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DE966599C - Zusatzblitzgeraet fuer elektrisches Blitzlichtgeraet mit Gasentladungsroehre - Google Patents

Zusatzblitzgeraet fuer elektrisches Blitzlichtgeraet mit Gasentladungsroehre

Info

Publication number
DE966599C
DE966599C DEB25089A DEB0025089A DE966599C DE 966599 C DE966599 C DE 966599C DE B25089 A DEB25089 A DE B25089A DE B0025089 A DEB0025089 A DE B0025089A DE 966599 C DE966599 C DE 966599C
Authority
DE
Germany
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tube
flash
additional
additional flash
light
Prior art date
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Expired
Application number
DEB25089A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRAUN FA MAX
Original Assignee
BRAUN FA MAX
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Filing date
Publication date
Application filed by BRAUN FA MAX filed Critical BRAUN FA MAX
Priority to DEB25089A priority Critical patent/DE966599C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE966599C publication Critical patent/DE966599C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/54Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting
    • H01J61/547Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting using an auxiliary electrode outside the vessel

Landscapes

  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 22. AUGUST 1957
B25089 VIII c121f
Die Erfindung betrifft ein Zusatzblitzgerät für Elektronenblitzgerät, vorzugsweise für fotografische Zwecke, mit lichtelektrischer Auslösung.
Um besonderen fotografischen Gegebenheiten gerecht zu werden, hat es sich für erforderlich erwiesen, neben dem eigentlichen Elektronenblitzgerät noch eine oder mehrere Zuisatzblitzeinrichtungen vorzusehen. Das gilt insbesondere zur Gewinnung von sogenanntem Effektlicht, das als Gegenlicht, Seitenlicht, zur Schattenaufhellung und ähnlichen Zwecken benötigt wird. Hierbei kommt es in erster Linie darauf an, die zusätzliche Blitzröhre derart durch die mit dem Kameraverschluß synchron betätigte eigentliche Blitzeinrichtung zu steuern, daß einerseits ein störender Aufwand von besonderen Kabelverbindungen vermieden, andererseits aber eine gleichzeitige Auslösung beider Blitzröhren gewährleistet wird.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird der angestrebte Erfolg dadurch erreicht, daß die Zusatzblitzröhre mit einer bekannten Foto- oder Selenzelle ausgestattet ist, die über eine besondere Schaltungseinrichtung und eine eigene Zündvorrichtung durch das Aufblitzen der Hauptröhre die
709641/25
Zündung der Zusatzblitzröhre bewirkt. Die auftretende Verzögerung zwischen dem Aufblitzen der Hauprröhre und der Zusatzblitzröhre ist hierbei so kurzzeitig, daß sie praktisch ohne Bedeutung ist. 5, Diese bekannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie in der Foto- bzw. Selenzelle sowie der Schaltung^- und Zündvorrichtung besondere Einrichtungen erforderlich machen, durch die die Zusatzblitzeinrichtung belastet und erheblich verteuertwird.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung vermieden, die eine erhebliche Vereinfachung der Zusatzhlitzednrichtung ermöglicht und zugleich eine wahlweise Verwendung der Blitzröhre als selbständige Hauptblitzeinrichtung oder als Zusatzröhre gestattet. Hierbei kommen die Foto- bzw. Selenzelle, die besondere Schaltungseinrichtung für deren Betrieb sowie die zusätzliche Zündvorrichtung der Zusatzblitzröhre in Wegfall. Die Zusatzblitzeinrichtung besteht somit nur noch aus dem Stromversorgungsteil und einer zu diesem Zweck besonders ausgebildeten Blitzröhre.
Gemäß der Erfindung ist die Zusatzblitzröhre mit einer Fotokathode zur Vor ionisierung und Zündung durch die Lichteinwiirkumg der Hauptblitzröhre ausgestattet. Unter dem Einfluß der an der Zusatzblitzröhre anliegenden Betriebsspannung leiten die emittierten Elektronen durch den Zusammenstoß mit den vorhandenen Gasmolekülen die Ionisation ein, die lawinenartig anwächst und schließlich zur Hauptentladung der Röhre führt. Die erforderliche Lichteinwirkung zur Herbeiführung der Elektronenemission wird hierbei durch die aufblitzende Hauptblitzröhre hervorgerufen, wobei sie dadurch verstärkt werden kann, daß sich die Zusatzblitzröhre in der Gegend des Brennpunktes ihres vorzugsweise parabolischen Reflektors befindet.
Die an sich bekannte elektronenemirttierende Einrichtung der Zusatzblitzröhre kann hierbei innerhalb der Röhre an geeigneter Stelle angebracht werden, sie kann insbesondere aber auch unmittelbar mit deren Kathode verbunden oder in geeigneter Weise als Teil derselben ausgebildet werden, indem diese beispielsweise in einer Spitze verläuft und darunter eine ringförmige elektronenemittierende Fläche aufweist.
Die angestellten Versuche haben ergeben, daß eine . solche erfindungsgemäße Zusatzblitzeinrichtung in gleicher Weise wie eine der bekannten Einrichtungen mit zusätzlichen Siteuerungs- und Schaltungsvorrichtungen durch die Hauptblitzröhre mit dem gewünschten Erfolg gezündet werden kann.
Eine weitere Neuerung besteht darin, daß die Zusatzblitzröhre mit einer Vorrichtung versehen wird, durch die verhindert wird, daß ihre Zündung von außer der Hauptblitzröhre vorhandenen Lichtquellen bewirkt werden kann. Es handelt sich hierbei vorzugsweise darum, ihre Zündung durch solche Lichteinwirkungen zu verhindern, die am Standort der Zusatzblitzröhre auftreten. Da es sich hierbei regelmäßig um solche Lichiteinwirkungen handelt, die im Verhältnis zur Blitzdauer langzeitig in Erscheinung treten, wie beispielsweise Scheinwerferbeleuchtungen, kann der Zusatzblitzröhre ein Schaltungselement beigegeben werden, welches bewirkt, daß die Entladung der Zusatzblitzröhre nur bei der kurzzeitigen Lichteinwirkung der Hauptblitzröhre möglich ist.
Als solche Einrichtung kann beispielsweise eine der bekannten elektrischen Differenzier- oder Integrierschaltungen verwandt werden, die nur auf die steile Flanke des Lichtanstieges der Hauptblitzröhre anspricht.
Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist es möglich, die Zusatzblitzröhre so auszubilden, daß sie wahlweise als Haupt- oder Zusatzgerät verwandt werden kann. Hierzu ist es erforderlich, daß bei der Benutzung als alleinige und selbständige Blitzeinrichtung oder als Hauptbliitzeinrichtung die Vorionisation ausgeschaltet wird, damit nicht die Einwirkung irgendwelcher sonstiger Lichtquellen, beispielsweise die Sonne, elektrischer Glühlampen oder von Dritten benutzter Blitzgeräte, eine Entladung herbeiführen kann. Zu diesem Zweck wird die Blitzeinrichtung so eingerichtet, daß auf einfachste Weise eine Umpolung der Betriebsspannung vorgenommen werden kann. Durch eine solche Umpolung wird eine Vorionisierung der Röhre verhindert, indem die Elektronen, soweit sie trotz des vorhandenen entgegengesetzten elektrischen Feldes überhaupt von der fotoelektrischen Schicht emittiert werden, sofort zurückgedrängt werden, ohne daß sie in merklichem Umfang die Gasmoleküle beeinflussen können. Eine solche Blitzlichternrichtung mit einfacher Umpolungsvorrichtung kann somit als selbständiges Blitzlichtgerät oder aber als Haupt- oder Zusatzblitzeinrichtung verwandt werden.
Soweit die elektronenemittierende Elektrode innerhalb der Röhre von der Kathode getrennt an-1 geordnet und herausgeführt ist, kann ihre Funktion durch Umschaltung mittels eines Betriebsarten-Schalters wunschgemäß eingestellt werden. Der gleiche Erfolg kann ohne Umpolung durch eine Vorrichtung zur äußeren Abschirmung der fotoelektrischen Schicht gegen unerwünschte Lichteinwirkung erreicht werden.
Die weiteren Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, die verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Elektronenblitzröhre betreffen. Hierbei bedeutet
Fig. ι eine Elektronenblitzröhre für die Zusatzeinrichtung, bei der die fotoelektrische Zündelektrode mit der Kathode verbunden ist,
Fig. 2 eine erfmdungsgemäße Elektronenblitzröhre mit selbständiger fotoelektrischer Zündelektrode und einer Abschirmvorrichtung,
Fig. 3 eine erfmdungsgemäße Elektronenblitz- iao röhre, bei der die fotoelektrische Zündelektrode mit der Kathode verbunden ist und einer Umschalteinrichtung.
Die erfindungsgemäße Elektronenblitzröhre 1 für die Zusatzeinrichtung besitzt eine außen an- iss ;ebrachte Zündelektrode 2 mit dem Anschluß 3 so-
wie eine Kathode 4 und eine Anode 5. Mit der Kathode 4 ist innerhalb der Röhre die fotoelektrische Zündelektrode 6 verbunden, die in verschiedener Form ausgestaltet sein kann (Fig. 1).
Nach einer weiteren Ausführungsforrn (Fig. 2) kann die fotoelektrische Zündelektrode 6 selbständig innerhalb der Röhre angebracht und mit einem besonderen Anschluß versehen werden. Um die fotoelektrische Wirkung der Zündelektrode 6 auszuschalten, wenn die Zusatzeinrichtung als Hauptblitzgerät verwandt werdea soll, kann eine Abschirmvorrichtung 6 benutzt werden, mit der die fotoelektrische Zündelektrode 6 gegen Lichteinwirkungen geschützt wird, die zu einer Elektronenemission und nachfolgender Entladung führen würde. Der gleiche Erfolg kann auch dadurch herbeigeführt werden, daß die beispielsweise mit der Kathode 4 verbundene fotoelektrische Zündelektrode 6 in diesem Falle durch die Umschalteinrich-
■20 tung 9 (Fig. 3) umgepolt wird. An Stelle der Umschalteinrichtung 9 kann auch eine Umsteckeinrichtung vorgesehen werden.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. .Zusatzblitzgerät für Elektronenblitzgerät, vorzugsweise für fotografische Zwecke, mit lichtelektrischer Auslösung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zoisatzblitzröhre mit einer Fotokathode zur Vorionisierung und Zündung durch die Lichteinwirkung der Hauptblitzröhre ausgestattet ist.
2. Zusatzblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronenemittierende Elektrode mit der Kathode der Zusatzblitzröhre verbunden ist.
3. Zusa,tzblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Zusatzblitzröhre so ausgebildet ist, daß sie neben ihrer Kathodenfunktion zugleich als eine unter Lichteinwirkung elektronenemittierende Elektrode wirkt.
4. Zusatzblitzgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch einfache Umpolung der Elektroden der Gasentladungsröhre die Vorionisierung und Hauptentladungsröhre durch die elektronenemittierende Schicht der Hilfselektrode bzw. einer Hauptelektrode verhindert wird.
5. Zusatzblitzgerät nach Anspruch 1 bis 3 mit einer getrennt angebrachten und herausgeführten elektronenemittierenden Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß sie mittels eines 'einfachen Schalters abgeschaltet oder mit einer der Hauptelektroden verbunden werden kann.
6. Zusatzblitzgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Lichteinwirkung elektronenemittierende Schicht mittels einer Abschirmvorrichtung außer Betrieb gesetzt werden kann.
7. Zusatzblitzgerät nach Anspruch 1 bis .5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung, beispielsweise eine an sich bekannte elektrische Differenzier- oder Integrierschaltung angebracht ist, die bewirkt, daß die Zusatzblitz- 6g röhre nur durch den kurzzeitigen Lichtblitz der Hauptbiitzröhre, nicht dagegen durch sonstige Lichteinwirkungen, gezündet wird.
8. Zusatzblitzgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Fotokathode und der Kathode der Zusatzblitzröhre ein hochohmiger Widerstand und ein Kondensator parallel geschaltet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Westphal: »Physikalisches Wörterbuch«, 1952,
s. 795; »DieGlimmröhre in derTechnik«, 1944, S.69, 70; Deutsche Patentschriften Nr. 395 757, 840 505, 581.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©509577/108 10.55 (709641/25 8.57)
DEB25089A 1953-04-08 1953-04-08 Zusatzblitzgeraet fuer elektrisches Blitzlichtgeraet mit Gasentladungsroehre Expired DE966599C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE395757C (de) * 1918-09-14 1924-05-23 Johannes Nienhold Edelgasentladungszelle
DE445581C (de) * 1925-10-17 1927-06-11 Siemens Schuckertwerke G M B H Verfahren zum Zuenden von Dampfentladungsstrecken
DE840505C (de) * 1950-05-17 1952-06-03 Zeiss Ikon Ag Hochspannungsblitzgeraet mit drahtlos gezuendetem Zusatzblitzgeraet

Patent Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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