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DE1058205B - Anordnung einer Speifontaene fuer ein, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Behandlungsstuhl aufgestelltes zahnaerztliches Einheitsgeraet - Google Patents

Anordnung einer Speifontaene fuer ein, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Behandlungsstuhl aufgestelltes zahnaerztliches Einheitsgeraet

Info

Publication number
DE1058205B
DE1058205B DEK33105A DEK0033105A DE1058205B DE 1058205 B DE1058205 B DE 1058205B DE K33105 A DEK33105 A DE K33105A DE K0033105 A DEK0033105 A DE K0033105A DE 1058205 B DE1058205 B DE 1058205B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cuspidor
patient
stand
chair
treatment chair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK33105A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Hoffmeister
Kurt Roehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaltenbach and Voigt GmbH
Original Assignee
Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaltenbach and Voigt GmbH filed Critical Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority to DEK33105A priority Critical patent/DE1058205B/de
Publication of DE1058205B publication Critical patent/DE1058205B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Anordnung einer Speifontäne für ein, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Behandlungsstuhl aufgestelltes zahnärztliches Einheitsgerät Bisher hat man allgemein das meist säulenartig ausgebildete zahnärztliche Einheitsgerät, in Blickrichtung des Patienten gesehen, links vom Behandlungsstuhl aufgestellt. Dabei war die Speifontäne im Regelfalle an einem Ausleger der Säule des Einheitsgeräts angeordnet. Zur Behandlung des Patienten durch den Zahnarzt stand dieser, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Behandlungsstuhl, und es mußte auch der Patient von rechts auf den Behandlungsstuhl aufsteigen und von diesem wieder absteigen. Der Instrumentenschrank war dabei, in Blickrichtung des Patienten gesehen, in größerer Entfernung rechts vom Behandlungsstuhl aufgestellt. Diese gegenseitige Anordnung von Einheitsgerät, Behandlungsstuhl und Speifontäne bedingte für den Zahnarzt und auch für seine Assistentin zeitraubende und ermüdende Bewegungen, und man hat daher schon zahlreiche Vorschläge zur Vermeidung unnötiger Bewegungen für den behandelnden Zahnarzt und die Assistentin gemacht. So hat man vorgeschlagen, das Einheitsgerät mit einer großen um die Säule des Gerätes schwenkbaren Tischplatte zu versehen, die zur Aufnahme zahlreicher Behandlungsinstrumente u. dgl. dienen kann.
  • Man hat ferner in Vorschlag gebracht, das Einheitsgerät schreibtischartig auszubilden und in seiner Gesamtheit gegenüber dem Behandlungsstuhl auf dem Fußboden verschiebbar oder auch verschwenkbar zu bauen. Auch dabei ergaben sich für den behandelnden Arzt immer noch ziemlich lange Wege für das Ergreifen bestimmter Instrumente, die in der, in Blickrichtung des Patienten gesehen, links vom Behandlungsstuhl angeordneten Säule des Einheitsgerätes gelagert waren. Bei schreibtischartiger oder auch schrankartiger Ausbildung des Einbeitsgerätes hat man auch bereits vorgeschlagen. die Speifontäne, in Blickrichtung des Patienten gesehen. links am Behandlungsstuhl selbst anzuordnen, wobei aber der Patient wieder, in seiner Blickrichtung gesehen, nach rechts vom Stuhl in unmittelbarer Nachbarschaft des also in Richtung des Standplatzes des Zahnarztes.
  • In neuerer Zeit hat man auch bereits vorgeschlagen, das zahnärztliche Einheitsgerät, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Stuhl oder, noch genauer gekennzeichnet, rechts von der AuftrittslHäche des Bebandlungsstuhles anzuordnen, wobei der behandelnde Zahnarzt dann seinen Standplatz ebenfalls rechts vom Stuhl in unmittelbarer Nachbarschaft des Finheitsgerätes hat. In diesem Falle sind zwar die Wegstrecken zum Ergreifen der einzelnen Instrumente für den Zahnarzt sehr günstig, jedoch ergeben sich für den Zu- und Abgang des Patienten vom Behandlungsstuhl, in Blickrichtung gesehen, nach links zu Schwierigkeiten, weil nämlich der Patient beim Zugang zum oder Abgang vom Behandlungsstuhl über die WasserschIäuche und auch das elektrische Kabel der Speifontäne hinwegsteigen muß. Diese Schläuche und Kabel führen nämlich bei der links vom Stuhl angeordneten Speifontäne nach vorn zu frei durch den Raum.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird nun eine weitere Vervollkommnung der zuletzt beschriebenen gegenseitigen Anordung von zahnärztlichem Einheitsgerät, Behandlungsstuhl und Speifontäne dadurch geschaffen, daß die in an sich bekannter Weise links vom Behandlungsstuhl angeordnete Speifontäne einen auf dem Boden mittels Gleitern abgestützten Ständer und das untere Ständerende eine kastenförmige Erweiterung besitzt, die den Ständer mit der etwa unterhalb oder seitlich neben der Fußstütze des Stuhles bzw. etwa am oder seitlich des hinteren Stuhlendes angeordneten Schwenkachse verbindet und die Wasser-Ieitungen und Kabel enthält, die von der Schwenkachse aus zu den Anschlußstellen über oder unter Flur weitergeführt sind.
  • Bei dieser besonderen Anordnung der Speifontäne werden die hinderlichen Wasserschläuche und Kabel zusammen mit der Speifontäne aus dem Zugangs- und Abgangsweg des Patienten vollkommen herausgeschwenkt, so daß dieser völlig ungehindert. in Blickrichtung gesehen, nach links den Behandlungsstuhl besteigen und verlassen kann.
  • Für den Zahnarzt ergeben sich die Vorteile des in hekannter Weise, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Behandlungsstuhl aufgestellten F.inheitsgerätes.
  • Der Ständer für die Speifontäne kann auch noch zur Aufnahme eines Kompressors, einer Saugpumpe. eines Saugbehälters, eines Warmwasserboilers und zur Aufnahme von Instrumenten mit Anschlußschläuchen dienen.
  • Es kann ferner gemäß der Erfindung am oberen Ende des Ständers seitlich des Speibeckens noch eine gegebenenfalls abnehmbare Tischplatte zum Ablegen von Instrumenten, Geräten u. dgl.. die von der Assistentin gehandhabt werden, vorgesehen sein.
  • Schließlich kann die Verschwenkung der Speifontäne in und außer Arbeitsstellung auch motorisch erfolgen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Es zeigt Fig. 1 eine gemäß der Erfindung ausgebildete und angeordnete Speifontäne und den Behandlungsstuhl in Draufsicht, teilweise im Schnitt, und zwar in ausgezogenen Linien in Arbeitsstellung und in gestrichelten Linien in Ruhestellung, Fig. 2 die Speifontäne in Seitenansicht und die Einbauten in gestrichelter Darstellung, Fig. 3 das Ende der kastenförmigen Erweiterung des Ständers der Speifontäne im Schnitt nach Linie 111-111 der Fig. 1, Fig. 4 entsprechend Fig. 1 eine abgeänderte Ausfiihrungsform der Speifontäne mit zugehörigem Behatldlungsstuhl in Draufsicht, Fig. 5 die Speifontäne der Fig. 4 in Seitenansicht, Fig. 6 eine Speifontäne nach Fig. 1 in abgeänderter Anordnung zu dem Behandlungsstuhl in Draufsicht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ist 1 der Behandlungsstuhl in an sich bekannter Ausführung, der vor dem eigentlichen Sitz die Auftrittsfläche 2 für den Patienten und vor dieser die eigentliche Fußstütze 3 besitzt. Die in Blickrichtung des auf dem Behandlungsstuhl sitzenden Patienten links vom Behandlungsstuhl angeordnete Speifontäne 4 besteht aus dem Speibecken 5, das in Gebrauchsstellung der Speifontäne in richtiger Höhenlage links vom Stuhlsitz sich befindet, dem säulenartigen Ständer 6, der mittels Gleitern 7 auf dem Fußboden abgestützt ist, und einer an das untere Ständerende angesetzten kastenförmigen Erweiterung 8, die den Ständer mit der Schwenkachse 9 verbindet. Wie aus dem geschnittenen Teil der Fig. 1 sowie aus dem Schnitt nach Fig. 3 ersichtlich ist, sind innerhalb der kastenförmigen Erweiterung 8 die Wasserzuftihrleitung 10, die Wasserabflußleitung 11 und das elektrische Anschlußkabel 12 angeordnet. die von der Schwenkachse 9 aus zu den Anschlußstellen über oder unter Flur weitergeführt sind. Der Ständer 6 trägt auf seiner Kopfplatte noch einen Wasserständer 13 mit dem Mundspülglas 14 sowie in Nebeneinanderanordung mehrere Instrumente 15 (Spray-. Warm- und Kaltwasserinstumente, Speichelzieher). Der Ständer selbst bietet in seinem Innern genügend Raum zur Aufnahme der Schläuche 16, für die Instrumente 15, für einen Warmwasserbehälter 17, einen Kompressor 18 und einen Saugbehälter 19.
  • Auf der Kopfplatte des Ständers 6 ist ferner noch fest oder auch abnehmbar eine Tischplatte 20 zum Ablegen von Instrumenten, Geräten od. dgl. angeordnet. Dieser Ablagetisch 20 ist für die Assistentin des Zahnarztes bestimmt, die während der Behandlung des Patienten, in dessen Blickrichtung gesehen, noch links vom Ständer der Speifontäne steht.
  • Wie Fig. 1 erkennen läßt, befindet sich die Schwenkachse 9 des Auslegers 8 der Speifontäne, in Blickrichtung des Patienten gesehen, seitlich neben der Fußstütze 3 des Behandlungsstuhles. In ausgezogenen Linien veranschaulicht Fig. 1 die Speifontäne in der Arbeitsstellung. Damit der Patient den Behandlungs- stuhl, in Blickrichtung gesehen, nach links unbehindert verlassen kann, wird die Speifontäne um die Schwenkachse 9 in die gestrichelt gezeichnete Lage der Fig. 1 verschwenkt.
  • Bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 und 5 ist die gegenseitige Anordnung der Speifontäne und des Behandlungsstuhles die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3. In diesem Falle ist lediglich die Speifontäne als schlanker Ständer 21 ausgebildet, der an seinem oberen Ende das Speibecken 22 trägt, während der Wasserständer 23 mit der Stütze für das Mundspülglas 24 durch einen Seitenarm 25 getragen ist, der seitlich an den Ständer 21 der Speifontäne angesetzt ist. Das untere Ende des Ständers 21 besitzt wie bei der Ausführungform nach Fig. 1 bis 3 wiederum eine kastenförmige Erweiterung 26.
  • Die kastenförmige Erweiterung 26 ist um die Schwenkachse 27 verschwenkbar, die unmittelbar, in Blickrichtung des Patienten gesehen, links von der Fußstütze 3 des Behandlungsstuhles i angeordnet ist.
  • Durch die Schwenkachse verlaufen wiederum die W asserzu- und -abflußleitungen und das elektrische Kabel. Ferner ist auch in diesem Falle das untere Ende des Ständers 21 mit der kastenförmigen Erweiterung 26 durch Gleiter 28 auf dem Fußboden abgestützt. Wie bei Fig. 1 ist in Fig. 4 die Arbeitsstellung der Speifontäne in ausgezogenen und die Ruhestellung in gestrichelten Linien dargestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind Behandlungsstuhl 1 und Speifontäne 4 wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ausgebildet. Ein Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 besteht insofern, als sich die Schwenkachse 29 der kastenförmigen Erweiterung 30 des Ständers der Speifontäne, in Blickrichtung des Patienten gesehen, unmittelbar links des hinteren Endes des Behandlungsstuhles 1 befindet, so daß nach der Behandlung des Patienten die Speifontäne aus der aus Fig. 6 ersichtlichen Arbeitsstellung entgegen dem Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 29 vom Behandlungsstuhl weg geschwenkt werden kann, um auf diese Weise dem Patienten einen unbehinderten Abgang vom Stuhl nach links und auch ein Besteigen des Behandlungsstuhles von links aus zu ermöglichen.
  • Die Verschwenkung der Speifontäne um die Schwenkachse 9 bzw. 29 kann von Hand oder auch motorisch mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten elektrischen Antriebsmotors erfolgen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Anordung einer Speifontäne für eine, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Behandlungsstuhl aufgestellte zahnärztliche Einheit, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise links vom Behandlungsstuhl angeordnete Speifontäne (4) einen auf dem Boden mittels Gleitern (7) abgestützten Ständer (6) und das untere Ständerende eine kastenförmige Erweiterung (8) besitzt, die den Ständer mit der etwa unterhalb oder seitlich neben der Fußstütze (3) des Stuhles (1) bzw. etwa am oder seitlich des hinteren Stuhlendes angeordneten Schwenkachse (9) verbindet und die Wasserleitungen (10, 11) und Kabel (12) enthält, die von der Schwenkachse aus zu den Anschlußstellen über oder unter Flur weitergeführt sind.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekeunzeichnet, daß der Ständer für die Speifontäne zur Aufnahme von Kompressor (18), Saugbehälter (19), Warmwasserbehälter (17) und Instrumenten (15) mit Anschlußschläuchen (16) dient.
    3. Anordung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Ständers seitlich des Speibeckens eine gegebenenfalls abnehmbare Tischplatte (20) zum Ablegen von Instrumenten, Geräten u. dgl. vorgesehen ist.
    4. Anordung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkung der Speifontäne (4) in und außer Arbeitsstellung motorisch erfolgt. ~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 052 103.
DEK33105A 1957-10-08 1957-10-08 Anordnung einer Speifontaene fuer ein, in Blickrichtung des Patienten gesehen, rechts vom Behandlungsstuhl aufgestelltes zahnaerztliches Einheitsgeraet Pending DE1058205B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158207B (de) 1961-02-03 1963-11-28 Wolfgang Goedicke Dental-Einheit
DE1289618B (de) * 1964-04-30 1969-02-20 Kaltenbach & Voigt Anordnung eines mittels einen Schwenkarmes horizontal verschwenkbaren, langgestreckten zahnaerztlichen Instrumententisches

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1052103A (fr) * 1952-03-05 1954-01-21 Tabouret pour dentiste

Patent Citations (1)

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DE1289618B (de) * 1964-04-30 1969-02-20 Kaltenbach & Voigt Anordnung eines mittels einen Schwenkarmes horizontal verschwenkbaren, langgestreckten zahnaerztlichen Instrumententisches

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