DE878816C - Verfahren zur Erhoehung der axialen Schubkraft bei Motoren mit als Schubmagnet ausgebildetem Rotor - Google Patents
Verfahren zur Erhoehung der axialen Schubkraft bei Motoren mit als Schubmagnet ausgebildetem RotorInfo
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- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/12—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
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Description
- Bekannt sind Verschiebeankermotoren mit zylindrischem Rotor, bei- denen die Axialkraft dadurch erzielt wird, daß in den den Luftspalt begrenzenden Mantelflächen von Stator und Rotor flache umlaufende Nuten derart über die Luftspaltlänge verteilt sind, daß das von der Motorwicklung erzeugte Feld gleichzeitig eine axiale Schubkraft auf den Rotor ausübt.
- Wird diese Methode bei Verschiebeankermotoren mit konischem Rotor angewandt, so hat dieses eine Steigerung der ursprünglichen axialen Schubkraft zur Folge.
- Die durch diese Methoden erzielbaren maximalen axialen Schubkräfte reichen vielfach nicht aus, um insbesondere bei Bremsmotoren ein genügiendes Verhältnis Bremsmoment zu Nennmoment zu erzielen.
- Werden -aber die umlaufenden Nuten in den Mantelflächen der Bohrung des Statorpaketes und des Rotors erfindungsgemäß mit diamagnetischen Werkstoffen, z. B. diamagnetischen Eisen-Nickel-Kobalt-Legierungen, ausgefüllt, so wird bei Motoren mit als Schubmagnet ausgebildetem Rotor der Verlauf der Kraftlinien im Bereich des Luftspaltes vorzugsweise zwischen den diamagnetischen Zonen konzentriert. Das Aufbringen der diamagnetischen Füllung der Ausnehmungen kann beim Stator nach erf ' olgter Unterbringung der Wicklung im Metallspritzverfahren erfolgen. Dabei wird das Blechpaket vor dem Aufspritzen des diamagnetischen Werkstoffes durch Induktionsaufheizung vorgewärmt, beispielsweise durch Anschluß der Statorwicklung an Wechselstrom höherer Frequenz. Beim Rotor geschieht dieses durch Umgießen, vorzugsweise im Preßgußverfa!hren, in Verbindung mit der Herstellung der Rotorkurzschlußwicklung unter Verwendung geeigneter Legierungen, welche neben der für die Wicklung erforderlichen elektrischen Leitfähigkeit gleichzeitig diamagnetische Eigenschaften mit möglichst kleiner magnetischer Leitfähigkeit aufweisen. Bei Verwendung von Leichtmetallen oder deren Legierungen, gegebenenfalls unter Zusatz von Bestandteilen, die die diamagnetischen Eigenschaften des Leichtmetalls erhöhen, ergibt sich ein vereinfachtes Herstellungsverfahren in einem Arbeitsgang. Nach dem Ausspritzen der ringförmigen Nuten im Ständerpaket bzw. Fertigstellung der Kurzschlußwicklung und Ausfüllung der Ringnuten im Rotor werden beide Teile in der bekannten Form durch Schleifen oder Drehen auf Luftspaltmaß bearbeitet, so daß sie wie normale Motoren glatte Mantelflächen aufweisen.
- Die obere Schnitthälfte der Prinzipskizze zeigt einen Verschiebeankermotor mit zylindrischein Rotor i, während die untere einen solchen mit konischem Rotor :2 zeigt. Das Statorpaket 3 trägt in üblicher Weise die Wicklung 4. Die in den Mantelflächen von Stator und Rotor eingebrachten Nuten werden mit diamagnetischen Werkstoffen 5 ausgefüllt.
Claims (2)
- PATLNTANS PRÜC HE: i. Verfahren zur Erhöhung der axialen Zugkraft bei Motoren mit zylindrischem oder konischem, als, Schubmagnet ausgebildetem Rotor, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Nuten in Stator und Rotor oder in einem davon durch diamagnetische Stoffe, z. B. diamagnetische Eisen-Nickel-Kobalt-Legierungen, ganz oder teilweise ausgefüllt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die diamagnetischen Stoffe -im Metallspritzverfahren, gegebenenfalls in Verbindung mit Induktionsaufheizung des Blechpaketes, aufgebracht werden. 3. Verfahren nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die diamagnetischen Stoffe beim Kurzschlußläufer durch Umgießen, vorzugsweise im Preßgußverfahren, aufgebracht werden. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußwicklung gleichzeitig mit den diamagnetischen Zonen im Rotor hergestellt wird. 5. Verfahre'n nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Kurzschlußwicklung verwendete Preßgußlegierung neben der erforderlichen elektrischen, spezifischen Leitf ähigkeit diamagnetische Eigenschaften aufweist. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Statorbohrung bzw. der um Luftspaltmaß kleinere Rotor nach erfolgter Aufbringung des diamagnetischen Stoffes spanabhebend bearbeitet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8959A DE878816C (de) | 1951-07-01 | 1951-07-01 | Verfahren zur Erhoehung der axialen Schubkraft bei Motoren mit als Schubmagnet ausgebildetem Rotor |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE878816C true DE878816C (de) | 1954-10-18 |
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ID=7145743
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH8959A Expired DE878816C (de) | 1951-07-01 | 1951-07-01 | Verfahren zur Erhoehung der axialen Schubkraft bei Motoren mit als Schubmagnet ausgebildetem Rotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE878816C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290244B (de) * | 1964-05-22 | 1969-03-06 | Moulinex Sa | Elektromagnetische Bremse fuer Elektromotoren |
| FR2217849A1 (de) * | 1972-09-25 | 1974-09-06 | Siemens Ag |
-
1951
- 1951-07-01 DE DEH8959A patent/DE878816C/de not_active Expired
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