DE119207C - - Google Patents
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- DE119207C DE119207C DENDAT119207D DE119207DA DE119207C DE 119207 C DE119207 C DE 119207C DE NDAT119207 D DENDAT119207 D DE NDAT119207D DE 119207D A DE119207D A DE 119207DA DE 119207 C DE119207 C DE 119207C
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- Germany
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- upper clamp
- defibering
- shaft
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- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 5
- 240000004246 Agave americana Species 0.000 description 1
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- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Gewinnung der Fasern aus den Blättern der Agave und ähnlicher Pflanzen werden Maschinen
benutzt, bei welchen die Blätter auf einem hin- und hergehenden Tisch festgeklemmt
und von diesem den Messern der Entfaserungstrommel zugeführt werden. Zum Festklemmen
wird eine Oberklemme benutzt, welche von der Maschine selbstthätig angehoben bezw. auf
die Fasern herabgesenkt wird, so dafs sie während des Stillstandes der Arbeit in gewisser
Höhe über dem Tisch steht und das Auflegen neuer Fasern erlaubt, während der Bewegung
des Tisches bezw. während der Arbeit der Entfaserungstrommel dagegen durch ihr eigenes
Gewicht die Fasern festhält und vom Tisch mitgenommen wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine neue Anordnung dieser Oberklemme, zum
Zweck, die Bedienung der Maschine zu erleichtern. Während nämlich bisher die quer über
den Tisch reichende Oberklemme immer an beiden Enden unterstützt war, und auch in
der hochgehobenen Stellung das Einlegen neuer Fasern noch sehr erschwerte, weil dieselben
unter ihr hindurchgeschoben werden mufsten, soll sie jetzt nur an einer Seite unterstützt
werden, derart, dafs sie frei über den Tisch hängt und an der Unterstützungsstelle gelenkig
angeordnet werden kann. Auf diese Weise ist es ermöglicht, dieselbe in der angehobenen
Lage, d. h. wenn sie nicht mehr auf den Blättern aufruht, zur Seite zu drehen, so dafs
der Tisch vollkommen frei wird und die Blätter bequem aufgelegt werden können.
In beiliegender Zeichnung ist in den Fig. ι bis 5 ein Ausführungsbeispiel einer derartigen
Entfaserungsmaschine in Seitenansicht, Grundrifs, Endansicht und zwei Einzelheiten dargestellt.
Die Anordnung ist hier derartig getroffen, dafs nur eine Entfaserungstrommel verwendet
wird und die Blätter demgemäfs-von dem Tisch abwechselnd dieser Trommel zugeführt
und wieder herausgezogen werden. Die Anwendung des Erfindungsgegenstandes ist aber
nicht auf diese Ausführungsform beschränkt, sondern derselbe läfst sich mit dem gleichen
Erfolge auch bei solchen Maschinen benutzen, welche mit zwei Entfaserungstrommeln ausgerüstet
sind.
Der Antrieb der Entfaserungstrommel α erfolgt in der üblichen Weise mittelst Riementriebes.
Von der Welle b dieser Trommel aus wird die Bewegung unter Vermittelung der
Kettenräder c d und e und der Kette f auf die Welle g übertragen. Auf dieser Welle sitzt
das Zahnrad h, welches in Eingriff mit dem auf der Welle / sitzenden Zahnrade k steht.
Die Welle i ist, wie aus Fig. 3 zu ersehen, gekröpft und trägt auf dieser Kröpfung den
Stein /, welcher sich in der schwingenden Kurbelschleife m hin- und herverschiebt und bei
der Drehung der Welle i diese Kurbelschleife in hin- und herschwingende Bewegung versetzt.
Die Kurbelschleife trägt an ihrem oberen Ende eine Verzahnung n, mittelst deren das
Zahnrad 0 beim Hin- und Herschwingen der Kurbelschleife abwechselnd nach der einen oder
anderen Richtung gedreht wird. Auf. der Welle dieses Zahnrades ο sitzen nun die beiden
Schnurscheiben p, über welche je zwei Seile oder Schnüre q nach den auf den Wellen
der Tisch walzen aufgekeilten Schnurscheiben r
laufen. Es ist klar, dafs beim Hin- und Herschwingen der Kurbelschleife in der über
Walzen geführte Tisch s abwechselnd nach der Entfaserungstrommel zu bezw. von dieser
wegbewegt wird. An diesem Tisch ist nun in bekannter Weise die Unterklemme t befestigt,
welche beiderseits in den Wangen des Maschinengestelles mittelst Schwalbenschwanzführung
oder dergl. geführt ist. Zum Festklemmen der auf diesen Tisch aufgelegten Blätter dient
die Oberklemme u; dieselbe ist senkrecht beweglich auf zwei an einer Verlängerung der
Unterklemme befestigten Stangen ν und kann um die innere derselben in wagerechter Richtung
gedreht werden. Das Anheben dieser Oberklemme erfolgt durch eine dritte Stange jp,
welche sich zwischen den beiden eben erwähnten Stangen ν befindet und mit der Oberklemme
fest verbunden in der erwähnten Verlängerung der Unterklemme in senkrechter Richtung hin-
und herverschoben werden kann. Diese Stange ist durch die Verlängerung der Unterklemme
hindurchgeführt und reicht in die Bahn eines an dem Zahnrade k befindlichen Anschlages χ
hinein, derart, dafs bei der .äufsersten Stellung des Tisches, d. h. dann, wenn die Blätter am
weitesten von der Entfaserungstrommel entfernt sind, dieser Anschlag χ von unten gegen
die Stange w trifft und dieselbe anhebt (siehe Fig. 4). Hierdurch wird gleichzeitig die Oberklemme
angehoben, so dafs sie von den Blättern frei wird und zur Seite gedreht werden kann.
Gleichzeitig mit diesem Anheben der Oberklemme geschieht auch in bereits bekannter
Weise das Stillsetzen der Maschine, und zwar erfolgt dies durch einen ebenfalls am Zahnrade
k befindlichen Anschlag y. Das Zahnrad h, welches mit dem grofsen Zahnrade k
in Eingriff steht, ist nämlich lose auf seiner Welle drehbar und wird erst nach Einrückung
einer Kupplung \ (Fig. 2, 3 und 5) derart mit der Welle verbunden, dafs es die Bewegung
derselben auf das Zahnrad k überträgt. Diese Kupplung ^ wird nun von der Maschine selbstthätig
ausgerückt, und zwar geschieht dies durch den schon erwähnten Anschlag y, welcher in
dem betreffenden Zeitpunkt den mit der Kupplung in Verbindung stehenden Hebel j zur
Seite drückt, so dafs das Zahnrad h nicht mehr fest mit der Welle verbunden ist und die Bewegung
derselben auch nicht weiter übertragen kann. Das Wiedereinrücken kann in beliebiger
WTeise, etwa durch einen am Hebel j angreifenden
Handhebel oder dergl. erfolgen.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, dafs die Oberklemme u von Hand
zur Seite gedreht werden soll. Es steht jedoch nichts im Wege, hierfür ebenfalls, etwa an dem
Zahnrade k, einen Anschlag vorzusehen, welcher zu geeigneter Zeit die Oberklemme zur
Seite dreht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Oberklemme für Entfaserungsmaschinen mit hin- und herbewegtem Zuführtisch, dadurch gekennzeichnet, dafs die in bekannter Weise selbstthätig angehobene bezw. auf die Blätter gesenkte Oberklemme nur einseitig unterstützt und um einen an der Hebevorrichtung befindlichen senkrechten Zapfen drehbar angeordnet ist, derart, dafs sie mit dem dem Arbeiter zugekehrten Ende frei über den Tisch hängt und nach beendigter Entfaserung bezw. nach erfolgter Anhebung zur Seite gedreht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119207C true DE119207C (de) |
Family
ID=388352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119207D Active DE119207C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119207C (de) |
-
0
- DE DENDAT119207D patent/DE119207C/de active Active
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