DE891156C - Kettenbefestigung am Netzleit - Google Patents
Kettenbefestigung am NetzleitInfo
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- DE891156C DE891156C DEN3926A DEN0003926A DE891156C DE 891156 C DE891156 C DE 891156C DE N3926 A DEN3926 A DE N3926A DE N0003926 A DEN0003926 A DE N0003926A DE 891156 C DE891156 C DE 891156C
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- clamping
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- 230000013011 mating Effects 0.000 claims description 3
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K75/00—Accessories for fishing nets; Details of fishing nets, e.g. structure
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Marine Sciences & Fisheries (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
Bei Fischereinetzen werden bisher die Verbindungsketten zwischen dem Netzleit und dem Grundgeschirr
mittels Manilatau, Draht od. dgl. an dem Netzleit befestigt. Diese Befestigungsmittel können
jedoch bekanntlich jeweils immer nur einmal verwendet werden, da das Getäue zum Lösen des
Netzleites von den Ketten durchschnitten werden muß und damit unbrauchbar wird. Ein laufend
hoher Verbrauch dieses an sich kostspieligen Tauwerkes ist daher unvermeidbar. Außerdem ergibt
sich durch die hohe Beanspruchung der Netze wie auch durch die dauernden Scheuerbewegungen der
Kettenglieder ein großer Verschleiß dieser Befestigungsmittel. Diese Befestigungsart des Netzleites
ist im übrigen, wie an sich erforderlich, auch nicht verdrehungsfest und besitzt nicht die gewünschte
Steifigkeit. Ein weiterer besonderer Nachteil besteht aber noch darin, daß bei jedem
Netzwechsel ein Neuanschlagen (anbinden) erforderlich ist, wodurch sich ein größerer Personal-
und Zeitaufwand, besonders bei schwerer See, ergibt.
Es sind bereits für andere Zwecke zweiteilige Befestigungsklemmen, z. B. zur Verbindung von
Seilen, bekannt, die als Schnellverschlüsse ausgebildet sind und zur Befestigung der Klemmenteile
unverlierbare Schrauben besitzen. Diese bekannten Klemmen sind jedoch nicht zur Befestigung
des Netzleites und der Verbindungsketten des Grundgeschirrs eines Fischereinetzes geeignet.
Die geschilderten Nachteile bei Fischereinetzen sind durch den Erfindungsgedanken, der sich auf
eine Befestigungsklemme am Netzleit für die Verbindungsketten zwischen Netzleit und Grund-
geschirr erstreckt, auf einfache Weise behoben. Dies ist dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß eine
nach Art einer zweiteiligen Schraubenzwinge mit Klemmschraube als Schnellverschluß ausgebildete
Metallklemme Ausnehmungen zum verdrehungsfesten Einklemmen des Netzleites und Öffnungen
zur frei beweglichen Aufnahme der Kettenglieder - besitzt.
Vorzugsweise sind in den Kopfenden der beiden ίο scharnierartig verbundenen Klemmenteile die entsprechend
dem Netzleitprofil mit kleinerem Gegenprofil versehenen Klemmflächen angeordnet, die
gegebenenfalls noch gezahnt oder geriffelt ausgebildet sein können, während in den Fußenden
der beiden Klemmenteile die z. B. halbkreisförmigen
Ausnehmungen für die Kettenglieder vorgesehen
sind.
Zweckmäßig ist die Klemmschraube, wie an sich bekannt, als unverlierbare lose Schraube mit
fester Mutter ausgebildet und etwa in der Mitte, bezogen auf die Klemmenlänge, in dem einen
Klemmenteil angeordnet, .während sich in dem anderen Klemmenteil das · Gegengewinde für die
Klemmschraube befindet.
Da bei der Klotjekettenbefestigung an den
Netzflügeln Seitenkräfte auftreten, welche die Klemmenteile zu verdrehen und die Klemmschraube
abzuscheren versuchen, so sind nach einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens die mittleren
aufeinanderliegenden Flächen der beiden Klemmenteile in ihrer Längsrichtung insbesondere
mittig stufenförmig abgesetzt. Außerdem sind noch die Scharnierstücke der Klemme so ausgebildet,
daß keine Zug- oder Scherkräfte auf den Scharnierbolzen übertragen werden.
Die nunmehr zur Verwendung gelangende sog. Netzleitklemme besitzt im Vergleich zu der bisherigen
Vertäuung eine hohe Lebensdauer. Sie ist billig, einfach und schnell zu bedienen, so daß sich
für den praktischen Bordbetrieb auch noch eine erhebliche Personalerspanns für diese Arbeiten
ergibt.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel nach dem Erfindungsgedanken und lassen weitere neuartige
und fortschrittliche Merkmale desselben erkennen.
Fig. ι zeigt die scharnierartig ausgebildete
Klemme in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt; Fig. 2 ist eine Draufsicht der Klemme mit den
beiden auseinandergeklappten Klemmenteilen, und Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht der
Klemme mit Netzleit und Verbindungskette.
Die Klemme besteht aus den beiden Klemmenteilen c und d mit Scharnierstücken e und /, die
durch einen Scharnierbolzen g miteinander verbunden sind. Diese nach Art einer zweiteiligen
SchraubenzwingeausgebildeteKlemmebesitztindem
Klemmenteil c eine als unverlierbare lose Schraube ausgebildete Klemmschraube h mit einer festen
Mutter m. Diese Klemmschraube h ist auf dem Teil c,
etwa in der Mitte, bezogen auf die Klemmenlänge, angeordnet. In dem anderen Klemmenteil
d ist das Gegengewinde w für die Schraube h
vorgesehen. In den Kopfenden der Klemmenteile c
und d sind Ausnehmungen 0 angeordnet, und zwar
sind dieselben derart ausgebildet, daß das Profil dieser die Klemmflächen bildenden Ausnehmungen 0
etwas kleiner ist als das Netzleitprofil. In den Fußenden der Klemmenteile c und d sind halbkreisförmige
Ausnehmungen p für die Kettenglieder b der Verbindungskette zwischen Netzleit und Grundgeschirr
angeordnet. Die mittleren und bei der geschlossenen Klemme aufeinanderliegenden Flächen r
bzw. j der beiden Klemmenteile c bzw. d sind in
ihrer Längsrichtung mittig und entgegengesetzt stufenförmig abgesetzt, und die Scharnierstücke e
und / sind derart ausgebildet, daß in der Arbeitsstellung der Klemme eine Entlastung des Klemmenscharnieres
und des Scharnierbolzens sowie der Klemmschraube gegeben ist, da sowohl auftretende
Zug- als auch Verdrehungskräfte im wesentlichen aufgenommen werden. Die beiden Klemmenteile c
und d besitzen vorzugsweise die gleichen Abmessungen und sind daher an sich symmetrisch ausgebildet.
Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache Fertigung der Klemmen und bei eventuellem
Schadhaft wer den derselben ein leichtes Auswechseln dieser Einzelteile.
Die Handhabung dieser Klemme als Verbindungselement zwischen Netzleit und Verbindungskette
ist außerordentlich einfach, und gleichzeitig sind die Gestehungskosten sehr gering.
Die Fig. 3 zeigt die Klemme in ihrer Arbeitsstellung. Hierbei ist das Netzleit α durch die
seinem Profil entsprechend gestalteten Ausnehmungen 0 im Kopfteil' der Klemme fest und
insbesondere weitgehend verdrehungsfest eingeklemmt,
so daß die Verbindung nunmehr auch die bislang nicht mögliche Steifigkeit besitzt. In
den unteren Ausnehmungen ρ können sich die Kettenglieder b. der Verbindungskette frei bewegen,
so daß die geforderte Beweglichkeit der Verbindungsketten in vollem Umfang gewährleistet ist. Das
Grundgeschirr ist mit der Kette in an sich bekannter Weise durch Klotjes verbunden.
Claims (4)
1. Befestigungsklemme am Netzleit für die Verbindungsketten zwischen Netzleit und
Grundgeschirr eines Fischereinetzes, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach Art einer zweiteiligen
Schraubenzwinge (c, d) mit Klemmschraube Qi) und als Schnellverschluß ausgebildete
Metallklemme Ausnehmungen (0) zum verdrehungsfesten -Einklemmen des Netzleites
(<z) und öffnungen (p) zur frei beweglichen
Aufnahme der Kettenglieder (b) besitzt.
2. Befestigungsklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechend
dem Netzleitprofil mit kleinerem Gegenprofil versehenen, gegebenenfalls noch gezahnt oder
geriffelt ausgebildeten Klemmflächen (0) in den Kopfenden und die z. B. halbkreisförmigen
Ausnehmungen (/>) für die Kettenglieder (b) in
den Fußenden der beiden scharnierartig ver-
bundenen Klemmenteile (c, d) der Klemme angeordnet sind.
3. Befestigungsklemme nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube
(Ji)1 wie an sich bekannt, als unverlierbare
lose Schraube mit fester Mutter (m) ausgebildet und etwa in der Mitte, bezogen auf
die Klemmenlänge, in dem einen Klemmenteil (c) angeordnet und in dem anderen Klemmenteil
(d) das Gegengewinde (w) für Klemmschraube (h) vorgesehen ist, und daß die mittleren
aufeinanderliegenden Flächen (r, s) der beiden Klemmenteile (c, d) der Klemme in ihrer
Längsrichtung mittig entgegengesetzt stufenförmig abgesetzt ausgebildet sind.
4. Befestigungsklemme nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Klemmenteile (c, d) gleiche Abmessungen besitzen und an sich symmetrisch ausgebildet
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5427 9.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3926A DE891156C (de) | 1951-05-18 | 1951-05-18 | Kettenbefestigung am Netzleit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3926A DE891156C (de) | 1951-05-18 | 1951-05-18 | Kettenbefestigung am Netzleit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891156C true DE891156C (de) | 1953-09-24 |
Family
ID=7338177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN3926A Expired DE891156C (de) | 1951-05-18 | 1951-05-18 | Kettenbefestigung am Netzleit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891156C (de) |
-
1951
- 1951-05-18 DE DEN3926A patent/DE891156C/de not_active Expired
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