[go: up one dir, main page]

DE915216C - Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen

Info

Publication number
DE915216C
DE915216C DEU1937A DEU0001937A DE915216C DE 915216 C DE915216 C DE 915216C DE U1937 A DEU1937 A DE U1937A DE U0001937 A DEU0001937 A DE U0001937A DE 915216 C DE915216 C DE 915216C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenol
preparation
distilled
mixture
triphenylene compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU1937A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard Leonard Bender
Alford Gailey Farnham
Thomas Baker Gibb
John Walter Guyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide and Carbon Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide and Carbon Corp filed Critical Union Carbide and Carbon Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE915216C publication Critical patent/DE915216C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/11Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by reactions increasing the number of carbon atoms
    • C07C37/20Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by reactions increasing the number of carbon atoms using aldehydes or ketones
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/11Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by reactions increasing the number of carbon atoms
    • C07C37/115Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by reactions increasing the number of carbon atoms using acetals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen Die Erfindung betrifft die Herstellung von Triphenylolverbindungen der allgemeinen Formel in der die Hydroxylgruppen der Benzolringe in ortho-oder para-Stellung zu den Methylengruppen stehen. Die erfindungsgemäß hergestellten Triphenylole lassen sich mit Formaldehyd oder dessen Polymeren, wie Paraformaldehyd, oder z. B'. mit Hexamethylentetramin umsetzen und bilden mit diesen in der Hitze härtbare Harze.
  • Die Triphenylole der Erfindung werden durch direkte Kondensation von Formaldehyd mit Phenol hergestellt, wobei ein großer Überschuß an Phenol verwendet wird und ein bestimmter px-Wert eingehalten werden muß.
  • Durch das Verfahren der Erfindung können Novolakharze erhalten werden, die mehr als 50 °/o an den gewünschten Triphenylolverbindungen enthalten. Die Triphenylole lassen sich von den Novolakharzen durch Destillation bei vermindertem Druck abtrennen. Es müssen mindestens r',8 und vorzugsweise 5 Mol Phenol auf i Mol Formaldehyd verwendet werden.
  • Der pa-Wert der Reaktionsmischung soll auf 3 bis 8, vorzugsweise 5 bis 6, eingestellt werden. Vorteilhaft ist die Anwesenheit von Katalysatoren, insbesondere Oxyden oder basischen Salzen von Aluminium, Magnesium oder Zink.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. hergestellt, indem 135 g (4,5 Mo1) Paraformaldehyd mit 616 g konzentrierter Chlorwasserstoffsäure vermischt wurden und dann in die Mischung wasserfreier, gasförmiger Chlorwasserstoff eingeleitet wurde,, bis der Paraformaldehyd gelöst war. Diese saure Lösung von Paraformaldehyd wurde dann langsam zu einer Lösung von 2538 g (27 Mol) Phenol, 1 1 Diäthyläther und 16,6 ccm 75°/oiger Thioglykolsäure bei einer Temperatur von - 5 bis o' gegeben. Die Reaktionsmischung wurde i Stunde lang bei o' mit Stickstoff durchgerührt. Danach ließ man sie.- sich auf 5' erwärmen und bei dieser Temperatur noch i Stunden stehen. Dann wurde sie unter einem Druck von 2o mm Hg und bis zu 165' destilliert, wobei Äther', Wasser, überschüssiges Phenol und Chlörwasserstoffsäure übergingen. Der Rückstand bestand aus 8oo g eines hellgelben Harzes, das bei 0,4 bis 0,5 mm Hg Druck destilliert wurde, bis 512 g einer Mischung von Dioxydiphenylmethanen erhalten wurden. Die Destillation wurde unter einem Druck von 0,4 bis o,8 mm Hg bei 261' fortgesetzt und eine zweite Fraktion von 1419 erhalten. Diese wurde aus 35°/orger Essigsäure umkristallisiert, wobei 21,6 g 2, 4-Bis-(4-oxybenzyl)-phenol mit einem Schmelzpunkt von 142 bis 145' gewonnen .wurden. - - - -Beispiel 2 Es wurde ein niedrigschmelzendes Novolakharz hergestellt, indem io Mol Phenol mit i Mol Formaldehyd und einer kleinen Menge Zinkoxyd zur Aufrechterhaltung eines pH-Wertes von 5 bis 6 umgesetzt wurden. Die Reaktion wurde bei ioo' i Stunde lang durchgeführt und dann bei 16o' etwa 1/2 Stunde fortgesetzt, bis aller Formaldehydgeruch verschwunden war. Das nicht umgesetzte Phenol wurde bei 18o' unter einem Druck von i mm Hg abdestilliert. Der Novolakrückstand -betrug 170 g, Er wurde bei 210' und i mm Druck im Vakuum destilliert, um etwa 85 g Dioxydiphenylmethane zu entfernen. Bei Fortsetzung der Destillation bei vermindertem Druck im Bereich von 235 bis 26o' gingen noch 11,3 g Destillat über, die nach dem Umkristallisieren aus Benzol 3,9 g Kristalle (Schmelzpunkt 16o bis 161') von z, 6-Bis-(2-oxybenzyl)-phenol ergaben.
  • Beispiel 3 E s wurde eine Mischung von 4009 37,5%igem Formaldehyd (5 M01), 188o g Phernol (2o Mol) und i g Zinkoxyd in 12 g Holzharz dispergiert und i Stunde auf ioo' erhitzt. Danach wurde die Temperatur auf 16o' erhöht, um Wasser und überschüssiges Phenol abzudestillieren. Der Rückstand (9io g) wurde bei 2io' unter einem Druck von i mm destilliert, wodurch 44o g gemischte, kristalline Diphenole gewonnen wurden. Der Rücktand dieser Destillation (47o g) wurde bei einem Druck von 0,4 bis o,9 mm und einer Temperatur von 2io bis 3oo' destilliert. Hierbei gingen zwischen 240 und 300' 401 g Destillat über, das beim Umkristallisieren aus 6o°/orger Essigsäure 28 g kristallines 2, 6-Bis-(2-oxybenzyl)-phenol mit einem Schmelzpunkt von 161 bis 162' ergab.
  • Die essigsaure Mutterlauge wurde eingeengt und bei 24o bis 26o' destilliert. Sie ergab 300 g eines harzartigen Destillats. Das- Destillat wurde in einer Mischung von 9o % Benzol und io °/o Aceton bei 6o' gelöst, so daß eine gesättigte Lösung entstand. Diese gesättigte Lösung wurde langsam auf 25' abgekühlt, wodurch 24 g 2, 6-Bis-(2-oxybenzyl)-phenol in Form von Kristallen erhalten wurden. Die Mutterlauge wurde zwecks Entfernung des Lösungsmittels destilliert und der Rückstand erneut in einer 'Mischung von 9o °/o Benzol und io °/o Aceton bei 6o' gelöst. Diese Lösung wurde langsam auf 5' abgekühlt, wobei iii g Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 114,2 bis 115,6' gewonnen wurden. Diese Triphenylolkristalle wurden hinsichtlich ihrer Infrarotabsorption geprüft, und auf Grund dieser wurde festgestellt, daß sie zu 31 ')/0 4-Oxybenzylreste und zu 69 °/0 2-Oxybenzylreste enthielten. Beispiel 4 Eine Mischung von 9409 (1o M01) Phenol, 81g Formalin (i Mol) und i g Zinkoxyd wurde i Stunde auf ioo' und darauf 30 Minuten auf 16o' erhitzt. Die erhaltene Reaktionsmischung wurde destilliert, um etwa entstandene Diphenole sowie nicht umgesetztes Phenol zu entfernen. Als Rückstand verblieben 40,3 g harzige Substanz mit einem Molekulargewicht von 330 (festgestellt nach der Siedepunktmethode in Aceton). Der Rückstand wurde in heißem Toluol gelöst, die Lösung filtriert und dann auf 25' abgekühlt. Aus der Lösung kamen 2 g einer teilweise kristallinen Masse mit einem Schmelzpunkt von 156 bis 159' heraus, die als rohes 2, 6-Bis-(2-oxybenzyl)-phenol identifiziert wurde. Die :Mutterlauge wurde bei einem Druck von 0,3 mm Hg und einer Temperatur von 245 bis 265' destilliert und ergab 29g Destillat mit einem Molekulargewicht von 290 und einem Gehalt von etwa 7-6,9 °/o Triphenylolen. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen der allgemeinen Formel in der die Hydroxylgruppen der Benzolringe in ortho- oder para-Stellung zu den Methylengruppen stehen, dadurch gekennzeichnet, daB eine Mischung aus mindestens i,8 Mol Phenol und i Mol Formaldehyd bei einem pH-Wert von 3 bis 8 durch Erhitzen kondensiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Kondensation in Gegenwart eines basischen Salzes oder Oxyds des Zinks, Magnesiums oder Aluminiums durchgeführt wird.
DEU1937A 1950-09-06 1951-09-07 Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen Expired DE915216C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US915216XA 1950-09-06 1950-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE915216C true DE915216C (de) 1954-07-19

Family

ID=22228222

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU1937A Expired DE915216C (de) 1950-09-06 1951-09-07 Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE915216C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205976B (de) * 1960-12-02 1965-12-02 Distillers Co Yeast Ltd Verfahren zur Herstellung von 3-Phenolkerne enthaltenden Antioxydationsmitteln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205976B (de) * 1960-12-02 1965-12-02 Distillers Co Yeast Ltd Verfahren zur Herstellung von 3-Phenolkerne enthaltenden Antioxydationsmitteln

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1248667B (de)
DE1285480B (de) Verfahren zur Herstellung von Tris-(hydroxyphenyl)-alkanen
DE2235051B2 (de) Verfahren zur Herstellung von > Novolaken
DE915216C (de) Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen
DE60314319T2 (de) Hydroxymethyl-substituierte polyfunktionelle Phenole
DE2534559A1 (de) Verfahren zur herstellung kernalkylierter mehrkernphenole und ihre verwendung
EP0003534B1 (de) Verfahren zur Herstellung von borhaltigen Phenol-Formaldehydharzen
DE915341C (de) Verfahren zur Herstellung von Triphenylolverbindungen
DE1568494A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Mono- und Polycetessigsaeureestern
DE2027986A1 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha, alpha Bis (hydroxyphenyl) diisopropylben zolen
DE3402359A1 (de) Saeurehaertende mischung fuer schwindungsarme furankitte und verfahren zu deren herstellung
DE1570371B2 (de) Verfahren zur Herstellung von polymeren Mercaptalen
DE908373C (de) Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Diphenylolmethanen
DE1093377B (de) Verfahren zur Herstellung von fungizid und bakterizid wirksamen, alkylsubstituierten ª†,ª†-Bis-(oxyphenyl)-butancarbonsaeuren
DE942595C (de) Verfahren zur Herstellung von harzartigen Mischkondensationsprodukten
DE973417C (de) Verfahren zur Herstellung haertbarer basischer, stickstoffhaltiger Phenolharze
DE826133C (de) Verfahren zur Herstellung von Dihydroresorcin-carbaminsaeureestern
DE1061791B (de) Verfahren zur Herstellung von niedermolekularen Polykondensationsprodukten
DE3506473C2 (de)
DE388795C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Phenolen und Aldehyden
DE1295823B (de) Verfahren zur Herstellung haertbarer Phenol-Formaldehydharze
DE1100647B (de) Verfahren zum UEberfuehren von Arylaethern in Phenole und aromatisch substituierte Amine
DE1543512A1 (de) Verfahren zur Aralkylierung von Phenolen mit 1-Arylalk-2-enen
DE897161C (de) Verfahren zur Herstellung von Phenolharzen
DE746578C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen 1, 3-Dialkoxypropanlen