[go: up one dir, main page]

DE1169809B - Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknueppel zum Einstelleneines Geschuetzes auf ein bewegtes Ziel - Google Patents

Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknueppel zum Einstelleneines Geschuetzes auf ein bewegtes Ziel

Info

Publication number
DE1169809B
DE1169809B DEO7270A DEO0007270A DE1169809B DE 1169809 B DE1169809 B DE 1169809B DE O7270 A DEO7270 A DE O7270A DE O0007270 A DEO0007270 A DE O0007270A DE 1169809 B DE1169809 B DE 1169809B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control stick
target
speed
component
decomposing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7270A
Other languages
English (en)
Inventor
Nestore Richiardone
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GALILEO OFF SpA
Officine Galileo SpA
Original Assignee
GALILEO OFF SpA
Officine Galileo SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GALILEO OFF SpA, Officine Galileo SpA filed Critical GALILEO OFF SpA
Publication of DE1169809B publication Critical patent/DE1169809B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/08Ground-based tracking-systems for aerial targets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Position Input By Displaying (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknüppel zum Einstellen eines Geschützes auf einbewegtes Ziel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknüppel zum Einstellen eines Geschützes auf ein bewegtes Ziel über ein Rechengetriebe und einen Drehzahlversteller. Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich die Erfindung vor allen Dingen durch einen in dem Getriebeteil zwischen dem Steuerknüppel der Handsteuerung und dem Rechengetriebe liegenden Drehzahlversteller mit zwei sich beim Verschwenken des Steuerknüppels Punkt- oder linienförmig aufeinander abwälzenden und dabei sowohl ihre Winkellage als auch ihr gegenseitiges Längenverhältnis derart ändernden Teilen, daß in ihrer Zentrallage die größte und in ihrer ausgeschwenkten Lage die geringste Empfindlichkeit hinsichtlich der Drehwinkelverstellung vorhanden ist. Vorteilhaft besteht der Drehzahlversteller im Sinne der Erfindung aus einem glockenförmigen, im Querschnitt kreisförmigen Körper mit konvexer Innenwand und einem darin sitzenden, um seine Längsachse verschwenkbaren Körper mit konvexer Außenwand, die sich beim Neigen beider Körper zueinander auf der Innenwand des glockenförmigen Körpers abwälzt.
  • Die Erfindung ist ferner gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Zerlegen des Vektors der scheinbaren Geschwindigkeit V"., des Zieles auf der zu der Ziellinie orthogonalen Ebene in die Höhenrichtkomponente Vz, und die Seitenrichtkomponente V" und weist einen Multiplikator auf, der die Seitenrichtkomponente Vo der scheinbaren Geschwindigkeit des Zieles mit dem Sekans des Höhenrichtwinkels s multipliziert. Ferner sind eine Servovorrichtung zum Seitenrichten gemäß dem vom Multiplikator gebildeten Wert V, sec e, eine Servovorrichtung zum Höhenrichten des Geschützes und der Visiervorrichtung gemäß der Höhenrichtkomponenten Vv, eine nach dem Reibradprinzip arbeitende Integrationsvorrichtung vorgesehen, die derart arbeitet, daß ihr Teller nach einer Durchmesserrichtung gemäß der Funktion sin a verschiebbar und in Drehung entsprechend dem Seitenwinkel a versetzbar ist, wobei der Drehwert des Reibrades auf eine an sich bekannte, den Steuerknüppel umgebende Scheibe oder auf ein die Zerlegervorrichtung für die Zerlegung des Vektors der schein-"baren Geschwindigkeit des Zieles enthaltendes Gehäuse übertragbar ist.
  • Vorteilhaft ist im Sinne der Erfindung die Scheibe als flache Ringscheibe ausgebildet und dient für den Richtschützen als Handstütze beim Verschwenken des Steuerknüppels, der durch die Mittelöffnung der Ringscheibe nach allen Seiten verschwenkbar hindurchragt. Die Ringscheibe weist ferner eine radial verschiebbare Zunge oder Gabel auf zum Kuppeln des Steuerknüppels mit der Scheibe durch radiales Verschieben der Zunge oder Gabel.
  • Bei einer Ausbildungsform der Erfindung dient die Integrationsvorrichtung zum Drehen des Gehäuses; in dem die Zerlegervorrichtung für das Zerlegen des Vektors der scheinbaren Geschwindigkeit des Zieles in die Seitenricht- und die Höhenrichtkomponente sitzt, wobei die Winkelbewegung des Drehzahlverstellers mittels einer Stange, die in das Gehäuse hineinragt, auf die beiden Teilb des Zerlegers übertragen wird und die Gehäuseanordnung derart ist, daß der Steuerknüppel in einer einzigen Ebene verschwenkbar ist.
  • Vorteilhaft sind erfindungsgemäß elektrische Zerleger zum Erzeugen der Höhenrichtkomponente V" und der Seitenrichtkomponente V" vorgesehen und der Multiplikator zum Ermitteln von Vo sec a, sowie die Servovorrichtungen für das Seiten- und das Höhenrichten der Waffe und der Visiervorrichtung sind elektromechanische Vorrichtungen.
  • Durch die Erfindung wird das Einstellen der Steuerung so erleichtert, das es vollständig automatisch erfolgt, ohne daß die Handhabung des Steuerknüppels sich ändert, die in orthogonalen Koordinaten vor sich geht, welche die einfachste, anschaulichste und einzige Steuerform ist, die sich jeder Bewegungssituation anpaßt ohne irgendein Eingreifen oder eine Maßnahme von seiten des Richtschützen. Die Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet nach einem mathematischen Verhältnis, das ebenfalls für die konstante Flugebene gültig ist, aber durch Integration der Änderung der horizontalen Verschiebung mit dem Sinus des Höhenrichtwinkels multipliziert die bloße Änderung des scheinbaren Kurses ergibt und daher die Drehung des Steuerknüppels bedingt. Diese Drehung wird der als Aufstützebene für die Hände des Richtschützen dienenden Ringscheibe dauernd erteilt, ohne daß der scheinbare Kurs geschätzt zu werden braucht, und ohne daß beim Übergang von der Anfangsphase zur Einstellphase oder während des Zielens ein nachträgliches Inphasebringen erforderlich ist.
  • Bei der Ausführungsform, bei der statt der Ringscheibe der Zerleger rotiert, bleibt die Richtung des Steuerknüppels, d. h. seine Neigungsebene, konstant, solange sich die Flugebene nicht ändert.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigen F i g. 1 und 2 die Winkelverhältnisse beim Einstellen, F i g. 3 schematisch in schaubildlicher Wiedergabe eine Ausführungsform der Erfindung, die auf rein mechanischer Basis arbeitet, F i g. 4 die Vorrichtung zur Drehzahlverstellung im Schnitt und F i g. 5 schematisch eine weitere Ausführungsform der Erfindung auf elektromechanischer Basis. Gemäß F i g. 3 ist 1 der vom Richtschützen zu handhabende Steuerknüppel, der an einem Kardangelenk 2 sitzt, dessen einer Teil die Welle 3 in Drehung versetzt, während das Ende des Steuerknüppels 1 die Welle 4 axial verschiebt. Durch die Bewegungen der Teile 3 und 4 wird eine auf einem kardanischen Gelenk 6 sitzende Stange 5 entsprechend der Bewegung des Steuerknüppels 1 verschoben. Die Stange 5 trägt an ihrem oberen Ende (s. auch F i g. 4) einen Hohlkörper oder eine Glocke 7, in deren Innerem der Kopf 8 einer weiteren Stange 9 untergebracht ist, die ebenfalls an einem kardanischen Gelenk 10 befestigt ist.
  • Die ganze Anordnung ist, daß gleiche Winkelverschiebungen der Stange 5, die die Glocke trägt, z. B. nacheinander in einer Ebene, Verschiebungen verschiedener Art der Stange 9 entsprechend, die stets in der gleichen Ebene erfolgen. Die beiden Teile dieses Drehzahlverstellers sind derart zueinander angeordnet, daß jegliche gleitende Reibung bei der relativen Bewegung vermieden wird. Zu dem gleichen Zweck ist auch der Kopf drehbar an der Stange 9 angeordnet. Dieser kinetische Drehzahlversteller arbeitet stets in der gleichen Weise für sämtliche Neigungen der Stange 5. Die Anlage des Körpers 8 an der Glocke 7 ist durch eine Feder mit Scheibe unabhängig von der Richtung des Systems gewährleistet.
  • Durch die Stange 9 werden über ihre kardanische Aufhängung 10 die Wellen 11 und 12 in Drehung versetzt, und zwar die Wellen über einen Teil des Kardangelenks 10 und die Welle 12 über das Joch 13, das bei 14 eine Nut besitzt, und über die Sektoren 15 und 16. Die Anordnung ist derart, daß die Drehbewegungen der Welle 11 der Höhenrichtkomponente Vt, proportional sind, während die Drehbewegungen der Welle 12 der Seitenrichtkomponente V" proportional sind.
  • Die Winkelverschiebungen des fest mit der Welle 11 verbundenen Hebels 17, die einer axialen Geschwindigkeit entsprechen, werden direkt über die Stangen 18, 18a und den Hebel 18 auf eine Servovorrichtung 19 übertragen, die über eine Integrationsvorrichtung die Höhenrichtkomponente V,. in den Höhenrichtwinkel e umformt.
  • Der durch die Welle 12 betätigte Hebel 20 verschiebt die Stange 21, die die eine Seite eines Gestängeparallelogramms bildet, dessen andere Seite aus einer zweiten Stange 22 besteht. Die Stange 21 dieses die Gelenke 23, 24, 25, 26 aufweisenden Parallelogramms weist an einer Verlängerung einen Stift 27 auf, der in einer Nut 28 beweglich ist, welche in einem der Arme 29 eines bei 30 angelenkten Winkelhebels 29 sitzt, dessen anderer Arm 31 über die Stange 32 den Hebel 32 einer zweiten Servovorrichtung 33 betätigt.
  • Die Stange 22 liegt mittels einer kleinen Rolle 34 auf einem fest mit der Welle 36 verbundenen Nokken 35, der über das Getriebe 37, 38 entsprechend der Größe des Höhenrichtwinkels e bewegt wird. Da die Radien des Nockens eine Funktion des Sekans des Höhenrichtwinkels - sind, wird durch die Rotation des Nockens 35 die Lage des Parallelogramms verändert und auch der Bolzen 27 in der Nut 28 verschoben. Da das Transmissionsverhältnis zwischen den Winkelverschiebungen 20 und 29 nach der Sekantenfunktion variiert, ergibt sich auf diese Weise das Produkt Vo sec a, das, wie schon erwähnt, den Wert der Horitontalbewegungsgeschwindigkeit darstellt. Daher ergibt der Servomotor 33 am Ausgang den Winkelwert der Horizontalbewegung a für die Bewegungen der Waffe und der Richtvorrichtung.
  • Die Werte e und a laufen zum Schluß in einer Integrationsvorrichtung zusammen, in der der Teller 39 über die Getriebe 40 und 41 nach dem Wert a zum Rotieren gebracht und diametral durch einen Hebel 42 verschoben wird, der über die Kupplung 43 entsprechend dem Wert 8 betätigt wird (diese Verschiebung ist daher eine Funktion von sin E).AmRädchen44 dieser Integriervorrichtung erhält man den Wert O für das Verhältnis: fd0= fdasinE, der gilt, wenn die Flugebene konstant bleibt.
  • Dieser Wert von 0 setzt über einen Trieb 45, 46 und ein Getriebe 47 eine Ringscheibe in Drehung, die in dem Verhältnis 1 : 1 zu der Fluglinie erfolgt.
  • Bei dieser besonderen Anordnung ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der Richtschütze während des Richtens beide Hände mit der Handinnenfläche auf der Ringscheibe 48 abstützt, indem er mit den beiden Daumen das Ende oder den Griff des Steuerknüppels 1 verschiebt, der eigens zu diesem Zweck geformt ist. Auf diese Weise erstreckt sich diese so kontinuierlich bewirkte Steuerung automatisch auf den Steuerknüppel 1, während sein Neigen infolge des Drehzahlverstellers bei fast konstanter Geschwindigkeit erfolgt, und zwar ohne Rücksicht auf die Zielverfolgungsbedingungen, und auch dann, wenn Geschwindigkeit und Beschleunigung hohe Werte annehmen.
  • Zur weiteren Erleichterung des Richtens befindet sich auf der Ringscheibe 48 eine Zunge 49, die eine Nut aufweist. Die Zunge ist auf der Ringscheibe radial verschiebbar geführt und in der Umfangrichtung der Ringscheibe mittels einer Führung 49 verschiebbar, die längs des Randes der Ringscheibe gleitet. Die Anordnung ist derart, daß, wenn einmal die Vorrichtung zur Erleichterung in Gang gesetzt und die Neigungsebene des Steuerknüppels eingestellt ist, der Richtschütze diese Zunge, nachdem er sie so in die Einstellebene gebracht hat, daß der Steuerknüppel 1 in die Nut eingreift, einschaltet. In diesem Fall hat der Richtschütze nichts zu tun, als den Steuerknüppel zu neigen, wobei die Richtung der Neigung automatisch durch die Rotationsbewegung der Ringscheibe bestimmt wird.
  • Das in F i g. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel stimmt im wesentlichen mit dem nach F i g. 3 sowohl in der Funktion als auch im Prinzip überein. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel erfolgt die Einstellung des Steuerknüppels durch die kontinuierliche Rotation der Ringscheibe 48 durch die Hände des Richtschützen nicht mehr, sondern ist durch die Rotation der ganzen Zerlegergruppe für die Zerlegung der scheinbaren Geschwindigkeit Vnm. in V, und V, (ebenfalls mit O) ersetzt. Ein weiterer Unterschied besteht außerdem darin, daß die Erzeugung der Komponenten V, und VZ, nicht mehr mechanisch, sondern elektrisch erfolgt und die Teile, die für die Bewegungen der Waffe und der Richtvorrichtung notwendig sind, nämlich der Servomotor, mit dem diese Komponenten eingeführt werden, beziehungsweise die Servomotoren, die als Integratoren für die Horizontalbewegung x und die Höhenbewegung s dienen, elektrisch sind.
  • Nach F i g. 5 ist nämlich der Steuerknüppel 50 derart angeordnet, daß seine Verschiebung in einer Ebene erfolgt, die in dem vorliegenden Fall der Ebene der Zeichnung entspricht.
  • Die Verschiebung des Steuerknüppels 50 wird mittels der Stange 51 auf die Glocke 52 übertragen, die zusammen mit dem Körper 53 einen Drehzahlversteller darstellt, der dem Versteller 7, 8 ähnlich ist und auch die gleichen Funktionen hat.
  • Über diesen Trieb wird die Bewegung der Stange 54 übertragen, die auf einem kardanischen Gelenk 55 sitzt, das jedoch am unteren Teil eines um die Achse A-A in Lagern 56, 56 im drehbaren Gehäuse 56 befestigt ist.
  • In diesem Gehäuse befinden sich zwei elektrische Zerleger 57 (V") und 58 (Vo), die von der Stange 54 betätigt werden, welche mit dem Körper 53 über die Arme 60, 61 fest verbunden ist, und die Sektoren 62 und 63. Das Gehäuse 56 wird mittels des Getriebes 56a durch das Rädchen 64a eines Integrators in Umdrehung versetzt, dessen Teller 64 diametral von dem Hebel 65 verschoben wird, der über die Getriebeglieder 66, 67, 68 durch die Bewegung mit e (sin s) betätigt wird, die von dem Ausgang 69a der Servovorrichtung 69 abgenommen wird. Dieser Teller 64 wird dann über das Getriebe am Ende der Welle 70, das dauernd im Eingriff steht, in Drehung versetzt, wobei die Welle um den Wert a, der von dem Ausgang des Servomotors 71 abgenommen wurde, rotiert.
  • Nach der schon angegebenen Formel fd0=fdasins wird das Gehäuse 56 dann kontinuierlich um 0 rotieren, entsprechend der Drehung der Ringscheibe 48. Der Wert Vv, der in der Form von im Zerleger 57 erzeugten Strömen gegeben wurde, wird in dem Servomotor 69 für die Bildung der Höhenbewegung a verwendet. Die Ströme, die in der tachometrischen Vorrichtung 72 ihren Ursprung haben, die die Bewegung von a kontrolliert, geben die Winkelgeschwindigkeit e, die zu einem Vergleich der Reaktion in die Summiervorrichtung 73 gebracht wird. Die Ströme, die analog im Zerleger 58 zu Vv, V, auftreten, werden in den Multiplikator 74 übergeführt, in den auch s eingeführt wird und wo das Produkt V" sin e in ähnlicher Weise gebildet wird wie bei dem vorstehenden Beispiel. Dieser Wert dient dazu, den Servomotor 71 zu steuern.
  • Auch in diesem Fall wird die Geschwindigkeit von a, die mit einer tachometrischen Vorrichtung 75 von der rotierenden Welle 71a von a am Ausgang des Servomotors 71 abgenommen wird, in die Summiervorrichtung gebracht.
  • In beiden Beispielen werden die Bewegungen e und a auf die Waffe und auf das Richtsystem übertragen, das auch mit dem Getriebe der Waffe selbst verbunden sein kann; nach F i g. 3 dienen z. B. Ts und Ta zur Übertragung der Bewegung auf die Waffe, Die Analogie zwischen den beiden Ausführungsformen ist offensichtlich. In dem zweiten Beispiel wird die Rotation der Ringscheibe 48 in der Ebene für die Einstellung des Steuerknüppels, der sich in zueinander normalen Ebenen mit O bewegt, durch die Rotation des Systems der Zerleger mit O ersetzt, während die Bewegungen des Steuerknüppels auf eine einzige Ebene begrenzt bleiben. Die Vorteile und die Präzision, abgesehen natürlich von den Unterschieden, die durch die mehr oder weniger genau arbeitenden verwendeten Mittel gegeben sind, bleiben die gleichen.
  • Beim Beispiel nach F i g. 3 können die Motoren, die die Servovorrichtungen antreiben, von beliebiger Art sein; z. B. können sie unter anderem aus einem Verbrennungsmotor bestehen, wodurch die Vorrichtung und das Aggregat des Geschützes in hohem Grad antriebsunabhängig werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknüppel zum Einstellen eines Geschützes auf ein bewegtes Ziel über ein Rechengetriebe und einen Drehzahlversteller, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h einen in dem Getriebeteil zwischen dem Steuerknüppel (1) der Handsteuerung und dem Rechengetriebe (19, 33, 35, 39 bzw. 57, 58) liegenden Drehzahlversteller mit zwei sich beim Verschwenken des Steuerknüppels punkt-oder linienförmig aufeinander abwälzenden und dabei sowohl ihre Winkellage als auch gegenseitiges Längenverhältnis derart ändernden Teilen (7, 8; 52, 53), daß in ihrer _ Zentrallage die größte und in ihrer ausgeschwenkten Lage die geringste Empfindlichkeit hinsichtlich der Drehzahlverstellung vorhanden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzahlversteller (7, 8) aus einem glockenförmigen, im Querschnitt kreisförmigen Körper (7) mit konvexer Innenwand und einem darin sitzenden, um seine Längsachse verschwenkbaren Körper (8) mit konvexer Außenwand besteht, die sich beim Neigen beider Körper zueinander auf der Innenwand des glockenförmigen Körpers abwälzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (10, 11, 12 bzw. 54, 60, 61) zum Zerlegen des Vektors der scheinbaren Geschwindigkeit (V".) des Zieles auf der zu der Ziellinie orthogonalen Ebene in die Höhenrichtkomponente (V,) und die Seitenrichtkomponente (VJ, gekennzeichnet ferner durch einen Multiplikator (35, 34, 27, 28; 74) derart, daß dieser die Seitenrichtkomponente (V") der scheinbaren Geschwindigkeit des Zieles mit dem Sekans des Höhenrichtwinkels (e) multipliziert, eine Servovorrichtung (33; 69) zum Seitenrichten gemäß dem von dem Multiplikator (35, 34, 27, 28; 74) gebildeten Wert (V, sec,-), eine Servovorrichtung (19; 71) zum Höhenrichten des Geschützes und der Visiervorrichtung gemäß der Höhenrichtkomponente (V;), eine nach dem Reibradprinzip arbeitende derartige Integrationsvorrichtung (39, 42, 44; 64, 65, 64a), daß ihr Teller (39) nach einer Durchmesserrichtung gemäß der Funktion sin e 'verschiebbar und in Drehung entsprechend dem Seitenwinkel (a) versetzbar ist, wobei der Drehwert des Reibrades (44) auf eine an sich bekannte, den Steuerknüppel (1) umgebende Scheibe (48 in F i g. 3), oder auf ein die Zerlegervorrichtung (54, 60, 61) für die Zerlegung des Vektors der scheinbaren Geschwindigkeit des Zieles enthaltendes Gehäuse (56 in F i g. 5) übertragbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 mit flacher, rotierender, dem Steuerknüppel zugeordneter Scheibe, die der Ziellinie im Verhältnis l: l nachdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die flache Scheibe (48) als Ringscheibe ausgebildet ist, wobei sie für den Richtkanonier als Handstütze beim Verschwenken des Steuerknüppels (1) dient, der durch die Mittelöffnung der Ringscheibe nach allen Seiten verschwenkbar hindurchragt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 mit einem Führungsmittel für das Verschwenken des Steuerknüppels in radialer Ebene, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ringscheibe (48) eine radial verschiebbare Zunge oder Gabel (49) sitzt zum Kuppeln des Steuerknüppels (1) mit der Scheibe (48) durch radiales Verschieben der Zunge oder Gabel.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, mit in drehbarem Gehäuse sitzender Zerlegervorrichtung für die Zerlegung des Vektors der scheinbaren Geschwindigkeit des Zieles in die Seitenrichtkomponente und in die Höhenrichtkomponente, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (56) drehbar ist mittels der Integrationsvorrichtung (64, 65, 64a), wobei die Winkelbewegung des Drehzahlverstellers (52, 53) mittels einer Stange (54), die in das Gehäuse (56) hineinragt, auf die beiden Teile (60, 61) des Zerlegers übertragen wird und wobei die Gesamtanordnung derart ist, daß der Steuerknüppel (50) in einer einzigen Ebene verschwenkbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Zerleger (57, 58) zum Erzeugen der Höhenrichtkomponente (V") und der Seitenrichtkomponente (V,) vorhanden sind und daß der Multiplikator (74) zum Ermitteln von V, sec e sowie die Servovorrichtungen (69, 71) für das Seiten- und das Höhenrichten der Waffe und der Visiervorrichtung elektromechanische Vorrichtungen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1053 841, 1 123 807, 1 183 046. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1060 746, 1066 916_
DEO7270A 1959-03-09 1960-03-03 Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknueppel zum Einstelleneines Geschuetzes auf ein bewegtes Ziel Pending DE1169809B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1169809X 1959-03-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1169809B true DE1169809B (de) 1964-05-06

Family

ID=11432452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO7270A Pending DE1169809B (de) 1959-03-09 1960-03-03 Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknueppel zum Einstelleneines Geschuetzes auf ein bewegtes Ziel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1169809B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268523B (de) * 1964-06-29 1968-05-16 Xamax A G Geraet zum Ermitteln der Vorhalte fuer Zielgeraete

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1066916B (de)
FR1053841A (fr) * 1951-04-06 1954-02-05 Precision Moderne Dispositif de pointage pour tir contre avions
FR1123807A (fr) * 1955-03-18 1956-09-28 Dispositif de pointage et d'extrapolation alaires
DE1060746B (de) 1957-03-05 1959-07-02 Alfred Kuhlenkamp Dr Ing Vorrichtung zum Handsteuern fuer Flugzeug-Abwehrgeschuetze
FR1183046A (fr) * 1957-03-05 1959-07-02 Mathema Corp Reg Trust Dispositif de commande à main, notamment pour arme anti-aérienne

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1066916B (de)
FR1053841A (fr) * 1951-04-06 1954-02-05 Precision Moderne Dispositif de pointage pour tir contre avions
FR1123807A (fr) * 1955-03-18 1956-09-28 Dispositif de pointage et d'extrapolation alaires
DE1060746B (de) 1957-03-05 1959-07-02 Alfred Kuhlenkamp Dr Ing Vorrichtung zum Handsteuern fuer Flugzeug-Abwehrgeschuetze
FR1183046A (fr) * 1957-03-05 1959-07-02 Mathema Corp Reg Trust Dispositif de commande à main, notamment pour arme anti-aérienne

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268523B (de) * 1964-06-29 1968-05-16 Xamax A G Geraet zum Ermitteln der Vorhalte fuer Zielgeraete

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2921588A1 (de) Vorrichtung zum beseitigen des spiels in einem zahnradgetriebe
DE1963546B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum reibungsschweissen
DE2410255C2 (de) Kreuzrudersystem für eine Rakete
WO2006027249A1 (de) Freirichtlafette sowie waffenanordnung mit einer freirichtlafette
DE638318C (de) Vorrichtung zur Bewegung der drehbaaren Schaufeln an vollkommen eingetauchten Schaufelraedern
DE2807496C3 (de) Vorrichtung zur konstanthaltung des Elevationswinkels des Beobachtungsstrahls eines von einem Fahrzeug getragenen Periskopsystems
DE1169809B (de) Vorrichtung zum Handsteuern mit allseitig schwenkbarem Steuerknueppel zum Einstelleneines Geschuetzes auf ein bewegtes Ziel
DE2320668C2 (de) Steuergerät zum Steuern eines Zielgerätes
DE653402C (de) Steilschrauber
DE610440C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des richtigen Zeitpunktes fuer den Abwurf von Bomben aus Luftfahrzeugen
DE2106934C3 (de) Einrichtung an einem Geschützvisier zum Konstanthalten seiner eingestellten Horizontierung
DE600897C (de) Zieleinrichtung, insbesondere fuer Flugzeugabwehrwaffen
DE682174C (de) Propeller mit veraenderlicher Fluegelanstellung
DE695427C (de) Geraet zur artilleristischen Richtausbildung
DE880804C (de) Insbesondere fuer Regler geeignetes Reibrollengetriebe
DE307129C (de)
DE4423065C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung einer von der Auslenkung eines Körpers abhängigen Meßgröße
DE2221513A1 (de) Steuerhebelanordnung
DE671481C (de) Kreiselgeraet
AT140631B (de) Zieleinrichtung, insbesondere für Flugzeugabwehrwaffen.
DE340099C (de) Vorrichtung an Geschuetzen zum Einstellen des Seitenwinkels
DE225890C (de)
DE446910C (de) Vorrichtung zur Erteilung der Hoehen- und Seitenrichtung des Geschuetzes sowie zur Ermittlung der Geschosstempierung aus den Treffpunktkoordinaten, insbesondere fuer dieBeschiessung von bewegten Luftzielen
AT147614B (de) Vorrichtung zur Erfassung des richtigen Zeitpunktes für den Abwurf von Bomben aus Luftfahrzeugen.
DE977887C (de) Zieleinrichtung zum Festlegen und UEberwachen des Fluges einer Gruppe von Geschossen