DE918003C - Spreisselhacksupport fuer Hackmaschinen mit umlaufendem Messerrad - Google Patents
Spreisselhacksupport fuer Hackmaschinen mit umlaufendem MesserradInfo
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- B27L11/00—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
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Description
- Spreißelhacksupport für mit umlaufendem Messerrad Es ist bekannt, zur Verarbeitung der Sägewerksholzabfälle (sogenannte Spreißel und Schwarten) in der Zellstoffindustrie Spreißelhackmaschinen zu verwenden. Hierbei werden gebündeltes oder loses Spreißelholz oder Schwarten in den Support dieser Maschinen eingeschoben, von dessen Einzugswalzen erfaßt und gegen die Messer des rotierenden Messerrades gepreßt. Die obere der beiden Einzugswalzen ist am unteren Ende des Supportschlittens gelagert, der nach Anheben auf das Holzbündel herabfällt. Das Gewicht dieses Schlittens muß bedeutend sein, damit ein konstanter Vorschub der erfaßten Masse sichergestellt und ein möglichst gleichförmiges Hackgut erzielt sowie auch verhindert wird, daß von den Einzugswalzen infolge zu geringen Druckes nicht genügend festgehaltene Spreißel und deren Enden von den umlaufenden Hackmessern unverkürzt durchgerissen werden.
- Bei den bisher bekannten Ausführungsarten dieser Maschinen muß der Bedienungsmann jedesmal beim Einlegen eines Spreißelholzbündels den die obere Einzugswalze tragenden Schlitten unter hohem Kraftaufwand anheben, um das Holz zwischen der unteren, fest angeordneten und der Schlittenwalze einschieben zu können. Hierzu werden die auf beiden Seiten des Supportes angeordneten, durch eine Traverse miteinander verbundenen und meist durch ein Ausgleichsgewicht belasteten Hebel benutzt. Diese Anordnung bildet jedoch ein Gegengewicht zum Eigengewicht des Schlittens, so daß dessen Druck auf die eingelegte Holzmasse vermindert wird. Dieser Druck erfährt außerdem dann noch eine weitere unerwünschte Herabsetzung, wenn vom Bedienungspersonal zur Erleichterung der anstrengenden Hubarbeit noch zusätzliche Gegengewichte an den Hebeln angebracht werden. Aus der dadurch bewirkten ungenügenden und unregelmäßigen Zerkleinerung der zugeführten Masse ergeben sich aber wesentliche Nachteile. Denn die von den Hackmessern unzerkleinert mitgerissenen Holzstücke verstopfen die Hackmaschine und die daran angeschlossene Fördereinrichtung für die Holzschnitzel. Andererseits wird das Hackgut durch die Beimengung dieser groben Teile ungleichförmig, die Ausbeute daher verringert und die Qualität des erzeugten Zellstoffes verschlechtert. Die ermüdende und den Erzeugungsvorgang verlangsamende manuelle Arbeit der Schlittenbedienung ist der Grund für eine ungenügende Maschinenleistung.
- Die Erfindung hat zum Ziel, die genannten Nachteile zu vermeiden, insbesondere die Leistung beim Verschnitt der Sägewerksabfälle zu steigern sowie auch die Arbeit des Bedienungspersonals zu erleichtern. Sie besteht darin, daß zum Heben des Schlittens in seinen Führungen am Support eine motorisch insbesondere über ein Antriebsorgan der Einzugszwalzen angetriebene ' Winde angeordnet ist, deren Einschaltung mittels eines Pedals erfolgt, durch das eine mit diesem Antriebsorgan verbundene Kupplung betätigt wird und bei dessen Freigabe der angehobene Schlitten auf das in den Support eingeschobene Holz fällt.
- Da das - bei den bekannten Vorrichtungen vorhandene schwere, den Schlittendruck vermindernde Hebelwerk bei der Vorrichtung nach der Erfindung entfällt, so werden die eingeschobenen Spreißel und Schwarten unter dem vollen Gewicht des Schlittens von den Einzugswalzen erfaßt und zwangläufig der Messerscheibe der Maschine zugeführt. Wenn der Schlitten bei der Aufwärtsbewegung in seine Höchstlage am Ende seiner Führungen anschlägt, so wird sein Antrieb, da die Kupplung als Rutschkupplung ausgeführt ist, unterbrochen, so daß eine Beschädigung des Antriebsmechanismus nicht eintreten kann.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. i zeigt die Vorrichtung in einer Vorderansicht in Richtung gegen die Einfüllöffnung des Supportes, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform der Winde.
- Am oberen Ende des Supportes über dessen Einfüllöffnung i ist die Welle 2 der Seilwinde mit der Seilscheibe 3 in den Lagern 4 mittels, der Stellringe 5 gegen letztere unverschiebbar angeordnet. An der Seilscheibe ist das zum unteren Ende des Schlittens 6 (Fig. 2) führende Drahtseil 7 befestigt. Die Lager 4 sind auf einem U-förmigen, aus der Lagerplatte 8 und den Schenkeln 9 bestehenden Rahmen mittels Schrauben io befestigt. Zwecks Höhenverstellbarkeit sind die z. B. aus U-Eisen bestehenden Schenkel g mit Langlöchern ii für die durch die Seitenwände der Einfüllöffnung des Supportes gesteckten Schrauben 12 ausgestattet. Der Antrieb der Seilrollenwelle 2 über deren Riemenscheibe 13 erfolgt von der zum Antrieb der Einzugswalzen des Supportes dienenden Welle 14 der Maschine über die auf dieser Welle lose drehbar angeordnete Riemenscheibe 15. Diese letztere bildet die eine Hälfte der Rutschkupplung 16, gegen welche die andere Kupplungshälfte 17 mittels des auf der Welle 18 aufgekeilten Pedalhebels ig und der beiden ebenfalls auf dieser Welle aufgekeilten Hebel 2o angepreßt werden kann.
- In Fig. ä ist der am unteren Ende des Seiles 7 mittels des Bügels 21 befestigte, die obere Einzugswalze 22, tragende Schlitten 6 in seiner Tieflage mit ausgezogenen Linien und in seiner Höchstlage in gestrichelten Linien dargestellt. Die Enden der Welle seiner Einzugswalze 22 gleiten in gebogenen Führungsschlitzen 24, die Querstange 25 des oberen Schlittenendes in geraden Führungsschlitzen 26 der Supportwandungen.
- Zur Förderung des durch die Einfüllöffnung i eingebrachten Holzes über die Rutschfläche 27 dienen die Einzugswalzen 28 und 22, die gegenläufig zueinander angetrieben werden und von denen die erstere in festangeordneten Lagern umläuft. Der Antrieb des Ritzels der in den Führungsschlitzen 24 auf und ab bewegten Oberwalze 22 erfolgt hierbei z. B. in an sich bekannter Weise von der Unterwalze 28 aus durch ein (in der Zeichnung nicht dargestelltes) Stirnrädergetriebe, dessen letzte beiden Räder beim Anheben des Schlittens auf einer zum Führungsschlitz 24 der Oberwalze 22 konzentrischen Bahn bewegt werden.
- Die beschriebene Windeneinrichtung läßt sich insbesondere durch Vermeidung des Riementriebes noch vereinfachen, indem das vom Schlitten aufwärts geführte Seil 7 statt zu einer Seilscheibe 3 zu einer in beliebiger Höhe über dem Schlitten angeordneten einfachen Umlenkrolle und von dieser abwärts zu der als Seilwindenscheibe statt als Riemenscheibe ausgebildeten Kupplungshälfte 15 geführt wird, auf welcher es sich bei Betätigung der Kupplung mittels des Pedals ig aufspult.
- Schließlich kann aber auch die Umlenkrolle, wie Fig.3 zeigt, durch einen um einen festen Drehpunkt 25' verschwenkbaren Doppelhebel 3o ersetzt werden, dessen eines Ende durch ein Seil 31 mit dem Schlitten 6 und dessen anderes Ende durch ein Seil 32 mit der Seilwindenscheibe 33 der Kupplung verbunden ist, da es sich um eine nur geringe Änderung der Höhenlage des Schlittens handelt, die leicht durch die Verschwenkung des Hebels 30 erzielbar ist.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spreißelhacksupport mit heb- und senkbarem, die obere Einzugswalze tragendem Schlitten für Hackmaschinen mit umlaufendem Messerrad, gekennzeichnet durch eine motorisch insbesondere über ein Antriebsorgan der Einzugswalze (22, 28) für das Hackgut angetriebene Winde zum Heben des Schlittens (6).
- 2. Spreißelhacksupport nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Windenantrieb eine vorzugsweise mittels Fußpedal (i9) betätigbare Rutschkupplung (i6) vorgesehen ist, deren eine Hälfte die auf der Einzugswalzenwelle (1q.) drehbar angeordnete Riemenscheibe (i5) und deren andere auf dieser Welle drehfest, jedoch axial verschiebbar angeordnete Hälfte (i7) mittels des Pedalhebels (i9) zwecks Mitnahme durch Reibung gegen die erstere Hälfte (i5) anpreßbar ist.
- 3. Spreißelhacksupport nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde aus einer am oberen Supportende gelagerten Welle (2) besteht, die eine Seilscheibe (3) zum Aufwinden des einerseits an ihr, andererseits am unteren Schlittenende befestigten Seiles (7) sowie eine Riemenscheibe (i3) für den von einer Scheibe (i5) der Antriebswelle (1q.) der Einzugswalzen des Supportes erfolgenden Riemenantrieb trägt. q..
- Spreißelhacksupport nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilscheibenwelle (2) in Lagern (q.) auf einem U-förmigen Rahmen ruht, dessen beide Schenkel (9) an den Wandungen der Einfüllöffnung des Supportes befestigt sind.
- 5. Spreißelhacksupport nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (9) des die Seilwelle tragenden Rahmens Langlöcher (i i) für die Befestigungsschrauben (i2) der Wandungen der Einfüllöffnung aufweisen, die eine Höhenverstellung des Rahmens zwecks Herstellung der notwendigen Riemenspannung ermöglicht.
- 6. Spreißelhacksupport nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshälfte (i5) als Seilscheibe ausgebildet ist und das an dieser befestigte Seil (7) über eine oberhalb des Schlittens angeordnete Umlenkrolle zum Schlitten (6) geführt ist.
- 7. Spreißelhacksupport nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an der als Seilwindenscheibe (33) ausgebildeten Kupplungshälfte (i5) befestigte Seil (32) zum einen Ende eines oberhalb der Schlittenführung angeordneten, um seinen Drehpunkt (25) schwenkbaren Doppelhebels (30) geführt und das zweite Ende dieses Hebels durch ein Seil (3i) mit dem Supportschlitten (6) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT918003X | 1952-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE918003C true DE918003C (de) | 1954-09-16 |
Family
ID=3683052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ3186A Expired DE918003C (de) | 1952-01-08 | 1953-01-08 | Spreisselhacksupport fuer Hackmaschinen mit umlaufendem Messerrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE918003C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960584C (de) * | 1955-03-22 | 1957-03-21 | Aschaffenburger Zellstoffwerke | Hackmaschine zum Zerkleinern von Holzabfaellen und aehnlichen Stoffen |
-
1953
- 1953-01-08 DE DEZ3186A patent/DE918003C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960584C (de) * | 1955-03-22 | 1957-03-21 | Aschaffenburger Zellstoffwerke | Hackmaschine zum Zerkleinern von Holzabfaellen und aehnlichen Stoffen |
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