DE831865C - Hilfsmittel zum Anfertigen eines Abdruckes von Zahnwurzel-Oberflaechen fuer Stiftzaehne o. dgl. - Google Patents
Hilfsmittel zum Anfertigen eines Abdruckes von Zahnwurzel-Oberflaechen fuer Stiftzaehne o. dgl.Info
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Description
-
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Hilfsmittel, das die Anfertigung eines Abdruckes der Oberflächen von Zahnwurzeln wesentlich vereinfacht und vor allem größere Vollkommenheit gewährleistet als die bisher angewandten Hilfsmittel und Verfahren. Zur Herstellung des Wurzelabdrucks verwendete man bisher den einfachen Gipsabdruck, der aber verschwommene und meist abgebröckelte Ronturen ergibt, oder den Kupferringabdruck, der am gebräuchlichsten ist. Dazu wird in die abgetragene und etwa I mm labial unter das Zahnfleisch präparierte Wurzel der vorgesehene Wurzelstift eingepaßt. Dann wird mit Hilfe eines passenden Kupferringes nach dem üblichen Verfahren der Abdruck gemacht. Abgesehen davon, daß der Kupferringabdruck für manche Patienten schmerzhaft ist, muß man oft feststellen, daß sich der Wurzelstift in dem Kupferring verzogen hat. Dann muß der ganze Arbeitsgang wiederholt werden.
- Bei Anwendung des neuen Hilfsmittels werden diese Alängel vollständig behoben und beim Abdruck eine vollkommen naturgetreue Wiedergabe der Wurzeloberfläche und genauer Sitz des Wurzelstiftes erhalten. Der Zahnarzt kann seine gewohnte Arbeitsmethode beibehalten, und jeder im Handel übliche Wurzelstift kann verwendet werden.
- Das mit der Erfindung geschaffene Hilfsmittel besteht im wesentlichen aus einer Platte, der die Form der Wurzeloberfläche gegeben werden kann und in der eine Röhre befestigt ist, die zur Aufnahme des Wurzelstiftes dient und dessen Verziehen verhindert.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt und dessen Anwendung veranschaulicht.
- Fig. 1 stellt das neue Hilfsmittel als eine Wurzelabdruckkappe schaubildlich in übernatürlicher Größe dar; Fig. 2 ist ein Längsschnitt derselben; Fig. 3 zeigt schaubildlich die Anwendung der Kappe, die teilweise im Schnitt dargestellt ist.
- Ein Rohrstück I, das zweckmäßig mit einem Haltering 2 versehen ist, trägt an seinem einen Ende eine Platte 3, die der Zahnwurzel-Oberfläche etwa entspricht. Die Umrißform und die Größe der Platte 3 kann verschieden gewählt werden, so daß eine Anzahl fabrikmäßig hergestellter, aus den Teilen 1, 2, 3 bestehender Abdruckkappen zur Auswahl hergestellt und bereit gehalten werden kann.
- Die Stärke der Platte ist so gering, daß sie möglichst mühelos an die meist abgeschrägte Wurzeloberfläche satt angedrückt werden kann. Sie kann nötigenfalls noch beschnitten oder in ihrer Form dem, jeweiligen Bedürfnis entsprechend geformt werden.
- In Fig. 3 ist veranschaulicht, wie in einer Zahnlücke die Abdruckkappe auf die Oberfläche der in üblicher Weise präparierten Wurzel 5 aufgesetzt wird. Dahei nimmt das Iiohrstiick I den in die Wurzel 5 eingepaßten Stift 6 auf. Die entsprechend gewählte Platte 3 svird in geeigneter Weise auf die Wurzeloberfläche dicht aufgedrückt. Nun wird die Unterseite der Platte 3 mit angewärmter und dadurch erweichte -Nbdruckmasse 4 so heschickt, daß die Röhre auch etwas gefüllt ist, und dann wird die Wurzelabdruckkappe huber clell Wurzelstift auf die Wurzeloberfläche gedrückt. Nach dem Erkalten und dadurch LTart'verdeu der Abdruckmasse sitzt der Stift in der Röhre I fest, und die Wurzel&berfläche hat sich klar und deutlicll in der -Nhdruckmasse abgeformt. Die Kapl)e kann nun mit dem Stift abgenommen werden. nachkontrolliert und gegebenenfalls nochmals angewärmt und aufgedrückt werden. Ein Herabgreifen der Platte 3 um den Zahnwurzelslumpf, ähnlich wie bei dem aufgepaßten Ring, ist hierzu nicht nötig und man kommt deshalb mit ganz weni, Größen aus. Die Abdruckkappe sitzt nun passend auf der Wurzel im Munde.
- Nun folgt der Gipsabdruck wie bisher und in gewohntem Arbeitsgang. Nach Abnehmen des Gipsabdruckes sitzt die \\rurzelal)(lruckkappe samt Stift und Abdruckmasse fest im Gips, und der Ring 2 hat ein Lösen der Kappe aus dem Gips beim Abziehen des Gipsabdruckes verhindert.
- Von diesem Gipsabdruck wird nun nach übbicher Methode das Arbeitsmodell gemacht. Nach dem Loslösen des Abdruckgipses sitzt die Wurzelabdruckkappe samt Stift genau so auf dem Modell wie vorher im Munde. Nun wird die Kappe leicht angewärmt und samt der erweichten Abdruckmasse abgezogen. Dann ist klar und genau die Wurzeloberfläche vom Alund auf das Alodell übertragen.
- Auf dem lim Modell verlileibenden Stift wird nun der Zahnersatz angefertigt.
- Nach Säubern der Wurzelkapl)e von Gipsresten und Abdruckmasse kann sie wieder verwendet werden. Die lichte Weite der Röhre I ist so gewählt, daß sie mittels eines iil)lichell Dentall>ohrers für etwaige Wiederbenutzung gerei ii igt werden kann.
- PATENTANSPRt CHE I. Hilfsmittel zum tiifertigen eines Wurzelabdruckes mit Wurzelstift, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Platte, die der Form der Wurzeloberfläche angepaßt werden kann, eine Röhre sitzt, die den Wurzel stift aufnimmt und ihn auf das WIodell und den Zahnersatz in richtiger Lage überträgt.
Claims (1)
- 2. Hilfsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (I) einen Haltering (2) trägt, der zur Verankerung und zur Sicherung der Lage im Gipsaldruck dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1697A DE831865C (de) | 1950-04-18 | 1950-04-18 | Hilfsmittel zum Anfertigen eines Abdruckes von Zahnwurzel-Oberflaechen fuer Stiftzaehne o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1697A DE831865C (de) | 1950-04-18 | 1950-04-18 | Hilfsmittel zum Anfertigen eines Abdruckes von Zahnwurzel-Oberflaechen fuer Stiftzaehne o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE831865C true DE831865C (de) | 1952-02-18 |
Family
ID=7591326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW1697A Expired DE831865C (de) | 1950-04-18 | 1950-04-18 | Hilfsmittel zum Anfertigen eines Abdruckes von Zahnwurzel-Oberflaechen fuer Stiftzaehne o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE831865C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088188B (de) * | 1957-02-18 | 1960-09-01 | Alfred Langenscheidt | Vorrichtung zur unverdrehbaren und auswechselbaren Anbringung eines Tragstiftes fuer Einzelzahnersatz in einem Arbeitsmodell |
| DE9407381U1 (de) * | 1994-05-04 | 1994-09-01 | Degussa Ag, 60311 Frankfurt | Abformkappe für Dentalimplantate |
| EP0680732A1 (de) * | 1994-05-04 | 1995-11-08 | Degussa Aktiengesellschaft | Abformkappe für Dentalimplantate |
-
1950
- 1950-04-18 DE DEW1697A patent/DE831865C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088188B (de) * | 1957-02-18 | 1960-09-01 | Alfred Langenscheidt | Vorrichtung zur unverdrehbaren und auswechselbaren Anbringung eines Tragstiftes fuer Einzelzahnersatz in einem Arbeitsmodell |
| DE9407381U1 (de) * | 1994-05-04 | 1994-09-01 | Degussa Ag, 60311 Frankfurt | Abformkappe für Dentalimplantate |
| EP0680732A1 (de) * | 1994-05-04 | 1995-11-08 | Degussa Aktiengesellschaft | Abformkappe für Dentalimplantate |
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