DE1283972B - Mechanisch abstimmbarer Hohlraumresonator fuer eine Laufzeitroehre mit Geschwindigkeitsmodulation - Google Patents
Mechanisch abstimmbarer Hohlraumresonator fuer eine Laufzeitroehre mit GeschwindigkeitsmodulationInfo
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- H01J23/18—Resonators
- H01J23/20—Cavity resonators; Adjustment or tuning thereof
- H01J23/207—Tuning of single resonator
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Hohlraumresonator für eine Laufzeitröhre mit Geschwindigkeitsmodulation, der zwei einander gegenüberliegende metallische Wände aufweist, die durch eine rohrförmige metallische Wand (Rohrwand) verbunden sind, die einen in seinem mechanischen Widerstandsmoment geschwächten Teil in Form einer Ringwulst aufweist, und bei dem Schraubmittel vorgesehen sind, die auf die Rohrwand einwirken, um deren Länge und damit den Abstand zwischen den beiden einander gegenüberliegenden metallischen Wänden zu verändern.
- Derartige Hohlraumresonatoren sind grundsätzlich bekannt. Sie weisen jedoch die Nachteile auf, daß zur Erzielung einer hohen Abstimmgenauigkeit die Schraubmittel praktisch spielfrei ausgebildet sein müssen und- daß keine ausreichende Unempfindlichkeit gegen Temperatur- und Druckänderungen gewährleistet ist.
- Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines mechanisch abstimmbaren Hohlraumresonators, der besonders einfach aufgebaut ist und diese Nachteile nicht aufweist.
- Ausgehend von einem Hohlraumresonator der eingangs angeführten Gattung wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Ringwulst aus der Rohrwand selbst herausgedrückt ist und im wesentlichen die gleiche Wandstärke wie die nicht verformte Rohrwand aufweist.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Änderung der Länge der Rohrwand symmetrisch. Zu diesem Zweck können an der Rohrwand oberhalb und unterhalb der Wulst laschenförmige Elemente zur Aufnahme von um die Rohrwand verteilten Schraubmitteln vorgesehen sein, mittels der der Abstand zwischen den beiden einander gegenüberliegenden metallischen Wänden symmetrisch verändert werden kann,.so daß bei jeder Einstellung die Länge der Rohrwand, längs Linien parallel zur Resonatorachse (Röhrenachse) gemessen, rundum gleich ist.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Änderung der Länge der Rohrwand unsymmetrisch. Dazu können an der Rohrwand oberhalb und unterhalb der Wulst einander gegenüberliegende Außenansätze angebracht sein, mittels der die Länge der Rohrwand an einer Stelle des Umfangs verändert werden kann.
- Da die Änderung der Resonanzfrequenz dadurch erzielt wird, daß die Länge der Rohrwand verändert wird und damit der Abstand zwischen den beiden einander gegenüberliegenden metallischen Wänden, die durch die Rohrwand verbunden sind und mit dieser den Hohlraumresonator bilden, und da keine dieser beiden Wände durch eine Membran gebildet wird oder biegsam (im üblichen Sinne des Wortes) ist, ergibt sich eine präzise Einstellbarkeit der Frequenz und eine wesentlich größere Immunität gegenüber unerwünschten Frequenzänderungen infolge Änderungen der Temperatur oder des Druckes oder durch Vibrationen als bei den bekannten Konstruktionen mit Membranwänden od. ä. Die Schraubmittel können symmetrisch um die Rohrwand herum angeordnete Schraubenbolzen sein, wenn die Längenverstellung symmetrisch erfolgen soll, oder sie können durch einen Schraubenbolzen gebildet werden, falls unsymmetrische Längenverstellung vorgesehen ist. Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit den Zeichnungsfiguren-beschrieben.
- F i g. 1 und 2 zeigen, soweit zum Verständnis nötig, eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß abstimmbaren Hohlraumresonators, der für Klystrons geeignet ist, und F i g. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
- Die F i g. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, angewandt auf einen Klystronhohlraumresonator,: bei der die Verstellung unsymmetrisch ist. Der Resonatorhohlraum 1 befindet sich hier zwischen der mit einer Mittelöffnung versehenen metallischen Wand 3 und einer metallischen Wand 4, die von einem zentralen rohrförmigen Teil und einem sich daran anschließenden ringscheibenförmigen Teil gebildet wird. Diese Metallwände sind durch ein mit ihnen verschweißtes, kreisrundes metallisches Rohr 5 verbunden. Der zwischen den beiden Wänden 3 und 4 liegende Teil des Rohres 5 weist eine Ringwulst 5A auf, die zwecks Änderung des Abstandes zwischen den beiden Wänden 3 und 4 verformt werden -kann. -Im- Röhr 5 befindet sich eine Öffnung 6 zum Ein- oder Auskoppeln von Hochfrequenzenergie. Ein Rahmen 7 mit einer entsprechenden Öffnung ist mit dem Rohr 5 verschweißt, so daß auf der Seite dieses Rahmens die Länge des Rohres 5 unveränderlich ist. Ein Hohlleiter 8 ist an den Rahmen 7 angeschweißt und weist ein vakuumdichtes Fenster aus Glimmer oder Glas (nicht dargestellt) auf, durch das die Nochfrequenzenergie in bekannter Weise -passieren kann. Gegenüber dem Rahmen 7 und dem Hohlleiter 8 sind an der Außenseite des Rohres 5 nahe den metallischen Wänden 3 und 4 zwei Laschen 9 und 10 angeschweißt. Eine einzige Schraube 11 (gebrochen dargestellt) mit Muttern 12 geht durch die beiden Laschen 9 und 10 hindurch. Mittels der Schraube 11 und der Muttern 12 können die Laschen 9 und 10 aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden, wodurch die Wulst 5A unsymmetrisch verformt und damit die Länge des Rohres 5 unsymmetrisch verändert wird. Dadurch kann der Abstand zwischen den Wänden 3 und 4 zwecks Änderung der Resonanzfrequenz des Hohlraumresonators geändert werden. Die Wände 3 und 4 haben dabei auf der Seite des Rahmens 7 stets einen festen Abstand voneinander. Auf der dem Rahmen 7 gegenüberliegenden Seite ist der Abstand jedoch veränderbar. Bei einer erfolgreich erprobten Konstruktion gemäß den F i g.1 und 2 bestand das Rohr 5 aus einer Nickel-Eisen-Legierung und hatte eine Wandstärke von 0,75 mm. Diese-Konstruktion ist relativ einfach,. leicht abzustimmen und relativ unempfindlich gegenüber normalen Änderungen der Temperatur und -des Druckes sowie gegenüber Vibrationen und Erschütterungen.
- Die in den F i g. 3 und 4 dargestellte Abwandlung erklärt sich weitgehend von selbst, da für entsprechende Teile gleiche Bezugszeichen wie in den F i g. 1 und 2 verwendet wurden. In den F i g. 3 und 4 ersetzten zwei dreieckförmige Platten 13 und 14 die Laschen 9 und 10 der F i g. 1 und 2; der Rahmen 7 ist hier entfallen, so daß die Länge des Rohres 5 symmetrisch veränderbar ist. Diese Änderung wird durch drei symmetrisch angeordnete Schraubenbolzen 15 mit Muttern 16 (in F i g. 4 nicht erkennbar), die die Platten 13 und 14 verbinden, bewirkt. An Stelle des Hohlleiters der F i g. 1 und 2 ist bei der Ausführung nach den F i g. 3 und 4 eine Koaxialleitung 17 vorgesehen.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Hohlraumresonator für eine Laufzeitröhre mit Geschwindigkeitsmodulation, der zwei einander gegenüberliegende metallische Wände aufweist, die durch eine rohrförmige metallische Wand (Rohrwand) verbunden sind, die einen in seinem mechanischen Widerstandsmoment geschwächten Teil in Form einer Ringwulst aufweist, und bei dem Schraubmittel vorgesehen sind, die auf die Rohrwand einwirken, um deren Länge und damit den Abstand zwischen den beiden einander gegenüberliegenden metallischen Wänden zu verändern, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Ringwulst (5A) aus der Rohrwand (5) selbst herausgedrückt ist und im wesentlichen die gleiche Wandstärke wie die nicht verformte Rohrwand aufweist.
- 2. Hohlraumresonator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Länge der Rohrwand (5) symmetrisch erfolgt.
- 3. Hohlraumresonator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Länge der Rohrwand (5) unsymmetrisch erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB31963/61A GB976775A (en) | 1961-09-06 | 1961-09-06 | Improvements in or relating to resonant cavities |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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- 1962-09-06 FR FR908795A patent/FR1335274A/fr not_active Expired
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