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DE898299C - Verfahren zur Herstellung von Estern der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Estern der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsaeure

Info

Publication number
DE898299C
DE898299C DED4584A DED0004584A DE898299C DE 898299 C DE898299 C DE 898299C DE D4584 A DED4584 A DE D4584A DE D0004584 A DED0004584 A DE D0004584A DE 898299 C DE898299 C DE 898299C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
dichlorophenoxyacetic acid
mixture
water
solvent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED4584A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis E Begin
Edgar C Britton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Co
Original Assignee
Dow Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Co filed Critical Dow Chemical Co
Application granted granted Critical
Publication of DE898299C publication Critical patent/DE898299C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/66Esters of carboxylic acids having esterified carboxylic groups bound to acyclic carbon atoms and having any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, acyloxy, groups, groups, or in the acid moiety
    • C07C69/67Esters of carboxylic acids having esterified carboxylic groups bound to acyclic carbon atoms and having any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, acyloxy, groups, groups, or in the acid moiety of saturated acids
    • C07C69/708Ethers
    • C07C69/712Ethers the hydroxy group of the ester being etherified with a hydroxy compound having the hydroxy group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Estern der 2, 4 Dichlorphenoxyessigsäure DieErfindung betrifft dieHerstellung vonEstern der 2, 4-Dichlorphenoxyesszgsäure mit folgender Formel: In dieser Formel bedeutet n die Zahl = oder 2 und R einen Alkylrest mit r bis q. Kohlenstoffatomen. Diese Verbindungen können in plastischen Massen, als Konservierungsmittel und als Zwischenprodukte verwendet werden.
  • Die neuen Ester sind Öle oder kristalline Feststoffe; sie sind etwas löslich in vielen organischen Lösungsmitteln und in Wasser nahezu unlöslich. Die Verbindungen sind licht- und luftbeständig, werden von Kohlendioxyd nicht merklich angegriffen und sind nur in geringem Maße flüchtig. Auch greifen sie die Haut von Menschen und höheren Lebewesen nicht an.
  • Die Verbindungen werden erfindungsgemäß in der Weise hergestellt, daß man z Mol 2, 4.-Dichlorphenoxyessigsäure mit wenigstens z Mol eines Propylenglycolmonoäthers der Formel R - (C3 H6 0) n, - O H umsetzt. In dieser haben R und n die gleiche Bedeutung wie oben. Als Ätheralkohol können verwendet werden: Methoxypropanol, Äthoxypropanol, Propoxypropanol, Butoxypropanol, Methoxypropoxypropanol, Äthoxypropoxypropanol, Propoxypropoxypropanol, Butoxypropoxypropanol. Man erhält bessere Ausbeuten, wenn man einen Überschuß an Ätheralkohol zur Anwendung bringt und das bei der Reaktion gebildete Wasser bereits bei der Bildung entfernt. Die Reaktion wird in Gegenwart eines wasserabspaltend wirkenden Katalysators, wie z. B. Schwefelsäure, ausgeführt.
  • Bei der bevorzugten Art der Darstellung werden 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure, ein Überschuß an Propylenglycolmonoalkyläther und der Katalysator gemischt und i Stunde oder länger auf eine Temperatur von 5o bis 6o° erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann bei vermindertem Druck weitererhitzt, um das Reaktionswasser und damit gleichzeitig etwas von dem überschüssigen Ätheralkohol zu entfernen. Tetrachlorkohlenstoff oder ein anderes mit Wasser nicht mischbares Lösungsmittel wird dann zur Mischung zugegeben, und der Katalysator sowie die nicht zur Umsetzung gelangte 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure werden mit einem Alkali, wie z. B. verdünnter wäßriger Natriumcarbonatlösung, neutralisiert. Die erhaltene Mischung teilt sich in eine wäßrige und eine Lösungsmittelschicht. Die Lösungsmittelschicht wird abgetrennt und mehrere Male mit Wasser gewaschen, um die vorhandenen wasserlöslichen Salze auszuziehen. Das Lösungsmittel wird dann durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Reaktion in einem wasserunlöslichen Lösungsmittel, wie z. B. Äthylendichlorid, ausgeführt. Man erhält gute Ausbeuten, wenn etwa äquimolekulare Anteile an Ätheralkohol und an 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure angewandt werden. Die reagierenden Substanzen und der Katalysator werden im Lösungsmittel dispergiert und zusammen 2 Stunden oder länger zum Sieden erhitzt. Hierbei wird eine Mischung von Lösungsmittel und Reaktionswasser ständig abdestilliert, kondensiert und das Lösungsmittel wiedergewonnen. Das Lösungsmittel wird, falls notwendig, ergänzt. Nach Ablauf der Reaktion wird die Mischung neutralisiert, z. B. mit verdünnter wäßriger Natriumcarbonatlösung, die Lösungsmittelschicht von der wäßrigen Schicht abgetrennt und mehrfach mit Wasser gewaschen. Das Lösungsmittel wird dann durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt.
  • Die Mono- und Dipropylenglycolmonoalkyläther, die man bei dem Verfahren braucht, können in bekannter Weise durch Umsetzung von Propylenoxyd mit einem aliphatischen Alkohol erhalten werden. Beispiel i 221 g (1 Mol) 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure, 176 g (1 Mol) Propoxypropoxypropanol (Siedepunkt 2o4° bei 76o mm Druck), Zoo ccm Äthylendichlorid und 2 ccm Schwefelsäure wurden zusammen 2 Stunden bei einer Temperatur von Zoo bis 13o° erhitzt. Die Reaktion wurde unter stetigem Abdestillieren von Äthylendichlorid zusammen mit dem frisch gebildeten Reaktionswasser, Abtrennung des Wassers und Rückführung des Äthylendichlorids in den Kreislauf ausgeführt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Mischung mit einer verdünnten wäßrigen Lösung von Natriumcarbonat neutralisiert. Die Lösungsmittelschicht und die wäßrige Schicht wurden getrennt und die Lösungsmittelschicht mehrfach mit Wasser gewaschen. Das Äthylendichlorid wurde dann durch Destillation bei vermindertem Druck entfernt, und man erhielt den Propoxypropoxypropylester der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure. Dieser ist eine ölige Flüssigkeit mit einem Brechungsindex nD von 1,498 bei 6o°. Als Chlorgehalt wurden 18,9 °/o festgestellt. Der theoretische Chlorgehalt für C17H"C12O, ist 18,711/0. Beispiel 2 442 g (2 Mol) 2,.4-Dichlorphenoxyessigsäure, 396 g (3 Mol) i-Butoxy-2-propanol (Siedepunkt 17o° bei 76o mm Druck) und 2 ccm Schwefelsäure wurden zusammen 1 Stunde auf 5o bis 65° erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann bei allmählich gesteigerten Temperaturen destilliert, und man erhielt ein Gemisch von Wasser und Butoxypropanol, bis die Gefäßtemperatur 11o° erreichte und kein Wasser mehr überging. Das Gemisch wurde dann mit Tetrachlorkohlenstoff verdünnt und mit verdünnter, wäßriger Natriumcarbonatlösung neutralisiert. Die Lösungsmittelschicht wurde abgetrennt und mehrere Male mit Wasser gewaschen. Der Tetrachlorkohlenstoff wurde durch Destillation bei vermindertem Druck wiedergewonnen und im Rückstand der i-Butoxy-2-propylester der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure erhalten. Dieses Produkt war eine ölige Flüssigkeit mit einem Brechungsindex nD von 1,5o6 bei 6o° und einem Chlorgehalt von 21,1 °/a, während der theoretische Chlorgehalt für Ci"H2aC12C4 21,2 beträgt. Beispiel 3 442 g (2 Mol) 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure, 570 g (3 Mol) Butoxypropoxypropanol (Siedepunkt 228° bei 76o mm Druck) und 2 ccm Schwefelsäure wurden i Stunde bei 5o bis 65° erhitzt. Das Gemisch wurde dann bei einem Druck von 130 mm erhitzt, um das bei der Reaktion gebildete Wasser und gleichzeitig Butoxypropoxypropanol abzutreiben. Das Erhitzen wurde fortgesetzt, bis das Reaktionsgemisch in der Blase eine Temperatur von 123° erreicht hatte und kein Wasser mehr überging. Die sich ergebende Mischung wurde dann wie in Beispiele behandelt und der Butoxypropoxypropylester der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure erhalten. Das Produkt ist eine ölige Flüssigkeit mit einem Brechungsindex nD von 1,497 bei 6o°, einem Chlorgehalt von 17,904 und einer Verseifungszahl von 144. Für C1gH"C1205 beträgt der theoretische Chlorgehalt 18"/, und die Verseifungszahl 145. Beispiel 4 221 g (i Mol) 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure, 118 g (i Mol) i-Isopropoxy-2-propanol (Siedepunkt 139° bei 76o mm Druck), Zoo ccm Äthylendichlorid und 2 ccm Schwefelsäure wurden miteinander nach der Methode des Beispiels i umgesetzt, wobei der i-Isopropoxy- j 2-propylester der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure erhalten wurde. Dieses Produkt ist eine ölige Flüssigkeit mit einem Brechungsindex nD von 1,5z22 bei 6o° und einem Chlorgehalt von 22,8 °/o, während der theoretische Chlorgehalt für C14HisCls04 22 °j, beträgt.
  • Beispiel 5 Der 2-Methoxy-i-propylester der 2, 4.-Dichlorphenoxyessigsäure -wurde aus 2, 4.-Dichlorphenoxyessigsäure und 2-Methoxy-i-propanol (Siedepunkt 13o° bei 75o mm Druck) nach der Methode des Beispiels i hergestellt. Dieser Ester ist eine ölige Flüssigkeit, die einen Brechungsindex nD von 1,521 bei 6o°, einen Chlorgehalt von 24,9"/, und eine Verseifungszahl von igo aufweist. Der theoretische Chlorgehalt und die Verseifungszahl für C,H"C1,04 sind 24,2 °/a bzw. 1g1.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Estern der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäüre der Formel in der R einen Alkylrest mit i bis q. Kohlenstoffatomen und n i oder 2 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß i Mol 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure mit wenigstens i Mol eines Propylenglycolmonoäthers der Formel R- (C,HOO)n-OH, in der R und n die gleiche Bedeutung wie oben haben, zur Reaktion gebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das bei der Reaktion gebildete Wasser unmittelbar nach seiner Bildung entfernt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung der Reaktionskomponenten zunächst bei normalem Druck mindestens i Stunde auf etwa 5o bis 6o° erhitzt und dann weiter unter vermindertem Druck erhitzt wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung der Reaktionskomponenten in nahezu äquimolekularen Mengen in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel wenigstens 2 Stunden zum Sieden erhitzt und hierbei ständig eine Mischung aus Lösungsmittel und dem bei der Reaktion gebildeten Wasser abdestilliert wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß als Äther Butoxypropoxypropanol, i-Butoxy-2-propanol oder i-Propoxy-2-propanol verwendet werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in Gegenwart eines wasserabspaltend wirkenden Katalysators ausgeführt wird.
DED4584A 1948-05-22 1950-06-27 Verfahren zur Herstellung von Estern der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsaeure Expired DE898299C (de)

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