DE924813C - Elektrischer Schalter zum praktisch stufenlosen Regeln der Waermeabgabe eines Heizwiderstandes - Google Patents
Elektrischer Schalter zum praktisch stufenlosen Regeln der Waermeabgabe eines HeizwiderstandesInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H15/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
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-
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- H01C10/00—Adjustable resistors
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Description
- Elektrischer Schalter zum praktisch stufenlosen Regeln der Wärmeabgabe eines Heizwiderstandes Es gibt Schalter zum Regeln der Wärmeabgabe von Heizwiderständen, bei denen meistens zwei oder mehrere Widerstände parallel, einzeln oder in Serie geschaltet werden. Mit dieser Art der Regelung kann aber die Wärmeabgabe von Widerständen nur stufenweise geregelt werden. Um nun unter Verwendung eines einzigen Widerstandes die Wärmeabgabe im ganzen Bereich vom größten bis zum kleinsten möglichen Wert auf jeden gewünschten Betrag einstellen zu können, verwendet man in Zusammenwirkung mit einem Regelschalter thermische Schalter, die sich meistens in unmittelbarer Nähe des Heizwiderstandes befinden. Die thermischen Schalter werden einerseits durch einen Regelwideerstand und andererseits durch die Wärme des Heizwiderstand-es selbst beeinflußt. Bei einer bekannten Ausführungsform ist der zur Beeinflussung des thermischen Schalters verwendete Regelwiderstand mit dem Regelschalter vereinigt. Der thermische Schalter besitzt eine Heizwicklung, die mit dem Regelwiderstand hintereinandergeschaltet ist. Der thermische Schalter be- steht meistens aus einer Bimetallfeder, die durch die Wärme des mit dem Regelwiderstand verbundenen Heizwiderstandes beeinflußt wird.
- Der Erfindungsgegenstand besteht in einem Schalter mit einem Regelwiderstand in Form eines auf einen flachen Stab oder ein Band aus Isolierstoff gewickelten veränderbaren Widerstandes, der in Richtung der Verbindungslinie der Kabeleinführungsöffnungen zusammen mit einem parallel zu ihm angeordneten Kontaktblechstreifen in dem Isolierstoffgehäuse des Schalters angebracht ist. Der Kontaktblechstreifen wird durch eine vermittels eine Knopfes bedienbare Kontaktfeder oder ein ähnliches Mittel mit dem veränderbaren Widerstand verbunden, -wobei die Kontaktfeder einerseits die einzelnen Windungen des Widerstandes und andererseits den Kontaktblechstreifen berührt. Beim Verschieben dieser Kontaktfeder ändert sich der durch die Heizwicklun.g des thermisch beeinflußten Schalters fließende Strom.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß längs des veränderbaren Widerstandes und des Kontaktblechstreifens in dem Isolierstoffgehäuse des Schalters je eine Kontaktfeder angeordnet ist, von denen jede an ihren Enden mit ortsfesten Kontakten zusammenwirkt. Diese beiden Kontaktfedern sind mit abgekröpften Vorsprüngen in entsprechenden Mulden des Isolierstoffgehäuses gelagert.
- Der zur Bedienung der Kantaktfeder, welche den Kontalir-t,blechstreifen mit dem veränderbaren Widerstand verbindet, dienende Betätigungsknopf ist in einem Schlitz des Gehäusedeckels verschiebbar an-geordnet und wird von einem Isolierstoffstreifen geführt, der von dem Schieber allseitig umfaßt wird und der den Gehäuseschlitz nach außen hin abdeckt. Der Schieber besitzt unterhalb des den Gehäuseschlitz verdeck-enden, Iselierstoffstreifens seitliche Vorsprünge, die die beiden längs des Kontaktblechstreifens und des veränderbaren Widerstandes angeordneten Kontaktfed-ern in den beiden Endstellungen des Knopfes von ihren ortsfesten Kontakten. abheben und dadurch den Heizwiderstand doppelpolig abschalten.
- Der den als Schieber ausgebildeten Bedienungsknopf führende Isolierstoffstreifen ist an seinen Enden an dem Gehäusedeckel befestigt, wodurch der Schieber mit dem Gehäusedeckel ein einheitliches Bauteil bildet.
- Der den Bedienungsknopf tragende Schieber besitzt ein nach unten U-dörmig abgebogenes Metallteil, welches den zur Abdeckung des Gehäuseschlitzes dienenden Isolierstoffstreifen um-faßt und welches mit seinen U-Schenkeln in eine Isolierstoffplatte eingreift, die die seitlichen Vorsprünge zum Abheben der beiden längs des I#,'-ontaktblechstreifens und des veränderbaren Widerstandes angeordneten Kontaktfedern besitzt und eine nach unten gerichtete U-förmige Kontaktfeder trägt, die zwischen den Kontaktblechstreifen und den veränderbar-en Widerstand greift. Der Bedienungsknopf des Schalters bewegt sich in einem Schutzkragen des Gehäusedeckels, damit er nicht durch Unachtsame keit verstellt werden. kann.
- Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch;den neuen Schalter und Abb. 2 einen Schnitt senkrecht zu dem der Abb. i; Abb. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Schalter ohne Deckel und ohne Schieber; in Abb. 4 sind die längs des veränderbaren Widerstandes und des Kontaktblechstreifens angeordneten Kontaktfedern abgebildet; Abb. 5 zeigt einen Bestandteil des Schiebers oder Knopfes.
- Das Gehäuse des Schalters (besteht aus dem Hauptteil i und dem Deckelz (Abb. i). In dem Hauptteil i ist an den Längswänden der Ausnehmung 3 (Abb. 1, 2, und 3) ein auf einen Isolierstoffstgb gewickelter Widerstand 4 und der Kontaktblechstreifen 5 eingesetzt. Zu beiden Seiten der Ausnehmung 3 befinden sich die Kontaktfedern 6 und 7 (Abb. 3), welche die ortsfesten Kontakte 8 und 9 bzw. io und ii miteinander verbinden. Diese Kontaktfedern sind, wie die Abb. i zeigt, in der Mitte in einer Mulde des Gehäuses i mit den gbgekröpftell Vorsprüngen iz gelagert. In, dein Deckel 2 des Gehäuses bewegt sich der Betätigungsknopf 13 mit seinem, Hals 14. An dem Hals 14 ist das U-förmig gebogene Metallteil 15 angebracht, welches mit den Zapfen 16 und. 17 in eine Platte 18 (Abb. 2) greift. Zwischen der Platte 18 und dem Blechteil i5,befindet sich ein Isolierstreifen ig, der an seinen beiden Enden durch die Niete 2o und :2 1 (Abb.:2) in dem Gehäusedeckel.2 befestigt ist. Der Isolierstreifen ig (Abb.:2) verdeckt den Schlitz in dem Gehäusedeckel 2, so daß etwaige Schaltfunken von außen nicht sichtbar werden und auch der Eintritt von Schmutz in das Innere des Gehäuses. erschwert wird.
- Die aus Isolierstoff bestehende Platte 18 (Abb. 5) besitzt d.ie beiden Vorsprünge w und :23, welche ,die beiden Kontaktfedern 6 und 7 von ihren ortsfesten Gegenkontakten 8, 9 oder io, ii abheben, wenn der Schieber sich in einer seiner beiden, Endstellungen befindet. Auf der Unterseite der Platte 18 des Schiebers (Abb. 2,) ist eine U-förmig gebogene Kontaktfeder:24 angebracht. Durch diese Kontaktfeder wird der veränderbare Widerstand4 mit dem Kontaktblechstreifen 5 verbunden. Beim Verschieben des Knopfes 13 gleitet diese Kontaktfeder 24 auf dem Kontaktblechstreifen 5 und dem veränderbaren Widerstand hin und her, so daß hierdurch die Größe des Widerstandes verändert werden kann. An Stelle der Kontaktfeder 24 kann auch im Sinne des Erfindungsgegenstandes ein anderes Mittel zur Verbindung des Kontaktblechstreifens mit dem Widerstand in Anwendung gebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Schalter zum praktisch stufenlosen Regeln, der Wärrneabgabe eines Heizwiderstandes, bei dem ein mit dem Schalter vereinigter, veränderbarer Widerstand mit einem getrennt von dem Schalter angeordneten thermischbeeinflußten Schalter zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der veränderbare Widerstand, der auf einen flachen Stab, oder ein Band aus Isolierstoff gewickelt ist, in einem Isolierstoffgehäuse in Richtung der Verbindungslinie der Kabeleinführungsöffnungen zusammen mit einem parallel zu ihm angeordneten Kontaktblechstreifen angebracht ist und durch eine vermittels eines Knopfes von außen bedienbare Kontaktfeder oder ein ähnliches Mittel mit dem Kontaktblechstreifen verbunden wird, wobei die Feder einerseits die einzelnen Windungen des Widerstandes und andererseits den Kontakt-blechstreifen berührt und beim Verschieben der Kontaktfeder sich ein durch die Heizwicklung des thermisch beeinflußten Schalters fließender Strom verändert. :2. Elektrischer Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß längs des veränderbaren Widerstandes und des Kontaktblechstreifens in dem Isolierstoffgehäuse je eine Kontaktfeder angeordnet ist, von denen jede an ihren Enden mit ortsfesten Kontakten zusammenwirkt. 3. Elektrischer Schalter nach Anspruch. i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden längs des veränderbaren Widerstandes und des Kontaktblechstreifens vorhandenen Kontaktfedern mit aibgekröpften Vorsprüngen in Mulden des Isolierstoffgehäuses gelagert sind. 4. Elektrischer Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Schlitz des Gehäuses verschiebbare Bedienungsknopf, der auf der Unterseite ein-en Kontakt zur Verbindung des Kontaktblechstreifens mit dem veränderbaren Widerstand besitzt, von einem Isolierstoffstreifen geführt wird, der von dem Knopf allseitig umfaßt ist und der den Gehäuseschlitz nach außen hin abdeckt. 5. Elektrischer Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsknopf unterhalb des den Gehäustschlitz verdeckenden Isolierstoffstreifens seitliche Vorsprünge besitzt, durch die die Enden der beiden längs des Kontaktblechstreifens und des verän#derbaren Widerstandes angeordneten Kontaktfedern in den beiden Endstellungendes Knopfes von ihren ortsfesten Kontakten abgehoben werden, wodurch jeweils der Heizwiderstand doppelpolig abgeschaltet wird. 6. Elektrischer Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den als Schieber ausgebildeten,Bedienungsknopf: führende Isolierstoffstreifen an seinen Enden an dem Gehäusedeckel befestigt ist, wodurch der Schieber mit dem Gehäusedeckel ein Bauteil bildet. 7. Elektrischer Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber ein nach unten U-förrnig gebogenes Metallteil besitzt, welches den zur Abdeckung des Gehäuseschlitzes dienenden Isolierstoffstreifen umfaßt und welches mit seinen U-Schenkeln in eine Isolierstoffa)bdeckplatte eingreift, die die seitlichen Vorsprünge zum Abheben der beiden längs des Kontaktblechstreifens und des veränderbaren Widerstandes angeordneten Kontaktfedern besitzt und die eine nach unten gerichtete U-förmige Kontaktfeder trägt, die zwischen den Kontakt-blechstreifen und den veränderbaren Widerstand greift. 8. Elektrischer Schalter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsknopf des veränderbaren Widerstandes in einem Schutzkragen des Gehäusedeckels bewegbar angeordnet ist.
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