DE973174C - Handbetaetigte Abstimmvorrichtung fuer Rundfunk-, insbesondere Kraftfahrzeugempfaenger - Google Patents
Handbetaetigte Abstimmvorrichtung fuer Rundfunk-, insbesondere KraftfahrzeugempfaengerInfo
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- DE973174C DE973174C DEG13460A DEG0013460A DE973174C DE 973174 C DE973174 C DE 973174C DE G13460 A DEG13460 A DE G13460A DE G0013460 A DEG0013460 A DE G0013460A DE 973174 C DE973174 C DE 973174C
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Description
AUSGEGEBEN AM 17. DEZEMBER 1959
G 13460 Villa/21 a*
Die Erfindung betrifft eine handbetätigte Abstimmvorrichtung für Rundfunk-, insbesondere
Kraftfahrzeugempfänger, bei der die Abstimmittel signalgesteuert automatisch beim Empfang eines
empfangswürdigen Senders stillgesetzt werden.
Bekannte automatische Abstimmvorrichtungen werden mittels eines Elektromotors betrieben. Derartige
Antriebe sind aber teuer und störanfällig und haben darüber hinaus den Nachteil, daß sie
einen nicht unerheblichen Strombedarf haben, was insbesondere bei Batterie- und Autoempfängern
von Nachteil ist.
Es ist weiter eine automatische Abstimmeinrichtung bekannt, bei der ein linearbeweglicher
Schlitten von einem Federmotor über ein Untersetzungsgetriebe angetrieben wird. Dieses Getriebe
besitzt dabei eine Luftradbremse, welche die Geschwindigkeit bestimmt, mit der der Schlitten über
das Frequenzband bewegt wird. Die Arretierung erfolgt über ein Relais, das mit einem Ansatz eines
Ankers in die genannte Luftradbremse einfällt. Die Spannung des Federmotors erfolgt dabei über einen
Druckknopf, der direkt auf den Schlitten einwirkt und bei dessen Rückbewegung in die Anfangsstellung
die Feder spannt. Der gleiche Druckknopf dient bei leichtem Eindrücken dazu, einen Stromkreis
zur Freigabe der Luftradbremse zu bedienen und damit den Beginn eines neuen Sucblaufes des
Empfängers einzuleiten.
Bei dieser bekannten Abstimmvorrichtung erfordert die Weiterschaltung des Empfängers durch
den Druckknopf erhöhte Aufmerksamkeit, da verhindert werden muß, daß dieser so tief eingedrückt
wird, daß der Schlitten selbst verstellt wird. Gerade
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bei Autoempfängern muß aber die Bedienungsperson soweit wie möglich entlastet werden, und
es ist anzustreben, den Abstimmvorgang mit möglichst geringer Konzentration hierauf durchzuführen.
Es sind weiter Bedienungseinrichtungen für Rundfunkempfangsgeräte bekannt, bei denen ein in
Längsrichtung der Skala verschiebbarer Knopf angeordnet ist, der auf eine Kurve einwirkt, die mit
ίο dem Einstellkondensator des Gerätes verbunden ist. Schließlich ist es bekannt, bei einer handbedienten
Abstimmeinrichtung mit automatischer Stillsetzung der Abstimmittel zwischen dem von Hand
bedienten Drehknopf und dem Abstimmittel eine Reibungskupplung vorzusehen, die ein Weiterdrehen
des Abstimmknopfes ohne Beeinflussung der Abstimmittel gestattet.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine handbetätigte Abstimmvorrichtung der eingangs
erwähnten Art, insbesondere für Kraftfahrzeugempfänger, zu schafFen, bei der bei den jeweiligen
Abstimmvorgängen die Aufmerksamkeit, die der Bedienende dem Gerät zu widmen hat, wesentlich
herabgesetzt ist.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zur Inbetriebnahme der Vorrichtung
ein einarmiger drehbarer Betätigungshebel dient, dessen als Handgriff ausgebildeter, aus dem
Gehäuse herausragender Vorderteil längs der Abstimmskala
bewegbar ist, daß dieser Handgriff beim Verstellen aus der Ruhelage zunächst ein Getriebe
entsperrt und dann über das nur in einer Richtung kraftübertragende Getriebe (Ratsche,
Klinke, Zahnräder) auf die Abstimmittel wirkt und nach Loslassen aus jeder Lage heraus selbsttätig
in die Ruhelage zurückgeht, daß zwischen Antriebsund Abtriebsseite des Getriebes eine Rutschkupplung
vorgesehen ist, die ein Weiterbewegen des Handgriffs erlaubt, nachdem die Abstimmittel
durch einen signalgesteuerten Arretierungsmechanismus stillgesetzt sind, daß eine vom Getriebe bewegte,
unbegrenzt in einer Richtung drehbare Kurvenscheibe mit einer Führungskante in Form
einer Spiralwindung vorgesehen ist, um während des Suchvorganges eine gleichmäßige Bewegung
der Abstimmittel zu bewirken, und mit einer die Enden der Spiralwindung verbindenden radialen
Geraden, um einen schnellen Rücklauf der Abstimmittel zu gewährleisten, und daß ferner auf der
Abstimmseite eine Luftflügelbremse zur Begrenzung der Abstimmgeschwindigkeit angeordnet ist.
Die Abstimmvorrichtung gemäß der Erfindung bietet neben der zufriedenstellenden Lösung der gestellten
Aufgabe noch den Vorteil, daß eine fortlaufende Abstimmung möglich ist und daß keine
besonderen Handgriffe durchgeführt zu werden brauchen, wenn der Abstimmechanismus vom Ende
des Frequenzbandes erneut auf dessen Anfang zurückgebracht werden soll, da diese Rückführung
durch die Kurvenscheibe automatisch erfolgt.
Um einen ungestörten Rücklauf der Abstimmmittel zu ermöglichen, weist die Kurvenscheibe
einen innerhalb ihrer Führungskante liegenden Nocken auf, der einen Kontakt bildet, der während
des Rücklaufs der Abstimmittel den Arretierungsmechanismus außer Betrieb setzt, der vorzugsweise
aus einem an dem Anker eines Relais befindlichen Hebel mit einem zwischen die Flügel der Luftbremse
eingreifenden Vorsprung besteht, welcher bei erregtem Relais die Flügel der Luftbremse freigibt.
Um auf schnellstem Wege einen gewünschten Sender einstellen zu können, kann bei der Abstimmvorrichtung
gemäß der Erfindung unterhalb des Betätigungshebels und quer zu ihm eine Stange angeordnet sein, die einen Schalter, mit dem der
Arretierungsmechanismus unwirksam gemacht wird, betätigt, wenn der Hebel an irgendeiner Stelle
seines horizontalen Weges auf diese Stange niedergedrückt wird.
Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, Sender, deren Frequenzbänder von dem Abstimmschlitten
durchlaufen werden, zu überfahren, ohne daß die Abstimmvorrichtung automatisch stillgesetzt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht und im nachstehenden
im einzelnen an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. ι ist eine Vorderansicht eines Teiles eines
erfindungsgemäßen Rundfunkempfängers;
Fig. 2 ist ein Teilschnitt des in Fig. 1 dargestellten
Teiles;
Fig. 3 ist ein vergrößerter Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 ist ein verkleinerter Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 ist ein verkleinerter Teilschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 3;
Fig. 6 ist ein vergrößerter Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 4;
Fig. 7 ist eine Ansicht einiger abgeänderter Einzelheiten, und
Fig. 8 ist eine Schaltskizze eines erfindungsgemäßen Rundfunkempfängers.
In den Zeichnungen ist ein Teil eines Rundfunkempfängers dargestellt, dessen Abstimmechanismus
zwischen zwei parallelen Rahmenseiten 2 und 4 (Fig. 2) geführt wird, die auf einer flachen Grundplatte
6 befestigt sind; die oberen Kanten der Stücke 2 und 4 sind durch eine rechteckige Querplatte 8 verbunden. Auf der Unterseite der Platte 8
sind mehrere Abstimmspulen 10, 12 und 14 befestigt,
die zu den Abstimmeinheiten der Antennen-, Oszillator- und Hochfrequenzkreise des Empfängers
gehören. Zu den Spulen 10, 12 und 14 gehören
unterteilte Kerne 16, 18 und 20, die gegenüber den Spulen beweglich und in Bohrungen der zwischen
den Rahmenseiten geführten Traverse 22 eingeschraubt sind.
Die Traverse 22 ist mit einer hochgebogenen Lasche 26 eines Abstimmschiebers 28 verbunden.
Der Schieber 28 besitzt zwei Laschen 34 und 36 (Fig. 3) mit koaxialen Bohrungen, in denen eine
Stange 38 geführt ist, die das Schiebelager für den Schieber 28 bildet.
Der Abstimmschieber 28 trägt weiter auf seinem vorderen Teil eine Führungsrolle 46, die auf einer
spiralförmigen Kurvenscheibe 48 läuft, die ihrerseits auf der Welle 174 befestigt ist.
Mit der Traverse 22 ist drehbar eine Stange 52 verbunden, deren anderes Ende drehbar mit einem
abgekröpften Arm 54 eines Winkelhebels 56 verbunden ist, der drehbar in dem Querstück 42 gelagert
ist. Der andere, gleichfalls abgekröpfte Arm 58 des Winkelhebels 56 ist bei 74 drehbar mit
einem Zeigerarm 60 verbunden. Auf der Querplatte 8 sitzt eine geneigte Führungsplatte 64; in
deren Mitte befindet sich ein Längsschlitz 66, in den der Zeigerarm 60 mit einem Führungsstift 62 hineinragt.
Am anderen Ende des Armes 60 sitzt ein Zeiger 68, der über eine Anzeigeskala 70 herunterragt.
Zwischen dem Hebel 60 und der Rahmenseite 4 ist eine Zugfeder 72 ausgespannt. Der Winkelhebel
56 bildet in Verbindung mit der Schlitzführung 62, 66 eine Geradführung für die Anzeigenadel
68.
Quer über die Vorderseite des Empfängers erstreckt sich ein Hauptquerrahmen 76, der die Einstellvorrichtungen
für den Empfänger, die Skala 70 und eine Abdeckung 78 trägt. In der Abdeckung 78
befindet sich unterhalb der Skala ein Schlitz 84, durch welchen ein Ende eines Betätigungshebels 86
mit einem Handgriff 88 hindurchragt. Der Hebel 86 liefert den Antrieb für die Kurvenscheibe 48. An
dem Hauptquerrahmen 76 ist eine gewinkelte Halteplatte 81 befestigt (Fig. 3 a), die in einem gewissen
Abstand voneinander die Arme 87 trägt. Eine Ouerstange 89 besitzt Teile, die in Schlitze der
Arme 87 hineinragen und so ein Lager für die Stange 89 darstellen. Zwischen dem einen Ende der
Stange 89 und einer Lasche 83 auf der Platte 81 befindet sich eine Feder 85, die die Stange 89 im
Uhrzeigersinn anzieht (Fig. 3 a). Die Querstange 89 liegt unter dem Betätigungshebel 86 und wird
durch die Feder 85 gegen die Unterseite desselben gedrückt.
Die Querstange 89 trägt einen Schalthebel 378, dem ein isolierter Kontakt 376 gegenübersteht, der
auf der Platte 81 befestigt ist. Die Kontakte berühren sich, wenn der Hebel 86 an irgendeiner
Stelle seines horizontalen Weges heruntergedrückt wird. Das innere Ende des Betätigungshebels 86
besitzt einen abwärts ragenden Stift 116 mit einem vergrößerten Kopf (Fig. 3), der in einem Schlitz
118 in der Platte 6 gleitet (Fig. 4 und 5).
Im Punkt 124 ist mit dem Hebel 86 das eine Ende einer Kupplungsstange 122 drehbar verbunden,
deren anderes Ende in einem festen Stift 126 aufgehängt ist, der aus der Tragplatte 128 herausragt.
Auf dem Stift 126 sitzt drehbar ein Zahnsegment 130; dieses besitzt einen Ausleger 132, der
unter einem Teil der Kupplungsstange 122 liegt und in zwei aufwärts gebogenen Armen 134 beiderseits
der Stange 122 endet. Die Stange 122 kann sich zwischen den beiden Armen etwas seitlich bewegen,
ohne einen der beiden zu berühren, und bewirkt dadurch eine Drehung des Zahnsegmentes
130. Die Stange 122 und das Zahnsegment 130 sind
ferner miteinander durch eine U-förmige Feder 136 verbunden, deren Bogen an dem Stift 126 anliegt
und deren Enden abwärts gebogen sind und durch einen Schlitz 138 in der Stange 122 in Schlitze des
Armes 132 des Zahnsegmentes 130 ragen. Wenn der Hebel 86 über die Skala hinweggezogen wird, dreht
sich die Stange 122 um den festen Stift 126 und dreht das Zahnsegment um denselben Stift, so daß
der gesamte Mechanismus angetrieben wird.
Das Zahnsegment 130 hat Zähne 140, die in ein
Zahnritzel 142 eingreifen, welches auf der Welle 144 gelagert ist (Fig. 3). Das Ritzel 142 ist fest auf
einer Kupplungsscheibe 148 verbunden, und beide sind lose auf die Welle 144 geschoben. Eine Kupplungsgegenscheibe
150, die in Berührung mit der Kupplungsscheibe 148 steht, ist lose auf die Welle
144 aufgeschoben und fest mit einer Ratsche 152 verbunden.
Ferner ist auf der Welle 144 ebenfalls lose ein großes Zahnrad 154 angeordnet, das an seiner
Unterseite (Fig. 3) eine Klinke 156 trägt; diese wird durch eine Feder in Eingriff mit den Zähnen
der Ratsche 152 gebracht und durch diese angetrieben.
Bei der Drehung des Ritzels 142 durch das Zahnsegment
130 dreht sich die untere Kupplungsscheibe 148 direkt mit; wenn der Zahntrieb nicht
blockiert ist, treibt diese Scheibe die obere Kupplungsscheibe 150 und die mit ihr verbundene
Ratsche 152 an. Die Drehung der Ratsche 152 in der Antriebsrichtung wird durch die Klinke 156
auf das große Zahnrad 154 übertragen.
Das große Zahnrad 154 kämmt mit einem Ritzel 158, das auf eine parallele Welle 160 fest aufgesetzt
ist. Auf derselben Welle 160 ist ein großes Antriebsrad 162 und ein zweites Ritzel 164 aufgekeilt.
Eine dritte Welle 166 trägt — ebenfalls fest verkeilt
·—· ein Zahnritzel 168 und eine Flügelbremse 170; das Ritzel 168 greift in das Zahnrad 162 ein
und wird durch dieses angetrieben. Das Zahnrad 162 treibt also das Ritzel 168 und die Flügelbremse
170 mit einer relativ hohen Winkelgeschwindigkeit an; die Bremse 170 wirkt dabei als stabilisierende
Last für den Zahntrieb und verhindert, daß die Abstimmung über das Frequenzband mit einer zu
hohen Geschwindigkeit erfolgt.
Das Ritzel 164 treibt ein großes Antriebsrad 172;
dieses ist auf der Welle 174 fest verkeilt, welche die spiralförmige Kurvenscheibe 48 trägt.
Auf dem Hebel 86 ist drehbar eine Sperrklinke 180 befestigt und durch eine Feder 182 in Parallellage
zu dem Hebel 86 gehalten; sie kann jedoch etwas nach beiden Seiten aus dieser Lage herausbewegt
werden. Eine Querstange 184 ist drehbar auf der Platte 128 befestigt und kreuzt den Hebel
86 unter einem gewissen Winkel. Das andere Ende dieser Querstange 184 ist umgebogen und bildet
eine ebene Anschlagfläche 186. Ein Hebel 190 besitzt
eine Öffnung 192, in welcher sich ein Stellstift 194 befindet, dessen Durchmesser beträchtlich
kleiner ist als der der öffnung 192, so daß der Hebel 190 sich um diesen Punkt etwas verschieben
kann. Die Längsachse des Hebels 190 kreuzt das Ende des Armes 184; der Hebel wird durch eine
Feder 198 gespannt (Fig. 4 und 5). In der Platte
128 sitzt ein Anschlag 200, der den oberen Teil des
Hebels 190 festhält und verhindert, daß er sich entgegen dem Uhrzeigersinn unter der Wirkung der
Feder 198 um den Stift 194 dreht. Seitlich besitzt der Hebel 190 eine Lasche 196, die gelegentlich
unter der Anschlagfläche 186 des Endes des Hebels 184 liegt und diesen hält. Die Unterseite des Hebels
190 berührt ein Rad 202, welches fest auf dem Ende der Welle 160 sitzt. Der Hebel 184 wird
durch eine Feder 204 abwärts gezogen, die ihn um seine Schwenkachse entgegen dem Uhrzeigersinn
drehen will (Fig. 5). Der Hebel 184 besitzt einen Seitenarm 206 mit einem Finger 208, der rechtwinklig
dazu steht und unter einem Steuerfinger 210 liegt. Dieser bildet . die Verlängerung des
Ankers 212 eines Relais und trägt an seinem äußeren Ende einen Vorsprung 214, der in die Flügel
216 der Luftbremse 170 eingreifen und diese mechanisch
stoppen kann.
Die elektrische Schaltung des Empfängers, von der nur die wesentlichen Teile beschrieben werden,
ist ia Fig. 8 dargestellt.
Die Stromversorgung für den Empfänger und für die Schalteinrichtung erfolgt durch eine übliehe
6-Volt-Gleichspannungsquelle.
Die Relaisspule 220 ist mit einem Pol mit der Leitung 318 und mit dem anderen Pol über Leitung
322 mit der Anode 324 der Doppelröhre 326 verbunden.
Das Steuergitter 330 des zweiten Triodensystems der Röhre 326 ist an Leitung 332 gelegt, die ihrerseits
direkt mit der Anode 334 des ersten Triodensystems der Röhre 326 verbunden ist. Außerdem
ist die Leitung 332 durch den Kondensator 336 und den parallel geschalteten Widerstand 338 gegen
Erde abgeblockt. Außerdem ist die Leitung 332 mit einer Seite eines Widerstandes 340 verbunden,
dessen andere Seite durch Leitung 342 mit den Widerständen 344, 346 und 348 verbunden ist, sowie
direkt mit der Kathode 350 des zweiten Triodensystems
der Röhre 326. Widerstand 344 ist mit der Anodenspannungsleitung 318 verbunden und
Widerstand 346 durch Leitung 352 mit dem festen Kontakt 226 des Steuerrelais 356. Eine Leitung358
bildet die Rückverbindung zwischen Leitung 352 und den Verstärker- und Detektorkreisen.
Der Relaisanker 212 ist durch Leitung 359 direkt
geerdet, während der feste Kontakt 224 des Relais 356 durch Leitung 360 mit Leitung 362 verbunden
ist, die von dem festen Kontakt 240 zu dem Steuergitter 364 des ersten Triodensystems der
Röhre 326 führt. Der zu dem festen Kontakt 240 gehörende Schaltarm wird durch den Nocken 244
an der Unterseite der Kurvenscheibe 48 gebildet, der über den Empfängerrahmen geerdet ist; er
erdet das Steuergitter 364 und verhindert somit eine Arretierung der Luftbremse 170. Die Kathode
366 des ersten Triodensystems der Röhre 326 erhält von dem Verstärker- und Detektorblock Vorspannung.
Wenn ein Sender eingestellt ist, wird im Detektorkreis ein Impuls erzeugt, der an der Leitung 370
liegt. Dieser Impuls wird direkt auf das Steuergitter 364 übertragen und bewirkt, daß die Relaisspule
220 stromlos wird, so daß der Anker 212 mit seinem Steuerfinger 210 und dem Vorsprung 214
abfällt, in die Flügel der Luftbremse eingreift und dadurch den Empfänger arretiert.
Leitung 370 ist durch Kondensator 372 gegen Erde abgeblockt. Die Stichleitung 374 führt von
Leitung 370 zu einem festen Kontakt 376; der zu diesem Kontakt gehörende bewegliche Schaltarm
378 ist geerdet. Der von den genannten Kontakten gebildete Schalter dient als Trennschalter für die
Automatik.
Eine strichpunktierte Linie 380 an dem Anker 212 des Relais 356 zeigt an, daß dieser Anker an
bestimmten Punkten durch den mechanischen Starthebel 86 mechanisch bewegt wird.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Empfängers ist wie folgt:
Die Rechtsbewegung des Knopfes 88 an dem Hebel 86 (Fig. 1 und 2) wird anfangs durch den
beweglichen Lagerstift 116 und den festen Lagerstift
126 geführt. Gleichzeitig mit seiner Rechtsbewegung bewegt sich der Hebel 86 infolge des
festen Lagerstiftes 126 auch nach hinten; dadurch wird die Klinke 180 an die Unterseite des Armes
184 angedrückt und hebt ihn so weit hoch, daß die Spitze 208 des Fingers 206 den Vorsprung 214 der
Sperrklinke 210 aus dem Weg der Flügel 216 der Luftbremse heraushebt. Dadurch wird die Blockierung
des Zahntriebes aufgehoben, und dieser kann rotieren und die Kurvenscheibe antreiben. Diese
leichte Bewegung ist möglich, ohne daß das Zahnsegment 130 angetrieben wird, weil die Seitenarme
134 einen etwas weiteren Abstand voneinander haben, als das Teil 122 breit ist, so daß es sich
zwischen ihnen bewegen kann, ohne das Zahn segment selbst zu bewegen. Nach dieser leichten
Anfangsbewegung, die die Luftbremse entblockiert, bewirkt eine weitere Bewegung des Armes 86, daß
die Klinke 180 aus ihrer Lage unterhalb des Armes 184, der sie vorher berührte, heraustritt und
nun nicht mehr den Arm trägt. Da jedoch der Zahntrieb noch nicht begonnen hat, die Luftbremse anzutreiben,
hält nun die Lasche 196, die, wie oben beschrieben, unter die Führungsfläche des Hebels
184 schnappte, jetzt den Hebel in der oberen Lage und zieht dadurch den Vorsprung 214 aus der Luft- no
bremse heraus, so daß diese rotieren kann. Eine weitere Bewegung des Armes 86 bewirkt, daß die
Zähne 140 des Zahnsegments in die Zähne des Zahnritzels 142 eingreifen; dadurch dreht sich
weiterhin die Kupplung 148-150, die Klinke und Ratsche 152-156, und der Zahntrieb 154, 158, 164
und 172 treibt die Welle 174 an, auf der die spiralförmige
Antriebskurve 48 befestigt ist, die ihrerseits den Schieber mit den auf ihr befestigten
Abstimmkernen zwecks Abstimmung des Empfängers bewegt. Gleichzeitig wird durch denselben
Zahntrieb bis zum Rad 158, welches die Welle 160 antreibt, durch die Räder 162 und 168 die Welle
angetrieben und dadurch die Luftbremse, die die Erreichung einer zu hohen Geschwindigkeit
verhindert. Wenn der Zahntrieb sich zu drehen
beginnt, dreht er die Scheibe 202, und diese schwenkt den Hebel 190, auf dem sich die Lasche
196 befindet, um sein Lager, so daß sich die Lasche aus ihrer Stellung unterhalb der Führungsfläche
186 herausbewegt und die Feder 198 die Lasche in ihre Ruhestellung zurückzieht; dadurch kann sich
der Hebel 184 ebenso unter der Wirkung der Feder 204 abwärts in seine Ruhelage bewegen. Feder 204
ist stärker als Feder 198, damit die Unterseite des Hebels 190 gegen die Scheibe 202 gedrückt wird,
wenn die Lasche sich in der tragenden Stellung befindet. Sobald sich die Lasche 196 aus ihrer
tragenden Stellung herausbewegt hat, hat sich der Abstimmschieber aus dem Frequenzband der letzten
Station herausbewegt. Dadurch erhält die Relaisspule 220 Strom und zieht ihren Anker 212
an und dadurch den Vorsprung 214 aus seinem Eingriff mit der Flügelbremse heraus. Da dieses
Rad, das ein Teil des Zahntriebes ist, durch ihn gedreht wird, erfolgt seine Drehung entgegen dem
Uhrzeigersinn (in Fig. 5); dadurch bewegt sich die Lasche 196 so weit nach rechts, daß sie sich
aus ihrer Lage unterhalb des Teiles 186 herausbewegt. Dann zieht die Feder 204 den Hebel 184
in seine untere Stellung, wo er verbleiben kann, da er nicht länger die Sperrklinke 210 zu unterstützen
braucht; die Feder 198 zieht den Hebel 190 zurück, so daß dieser nicht mehr mit dem Rad 202 in Berührung
steht und kein Friktionszug mehr erfolgt, nachdem die Anordnung gestartet wurde. Die fortgesetzte
Bewegung des Armes 86 quer über den Abstimmschieber treibt den Zahntrieb so lange an,
bis ein positiver Impuls von einer einfallenden Station auf der Leitung 370 steht. Vor diesem
Zeitpunkt war das erste Triodensystem der Röhre 326 gesperrt durch seine Vorspannung, während
das zweite Triodensystem der Röhre leitete und dadurch fortgesetzt die Spule 220 des Relais 356
mit Strom versorgte.
Der positive Impuls macht das Gitter 364 des ersten Triodensystems plötzlich positiv und dadurch
dieses System leitend; der Stromfluß durch dieses System verringert die Spannung am Gitter 330 des
zweiten Systems, so daß der Stromfluß durch letztere so weit verringert wird, daß die Relaisspule
220 stromlos wird.
Wenn man den Arm 86 weiterbewegt oder aber schneller bewegt als es der Maximalumdrehung der
Luftflügelbremse entspricht, rutscht die Kupplung 148-150 lediglich, und es wird kein Schaden im
Getriebe angerichtet. Bei der Bewegung des Armes 86 wird die Kurvenscheibe 48 aus ihrer jeweiligen
Stellung bis zur nächsten Station bewegt. Es gibt keine bestimmte Beziehung zwischen der Stellung
des Bedienungsarmes 86 und den Abstimmitteln 16, 18 und 20; durch wiederholte Betätigung des
Armes 86 wird die Abstimmkurve stückweise weitergedreht und bewegt dadurch den Abstimmschieber
28 über seinen Weg hinweg. Wenn der Abstimmschieber 28 in seiner äußersten Lage angekommen ist, wird eine leichte,
weitere Drehung der Kurvenscheibe 48 bewirken, daß der Schieber plötzlich infolge der speziellen
Kontur der Kurve in seine innerste Stellung zurückgeschoben wird. In dieser Stellung schließt
der Nocken 244 an der Unterseite der Kurvenscheibe 48 den Schalter 240-244 und bewirkt, wie
aus Fig. 8 zu erkennen ist, eine direkte Erdung des Steuergitters 364 des ersten Triodensystems; dadurch
wird verhindert, daß ein positiver Impuls in diesem Abschnitt eine Steuerwirkung hat, d. h., ob
ein Impuls im Empfänger empfangen wird oder nicht, hat keinen Einfluß auf die Anzeige- und
Stoppvorrichtung während dieser schnellen Rückwärtsbewegung. Sobald der Schieber in seine innerste
Stellung wieder zurückgekehrt ist, wird die Kurvenscheibe 48 so gedreht, daß der Schalter
240-244 unterbricht, und die Steuermittel sind nun in der Lage, beim Empfang des Signals die Anordnung
zu stoppen.
Um ein Überfahren von empfangswürdigen Stationen zu ermöglichen, ist der Trennschalter
378-376 vorgesehen, der von Hand durch eine Abwärtsbewegung des Armes 86 während der Bewegung
nach rechts geschlossen werden kann. Sobald man den gewünschten Bereich erreicht hat, öffnet
man den Schalter 378-376 durch Nachlassen des Abwärtsdruckes auf den Arm 86; daraufhin werden
die Abstimmittel automatisch die nächste empfangende Station festhalten.
Der Schalter 234 schaltet die Empfindlichkeit des Empfängers von »Hören« auf »Abstimmen« um,
wenn er durch die Nase 228 an dem Arm 86 betätigt wird.
Die anfängliche Bewegung des Armes 86 hat also drei Aufgaben: Zunächst nimmt sie den Blockierungsfinger
214 aus dem Weg der Flügel 216 der Luftbremse, so daß der Zahntrieb rotieren kann;
dann legt sie den Schalter 230 so um, daß die Empfindlichkeit des Empfängers geändert wird; und
schließlich verursacht sie durch Bewegung des Abstimmers von der Station hinweg, die gerade eingestellt
war, eine Blockierung des ersten Triodensystems der Röhre 326; dadurch wird das zweite
Triodensystem leitend und versorgt das Relais mit Strom, so daß dieses anzieht und den Finger 214
außer Eingriff mit der Flügelbremse bringt. Um die richtige Reihenfolge zu erhalten, ist es notwendig,
nach jedem Antriebshub den Hebel 86 wieder ganz in seine Ruhestellung zurückgehen zu lassen.
Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Einrichtung zum »Entblocken« arbeitet mechanisch; dasselbe
Ergebnis kann man auch elektrisch erzielen, indem man den entsprechenden Teil der Apparatur, wie
in Fig. 7 dargestellt, modifiziert.
Bei dieser Ausführungsform ist im Punkt 384 eine dreieckige Platte 382 drehbar befestigt. Diese
dreieckige Platte besitzt einen vorstehenden Rand 386, der sich links von dem Hebel 86' aufwärts
erstreckt (Fig. 7) und als Begrenzung für die Drehbewegung des Hebels 86' dient, wenn dieser
durch die Feder 176 nach links gezogen wird (Fig. 4). In einer Ecke der Dreiecksplatte 382 ist
eine Klinke 388 drehbar befestigt, deren einer Arm mit einer Spiralzugfeder 390 verbunden ist, deren
anderes Ende an dem Rand 386 befestigt ist; die
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Feder will die Klinke so ausrichten, daß diese die Peripherie des Antriebsrades 202 berührt. Um zu
verhindern, daß die Dreiecksplatte 382 zu weit nach rechts schwenkt, befindet sich dort ein
Anschlag 391.
An der linken Kante des Armes 86' befindet sich eine Lasche 392, die sich zu einem Teil mit der
Lasche 386 überlappt und bewirkt, daß die Platte 382 nach links bewegt wird. Eine Schaltanordnung
394, die auf der Grundplatte 6 befestigt ist, besteht aus einem Festkontakt 396 und einem dazugehörigen
beweglichen Kontakt 398, der betätigt wird, wenn das Ende des Federarmes 400, auf dem der
Kontakt 398 befestigt ist, von der hochragenden Lasche 386 der Dreiecksplatte 382 berührt wird.
Wenn der Arm 86' nach rechts bewegt wird, läßt der Druck auf den Arm 400 nach, und der Schalter
öffnet, da die Federspannung die Kontakte auseinandertreibt.
Ein weiterer Schalter 402, der ebenfalls auf der Grundplatte 6 befestigt ist, besitzt einen Federarm
404, der einen beweglichen Kontakt 406 hält; diesem steht ein Festkontakt 408 gegenüber. Der
Schalter 402 stellt das Gegenteil des Schalters 394 dar insofern, als beim Nachlassen des Druckes auf
den Federarm 404 die Kontakte schließen. Der Arm 404 besitzt eine seitliche Verlängerung 410,
die die aufragende Lasche 392 an der Seitenkante des Hebels 86' berührt. Der Schalter 394 besitzt
also einen Arbeitskontakt, während der Schalter 402 einen Ruhekontakt besitzt.
Um von einer Station auf eine andere überzugehen, wird der Hebel 86', wie in Fig. 7 gezeigt,
um sein Lager nach rechts geschwenkt. Die anfängliehe Bewegung des Hebels 86' entfernt die Lasche
392 von der Verlängerung 410 und gestattet, daß die Kontakte 406 und 408 sich schließen und damit
den Stromkreis für die Relaisspule 220 schließen. Das Relais zieht seinen Anker an, bringt den
Finger 214 außer Eingriff mit der Flügelbremse, und der Zahntrieb kann angetrieben werden. Bis zu
diesem Zeitpunkt bleibt der Schalter 394 noch geschlossen, weil der Hebel 86' sich gegenüber der
Dreiecksplatte 382 bewegen kann, welche in ihrer ursprünglichen Lage verblieb infolge der Berührung
zwischen der Spitze der Klinke 388 und dem Rad 202. Wenn der Zahntrieb sich zu drehen beginnt
und die Scheibe 202 umläuft, bewirkt die Reibung zwischen der Spitze der Klinke 388 und dem
Umfang des Rades 202, daß sich die Klinke 388 entgegen der Federspannung um ihren Zapfen
dreht; dadurch ist die Dreiecksplatte 382 in der Lage, sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen
und an den Anschlag 391 anzulegen auf Grund des Druckes von dem Federarm 400. Dadurch werden
die Kontakte 396 und 398 voneinander getrennt. Die Schalter 406-408 und 396-398 sind in Serie in
einen unabhängigen Stromkreis der Relaisspule geschaltet; das Relais 220 wird deshalb, abgesehen
von irgendwelchen anderen Bedingungen, Strom erhalten, wenn beide Schalter geschlossen sind.
Wenn der Schalter 396-398 öffnet, kehrt der Kreis in die normale Steuerstellung zurück. Wenn der
Hebel 86' zu seiner linken Ruhelage zurückkehrt, öffnet der Schalter 406-408, ehe der Schalter
396-398 schließt; es tritt also bei dem Rücklauf
keine unabhängige Einschaltung der Relaisspule ein.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Handbetätigte Abstimm vorrichtung für Rundfunk-, insbesondere Kraftfahrzeugempfänger, bei der die Abstimmittel signalgesteuert automatisch beim Empfang eines empfangswürdigen Senders stillgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Inbetriebnahme der Vorrichtung ein einarmiger drehbarer Betätigungshebel (86) dient, dessen als Handgriff ausgebildeter, aus dem Gehäuse herausragender Vorderteil (88) längs der Abstimmskala bewegbar ist, daß dieser Handgriff beim Verstellen aus der Ruhelage zunächst ein Getriebe entsperrt und dann über das nur in einer Richtung kraftübertragende Getriebe (Ratsche 152, Klinke 156, Zahnräder 154 bis 172) auf die Abstimmittel wirkt und nach Loslassen aus jeder Lage heraus selbsttätig in die Ruhelage zurückgeht, daß zwischen Antriebs- und Abtriebsseite des Getriebes eine Rutschkupplung (148, 150) vorgesehen ist, die ein Weiterbewegen des Handgriffs erlaubt, nachdem die Abstimmittel durch einen signalgesteuerten Arretierungsmechanismus stillgesetzt sind, daß eine vom Getriebe bewegte, unbegrenzt in einer Richtung drehbare Kurvenscheibe (48) mit einer Führungskante in Form einer Spiralwindung vorgesehen ist, um während des Suchvorganges eine gleichmäßige Bewegung der Abstimmittel zu bewirken, und mit einer die Enden der Spiralwindung verbindenden radialen Geraden, um einen schnellen Rücklauf der Abstimmittel zu gewährleisten, und daß ferner auf der Abstimmseite eine Luftflügelbremse (170) zur Begrenzung der Abstimmgeschwindigkeit angeordnet ist.
- 2. Handbetätigte Abstimm vor richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (48) einen innerhalb ihrer Führungskante liegenden Nocken zur Bildung eines no Kontaktes aufweist, der während des Rücklaufs der Abstimmittel den Arretierungsmechanismus außer Betrieb setzt.
- 3. Handbetätigte Abstimmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungsmechanismus aus einem an dem Anker eines Relais befindlichen Hebel mit einem zwischen die Flügel der Luftbremse eingreifenden Vorsprung besteht, der bei erregtem Relais die Flügel der Luftbremse freigibt.
- 4. Handbetätigte Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Betätigungshebels (86) und quer zu ihm eine Stange (89, Fig. 3a) angeordnet ist, die einen Schalter, mit dem der Arretierungsmechanismus unwirksamgemacht wird, betätigt, wenn der Hebel an irgendeiner Stelle seines horizontalen Weges auf diese Stange niedergedrückt wird.
- 5. Handbetätigte Abstimm vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (48) auf einen schwenkbaren Winkelhebel (58) einwirkt, der mit einem einen Zeiger (68) zur Anzeige des eingestellten Senders auf der Abstimmskala tragenden Hebel (60) verbunden ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 505276, 623751: USA.-Patentschriften Nr. 2622202, 2 112 686; deutsche Patentschriften ATr. 868 308, 701 289, 718289.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 509 578/81 10.55 (909 671/2 12.59)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US319087XA | 1953-01-07 | 1953-01-07 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE973174C true DE973174C (de) | 1959-12-17 |
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ID=21862065
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (6)
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| NL (2) | NL184130B (de) |
Citations (7)
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- NL NLAANVRAGE8001201,A patent/NL184130B/xx unknown
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1953
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1954
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- 1954-01-08 DE DEG13460A patent/DE973174C/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE525552A (de) | |
| NL101178C (de) | |
| GB743466A (en) | 1956-01-18 |
| NL184130B (nl) | |
| FR1097237A (fr) | 1955-07-01 |
| CH319087A (fr) | 1957-01-31 |
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