DE1568494A1 - Verfahren zur Herstellung von Mono- und Polycetessigsaeureestern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Mono- und PolycetessigsaeureesternInfo
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Description
i t ä
FARETCKIiE HOECHST Au0 vtr.^ls Uoioit* I«'.ci«a ώ Drttalng
Aktenzeichen: Fv/ UG 37 . '"
Datum: 18. Juni i960
Verfahren zur Herstellung von Mono- und Polyacetessigsriureestera
Es ist bekannt, daß man aliphatische, cycloaliphatische oder
aromatische hydroxylgruppenhaltig© Verbindungen mit Biketen
zu Acetessigsäureestern umsetzen kann. Diese Reaktion wird in
Gegenwart von sauren, "basischen oder metallischen Katalysatoren durchgeführt, um die Reaktionsf;3schwindigkeit zu beschleunigen'
und den Anteil an polymerea Diketen herabzusetaen. Es hat
sich als zweckmäßig -erwiesen, als Katalysatoren Säure-Basenpaare,
und z-7ar insbesondere Gemische κ us Essigsäure und Natziuui.--acetat
und Essigsäure und tertiären aliphatischen Aminen, wie
Trimethyl- ur.d Triäthylamin, zu verwenden (Deutsche Patentschrift
'Π? 652 und USZ-Patentschrift 2 351 366).
Um eine hinreichende ümsetzungsgeschv/indigkelt zu gewährleisten
und gefährliche Anreicherungen nicht umgesetzten Diketens auszuschließen, welches zu plötzlichen, explosionsartigen Reaktionen
führen kann, muß eine Reaktionstemperatur gewählt werden, die
; 0098 10/1832
ΝθΙΙΘ U
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
¥ - ?w 5007
möglichst 60 C nicht unterschreiten und wegen der Zernetzlichkeit
der Aeetessigester bei längerem Erhitzen 90° C nicht überschreiten
soll. In diesem Temperaturbereich sind jedoch für eine glatte Reaktionsführung mindestens 0,2 £ der gebräuchlichen Amin·
Katalysatoren notwendig. Lediglich Trinethy*lasiin nimmt eine gewisse
Sonderstellung ein, da hier schon ein etwas geringerer Katalysatorzusatz
genügt. Aufgrund der Tatsache, daß gerade die wirksamsten teriären Amine mit Essigsäure, welche sich durch den
Acetanhydridgehalt im technischen Diketen nicht ausschließen läßt, azeotrope Gemische bilden, die im Siedepunktebereich der
Acetessigester übergehen, treten insbesondere bei der Herstellung der niederen Acetessigsäurealkylester Schwierigkeiten auf.
Verwendet man beispielsweise Trimethylamin als Katalysator, so läßt sich zwar bereits bei 65° - 70° C die Acetoacylierung technisch
glatt durchführen. Da aber der Siedepunkt des Azeotrops
Trimethylamin/Essigsäure unter Normaldruck bei 148° - 150° C,
also nur wenig unterhalb des Siedepunktes des Acetessigsäuremethyleßteiß
von 169° C, liegt und man wegen der Zersetzlichkeit der Acetessigsäureester die Aufarbeitung unter vermindertem
DruGk durchführen muß, kann dieses Azeotrop nur unter Zuhilfenahme eines sehr hohen Rücklaufverhältnisses über große
Kolonnen vom «Acetessigester abgetrennt v/erden.
In der belgischen Patentschrift 666 027 wird ferner ein Verfahren zur Herstellung von Acetessigsäuiemethylester und -äthylester
durch Umsetzen von Diketen mit Methanol bzw. Äthanol beschrieben, bei dem man als Katalysator tertiäre Amine der Formel
>H-Z
R2/
R2/
verwandet, worin R1 und R2 niedere Alkylreste, die über ein
Kohlenstoff-, Sauerstoff- oder Stickstoffatom zu einem 5- oder 6-gliedrigen Ring verbunden sein können und Z einen gegebenenfalls
ungesättigten Alkyl- oder Cycloalkylrest mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen oder die Gruppe
" 009810/1832
.- ¥ - .,..'. Pw 5007
bedeuten, in v/elcher η tine ganze Zahl größer als 1 und X eine
Hydroxyl-, Sulfhydryl- oder eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe darstellt. Bei Verwendung dieser Katalysatoren
treten die obengenannten Schwierigkeiten boi der Destillation dee Reaktionsgemißches nicht auf. Der Nachteil dieses Verfahrens
besteht jedoch darin, daß die dort genannten Katalysatoren
nur eine verhältnismäßig geringe Wirksamkeit besitzen,
welche durch vergleichsweise hohe Katalysatorkonzentrationen bzw. durch längere Reaktionszeiten ausgeglichen werden muß.
Die Verwendung hoher Katalysatorkonzentrationen stellt jedoch nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht einen Kachteil dar, sondern
diese führen bei der Herstellung nichtdestillierbarer PoIyaceteseigeäureestern.zu
Produkten, die beträchtliche Mengen tief gefärbter Hebenprodukte enthalten.
überraschenderweise wurde nun gefunden, d^ß man die obengenannten
Schwierigkeiten bei der Herstellung von Mono- und PolyacetesBigsäureeetern
vermeiden kann, wenn man mindestens eine Hydroxylgruppe enthaltende aliphatische, cycloaliphatische, araliphatieche
oder aromatische Verbindungen in Gegenwart von * 0,001 - 0,5 Gewichteprozent, bezogen auf die eingesetzte Menge
der Hydroxylverbindung,eines tertiären Diamine der allgemeinen
Formel .' ·
CH5 CH5
^-K - CH2 - C = C - CH0 - VtC I»
worin R1 und K,, Y*as.serstoffatome oder Methylgruppen bedeuten,
mit Diketen umsetzt.
Besonders wirksa.ii sind Diamine der Formeln
CH/ ά '
5H H -
OH,. /C = C^ .CH5
^^ \ y III«,
009810/1832,
* 0,0001 - i> G^-.i;:htsrrr;:erit, vcrz-.;_~e.veise
BAD ORIGINAL
- /F - '■'■' ■ Fw 5007
also das tran8-li,N'-Tetramethyldiaminobuten-2 und cis-Ν,Η'-Tetramethyldiarainobuten-2
sowie Gemische davon.
Die genannten Ιί,Ν1-Tetraraethyldiaminoverbindungen bilden nun
ähnlich wie die langkettigen tertiären Amine keine Azeotrope mit Essigsäure im Siedepunktsbereich der niederen Acetessigsäureester.
Darüberhinaus besitzen aber die verfahrensgemäß'
zur Anwendung gelangenden Katalysatoren eine größere Reaktions fähigkeit als die in der belgischen Patentschrift 666 027 beschriebenen
tertiären Amine, sQ&aß man beim vorliegenden Verfahren
mit geringeren Katalysatorkonzentrationen auskommt bzw. bei gleicher Konzentration eine geringere Reaktionszeit benötigt.
Ein besonderer Vorteil der angewandten NjN'-Tetramethyldiamino
verbindungen der obigen Formel I besteht darin, daß die hohe Aktivität dieser Katalysatoren im Gegensatz zu der von gesättigten
aliphatischen N.NMPetramethyldiaminen durch Säurezusatz
nur geringfügig erniedrigt wird. Da bei Umsetzungen mit technischem Diketen aufgrund des darin enthaltenen Acetanhydrids die
Acetoacylierung stets in Gegenwart von Essigsäure durchgeführt wird, stellt dieser überraschende Befund einen großen technischen
Vorteil, insofern dar, als auch mit kleineren Konzentrationen an Amin-Katalysator selbst unter diesen ungünstigen
Voraussetzungen eine vergleichsweise hohe Reaktionsgeschwindigkeit erzielt wird.
Mit Hilfe der genannten Verbindungen läßt sich die stark exotherme
Reaktion des Diketens mit der hydroxylgruppenhaltigen Verbindung schon im Temperaturbereich zwischen 60° und 90 C
so bequem steuern, daß einerseits innerhalb kurzer Zeit große Mengen ohne eine gefährliche Anreicherung an Diketen umgesetzt
werden können, andererseits durch die niedrigen Katalysatorkonzentrationen
und tiefen Temperaturen bzw. kurzen Reaktionszeiten^
'_ * 'allenfalls nur geringfügige
Verfärbungen und wenig Nebenprodukte auftreten.
/5 009810/1832
BAD ORIGINAL
Dies ist für die Herstellung von Bis- und Polyaeetessigestern
von großer Bedeutung,' welche bei Verwendung von reinem Diketen nach diesem Verfahren direkt und fast frei von störenden Verunreinigungen
anfallen, welche nur unter großem Aufwand abgetrennt werden können. Die Herstellung destillierbarer Acetessigester,
wie z. B. der Methyl-, Äthyl- oder Allylester, gelingt ebenfalls mit hoher Durchsatzgeschwindigkeit in großer Reinheit,
da im Gegensatz zu den üblichen Trialkylamin-Katalysatoren das
bei der Umsetzung gebildete essigsaure Salz des Katalysators hier unter den Destillationsbedingungen nicht flüchtig ist und deshalb
beim einfachen Abdestillieren in der Destillationsblase zurückbleibt.
Die bei der erfindungsgemäßen Acetoacylierung im Einzelfall anzuwendende
optimale Reaktionstemperatur wird Insbesondere von der angewandten Katalysatorkonzentration, der Art der zu acylierenden
Verbindung und von der Verfahrensdurchführung, die diskontinuierlich oder kontinuierlich sein kann, bestimmt. In den
meist.en .Fällen arbeitet man zweckmäßig bei Temperaturen zwischen
20° und 120° C und vorzugsweise zwischen 50° und 90° C.
Die verfahr'ensgemäße Umsetzung kann in Gegenwart einer organischen
Säure durchgeführt werden. Beispiele für solche Säuren
sind insbesondere Tssigsäure, die bei dem üblicherweise verwendeten
technischen Diketen ohnehin in das Reaktionsgemisch eingebracht wird, VLV.d ferner ,Propionsäure und Buttersäure. Die1
Säuremcnge übersteigt im allgemeinen nicht die etwa zehnfach molare Menge des eingesetzten terfciären Diamine. Bei Verwendung
von Diketen mit einem verhältnismäßig hohen Acetanhydridgehalt kann die genannte T.ienge aber auch wesentlich höher sein.
Diketen und Hydroxylverbindung werden im allgemeinen in etwa stöehiometrischem Verhältnis eingesetzt. Bei der Umsetzung
mit Diolen oder Polyolen kann man das Diketen jedoch auch im Unterschuß anwenden, wobei man Acetoacetylverbindungen erhält,
die noch freie Hydroxylgruppen enthalten.
Erfindungsgemäß kommen als Ausgangsverbindungen aliphatischen
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i . /6
- Jf ~ '.'.'.'. ; Fw 5007
cycloaliphatische, araiiphatische und aromatische Hydroxyverbindungen
in 33etracht, welche ein Molekulaigewicht bis zu etwa
5 000 aufweisen und je nach Molekulargewicht bis zu etwa 50 Hydroxylgruppen im Molekül enthalten können. Die Kohlenwasserstoffreste
dieser Verbindungen können ferner durch Heteroatome, wie insbesondere Sauerstoff- oder Stickstoffatome, oder durch
Carbonsäureestergruppen unterbrochen sein.
■ ·
Besonders erwähnt seien einfache aliphatische Mono- oder Polyalkohole,
die gesättigt oder ungesättigt sein können, wie beispielsweise Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropanol, Allylalkohol,
Butanol-1, Butanol-2, Butandiol-1,4, But and i öl-1,3, Pentanol-3j
2-Methyl-pentandiol-2,4, Äthylenglykol, Cyclohexanol, Cyclohexandiol-1,2,
Cyclohexandiol-1,3, Cyclohexandiol-1,4, 1,4-Dihydroxymethylencjrclohexan,
Bis-4,4rihydroxycyclohexyl-methan,
1,1 ,1-Trimethyloläthan, 1 ,1,1-Tr^niethylolpropan, Stearylalkohol,
Laurylalkohc.L und 1, i-Bis-hydroxytnethylen-eyelohexen-3. Erwähnt
seien ferner kondensierte cycloalij^hatische Systeme; wie mono-,
bi- und tricyclische Terpene sowie Steroide.
An araliphatischen Verbindungen seien beispielsweise Benzylalkohol
und 1,4-Dihydroxymethylenbenzol genannt. Beispiele für
aromatische Hydroxyverbindungen sind einfache Phenole, wie Phenol, o-, p- und m-Kresol sowie polycyclioche Phenole, v/ie
4,4'-Dihydroxyphenyl-diniethylinethan (Bisphenol A).
Beispiele für hydroxylgruppenhaltige i'Ither und Polyäther sind
Diäthylenglykol« Dibutylenglykol, polymere lineare PropylenoxySe
vom Molgewicht 400 - 2 000, äthoxylierte und propoxylierte Hydroxylverbindungen,
wie insbesondere propoxyliertes Triinethyloipropan vom Molgev/icht 300 - 4 500 und propcxylierter Pentaerythrit
vom Molgewicht 400 - 600. Als Beispiele für hydroxylgruppenhaltige
Polyester seisn erwähnt lineare Polyester der Adipinsäure
und Malein- bzw. Fumarsäure mit Diolen oder Ätherdiolen, wie Butandiol-1,4, Diäthylenglykol oder Dibutylenglykol oder äthoxyliertem
4,4'-Dihydroxyphenyl-dimethylmethan und ferner verzweig-
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BAD
-'*-■■ . Pv; 5007
rl * I
te Polyester dor Adipinsäure und Phthalsäure nit den eben genannten
diolen unter Zunntz von Glycerin oder Trimethylo]propan.
Als Polyester kommen insbesondere solche mit eineis Molekulargewicht
von 300 - 4 000 in Betracht.
Ferner seien erwMhnt Hydroxylgruppen enthaltende tertiäre Amine,
insbesondere athoxylierte oder propoxylierte Amine, wie Triäthanolamin,
K1,NLTetra-(2-hydroxyäthyl)-äthylen-diamin, ΪΤ,Ιϊ'-Tetra-(2-hydroxypropyl)-äthylendiamin,
N-,Npi N,-Penta-(2-hydroxypropyl)-diäthylentriamin,
H,Nl-Tetra-(2-hydroxypropyl)-diaininopropant N1N1-Tetra-(2-hydroxypropyl)-hexaaethylendiamin,
Tetra-(2-hydroxypropy1) -di-3-aminopropyl)-methylamin und Penta-(2-hydroxypropyl)-di-3-aminopropylamin.
Die verfahrenegemiiß zur Anwendung gelangenden Katalyeatoren der
obigen Formel I können in einfacher V/eise durch Umsetzen von
entsprechenden 1,4-Dihalogenbutenen mit Dirnethylamin hergestellt
werden.
Die verfahrenegemäß erhältlichen Bis- und Polyacetessigester, bei
denen es.sich überwiegend um neue Verbindungen handelt, können
ale Zwischenprodukte für die Herstellung von gegebenenfalls verschäumten
Kunststoffen verwendet werden. Die auf diese TTeise eber,
falls leicht hereteilbaren Acetessigester von Phenolen sind als
Zwischenprodukte für die Herstellung vor. Farbetoffen geeignet.
009810/183 2
BAD ORlQfNAi
Bei den bisher unbekannten Bis- und Polyacetesnigsäureestern,
die durch das Verfahren der vorließenden 31]rfindung zugänglich**-
sind, liandelt es sich um
a) Acetoacetyliorungspx-odukte von äthoxylierten bzw. propoxylierten Hydroxyverbindungen der allgemeinen Formel
a) Acetoacetyliorungspx-odukte von äthoxylierten bzw. propoxylierten Hydroxyverbindungen der allgemeinen Formel
Y € (0Λ) - 0 - CO - CII2 - CO - CIl3 J
in der Y einen zwei- oder mehrwertigen aliphatischen, cycloaliphatische^ araliphatischen oder aromatischen
Rest und A einen aliphatischen Rest von 2 bis 3 Kohlenstoff
at omen bedeuten, ρ für eine ganze Zahl von 1 bis und g für eine ganze Zahl von. 2 bis 6 steht.
b) Acetoacetylxerungsprodukte von Telomeren aus Styrol und
Allylalkohol der allgemeinen Formel
fPTT—PTT Λ _pTT_pTi
0-CO-CII2-CO-CII3
worin r eine ganze Zahl von 1 bis 3 und S eine ganze Zahl von 2 bis 10 darstellen,
c) Acetoacetylxerungsprodukte von bi.- oder polyfunktionellen
aliphatisch-aromatischen üthern der allgemeinen Formel
-c-v Vo-ciio-cii-cr
0-CO-CH2-CO-CH3J
Vb( 0-CO-CIi2-CO-CH3) t
0098 10/1832
BAD ORIQINAt
worin Ii einen aliphatischen Rest von 3 bis 6 Kohlenstoffatomen,
t eine ganze Zahl von 2 Ijis 4 und ν eine gansse
Zahl oder 0 bedeuten, und
c) Acetoacetylverbindunsen. auf Basis von Kondensationsproduhton
vom ilovolaktyp der allgemeinen Formel
| CH0 | |
| χ Δ | |
| CH0 | - CII |
| ι ^ | I |
| O | O |
| ι | I |
| CO | CO |
| i | I |
| CO | CO |
| I | I |
| CIL | ρττ |
worin I) ein Wasserstoffato«i oder eine Hethylgruppe und r.i
eine ganae Zahl von 1 bis 15 darstellt.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten Teile Gev/ichtsteile
und Prozent Gewichtsprozent.
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ι » J a *
Fw 5007
Zu 93,0 Teilen Methanol p. a. 0,134 Teilen methyldiaminobuten-2 (0,14 fO und 0,066 Teilen Eisessig wurden
innerhalb von Ί Stunde bei 65° - 75° C unter Rückfluß 254,5
Teile Diketen zugetropft, 15 Minuten nach Beendigung des Zutropfens
wurde durch IR-Spektrum kein freies Diketen mehr
festgestellt. Bei der Destillation unter vermindertem Druck wurden 332 Teile (96,3 i° Ausbeute) Acetessigsäuren^fchylester
vom Kp. mm 60° - 61° C erhalten, der völlig frei von Amin
war und selbst nach tagelangem Stehen wasserhell blieb.
Vergleichsbeispiel
Zu 96,0 Teilen Methanol p. a., 0,146 Teilen Triethylamin (0,15 #)
und 0,066 Teilen Eisessig wurden bei 65° - 70° C innerhalb von
1 1/2 Stunden 254,5 Teile Diketen zugetropft und 15 Minuten bei dieser Temperatur nachgerührt. Das IR-Spektrum einer Probe zeigtemeinen
Gehalt von 22,5 £ Diketen an. ITaehdeii weitere 3 Stunden
■bei 65 C nachgerührt worden waren, wurde unter vermindertem Druck
destilliert. Es gingen 290 Teile (84 £ Ausbeute) Acetessigsäure- ,
methylester vom Kpn ,- mm 60 - 62 C über, welcher nach einstündigem
Stehen gelb wurde.
Zu 138 Teilen wasserfreiem Äthanol, 0,193 Teilen N,N1-Tetramethyl·
diaminobuten-2 (Verhältnis der träne- zur eis-Verbindung etwa 9 :
1), 0,095 Teilen Eisessig und 0,138 Teilen \7asser wurden im Verlauf
von 1 Stande bei 70° - 75° C 254,5 Teile Diketen zugetropft, worauf 15 Minuten bei dieser Teraperatur nachgerührt wurde. Fine
Probe zeigte in IR-Spektrum kein freies Diketen mehr an. Die Vakuumdestillation
ergab 371,5 Teile (95.3 ^ Ausbeute) Acetesaigsaur
äthylester vom Kp^n mm 67 - 69° C, welcher auch nach tagelangera
Stehen farblos blieb und völlig frei von Amin war.
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BAD OBfQlNAt
Beinpiel 3
Jeweils 53 r> DiäthyJ englykol (0,5 McI) wurden rait Katalysator
versetzt, in Thermostaten aui' 50° C erwärmt und anschlieiiend
mit einem leereu Dewargefäß uneben. Unter praktisch adiabatischen
Bedingungen wurden dw:n jeweils 5,0 ml (0,0655 Mol)
reines Diketen von 20' C unter Rühren eingespritzt und die
Temperaturerhöhung je Zeiteinheit wurde gemessen. Eine Übersicht über die Versuche geben die folgenden Tabellen:
| Versuch | Katalysator | Ge\v-£ Katalys. Gew-?$ Säure (bez. auf Diol) |
. 0,068 | Mol Mol ' (bez |
£ Katal.YG ^ Säure . auf Die |
| 1 | Triäthylamin + Essigsäure |
0,0953 + 0,113 |
0,068 + 0,340 η |
0,1 f 0,1 |
L |
| 2 | Natriumacetat + Essigsäure |
0,075 + 0,339 |
0,1 l· 0,6 |
||
|
3
t |
N-Dimethyllaurylamin + Essigsaure |
0,200 + 0,340 |
0,1
h 0,6 |
r | |
| 4 | trans-Ν,Ν1-Tetramethyl- cTiamincbuten-2 |
0,067 | 0,05 | =0,1 Aq | |
| 5 | trans-N.K'-Tetramethyldi- 0,067 aninobuten-2 + EssigBäure+0,340 -i |
0,05 κ 0,6 |
= 0,1 « | ||
| 6 | N,N'-Teträne thyId iamino- butan |
0,05 | = 0,1 " | ||
| 7 | N, H '-Tet ran ethyl diar. in o- butaw + Essigsäure |
0,05 μ 0,6 |
= 0,1 « | ||
| Tabelle 2 |
| Zeit | Temperatur ( | 0O | 2 | -■ | 3 | f | 0 | 4 | 0 | 5 | 0 | 6 | ,0 | 7 | 0 |
| (see) | Vers. 1 | 50 | .0 | 50 | 0 | 50, | 0 | 50, | 5 | 50 | ,5 | 5o!, | 7 | ||
| 0 | 50,0 | 47 | ,6 | 48 | , | 5 | 56, | 0 | 51, | 7 | 55 | ,5 | 49, | 7 | |
| 10 | 48,3 | 47 | ,4 | 46 | 1 | 8 | 66, | 55, | 64 | ||||||
| 20 | 46,1 | 09 | 81 | OV | 32 | ||||||||||
| 0 | |||||||||||||||
BAD
| Zeit (sec) |
Temperatur Vers. 1 |
# | 49,3 | (0C) 2 |
3 | 4 | 5 | 6 | 7 r. |
| 30 | - | 47,7 | 48,8 | 74,0 | 60,2 | 73,2 | 54,0 | ||
| 40 | 48,5 | 49,5 | 47,7 | 49,2 | 79,7 | 64,7 | 79,7 | 56,0 | |
| 50 | - | 49,7 | 47,7 | 49,7 | 85,0 | 69,5 | 85,2 | 58,5 | |
| 60 | 48,9 | 50,6 | 47,7 | 50,1 | 88,2 | 75,0 | 88,5 | 61,0 | |
| 70 | 51,0 | 47,7 | 50,4 | 89,7 | 79,0 | 89,7 | 63,2 | ||
| 80 | 47,7 | 50,7 | 90,7 | 83,0 | 91,2 | 65,5 | |||
| 90 | 47,7 | 50,9 | 91,5 | 86,0 | 91,2 | 68,5 | |||
| 100 | 47,7 | 51,2 | 91,2 | 88,5 | 91,0 | 70,0 | |||
| 120 | 47,7 | 51,9 | 90,7 | 91,2 | 90,7 | 74,5 | |||
| 180 | 47,6 | 53,4 | 89,0 | 91,7 | 88,2 | 83,0 | |||
| 240 | 47,5 | 55,1 | 87,0 | 90,0 | 85,7 | 86,0 |
Da die Umsetzung von Diketen mit Hydroxy!verbindungen stark exotherm
verläuft, ist der aus Tabelle 2 für jeden zugesetzten Katalysator ersichtliche Temperaturanstieg ein direktes Ma'ß für
dessen katalytische T.'irkaamkeit. Y'ie aus dem Vergleich der dort
angegebenen T.'erte hervorgeht, besitzen die verfahrensgemäß zur
Anwendung gelangenden Amine (vgl. Versuche 4 und 5) eine weitauc größere katalytioche Y/'irksankeit als die primären Monoamine bzw
Natriumacetat. Darüberhinaus geht daraus hervor, daß die Katalysatorv/irkung-vcn
li,Nl-Tetramethyldiamino*outen-2 (vgl. Versuch 5)
im Gegensatz zu der des Ν,Ν'-Tetramethyldiaminobutans (vgl. Versuch
7) durch den Zusatz von Essigsäure praktisch nicht beeinträchtigt wird.
Zu 174,0 Teilen Allylalkohol, 0,244 Teilen trans-N,N'-Tetramethyldiaminobuten-2
und 0,120 Teilen Essigsäure wurden im Verlauf von 1 Stunde 254,5 Teile Diketen bei 70° - 80° C getropft, worauf
15 Minuten bei dieser Temperatur nachgerührt wurde. Das IR-Spek-
009810/1832
BAD
r : ■ i: - Pw 5007
trum einer Probe zeigte kein nicht umgesetztes Diketen mehr an.
Anschließend wurde im Vakuum destilliert. Es wurden 363 Teile Acetessigsäureallylester vom Kp-iQ mm 84° - 85° C erhalten, was
einer Ausbeute von 91»6 fi der Theorie entspricht.
Beispiel 5 ' ■
Zu 636 Teilen Diäthylenglykol, 0,890 Teilen trans-N,N'-Tetramethyldiaminobuten-2
und 0,120 Teilen Essigsäure wurden bei 70° - 80° C innerhalb von 3 Stunden 1 078 Teile Diketen zugegeben.
Es wurde dann: eine Stunde bei 70 G nachreagieren gelassen und durch 3-stündiges Rühren bei 70° c/1 Torr von der
über das Diketen eingebrachten Essigsäure befreit. Man erhält ein nie^derviskoses klares Öl', das über liacht kristallisierte.
Es wurden 1 658 Teile erhalten, was einer 97»4 ^igen Ausbeute
entspricht.
Analyse: Ber.: 61,3 $ Acetoacetyl
Gef.::60,7 # Acetoacetyl
Gef.::60,7 # Acetoacetyl
Ein Gemisch, -aus 3 000 Teilen eines propoxylierten Trimethylolpropans
der OH-Zahl 404, 4,0 Teilen tr ans-IT, N' -Te träne thy] diaminobuten-2
und 1,0 Teilen Essigsäure wurde im Verlauf von 4 Stunden mit 1 840 Teilen Diketen bei 75° - 80° C versetzt, 1
Stunde bei dieser Temperatur nachgerührt und anschließend noch 3 Stunden bei 55° C/0,4 Torr gerührt. Es wurden 4 804 Teile
(Ausbeute 99,5 fi) eines schwach gelb gefärbten, mäßig viskosen
01s erhalten.
Analyse: Ber.: 37,6 $ Acetoacetyl
Gef.: 36,2 ^ Acetoacetyl
Gef.: 36,2 ^ Acetoacetyl
Zu 500 Teilen eines propoxylierten Pentaerythrits der OH-Zahl
560, 0,7 Teilen trans-N,N'-Tetrainethyldiaminobuten-2 und 0,030
Teilen Essigsäure wurden bei 70° - 78 G .innerhalb von 1 Stunde
BAD ORIQINAL
00981 0/ 1 832
Pw 5007 — 14 -
424 Teile Diketen getropft.· Es wurde dann 2 Stunden bei 55° C
und darauf 2 Stunden bei dieser Temperatur und 0,4 Torr nfichgerühi
Es wurden 890 Teile eines niederviskosen, fast farblosen öle erha.:
ten, das frei von Essigsäure und Diketen war. Analyse: Ber.: 45,6 £ Acetoacetyl
Gef.: 42,3 ^ Acetoacetyl
Zu 200-Teilen eines verzweigten Polyesters der 0H-2ahl 102 aus
Adipinsäure, Diäthylenglykol und Trimethylolpropan, 0,2 -Teilen
K,N'-Tetramethyldiaminobuten-2 (cis-trans-Gemisch im Verhältnis
2 : 8) und 0,1 Teilen Essigsäure wurden 30,5 Teile Diketon bei 70° - 80° C in 1/2 Stunde zugetropft und es wurde bei dieoer
Temperatur noch 1/2 Stunde gerührt. Man erhielt ein mäßig viskoser·,
goldgelbes Öl, das frei von nicht ungesetztem Diketen war. Ausbeute
226 T. :.ie (97,8 £ d. Theorie). Analyse Ber.: 13,2 £ Acetoacetyl
Gef.: 12,0 # Acetoacetyl
Zu 250 Teilen eines verzweigten Polyesters* OH-Zahl 145 und
Säurezahl 0,55 aus Adipinsäure, Phthalsäure, Diäthylenglykol u.nd Trimethylolpropan, 0,25 Teilen !!,IP-Tetramethyldianinobuten-2
(cis-trans-Gemisch im Verhältnis 2 : 8) und 0,1 Teilen Essiguäure wurden bei 70° - 80° C in 1/2 Stunde 64,5
Teile Diketen zupetropft, worauf bei dieser Temperatur 1/2
Stunde nachgerührt wurde. Man erhielt ein braunes, mäßig viskoses Öl, das frei von nicht umgesetztem Diketen war. Es vur-
den 306 Teile Polyacetessigester erhalten, was einer Ausbeute
σ
ο von 97,5 # der Theorie entspricht.
co Analyse: Ber.: 17»8 ?>
Acetoacetyl ~* Gef,: 16,6 $>
Acetoacetyl
oo Beispiel 10 *
CaJ ·■
Zu 300 Teilen eines ungesättigten, linearen Polyesters aus Adipinsäure, Maleinsäure und Dibutylenglykol der OH-Zahl, 87,0
BAD
t «
• ' '·,.'· Pw 5007
und Säuresahl 2,38 scv/ie 0,3 Teile trans-Ν,Ιί'-Tetramethyldiaininobuten-2
wurden in AO Minuten bei 700C 39,0 Teile Di-
• · ■ ■ ■
keten zugetropft, worauf 1 Stunde bei diecer Temperetür nachgerührt
wurde. Man erhielt ein niedervinlcoses, rötliches, klaren Öl, das frei war von nicht umgesetztem Diketen.
Ausbeute: 332 Teile (98 £ der Theorie) Analyse: Bor.: 11,5 7' Acetoacetyl
Gef.: 10,3 Ϊ* Acetoacetyl
Gef.: 10,3 Ϊ* Acetoacetyl
188 Teile Phenol und 0,3 Teile trana-N.N'-Tetramethyldianiinobuten-2
wurden vorgelegt und innerhalb von 1 Stunde wurden bei 75° - 80° C 170 Teile Diketen zugetropft. Dae Umsetzungsgemicch
wurde dann 2 i/2 Stunden bei 60° C nachgeriihrt und bei
1 Torr ausgeheizt. Es wurde eine schwach gelb gefärbte, klare niederviskose Flüssigkeit erhalten, die beim Aniir.pfen schlagartig
kristallisierte und nach dem Umkristallisieren aus Chloroforra/Petroläther
einen Schmelzpunkt von 47t5° - 48,5° C zeigte.
V.Q wurden 348 Teile (Ausbeute 97t2 $ der Theorie) Acetecsigsäurephenylester
erhalten.
0 09810/1832
BAD ORSQINAL
BAD ORSQINAL
Das in den folgenden Beispielen 12 - 16 verwendete Diketen
hat einen Gehalt von 3 % Acetanhydrid.
100 g eines Telomers aus Styrol und Allylalkohol vom Molgewicht 1150 und einem OII-Gehalt von 0,45 Mol OH/100g 5,17
Oll/Mol Telomer werden in 500 ml absolutem Äthylacetat gelöst, 100 mg 1,4-Tetraraethyldiaminobuten~2 zugefügt und
bei 60 - 70°C 40 g (0,476 Mol) Diketen zugetropft, worauf 1/2 Stunde bei dieser Temperatur nachgerührt wurde. Das
IR-Spektrum einer Probe zeigte danach die vollständige Umsetzung
des Diketens an. Daraufhin wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und bei Zimmertemperatur 1/2 Stunde mit ImI Amberlyst
15 (saurer Ionenaustauscher der Firma Serva) verrührt, dann filtriert und im Vakuum das Lösungsmittel entfernt. Anschließend
wird der Ester 1 Stunde bei 50° C/0,2 Torr ausgeheizt. Es werden 135 g eines hochviskosen hellgelben Harzes
erhalten. Die Ausbeute beträgt 98,1 % der Theorie.
Analyse: Ber.: 27,7 % Acetoacetyl
Gef.: 27,5 % Acetoacetyl
Gef.: 27,5 % Acetoacetyl
100 g eines Telomers aus Styrol und Allylalkohol vom Molgewicht 1600 und einem OH-Gehalt, von 0,335 Hol 011/100 g - 5,35 ÖH/Mol
Telomer werden in 500 ml absolutem Äthylacetat gelöst, 100 mg l,4-Tetramethyldiaminobuten-2 zugegeben und bei 60 - 700C
30 g (0,358 Mol) Diketen zugetropft, worauf 1/2 Stunde bei dieser Temperatur nachgerührt wurde. Das IR-Spektrum einer
Probe zeigte danach die vollständige Umsetzung des Diketens an. Es wird aufgearbeitet wie unter Beispiel 12, Dabei werden
126,5 g eines hellgelben hochviskosen Harzes erhalten. Die Ausbeute beträgt 93,7 % der Theorie.
009810/1832
BAD ORIGINAL
Analyser Bei-.: 22,2 % Acetoacetyl
Gef.: 21,9 % Acetoacetyl
Gef.: 21,9 % Acetoacetyl
a) Herstellung des Ausgangsproduktes
456 s 2,2-Bis-p-hydroxyphenyl-propan (2 MoI), 550 g 1-Chlorpropandiol-2,3
(5 MoI), 1 1 Methyläthyliceton und 294 g Kaliumcarbonat werden 5 Stunden unter.Rückfluß gekocht, anschließend
vom Kaliumchlorid abfiltriert und Lösungsmittel
sowie überschüssiges Chlorpropandiol im Vakuum abdestilliert.
Anschließend wird das Produkt 1 Stunde bis maximal 17O°C/ 0,2 Toz*r ausgeheizt. Es wird ein hochviskoses gelbes Produkt
mit einer 011 Zahl 579 erhalten.
b) Acetoacylierung
93 g des vorstehend unter a) erhaltenen Produktes (o,956 Mol OH)
v/erden in 500 ml absolutem Xtliylacetat gelöst, 90 mg 1,4-Tetramethyldiaininobuten-2
zugefügt und bei 70°C 05 g (1,01 LIoI) Dike ten zugetropft, Avorauf bei dieser Temperatur 1/2 SUinde
nachgerührt vrarde. Eine Propbe seigte danach im IR-Spektrum
die vollständige Uraset^ung des Diketens an. Bs wird aufgearbeitet
wie unter Beispiel 12. Dabei werden 173 g eines hellgelben viskosen Hartes erhalten. Die Ausbeute beträgt 99,5 %
der Theorie.
Analyse: Ber,: 47,0 % Acetoacetyl
Gef.; 45,6 % Acetoacetyl
Gef.; 45,6 % Acetoacetyl
a) Herstellung des Ausgangsproduktes
3 00 g eines Kondensationsprodulctes aus Phenol und Formaldehyd
vom Novolaktyp vom Schmelzintervall 75 - S30C (2,94 Mol OH),
364 g (3,30 Mol) 3-Qhlorpropandiol 1,2, 600 ml Cyclohexanon
und 210 g Kaliumcarbonat (1,50 LIoI) werden 5 Stunden unter
0098 10/1832
- J8 -
Rüchfluß gekocht, heiß vom Kaliumchlorid abgesaugt und anschließend
dar; Lösungsmittel sowie überschüssiges 3-Chlorpropandiol-1,2
in Vakuun abdestilliert. Anschließend wird das Produkt 1 Stunde bei 17O°C/O,5 Torr ausgeheizt. Es
werden 590 g einer hochviskösen, gelbbraunen Masse erhalten,
die eine Oll-Zahl von 625 auf v/eist,
b) Äcetoacylierung
100 g des vorstehend unter a) erhaltenen Produktes (= 1,115 Mol Oil) wei'den in 500 ml absoluten Äthylacetat gelöst, 100 ng
l^-Tetramethyldianinobutcn.-Z' zugefügt und bei 70°C 100 g
(1,185 Hol) Diketen zugetropft. Nachdem das Reaktionsgemisch
1/2 Stunde nachgerührt wurde, konnte nan mittels des IR-Spektrums einer Probe die vollständige Umsetzung des Diketens
feststellen. Daraufhin wii'd der Ansatz abgekühlt und bei 20 C
mit 1 ml Aiabei'lyst 15 verrührt, filtriert und im Vakuum das
Lösungsnif '. entfernt. Anschließend wird der Ester 1 Stunde
bei 50°C/0,2 Torr ausgeheizt. Es werden 192 g eines hochviskosen gelbbraunen Harzes erhalten.
Analyse: Ber.: 49,0 % Acetoacetyl
Gef.: 47,6 % Acetoacetyl
Gef.: 47,6 % Acetoacetyl
a) Herstellung des Ausgangsproduktes
300 (feines Kondensationsproduktes aus Phenol und Formaldehyd
vom Hovolaktyp von Schraelzintervall lOS ~ 11S°C (2,94 Hol
OH), 364 g (3,30 Mol) 3-Chlorpropandiol-1,2, 600 ml Cyclohexanon
und 210 g Kaliumcarbonat (1,50 Mol) werden 5 Stunden unter
Rückfluß gekocht, heiß vom Kaliumchlorid abgesaugt und anschließend das Lösungsmittel sowie überschüssiges 3-Chlorpropandiol-1,2
im Vakuum abdestilliert. Daraufhin wird das Umsetzungsprodukt 1 Stunde bei 170 C/0,5 Torr ausgeheizt.. Es
werden 560 g eines harten, schuppenförmigen und spröden braunen
009810/1832
156849*
Produictes erhalten, welches eine OJI-Zahl von 640 auf v/eist und
kein phenolisches OiI mehr enthält,
b) Acetoacylierung
100 g des vorstehend unter a) erhaltenen Produktes (1,14 MoI OH)
werden in 500 ml absolutem Äthylacetat gelöst, 100 mg 1,4-Tetramethyldiauiinobuten-2
zugefügt und bei 70° C 100 g (I,lfi5 Mol) Dike ten zugetropft. Das Reaktionsger.) isch "wird 1/2 Stunde
nachgerührt und wie unter 15b) aufgearbeitet. Dabei werden 195 g eines braunen Harzes erhalten.
Analyse: Ber.: 49,5 % Acetoacetyl
Gef.: 43,6 % Acetoacetyl
Gef.: 43,6 % Acetoacetyl
0 0 9810/1832
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
Claims (3)
1) Verfahren zur Herstellung von Mono- und Pelyacetessigsäureestern
durch Umsetzen von Diketen mit Hydroxyverbindungen
in Gegenwart von tertiären Aminen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine oder mehrere Hydroxylgruppen enthaltende aliphatisehe,
cycloaliphatische, araliphatische oder aromatische Verbindungen in Gegenwart von 0,0001 - 4 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 0,001 - 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf die eingesetzte Menge der Hydroxylverbindung, einesruiamins der
allgemeinen Formel
CH3
- OH2 - C = C - CH2 - i;s
R1 i
CH3 " R1 R2 CH3 :
worin R1 und Rp Y'asserstoffatome oder Hethy]gruppen bedeuten,
mit Diketen umsetzt.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
die Umsetzung bei einer Temperatur zwischen 20 und 120 C und vorzugsweise zwischen 50° und 90° C durchführt.
3) Verfahren·nach," '"Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß can die Umsetzung in Gegenwart einer organischer.
Säure durchführt.
0 098:ü/1832 BAD
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|---|---|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0570213A3 (en) * | 1992-05-15 | 1994-09-28 | Scott Bader Co | Terminally modified unsaturated polyester resins |
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| DE2626174A1 (de) * | 1976-06-11 | 1977-12-22 | Bayer Ag | Vernetzbare acrylnitrilcopolymerisate |
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1967
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- 1967-02-24 US US618326A patent/US3542855A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1967-02-27 BE BE694685D patent/BE694685A/xx unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0570213A3 (en) * | 1992-05-15 | 1994-09-28 | Scott Bader Co | Terminally modified unsaturated polyester resins |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3542855A (en) | 1970-11-24 |
| BE694685A (de) | 1967-07-31 |
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| GB1174331A (en) | 1969-12-17 |
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| AT266802B (de) | 1968-12-10 |
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