DE620206C - Gelenkige Riemenverbindung - Google Patents
Gelenkige RiemenverbindungInfo
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- DE620206C DE620206C DEM125845D DEM0125845D DE620206C DE 620206 C DE620206 C DE 620206C DE M125845 D DEM125845 D DE M125845D DE M0125845 D DEM0125845 D DE M0125845D DE 620206 C DE620206 C DE 620206C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G3/00—Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
- F16G3/02—Belt fastenings, e.g. for conveyor belts with series of eyes or the like, interposed and linked by a pin to form a hinge
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Riemenverbindung für Transportbänder, Transmissionsriemen
u. dgl., die aus Einschlaghaken besteht, welche in die Riemenenden eingepreßt und scharnierartig ineinandergreifend durch
einen Gelenkstab zusammengehalten werden. Diese Hakenriemenverbindungen genügen jedoch
in manchen Fällen den an sie gestellten Anforderungen nicht, insbesondere bm Bändem
aus stark elastischen Stoffen, wo erhebliche Schwierigkeiten auftreten, um die
Spitzen der eingepreßten Haken an dem Herausziehen aus dem Band zu verhindern. Ferner
können aber auch bei an sich nicht so elastischen Bändern die Spitzen der Haken infolge hoher Belastungen aus dem Band
herausgezogen und die Verbindung meist am Rande beginnend nach und nach gelöst werden.
Die Erfindung bezweckt, die bekannten Riemenhakenverbindungen auch für elastische
Bänder und hohe Belastungen ,geeignet zu machen und das hierbei mögliche Herausziehen
der Hakenspitzen sicher zu verhindern.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Riemenenden beiderseitig mit
die Hakenschenkel gruppenweise überdeckenden, miteinander verschraubten Schutzplatten
bewehrt sind. Die Schutzplatten verhindern ein Heraustreten der Hakenspitzen aus den
Bändern bei zu hoher Belastung, da die Schutzplatten durch Nieten oder Schrauben
zusammengehalten werden.
Die Anordnung der Schutzplatten ist nur dort erforderlich, wo besonders hohe Beanspruchungen
der Haken auftreten, also insbesondere an den Rändern und gegebenenfalls an einzelnen Stellen zwischen den Rändern,
z. B. in der Mitte. Eine Abdeckung der Haken durch, Schutzplatten über die ganze Breite des
Transportbandes ist nicht erforderlich,, einmal, weil dadurch das Gewicht des Verbinders
an der Verbindungsstelle zu groß würde, und j ferner,, weil das Transportband beim Lauf
über Leitrollen in der Querrichtung biegsam sein muß, so daß es eine trogartige Gestalt
annehmen kann.
Um die parallele Lage der Hakenschenkel zwischen den Schutzplatten und den gegenseitigen
Hakeneingriffen zu sichern, können die Schutzplatten zur Einlage der Hakenschenkel
an den Anlageflächen genutet sein.
In manchen Fällen ist es zur Verstärkung der Verbindung der Schutzplatten mit dem
Riemen außerdem zweckmäßig, die Schutzplatten nach dem Auflegen und Verbolzen,
zusätzlich durch Schweißen mit den Haken zu verbinden.
Die Mehrkosten, die durch die Verwendung der Schutzplatten für die Riemenhakenverbindung
entstehen, fallen gegenüber den erreichten Vorteilen nicht ins Gewicht, da andernfalls
die Riemenhakenverbindung für manche Fälle nicht mehr anwendbar wäre und durch andere, erheblich, kostspieligere Verbindungsarten,
z. B. reine Scharnierverbindungen, ersetzt werden müßte.
An der von der Stoßkante der Riemen abgewandten Kante werden die Schutzplatten
abgeschrägt, um einen stoßfreien Übergang
von Bandoberfläche auf Plattenoberfläche zu sichern.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. ι das Schaubild des Stoßkantenausschnittes
eines Transportbandes mit der neuen Verbindung,
Fig. 2 das gleiche Schaubild für eine andere Ausführungsform der neuen Verbindung,-
Fig. 3 eine besondere Ausführungsform für
ίο die mit den Haken zu einem Scharnierelement verbundenen Schutzplatten.
Gemäß Fig. ι ist ι die Einschlaghakenreihe,
welche die Abschnitte der Transportbänder 2, 3 miteinander verbindet. Es sind
nur die äußeren Gruppen der eingepreßten Hakenschenkel durch Schutzplattenpaare 4, 4
und 5, 5 beiderseitig abgedeckt.
Sind größere Belastungen aufzunehmen, so ist die Ausführungsform nach Fig: "2 gegeben,
ao bei welcher die die^ Hakenscherikel abdeckenden
Schutzplattenpaare mit eingeschlagenen Haken abwechseln. Gegebenenfalls können jedoch die Schutzplatten auch so dicht nebeneinander
angeordnet werden, daß keine unabgedeckten Hakenschenkel vorhanden sind.
Hierbei ist nur zu beachten, daß der Riemen, wenn er als Transportband benutzt wird, in
seiner Muldenbildung nicht behindert wird.
Gemäß Fig. 3 werden die Schutzplattenpaare mit den Schenkeln der Haken, z. B.
durch Schweißung, verbunden und bilden so ein Scharnierelement. Um eine sichere Befestigung
der Hakenschenkel an der Innenseite der Platten zu gewährleisten, können diese mit Nuten 6 versehen sein.
Claims (3)
1. Riemenverbindung aus Einschlaghaken, welche in die Riemenenden eingepreßt
und scharnierartig ineinandergreifend durch einen Gelenkstab zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riemenenden beiderseitig mit die Hakenschenkel gruppenweise überdeckenden,
miteinander verschraubten Schutzplatten (4, 5) bewehrt sind.
2. Verbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzplatten
(4, 5) zur Einlage der Hakenschenkel genutet sind.
3. Verbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den
meist beanspruchten Stellen der Riemenverbindung (z. B: Seitenkanten) angebrachten
Schutzplatten (4, 5) nach dem Auflegen und' Verschrauben zusätzlich
durch Schweißen mit den Haken (1) fest verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM125845D DE620206C (de) | 1933-12-09 | 1933-12-09 | Gelenkige Riemenverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM125845D DE620206C (de) | 1933-12-09 | 1933-12-09 | Gelenkige Riemenverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620206C true DE620206C (de) | 1935-10-16 |
Family
ID=7330854
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM125845D Expired DE620206C (de) | 1933-12-09 | 1933-12-09 | Gelenkige Riemenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620206C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764018C (de) * | 1937-03-25 | 1951-12-03 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Verbinden der Enden oder Rissstellen von Transportbaendern |
| DE840968C (de) * | 1937-03-09 | 1952-06-09 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Anbringen von Drahthaken oder Hakenrahmen an Transportbaendern od. dgl. |
| DE1008540B (de) * | 1953-02-27 | 1957-05-16 | Meta Gelria Nv | Drahthakenverbinder fuer Riemen |
| US4611367A (en) * | 1985-06-21 | 1986-09-16 | Clipper Belt Lacer Company | Hook keeper for belt lacings |
-
1933
- 1933-12-09 DE DEM125845D patent/DE620206C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE840968C (de) * | 1937-03-09 | 1952-06-09 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Anbringen von Drahthaken oder Hakenrahmen an Transportbaendern od. dgl. |
| DE764018C (de) * | 1937-03-25 | 1951-12-03 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Verbinden der Enden oder Rissstellen von Transportbaendern |
| DE1008540B (de) * | 1953-02-27 | 1957-05-16 | Meta Gelria Nv | Drahthakenverbinder fuer Riemen |
| US4611367A (en) * | 1985-06-21 | 1986-09-16 | Clipper Belt Lacer Company | Hook keeper for belt lacings |
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