DE868308C - Abstimmvorrichtung fuer Funkempfaenger - Google Patents
Abstimmvorrichtung fuer FunkempfaengerInfo
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- DE868308C DE868308C DEG4239A DEG0004239A DE868308C DE 868308 C DE868308 C DE 868308C DE G4239 A DEG4239 A DE G4239A DE G0004239 A DEG0004239 A DE G0004239A DE 868308 C DE868308 C DE 868308C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/02—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
- H03J5/14—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings operated by auxiliary power
- H03J5/16—Settings determined by a number of separate positioning means actuated by hand
-
- H—ELECTRICITY
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- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J7/00—Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
- H03J7/18—Automatic scanning over a band of frequencies
- H03J7/30—Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor
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Description
Erfeilf auf Grund des Ersten Hberleifungsgesefzes vom 8. Juli 1949
(WiGBl. S. 175)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
AUSGEGEBEN AM 23. FEBRUAR 1953
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a* GRUPPE 29 01
G 4239 Villa/21 α*
Bertram A. Schwarz und Manfred G. Wright, Kokomo (V. St. A.) sind als Erfinder genannt worden
General Motors Corporation, Detroit, Mich. (V. St. A.)
Abstimmvorrichtung für Funkempfänger
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 3. Oktober 1950 an
Patentanmeldung bekanntgemacht am 26. Juni 1952 Patenterteilung bekanntgemacht am 15. Januar 1953
Die Priorität der Anmeldung in den V. St. v. Amerika vom 2. Dezember 1948
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine Abspannvorrichtung
für Funkempfänger. Mit dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die Abstimmung über ein. Frequenzband
bewirkt und/oder selbsttätig durch das ankommende Signal stillgesetzt werden.
Bei der vorzugsweisen Antriebsart für die Abtastung des Frequenzbandes wird eine Kombination
einer Feder mit einer Magnetspule verwendet.
Es kann auch ein von Hand angetriebener Abstimmechanismus vorgesehen und im Bedarfsfalle
abwechselnd mit der selbsttätigen Vorrichtung betätigt werden.
Der Erfmdungsgegenstand wird durch die Ansprüche bestimmt, und es werden zwei Verfahren
zur praktischen Ausführung der Erfindung in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Aufriß des Bedienungsfeldes eines
erfindungsgemäßen Funkempfängers,
Fig. 2 einen Grundriß der Abstimmvorrichtung nach 2-2 aus: Fig. 1, wobei das Gehäuse entfernt ist,
Fig. 3 einen Seitenriß der Abstimmvorrichtung nach 3-3 aus Fig. 2,
Fig. 4 einen horizontalen Schnitt nach 4-4 aus Fig. 3,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt nach 5-5 aus Fig, 4,
Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 aus Fig. 4, Fig. 7 eine Ansicht von unten nach 1J-J aus Fig. 3,
Big, 8 einen abgebrochen gezeichneten Grundriß
der umgekehrten Seite des in Fig. 7 dargestellten
Mechanismus,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht des Drehkreuzrähmens,
Fig. 10 ein Schaltbild der in den Fig. 1 bis 9
dargestellten Abstimmvorrichtung,
Fig. 11 einen Grundriß einer anderen Ausführungsart
der erfmdungsgemäißen Abstitnmvörrichtung,1
Fig. 12 einen senkrechten Querschnitt nach 12-12
aus Fig. 11,
Fig. 13 einen senkrechten Längsschnitt nach 12-12 aus Fig. 11,
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht des Zahnradsektors
für die abgeänderte Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 15 einen horizontalen Schnitt nach 15-15
aus Fig. 13,
Fig. 16 einen Grundriß entsprechend der Fig. 11,
der die Teile in der entgegengesetzten Endlage darstellt, und
Fig. 17 ein Schaltbild des Stromkreises für diese
abgeänderte Ausführung.sform der Erfindung. Ein Empfänger kann entweder dadurch abgestimmt
.werden, daß die Kapazität oder die Induktivität der Stromkreise geändert wird. Diese
letzte Methode wird hierbei zur Veranschaulichung verwendet. Die Erfindung kann, aber bei jeder
Abstimmungsart verwendet werden.
Die einander parallel geschalteten Abstimmspulen 2 (Fig, 2 und 3) von veränderbarer Induktivität
haben Eisenkerne 4, die in das Spuleninnere zur Änderung der Induktivität hineingeschraubt
werden können. Die Kerne 4 sind einstellbar angeordnet
durch mit Gewinde versehene Enden 8, die in eine Querstange 6 passen, so daß· bei Vor-
- und Rückwärtsbewegung der Stange die Kerne 4 innerhalb der Spulen 2 zwecks Abstimmung des
Gerätes bewegt werden.
Die Querstange 6 ist auf einem nach vorn hochgebogenen Steg 12 des beweglichen Schlittens 10
gelagert, der durch die Stege 12 und 22 auf einer größeren Anzahl von Stangen 20 zwischen den
nach vorn und nach hinten hochgebogenen Teilen 16 und 18 des Hauptrahmens 14 (Fig. 3) gleiten ·
kann. Dieser trägt auch ein Paar Platten 24 und 26, an denen die verschiedenen, im folgenden beschriebenen
Antriebsmechanismen gelagert sind. Die Vordenvanid 16 hat eine Öffnung für die Skala 30
und den Zeiger 32, der bei 34 auf einem von der Platte 26 getragenen Drehgelenk 36 drehbar angeordnet
ist.
Eine weitere auf der Platte 26 durch Schrauben
40 befestigte Platte 38 (Fig. 2) hat gebogene An-, sätze 42, in denen eine von einem Knopf 46 betätigte
Welle 44 gelagert ist, die eine Schnecke 48 trägt. Ein Winkelhebel 50 ist bei 52 (Fig. 2 und 8) auf
der Platte 38 drehbar gelagert, derart, daß sein 60- kürzerer Arm drehbar mit dem Zeiger 32 bei 54
und sein längerer Arm drehbar mit einem Glied 56 verbunden ist, das seinerseits an dem Schlitten 10
bei 58 befestigt ist. Auf diese Weise dreht, wenn der Schlitten die Abstimmvorrichtung in Längsrichtung
bewegt (in Fig. 2 auf- und abwärts), das Glied 56 dan Winkelhebel 50, so· daß sich der Zeiger
bewegt und eine praktisch geradlinige Bewegung über der Skala ausführt.
Diese Schlittenbewegung zur Abstimmung der Kreise kann entweder durch einen von Hand betätigten
Mechanismus oder selbsttätig mit einer Feder und einer Magnetspule veranlaßt werden, wie
im folgenden im einzelnen beschrieben.
Der Handantrieb besteht aus dem Knopf 46, der Welle 44 und der Schnecke 48, die ein zwischen
de.n Platten 24 und 26 angeordnetes Getriebe antreibt. Die Schnecke 48 kämmt mit einem Zahnrad
66, das zusammen mit einem Stirnzahnrad 68 und einem Ritzel 70 auf der Welle 64 angeordnet
ist.. Der nächste Teil des zusammengesetzten Rädergetriebes ist auf einem drehbar angeordneten
Rahmen (Fig. 9) angebracht, der zwei Drehkreuze 72 und 74 aufweist, die in Abstand voneinander
durch Schraubenbolzen 76 und 78 gehalten werden. In Lagern 80 und 82 der Drehkreuze läuft die
Welle 64, die als Drehzapfen für den Gesamtblock wirkt. Ein zweites Paar Lageröffnungen 84 dient
zur Lagerung einer Welle 86, die ein Ritzel 88 und ein Zahnrad 90 trägt, die mit dem schneckengetriebenen Rad 66 bzw. mit dem lose auf der go
Welle 64 sitzenden Ritzel 70 kämmen (Fig. 4 und 5). ; -
Das Drehkreuz 72 hat einen vorspringenden Arm 92, an dem das freie Ende einer Zugfeder 60 befestigt
ist (Fig. 3, 5, 7 und 9), so daß die Feder 60 den Drehkreuzblock entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn
(Fig. 9) um die Welle 64 dreht. Das Drehkreuz 74 hat einen Ansatz 94, der mittels eines
Gliedes 96 mit dem Hauptschlitten 10 verbunden ist (Fig. 9). Auf diese Weise wird bei Drehung
des Drehkreuzblockes um die Achse der Welle 64 der Schlitten 10 in Längsrichtung der Abstimmvorrichtung
bewegt, so daß die Kreise abgestimmt werden.
Der Getriebeblock zwischen den beiden Platten, 24 und 26 (Fig. 6) besteht weiterhin aus einer
Welle 98, auf der ein Stirnrad 104 und ein Ritzel 106 sitzen, aus einer Welle 100 mit Stirnrad 108
und Ritzel 110 und aus einer ein Übertragungsritzel 112 tragenden Welle 102. Das Ritzel 106 ist
mit dem Zahnrad 68 des ersten Teiles des zusammengesetzten
Rädergetriebes im Eingriff und dreht sich mit dem Stirnrad 104, so daß das Gegenritzel 110 angetrieben wird, dessen Stirnrad 108
das auf der Welle 102 sitzende Ritzel ΐ·Ί\2 dreht.
Dieses gerade Reduktionsgetriebe treibt einen Regulator in Form einer rechtwinkligen Platte 114,
die zur Lagerung auf der Welle 102 Schlitze und einen gebogenen Außenteil aufweist und als Reibungs-
oder Luftbremse bei Drehung der Welle dient.
Auf diese Weise dreht die Feder 60 den Drehkreuzrahmen
72,74 entgegengesetzt dem Uhrzeigerinn (Fig. 9), bewegt den Hauptschlitten 10 in
Richtung der Vorderseite des Empfängers und zieht die Abstimmkerne aus ihren Spulen 2 heraus.
Zur Bewegung des Mechanismus in entgegengesetzter Richtung ist eine Magnetspule 62 (Fig. 7)
vorgesehen, die an der senkrechten Wand 18 sitzt und einen beweglichen Kern 116 hat. Dieser ist
mit einem Ende eines Hebels 118 verbunden, dessen entgegengesetzes Ende drehbar an einer Verlängerung
120 am Drehkreuz 72 sitzt. Der Hebel 118
ist bei 122 an der Unterseite der Platte 24 drehbar gelagert. Infolgedessen dreht sich bei Bewegung
des Kerns 116 (nach rechts im Sinn der Fig. 7) der Hebel 118 im Uhrzeigersinn um den Zapfen
122, und der Drehkreuzrahmen dreht sich im entgegengesetzten Uhrzeigersinn, so daß er die
Feder 60 spannt und den Schlitten 10 bewegt, wodurch die Abstimmkerne 4 hineingedrückt werden
und der Kern 116 aus der Magnetspule entfernt wird.
Um die Magnetspule am Ende der Bahn in einer
Richtung zu erregen und um sie stromlos zu machen, wenn sie den Schlitten in die andere Endlage
der Bahn zurückgebracht hat, so daß auf diese Weise eine fortgesetzte Abtastung erreicht wird,
ist eine Schaltvorrichtung mit einer größeren Anzahl von Kontaktarmen 124, 126 und 128 (Fig. 2
und 8) vorgesehen, die zwischen Isolatoren 130 auf einem Arm 132 angebracht sind. Ein Schnapparm
134, der so· angeordnet ist, daß er den Kontaktarm 126 schaltet, hat sein freies Ende in der Bahn der
beiden nach oben verlaufenden Ansätze 136 und 138, die auf dem Schlitten 10 sitzen, so daß sie im
Eingriff mit dem Schaltarm 134 sind und diesen veranlassen, an den entgegengesetzten Enden der
Bahn überzuschnappen (nach oben und nach unten, wie in Fig. 2 gezeigt).
Der von Hand betätigte Antriebsmechanismus ist ein Differentialantrieb, der so eingerichtet ist,
daß der Getriebeblock für den automatischen Antrieb verwendet werden kann, daß aber, wenn
dieser verriegelt ist, der handbetätigte Knopf zur Bewegung des Abstimmschlittens verwendet werden
kann. Während der selbsttätigen Abstimmung werden die auf der Welle 44 befindliche Schnecke
48 und das Schneckenrad 66 nicht bewegt. Infolgedessen wirkt das Rad 66 als Reaktionspunkt, und
der Drehkreuzrahmen 72, 74 dreht sich um die Achse des Rades 66. Entweder durch die Magnetspule
62 oder die Feder 60 veranlaßt, dreht dabei das Rad 88, das mit dem Zahnrad 66 kämmt, das
Getriebe und auch den Regulator 114. Wenn jedoch
der Regulator blockiert ist, wie im folgenden beschrieben, kann sich das Rad 88 nicht um seine
Achse drehen, und eine selbsttätige Abstimmung ist nicht möglich. Eine Drehung des handbetätigten
Knopfes 46 und des Rades 66 führt zu einer Bewegung des Drehkreuzrahmens. 72, 74 um die Spindel
64 des Zahnrades 66. Dadurch wird das Rad 66 für die selbsttätige Bewegung und das Rad 88 für
die von Hand veranlaßte Bewegung gesperrt.
Wie vorher erwähnt, erzeugt die Feder 60 einen stetigen Zug in einer Richtung, wodurch sich der Schlitten bewegt. Die erforderliche langsame Bewegung1 wird durch die Belastung des Getriebes und des Luftwiderstandes des Regulators Γ14 hervorgerufen. Um den Schlitten beim Empfang des gewünschten Signals stillzusetzen, ist ein Paar Relais 140 und 142 vorgesehen. Diese steuern die an den Relaisankern sitzenden Sperrstangen 144 und 146, die im und außer Eingriff mit dem Regulator 114 bewegt werden können, wie mit ausgezogenen und gestrichelten Linien in Fig. 4 gezeigt ist.
Wie vorher erwähnt, erzeugt die Feder 60 einen stetigen Zug in einer Richtung, wodurch sich der Schlitten bewegt. Die erforderliche langsame Bewegung1 wird durch die Belastung des Getriebes und des Luftwiderstandes des Regulators Γ14 hervorgerufen. Um den Schlitten beim Empfang des gewünschten Signals stillzusetzen, ist ein Paar Relais 140 und 142 vorgesehen. Diese steuern die an den Relaisankern sitzenden Sperrstangen 144 und 146, die im und außer Eingriff mit dem Regulator 114 bewegt werden können, wie mit ausgezogenen und gestrichelten Linien in Fig. 4 gezeigt ist.
Diese beiden Relais erfüllen verschiedene Aufgaben. Wie in der Fig. 4 gezeigt, ist das Relais
140 stromlos, und die Sperrstange 144 hält den Regler 114 fest. Dieser verriegelt den Mechanismus,
wenn das Gerät stromlos und der Hauptschalter abgeschaltet ist. Dieses Relais hat auch
einen gegen den Anker isolierten Verriegelungskontakt '145, der einen Haltekreis schließt, wenn
der Empfänger eingeschaltet und der Druckknopfschalter 148 hineingedrückt ist. Das zweite Relais
142 arbeitet in entgegengesetztem Sinn, d. h. es setzt den Regulator still, wenn das Relais erregt
ist. Sein Anker trägt ebenfalls einen isolierten Verriegelungsschaltkontakt, der mit dem Kontakt
147 zusammenarbeitet.
Ein Schaltbild des Systems, ist in Fig. 10 dargestellt.
Eine Batterie 149 ist über einen Hauptschalter 151 mit einer Leitung 153 verbunden, die
zu einem Ende der Magnetspule 62 und zu einem Ende des Relais 140 führt. Das andere Ende der
Magnetspule 62 ist direkt mit dem beweglichen Kontaktarm 126 verbunden (vgl. Fig. 2), der durch
die am Schlitten 10 befindlichen Ansätze 136 und
138 geschaltet wird, so daß sich die Richtung der Schlittenbewegung umkehrt. Das andere Ende des
Relais 140 ist an eine Leitung 155 angeschlossen, die zu einem Erdschalter 148 verläuft. Der Haltekontakt
145 ist ebenfalls mit der Leitung 155 verbunden.
Der Steuerkreis für das Relais 142 wird hier
nur kurz erwähnt, da er keinen Teil dieser Erfindung bildet. Einer der Resonanizkopplungskreise
157 des Empfängers ist mit der Gleichrichterröhre 159 verbunden. Eine Leitung 161 verläuft von i°5
diesem Kopplungskreis zu einem Widerstand 163 und damit zum Gitter 165 der Röhre 167. Die
Kathode 169 der Röhre 167 ist über eine Leitung
1.71 an einen veränderbaren Abgriff 173 des Widerstandes
175 im Kathodenkreis der Röhre 159 ge- "°
legt. Die Anode 177 der Röhre 167 liegt an einem Kondensator 179 und somit über zwei Widerstände
181 und 183 in Reihe mit der positiven Spannung!?+ einer Batterie. Eine Leitung 185 führt
von der Anode 177 zu dem Kontakt des Relais 142. "5
Ein beweglicher Anker 146', der einen Teil der Sperrstange 146 bildet (Fig. 4), ist so angeordnet,
daß er den Kontakt 147 schließen kann, und ist mit einer Leitung 187 verbunden, die zu einem
Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 179 und dem Widerstand 181, dann weiter zu dem
Gitter 189 der Röhre 191 und zu einem Erdkontakt
193 führt, der mit dem Schalter 148 zusammenarbeitet.
Die geerdete Sperrstange 146 liegt bei nicht erregter Lage an dem festen Kontakt 143, der
über die Leitung 141 mit dem. Kontakt 124 ver-
bunden ist. Die Anode 195 der Röhre 191 hat
direkte. .Verbindung mit dem Relais 142.
_ Beim Betrieb der Abstimmvorrichtung soll angenommen
werden, daß sich die Teile in der gezeigten
Lage befinden und daß'.der Empfänger ausgeschaltet ist. Zuerst wird der Schalter 151 eingeschaltet.
Dadurch wird der Erregerstromkreis der Magnetspule 62 geschlossen, so· daß sich der
Schlitten 10 rückwärts bewegt. Wenn er die Grenzlage
erreicht hat, kommt der Ansatz 138 mit dem
Arm.134 in Eingriff und bewegt den Schaltarm 126
nach rechts (Fig. 10). vom Kontakt 1124 zum Anschlagleerkontakt
128, so daß die Spule 62 stromlos wird· In dieser Lage ist. die Feder 60 gespannt
und ist bestrebt, den Schlitten mittels des zusamrnengesetzteni
Getriebes, unter der Belastung des Regulators 114 vorwärts zu bewegen. Diese Bewegung
des Schlittens ist aber nicht möglich, solange die Sperrstange 144 (Fig. 4) unter Spannung
der Feder 152 im Eingriff mit dem Regulator 114
ist. In dieser Lage ist die Sperrstange 146 durch
die Wirkung der_ Feder 150 vom Regulator gelöst. Wenn sich die Röhren erwärmt haben, schaltet
der Bedienende den Erdschalter 148 ein, der einen Stromkreis über die Relaisspule \t140 schließt, so
daß die Sperrstange 144 von dem Regulator 114 gelöst wird und die Feder beginnt, den Schlitten 10
vorwärts zu ziehen. Gleichzeitig wird ein Haltekreis über das Relais 140 durch die Berührung
zwischen der Sperrstange 144 und dem festen Kontakt 145 geschlossen. Dies erhält. die Sperrstange
144 außer Eingriff mit dem Regulator 114, bis der
Empfänger ausgeschaltet wird, wobei der Hauptzweck dieser Sperrstange darin besteht, die Abstimmvorrichtung
in der zuletzt vor Abschaltung des Hauptschalters eingenommenen Lage zu erhalten.
Wenn sich die Röhren praktisch noch nicht so weit erwärmt haben, daß ein Signal das Gerät durchlaufen
kann, wird die Abstimmvorrichtung das Band abtasten, wobei sich der Schlitten 10 hin und
her bewegt, bis der Betriebszustand der Röhren erreicht ist.
Die Röhre 167 ist so geschaltet, daß Strom, während
der Abtastung hindurchfließt und daß dieser am Gitter 189 der Röhre 191 infolge des Spannungsabfalles am Widerstand 181 eine Vorspannung erzeugt,
die die Röhre 191 sperrt. Sobald ein Signal von ausreichender Stärke eine Spannung an der
Leitung 161 hervorruft, dann überwindet diese die Spannung am Gitter 165 und sperrt die Röhre 167,
so daß die Vorspannung am Gitter 189 verschwindet und die Röhre 191 stromdurchlässig wird. Das
Relais 142 wird jetzt erregt, so daß· die Sperrstange
146 (Fig. 4) in Eingriff mit dem Regulator 114 kommt und die Abstimmvorrichtung stillsetzt.
Der Erdungskreis für das Relais 62 wird am Kontakt 147 unterbrochen, so daß er so lange nicht
erregt werden kann, wie das Relais 142 erregt bleibt. Dieser Zustand bleibt erhalten, bis der Bedienende
die Abstimmung eines anderen Senders wünscht, wobei durch Schließen des Schalters 148
die Röhre 191 überbrückt wird, so daß das Relais 142 stromlos und der Kondensator 179 kurzgeschlossen
wird. Die Röhren kehren in ihren
früheren Betriebszustand zurück, die Sperrstange 144 kommt außer Eingriff mit dem Regulator 114
und die Abstimmvorrichtung tastet dann ab, bis ein
weiteres Sendesignal die Röhren wiederum veranlaßt, den Mechanismus zu betätigen.
Bei der in den Fig. 11 bis 17 gezeigten abgeänderten
Ausführungsform der Erfindung trägt ein Gehäuse 160 die Spulen 2, deren Kerne-4 auf
der Stange 6 angebracht sind, die mit dem Schlitten 10 fest verbunden ist, der von einer Verbindungsstange 20 geführt wird. Auf einer Platte 170 be-
findet sich eine Magnetspule 162, deren Tauchanker 164 mittels eines Gliedes 164' mit einem Ende eines
großen Zahnradsekto<rs 166 drehbar verbunden ist,
der seinerseits bei 168 drehbar gelagert (Fig. 14) und mit Zähnen 172 versehen- ist. 8t>
Auf einer festen Welle 174 (Fig. 12) sitzt ein
Stirnrad 176, das fest mit einem gezahnten Glied
178 verbunden ist, das eine Hälfte einer Einwegklauenkupplung bildet, deren andere Hälfte ein
Glied I180 ist. Die Welle 174 trägt auch ein Zahnrad 182, das sich .mit dem Kupplungsglied 180
dreht, wobei eine konzentrische Druckfeder 184, die durch Gegenmuttern 186 gesichert ist, gegen das
Rad 182 drückt. Die Feder 184 hält die Kupplungsglieder 180 und 178 miteinander im Eingriff, die
sich aber nur in einer Richtung beeinflussen können. Eine kürzere, feste Welle 188 trägt ein Übertragungsritzel
190, das an einem Stirnrad 192 befestigt ist und mit dem Stirnrad 176 kämmt, während
das Stirnrad 192 ein zweites Ritzel-194 antreibt,
das auf einer in einem Lager 198 gelagerten Welle 196 sitzt. Auf der Außenseite der Platte 170
trägt die Welle 196 ein Sperrad 200, dessen auf
einem Rahmenglied 204 sitzende Sperrstange 202 (Fig. 15) von einem Relais 206 gesteuert und von 1^
einem normalerweise mit dem Sperrad 200 in Berührung befindlichen Federglied 208 gehalten wird.
Der Zahnradsektor 166 wird um seinen Drehzapfen 168 in der einen Richtung durch die erregte
Magnetspule 162 und in der anderen Richtung durch eine bei 214 befestigte Schraubenfeder 210
gedreht. Durch Einklinken des freien Endes der Feder 210 in verschiedene Öffnungen 212 des Zahnradsektors
i'66 (Fig. 11) kann die Federspannung geändert werden. Der Zahnradsektor 166 ist mit dem .110
Schlitten 10 durch einen Stift 214 (Fig. 14) und
ein Gelenksystem 216 verbunden, so· daß bei
Drehung des Zahnradsektors der Schlitten innerhalb seiner Bewegungsgrenzen bewegt wird.
Eine Umkehrschaltvorrichtung 218 (Fig. 11)
wird von zwei am Schlitten sitzenden Ansätzen 220 und 222 so gesteuert, daß- sie mit dem Schaltarm
224 in Eingriff kommen. Ein Zeiger 226 ist entsprechend dem Zeiger 32 in Fig. 2 mit dem Schlitten
10 verbunden.
Bei dem abgeänderten Schaltbild (Fig. 17) kann eine Batterie 230 mit einem Schalter 231 und über
eine Leitung 232 mit einer Magnetspule 162 und damit mit dem Umkehrschaltarm 224 verbunden
werden, wobei einer dieser festen Kontakte 225 über eine Leitung 227, einen Kontakt 229 und die
Sperrstange 202 geerdet wird, wenn das Relais 206 erregt ist. Eine Leitung 234 verläuft von dem
Schalter 231 zu den Kathoden der Röhren 236, 238 und 240. Das Relais 206 ist direkt mit der Anode
242 der Röhre 240 verbunden und wird erregt, wenn diese Röhre stromdurchlässig ist. Das Sperrrad
200 wird gesperrt, wenn das Relais 206 nicht erregt wird, während es bei Erregung des Relais 206
weiterlaufen kann. Das ankommende Signal gelangt über eine Leitung 244 und einen Widerstand 246
zum Steuergitter 248 der Röhre 240.
Die Sperrstange 202 trägt auch einen Kontaktarm 250, der einen Kontakt 252 schließen kann.
Dieser ist über einen Widerstand 254 mit dem Schirmgitter 256 der Röhre 240 verbunden, und der
Kontaktarm 250 liegt über eine Leitung 258 an der +5-Klemme der Batterie. Eine Leitung 262,
die von der Anode 242 zum Relais 206 verläuft, ist angezapft und durch eine Leitung 266 über einen
Widerstand 268 und einen Schalter 270 mit Erde verbunden.
Beim Betrieb dieser abgeänderten Ausführungsform wird der Hauptschalter 2311* zuerst geschlossen,
um die Röhren zu erwärmen. Die Sperrstange 202 ist im Eingriff mit dem Rad 200 und blockiert
dieses.
Wenn die Röhren betriebsbereit sind, wird der Schalter 270 kurzzeitig geschlossen, so daß er einen
Stromkreis für die Relaisspule 206 schafft, welche die Sperrstange 202 löst, so daß sich das Rad 200
drehen kann. Der Zahnradsektor 166 dreht sich langsam, so daß sich der Abstimmschlitten mittels
des bereits beschriebenen Getriebes zwecks Abtastung des Bandes bewegt. Das Relais 206 schließt
auch den Stromkreis der Magnetspule 162 über den Erdkontakt 229, so- daß die Magnetspule unmittelbar
den Zahnradsektor 166 gegen den Zug der Feder 210 umkehrt, wenn der Ansatz 222 den Arm
224 in die in Fig. 17 gezeigte Lage an einem Ende der Bahn schaltet. Gleichzeitig mit der Entfernung
der Sperrstange 202 wird der Schalter 252 geschlossen, so daß· eine Vorspannung auf das Schirmgitter
256 der Steuerröhre 240 gelangt. Wenn die Röhre stromdurchlässig ist und das Relais 206 erregt
bleibt, tastet der Federantrieb das Band ab.
Beim Empfang eines Signals, dessen Stärke zur Betätigung des Steuersystems, ausreicht, wird abhängig
von dessen Einstellung eine negative^Spannung an das Gitter 248 gelegt, so daß die Röhre 240
und das Relais 206 stromlos, das Rad 200 blockiert und der Abstimmschlitten stillgesetzt wird. Falls
das empfangene Signal nicht erwünscht ist, dann schließt der Bedienende wieder kurzzeitig den
Schalter 270, der das Relais 206 direkt erregt und setzt dadurch den Antrieb in Richtung des nächsten
Senders fort. Bei dieser Form der Erfindung ist kein von Hand betätigter Antrieb vorhanden; falls
aber der Bedienende einen großen Bereich des Bandes zu einem gewünschten Sender überbrücken
will, kann er den Schalter 270 geschlossen halten, bis die angenäherte Stellung für den gewünschten
Sender erreicht wird, wobei die Abstimmvorrichtung ohne Unterbrechung weiterarbeitet, bis der
Schalter 270 geöffnet wird und das nächste ankommende Signal das Stillsetzen veranlaßt.
Claims (4)
1. Abstimmvorrichtung für Funkempfänger, bei der das Abstimmglied mittels eines
Solenoids und einer Feder automatisch beweg-Hch ist, wobei es von einer gesteuerten Sperrvorrichtung
durch das Eingangssignal stillgesetzt wird, und auch von einem Knopf aus
über ein Rädergetriebe von Hand bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Rädergetriebe
(66, 68, 86, 88, 90, 70) zwischen einem von Hand betätigbaren Knopf (46) und einem
Abstimmglieder (4) tragenden. Schlitten (10) als Differentialmechanismus angeordnet ist,
derart, daß der Knopf (46), wenn der automatische Antrieb (60, 62; a02, 2io) etwa durch
ein Solenoid und eine Sperrvorrichtung (140, 144; 142, 146, 206) unwirksam gemacht ist,
auf eine Gruppe von Zahnrädern (66, 68, 88) einwirken und auf diese Weise den Schlitten
(10) bewegen kann und daß bei nicht betätigtem Knopf (46) die damit direkt verbundenen
Zahnräder (48, 66) als feste Widerlager für die anderen Zahnräder (88, 90) wirken, die von
dem automatischen Antrieb (60, 62) bewegt werden.
2. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rädergetriebe
(66, 68, 86, 88, 90, 70) über ein zusammengesetztes Rädergetriebe (106, 108, 110, 104,
112) mit einem Regulator (114) verbunden ist,
um die Bewegung des. Schlittens (10) zu stabilisieren.
3. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regulator (114) 1°°
einem Sperrglied (146) zugeordnet ist, das von einem Solenoid so betätigt wird, daß es den
automatischen Antrieb des Schlittens (10) durch das Hauptsolenoid (62, 162) und die Feder (60;
210) stillsetzt, wenn ein Signal aufgenommen wird.
4. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein zweites Sperrglied (144),
das von einem getrennten Solenoid (140) so betätigt wird, daß es den Regulator (114) entriegelt,
wenn das Funkgerät durch den Hauptschalter (148) in Betrieb gesetzt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 5725 2.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US287725XA | 1948-12-02 | 1948-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE868308C true DE868308C (de) | 1953-02-23 |
Family
ID=21845326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG4239A Expired DE868308C (de) | 1948-12-02 | 1950-10-03 | Abstimmvorrichtung fuer Funkempfaenger |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE492471A (de) |
| CH (1) | CH287725A (de) |
| DE (1) | DE868308C (de) |
| FR (1) | FR1002703A (de) |
| GB (1) | GB679654A (de) |
| NL (2) | NL150254B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947987C (de) * | 1954-04-24 | 1956-08-23 | Telefunken Gmbh | Elektromagnetische Aufzugsvorrichtung fuer einen Empfaenger, bei dem die Abstimmelemente durch ein Federwerk bewegt werden |
| DE973174C (de) * | 1953-01-07 | 1959-12-17 | Gen Motors Corp | Handbetaetigte Abstimmvorrichtung fuer Rundfunk-, insbesondere Kraftfahrzeugempfaenger |
| DE1080635B (de) * | 1956-03-09 | 1960-04-28 | Gen Motors Corp | Abstimmvorrichtung fuer Rundfunkempfaenger |
| DE1261562B (de) * | 1958-01-23 | 1968-02-22 | Gen Motors Corp | Einrichtung zur selbsttaetigen Sendersuche fuer Rundfunkempfaenger |
-
0
- NL NL76633D patent/NL76633C/xx active
- BE BE492471D patent/BE492471A/xx unknown
- NL NL707005043A patent/NL150254B/xx unknown
-
1949
- 1949-11-11 CH CH287725D patent/CH287725A/fr unknown
- 1949-11-22 GB GB29824/49A patent/GB679654A/en not_active Expired
- 1949-12-02 FR FR1002703D patent/FR1002703A/fr not_active Expired
-
1950
- 1950-10-03 DE DEG4239A patent/DE868308C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973174C (de) * | 1953-01-07 | 1959-12-17 | Gen Motors Corp | Handbetaetigte Abstimmvorrichtung fuer Rundfunk-, insbesondere Kraftfahrzeugempfaenger |
| DE947987C (de) * | 1954-04-24 | 1956-08-23 | Telefunken Gmbh | Elektromagnetische Aufzugsvorrichtung fuer einen Empfaenger, bei dem die Abstimmelemente durch ein Federwerk bewegt werden |
| DE1080635B (de) * | 1956-03-09 | 1960-04-28 | Gen Motors Corp | Abstimmvorrichtung fuer Rundfunkempfaenger |
| DE1261562B (de) * | 1958-01-23 | 1968-02-22 | Gen Motors Corp | Einrichtung zur selbsttaetigen Sendersuche fuer Rundfunkempfaenger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB679654A (en) | 1952-09-24 |
| BE492471A (de) | |
| NL76633C (de) | |
| FR1002703A (fr) | 1952-03-10 |
| CH287725A (fr) | 1952-12-15 |
| NL150254B (nl) |
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