DE908867C - Laufzeitroehre mit Hohlraumresonator - Google Patents
Laufzeitroehre mit HohlraumresonatorInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/02—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
- H01J25/10—Klystrons, i.e. tubes having two or more resonators, without reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the zone of the input resonator
- H01J25/12—Klystrons, i.e. tubes having two or more resonators, without reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the zone of the input resonator with pencil-like electron stream in the axis of the resonators
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Description
- Es sind Hohlraumresonatoren vorgeschlagen worden, die aus einem von einer innen metallisierten Glaswandung begrenzten toroidförmigen Hohlraum bestehen. Diese Hohlraumresonatoren zeichnen sich durch ein äußerst einfaches Herstellungsverfahren aus. Man geht zu diesem Zweck von einem Glasrohr aus, das in der Mitte zu einer Kugel erweitert ist. Drückt man diese Kugel, während,das Glas noch weich ist, in Richtung des Glasrohres zusammen, so entsteht ein Körper, der aus einem Glasrohr besteht, das mit einem toroidförmigen Hohlkörper in Verbindung steht. Durch geeignete einfache glasbläserische :Maßnahmen kann die Verbindungsöffnung zwischen dem Glasrohr und dem toroidförmigen Körper noch wesentlich verkleinert werden. so daß ein Gebilde entsteht, das die für einen Hählraumresonator benötigte Form besitzt. Das Innere dieses Gebildes wird metallisiert, was vorzugsweise durch Versilbern erfolgt. Diese Hohlraumresonatoren zeichnen sich durch besondere Vorteile aus. Zunächst tritt das ultrahochfrequente Feld nur an. den Oberflächen der inneren Belegung auf und dringt nur sehr wenig in diese ein. Da gerade Silber ein besonders guter Leiter ist, genügt als Metallschicht eine leicht herzustellende dünne Silberschicht. Der Resonator kann dann evakuiert und mit den anderen Teilen der Röhre in Verbindung gebracht werden. Zur Verstimmung des Resonators ist es lediglich erforderlich, die Verbindungsöffnungen zwischen Resonator und dem Glasrohr einander zu nähern. Das Glas federt nämlich hinreichend, um eine derartige Verstimmung in gewissen Grenzen vornehmen zu können.
- Die Erfindung betrifft derartige Laufzeitröhren mit Hohlraumresonatoren. In manchen Fällen ist es nämlich erforderlich, den Auskoppler in weiten Grenzen abstimmen zu können. Dieses ist vor allem dann erforderlich, wenn ein Sender einer nicht absolut fest vorgegebenen Frequenz gebaut werden soll. Erfindungsgemäß bildet bei einer Laufzeitröhre der von einer innen metallisierten Glaswandung begrenzte als Modulator dienende Hohlraumresonator eine bauliche Einheit mit dem Entladungsgefäß, während der Auskoppler außerhalb des Entladungsgefäßes angeordnet ist. Vorzugs-«-eise ist die Laufzeitröhre an der Stelle, an der der Auskoppler angeordnet ist, fingerförmig ausgebildet. Der fingerförmige Ansatz wird für die Kopplung des Resonators mit dem Elektronenstrahl zweckmäßig aus möglichst verlustfreiem Werkstoff, beispielsweise Quarz oder Bleiglas hergestellt und außerdem möglichst dünnwandig ausgebildet. Die Wandstärke wird gerade so stark gewählt, daß die Wand dem äußeren Luftdruck standhalten kann. Beispielsweise benutzt man eine Wandstärke in der Größenordnung von 3/1o bis 5/1o mm, wenn der Durchmesser des fingerförmigen Ansatzes 5 mm beträgt. Der Auskoppler iv ird über den fingerförmigen Ansatz gesetzt und besteht vorzugsweise aus Metall. Zur Abstimmung kann beispielsweise eine Stellschraube benutzt werden, die den Abstand der Resonatorw andungsteile in der Umgebung des Entladungsgefäßes regelt.
- In den Figuren ist in zum Teil schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Das Entladungsgefäß i enthält das aus den Elektroden 3, .I und der Kathode 2 bestehende Strahlerzeugungssystem sowie die Konzentrierungselektrode 6 und die Anode 5. Der Modulator 7 bildet eine bauliche Einheit mit dem Entladungsgefäß i. Der Modulator 7 ist mit einer Einkoppelleitung io, i i versehen. Die Innenwandung des Modulators sowie des Laufraumes 8 und eines weiteren Teiles des Entladungsgefäßes ist mit einer Silberschicht 9 bedeckt. Das Ende des Entladungsgefäßes ist durch den fingerförmigen Ansatz 15 gebildet. Über den fingerförmigen Ansatz 15 wird der Auskoppler geschoben, der aus den beiden Hälften 12 und 13 besteht, wie es in der Fig. 2 gezeigt ist. Die beiden metallischen Hälften 1a und 13 stehen mit einer Stellschraube 14 in Verbindung, die zur Regelung des Abstandes d und damit der Abstimmung dient. Der fingerförmige Ansatz besteht aus dünnwandigem Bleiglas oder auch aus Quarz, also aus einem möglichst verlustarmen Werkstoff.
- Bei der erfindungsgemäßen Anordnung werden die von oder Kathode ausbgeh enrden Elektronen durch den Modulator 7 geschwindigkeitsmoduliert und treffen nach Durchlaufen des Laufraumes 8 in den fingerförmigen Ansatz 15 des Laufraumes, wo sie auf die Anode 5 auffallen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Laufzeitröhre mit Hohlraumresonator, dadurch gekennzeichnet, daß der von einer innen metallisierten Glaswandung begrenzte als Mod lator dienende Hohlraumresonator mit dem Entladungsgefäß eine bauliche Einheit bildet und der Auskoppler außerhalb des Entladungsgefäßes angeordnet ist.
- 2. Laufzeitröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß an der Stelle, an der der Auskoppler angeordnet ist, fingerförmig ausgebildet ist.
- 3. Laufzeitröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dünnwandig ausgebildete fingerförmige Ansatz aus einem Werkstoff mit geringen Verlusten, wie beispielsweise Quarz, Bleiglas, besteht. 4:. Laufzeitröhre nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Auskoppelresonator mit einer Schraube zur Veränderung des Abstandes (d) der Wandungsteile in der Umgebung des Entladungsgefäßes versehen ist.
Priority Applications (1)
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| DEA10866D DE908867C (de) | 1940-08-03 | 1940-08-03 | Laufzeitroehre mit Hohlraumresonator |
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| DE908867C true DE908867C (de) | 1954-04-12 |
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ID=6922116
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| DEA10866D Expired DE908867C (de) | 1940-08-03 | 1940-08-03 | Laufzeitroehre mit Hohlraumresonator |
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|---|---|
| DE (1) | DE908867C (de) |
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1940
- 1940-08-03 DE DEA10866D patent/DE908867C/de not_active Expired
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