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DE1141360B - Thermostatschalter mit einer mehrere Kontakte tragenden Schnappfeder - Google Patents

Thermostatschalter mit einer mehrere Kontakte tragenden Schnappfeder

Info

Publication number
DE1141360B
DE1141360B DEB54823A DEB0054823A DE1141360B DE 1141360 B DE1141360 B DE 1141360B DE B54823 A DEB54823 A DE B54823A DE B0054823 A DEB0054823 A DE B0054823A DE 1141360 B DE1141360 B DE 1141360B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
snap spring
spring
contact
counter
switch according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB54823A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Schmalenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Busch Jaeger Durener Metallwerke AG filed Critical Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority to DEB54823A priority Critical patent/DE1141360B/de
Publication of DE1141360B publication Critical patent/DE1141360B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/60Means for producing snap action
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/32Thermally-sensitive members
    • H01H37/52Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Thermostatschalter mit einer mehrere Kontakte tragenden Schnappfeder Die Erfindung betrifft einen Thermostatschalter mit Bimetallsteuerung einer mehrere Kontakte tragenden Schnappfeder. Es ist eine solche thermisch steuerbare Schnappfeder bekannt, die an ihrem ortsfesten Ende mit einer Stromzuführung versehen ist und an ihrem freien Ende eine Platte trägt, welche eine gleichzeitige, schlagartige, mit Leerlauf arbeitende Betätigung von wenigstens zwei beweglichen Kontakten ermöglicht. Zum Ausgleich des gegebenenfalls unterschiedlichen Abbrandes der Kontaktstücke sind bei dieser Ausführung die beweglichen Kontaktstücke am Schnappfederende querverschiebbar gelagert und werden durch eine über einen Federarin mit dem freien Schappfederende verbundene Platte zur Auflage auf die beiden Gegenkontakte gebracht. Da die elektrische Verbindung der Kontakte mit der Schnappfeder über den Federarm erfolgt, ist ihre Anwendung für höhere Ströme, wie z. B. bei Heizwiderständen, nicht geeignet. Außerdem muß sich dort das Blattfeder-Schnappglied bei größeren Höhenunterschieden etwa der Kontaktstücke etwas verwinden können, um einen ausreichend gleichmäßigen Kontaktdruck zu gewährleisten, was seine Stromtragfähigkeit begrenzt.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine durch einen Bimetallstreifen steuerbare Schnappfeder zu schaffen, die bei wenigstens zwei gleichsinnig schaltbaren Kontaktstücken eine gute Kontaktgabe und eine gleichzeitige, schlagartige Kontaktabtrennung auch dann gewährleistet, wenn höhere Ströme geschaltet werden sollen, und deren unterschiedliche Größe unterschiedliche Kontaktabbrände herbeiführt. Dabei soll eine relativ steife Schnappfeder zur Anwendung kommen, die sich nicht zu verwinden braucht, um sich unterschiedlichen Kontaktstückhöhen anzupassen. Mit derartigen Schnappfedern sollen z. B. gleichzeitig je ein Heiz- und ein Ventilatorstromkreis gesteuert werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß am freien Ende der an sich bekannten, relativ steifen, für kleine Betätigungswege geeigneten Schnappfeder mit der Platte eine mehrere relativ lange, parallele Arme tragende Kontaktfeder und ein die Arme untergreifender, mit Anschlägen bis nahe an die beweglichen Kontakte reichender, vorzugsweise mit mehreren Schenkeln versehener steifer Bügel befestigt ist, der die schlagartige Trennung der beweglichen Kontakte mit Leerlauf herbeiführt.
  • Ferner sieht die Erfindung vor, daß die Schnappfeder in an sich bekannter Weise an ihrem freien Ende zwischen zwei Gegenlagem geführt ist, die zur Begrenzung des Federhubes dienen, und an der Betätigungsstelle nur begrenzt eindrückbar ist. Erfindungsgemäß ist ferner folgendes vorgesehen: Beide Gegenlager des Schnappfederendes sind einstellbar. Der Hub an den Kontaktstellen ist größer als zwischen den Gegenlagem. Bei Aufliegen der Schnappfeder am unteren Gegenlager sind die auf der gleichen Seite angeordneten Gegenkontakte geschlossen. Die Einstellung des Bimetallstreifens erfolgt durch einen Steuernocken, der unmittelbar oder über eine Hebel-Übertragung auf ihn einwirkt. Die übertragung der Bimetallbewegungen auf die Schnappfeder erfolgt durch einen Stift, der in an sich bekannter Weise als Stellschraube ausgebildet ist.
  • Nach der neuen Ausbildung dient nun die Schnappfeder nicht selbst als Kontaktfeder, sondern sie besitzt Verlängerungen, die separat als Kontaktfedem hergestellt sind und dann mit der Schnappfeder verbunden werden. Die Wirkung der neuen Einrichtung ist folgende: Die aus einem relativ steifen Material hergestellte Schnappfeder bewirkt bei ihrer Betätigung eine schnelle, ruckartige Bewegung. Die Schnappfeder wird an ihrem aufgeschlitzten Ende durch eine Platte zusammengezogen und gespannt. Gleichzeitig werden die Kontaktfedern und ein starrer Bügel mit der Platte an der Schnappfeder befestigt. Im Bereich der Platte wird die Schnappfeder zwischen Anschlägen oder Gegenlagern im Schalter geführt, die vorteilhafterweise aus zwei Stellschrauben bestehen, um die Abstände zur Einstellung der Schnappfedercharakteristik nach Belieben einstellen zu können. Es wird also der Ausschlag bzw. der Hub der Schnappfeder an dieser Stelle begrenzt, wodurch auch der Hub an den Enden der Kontakthebel festgelegt wird. Für die Kontaktunterbrechung bei Thermostaten genügt z. B. im vorliegenden Fall ein geringer Abhub von etwa 0,2 mm. Der mögliche Hub der Kontaktfedern an ihren Kontaktstellen wird aber auf Grund der Einstellung an den Gegenlagem z. B. auf 0,6 mm festgelegt. Es bleibt also ein Unterschied von 0,4 mm übrig zum Ausgleich einer unterschiedlichen Kontaktstückhöhe. Diese kann z. B. dadurch eintreten, daß ein Kontaktabbrand bei der einen Kontaktfeder bzw. dem Gegenkontakt aufgetreten ist, so daß z. B. der Kontaktabstand zwischen dem einen Kontaktpaar um 0,1 oder 0,2 mm größer ist als bei dem anderen Kontaktpaar. Diese 0,2 mm werden also von den in Reserve verbleibenden 0,4 mm für die Bewegung der Kontaktfeder ausgeglichen.
  • Unterhalb der Kontaktfedern ist der starre Bügel angeordnet, der so viele Schenkel aufweist, wie Kontaktfedem vorhanden sind. Die Kontaktfedern liegen frei an ihren Gegenkontakten an, d. h., die Anschläge an den Schenkeln des starren Bügels sind in der Einschaltstellung in einem solchen Abstand von den Kontaktfedem gehalten, daß die Bewegungsmöglichkeit von 0,6 mm insgesamt gewahrt bleibt. Da nun die Schnappfeder starrer ist als die Kontaktfedem und da beim Ausschalten die Schnappfeder eine ruckartige Bewegung ausführt, wird mit dieser ruckartigen Bewegung auch der starre Bügel gleichzeitig und schnell bewegt, so daß die Kontaktfedem ebenfalls gleichzeitig und schlagartig von ihren Gegenkontakten abgehoben werden, ohne daß ein Kontakthöhenunterschied sich praktisch auf den Schaltaugenblick auswirkt oder eine Verwindung der Schnappfeder erforderlich macht. Außerdem werden so Kontaktverschweißungen in an sich bekannter Weise zuverlässig aufgetrennt.
  • Der Auflagedruck an dem jeweiligen Gegenlager am Ende der Schnappfeder ist also in der Ruhestellung größer als vom an den Kontakten, um eine hohe Schaltgeschwindigkeit zu erreichen. Gleichzeitig muß diese Kraft so abgestimmt sein, daß vom an den Gegenkontakten ein guter Kontaktdruck erzielt wird.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel in mehreren Figuren dargestellt Die Fig. 1 bis 8 zeigen zunächst die Einrichtung bei einem Thermostatschalter, der bei dem Ausführungsbeispiel mit einem Stufenschalter verbunden ist und durch einen Nocken am Ende der Nockenwelle des Stufenschalters bedient wird. Dabei zeigt Fig. 1 eine Rückansicht auf den Schalter mit Thermostat, Fig. 2 einen Teilschnitt des Schalters mit Thermostat von der Seite, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Thermostaten, Fig. 4 die Kontaktfeder separat in vergrößerter Darstellung, Fig. 5 den starren Bügel in vergrößerterDarstellung, Fig. 6 die Platte der Schnappfeder in vergrößerter Darstellung, Fig. 7 eine Draufsicht auf den zusammengesetzten Hebel in vergrößerter Darstellung und Fig. 8 einen Längsschnitt durch den zusammengesetzten Hebel in vergrößerter Darstellung.
  • Die Fig. 9 bis 15 a zeigen die Schaltbilder des Schalters in den verschiedenen Schaltstellungen zur Veranschaulichung der Anwendung bei Heizlüftern. Dabei zeigt Fig. 9 die Nullstellung des mit einem Stufenschalter vereinigten Thermostatschalters, Fig. 10 ebenso wie Fig. 11 die Schaltstellung lediglich für den Betrieb des Ventilators, Fig. 12 die Schaltstellung »1 rechts«, wobei in einem bestimmten Bereich der Thermostatschalter, der den Heizlüfter bei 1000 W schaltet, stufenlos verstellbar ist und der Ventilator nur langsam läuft, Fig. 13 die, Schaltstellung »l links«, ebenfalls für 1000 W bei schnellem Ventilatorlauf, Fig. 14 die Schaltstellung »2 rechts«, wobei die Heizung mit 2000 W betrieben wird und der Ventilator langsam läuft bei stufenloser Verstellbarkeit des Thermostaten, Fig. 15 die Schaltstellung »2 links«, in der die Heizung mit 2000 W betrieben wird bei schnellem Ventilatorlauf und ebenfalls stufenloser Thermostatverstellbarkeit, und Fig. 15a stellt die Schaltung nach Fig. 15 dar mit geöffneten Thermostatkontakten, wobei nur der Ventilator langsam läuft.
  • Der Thermostatschalter besteht aus dem Sockel 1, dem Bimetallstreifen2 und der Schnappfeder3 mit Kontaktfeder 4. Die Zuleitung erfolgt an der Klemme 5 und die beiden Ableitungen an den Klemmen 6, 7.
  • Die Steuerung des Thermostatschalters wird durch die Nockenwelle 8 bewirkt, welche an ihrem Ende eine Nockenscheibe 9 besitzt, die über den Hebel 11 auf den Bimetallstreifen 2 einwirkt, Im Bimetallstreifen 2 ist ein Stift 12 verstellbar eingesetzt, der entsprechend den Schaltstellungen und dem Bimetallausschlag auf die Schnappfeder 3 drückt oder sich von dieser wieder entfernt.
  • Kommt es zur Betätigung der Schnappfeder, dann macht deren Ende 3a etwa um den Punkt 13 der Fig. 3 eine momentartige Schwenkbewegung, durch die auch das Kontaktfedernpaar 4 a, 4 b mitgenommen wird. Die aufgeschlitzten Enden 3 a der Schnappfeder 3 sind durch eine Platte 14 verspannt und miteinander verbunden, um die ruckartige Schnappwirkung hervorzurufen. Würde man nun die Kontaktgabe mit zwei Gegenkontakten an den Enden 3 a der Schnappfeder im Bereich der Platte 14 vornehmen, dann wäre eine gleichmäßige Kontaktgabe oder Kontaktabhebung nicht gewährleistet, insbesondere dann nicht, wenn die Gegenkontakte durch unterschiedlichen Abbrand eine Höhendifferenz aufweisen würden. Um einen solchen Ausgleich zu erzielen, ist an der relativ steifen Schnappfeder 3 eine Verlängerung durch die getrennt angebrachte Kontaktfeder 4, 4 a, 4 b vorgenommen worden, welche mit der Platte 14 an der Schnappfeder 3 befestigt ist. Die beiden Federarme 4 a, 4 b sind elastischer gehalten als die Schnappfeder und können, da sie an ihren vorderen Enden nicht verbunden sind, auch einen Höhenunterschied der einzelnen Gegenkontakte 15, 16 ausgleichen. Dieser Unterschied kann sich im Laufe des Betriebes des Thermostaten bei größerem Abbrand des einen im Vergleich zum anderen Kontakt ergeben, insbesondere wenn, z. B. wie bei Heizlüftern, der eine Kontakt den hohen Strom für die Heizwiderstände steuert und der andere Kontakt den kleineren Motorstrom.
  • In der Einschaltstellung hegt die Schnappfeder an einem unteren Gegenlager 17 an, während das obere Gegenlager 18 sich in einem geringen Abstand von der Schnappfeder bzw. der Platte 14 befindet. Die beiden Gegenlager 17, 18, zwischen denen das Schnappfederende 3 a, 14 umschnappt, sind als Schrauben ausgebildet und somit einstellbar, um den Hub für die Schnappbewegung der Schnappfeder festzulegen. Der Hub zwischen den Gegenlagem ist natürlich kleiner als an den Stellen der Kontaktgabe zwischen den Festkontakten und den Kontaktnieten der Kontaktfederarme 4 a, 4 b. Die Fig. 1 zeigt die Einschaltstellung des Thermostaten.
  • Soll nun der Thermostat ausgeschaltet werden, dann drückt der Stift 12 auf die Schnappfeder 3, wobei das Ende der Schnappfeder 3 a nach oben gegen das Lager 18 schwenkt und dabei auch die Kontaktfederarme 4 a, 4 b mitnimmt. Da die Kontaktfederarme weicher in ihrer Elastizität sind, werden sie nicht so gleichmäßig und schnell mitgenommen, sondern es CD im ist dafür ein starrer Bügel 19 vorgesehen, der ebenfalls mit den Federn und mit der Platte 14 an der Schnappfeder 3 befestigt ist. Dieser Bügel 19 ist, wie die Fig. 5 zeigt, ein Teil in Form eines flachen U aus starrem Material, der mit je einem Arm 19 a, 19 b je einen Arm 4 a, 4 b der Kontaktfeder 4 untergreift. Der starre Bügel hebt dann mit seinen hochgebogenen Enden beide Federn praktisch gleichzeitig schlagartig von ihren Gegenkontakten ab. Wie die Fig. 1 zeigt ist der starre Bügel 19 in der geschlossenen Schaltstellung nicht mit den Kontaktfederarmen 4 a und 4 b in Berührung, da noch ein geringes Spiel für einen Ausgleich bei auftretendem Kontaktabbrand vorhanden sein muß.
  • Die Verbindung der einzelnen Teile mit der Schnappfeder erfolgt durch Niete 20. Der Thermostat ist, wie aus Fig. 1 bis 3 zu ersehen ist, am Ende eines Schalters 21 angeordnet, was ein Stufenschalter, z. B. ein Nockenschalter, sein kann.
  • Die einzelnen Schaltstufen sind in den Schaltskizzen 9 bis 15 a dargestellt. Die Klemmen 1, 2, 3, 4 und Pl befinden sich dabei am Stufenschalter, während die Klemmen 5, 6 und P, am Thermostaten angebracht sind. Hierbei sind die Klemmen 5, 6 der Schaltskizzen gleich den Klemmen 6, 7 und die Klemme P., gleich der Klemme 5 der Fig. 1 und 3. Die Schaliskizze 9 zeigt die einpolige Abschaltung des Geräts bei Pl* Die Schaltskizzen 10 und 11 sind gleich ausgeführt, d. h., es ist gleich, ob man den Schaltgriff nach links oder nach rechts auf die 1-Stellung bringt. Dann ist lediglich der Motor für den Ventilator in einer bestimmten Drehgeschwindigkeit eingeschaltet.
  • Nach der Schaltskizze 12, in der der Schaltgriff auf »l rechts« steht und in der der Thermostat entsprechend seiner Einstellung anspricht, was durch den stufenlosen Nockenbereich des Nockens 9 ermöglicht wird, ist sowohl der Heizwiderstand R., als auch der Motor M für langsame Drehung eingeschaltet. Der Motor M läuft deshalb in dieser Stellung langsam, weil für ihn ein Teil der Heizwicklung R, als Vorschaltwiderstand dient. In der Skizze ist der Widerstand R, für den Motor etwa in der Mitte angezapft.
  • Nach der Schaltskizze 13 ist der Schaltgriff auf die selbsttätige Regulierung in der Schaltstufe »l links« eingestellt. Hier ist ebenfalls nur der Widerstand R, für die Heizung eingeschaltet, dagegen läuft der Strom für den Motor nicht über einen Vorwiderstand, sondem unmittelbar zum Motor, so daß derselbe schnell läuft.
  • In der Schaltskizze 14 ist die Selbstregulierstufe »2rechts« eingestellt. In dieserStufe sindbeideWiderstände R, und R., parallel geschaltet. Es ist eine starke Heizleistung voihanden, aber der Motor läuft langsam, da er über den Teilwiderstand R, als Vorwiderstand gespeist wird. In der Schaltstellung »2 links« der Skizze 15 ist ebenfalls volle Heizkraft vorhanden, doch läuft der Ventilator schnell, da sein Motor unmittelbar gespeist wird.
  • In der Schaltstellung 15a ist nochmals die Schaltstellung 15 veranschaulicht, nur daß der Thermostat bei 5 und 6 abgeschaltet ist. In diesem Fall geht der Strom von P, über den Vorwiderstand V durch den Motor und zurück in das Netz nach Pl, d. h., die Heizwiderstände Ri und R 2 sind durch den Thermostaten bei 6 und der Schnellauf des Motors durch den Thermostaten bei 5 abgeschaltet. Da der Vorwiderstand den Strom des Motors herabsetzt, wird dessen Drehzahl langsam und drückt die im Gehäuse des Heizlüfters angestaute Wärme, welche das Bimetallglied zur Auslösung brachte, aus dem Gehäuse wieder heraus. So kühlt sich das Bimetallglied wieder mit der gewünschten Schnelligkeit ab und schaltet den Thermostat bei 5 und 6 wieder ein. Infolgedessen wird auch in dem Gehäuse durch den langsamen Lauf des Motors und durch das Herausdrücken der Stauwärme die außen vorhandene Raumluft bald wieder wirksam.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Thermostatschalter mit BimetaRsteuerung einer Schnappfeder, die an ihrem ortsfesten Ende mit einer Stromzuführung versehen ist und an ihrem freien Ende eine Platte trägt, welche eine gleichzeitige, schlagartige, mit Leerlauf arbeitende Betätigung von wenigstens zwei beweglichen Kontakten ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der an sich bekannten, relativ steifen, für kleine Betätigungswege geeigneten Schnappfeder (3) mit der Platte (14) eine mehrere relativ lange, parallele Arme tragende Kontaktfeder (4) und ein die Arme (4 a, 4 b) untergreifender, mit Anschlägen bis nahe an die beweglichen Kontakte reichender, vorzugsweise mit mehreren Schenkeln versehener steifer Bügel (19) befestigt ist, der die schlagartige Trennung der beweglichen Kontakte mit Leerlauf herbeiführt.
  2. 2. Thennostatschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappfeder in an sich bekannter Weise an ihrem freien Ende (3 a, 14) zwischen zwei Gegenlagem (17, 18) ge- führt ist, die zur Begrenzung des Federhubes dienen, und an der Betätigungsstelle nur begrenzt eindrückbar ist. 3. Thermostatschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gegenlager (17, 18) des Schnappfederendes einstellbar sind. 4. Thermostatschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub an den Kontaktstellen (15, 16) größer ist als zwischen den Gegenlagem (17, 18). 5. Thennostatschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufliegen der Schnappfeder am unteren Gegenlager (17) die auf der gleichen Seite angeordneten Gegenkontakte (15, 16) geschlossen sind. 6. Thennostatschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Bimetallstreifens (2) durch einen Steuernocken (9) erfolgt, der unmittelbar oder über eine Hebelübertragung (11) auf ihn (2) einwirkt. 7. Thermostatschalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragung der BimetaUbewegungen auf die Schnappfeder durch einen Stift (12) erfolgt, der in an sich bekannter Weise als Stellschraübe ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 236 699, 2 300 489, 2 370 479, 2 418 068.
DEB54823A 1959-09-16 1959-09-16 Thermostatschalter mit einer mehrere Kontakte tragenden Schnappfeder Pending DE1141360B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2234138A3 (de) * 2009-03-27 2013-01-09 Inter Control Hermann Köhler Elektrik GmbH & Co. KG Bügel/Bimetallverbindung und Verfahren zur Herstellung

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