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DE1046089B - Selbsttaetige, unter dem Einfluss eines Beschleunigungswaechters stehende Steuerung fuer elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetige, unter dem Einfluss eines Beschleunigungswaechters stehende Steuerung fuer elektrische Triebfahrzeuge

Info

Publication number
DE1046089B
DE1046089B DEB45530A DEB0045530A DE1046089B DE 1046089 B DE1046089 B DE 1046089B DE B45530 A DEB45530 A DE B45530A DE B0045530 A DEB0045530 A DE B0045530A DE 1046089 B DE1046089 B DE 1046089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acceleration
speed
time
monitor
influence
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB45530A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Hoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERLINER VERKEHRS BETR E BVG
Original Assignee
BERLINER VERKEHRS BETR E BVG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERLINER VERKEHRS BETR E BVG filed Critical BERLINER VERKEHRS BETR E BVG
Priority to DEB45530A priority Critical patent/DE1046089B/de
Publication of DE1046089B publication Critical patent/DE1046089B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/72Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration responsive to a difference between a speed condition, e.g. deceleration, and a fixed reference
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/06Limiting the traction current under mechanical overload conditions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Selbsttätige, unter dem Einfluß eines Beschleunigungswächters stehende Steuerung für elektrische Triebfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Steuerung, die den Erfordernissen der neuzeitlichen Fahrtechnik angepaßt ist.
  • Die bisher verwendeten Einrichtungen beruhen ausschließlich darauf, durch Stromwächter die maximalen Grenzen von Anfahr- und Bremsstrom zu überwachen. Indessen haben die technischen Fortschritte im Wagenbau, insbesondere die Bestrebungen nach Gewichtsverminderung, den Anteil der Nutzlast an der Gesamtlast immer größer werden lassen. Diese Tatsache ergibt für die Steuerung mittels Überwachung des maximalen Anfahr- und Bremsstromes eine je nach Last veränderliche Anfahrbeschleunigung und Bremsverzögerung; sie zwingt im Hinblick auf die Adhäsion dazu, die Grenzwerte, die der Stromwächter überwachen soll, für das leere Fahrzeug einzustellen. Naturgemäß verringern sich dadurch im besetzten Zustand die Beschleunigungs- und Verzögerungswerte im Verhältnis der jeweiligen Massen. Da der Anteil der Besetzung an der Gesamtlast gegenüber den früheren Verhältnissen wesentlich größer geworden ist, tritt dieser Nachteil stärker in Erscheinung. Schaltungen, bei denen die Stromwächter lastabhängig beeinflußt werden, haben bisher zu keinen befriedigenden Ergebnissen geführt.
  • Der Nachteil der verringerten Anfahrbeschleunigung bei besetztem Zug bedingt eine Zunahme des Energieverbrauches, bezogen auf gleiche Reisegeschwindigkeit. Hinzu kommt noch ein zweiter wesentlicher Nachteil, der den durch Stromwächter gesteuerten Schaltungen anhaftet. Bei dem großen Streubereich der Adhäsion zwischen Rad und Schiene läßt es sich mitunter nicht vermeiden, daß die Motoren beim Anfahren zum Schleudern neigen, beim elektrischen Bremsen dagegen an die Blockierungsgrenze herankommen. Die Steuerungen mittels Stromwächter nehmen auf diesen Zustand nicht nur keine Rücksicht, sondern bewirken ihrer Natur nach erst recht ein Weiterschalten des Schaltwerkes. Damit begünstigen sie die unerwünschte Adhäsionsüberschreitung.
  • Die Erfindung vermeidet die geschilderten Nachteile, indem sie vorschlägt, den Antrieb des Schaltwerkes nicht, wie bisher, von dem maximalen Strom, sondern von einem in m/82 eingestellten und zu überwachenden mittleren Wert der Anfahrbeschleunigung und Bremsverzögerung abhängig zu machen.
  • Es ist bereits früher vorgeschlagen worden, zum Zwecke des Achsentlastungsausgleichs die Drehmomente der Motoren von der Beschleunigung abhängig zu machen. Andere Vorschläge sehen die Anordnung eines auf die Beschleunigung reagierenden Meßgerätes vor, das seinerseits die Leistung der Motoren beeinflußt. Hierbei ist das zur Steuerung dienende Meßgerät ein Pendel, dessen Masse entweder durch feste Körper oder durch eine Flüssigkeit gebildet wird. Diese vorgeschlagenen Einrichtungen beruhen auf der Messung der momentanen Beschleunigung, wie dies in der Natur eines Massependels liegt. Infolgedessen sprechen sie auf jede kurzzeitige Schwankung der Beschleunigungskräfte an, wie sie beispielsweise durch die Zugkraftsprünge der Steuerung eintritt. Dadurch sind trotz Dämpfung unerwünschte Impulse bedingt.
  • Demgegenüber sieht die erfindungsgemäße Anordnung eine selbsttätige, unter dem Einfluß eines Beschleunigungswächters stehende Steuerung für elektrische Triebfahrzeuge vor, deren Merkmale darauf beruhen, daß der Wächter die jeweilige Fahrzeuggeschwindigkeit und gleichzeitig die vom Beschleunigungs- oder Verzögerungsbeginn maßgebliche Zeit in elektrische Größen umwandelt, dieselben dividiert und durch den so. gebildeten Quotienten den Antrieb für das Durchschalten der Anfahr- und Bremswiderstände beeinflußt.
  • Dieser Wächter beeinflußt somit die Steuerung auf Grund der von ihm gebildeten mittleren Beschleunigungs- oder Verzögerungswerte, bezogen auf die Zeit, während der die Widerstände durchgeschaltet werden, im Gegensatz zu den momentanen, d. h. den in jedem Augenblick wirksamen Beschleunigungswerten der bisher vorgeschlagenen Einrichtungen.
  • Ein Ausführungsbeispiel, das den, Gedanken der Erfindung zweckmäßig verwirklicht, it in Abb. 1 dargestellt. Hier wird von einem auf der Triebachse sitzenden Tourendynamo 1 über ein Drehspulmeßwerk 2 ein am Potentiometer 3 schleifender Abgriff betätigt: Seine Bewegung ist unterhalb der Adhäsionsgrenze der Geschwindigkeit des Fahrzeuges, oberhalb derselben der Umfangsgeschwindigkeit der Achse proportional. Gleichzeitig wird von einem kleinen Motor 8 mit konstanter Geschwindigkeit ein Abgriff an dem Potentiometer 4 entlangbewegt, dessen wirksame Widerstandsgröße der Zeit direkt proportional ist.
  • Beide Potentiometer sind in einer vom Batteriestrom gespeisten Brücke zusammengeschaltet, die außerdem einen für die Beschleunigungsgrenze einstellbaren Widerstand 5 und einen konstanten Widerstand 6 besitzt. In ihrem Diagonalzweig ist ein polarisiertes Relais 7 angeordnet, das im Gleichgewichtszustand der Brücke die Nullage einnimmt. Dies ist dann der Fall, wenn die bekannte Proportion der Brückenwiderstände 3 :4= 5 :6 besteht. Wird sich also die Geschwindigkeit im gleichen Maße ändern wie die Zeit und somit die Beschleunigung d konstant bleiben, dann wird auch das Verhältnis der jeweiligen Widerstandsgrößen 3 und 4 gleichbleiben. Demzufolge ist Relais 7 stromlos und hält sich in der Nullage. Bewegt sich dagegen der Abgriff am Geschwindigkeitspotentiometer 3 langsamer als der Zeitabgriff 4, so daß das jeweilige Verhältnis 3 : 4 kleiner ist als das durch die Einstellung am Potentiometer 5 gegebene Verhältnis 5 : 6, dann ist die Brücke verstimmt. Relais 7 zieht an und schließt Kontakt 12, Motor 9 ist eingeschaltet und dreht Schaltwerk 10. Dieser Zustand hält an, solange das Widerstandsverhältnis von 3 : 4 unterhalb desjenigen von 5 : 6 bleibt. Durch den Justierwiderstand11 wird die Durchschaltgeschwindigkeit angepaßt.
  • Wird die Adhäsionsgrenze überschritten, so erhöht sich plötzlich die Umfangsgeschwindigkeit des auf der schleudernden Treibachse sitzenden Tourendynamos. Der Widerstandsquotient 3:4 steigt rasch um ein Vielfaches des eingestellten Sollwertes, Relais 7 schaltet ab und setzt das Schaltwerk 10 still.
  • Wie die Einrichtung beim Bremsen ihre Funktionen erfüllt, zeigt ein Beispiel gemäß Abb. 2. Um bei plötzlicher Geschwindigkeitsabnahme, die infolge starken Schlupfes oder gar Blockierens bei der Adhäsionsüberschreitung eintritt, einen steigenden Quotienten für die Verzögerung bzw. ein größer werdendes Verhältnis von 3 : 4 zu erhalten, werden in der Bremsschaltung die Zuleitungen der Potentiometer 3 und 4 vertauscht. Des weiteren ist beispielsweise vorgesehen, die Abgriffe der Potentiometer 3 und 4 bei Bremsbeginn stets auf gleichen Ausgangspunkt zu halten. Zur Erzielung einer hohen Verzögerung wird es nämlich zweckmäßig sein, einen Wert am Potentiometer 5 einzustellen, der an der Adhäsionsgrenze, also über 1 m/s2 liegt. Da bei gleichem Ausgangspunkt der Abgriffe von 3 und 4 das Verhältnis zunächst niemals größer als Eins ist, ist eine Brückenverstimmung und damit eine Bewegung des Schaltwerkmotors gewährleistet. Die Voraussetzung gleicher Ausgangspunkte wird dadurch erfüllt, daß das gleiche oder ein zweites Drehspulsystem 2 von Beendigung der Anfahrt bis zum Bremsbeginn die Bewegung von Abgriff 4 geschwindigkeitsabhängig übernimmt. Ist die Steuerung auf Bremsen umgeschaltet, dann wird der Abgriff von 4 über die elektromagnetische Kupplung 18 vom Motor 8 zeitabhängig weiterbewegt. Im übrigen ist die Funktion der Überwachung hinsichtlich von Adhäsionsüberschreitung beim Bremsen, die sich nunmehr auf eine plötzliche Abnahme der Umfangsgeschwindigkeit an der Achse auswirkt, die gleiche wie bei der Anfahrt.
  • Eine besonders vorteilhafte Steuerung ist mit der weiteren Ausgestaltung des grundsätzlichen Erfindungsgedankens verbunden. Sie bewirkt eine gesteigerte Ausnutzung der Adhäsionsverhältnisse, indem das Schaltwerk während des normalen Anfuhr- und Bremsvorganges ständig läuft. Durch eine kontinuierliche Regelung der Drehzahl des Antriebsmotors wird diese um so geringer, je mehr die Beschleunigung oder Verzögerung der Adhäsionsgrenze zustrebt.
  • Ein Beispiel hierfür zeigt Abb. 3. Grundsätzlich ist die Messung der Beschleunigung bzw. Verzögerung in der Brücke beibehalten. Indessen ist letztere als sich selbst abstimmende Brücke so, geschaltet, daß der Nachstellmotor 11 jede Verstimmung, d. h. jede Ungleichheit der Widerstandsproportion 3 : 4 = 5 : 6 in bekannter Weise kompensiert. Solange nämlich die vorgenannte Gleichung nicht erfüllt ist, fließt ein Ausgleichstrom über den Diagonalzweig der Brücke, der das polarisierte Relais 7 ansprechen läßt. Je nach Richtung des durch 7 fließenden Stromes erhält Motor 11 über die Kontaktte 12 oder 13 Spannung und stellt Widerstand 5 so lange nach, bis Proportionalität der vorgenannten Brückenwiderstände besteht. Ist dies der Fall, wird der Ausgleichsstrom über Relais 7 Null, es fällt ab; Motor 11 bleibt stehen. Je größer die Beschleunigung v : t und damit 3:4 wird, um so größer wird auch der Nachstellwiderstand 5.
  • Gleichzeitig wird mit zunehmender Beschleunigung der Widerstand 16 derart beeinflußt, daß beispielsweise der Strom von Feld 15 vergrößert und damit durch Verstärkung der Erregung Motor 9 Schaltwerk 10 langsamer dreht. Bei Überschreitung der Adhäsion wird die Fahrzeugbeschleunigung zwar kleiner, die Drehbeschleunigung der Achse, auf der der Geber 8 sitzt, dagegen plötzlich sehr groß, demgemäß auch das Verhältnis 3:4 bzw. 5:6. Dies hat beispielsweise eine so starke Übererregung von Schaltwerksmotor 9 zur Folge, daß er sich kaum noch dreht oder je nach Schaltung stillsteht. Eine geeignete Dimensionierung des konstanten Brückenwiderstandes 6 ermöglicht ebenso, den Regelbereich des veränderlichen Kompensationswiderstandes 5 anzupassen, wie die richtige Wahl des Feldvorwiderstandes 16 die zweckmäßigste Drehzahl des Schaltwerkmotors einzustellen gestattet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbsttätige, unter dem Einfluß eines Beschleunigungswächters stehende Steuerung für elektrische Triebfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Wächter die jeweilige Fahrzeuggeschwindigkeit und gleichzeitig die vom Beschleunigungs- oder Verzögerungsbeginn maßgebliche Zeit in elektrische Größen umwandelt, dieselben dividiert und durch den so gebildeten Quotienten den Antrieb für das Durchschalten der Anfuhr- bzw. Bremswiderstände beeinflußt.
  2. 2. Selbsttätige, beschleunigungsabhängige Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Quotienten aus Geschwindigkeit und Zeit messende Wächter die Drehzahl des Steuerungsantriebes kontinuierlich regelt.
  3. 3. Selbsttätige, beschleunigungsabhängige Steuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Quotienten aus Geschwindigkeit und Zeit messende Wächter in einer selbstabstimmenden Brückenschaltung das Schaltwerk um so langsamer die Widerstände durchschalten läßt, je näher die Reibungsgrenze erreicht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 239 324, 691413, 724108, 225 719; österreichische Patentschrift Nr. 128 196.
DEB45530A 1957-08-01 1957-08-01 Selbsttaetige, unter dem Einfluss eines Beschleunigungswaechters stehende Steuerung fuer elektrische Triebfahrzeuge Pending DE1046089B (de)

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DE1178889B (de) * 1961-12-27 1964-10-01 Siemens Ag Verfahren zur Erfassung des Schleuderns und Gleitens der Treibraeder von Schienenfahrzeugen
DE1283263B (de) * 1963-09-07 1968-11-21 Knorr Bremse Gmbh Schleuderschutzvorrichtung fuer Schienentriebfahrzeuge

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