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CH145064A - Verfahren zur Darstellung von Merkurierungsprodukten des Benzols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Merkurierungsprodukten des Benzols.

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Publication number
CH145064A
CH145064A CH145064DA CH145064A CH 145064 A CH145064 A CH 145064A CH 145064D A CH145064D A CH 145064DA CH 145064 A CH145064 A CH 145064A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
benzene
preparation
products
mercuration
volume
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH145064A publication Critical patent/CH145064A/de

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Nerkurierungsproduliten    des Benzols.    Die     Merkurierung    von Benzol ist in der  Literatur beschrieben.     Dimroth    (Berichte der  Deutschen Chemischen Gesellschaft, Band 31,  Seite 2154 und Band 32, Seite 759) erhitzte  zum Beispiel Benzol mit     Merkuriacetat    auf  1.10   im Druckgefäss und erhielt so     Phenyl-          quecksilberacetat;    und     Roeder    und     Blasi     (Berichte der Deutschen Chemischen Gesell  schaft, Band 47, (1914), Seite 2751) führ  ten die gleiche- Reaktion, und zwar ebenfalls  unter Druck in Gegenwart von Eisessig aus.

    In neuerer Zeit. konnte     Maynard    Journal of       the        Americ.        cliem.        Soe.,    Band 46, (1924),  Seite<B>1510)</B> zeigen, dass unter Zusatz säure  bindender Mittel     (Athylalkohol)    Benzol  durch     55stündiges        Erhitzen    mit Quecksilber  acetat am     Rückflusskühler    bis zu<B>80%</B>     mer-          kuriert        wird.     



  Bei Übertragung dieser Versuche in den  chemischen Grossbetrieb zeigt das Verfah  ren von     Dimroth    und     Roeder    und     Blasi    den  Nachteil, dass es zum Arbeiten in Druck-         gefässen    zwingt, die     gegen        anorganische     Quecksilbersalze und den bei der Reaktion  sich bildenden Eisessig beständig sein     rnüs-          sen.    Das Verfahren von     Maynard    zeigt den  ,-Nachteil der ausserordentlich langen     Vor-          suchsdauer.     



  Es wurde nun gefunden,     class    diese bei  den Mängel sich dadurch beseitigen lassen,  dass man die Reaktion in Gegenwart eines  über<B>150'</B> C siedenden Lösungsmittels vor  nimmt, von dem soviel zugesetzt wird. dass  der Siedepunkt des Reaktionsgemisches einer  Temperatur von höchstens<B>135'</B> entspricht.  wobei das Lösungsmittel selbst nicht     merku-          riert    wird. So kann zum Beispiel Benzol  durch Zusatz solcher Mengen Nitrobenzol.  dass die Siedetemperatur in der Flüssigkeit  l'30 bis<B>135'</B> beträgt, glatt     merkuriert    wer  den, ohne dass Nitrobenzol in Reaktion tritt.  Die -so erhaltenen Produkte sollen als Schäd  lingsbekämpfungsmittel und zu pharmazeu  tischen Zwecken Verwendung finden.

        <I>Beispiel 1:</I>  40 Gewichtsteile     blerkuriacetat,    90     Vo-          lumteile    Benzol und 400     Volumteile        Nitro-          benzol    werden unter Rühren am     Rückfluss-          kühler    erhitzt, die Innentemperatur beträgt  130 bis 135  . Nach 3 Stunden ist die Re  aktion beendet, das heisst es ist kein ioni  siertes Quecksilber mehr vorhanden. Die Lö  sung wird heiss filtriert und die flüchtigen  Bestandteile im Vakuum     abdestilliert.    Der  Rückstand erstarrt beim Abkühlen kristalli  nisch.

   Durch     Umlösen    aus Alkohol erhält  man das Produkt in farblosen Blättchen  vom Schmelzpunkt 149   in einer Ausbeute  von<B>33,8</B>     gr    = 80% der Theorie. Das so  gewonnene     Merkurierungsprodukt    ist mit der  in den Berichten der deutschen chemischen  Gesellschaft, Band 31, Seite 2154 und  Band 32, Seite 759 beschriebenen     Verbindung     identisch.  



  <I>Beispiel 2:</I>  20 Gewichtsteile     Mercuriacetat    werden  mit 200 Gewichtsteilen     1.2-Dichlorbenzol     und 40     Volumteilen    Benzol eine Stunde am       Rückflusskühler    zum gelinden Sieden erhitzt.  Die Temperatur des siedenden Gemisches be  trägt 128 bis<B>130'.</B> Nach Ablauf der Re  aktion, (Natronlauge fällt kein Oxyd mehr  aus), wird abgekühlt, filtriert und die klare    Lösung im Vakuum eingeengt. Der Rück  stand erstarrt beim Abkühlen kristallinisch.  Aus Wasser kristallisiert das so erhaltene       Phenylquecksilberacetat    in farblosen     Prismen     vom Schmelzpunkt 148   in einer Ausbeute  von 16,5     gr    = 78 % der Theorie.  



  Bezüglich der Wiedergewinnung der Lö  sungsmittel ist zu sagen, dass in den gemäss  den vorstehenden Beispielen ausgeführten  Versuchen 380 Gewichtsteile reines     Nitro-          benzol    = 95 % und 188 Gewichtsteile reines  1. .     2-Dichlorbenzol    = 94% wiedergewonnen  wurden. Das überschüssige Benzol ging bei  der     Valzuumdestillation    der hochsiedenden  Lösungsmittel unter 12 mm     Druck    verloren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Merku- rierungsprodukten des Benzols durch Be handlung von Benzol mit Merkuriacetat, da durch gekennzeichnet, dass dem Reaktions gemisch soviel eines über 150 siedenden Lösungsmittels zugesetzt wird, dass der Siedepunkt des Reaktionsgemisches einer Temperatur von höchstens 135 entspricht, \wobei das Lösungsmittel selbst nicht merku- riert wird.
CH145064D 1928-08-08 1929-07-23 Verfahren zur Darstellung von Merkurierungsprodukten des Benzols. CH145064A (de)

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CH145064D CH145064A (de) 1928-08-08 1929-07-23 Verfahren zur Darstellung von Merkurierungsprodukten des Benzols.

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