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DE869061C - Verfahren zur Isomerisierung von Allen - Google Patents

Verfahren zur Isomerisierung von Allen

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Publication number
DE869061C
DE869061C DEI992A DEI0000992A DE869061C DE 869061 C DE869061 C DE 869061C DE I992 A DEI992 A DE I992A DE I0000992 A DEI0000992 A DE I0000992A DE 869061 C DE869061 C DE 869061C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
catalyst
oxide
allene
aluminum oxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI992A
Other languages
English (en)
Inventor
Morag Lauchlan Allan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE869061C publication Critical patent/DE869061C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C5/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms
    • C07C5/22Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms by isomerisation
    • C07C5/23Rearrangement of carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2521/00Catalysts comprising the elements, oxides or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium or hafnium
    • C07C2521/02Boron or aluminium; Oxides or hydroxides thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2521/00Catalysts comprising the elements, oxides or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium or hafnium
    • C07C2521/02Boron or aluminium; Oxides or hydroxides thereof
    • C07C2521/04Alumina
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2521/00Catalysts comprising the elements, oxides or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium or hafnium
    • C07C2521/06Silicon, titanium, zirconium or hafnium; Oxides or hydroxides thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2523/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group C07C2521/00
    • C07C2523/02Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group C07C2521/00 of the alkali- or alkaline earth metals or beryllium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2523/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group C07C2521/00
    • C07C2523/12Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group C07C2521/00 of actinides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Isomerisierung von Allen Die Erfindung bezieht sich auf die Isomerisierung von Allen,. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Allenkohlenwasserstoffe einer Isomerisierungsbe'handlung in der Dampfphase in Gegenwart eines geeigneten Katalysators zu: unterwerfen, um hierdurch Diene und Acetylene herzustellen. Wenn beispielsweise ein Katalysator, der Floridinerde enthält, in: einem solchen Verfahren verwendet wird, so wird aus i, i-Dim"thylallen das 2-Methylbutadien-i, 3 und Isopropylacetylen gebildet, während i -Methylallen das Butadien-1, 3 und Äthylacetylen ergibt und Allen selbst Methylacetylen.
  • Es wurde nun gefunden, daß bei der Isiomerisierung von Allenkohlenwasserstoffen in der Dampfphase die verwendete Kataly Batorart einen erheblichen Einfluß auf die Wirksamkeit des Verfahrens hat. Insbesondere wurde gefunden, daß verbesserte Ergebnisse erzielt werden, wenn ein Katalysator verwendet wird, der Stoffe enthält, welche aus den noch anzugebenden Klassen ausgewählt sind.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nunmehr ein Verfahren zur Isomerisierumg von Allen zu Methylacetylen, wobei der Kohlenwasserstoff in der Dampfphase und bei erhöhter Temperatur mit einem die Kohlenwasserstoffumwandlung bewirkenden Katalysator in Berührung gebracht: wird, welcher aus folgenden Klassen ausgewählt ist: a) Siliciumdioxyd zusammen mit einem oder mehreren folgender Oxyde: Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd, Thoriumoxyd, Titanoxyd, Berylliumoxyd und Boroxyd, b) ein Stoff, welcher durch Behandlung von Aluminiumoxyd oder Zirkonoxyd oder, von Stoffen, welche Aluminiumoxyd zusammen mit Siiiciumdioxyd, Zirkonoxy d oder Berylliumoxyd enthalten, mit Siliciu.mtetrafluorid, Fluorwasserstoff, Fluor oder Ch:lortrifluorid, erhalten wird, wobei diese genannten Oxyde sämtlich im wesentlichen wasserfrei sind, c) wasserhaltiges Aluminiumoxydgel, das mit Fluorwasserstofsäure, Ammoniumbifluorid, Siliciumfluorwasserstoffsäure, Fluorborsäure oder metallischen Fluorsilicaten oder Fluorboraten, mit Ausnahme derjenigen der Alkali= -ünd Erdalkalimetalle, behandelt wurde, d) =Aluminiumtrifluorid oder Aluminiumoxyd zusammen mit einem oder mehreren der Fluoride von Aluminium, Zirkon, Wismut, Beryllium, Zink oder Chrom.
  • Die am besten geeigneten Katalysatoren für das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren sind -d-iejenigen, welche Fluor enthalten, und insbesondere wird es vorgezogen, einen Katalysator zu verwenden, welcher Aluminiumoxyd enthält, das mit einem der folgenden Stoffe behandelt worden ist: Siliciumtetrafluori-d; Fluörwasserstoff, Ammoniumbifluorid, S'iliciumfluorwasserstoffsäure und Aluminiumtrifluorid-.
  • Es wird beim Verfahren gemäß der Erfindung auch vorgezogen, Katalysatoren zu verwenden, welche im wesentlichen frei sind von Alkalimetall-oder Erdalkalimetallverbindungen: Ein Katalysator, der beim Verfahren gemäß der Erfindung verwendet werden kann, kann beispielsweise dadurch hergestellt werden, daß Aluminiumoxyd mit Ammoniak in Form eines Hydrogels aus einer wäßrigen Lösung von Aluminiumnitrat ausgefällt wird, worauf das. Hydrogel abgeschieden und, 15 Stunden lang auf 40o bis 700° erwärmt wird. Dann wird es mit Siliciumtetrafluoriddampf, der getrocknet worden ist, beispielsweise durch Hindurchleiten durch konzentrierte Schwefelsäure, behandelt. Die Behandlung kann so lange fortgesetzt werden, bis kein Siliciumtetrafluorid mehr absorbiert wird, wobei der Fluorgehalt des Katalysators im allgemeinen 3 bist zo Gewichtsprozent des vorhandenen Aluminiumoxyds beträgt. Es ist selbstverständlich, daß das zur Herstellung des. Katalysators angewandte Aluminiumoxyd auch durch andere Verfahren a:ls das beschriebene hergestellt werden: kann.
  • Die Aktivität der Katalysatoren, welche beim Verfahren .gemäß der Erfindung verwendet werden, kann günstig dadurch beeinflüßt werden, daß ihnen kleine Mengen anderer Stoffe einverleibt werden, wie Sil:iciumdioxyd, Zirkonoxyd, Thoriumoxyd und ` Aluminiumphosphat, d. h. -wenn derartige Stoffe nicht schon durch die Auswahl des Katalysatormaterials aus den obenerwähnten Klassen darin enthalten sind.
  • Die beim Verfahren gemäß der Erfindung angewandte Temperatur kann innerhalb des. Bereiches von z5o bis 400° liegen. Bei den bekannten Verfahren wurden Temperaturen der Größenordnung von 35o° angewandt, um mit den angewandten gatäl'ysatoren die ain meisten befriedigende Um-Wandlung von Allen und die beste Ausbeute an Isomererv zu erzielen. Beim Verfahren gemäß der Erfindung wurde jedoch gefunden, daß vergleichbare oder= - sogar verbesserte Ergebnisse erzielt werden " können, wenn Temperaturen angewandt werden, die beträchtlich unter 35o° liegen. Es wurde gefunden, daß sehr befriedigende Ergebnisse erzielt .werden, -wenn in einem Temperaturbereich von 240 his 300° gearbeitet wird.
  • Die Raumgeschwindigkeit, bei der das Verfahren durchgeführt wird, hat-einen wesentlichen Einfluß auf die Durchgangsausbeute und auf die Ausbeute an Methylacetylen. So sinkt, wenn bei 24o bis 300° gearbeitet wird und die Gasraumgeschwindigkeit unterhalb 5o liegt, d. h. weniger als 5o 1 Allen, gemessen bei 2o° und 76o mm, durch: das Reaktionsgefäß pro Stunde pro Volumeinheit des mit Katalysator gefüllten Raumes geleitet werden, die Ausbeute an Methylacetylen, und wenn die Raumgeschwindigkeit über Zoo liegt, sinkt die Umwandlung an Allen .unter die wirtschaftliche Grenze. Wenn also eine Temperatur von 24o bis 3oo° angewandt wird., wird die Reaktion vorzugsweise mit einer Raumgeschwindigkeit von 5o bis Zoo durchgefü@hrt. Bei Temperaturen über 300° können höhere Raumgeschwindigkeiten angewandt werden, während bei Temperaturen unter 24o° eine geringere Raumgeschwindigkeit angewandt wird.
  • Wenn in der vorliegenden Beschreibung von Umwandlung die Rede ist, so wird darunter der Prozentsatz anrAllen verstanden, der bei dem Verfahren zersetzt wird, bezogen auf das Volumen an Allen, welches dem Verfahren zugeleitet wird. Untier Durchgangsausbeute wird der Prozentsatz an IVlethylacetylen verstanden, welcher, bezogen auf das zugeführte Allen, erhalten -wird, und unter Ausbeute wird der Prozentsatz an Methylacetylen verstanden, -welcher, bezogen auf das zersetzte Allen, erhalten wird.
  • Aus den folgenden Beispielen -und den dort beschriebenen Versuchen sind die Vorteile ersichtlich, welche bei der Isomerisierung von Allenkohlen . wasserstoffen erhalten werden, wenn nachdem den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahren gearbeitet wird. Beispiel r Ein Katalysator, der aus - Aluminiumoxyd besteht, -das mit Siliciumtetrafluorid behandelt: wurde; wurde wie folgt hergestellt: Wasserhaltiges Aluminiumoxyd wurde aus einer wäßrigen Lösung vo-n Aluminiumnitrat, die 3 Mol Al (N 03) 3 - 9 H2 O pro Liter enthält, durch Zugabe von einem Überschuß an Ammoniak ausgefällt. Der Niederschlag wurde abgeschieden, mit kaltem Wasser gewaschen und 15 Stunden lang auf 5oo° erwärmt. Nach dem Abkühlen wurde das Aluminiumoxyd zur Form. von kleinen Formkörpern verpreßt und dann mit Sihciumtetrafluoriddampf behandelt, der vorher durch konzentrierte Schwefelsäure geleitet wurde, um ihn in trockener Form zu erhalten. Während der Behandlung mit Siliciumtetrafluorid stieg die Temperatur der Formkörper auf etwa 7o°. Wenn die Temperatur zu sdniken beginnt, wurde die Reaktion als beendet angesehen. Der Katalysator enthielt dann etwa 7 Gewichtsprozent Fluor. 43 ccm dieses Katalysators wurden in ein Rohr eingebracht, darin auf eine Temperatur von 28o° erwärmt, und 184o ccm gasförmiges Allen wurden mit einer Geschwindigkeit, die 85 1 Gas pro Liter Katalysatorraum pro Stunde entspricht, übergeleitet, wobei das Gasvolumen bei einer Temperatur von 2o° und einem Druck von 76o mm gemessen ist. Es wurden 1750 ccm (in: der angegebenen Weise gemessen) erhalten:, und es ergab sich, daß dieses Produkt 47 Volumprozent Allen und 53 Volumprozent Methylacetylen enthielt. Die Umwandlung an Allen betrug also 5511/o und Methylacetylen wurde mit einer 5o%igen Durchgangsausbeute erhalten, was einer Ausbeute von gi 0/a entspricht.
  • In einem Vergleichsversuch wurden 175o ccm Allen durch die gleiche Apparatur wie im Beispiel i geleitet, jedoch wurden in diesem Fall 43 ccm aktivierte Floridinerde als Katalysator verwendet. Die Temperatur wurde auf 315° gehalten, und die Durchgangsgeschwindigkeit des gasförmigen Allens durch die Apparatur betrug 321 Gas pro Liter Katalysatorraum pro Stunde. Es wurden 76o ccm eines gasförmigen Produktes erhalten, welches 54 Volumprozent Allen und 46 Volumproeznt Methvlacetylen enthielt. Ein beträchtlicher Anteil des AI'lens wurde in eine dunkle klebrige Flüssigkeit umgewandelt. Die Umwandlung an Allen betrug 760/ö, und Methyl@acetylen wurde mit einer 20%igen Durchgangsausbeute erhalten, was einer Ausbeute von nur 26% entspricht.
  • Ein Vergleich dieser beiden Versuche zeigt, daß trotz der Anwendung höherer Temperäturen und einer geringeren Durchgangsgeschwindigkeit durch die Apparatur die Du-rchgangsausbcute und insbesondere die Ausbeute an Methylacetylen wesentlich geringer ist, wenn ein Floridinerdekataly Bator verwendet wird.
  • Bei einem weiteren Vergleichsversuch wurden 2820 ccm Allen, gemessen bei 20° und 76o mm Druck, durch die gleiche Apparatur geleitet, jedoch in diesem Fall wurden 25 ccm aktivierte Floridinerde als Katalysator verwendet. Die Temperatur wurde auf 25o° eingestellt, und die Durchgangsgeschwindigkeit des All.ens durch: die Apparatur betrug 841 Gas, gemessen bei 2o° und 76o mm pro Liter Katalysatorraum pro Stunde. Es wurden 264o ccm eines gasförmigen, Produktes erhalten, von dem 21:1.o ccm Allen waren und 5oo ccm Methylacetylen. Dies entspricht einer Umwandlung an Allen von 24% und einer Durchgangsausbeute an Mebhylacetylen von 18%, was einer Ausbeute von 74% entspricht. Ein Vergleich dieser Ergebnisse mit denjenigen, welche bei Anwendung von einem Katalysator erhalten. wurden, der aus mit Si:liciumtetrafluorid behandeltem Aluminiumoxyd besteht, zeigt die Überlegenheit eines solchen Katalysators gegenüber aktivierter Floridinerde. Beispiele 2i7occm gasförmiges Allen (gemessen bei 2o° und 76o mm) werden mit einer Raumgeschwindigkeit von 189 1 Gas pro Liter Katalysator pro Stunde über 43 ccm eines gemäß Beispiel i hergestellten Katalysators geleitet, der aus mit Siliciumtetrafluorid behandeltem Aluminiumoxyd besteht, wobei der Katalysator auf einer Temperatur von: 25o° gehalten wurde. Es wurden 2ioo ccm eines Produktes (gemessen bei 2o° und 76o mm) erhalten, und dieses enthielt 43 Volurnprozent Allen und- 57 Volumprozent Methylacetylen. Die Umwandlung an Allen. betrug also 58,50/0, und Methylacetylen wurde mit 55%iger Durchgangsausbeute erhalten, was einer Ausbeute von 94% entspricht.
  • In einem Vergleichsversuch wurden 330o ccm gasförmiges Allen (gemessen bei 20° und 76o mm) mit einer Raumgeschwindigkeit von 18o 1 Gas pro Liter Katalysator pro Stunde über 25 ccm eines aus aktivierter Floridinerde bestehenden Katalysators geleitet, der auf einer Temperatur von 215o° gehalten wurde. Es wurden 3000 ccm eines gasförmigen Produktes erhalten, von dem q.50 ccm, d. h. 15 Volumprozent, aus Methylacetylen und' der Rest aufs nicht umgewandeltem Allen: bestanden. Dies entspricht einer Umwandlung von Allen von :2390, einer Durchgangsausbeute an Methylacetylen von 13,6% und einer Ausbeute an Methylacetylen von 6o 0/0. Beispiel 3 Es wurden folgende für das Verfahren gemäß der Erfindung geeignete Katalysatoren hergestellt: Katalysator A .
  • Aus einer wäßrigen Lösung von Aluminiumnitrat wurde durch Zugabe eines Überschusses von Ammoniak wasserhaltiges Aluminiumoxyd ausgefällt. Dem wasserhaltigen Niederschlag wurde eine Menge Ammoniumbifluorid zugegeben, welche 30 Gewichtsprozent des Ale 03 Gehaltes des Niederschlages entspricht. Das Produkt wurde sorgfältig gemischt, bei q.50° getrocknet und zu Zylindern von 3 mm Größe verpreßt. Katalysator B Aus Aluminiumnitratlösung wurde durch Zugabe von Ammoniak ein Aluminiumoxydgel ausgefällt, Dieses Gel wurde in zwei Teile geteilt. Der Wasser.ge'halt des ersten Teiles wurde bestimmt und eine genügende Menge Eisessig wurde zugegeben, um den Wassergehalt in dem wasserhaltigen Oxyd in eine 17gewichtsprozentige Essigsäurelösung umzuwandeln. Die Mischung wurde zu einem festen Gel absetzen. gelassen. Der zweite Teil des wasserhaltigen Aluminiumoxydgels wurde mit Fluorwasserstoffsäurelösung behandelt, um das Aluminiumoxyd in Al.uminiumtrifluorid umzuwandeln. Die beiden Teile wurden dann sorgfältig gemischt, die Mischung getrocknet, bei einer Temperatur von q.50° geglüht und zu Zylindern von 3 mm Größe verformt. Diese Arbeitsweise wurde so durchgeführt, daß der Endgehalt an Aluminiumtrifluorid 2o Gewichtsprozent des A1203-Gehaltes des Endkatalysators betrug.
  • Katalysator C Aluminiumoxyd, das durch Ausfällen von Aluminiumnitrat mit Ammoniak `hergestellt wurde, wurde mit einer solchen Menge an Fluorwasserstoffsäure behandelt, daß 301/o des Ale 03 Gehaltes in Aluminiumtrifluorid umgewandelt wurden. Der Rest von 70 % an A120, blieb ünbeeinflußt. Das Produkt wwrde getrocknet, bei 45o° geglüht und zu Zylindern von 3 mm verformt.
  • Kafälysator D Dieser Katalysator wurde in gleicher Weise wie der Katalysator C 'hergestellt mit der Ausnahme. daß Siliciumfluorwasserstoffsäure an Stelle von Fl.uorwasserstoffsäure verwendet wurde. Die Menge an Siliciumfluorwasserstoffsäure betrug ro Gewichtsprozent des A12 03-Ge'haltes des wasserhaltigen Aluminiumoxyds. Das Produkt wurde getrocknet, bei q.50° geglüht und zur Form von 3 mm großen Zylindern verpreßt.
  • Die beschriebenen .Katalysatoren wurden zur Isoinerisierung von Allen zu Methylacetylen verwandt. Die sich hierbei ergebenden Resultate sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
    Katalysator Katalysator Katalysator Katalysator
    A B C D
    Temperatur ......................................... 250° 25o° 250° 25o°
    Katalysatorvolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 ccm 43 ccm 25 Ccm 25 Ccm
    Durchgeleitete Allenmenge, gemessen bei 2o°, 76o mm .... 2150 ccm igio ccm 188o ccm ig2o ccm
    Durchgangsgeschwindigkeit an Allen (pro Stunde) ....... ¢61o ccm 44io ccm. 25io ccm 256o ccm
    Raumgeschwindigkeit, Liter pro Liter pro Stunde ....... 107 102 I00 102
    Volumen des Produktes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . , . . . . 1930 ccm 1350 ccm 1380 ccm 1540 .ccm
    Allenvolumen im Produkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81o ccm 650 ccm 470 ccm 555 ccm
    Methylacetylenvolumen 'im Produkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . logo ccm 650 ccm 870 ccm 96o ccm
    Allenumwandlung ......... ......................... 62 0% 66 % 75 % 71 0%
    Durchgangsausbeute an Methylacetylen . . . . . , . . . . . . . . . . . 4711/0 34 % 46 0% 50 %
    Ausbeute an Methylacetylen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 0/0 51 0@0 62 0% 70 %

Claims (1)

  1. PATF,NTANSPR(YCHE: i. Verfahren zur Isomerisierung von Allen zu Methylacetylen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenwasserstoff in der Dampfphase bei erhöhter Temperatur mit einem Ko'hIenwasserstoffumwandlungskatalysator in Berührung gebracht wird, der vorzugsweise im wesentlichen alkalifrei ist und der einen aus den folgenden Klassen, a, b, c und d ausgewählten Stoff enthält: a) Siliciumdioxyd mit einem odermehreren ,der Oxyde von Aluminium, Zirkon, Thorium, Beryllium, Bor und vierwertigem Titan, b) einen Stoff, der durch Behandlung von Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd oder von Aluminiumoxyd zusammen mit Silicium,dioxyd, Zirkonoxyd oder Berylliiumoxyd mit Siliciumtetrafluorid, Flu(Yrwasserstoff, Fluor oder Chlortrifluorid erhalten wird, wobei alle genannten Oxyde im wesentlichen wasserfrei sind, c) wasserhaltiges Aluminiumoxydgel, das mit Flußsäure, Ammoniumbifluorid, Siliciumfluorwasserstoffsäure, Fluorborsäure oder metallischen Fluorsilicaten oder Fluorboraten mit Ausnahme derer der Alkali- und Erdalkalimetalle behandelt worden ist, d) Aluminiumtrifluorid oder Aluminiumoxyd zusammen mit einem oder mehreren der Fluoride von Aluminium, Zirkon, Wismut, Beryllium, Zink oder Chrom. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion bei einer Temperatur von i5o bis 4o0°, vorzugsweise bei 240 bis 3oo°, durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Allen mit einer Raumgeschwindigkeit von 5o bis Zoo 1 gasförmigen. Allens pro Stunde über eine Vol.umeinheit des mit Katalysator gefüllten Raumes geleitet wird.
DEI992A 1949-05-30 1950-05-31 Verfahren zur Isomerisierung von Allen Expired DE869061C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0054855A1 (de) * 1980-12-23 1982-06-30 Ec Erdölchemie Gmbh Verfahren zur Herstellung von i-Alkenen, hierzu geeigneter Katalysator und Verfahren zu dessen Herstellung
FR2504935A1 (fr) * 1981-04-29 1982-11-05 Erdoelchemie Gmbh Procede de preparation d'iso-alcenes, catalyseur approprie a cet effet et procede pour sa preparation

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FR2504935A1 (fr) * 1981-04-29 1982-11-05 Erdoelchemie Gmbh Procede de preparation d'iso-alcenes, catalyseur approprie a cet effet et procede pour sa preparation

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