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DE835821C - Chemisches Verfahren zur Erzeugung hochglaenzender Oberflaechen auf Aluminium und Aluminiumlegierungen - Google Patents

Chemisches Verfahren zur Erzeugung hochglaenzender Oberflaechen auf Aluminium und Aluminiumlegierungen

Info

Publication number
DE835821C
DE835821C DEP51412A DEP0051412A DE835821C DE 835821 C DE835821 C DE 835821C DE P51412 A DEP51412 A DE P51412A DE P0051412 A DEP0051412 A DE P0051412A DE 835821 C DE835821 C DE 835821C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
ammonium
solution
production
alloys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP51412A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Neunzig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Aluminium Werke AG
Original Assignee
Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Aluminium Werke AG filed Critical Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority to DEP51412A priority Critical patent/DE835821C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE835821C publication Critical patent/DE835821C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F3/00Brightening metals by chemical means
    • C23F3/02Light metals
    • C23F3/03Light metals with acidic solutions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)
  • ing And Chemical Polishing (AREA)

Description

  • Chemisches Verfahren zur Erzeugung hochglänzender Oberflächen auf Aluminium und Aluminiumlegierungen Die Erfindung h@ctrilTt ein Verfahren zur Erzeugung hochglänzender <>hcrflä chen auf Aluminium, insbesondere auf hcin.aluminium. und seinen Legierungen.
  • Mechanische fol:ervcrfahren sind hei unregelmäßiger Gestalt der ()i;ertlächc oft nicht anwendbar und sehr kostsp:.l:g, ive ein besonders gute, hochgl@irizend@c 0herfliichcn auch in Vertiefungen erz:!elt «-erden sollen. An('>Crdem sind mehrere chemische und elektrolytische Verfahren vorgeschlagen worden, bei denn entiA,cdcr keine oder nur eine geringe Vorpolitur zur Beseitigung grober Unebenheiten erforderlich ist. Hierzu gehört z. B. das Beizen mit einem Gemisch von l;hosphorsäure, Salpetersäure und Kupfernitrat, das mit einer geringen Menge Wasser verdünnt ist. Diese Lösung ist ziemlich viskos; sie schiiumt im Gehrauch stark, und die beim Herausziehen der behandelten Gegenstände haftenbleibende Menge der Lösung ist erheblich. Überdücs muß die Behandlungsdauer etwa 5 bis i o Minuten betragen.
  • Bei dem erfiriduri.gsgemä(?,en Verfahren wird das Werkstück nur etwa 5 bis 30 Sekunden lang mit einer Lösung behandelt, die Salpetersäure und Amm.oniumbifluorid enthält. Außerdem kann entweder ein Gehalt an Ammoniumfluorid oder an freier Flußsäure anwesend sein. Das Gemisch ist mit .einer Wassermenge verdünnt, d110 7o bis 8ooio des Gesamtgewichtes entspricht. Die Temperatur des Behandlungsbades soll etwa 5o bis 8o' C betragen.
  • Mit di.es,cr relativ schwach konzentrierten und daher im Gebrauch billigen Lösung ist es möglich, mit nur kurzer Behandlungsdauer hochglänzende Oberflächen auf Rein- und Reinstaluminium und dessen Legierungen, insbesondere auch solchen mit Magnesiumgehalt, herzustellen. Die kurze Behandlungsdauer ermöglicht es auch, die Werkstücke zur Vermeidung des Ansetzens von Gasblasen während der Behandlung in der Lösung, vorzugsweise von Hand, hin und her zu bewegen.
  • Die Badlösung mit der obengenannten Zusammensetzung stellt man beispielsweise aus verdünnter Salpetersäure und Ammoniumbifluorid her, so daß sie etwa i o bis 15, vorzugsweise 13 Gewichtsprozent Salpetersäure und etwa i o bis 20, vorzugsweise 16 Gewichtsprozent Ammoniumbifluorid enthält.
  • Das Baal kann auch dadurch hergestellt werden, daß man entsprechende Mengen Salpetersäure und F1uß-säure mischt und wäßrige Ammoniaklösung zusetzt oder in die verdünnte Säurelösung Ammoniakgas einleitet. In diesem Fall kann durch die Neutralisativnswärme bei der Bildung von Ammoniurnflworid und -bifluorid die gewünschte Aufheizung des Bades bewirkt werden.
  • Eine weitere besonders wirtschaftliche Möglichkeit zur Herstellung des Bades besteht darin, daß man Ammoniumnitrat unter Wasserzusatz mit Flußsäure mischt, indem beispielsweise einer Lösung von 2 2, 5 kg Ammoniumnitrat in i oo 1 Wasser 16 kg 70%ige Flußsäure zugesetzt werden.
  • Um die gewünschte Badtemperatur von 5o bis 80° C zu erzielen, werden zweckmäßig äie stärker konzentrierte Salpetersäure und das Ammoniumbifluorid zunächst miteinander gemischt und sodann vor Ingebrauchnahme mit heißem Wasser verdünnt.
  • Der Temperaturverlust kann durch die bei der Behandlung auftretende Reaktionswärme gedeckt werden.
  • Eine Fremdbeheizung des Bades ist dadurch möglich, daß elektrisch beheizte Kohlestäbe Beingebracht werden. Zweckmäßig verwendet man dazu niedrige Spannungen.
  • Der Badbehälter besteht zweckmäßig aus Mietall und ist mit Kohle oder Graphit ausgekleidet und zur Abdichtung mit Bitumen oder anderen geeigneten Stoffen, wie säure- und temperaturbeständigem Kunststoffen, ausgestrichen.

Claims (5)

  1. PATEN T A N S P R L C i i E i. Verfahren zur Erzeugung hochglänzender Oberflächen .auf Gegenständen aus Aluminium, insbesondere Reinstaluminium, oder dessen Legierungen, vorzugsweise aus solchen mit Magnesium, unter Verwendung saurer Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände mit Lösungen behandelt werden, die Wasserstoff-, Ammonium-, Nitrat- und Fluoridionen enthalten, wobei das Verhältnis der Fluoridionen und der Ammoniumionen zueinander so gewählt wird, daß sich Ammoniumbifluorid bilden kann.
  2. 2. Lösung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Gehalt an freier Flußsäure enthält.
  3. 3. Lösung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Gehalt an Ammoniumfluorid enthält.
  4. 4. Lösung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie io bis 15, vorzugsweise 13 Gewichtsprozent Salpetersäure und i o bis 20, vorzugsweise 16 Ge-@%Zchtsprozent Ammoniumbifluorid enthält.
  5. 5. Badbehälter zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, da.ß er mit Kohle oder Graphit ausgekleidet ist und mit Bitumen oder anderen geeigneten Stoffen abgedichtet ist.
DEP51412A 1949-08-09 1949-08-09 Chemisches Verfahren zur Erzeugung hochglaenzender Oberflaechen auf Aluminium und Aluminiumlegierungen Expired DE835821C (de)

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Family

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Country Status (1)

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DE (1) DE835821C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011247B (de) * 1954-12-23 1957-06-27 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Loesung und Verfahren zur Erzeugung glaenzender, insbesondere hochglaenzender Oberflaechen auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen
DE1149965B (de) * 1957-06-07 1963-06-06 Ver Leichtmetallwerke Gmbh Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit von organischen Stoffen auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen
DE1266611B (de) * 1959-09-22 1968-04-18 Marijan Stalzer Dipl Ing Auffuell-Loesung zur Aufrechterhaltung der optimalen Wirksamkeit von Baedern zum Glaenzen von Aluminium und dessen Legierungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1011247B (de) * 1954-12-23 1957-06-27 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Loesung und Verfahren zur Erzeugung glaenzender, insbesondere hochglaenzender Oberflaechen auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen
DE1149965B (de) * 1957-06-07 1963-06-06 Ver Leichtmetallwerke Gmbh Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit von organischen Stoffen auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen
DE1266611B (de) * 1959-09-22 1968-04-18 Marijan Stalzer Dipl Ing Auffuell-Loesung zur Aufrechterhaltung der optimalen Wirksamkeit von Baedern zum Glaenzen von Aluminium und dessen Legierungen

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