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DE1264547B - Koaxiale Durchfuehrung zum Ein- und Auskoppeln von Hochfrequenzenergie bei Leistungsroehren - Google Patents

Koaxiale Durchfuehrung zum Ein- und Auskoppeln von Hochfrequenzenergie bei Leistungsroehren

Info

Publication number
DE1264547B
DE1264547B DE1965S0098139 DES0098139A DE1264547B DE 1264547 B DE1264547 B DE 1264547B DE 1965S0098139 DE1965S0098139 DE 1965S0098139 DE S0098139 A DES0098139 A DE S0098139A DE 1264547 B DE1264547 B DE 1264547B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldered
inner conductor
ceramic
conductor
coaxial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965S0098139
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Hinckeldey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0098139 priority Critical patent/DE1264547B/de
Publication of DE1264547B publication Critical patent/DE1264547B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B37/00Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating
    • C04B37/02Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles
    • C04B37/023Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used
    • C04B37/026Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used consisting of metals or metal salts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/08Dielectric windows

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

  • Koaxiale Durchführung zum Ein- und Auskoppeln von Hochfrequenzenergie bei Leistungsröhren Die Erfindung betrifft eine koaxiale Durchführung für das Ein- oder Auskoppeln von HF-Energie bei Leistungsröhren, bei der ein mit einer zentralen Bohrung versehener Keramikkörper innerhalb des Außenleiters mit Innen- und Außenleiter zu einer mechanischen Verbindung vakuumdicht verlötet ist. Koaxiale Durchführungen werden dazu benutzt, um z. B. die von einer Leistungsröhre, wie z. B. Klystron, Magnetron, Wanderfeldverstärkerröhre, Carcinotron, gelieferte Hochfrequenzenergie den äußeren Schwingkreisen zuzuführen.
  • Derartige Durchführungen müssen unbedingt zwei maßgebliche Bedingungen erfüllen; sie müssen einmal die Anpassung zwischen den Röhrenkreisen und den äußeren Stromkreisen richtig herstellen oder sie zumindest nicht hochfrequenzmäßig beeinträchtigen und zum anderen einen vakuumdichten Abschluß des betreffenden Entladungsgefäßes gewährleisten. Sie müssen deshalb ein Verbindungsteil besitzen, das auf der einen Seite in elektrischer Hinsicht gleichstrommäßig isoliert und auf der anderen Seite die Hochfrequenzenergie durchläßt. Darüber hinaus muß das betreffende Verbindungsstück mit den Metallteilen, d. h. mit Innen- und Außenleiter einer beispielsweise Auskoppelanordnung, vakuumdicht verbunden sein. Das Verbindungsteil, auch Fenster genannt, muß die thermische Belastung infolge der Hochfrequenzdurchsetzung mechanisch gut ertragen können. Aus Festigkeitsgründen ist es deshalb wünschenswert, einen derartigen Verbindungskörper aus Keramik herzustellen, da die Technik der vakuumdichten Metall-Keramik-Verbindungen heute schon einen beachtlichem Stand erreicht hat und mit Erfolg weitestgehend Anwendung auf dem Sektor der Höchstfrequenz- und Leistungsröhren gefunden hat.
  • Bei einer bisher bekanntgewordenen derartigen koaxialen Durchführung hat man eine dem Innendurchmesser des Außenleiters entsprechend große Keramikscheibe mit einer zentralen Bohrung verwendet, derart, daß der Innenleiter nach Art einer Einbuchtung abgesetzt durch die Bohrung eine Fortführung erfährt. Zu diesem Zweck wurde die Keramikscheibe an ihren Stirnseiten mit den jeweiligen Teilen des Innenleiters und an ihrer äußeren Mantelfläche mit dem Außenleiter vakuumdicht verlötet.
  • Zur Vermeidung einer störenden Beeinträchtigung der Anpassung wurde der Durchmesser des durch die Bohrung der Keramikscheibe hindurchführenden Innenleiters kleiner gewählt, derart, daß der Innenleiter innerhalb der Keramikscheibe entsprechend abgesetzt ist. Eine derartige Verbindung hat jedoch den wesentlichen Nachteil, daß bei der technischen Herstellung der betreffenden mechanischen Verbindung, insbesondere infolge der relativ großen mit der Keramikstirnwand zu verlötenden Kreisringflächen des Innenleiters, in der Lötstelle Keramikscheibe-Innenleiter erhebliche Zugspannungen auftreten, die zu Undichtigkeiten infolge teilweiser Zerstörung der Keramik führen können.
  • Es sind aber auch andere vakuumdichte Durchführungen von koaxialen Leitungen bekanntgeworden, bei denen der Keramikkörper bzw. das Fenster als Zylinder oder Kegelrohr ausgebildet ist. Hierzu ist meist eine erhebliche Erweiterung sowohl von Außen- als auch Innenleiter erforderlich. Derartige bekannte Anordnungen sind im Aufbau und somit auch in der Herstellung meist recht kompliziert und kostspielig.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, bei der zuerst beschriebenen bekannten einfachen Anordnung mit einer Keramikscheibe mit zentraler Bohrung als Fenster die maßgeblichen Teile der Durchführung durch besondere Formgebung so zu gestalten, daß die betreffende mechanische Verbindung die thermisch bedingten Beanspruchungen sowohl bei der Herstellung als auch im Betrieb ohne Störung aushält.
  • Erreicht wird dies bei einer koaxialen Durchführung zum Ein- bzw. Auskoppeln von Hochfrequenzenergie bei Leistungsröhren, wie z. B. Magnetron, Klystron, Wanderfeldröhren jeglicher Art od. dgl., bei der eine mit einer zentralen Bohrung versehene Keramikscheibe innerhalb des Außenleiters mit Innen- und Außenleiter vakuumdicht verlötet ist, nach der Erfindung dadurch, daß der massive Innenleiter, z. B. auf der Vakuumseite, mit einem an seinem Ende befestigten (angelöteten) dünnwandigen Metallrohr (Zwischenrohr) gleichen äußeren Durchmessers auf der entsprechenden metallisierten Stirnfläche der Keramikscheibe aufgelötet ist und die galvanische Verbindung durch die enge Bohrung der Scheibe in an sich bekannter Weise mit einem zentralen Stift hergestellt ist und daß die innerhalb des Metallrohres befindliche Kreisringfläche der Keramikscheibe mit einem mit dem Innenleiter verbundenen Metallbelag, z. B. einem Metallisierungsüberzug, einer Blechscheibe od. dgl., versehen ist.
  • Die galvanische Verbindung für den Innenleiter mittels eines durch die Keramikscheibe hindurchgeführten zentralen Stiftes ist von einer lösbaren koaxialen Durchführung mit Gummidichtungen bekannt, bei der nämlich auf der Vakuumseite das Anpressen des mit einem Gummiabdichtungsring versehenen Innenleiters gegen die Keramikscheibe von der anderen Seite her durch eine zentrale Schraube erfolgt. Die bekannte Durchführungsanordnung hat den wesentlichen Nachteil; daß sie nicht ausheizbar ist und nur eine geringe mechanische Stabilität hat und deshalb bei elektrischen Entladungsgefäßen praktisch nicht verwendet werden kann.
  • Eine besonders zuverlässig arbeitende Ausführungsform einer derartigen Durchführung wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß bei vorgegebenem äußerem Radius r des Innenleiters Wandstärke d und Länge L des Zwischenrohres so gewählt werden, daß sie die Beziehung erfüllen. Nähere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand des in der Figur rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert werden.
  • In der Figur, die einen Axialschnitt durch eine koaxiale Durchführung, wie sie z. B. zum Auskoppeln einer HF-Leistung einer Leistungsröhre An-Wendung findet, darstellt, ist mit 1 der aus einem Metallrohr bestehende Außenleiter bezeichnet. Lediglich für die herzustellende Verbindung ist an seinem einen Ende eine etwa im Ausmaß seiner Wandstärke geringfügige Erweiterung vorgesehen. In seinem Innern befindet sich dazu koaxial der massive Innenleiter 2, der durch die zentrale Bohrung 4 der das Fenster darstellenden Keramikscheibe 3 mit einem geringen Querschnitt seine Fortsetzung hat. Vakuumdicht verlötet ist die Keramikscheibe 3 am äußeren Leiter 1 mit ihrer Zylinderfläche 5 und am Innenleiter 2 mit ihrer Stirnfläche 6. Dazu ist der massive Innenleiter 2 in seinem im Vakuum befindlichen Ende mit einem dünnwandigen Rohrstück 7 (Zwischenrohr) gleichen äußeren Durchmessers derart verlängert, daß das freie Ende des Zwischenrohres 7 mit seinem Stirnrand an der Stirnwand 6 der Keramikscheibe 3 verlötet ist. Selbstverständlich kann im Bedarfsfall das dünnwandige Metallrohr auch auf der anderen Stirnseite der Keramikscheibe oder sogar auf beiden Seiten vorgesehen sein und unabhängig davon die Keramikscheibe auch auf beiden Seiten verlötet sein. Die dazu erforderliche Metallisierung auf der Stirnfläche der Keramikscheibe läßt man vorteilhafterweise bis zum zentralen Stift 9 des Verlängerungsinnenleiters 10 reichen, so daß der gebildete, für den HF-Übergang an sich schädliche Hohlraum 11 HF-mäßig geschlossen ist. Da die Eindringtiefe der ein- oder auszukoppelnden HF-Energie infolge ihrer hohen Frequenz sehr gering ist, kann die Verbindung sehr dünnwandig ausgeführt werden. In besonders vorteilhafter Weise wird in Weiterbildung der Erfindung die Länge L des Zwischenrohres derart gewählt, daß bei vorgegebenem äußerem Radius r, Länge L und Wandstärke d der Beziehung entsprechen. Bei Ausführung der HF-Leiter aus Vacon oder Molybdän und der Keramikscheibe aus einer hochwertigen Oxydkeramik, wie z. B. Aluminiumoxyd, ist trotz der nicht besonders ausdehnungsmäßigen Anpassung die vakuumdichte Verbindung durch ihre besondere Dimensionierung der maßgeblichen Teile genügend elastisch. Die Spannung in der Keramikscheibe hängt nur noch im wesentlichen von der Verbindung Keramik-Zwischenrohr ab und ist praktisch unabhängig von Form und Material des Innenleiters. Durch die beschriebene Maßnahme ist praktisch eine Trennung von mechanischer Befestigung und Hochfrequenzübergang geschaffen.
  • An Stelle des zum HF-mäßigen Schließen des Hohlraumes 11 vorgesehenen durchgehenden Metallbelages kann auch im Bedarfsfalle eine dünne Blechscheibe aufgelötet werden. Im Falle größerer Durchmesser des Innenleiters kann an Stelle des beschriebenen Zwischenrohres mit besonderem Vorteil ein entsprechend dünnwandiger Metalltopf mit einer entsprechenden zentralen Bohrung in seinem Boden derart vorgesehen werden, daß dieser mit seinem Boden auf der Keramikstirnfläche aufgelötet wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Koaxiale Durchführung zum Ein- und Auskoppeln von Hochfrequenzenergie bei Leistungsröhren, wie z. B. Magnetron, Klystron, Wanderfeldröhren jeglicher Art od. dgL, bei der eine mit einer zentralen Bohrung versehene Keramikscheibe innerhalb des Außenleiters am Innen-und Außenleiter vakuumdicht verlötet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der massive Innenleiter (2), z. B. auf der Vakuumseite, mit einem an seinem Ende befestigten (angelöteten) dünnwandigen Metallrohr (7 [Zwischenrohr]) gleichen äußeren Durchmessers auf der entsprechend metallisierten Stirnfläche ($) der Keramikscheibe (3) aufgelötet ist und die galvanische Verbindung durch die enge Bohrung (4) der Scheibe in. an sich bekannter Weise mit einem zentralen Stift (9) hergestellt ist und daß die innerhalb des Zwischenrohres befindliche Kreisringfläche der Keramikscheibe mit einem mit dem Innenleiter verbundenen Metallbelag (8), z. B. einem Metallisierungsüberzug, einer Blechscheibe od. dgl., versehen ist.
  2. 2. Koaxiale Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei vorgegebenem äußerem Radius r des Innenleiters die Wandstärke d und Länge L des Zwischenrohres so groß gewählt sind, daß ist.
  3. 3. Koaxiale Durchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am Innenleiter angebrachte Rohrteil aus einem dünnwandigen Topf besteht, dessen Boden auf der Stirnfläche der Keramik aufgelötet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 831047.
DE1965S0098139 1965-07-12 1965-07-12 Koaxiale Durchfuehrung zum Ein- und Auskoppeln von Hochfrequenzenergie bei Leistungsroehren Withdrawn DE1264547B (de)

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DE1264547B true DE1264547B (de) 1968-03-28

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