DE8708488U1 - Verschluß einer Öffnung in einer Hohlprofilleiste - Google Patents
Verschluß einer Öffnung in einer HohlprofilleisteInfo
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Description
Patentanwalt^· /&Iacgr;/1 ,**4 *·«· Ij
LEWINSKV & PfUfHpHi SJ", - j·-, j- &iacgr;
D,80öö München 2f l6i Juni 1987 &iacgr;
Peter Liöec 17,007 |
Verschluß einer Öffnung in einer Hohlprof iXleiste_ |
Die Neuerung betrifft einen Verschluß einer Öffnüfig in ]
einer Hohlprofilleiste, insbesondere einer Hohlpröfil^
leiste, dio als Abstandhalter einer Isolierglasscheibe j
bestimmt ist, bei dem die Öffnung durch eine Verschluß- j
masse verschlossen ist, ]
Bei der Herstellung von Isoliergiasscheiben stellt sich beispielsweise beim Füllen von den Äbstandhalterrahmen
bildenden Hohlpröfilleisten mit einem Trocknungsmittel das Problem, in der Außenwand der Hohlprofilleiste wenigstens
eine Öffnung zu erzeugen, durch die dann ein Trokknungsmittel (Molekularsieb) eingebracht werden kann.
Diese Öffnung in der Hohlprofilleiste muß nach beendetem
Einbringen des Trocknungsmitteis wieder verschlossen werden.
Dies ist beispielsweise im DE-GM 85 19 191 beschrieben.
Auch beim Füllen von Isolierglasrohlingen mit einem Füllgas, z.B. Schwefelhexafluorid (SFg) muß die den Abstandhalterrahmen
bildende Hohlprofilleiste für gewöhnlich an zwei Stellen durchbohrt werden, damit das Füllgas in den
Innenraum des Isolierglasrohlings eingebracht werden kann. Auch beim Füllen von Isolierglasrohlingen mit einem
Füllgas müssen die für den Füllvorgang benötigten Öffnungen in der Hohlprofilleiste dann wieder verschlossen werden.
Das Verschließen der beschriebenen Öffnungen in Hohlprofilleisten erfolgte bisher entweder durch Vernieten der
Öffnung, oder durch Einbringen eines Pfropfens aus einer Verschlußmasse (vgl. DE-GM 85 19 191).
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Wand der Hohlprofilleiste im Bereich der Öffnung einzudrücken, um
Hält der Verschlußmasse zu Verbessern * Allerdings" er- |
gibt öich auch bei diesem Vorschlag ein Ungenügender Hält
des fläGh kegelstumpfformigen Verschlüßmässepfropfens. t
Es hat sich aber gezeigt/ daß die bekannten Pfropfen aus Verschlußmasse in den Öffnungen nur schlecht halten, da
insbesondere die für Abstandhalter von Isolierglasschei- ^
ben verwendeten Hohlprofilleisten eine nur sehr geringe j Wandstärke (weniger als 1 mm z.B. 0,4 mm) besitzen. Es
xSt. CtähcxT häuf JLCJ VOi yekoimüsn / «5™ diS VsrSShlUSltiaSSS / diS
Öffnung, die sie verschließen soll/ nicht richtig ver- \
schließt, oder bei nachträglichen Arbeitsschritten' zur Fertigstellung der Isolierglasscheibe die Öffnung wieder
freigibt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zügrunde, einen Verschluß
der eingangs genannten Gattung anzugeben, mit dem Öffnungen in Hohlprofilleisten zuverlässig und einfach Verschlossen
werden können..
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß wenigstens in einer Wand der Hohlprofilleiste ein die
Öffnung in dieser Wand konzentrisch umgebender, im wesentlichen zylindermantelförmiger Ansatz, der in das
Innere der Hohlprofilleiste ragt, vorgesehen ist und daß der vom Ansatz begrenzte Raum mit Verschlußmasse gefüllt
ist.
Dadurch, daß man neuerungsgemäß einen die Öffnung in der Wand der Hohlprofilleiste umgebenden Ansatz ausbildet,
ergibt sich eine größere Tiefe der Öffnung, sodaß der Pfropfen aus Verschlußmasse in der Öffnung sicher festgehalten
wird.
Vorzugsweise sieht man beim neuerungsgemäßen Verschluß vor, daß ein sich von der Öffnung mit dem Ansatz bis zur
gegenüberliegenden Wand der Hohlprofilleiste erstreckender Pfropfen aus Verschlußmasse, vorzugsweise mit etwa
birnenförmiger Form vorgesehen ist, der auf der innenflädhe
der gegenüberliegenden Wand aufliegt. Dadurch wird
der die Öffnung verschließende Pfropfen zusätzlich an der der Öffnung gegenüberliegenden Wand der Höhlpröfilleiste
abgestützt/ sodäß ein nc-eh besserer Sitz des Pfropfens
aus Verschlußmasse erzielt wird.
Der die Öffnung umgebende Ansatz kann zugleich mit dem Herstellen der Öffnung ausgebildet werden. Dies kann
kiDicnioicuoicö äaelx-nrnh oi-rpioht worden, daß man die Off—
nung in der Wand nicht durch spanabhebendes Bohren, sondern durch Durchlöchern mit einem ahlenartigen Werkzeug
oder durch Reibbohren erzeugt, sodaß sich der Ansatz gleichzeitig mit dem Erzeugen der Öffnung durch das in
das Innere der Hohlprofilleiste verformte Wandmaterial ausbildet.
Insbesondere, wenn man in Abstandhalterrahmen bildenden
Hohlprofilleisten Öffnungen erzeugen will, durch die ein Füllgas in das Innere eines Isolierglasrohlings eingeführt
werden kann, empfiehlt es sich im Rahmen der Neuerung, wenn in der der Öffnung mit dem Ansatz gegenüberliegenden
Wand der Hohlprofilleiste eine Öffnung vorgesehen ist, deren Durchmesser vorzugsweise kleiner ist als
der Durchmesser der Öffnung mit dem Ansatz.
Diese Öffnung in der Innenwand des Abstandhalterrahmens wird man für gewöhnlich ohne Ansatz ausbilden, damit die
sichtbare Wand der Hohlprofiileiste eben bleibt. Wenn man aber einen besonders sicheren Sitz des Pfropfens aus
Verschlußmasse erreichen will, kann man neuerungsgemäß
auch vorsehen, daß ein die der Öffnung mit dem Ansatz gegenüberliegende Öffnung umgebender, nach außen ragender,
im wesentlichen zylindermantelförmiger Ansatz vorgesehen ist und daß der von diesem Ansatz umgrenzte
Raum wenigstens teilweise mit Verschlußmasse ausgefüllt ist. Auch der diese (zweite) Öffnung umgebende Ansatz
kann zugleich mit dem Herstellen der Öffnung selbst
\ I'
T-
erzeugt werden.
Die Neuerung erstreckt sich auch darauf, daß die Verschlußmasse
mit der Außenfläche der Hohipiföfilleiste im
wesentlichen bündig abschließt. Dadurch wird erreicht/ daß die Verschlußmasse über der Außenfläche der Hohlprofilleiste
nicht vorsteht und das anschliessende Füllen der Randfugen eines Isolierglasrohlings mit Dichtmittel
nicht behindert.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Neuerung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Es zeigt
Figur 1 einen Querschnitt durch eine Hohlprofilleiste mit
einem neuerungsgemäß ausgeführtem Verschluß und
Figur 2 eine abgeänderte Ausführungsform.
Eine Hohlprofilleiste 1, die beispielsweise aus Aluminium
oder einer Aluminiumlegierung durch Strangpressen oder Rollen hergestellt worden ist, besitzt eine bei der Verwendung
als Abstandhalter außen zu liegen kommende Wand 2, eine dieser gegenüberliegende Wand 3 und zwei die Wände
2 und 3 verbindende Seitenwände 4 und 5.
Wenn man den Innenraum 8 der Hohlprofilleiste 1 mit einem Trocknungsmittel (Molekularsieb), füllen will/ wird in
der Wand 2 der beispielsweise, wit in der DE-PS 3 223 881 beschrieben, zu einem Abstandhalterrahmen für Isolierglasscheiben
gebogenen Hohlprofilleiste 1 eine Öffnung 6 erzeugt (vgl. DE-GM 81 19 191). Die Öffnung 6 wird beispielsweise
durch Durchstoßen der Wand 2, oder durch Reibbohren hergestellt, sodaß sich zugleich mit dem Erzeugen
der Öffnung 6 in der Wand 2 ein in das Innere 8 der Hohlprofilieiste 1 ragender Ansatz 9 ausbildet. Der
Ansatz 9 erstreckt sich rings um die Öffnung 6 und besitzt eine im wesentlichen zylindermantelförmige Gestalt.
Wenn man eine Hohlprofilleiste 1, die als Abstandhalter
in einem Isolierglasrohling eingebaut ist, zum Füllen des Innenraumes des Isolierglasrohlings mit einem Füllgas
(z.B. Schwefelhexafluorid) durchbohren will, dann erzeugt
man auch in der der Wand 2 gegenüberliegenden (innen liegenden) Wand 3 der Hohlprofilleiste eine Öffnung 7. Wie
in der Zeichnung gezeigt, ist es bevorzugt, daß die Öffnung 7 einen Durchmesser D_ besitzt, der kleiner ist als
der Durchmesser D, der Öffnung 6.
Die Öffnung 7 kann ohne Ansatz ausgebildet sein, oder wie in Figur 2 gezeigt, ebenfalls einen Ansatz 10 aufweisen,
der nicht in das Innere 8 der Hohlprofilleiste 1, sondern
von dieser nach außen ragt.
Wenn nun beispielsweise das Füllen des Innenraumes 8 der Hohlprofilleiste 1 mit einem Trocknungsmittel oder das
Füllen des Innenraumes eines Isolierglasrohlings mit einem Füllgas beendet ist, wird die Öffnung 6 bzw. werden
die Öffnungen 6 und 7 mit einer beim Einbringen plastischen Verschlußmasse 11 verschlossen. Als Verschlußmasse
eignet sich beispielsweise eine Masse, wie sie auch als Dichtmittel zum Füllen der Randfugen von Isolierglas
(Versiegeln von Isolierglas) verwendet wird. Beispielsweise kann eine Verschlußmasse auf Thiokol-Basis verwendet
werden.
Die Verschlußmasse 11 wird durcli die Öffnung 6 in der
Wand 2 eingebracht und bildet einen Pfropfen 12 mit im gezeigten Ausführungsbeispiel nach außen gewölbter, etwa
birnenförmiger Form/ der sich von der Öffnung 6 bis zur gegenüberliegenden Wand 3 erstreckt, die Öffnung 7 verschließt
und auf der Innenfläche 13 der Wand 3 aufliegt.
Nachdem die Verschlüßntässe 11 2Um Verschließen de* Ö££=
nungen 6 und 7 eingebracht woifden ist/ kann sie nöeh
glatt geättiiieh Weiden, damit sie/ wie in Figur 1 ge-
«I
• · * f
6 -
zeigt, mit der Außenfläche 14 der Wand 2 und/oder mit der Außenfläche 15 der Wand 3 der Hohlprofxllexste 1 bündig
abschließt. Dieses Glattstreifen kann beispielsweise mit dem Wegbewegen einer Düse (nicht gezeigt), aus der die
Verschlußmasse 11 eingebracht worden ist, kombiniert werden. Dabei wird die Düse seitlich mit gleichzeitiger
Drehbewegung von der Öffnung 6 wegbewegt und erst dann von der Wand 2 abgehoben. Bei dieser Bewegung wird der
sich aus der Düse in die Öffnung 6 erstrekkende Stx"ang aus Verschlußmasse 11 abgeschnitten.
Falls im Bereich der Öffnung 7 ein Ansatz 10 ausgebildet worden ist, dann füllt die Dichtmasse 11 den vom Ansatz
10 begrenzten Raum teilweise aus.
Wenn in der Hohlprofxllexste 1 nur eine Öffnung 6 in der
Wand 2 und keine Öffnung 7 in der Wand 3 erzeugt worden ist, wie dies beim Füllen von Hohlprofilleisten 1 mit einem
Trocknungsmittel der Fall ist, dann genügt es lediglich den vom Kragen 9 umgrenzten Raum 16 wenigstens teilweise
mit Verschlußmasse 11 auszufüllen. Es wird aber für gewöhnlich vorgezogen, so viel Verschlußmasse 11 einzubringen,
daß sich ein Pfropfen 12 ausbildet, der bis zur Wand 3 reicht und auf deren Innenfläche 13 aufliegt, da
sich dadurch durch ein verbesserter Sitz des Pfropfens 12 aus Verschlußmasse 11 ergibt.
Claims (5)
1. Verschluß einer Öffnung in einer Hohlprofilleiste, insbesondere einer Hohlprofilleiste/ die als Abstandhalter
einer Isolierglasscheibe bestimmt ""st, bei dem
die Öffnung durch eine Verschlußmasse verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens in einer
Wand (2) der Hohlprofilleiste (1) ein die Öffnung (6) in dieser Wand (2) konzentrisch umgebender, im wesentlichen
zylindermantelförmiger Ansatz (9), der in das Innere der Hohlprofilleiste (1) ragt, vorgesehen ist
und daß der vom Ansatz (9) begrenzte Raum (16) mit Verschlußmasse (11) gefüllt ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich von der Öffnung (6) mit dem Ansatz (9) bis
zur gegenüberliegenden Wand (3) der Hohlprofilleiste
(I) erstreckender Pfropfen (12) aus Verschlußmasse (11), vorzugsweise mit etwa birnenförmiger Form vorgesehen
ist, der auf der Innenfläche (13) der gegenüberliegenden Wand (3) aufliegt.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der der Öffnung (6) mit dem Ansatz (9) gegenüberliegenden
Wand (3) der Hohlprofilleiste (1) eine Öffnung (7) vorgesehen ist, deren Durchmesser (D-)
vorzugsweise kleiner ist als der Durchmesser (D,) der Öffnung (6) mit dem Ansatz: (9).
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein die der Öffnung (6) mit dem Ansatz (9) gegenüberliegende Öffnung (7) umgebender, nach außen ragender,
im wesentlichen zylindermantelförmiger Ansatz (10)
vorgesehen ist und daß der von diesem Ansatz (10) ümgfenzte
Raum wenigstens teilweise mit Veiischlußmasse
(II) ausgefüllt ist.
5. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußmasse (11) mit der Außenfläche (14) der Hohlprofilleiste (1) im wesentlichen
bündig abschließt.
4 « et
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