlaufwerks 32 legt und gleichzeitig der Umschalter 46 geführt, daß er zwar in der Längsrichtung der Welle 37 5 den Kupplungsmagneten 50 des zweiten Nachlauf werks 32 verschoben werden kann, aber deren Drehung mitmacht. stromlos macht, während er den Kupplungsmagneten 49 Die Welle 37 wird durch eine nicht gezeichnete me- des ersten Nachlaufwerks 15 einschaltet. Dadurch wird chanische Verbindung von dem Höhenrichtgetriebe des die Welle 17 mit dem Stellrad 14 starr gekuppelt und Geschützes mit gleichbleibender Übersetzung angetrieben. andererseits das nun auf den Motor 16 wirkende zweite Bezeichnet man den Höhenwinkel des Geschützes mit γ, ίο Nachlaufwerk 32 freigegeben. In diesem Zustand arbeitet so wird der Kurvenkörper 36 seine Winkelstellung stets die erfindungsgemäße Vorsteuerung durch zwangläufiges entsprechend dem Winkel γ einnehmen. Der Kurven- Einstellen des den Steuerknüppel 1 führenden Schlitzes 10. körper 36 ist nach der Beziehung cos τ = sin δ · cos γ aus- Bei Stromlosigkeit ist die selbsttätige Steuerung außer gebildet, wobei τ der konstante Neigungswinkel der Flug- Betrieb. Wird in einem solchen Fall der Steuerknüppel 1 ebene (Fig. 1 und 3) durch den zugehörigen Radius an 15 verstellt, so folgt die Nachlaufeinrichtung 15 nicht. Es jedem Punkt der Oberfläche ist. Dieser dem Winkel r muß daher dafür gesorgt werden, daß der synchrone Lauf entsprechende Radius wird durch den Abtaster 39 abge- wiederhergestellt wird, wenn die Stromversorgung betastet, der von einer Feder 40 an den Kurvenkörper 36 ginnt. Aus diesem Grund muß die Übersetzung zwischen gedrückt wird. Der Abtaster 39 verschiebt eine Zahn- der geschlitzten Scheibe 11 und dem Stellrad 14 den stange 41, die in das Stellrad 42 des zweiten Nachlauf- 20 Wert 1 : 1 haben, weil sonst die Winkelbeziehung zwischen werks 32 eingreift. Auch dieses Nachlaufwerk 32 soll diesen beiden nicht eindeutig ist. Wie es erreicht wird, später im einzelnen beschrieben werden. Es bewirkt, nach- daß das Nachlaufwerk wieder seine richtige Stellung eindem der Bedienungsmann den (erst in Fig. 6 gezeichneten) nimmt, sobald die Stromversorgung wiederhergestellt ist, Druckknopf 43 an der Griffkugel 3 des Steuerknüppels 1 wird an Hand der Fig. 7 erklärt.
    losgelassen hat, daß nunmehr der Motor 16, dessen 25 Mit dem Stellrad 14 ist gemäß Fig. 7 eine Scheibe 52, Welle 17 durch ihre Drehung den Betrag des Winkels <5 die einseitig über das Stellrad 14 hinausragt und an dieser angibt, eingeschaltet wird, sobald der vom Abtaster 39 Seite den Halter 53 für einen Bolzen 54 trägt, verbunden, ermittelte Winkel τ von dem Wert abweicht, den er beim Dieser Halter 53 ist in Fig. 8 im Schnitt zu erkennen. Der Loslassen des Druckknopfes hatte. Durch das Loslassen Bolzen 54 ist in einer Bohrung des Halters 53 verschiebbar des Druckknopfes 43 wurde zugleich das erste Nachlauf- 3° und wird von einer Feder 55 mit seiner Spitze in eine Verwerk 15 elektrisch abgeschaltet, jedoch bleibt das zweite tiefung der Schaltwippe 56 gedrückt, die gegenüber der Nachlaufwerk 32 eingeschaltet. Dieses zweite Nachlauf- Spitze des Bolzens 54 auf der Spitze einer Stellschraube 57 werk 32 steuert den Motor 16 so, daß er den Kurven- mit einer Vertiefung gelagert ist, so daß sie um die Schraukörper 36 derart verschiebt, daß der Winkel r konstant benspitze kippen kann. An den Enden der Wippe 56 bebleibt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Winkel δ 35 finden sich die Kontaktstücke 58, 59, die abwechselnd ihre am Motor 16 stets so eingestellt wird, wie es bei dem von Gegenkontakte 60, 61 berühren, und zwar je nach der der Welle 37 gelieferten Wert γ notwendig ist, um den Neigungsrichtung der Wippe 56. Bereits eine sehr geringe Winkel r konstant zu halten. seitliche Verschiebung des Bolzens 54 gegenüber der
    Der so immer nachgesteuerte Winkel <5 wird aber Schraube 57 wird entweder den Kontakt 58, 60 oder den wegen der jetzt starren Kupplung zwischen der Welle 17 40 Kontakt 59, 61 schließen und so den Motor 16 umsteuern, und dem Stellrad 14 auf die Lage des Schlitzes 10 über- Diese Kontaktwippe stellt das Feinsystem des Nachlauftragen und somit dem Bedienungsmann aufgezwungen, Werkes dar. Bei größeren Auslenkungen des Bolzens 54 der dann nur noch die Gesamtgröße der Folgegeschwindig- gleitet dieser aus seiner Rast an der Wippe 56 heraus und keit entsprechend Fig. 3 nachregeln kann. schließlich von der Wippe herunter. Das kann bei Strom-
    Das Schaltbild Fig. 6 zeigt den Motor 16, der den Win- 45 losigkeit vorkommen. Damit bei neuer Stromversorgung kel δ einzustellen hat, den am Steuerknüppel sitzenden der Bolzen 54 wieder in die Rast der Wippe 56 zurück-Druckknopf 43, weiter ein Relais 44, das die beiden Um- geführt wird, ist er in einer Gabel 62 geführt, die um schalter 45 und 46 mechanisch betätigt. Mit 47 sind die einen Stift 63 auf einer mit der Welle 17 starr gekuppelten Umschaltkontakte des ersten Nachlauf werks 15 und mit Platte 64 schwenkbar gelagert ist. Das innere Ende dieser 48 sind die Umschaltkontakte des zweiten Nachlauf- 5« Gabel trägt eine Kontaktfeder 65, die je nach der Auswerks 32 bezeichnet. 49 ist der Kupplungsmagnet des lenkungsrichtung einen der auf der Platte 64 sitzenden ersten Nachlaufwerks 15, und 50 ist der Kupplungsmagnet Kontakte 66 oder 67 berührt. Diese Kontakte sind so gedes zweiten Nachlauf werks 32. 51 ist das speisende Gleich- schaltet, daß sie bei Wiederkehr des Stromes den Bolzen 54 Stromnetz. in entgegengesetzter Richtung wieder in die Gabel 62
    Bei Betätigen des Druckknopfes 43 zum Auffassen und 55 und dann in die Rast der Wippe zurückführen, indem sie
    Einsteuern des bewegten Zieles wird das Relais 44 ein- den Motor 16 auf entsprechende Drehrichtung schalten,
    geschaltet. Dieser Zustand ist im Schaltbild Fig. 6 dar- Die Welle 17 ist in der festen Grundplatte 68 gelagert
    gestellt. Bei angezogenem Relais 44 ist der Kupplungs- und trägt den mit einer Erregerwicklung 69 versehenen
    magnet 49 des ersten Nachlaufwerks 15 stromlos, daher Topfmagneten 70, der die Scheibe 52 mit dem Stellrad 14
    besteht zwischen der Welle 17 und dem Stellrad 14 in 60 anzieht. Wenn der Magnet nicht erergt ist, schleift die
    diesem Zustand keine mechanische Verbindung. Dagegen Scheibe 52 auf ihm, ohne mitgenommen zu werden,
    ist der Kupplungsmagnet 50 des zweiten N achlauf werks 32
    erregt, so daß dessen Führungsteil mit dem Folgeteil
    fest gekuppelt ist und beide miteinander vom Abtaster 39 Patentansprüche:
    verstellt werden. Daher verändern die Kontakte 48 ihre 65
    Stellung nicht; sie sind überdies durch den Umschalter 45 !.Vorrichtung zum Handsteuern für Flugzeug-
    vom Motor 16 getrennt. Wirksam und an den Motor 16 Abwehrgeschütze, bei der die Antriebsgeschwindig-
    angeschlossen sind jetzt nur die Kontakte 47, die den keiten für Seite und Höhe der Waffe auf Grund von
    Motor je nach der Abweichung des ersten Nachlauf- Zielbeobachtungen mittels einer mit dem Geschütz
    werks 15 vorwärts oder rückwärts laufen lassen. 70 bewegten Optik von Hand einstellbar sind, dadurch
    gekennzeichnet, daß ein selbsttätiges Rechengetriebe derartiger Ausbildung vorgesehen ist, daß der durch Anvisieren und von Hand aus nachführendes Einregulieren der beiden Komponenten des Geschütz-Verstelltriebes ermittelte Winkel τ zwischen der Flugebene und der Horizontalebene nach dem Aufhören des Eingriffs von Hand durch eine in Abhängigkeit vom Höhenwinkel γ betätigte Einrichtung, z. B. Kurvenkörper (36), konstant gehalten wird und daß zum Regehi der beiden Antriebe für Höhe und Seite der Waffe ein an sich bekannter Steuerknüppel mit zwei den Polarkoordinaten entsprechenden Bewegungsfreiheitsgraden vorgesehen ist, dessen einer Freiheitsgrad durch die Handsteuerung ständig beeinflußbar und dessen anderer Freiheitsgrad je nach Stellung eines Umschalters entweder durch die Handsteuerung beeinflußbar oder der Handsteuerung entzogen und selbsttätig vom Rechengetriebe beeinflußbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bezüglich des ständig beeinflußbaren Freiheitsgrades die Bewegungsrichtung des Steuerknüppels (1) zwangmäßig vorgegeben ist, wobei durch die Größe der Auslenkung die Geschwindigkeiten, mit denen die Waffe nach Höhe und Seite geschwenkt wird, veränderbar sind, und daß Getriebe (8, 18, 19, 21, 24 bzw. 29, 30) zur selbsttätigen Aufteilung dieser resultierenden Bewegung auf die Seiten- und Höhenrichtbewegung der Waffe vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Übertragungsmittel vorhanden sind, die die Bewegungsrichtung des Steuerknüppels(l) über mechanische oder elektrische Einrichtungen in das Gesichtsfeld der Optik als drehbaren radialen Strich übertragen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Optik noch eine an sich bekannte Recheneinrichtung zur selbsttätigen Berechnung der jeweiligen Vorhaltwerte der Waffe verbunden ist und daß die in der Recheneinrichtung der Handsteuerung ermittelten Winkelwerte δ und r sowie der in der Flugebene gemessene Seitenwinkel σ' in den Vorhaltrechner der Optik übertragbar sind, um die Abkommpunkte der Waffe laufend zu berechnen und in der Optik kenntlich zu machen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Scheibe (11), die den Steuerknüppel (1) mit einem radialen Schlitz (10) umfaßt und um eine durch den Lagerpunkt (2) des Knüppels (1) verlaufende Drehachse von elektrischen Nachlaufwerken (15, 32) drehbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Umschalter für die Nachlaufwerke (15,32) ein Druckknopf (43) vorgesehen ist, der an der Griffkugel (3) des Steuerknüppels (1) angebracht ist, wobei eine derartige Schaltung vorhanden ist, daß beim Loslassen des Druckknopfes (43) das erste Nachlaufwerk (15) elektrisch abgeschaltet, jedoch das zweite Nachlaufwerk (32) eingeschaltet wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Drehung der Scheibe (11) ein Kurvenkörper (36) dient,, der nach zwei Koordinaten, und zwar einerseits durch den Höhenwinkel γ und andererseits durch den Winkel der scheinbaren Flugrichtung δ verstellt wird, und daß der Kurvenkörper (36) die einem Winkelwert entsprechende Größe seiner dritten Koordinate auf das Nachlaufwerk (32) überträgt, das Abweichungen dieser dritten Koordinate von dem konstant zu haltenden Winkel τ als Steuerimpulse auf einen Motor (16) überträgt, der den Kurvenkörper (36) entsprechend dem Winkel der scheinbaren Flugrichtung δ verstellt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der allseitig schwenkbar gelagerte Steuerknüppel (1) außer in dem Schlitz (10) der Scheibe (11) noch in dem geradlinigen Schlitz (4) einer Führung (5) und in einem senkrecht zum Schlitz (4) angeordneten zweiten Schlitz (6) einer Führung (7) bewegbar ist, daß die Führung (5) starr an einer zu ihr senkrechten Führungsschiene (8) liegt, die nur eine Verschiebung der Führung (5) in ihrer Richtung ermöglicht, daß die Führung (7) ebenfalls an einer zu ihr senkrechten Führungsschiene (9) liegt und nur in ihrer Richtung verschiebbar ist, wobei die Schiene (9) auf den Lafettenantrieb für Höhe und die Schiene (8) über ein Kurvenkörpergetriebe (18 bis 27) auf den Lafettenantrieb für Seite wirkt.
  9. 9. Vorrichtung nach Ansprache, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kurvenkörpergetriebe (18 bis 27) die Verschiebung der Schiene (8) auf die Welle (20) des Kurvenkörpers (21) wirkt, der durch eine Gewindespindel (25), die mechanisch mit dem Höhenwinkel γ des Geschützes gekuppelt ist, verschoben wird, wodurch ein auf dem Kurvenkörper (21) liegender Abtaster (27) den Wert der Seitenwinkelgeschwindigkeit der Lafette abtastet und auf den Seitenantrieb der Waffe überträgt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Nachlaufwerke (15 bzw. 32) über den Motor (16) eine Welle (31 bzw. 17) antreibt, die einerseits die Strichmarke im Gesichtsfeld der Optik verdreht und andererseits über mechanische Mittel (33, 34, 35) einen Kurvenkörper (36) auf seiner Welle (37) lediglich in deren Längsrichtung verschiebt, daß der Kurvenkörper (36) mechanisch von dem Höhenrichtgetriebe der Waffe mit gleichbleibender Übersetzung angetrieben wird und daß von dem Kurvenkörper (36), der nach Beziehung cos χ = sin δ · cos γ ausgebildet ist, mittels eines Abtasters (39) der Winkel τ abgetastet wird, wodurch der Abtaster (39) auf das Nachlaufwerk (32) im Sinne der Konstanthaltung des Winkels r wirkt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 1 053 841;
    französische Patentschrift Nr. 63 611, erster Zusatz zum Patent Nr. 1 053 841.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 909 559/43 6.59
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