DE1050750B - Verfahren zur Reinigung von Alkyläthern - Google Patents
Verfahren zur Reinigung von AlkyläthernInfo
- Publication number
- DE1050750B DE1050750B DENDAT1050750D DE1050750DA DE1050750B DE 1050750 B DE1050750 B DE 1050750B DE NDAT1050750 D DENDAT1050750 D DE NDAT1050750D DE 1050750D A DE1050750D A DE 1050750DA DE 1050750 B DE1050750 B DE 1050750B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ether
- alcohol
- percent
- ethanol
- volume
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C41/00—Preparation of ethers; Preparation of compounds having groups, groups or groups
- C07C41/01—Preparation of ethers
- C07C41/34—Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES /Mmm*. PATENTAMT
kl. 12 o 5/09
INTERNAT. KL. C 07 C
AUSLEGESCHRIFT 1050 750
E 14021 IVb/12 ο
ÄNMELDETAG: 20.APRIL1957
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. FEBRUAR 195 9
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. FEBRUAR 195 9
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen eines rohen, aliphatischen Äthers, z. B.
eines rohen Äthyl- oder Isopropyläthers, der durch Umsetzung eines Olefins mit Schwefelsäure erhalten wurde.
Hochwertige, chemisch reine, wasserfreie und für Reaktionszwecke geeignete Äthyläther wurden bisher
in kleinem Maßstab für die Verwendung in Laboratorien oder als besondere Lösungsmittel hergestellt. Um
den hierfür erforderlichen hohen Reinheitsgrad zu erzielen, hielt man es im allgemeinen für erforderlich,
den Äther durch Umsetzung von ziemlich reinem Äthanol mit Schwefelsäure und anschließendem langwierigem
Waschen, Neutralisieren und Destillieren herzustellen. Die betreffenden Reinigungsstufen
waren zur Entfernung von Verunreinigungen, wie Aldehyden, freien Säuren. Peroxyden, Geruch, färbenden
Substanzen u. dgl., erforderlich.
Bei der Entwicklung von Alkoholsynthesen aus Olefinen in großem Maßstab fielen große Mengen an
rohen Äthern als Nebenprodukte an, was zu der Notwendigkeit führte, die rohen Äther im großtechnischem
Maß zu veredeln, um günstig absetzbare und hochwertige Ätherprodukte zu erzielen.
Es sind bereits Verfahren bekannt, nach denen man bestimmte der in dem rohen Äther enthaltenen Verunreinigungen
entfernt. So wurde vorgeschlagen, zwecks Abtrennung von ungesättigten Verbindungen
den rohen Äther mit Chlor zu behandeln und anschließend die chlorierten Produkte abzutrennen. Für
die Entfernung von Aldehyden ist ein Verfahren bekannt, nach dem man den rohen Äther mit Hydroxylamin
behandelt.
Vor allem ist es aber notwendig, Fremdgerüche zu entfernen, dia diese selbst hochwertige Äther für
viele Zwecke, z. B. in der pharmazeutischen Industrie usw., ungeeignet machen. Diese geruchgebenden Bestandteile
sind anscheinend in sehr geringen Mengen anwesend; sie sind jedoch nach den zur Geruchverbesserung
organischer Materialien allgemein verwendeten Behandlungsverfahren sehr schwer zu entfernen.
So ergab die Perkolation von aufgearbeitetem Äther durch verschiedene feste Absorbtionsmittel,
wie Holzkohle, Silikagel. Sand oder Tonerde, keine bedeutende Verbesserung des Geruchs. Selbst bei
einer außergewöhnlich hohen Fraktionierleistung in der letzten Destillationsstufe wurde keine vollständige
Entfernung des Geruchs erzielt. Ähnliche Ergebnisse λ\ urden mit Behandlungsmitteln wie H2 S O4, Wasser,
KOH und KMnO4 erhalten. Auch bei der bereits
vorgeschlagenen Behandlung roher Äther mit Bisulfitlösungen
erhielt man keine vollständige Entfernung des Geruchs. Es ist daher zu verstehen, daß die Verbesserung
des Geruchs von Äther ein wichtiges und schwieriges Problem darstellt.
Verfahren zur Reinigung von Alkyläthern
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company, Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Beil und A. Hoeppener,
Rechtsanwälte, Frankfurt/M.-Hochst, Antoniterstr. 36
Erfindungsgemäß läßt sich ein roher Alkyläther, 7. B. ein durch Sulfatierung von Äthylen erhaltener
Diäthyläther, hinsichtlich seines Geruchs dadurch verbessern, daß man in dem Äther eine kleine Menge eines
primären Alkohols, z. B. Äthylalkohol, aufrechterhält
oder daß man dem Äther eine kleine Menge Äthylalkohol zugibt, die ausreicht, um einen Alkoholgehalt
von nicht weniger als 0,5 Volumprozent, gewöhnlich von Ibis 2%, und vorzugsweise von nicht mehr als
10 %> aufrechtzuerhalten, und diese Lösung mit einer
Lösung eines Alkaliplumbits, vorzugsweise einer 0,5 bis lOgewichtsprozentigen, wäßrigen Lösung von
Natriumplumbit, zusammenbringt und danach den behandelten Äther destilliert. Der mit Natriumplumbit
behandelte Äther weist nach der Destillation eine
weitgehende Geruchsverbesserung gegenüber einem Äther auf, der nicht auf diese Weise behandelt,
sondern nur destilliert wurde, oder gegenüber einem mit den oben erwähnten Reagenzien, wie H2SO4,
NaHSO3 usw., behandelten Äther.
Ein zufriedenstellendes Verfahren zur praktischen Durchführung der Erfindung wird nun in Verbindung
mit der beigefügten Zeichnung beschrieben, die ein Fließschema einer kontinuierlich arbeitenden Äther-λ
eredlungsanlage darstellt und zur Erläuterung be-
vorzugter Ausführungsformen dient.
Rohes Äthanol, das durch Umsetzung von Äthylen mit Schwefelsäure, anschließende Hydrolyse, Abstreifen
und Verdünnen mit Wasser zur Abtrennung der hochsiedenden, wasserunlöslichen Verunreini-
gungen, oder auf eine andere bekannte Weise hergestellt wurde, wi-rd über Leitung 1 in die Ätheroder
Hauptkolonne 2 eingeführt. Die Bedingungen in dieser Destillationskolonne sind derart, daß Äther,
Alkohol und Wasser übergehen. Auch einige wasserst» 750/47S
unlösliche Verunreinigungen können oben entfernt werden. Man zieht den rohen Äther, der 0,5 bis 4O°/o
(Volumprozent) Alkohol enthält, oben über Leitung 3 und den Kühler 4 ab und führt einen Teil als Rücklauf
über Leitung 5 in die Kolonne 2 zurück. Die Kolonne 2 kann so gefahren werden, daß mehr als
i bis 2% Alkohol übergehen; in einem solchen Falle wird ein Teil des Kopfstromes über die Leitung 6 dem
Ätherwäscher 7 zugeführt. Dieser wird über Leitung 8 mit Wasser gespeist. In dem Wäscher wird eine
Temperatur von 24 bis 29° C und ein Druck aufrechterhalten, der so hoch ist, daß der Äther in flüssiger
Phase gehalten wird. Der gewaschene Äther, der eine kleine Menge Alkohol (gewöhnlich weniger als
I Volumprozent) enthält, wird als obere Phase abgezogen
und über die Leitung 9 der erfindungsgemäßen Ätherreinigungsanlage zugeführt. Dieser rohe, gewaschene
Äther kann als Verunreinigungen schwankende Mengen an hochsiedenden Bestandteilen
niedrigsiedende Materialien, Schwefelverbindungen, organische Säuren u. dgl. enthalten.
Die ätherfreien Rückstände der Kolonne 2 werden über Leitung 10 zur Gewinnung, Reinigung und Konzentrierung
des Alkohols in die Rektifizierkolonne 25 geleitet. Von hier können Seitenströme über
Leitung 11 abgezogen und über Leitung 6 dem Ätherwäscher 7 zugeführt werden, wo die Hochsiedenden
durch den Äther als wasserunlösliche Verunreinigungen extrahiert werden. Die Seitenströme
können ferner ganz oder teilweise über die Leitungen
II und 12 in die Kolonne 2 zurückgeführt werden.
Wenn die Kolonne 2 so arbeitet, daß der übergehende Äther 0,5 Volumprozent oder weniger
Alkohol enthält, so kann der Ätherstrom um den Ätherwäscher 7 herumgeführt und über die Leitung
24 direkt in die Reinigungsanlage geleitet werden.
In dem Reinigungsteil werden dem rohen Äther, falls erforderlich, über Leitung 13 zusätzliche Mengen
Äthanol beigemischt, um den Gesamt-Äthanolgehalt auf mindestens 0,5 Volumprozent, vorzugsweise etwa
1 %, zu bringen. Hierauf wird das Äther-Äthanod-Gemisch in den Mischer 15 geleitet, in dem es mit
einer durch Leitung 14 zugeführten Natriumplumbitlösung zusammengebracht und gründlich vermischt
wird. Eine Kontaktzeit von etwa einer Stunde ist gewöhnlich ausreichend.
Nach dem Mischen, das mit einer Zentrifugalpumpe, einem Rührwerk oder auf andere bekannte
Weise durchgeführt werden kann, leitet man das Gemisch zum Absetzen in das Gefäß 16, aus dem nach
erfolgter Sohichtbildung die Natriumplumbitlösung über Leitung 17 zur Wiederverwendung abgezogen
werden kann, bis das wirksame Reinigungsmittel verbraucht ist.
Der behandelte Äther wird über Leitung 18 der Endbehandlung zugeführt. Er gelangt in die Entwässerungskolonne
19, wo das Wasser durch Kondensieren, Kühlen und Dekantieren im Kondensatsammler
20 entfernt wird. Der Abfluß des Wassers erfolgt über Leitung 21.
Der rohe, entwässerte Äther, der möglicherweise hochsiedende Verunreinigungen enthält, gelangt nun
in den Fraktionierturm 23, aus dem die hochsiedenden Verunreinigungen als Rückstand abgezogen werden
und der fertige Äther hoher Reinheit als Kopfprodukt
ίο gewonnen wird.
Die Reinigungsstufen, die in der Hauptsache unter Bezugnahme auf Diäthyläther beschrieben wurden,
lasssen sich beispielsweise auch auf einfache und gemischte Dialkyläther mit 4 bis 6 C-Atomen im MoIekül
anwenden. Obwohl die Erfindung in Verbindung mit Äthern beschrieben wurde, die durch Absorption
von Olefinen in H2 S O4 hergestellt wurden, kann sie
ebensogut bei der Reinigung von Äthern angewandt werden, die auf andere Weise, z. B. durch direkte
Wasseranlagerung an Olefine, hergestellt worden sind. Was die Ätherreinigungsmittel betrifft, so können
an Stelle von NaOH andere Alkalien, z.B. KOH, Na2CO3, K2CO3 usw., verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die nachstehenden Beispiele weiter erläutert. Das in diesen
Beispielen als Behandlungsmittel verwendete Natriumplumbit wurde durch Sättigung einer llgewichtsprozentigen
ätzalkalischen Lösung (Natronlauge) mit 1,5% Bleioxyd hergestellt. Diese Lösung, die etwa
3°/o Natriumplumbit enthielt, wurde mit verschiedenen
Mengen Wasser verdünnt. In den Beispielen ist die Stärke der verwendeten Lösung in Gewichtsprozent
Natriumplumbit ausgedrückt.
Mit der Bezeichnung der »Geruchsklasse« wird auf eine willkürliche Skala zum Messen und Vergleichen
des Geruchs von Äthyläther Bezug genommen. Der Geruch von Äthyläther ist so intensiv, daß sich
schwache Fremdgerüche erst dann feststellen lassen, wenn der Äther fast vollständig verdampft ist und die
Fremdgerüche konzentriert worden sind. In der Skala bezeichnet die Klasse 3 einen Äther, der keinen nachweisbaren
fremden Geruch besitzt, und die Klasse 12 einen Äther, der ausgesprochen unangenehm riecht.
Steigende Zahlenwerte entsprechen einem zunehmend unangenehmen Geruch.
Bei den nachstehenden Laboratoriumsversuchen wurde roher Äther mit der Plumbitlösung in einem
Scheidetrichter geschüttelt. Die wäßrige Schicht wurde dann entfernt und der Äther destilliert. Der
rohe Äther wurde mit 10 Volumprozent der aufgeführten Lösungen behandelt und anschließend unter
Verwendung von fünf bis dreißig Böden und Rücklaufverhältnissen von 1 : 1 und 10 : 1 destilliert.
Behandlung
Blindversuch
Kein Äthanol
O,5°/oige
Natriumplumbit
lösung
Natriumplumbit
lösung
Blindversuch 1 Volumprozent Äthanolzugabe zum rohen Äther
O,5°/oige Natriumplumbitlösung
O,5°/oige Natriumplumbitlösung
erste
Verwendung
Verwendung
zweite
Verwendung
Verwendung
dritte
Verwendung
Verwendung
vierte
Verwendung
Verwendung
fünfte
Verwendung
Verwendung
Anzahl der Böden ....
Rücklaufverhältnis .. .
Rücklaufverhältnis .. .
Geruchsklasse von
90% des Überdestillierten
90% des Überdestillierten
30
5:1
5:1
30
5:1
5:1
30
5 :1
5 :1
30
5:1
5:1
5:1
5
5:1
5:1
12
1 :1
1 :1
5
1 :
1 :
Diese Ergebnisse zeigen die erhebliche Verbesserung des Äthergeruchs bei erfmdungsgemäßer Behandlung.
Sie zeigen ferner, daß es notwendig ist, eine bestimmte Äthanolmenge in dem Äther aufrechtzuerhalten.
Das Äthanol dient wahrscheinlich als wechselseitiges Lösungsmittel; obgleich der Effekt des
wechselseitigen Lösungsmittels allein zur Erklärung seiner Notwendigkeit nicht ausreicht. Andere wechselseitige
Lösungsmittel, ζ Β. Isopropanol, bleiben wirkungslos.
Bei einer anderen Versuchsreihe wurde die Wirkung von 2°Λ>
Äthanol in dem zu behandelnden ? ther bestimmt.
Geruchsklasse 2 Volumprozent
Äthanolzugabe
Äthanolzugabe
Blindversuch
Keine
Äthanolzugabe
Behandlung
behandelt I behandelt
Äthanolzugabe
Behandlung
behandelt I behandelt
Diese Ergebnisse zeigen, daß bei der Behandlung von äthanolfreiem Äther mit 10 Volumprozent
Natriumplumbitlösung in Abwesenheit von Äthanol keine Verbesserung erzielt wurde.
Die Überlegenheit der Plumbitlösung gegenüber anderen geruchsverbessernden Reagenzien wird an
Hand nachstehender Daten gezeigt. Roher Äther wurde mit 10 Volumprozent der erwähnten Lösung
behandelt. Der behandelte Äther wurde hierauf bei dreißig Böden und Anwendung eines Rücklauf Verhältnisses
von 5 : 1 destilliert. Der Bereich der Geruchswerte für die verschiedenen Fraktionen ist in
der Tabelle angegeben.
| 10 Vo Fraktion | Blindversuch | Wasser | 10% KO H | 15VoKOH | 46VoKOH | 10 Vo NaOH |
| 1 bis 3 4 bis 6 7 bis 9 |
6 bis 8 5 7 bis 10 |
8 bis 10 6 bis 8 3 bis 6 |
6 3 3 bis 6 |
3 bis 6 3 3 |
8 bis 10 3 3 bis 8 |
6 bis 8 3 6 bis 8 |
10 Vo Fraktion
30VoNaOH
10VoNaHSO3 10VoKMnO4
sch ν
65Voige Schwefelsäure
2°/oPlumbit
weiß
(kein Alkohol)
1 bis 3
4 bis 6
7 bis 9
4 bis 6
7 bis 9
6
6 bis 8
6 bis 8
bis 10
6 bis 8
6 bis 8 6 bis 8
4 bis 6
3 bis 6
6 bis 8 6 bis 8
4 bis 6
3 bis 6
8 bis 10
3 bis 8
3 bis 8
3 bis 4
4 bis 6
| 10 Vo Fraktion | Blindversuch | Wasser * | lOVoKOH* | 0,5 Vo Plumbit (1 Vo Äthanol) |
| Ibis 3 4 bis 6 7 bis 9 |
6 bis 8 3 bis 6 3 bis 6 |
10 bis 12 6 6 |
3 bis 6 3 8 bis 10 |
3 3 3 |
* Zugabe von 1 Vo Alkohol.
Natriumplumbit wurde zum »Versüßen« saurer Benzine verwendet, d. h. von Benzinen, die kleine
Mengen Schwefel enthielten. Daß bei dem vorliegenden Verfahren kein »Versüßen« erfolgt, wird an
Hand der nachstehenden Daten gezeigt, bei denen die Wirkung von Natriumhypochlorit, einem bekannten
»Versüßungs«-Mittel, auf rohen Äther angewandt wird. In diesem Beispiel wird der Äther mit 2 Volumprozent
alkalischem Hypochlorit mit und ohne Zugabe von Äthanol behandelt. Es ist festzustellen, daß keine
"Verbesserung erfolgte.
| 10 Vo Fraktion | Blindversuch | 5 Gewichtsprozent NaOCl 2 Gewichtsprozent NaOH |
5,2 Gewichtsprozent NaOCl 2 Gewichtsprozent NaOH (1 Vo ÄTOH-Zugabe zum Äther) |
2 Gewichtsprozent NaOCl 2 Gewichtsprozent NaOH |
2 Gewichtsprozent NaOCl 2 Gewichtsprozent NaOH (lVoÄTOH-Zugabe zum Äther) |
| Ibis 3 4 bis 6 7 bis 9 |
8 bis 10 8 6 bis 8 |
8 bis 10 8 8 bis 12 |
8 bis 10 8 8 bis 10 |
8 bis 10 8 8 |
8 bis 10 8 8 |
Die vorstehenden Beispiele 1 und 2 zeigten, daß es notwendig ist, einen niedrigmolekularen Alkohol, insbesondere
Äthanol, in der Behandlungsstufe zu verwenden. Die nachstehenden Daten zeigen, daß Methyloder
Äthylalkohol vorzuziehen ist, während Isopropanol augenscheinlich nicht wirksam ist. Primäre
Alkohole werden für diesen Zweck bevorzugt.
| Blindversuch | Kein Alkohol + Plumbit |
1°/oäTOH + Plumbit |
l°/oMEOH + Plumbit |
1 »/ο IP O H + Plumbit |
O,2°/o Santomerse + Plumbit |
5 °/o Ä T O H + Plumbit |
| 8 | 6 | 3 | 3 | 6 | 8 | 3 |
Diese Daten zeigen ferner, daß die Wirkung des Alkohols nicht nur in seiner Eigenschaft als wechselseitiges
Lösungsmittel zur Erzielung eines innigen Kontakts liegt. Um festzustellen, ob der innige
Kontakt für die guten Erfolge, die mit Äthanol erzielt wurden, verantwortlich war, wurde »Santomerse«,
ein handelsübliches Netzmittel, zugegeben. Es wurde keinerlei Wirkung festgestellt. Ferner
ist auch Isopropanol, ebenfalls ein wechselseitiges Lösungsmittel, unwirksam.
Claims (5)
1. Verfahren zur Reinigung von Alkyläthern, welche mit Fremdgeruch verleihenden Bestandteilen
verunreinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß man den Äther in Gegenwart eines primären
Alkohols mit einer Lösung eines Alkaliplumbits behandelt und anschließend destilliert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Alkohol Methanol oder
Äthanol und als Alkaliplumbitlösung eine wäßrige Natriumplumbitlösung verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkyläther Diäthyläther ist und
als Alkohol Äthanol in einer Menge von etwa 0,5 bis 10 Volumprozent verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man den Alkohol in einer Menge von
etwa 1 bis 2 Volumprozent, bezogen auf das Äthervolumen in der Behandlungszone, verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Äther mit einer 0,5 bis lO'/oigen
wäßrigen Natriumplumbitlösung behandelt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 824 488, 829 888,
443;
Deutsche Patentschriften Nr. 824 488, 829 888,
443;
USA.-Patentschrift Nr. 2 497 601.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 750/476 2. 59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050750B true DE1050750B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=591092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050750D Pending DE1050750B (de) | Verfahren zur Reinigung von Alkyläthern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050750B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0340324A3 (en) * | 1988-05-04 | 1990-06-13 | Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff Aktiengesellschaft | Process for the preparation of pure dimethyl ether |
-
0
- DE DENDAT1050750D patent/DE1050750B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0340324A3 (en) * | 1988-05-04 | 1990-06-13 | Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff Aktiengesellschaft | Process for the preparation of pure dimethyl ether |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69316797T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Phenol und Methylethylketon | |
| DE69023607T2 (de) | Reinigung von Propylenoxid mit wässerigem Aceton als Extraktivdestillationsmittel. | |
| DE69111410T4 (de) | Verfahren zur Reinigung von Carbonsäuren. | |
| EP0001999B1 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Maleinsäureanhydrid aus Destillationsrückständen | |
| DE2854312A1 (de) | Verfahren zur abtrennung von alkoholen von tetrahydrofuran | |
| DE1050750B (de) | Verfahren zur Reinigung von Alkyläthern | |
| DE69426837T2 (de) | Verfahren zur reinigung von 1,1,1,3,3-pentafluoro-2,3-dichloropropan | |
| DE3784040T2 (de) | Verfahren zur reinigung von isopropylalkohol. | |
| DE69611459T2 (de) | Verfahren zur reinigung eines 2, 6-dialkylphenols | |
| DE969501C (de) | Verfahren zum Entfernen von stoerenden Verunreinigungen aus Cyclohexanol-Cyclohexanon-Gemischen | |
| DE2758391C2 (de) | ||
| EP0253922A1 (de) | Verfahren zur Reinigung von Alpha-Bisabolol | |
| DE2209841B2 (de) | Verfahren zur abtrennung von fluorwasserstoff aus einem fluorwasserstoff enthaltenden gasgemisch | |
| DE1291328B (de) | Verfahren zur Herstellung von Propylenoxid | |
| DE2349226A1 (de) | Verfahren zur reinigung von aceton | |
| DE69806938T2 (de) | Azeotrope mischung aus perfluoralkyljodid und hydrogenfluorid sowie methode zur isolierung und reinigung von perfluoralkyljodiden | |
| DE971238C (de) | Verfahren zur Zerlegung von Gemischen sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen aus der Kohlenoxydhydrierung und Oxosynthese | |
| DE1618510C3 (de) | Kontinuierliches Verfahren zur Oxydation von Cyclohexan in Gegenwart von Borverbindungen | |
| DE2310744C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von 2-Chlorbutadien-(l,3) | |
| DE1468664A1 (de) | Verfahren zur Reinigung von halogenierten Kohlenwasserstoffen | |
| DE814443C (de) | Verfahren zur Herstellung von hochgereinigtem AEther | |
| DE1113449B (de) | Verfahren zur Reinigung synthetisch hergestellter Alkohole | |
| DE487103C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Glykol-Glyzerin-Gemischen | |
| DE1809205A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur teilweisen oder vollstaendigen Entfernung oxydierbarer Stoffe aus durch Destillation erhaltenem Alkohol | |
| DE1172687B (de) | Verfahren zur Reinigung von Dioxolan |