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DE210868C - - Google Patents

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Publication number
DE210868C
DE210868C DENDAT210868D DE210868DA DE210868C DE 210868 C DE210868 C DE 210868C DE NDAT210868 D DENDAT210868 D DE NDAT210868D DE 210868D A DE210868D A DE 210868DA DE 210868 C DE210868 C DE 210868C
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DE
Germany
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impression
holes
mass
allow
parts
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Active
Application number
DENDAT210868D
Other languages
English (en)
Publication of DE210868C publication Critical patent/DE210868C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/0006Impression trays

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 210868'.-KLASSE 30*. GRUPPElO.
JQSEF BAUER in DARMSTADT.
Abdrucklöffel für zahnärztliche Zwecke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine wesentliche Verbesserung der für die Herstellung künstlicher Gebisse notwendigen Mund- oder Abdrucklöffel.
Bei der Herstellung künstlicher Gebisse wird bekanntlich ein Abguß des kranken Gebisses gemacht, indem aus Wachs, Gips o. dgl. erst ein genauer Abdruck hergestellt wird, der dann, meist mit Gips, ausgegossen wird. Gips ist für die Herstellung eines Gebisses als Abdruckmasse besonders geeignet.·
Zur Anfertigung eines solchen Abdruckes wird ein Mund- oder Abdrucklöffel, wie ihn Fig. ι in seiner bisherigen Ausführung zeigt,
χ 5 mit Formmasse gefüllt und an den Kiefer des Patienten gedrückt. Beim Entfernen des Löffels aus dem Munde zeigt sich bei den bisher verwendeten Abdrucklöffeln der Übelstand, daß der Löffel sich infolge seiner glatten Oberfläche abtrennt und die Abdruckmasse an den Zähnen und dem Kiefer haften bleibt. Die Masse muß dann brockenweise vom Kiefer entfernt werden.·.
Dieser Ubelstand erschwert die Tätigkeit des Zahnarztes und macht dem Patienten die an sich unsaubere Behandlung noch unangenehmer. Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein vorzeitiges Lostrennen des Abdrucklöffels von der Masse, also auch ein Haftenbleiben der letzteren an den Kiefern ausgeschlossen.
Fig. 2, 3, 4 und 5 stellen den Gegenstand der Erfindung . in der Ausführung für den Oberkiefer dar. Die Ausführung für den Unterkiefer ist seiner Form angepaßt. Der Abdrucklöffel besteht in der neuen Ausführung aus zwei Teilen. Der obere zur Aufnahme der Abdruckmasse dienende, äußerlich den bisher gebräuchlichen Mundlöffeln formengleiche Teil (Fig. 2) ist mit Löchern α versehen. Der untere Teil (Fig. 3) ist derart an den oberen angepaßt, daß zwischen den beiden Teilen unter den Löchern α ein geringer Spielraum b bleibt. Zu diesem Zwecke ist der obere Teil mit Abstandsleisten c und die Griffe beider Teile mit Führungsstiften d bzw. Löchern e versehen, Fig. 5 stellt die beiden Teile, wie sie aufeinander passen, dar. Der Zwischenraum zwischen den beiden Teilen füllt sich mit der durch die Löcher α dringenden Gipsmasse o. dgl., die in erstarrtem Zustand ein vorzeitiges Lösen des Löffels von der Abdruckmasse verhindert. Um die erstarrte Masse für die weitere Verarbeitung dennoch von dem Abdrucklöffel entfernen zu können, wird der .untere Teil (Fig. 3) abgehoben und die an der äußeren Oberfläche des Oberteiles haftende Masse abgekratzt. Nun kann, da die Löcher a, wie aus Fig. 2 ersichtlich, konisch gearbeitet sind, die Masse leicht aus dem oberen Teil herausgehoben werden.

Claims (3)

  1. Pate nt-A N Sprüche:
    i. Abdrucklöffel für zähnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus zwei aufeinander passenden Teilen besteht, von denen der obere Teil an geeigneten Stellen durchlöchert ist, um ein Durchfließen oder Durchdrücken der Abdruckmasse zu ermöglichen, und der untere
    derart an den oberen Teil paßt, daß unter den Löchern (a) ein kleiner Zwischenraum (b) bleibt, der sich mit der durchgedrungenen Masse ausfüllt.
  2. 2. Ausführungsform des Abdrucklöffel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß zwecks genauen Aufeinanderpassens der obere Teil mit Abstandsleisten (c) und die Griffe beider Teile mit Führungsstiften (A) bzw. Löchern (e) versehen sind.
  3. 3. Ausführungsform des. Abdrucklöffels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (a) des oberen Teiles konisch gearbeitet sind, um ein leichtes Abheben des oberen Teiles von der Masse zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT210868D Active DE210868C (de)

Publications (1)

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Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE210868C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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