DE818230C - Verfahren zur Herstellung von Zahnkronen, Zahnbruecken u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Zahnkronen, Zahnbruecken u. dgl.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Zahnkronen, Zahnbrücken u. dgl.
- Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es für die Herstellung von Zahnkronen, Zahnbrücken u. dgl. keinen universellen Werkstoff gibt, der sich einerseits durch genügende Härte beim Kauen und durch Mund- und Farhbeständigkeit auszeichnet und der sich andererseits durch Zangendruck und andere mechanische Bearbeitung so leicht verformen läßt, daß eine daraus hergestellte Krone o. dgl. insbesondere einen genauen Randschluß und einen guten Kontakt mit den Neben- und Gegenzähnen verl)ürgt, ohne daß der Werkstoff verbeult, zerkratzt oder unansehnlich wird.
- Um also leichte, dünnwandige und lotfreieKronen aus jedem geeigneten Werkstoff zu erhalten, die allen Anforderungen entsprechen, verwendet man bei der Herstellung gemäß der Erfindung ein Modellstück aus leicht verformbarem Stoff, z. B. aus einem leicht zu verformenden und zu bearbeitenden Metall. Dieses Modellstück wird im Munde des Patienten oder auf dem Kiefermodell unter Berücksichtigung aller für die Herstellung von guteni anatomischenZahnkronen o. dgl. notwendigen oderwünschenswerten Forderungen fertiggestellt und dann als Kern bei der Herstellung der Form für die in das Gebiß einzusetzende Krone o. dgl. benutzt. Das neue Verfahren weist noch den besonderen Vorteil auf, daß man als Werkstoff für die in das Gebiß einzusetzende Krone o. dgl. selbst das am schwersten zu bearbeitende Metall, nämlich rostfreien Stahl, gut verwenden kann und daß man aus diesem Werkstoff ein getreues Abbild des Modellstückes auf mechanischem Wege leicht fertigen kann. Diese Formübertragungsarbeiten lassen sich durch Gießen oder Prägen mit an sich bekannten oder zweckmäßigen neuen Vorrichtungen leicht ausführen.
- Das Modellstück kann aus einem leicht verform- baren weichen Metall bestehen, das weder mundnoch farbbeständig zu sein braucht, da das Modellstück ja nicht im Munde getragen werden soll.
- Das neue Verfahren läßt sich, z. B. bei der Herstellung einer Zahnkrone, in folgender Weise vorsei haft ausführen.
- Im Munde des Patienten wird dem beschliffenen Zahnstumpf eine Modellkrone angepaßt und dieser mit beliebigen Hilfsmitteln die Form der in das Gebiß einzusetzenden Krone gegeben. Außerdem wird ein Wachsbiß und ein Gipsabdruck mit der am Zahnstumpf befindlichen Krone genommen. Daraufhin wird die Modellkrone im Abdruck ausgewachst, damit sie später vom Metall leicht zu entfernen ist.
- Die abgenommene Modellkrone wird dann innen mit Talkum isoliert und mit Melottemetall fast vollgegossen. Darauf wird eine Verlängerung aus dem gleichen Metall angegossen. Diese mit der Wurzelverlängerung versehene Modellkrone wird nach dem Isolieren in einen Formring eingebettet und sodann die Prägekuvette aufgesetzt. Daraufhin wird die Melottestanze gegossen, herausgeschlagen und gespalten. Nach der Entfernung der Modellkrone von dem Melottezahn wird der Kronenschluß angezeichnet und die wurzelartige Verlängerung des Melottezahns so befeilt, daß ein etwa 3 bis 4 mm langer parallelwandiger Zahnhals entsteht. Darauf wird die für die in das Gebiß einzusetzende Krone zu verwendende gepolte Metallhülse, z. B. aus rostfreiem Stahl, dem geölten Melottezahn angehämmert und dann in der geölten Melotteform mit einer geeigneten Prägevorrichtung geprägt. Nach dem Abschneiden und Kürzen der Krone bis zum angezeichneten Markierungsrand und dem Polieren ist die in das Gebiß einzusetzende Krone fertiggestellt.
- Dieses Positiv-Prägeverfahren kann auch durch das Negativ-Prägeverfahren oder auch durch das Gießen ersetzt werden, wobei jedesmal die Modellkrone als Kern für die herzustellende Krone dient.
- Selbstverständlich können nach dem neuen Verfahren auch Kronen u. dgl. aus Kunststoff hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Zahnkronen, Zahnbrücken u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß man ein Modellstück aus leicht verformbarem Stoff im Munde oder auf einem Kiefermodell unter Berücksichtigung aller für die Herstellung einer guten anatomischen Zahnkrone o. dgl. notwendigen oder wünschenswerten Forderungen fertigstellt und es dann als Kern bei der Herstellung der Form für die Anfertigung der in das Gebiß einzusetzenden Krone o. dgl. verwendet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43255A DE818230C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-19 | Verfahren zur Herstellung von Zahnkronen, Zahnbruecken u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE818230C true DE818230C (de) | 1951-10-22 |
Family
ID=7379304
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP43255A Expired DE818230C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-19 | Verfahren zur Herstellung von Zahnkronen, Zahnbruecken u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE818230C (de) |
-
1949
- 1949-05-19 DE DEP43255A patent/DE818230C/de not_active Expired
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