[go: up one dir, main page]

DE867994C - Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsaeureester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsaeureester

Info

Publication number
DE867994C
DE867994C DEM4053A DEM0004053A DE867994C DE 867994 C DE867994 C DE 867994C DE M4053 A DEM4053 A DE M4053A DE M0004053 A DEM0004053 A DE M0004053A DE 867994 C DE867994 C DE 867994C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thiophosphoric acid
mole
sodium
reaction
acid chloride
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM4053A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael N Dvornikoff
Evan J Young
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Monsanto Chemicals Ltd
Original Assignee
Monsanto Chemicals Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Monsanto Chemicals Ltd filed Critical Monsanto Chemicals Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE867994C publication Critical patent/DE867994C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/16Esters of thiophosphoric acids or thiophosphorous acids
    • C07F9/165Esters of thiophosphoric acids
    • C07F9/18Esters of thiophosphoric acids with hydroxyaryl compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsäureester _ Die Erfindung betrifft ein verbessertes wirtschaftlich ausführbares Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsäure-0, 0-dialkyl-O-p-nitrophenylestern der allgemeinen Formel in der R einen Alkylrest bedeutet, der wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthält.
  • Organische Thiophosphorsäureester, insbesondere der Thiophosphorsäure-O, 0-diäthyl-O-p-nitrophenylester, haben besondere Bedeutung als Insektenvertilgungsmittel. Bislang wurden solche Ester in der eise hergestellt, daß man 2 Mol eines N atriumalkoholats mit i Mol Tfiiophosphorsäurechlorid zur Reaktion bringt, wobei der entsprechende Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester gebildet wird. Dieses Reaktionsprodukt wurde dann i Mol wasserfreiem Natrium-p-nitrophenolat, in wasserfreiem Monochlorbenzol suspendiert, zugegeben. Dieses besondere Verfahren ergibt nur geringe Ausbeuten und ist überaus Zufällen ausgesetzt. Um die Suspension von Natriump-nitrophenolat in Monochlorbenzol herzustellen, ist es notwendig, das p-Nitrophenol dem Monochlorbenzol zuzufügen, mit einer Natriumhydroxydlösung zu neutralisieren und anschließend Monochlorbenzol und Wasser durch eine eine Entwässerung bewirkende azeotrope Destillation zu entfernen. Während der Destillation zeigt das Natrium-p-nitrophenolat Neiging zu klumpen und sich örtlich zu überhitzen. Diese örtliche Überhitzung gibt mitunter Veranlassung, daß sich das Natrium-p-nitrophenolat heftig zersetzt. Hierdurch wird die-technische Herstellung dieser Suspension Zufällen ausgesetzt und erschwert.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden die Mängel, die mit der Anwendung von Alkali-p-nitrophenolat verknüpft sind, auf ein Minimum verringert, und man erhält diese Ester in hoher Ausbeute.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester in üblicher Weise hergestellt und dieser anschließend mit Alkalip-nitrophenolat im alkoholischen Medium zur Reaktion gebracht. Diese Reaktion kann auf verschiedenen Wegen herbeigeführt werden. Zu dem Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester, der in üblicher Weise hergestellt wurde, kann p-Nitrophenol zugefügt werden und hernach eine alkoholische Lösung eines Alkalialkoholats, wobei unmittelbar ein Alkali-p-nitrophenolat gebildet wird, das bei der Bildung mit dem Thiophosphorsäurechlorid-0, _ 0-dialkylester reagiert und die 0, 0-Dialkyl-O-p-nitrophenylester der Thiophosphorsäure in hoher Ausbeute liefert. Die Reaktion kann auch so ausgeführt werden, daß der Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester mit Allcali-pnitrophenolat in einem alkoholischen Medium zur Umsetzung gebracht wird. Beispiel r Zu 37,73 kg Thiophosphorsäurechlorid wurden innerhalb von 2 oder 3, Stunden i59,13 kg einer etwa 2o°/oigen Lösung von Natriumäthylat in Äthylalkohol zugegeben, wobei die Temperatur unterhalb io° gehalten wurde. Dieser Mischung,werden dann 3o,96 kg p-Nitrophenol zugegeben, und der sich hieraus ergebenden Lösung werden dann innerhalb 2 Stunden 75,77 kg einer annähernd 2o°/oigen Lösung von Natriumäthylat in Äthylalkohol zugesetzt, wobei die Temperatur unterhalb io° gehalten wird. Dieses Reaktionsgemisch wird etwa 18 Stunden gerührt, wonach die Reaktion zum Abschluß gekommen ist.
  • Ein größerer Teil Äthylalkohol wurde aus dem Reaktionsgemisch unter Umrühren bei atmosphärischem Druck abdestilliert. Dem Reaktionsgemisch wurden dann 213,38 L Wasser zugegeben, um das Natriumchlorid aufzulösen und um das 0, 0-Diäthyl-O-p-nitrophenylthiophosphat von dem restlichen Alkohol abzutrennen. Die restliche Mischung wurde durch ein Filter -gepumpt. Das Filtrat trennte sich dann in eine obere, wäßrige Schicht, die von der unteren Schicht des 0.,.0-Diäthyl-O-p-nitrophenylthiophosphats abdekantiert wurde.
  • Die untere Schicht wurde zweimal gewaschen, wobei sie mit 68,1 l einer 3°/oigen Lösung von Natriumcarbonat gerührt wurde, worauf mit 68,1 l Wasser nachgewaschen wurde. Die untere Schicht wurde darauf einer Wasserdampfdestillation unterworfen, um Triäthylthiophosphat zu entfernen. Die Destillation wurde so lange fortgesetzt, bis kein Öl mehr im Destillat nachzuweisen war.
  • Die-wäßrige Schicht wurde von dem gekühlten Material im Destillationskolben abdekantiert. Die organische -Schicht wurde durch halbstündiges Erhitzen auf iio° bei ioo mm Vakuum getrocknet. Das Endprodukt 0, 0-Diäthyl-0-p-nitrophenylthiophosphat wurde in einer Gesamtausbeute von -7o0/" auf Thiophosphorsäurechlorid bezogen, erhalten.
  • Das so erhaltene 0, 0-Diäthyl-O-p-nitrophenylthiophosphat stellt eine dunkelbraune, ölige Flüssigkeit dar, die einen Erstarrungspunkt von 3,q.°_ aufweist, ein spezifisches Gewicht von 1,2651 bei 25° und einen Brechungsexponenten n' von 1,537 hat.
  • Die in Beispiel i angeführten Mengenangaben und Temperaturen sollen nicht den Bereich des neuen Verfahrens dieser Erfindung allein auf diese ausdrücklich angeführten Mengen und Temperaturen beschränken. So kann man z. B. vorzugsweise ein Verhältnis von 2,o bis 2,2 Mol Natriumalkoholat eines aliphatischen Alkohols, der wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthält, auf i Mol Thiophosphorsäurechlorid einhalten, um Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester herzustellen, kann aber auch größere oder kleinere Mengen von Natriumalkoholat anwenden. Wenn jedoch mehr als 2,2 Mol Natriumalkoholat zur Anwendung gelangen, werden größere Mengen Trialkylthiophosphat gebildet und wenn weniger als 2 Mol Natriumalkoholat zur Anwendung gelangen, werden größere Mengen Thiophosphorsäurechlorid-0-alkylester gebildet.
  • Die Konzentration des Natriumäthylats im Äthylalkohol kann gleichfalls erheblich variiert werden. Wird die Konzentration merklich über 2o °/o gesteigert, so neigt das Natriumäthylat dazu, aus der alkoholischen Lösung auszukristallisieren. Wenn die Konzentration auf unter 2o % herabgesetzt wird, kann die Reaktion noch ausgeführt werden, jedoch erhöht sich dann die Lösungsmenge.
  • Die Reaktionen werden am besten im Temperatur Bereich von etwa -io° bis etwa +io° ausgeführt. Temperaturen, die +io° übersteigen, begünstigen die Bildung von Trialkylthiophosphat. Wenn die Temperatur auf unter -io° gesenkt wird, wird die Reaktionsgeschwindigkeit notwendigerweise langsamer. Bei der Reaktion zwischen Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester und Alkali-p-nitrophenolat in alkoholischem Medium muß die Temperatur innerhalb der vorzugsweise anzuwendenden Grenzen von etwa -io° bis etwa +io° nur während der Zeit innegehalten werden, in der man das Alkali-p-nitrophenolat in alkoholischer Lösung dem Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester zufügt. Nach der Zufügung der Reagenzien kann die Temperatur sogar bis zum Siedepunkt der weniger flüchtigen Komponente erhöht werden.
  • Die miteinander reagierenden Substanzen, nämlich Thiophosphorsäurechlorid, die alkoholische Lösung von Natriumalkoholat und p-Nitrophenol sollten wesentlich wasserfrei sein, mit einem Feuchtigkeitsgehalt von vorzugsweise weniger als 0,3 Gewichtsprozent. Wenn man Bedingungen innehält, die ein wasserfreies Arbeiten sicherstellen, ist es möglich, im wesentlichen wasserfreien Alkohol aus der Reaktion zurückzugewinnen, der ohne weitere Entwässerung in den Kreislauf zurückgeführt werden und dazu benutzt werden kann, zusätzlich Mengen von alkoholischen Lösungen von Natriumalkoholat herzustellen. Um aber wirtschaftlich günstig zu arbeiten, ist es nicht unbedingt notwendig, daß annähernd wasserfreie Bedingungen während der Reaktion zwischen Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester und dem Natrium-p-nitrophenolat in alkoholischem Medium aufrechterhalten werden. So ist es möglich, in dieser letzten Phase der Reaktion ein alkoholisches Medium zu benutzen, das etwa 2o Gewichtsprozent Wasser enthält. Überdies kann man in dieser letzten Phase das Alkali-p-nitrophenolat in alkoholischem Medium dadurch herstellen, daß man p-Nitrophenol mit Natriumcarbonat, Kaliumhydroxyd, Kaliumcarbonat oder Natriumhydroxyd in alkoholischem Medium reagieren läßt, wobei eine wäßrig alkoholische Lösung oder Suspension von Alkali-p-nitrophenolat gebildet wird. Wenn man ein derartiges Herstellungsverfahren für die alkoholische Lösung des Alkali-p-nitrophenolats benutzt, so ist die Wiedergewinnung wesentlicher Mengen an wasserfreiem Alkohol aus der Reaktion nicht angängig. In einem solchen Fall muß daher der wiedergewonnene Alkohol entwässert werden, ehe zusätzliche Mengen an wasserfreier alkoholischer Lösung von Natriumalkoholat hergestellt werden und zur Herstellung des Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylesters benutzt werden können, da diese Reaktion am besten unter wesentlich wasserfreien Bedingungen gemäß dem hier beschriebenen Verfahren ausgeführt wird.
  • Während es wirtschaftlich günstiger ist, die gleiche Natriumalkoholatlösung mit dem entsprechenden Alkohol sowohl bei der Reaktion zur Bildung des Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylesters und auch bei der abschließenden Reaktion zur Bildung von 0, 0-Dialkyl-O-p-nitrophenylthiophosphat zu benutzen, kann die Lösung eines anderen Alkohols und eines unterschiedlichen Natriumalkoholats bei letzterer Reaktion benutzt werden. So hätte bei der Bildung von Natrium-p-nitrophenolat in situ nach Beispiel i eine Lösung von Natriumbutylat in Butylalkohol benutzt werden können. Sofern der wiedergewonnene Alkohol der letztgenannten Reaktion wesentlich wasserfrei ist und in den Kreislauf zur Gewinnung zusätzlicher Mengen Natriumall:oholat zurückgeführt werden kann, ist es vorzuziehen, bei der letzteren Reaktion den gleichen Alkohol und das gleiche Natriumalkoholat zu benutzen, wie man sie bei der ersten Reaktion benutzt hat.
  • Die Reihenfolge, in der die reagierenden Substanzen bei dem obenerwähnten Schritt des neuen Verfahrens zugegeben werden, ist bis zu einem gewissen Grade von Bedeutung. Es ist vorzuziehen, daß die reagierenden Substanzen so zugegeben werden, daß nicht eine Mischung des Thiophosphorsäurechlorid-O, 0-dialkylesters mit einer alkoholischen Lösung des Natriumalkoholats sich bildet, ohne daß p-Nitrophenol in solcher Menge zugegen wäre, daß der vorhandene Molanteil an p-Nitrophenol dem Molanteil des in der Mischung enthaltenen Natriumalkoholats entspricht oder diesen übertrifft. Während so in Beispiel i die zu bevorzugende Ausführungsform für die Ausführung der Reaktion beschrieben ist, nämlich die Bildung von p-Nitrophenolat in situ, so soll doch nicht die Erfindung allein auf diese Ausführungsform beschränkt sein. Es wurde gefunden, daß Produkte in gleich guter Ausbeute und Reinheit erhalten werden können, wenn man p-Nitrophenol und die alkoholische Lösung des Natriumalkoholats gleichzeitig dem Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester zufügt. Fernerhin kann die alkoholische Lösung von Natrium-p-nitrophenolat gesondert hergestellt werden in der Weise, daß ein Molanteil p-Nitrophenol etwa einem Molanteil Natriumalkoholat in alkoholischer Lösung zugefügt wird und daß man das so gebildete Natrium-p-nitrophenolat, das in einem alkoholischen Medium enthalten ist, mit Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester zur Reaktion bringt derart, daß man entweder die alkoholische Lösung des Natrium-p-nitrophenolats dem Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester zugibt, oder daß man Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester der alkoholischen Lösung von Natrium-p-nitrophenolat zugibt.
  • Es ist vorzuziehen, p-Nitrophenol in dem Verhältnis anzuwenden, daß ungefähr ein Molanteil einem Molanteil des ursprünglich zur Anwendung gebrachten Thiophosphorsäurechlorids entspricht. Jedoch kann dieser Anteil bis zu einem gewissen Grade variiert werden. Setzt man den Anteil an p-Nitrophenol wesentlich herab, so wird die gewünschte Reaktion nicht vollständig. Vermehrt man die Menge an p-Nitrophenol wesentlich, so werden übermäßige Mengen an p-Nitrophenol oder Natrium-p-nitrophenolat nicht mit in die Reaktion einbezogen.
  • Es ist daher vorzuziehen, daß Natriumalkoliolat im Molverhältnis i : i zur Menge des angewandten p-Nitrophenols zur Anwendung gelangt. Jedoch kann dieser Anteil bis zu einem gewissen Grade variiert werden. Wenn der Betrag an Natriumalkoholat wesentlich über den vorzugsweise anzuwendenden verhältnismäßigen Anteil hinausgeht, so werden übermäßige Mengen 0, O-Trialkylthiophosphat gebildet, die die Ausbeute an Endprodukt beeinträchtigen. Wenn wesentlich geringere Mengen zur Anwendung gelangen, fällt die Ausbeute an Endprodukt, da nicht aller Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester in die Reaktion einbezogen worden ist, um 0, O-Diäthyl-0-p-Nitrophenylthiophosphat zu bilden. Beispiel 2 Zu i Mol Thiophosphorsäurechlorid in einem geeigneten Reaktionsgefäß wurden in 2 Stunden 2,o5 Mol Natriummethylat, das als ?,o°/oige Lösung in Methylalkohol vorliegt, zugegeben, und dabei wurde die Temperatur unter io° gehalten. Zu dieser Mischung wurden i Mol p-Nitrophenol zugegeben, und zu der sich ergebenden Lösung wurden dann in i Stunde i Mol Natriummethylat in 2o°/oiger methylalkoholischer Lösung zugegeben, wobei die Temperatur unter io° gehalten wurde. Man rührte weiterhin 16 Stunden, nach welcher Zeit die Reaktion beendet war.
  • Annähernd 8o °/o des überschüssigen Methylalkohols wurden aus dem gerührten Reaktionsgemisch bei atmosphärischem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde dann mit Wasser gewaschen, filtriert und dekantiert. Die untere Schicht wurde zweimal mit einer 311/oigen Lösung von Natriumcarbonat gewaschen, woran sich ein Waschen mit Wasser anschloß. Die feuchte untere Schicht wurde so lange einer Wasserdampfdestillation unterworfen, bis kein Öl mehr mit dem Destillat überging. Die wäßrige Schicht wurde vom organischen Material abdekantiert, und das fertige Produkt 0, 0-Dimethyl-0-p-nitrophenylthiophosphat wurde durch Erhitzen auf ==o° bei ioo mm Vakuum 1/2 Stünde getrocknet.
  • Beispiel 3 Zu i Mol Thiophosphorsäurechlorid in einem geeigneten Reaktionsgefäß wurden 2,2 Mol Natriumbutylat, das als 2o°/oige Lösung von Natriumbutylat in Butanol vorliegt, zugegeben. Die Temperatur wurde während der Zugabeperiode, die etwa 3 Stunden dauerte; unterhalb =o° gehalten. Dieser Reaktionsmasse wurde i Mol wasserfreies Natrium-p-nitrophenolat als 2o°/oige Lösung, in Butylalkohol gelöst, zugegeben. Während dieser Zugabeperiode, die sich über eine Zeitdauer von 2 Stunden erstreckte, wurde die,Temperatur unterhalb =o° gehalten, Die Mischung wurde 16 Stunden gerührt, wonach die Reaktion vollständig war.
  • Der überschüssige Butylalkohol wurde aus dem Gemenge bei atmosphärischem Druck abdestilliert. Die sich ergebende Reaktionsmasse wurde weiterhin in Übereinstimmung mit den Verfahrensmaßnahmen, wie sie in Beispiel 2 dargelegt wurden, gereinigt. Das sich ergebende Produkt war 0, 0-Dibutyl-0-p-nitrophenylthiophosphat. Das Produkt ist eine hellbraune Flüssigkeit mit einem Erstarrungspunkt von unterhalb -25°.
  • Beispiel q.
  • i Mol Thiophosphorsäurechlorid wurden innerhalb 3 Stunden 2,1 Mol Natrium-2-äthylhexylat, das als io°/oige Lösung von Natrium-2-äthylhexylat in 2-Äthylhexanol vorliegt, zugegeben, und dabei wurde eine Temperatur unterhalb =o° innegehalten. Dieser Mischung wurden i Mol p-Nitrophenol zugegeben und im Anschluß daran, innerhalb 2 Stunden, i Mol Natrium-2-äthylhexylat, das als io°/oige Lösung in 2-Äthylhexanol vorlag. Die Mischung wurde 16 Stunden lang gerührt, wonach die Reaktion vollständig war.
  • Überschüssiges 2 Äthylhexanol wurde durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Die Reaktionsmasse wurde dann mit Wasser und einer 3 °/oigen Natriumcarbonatlösung gewaschen. Das feuchte Produkt wurde dann einer Wasserdampfdestillation unterworfen. Aus dem abgekühlten Material wurde die wäßrige -Schicht abdekantiert und die organische Schicht durch Erhitzen auf ==o° beieinem Vakuumvon ioo mm i/2 Stunde getrocknet. Das Endprodukt war 0, 0-Di-2-äthylhexyl-O-p-nitrophenylthiophosphat. Beispiel 5 Zu 37,73 kg Thiophosphorsäurechlorid wurden innerhalb von 2 bis 3 Stunden =59,i3 kg einer annähernd 2o°/oigen Lösung von Natriumäthylat in Äthylalkohol zugegeben, und dabei wurde eine Temperatur unterhalb von =o° aufrechterhalten, Dieser Mischung wurden dann 3o,96 kg p-NitrophenoI und 8,9o kg Natriumhydroxyd in Blättchen zugegeben. Die Reaktionsmasse wurde, bis die Reaktion vollständig war, in Bewegung gehalten.
  • Ein großer Teil des Äthylalkohols in dem Gemenge wurde aus diesem bei atmosphärischem Druck abdestilliert. Dann wurde dem Reaktionsgemisch Wasser zugesetzt, um Natriumchlorid aufzulösen und den Thiophosphatester vom Alkohol zu trennen. Nach einer Filtration bildeten sich im Filtrat zwei Schichten. Hiervon wurde die obere, wäßrige Schicht von der unteren Schicht, die aus 0, 0-Diäthyl-0-p-nitrophenylthiophosphat besteht, durch Dekantieren getrennt.
  • Die untere Schicht wurde mit einer 3o/oigen Natriumcarbonatlösung und Wassei gewaschen. Die feuchte untere Schicht wurde dann, um 0, 0-Triäthylthiophosphat zu entfernen, einer Wasserdampfdestillation unterworfen. Der feuchte Ester wurde aufgearbeitet und durch Erhitzen bei etwa ==o° unter Vakuum getrocknet. Hierbei wurde reines 0, 0-Diäthyl-O-pnitrophenylthiophösphat in ausgezeichneter Ausbeute gewonnen.
  • Beispiel 6 Während einer Dauer von mehreren Stunden wurden 159 kg einer annähernd 2oo/oigen Lösung von Natriumäthylat in Äthylalkohol zu 37,73 kg Thiophosphorsäurechlorid zugegeben, wobei eine Temperatur von wenig unter =o° aufrechterhalten wurde. Zu dieser Mischung wurden dann 3o,9o kg p-Nitrophenol und 23,61 kg Natriumcarbonat bei einer Temperatur von wenig unter =o° zugegeben. Nachdem alle reagierenden Substanzen zugefügt waren, wurde die Temperatur auf etwa 8o° erhöht, und es wurde, bis die Reaktion vollständig war, mechanisch gerührt.
  • Der überschüssige Äthylalkohol wurde durch Destillation bei vermindertem Druck entfernt. Die Reaktionsmasse wurde mit Wasser und einer verdünnten Natriumcarbonatlösung gewaschen. Das feuchte Produkt wurde dann einer Wasserdampfdestillation unterworfen, um 0, O-Triäthylthiophosphat zu entfernen. Die organische Schicht wurde dann durch Erhitzen unter Vakuum auf etwa ==o° getrocknet, wobei man eine ausgezeichnete Ausbeute von 0, 0-Diäthyl-0-pnitrophenylthiophosphat erhielt:

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsäureester der allgemeinen Formel in der R einen Alkylrest mit wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylester, in dem die Alkylreste wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthalten, mit einer annähernd äquimolekularen Menge eines Alkali-p-nitrophenolats im alkoholischen Medium umgesetzt wird.
  2. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man i Mol eines Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylesters, dessen Alkylgruppen wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthalten, mit etwa äquimolekularen Anteilen eines Alkali-p-nitrophenolats umsetzt, das vorzugsweise durch Reaktion von p-Nitrophenol mit einem Natriumalkoholat in alkoholischer Lösung erhalten wird, wobei die Alkylgruppen des Natriumalkoholats wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthalten.
  3. 3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß i Mol eines Thiophosphorsäurechlorid-0, 0-dialkylesters, dessen Alkylgruppen wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthalten, mit etwa i Mol eines p-Nitrophenolsumgesetzt wird und gleichzeitig oder darauf folgend etwa i Mol Natriumalkoholat zugesetzt wird, wobei die Alkylgruppen des Alkoholats wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthalten und wobei dieses in einem alkoholischen Mittel gelöst ist. q..
  4. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß i Mol Thiophosphorsäurechlorid mit etwa a Mol eines Natriumalkoholats, dessen Alkylrest wenigstens i und höchstens 8 Kohlenstoffatome enthält, in alkoholischer Lösung umgesetzt wird und darauf das so erhaltene Reaktionsgemisch mit etwa i Mol eines Alkalip-nitrophenolats im alkoholischen Mittel weiter kondensiert wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionstemperaturen bei den Reaktionsstufen jeweils etwa -io bis +io° betragen.
DEM4053A 1948-07-21 1950-06-13 Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsaeureester Expired DE867994C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US684839XA 1948-07-21 1948-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE867994C true DE867994C (de) 1953-02-23

Family

ID=22082872

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM4053A Expired DE867994C (de) 1948-07-21 1950-06-13 Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsaeureester

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE867994C (de)
FR (1) FR988787A (de)
GB (1) GB684839A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR988787A (fr) 1951-08-31
GB684839A (en) 1952-12-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0463434B1 (de) Verfahren zur Herstellung von monoethylenisch ungesättigten Carbonsäureestern
DE1418521A1 (de) Zum UEberziehen hydrophiler Oberflaechen geeignete chlorhaltige Chromkoordinationskomplexe von Perfluormonocarbonsaeuren
DE3442579C2 (de) Verfahren zur Herstellung von oberflächenaktiven Kondensationsprodukten
DE2366216C2 (de) Verfahren zur Herstellung der wasserlöslichen Natriumsalze der Carboxymethoxy-Bernsteinsäure
DE867994C (de) Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsaeureester
DE951865C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthylenglykolestern der Terephthalsaeure
EP0008118B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 3,3-Bis-(4-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid
DE1176137B (de) Verfahren zur Herstellung alkalichloridfreier Alkalimethylsilikonate oder deren waessrigen Loesungen
CH649075A5 (de) Verfahren zur herstellung von n-alkylaethylendiaminen.
DE2824558C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Quadratsäure
DE825413C (de) Verfahren zur Herstellung von quartaeren Sulfaten oder Sulfonaten von Pyrimidylaminochinolinen
DE762425C (de) Verfahren zur Herstellung von eine acylierte Benzylaminogruppe enthaltenden quartaeren Ammoniumverbindungen
DE1907230C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserfreien Alkalimetallsalzes eines p-Hydroxybenzosäureesters
DE1103031B (de) Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors
DE963330C (de) Verfahren zur Gewinnung von reiner Pimelinsaeure
DE2022887A1 (de) Frei fliessfaehige Phosphorsaeureestersalze und Verfahren zu deren Herstellung
DE875804C (de) Verfahren zur Herstellung von Umwandlungsprodukten des Pentaerythrit-dichlorhydrin-monoschwefligsaeureesters
DE692927C (de) Verfahren zur Herstellung kapillaraktiver quartaerer Basen
DE888736C (de) Verfahren zur Herstellung hochwirksamer Trockenstoffkombinationen
DE1693111A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Estern von Thiocarbonsaeuren
AT204005B (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen einer neuen Säuren des Phosphors
DE806036C (de) Verfahren zur Herstellung von Penicillinsalzen
DE635049C (de) Verfahren zur Herstellung von Cellulosefettsaeuremischestern
DE898299C (de) Verfahren zur Herstellung von Estern der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsaeure
DE2418444C3 (de) Verfahren zur Herstellung von carboxymethylierten Alkoholen oder Ätheralkoholen