DE818168C - Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen - Google Patents
Vorrichtung zum Be- und Entladen von SchuettgutwagenInfo
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- DE818168C DE818168C DEP17317D DEP0017317D DE818168C DE 818168 C DE818168 C DE 818168C DE P17317 D DEP17317 D DE P17317D DE P0017317 D DEP0017317 D DE P0017317D DE 818168 C DE818168 C DE 818168C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/14—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
- B65F3/22—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with screw conveyors, rotary tanks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schüttgutwagen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be-und Entladen von Schüttgutwagen, insbesondere Müllwagen, mit sich drehendem trommelförmigem Behälter und mit diesem sich drehendem Schaufelrad. Bei einem bekannten Vorschlag dieser Art besitzt das Schaufelrad zwei Aufnehmer, die nach dem Schaufelradinnern hin teilweise durch Schaufelwände abgedeckt sind und nach dem Behälterinnern zu Klappen besitzen, die durch Federn zugehalten und im Scheitel des Behälters durch kurvengesteuerte Arme geöffnet werden. Die Entleerung dieser Aufnehmer ist unbefriedigend, da der Müll durch die seitlichen Öffnungen nur zum geringsten Teil frei herausfallen kann, zumal er einen ziemlich steilen Böschungswinkel besitzt. Die Steuerung der Klappen ist umständlich, die Verwendung von Federn unsicher. Das Beladen der Aufnehmer kann nur teilweise erfolgen, da keine Abdeckung ihrer Öffnungen vorgesehen ist; ein Entladen über das Schaufelrad ist nicht möglich, zumal es nach außen durch eine enge Blendenöffnung abgedeckt ist. Infolgedessen ist dieser Vorschlag praktisch nie in Erscheinung getreten.
- Alle diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung vermieden werden. Nach ihr ist zunächst einmal innerhalb des Schaufelrades eine ortsfest gehaltene Rutsche angeordnet, über die das aus dem Schaufelrad herausfallende Schüttgut beim Beladen des Wagens in den Behälter rutscht. Ferner ist die Rutsche gemäß der Erfindung so schwenkbar, daß das Schüttgut über sie beim Entladen des Wagens nach außen rutscht. Zweckmäßig ist dabei die Schwenkachse der Rutsche so gelagert, daß die Rutschenendkante beimEntladen möglichst hoch liegt. Dadurch wird eine Stauung durch, den sich beim Entladen bildenden Müllberg hinausgeschoben. Die Wirkung der Rutsche :kann dadurch erhöht werden, daß sie über die am Behälter liegende Kante des Schaufelrades hinaus in das Behälterinnere ragt. Für das Entladen des Wagens ist die das Behälterinnere unterhalb der Rutsche abdeckende Wand abnehmbar, insbesondere nach außen hin verschwenkbar. Mit diesen Mitteln ist eine schnelle Be-undEntladung des Behälters über das Schaufelrad völlig sichergestellt, und zwar mit sehr einfachen Mitteln. Dem dient es ferner, wenn das Schaufelrad an seiner Innenseite völlig offen ist und nur einzelne radiale Mitnehmer trägt, deren gegenseitiger Abstand die Aufnahme der größtmöglichen Schüttgutstücke gestattet. Das ermöglicht ein völlig hemmnisfreies Füllen des gesamten zur Verfügung stehenden Raumes im Schaufelrad und ein ebenso leichtes und sicheres Entleeren. Hierfür ist in Weiterbildung des Erfindungsgedankens das Schaufelrad zumindest in seiner Förderrichtung an seiner offenen Seite durch einen ortsfesten Einsatz abgedeckt. Das ergibt gleichzeitig eine sehr geringe Abdichtungslänge zwischen dem sich drehenden und dem ortsfesten Teil und damit gegenüber den bekannten Einsätzen und deren Abdichtung gegen den sich drehenden Trommelbehälter eine erhebliche Verschleißverminderung und Ersparnis an Dichtungsmanschetten. Denn die Innenkanten des ortsfesten Einsatzes brauchen bei der Erfindung gegenüber dem Schaufelrad nicht dicht zu schließen, da das dort durchsickernde Gut wieder in das Schaufelrad fällt und somit wieder in den Behälter gefördert wird.
- Der Innendurchmesser des Schaufelrades kann bei Ausführung der Erfindung kleiner sein als der Behälterdurchmesser, insbesondere so, daß das Schaufelrad in den Behälter hineinpaßt. Besonders günstig für die Entleerung ist es aber, wenn der Innendurchmesser gleich oder größer ist als der Behälterdurchmesser. Damit ergibt sich gleichzeitig eine günstige Gelegenheit zur Verringerung der Einschütthöhe, was bei, dem eingangs erwähnten bekannten Vorschlag auch insofern nichterkannt ist, als (las Schaufelrad dort durch eine enge Blendenöffnung nach außen abgedeckt ist. Da mit der Erfindung eine Entladung des Wagens ohne Öffnen eines großen schweren Verschlußdeckels und damit ohne Benutzung einer besonderen Kinematik mÖglich ist, werden zweckmäßig besondere Vorrichtungen zum staubfreien Einschütten des Gutes äbschwenkbar angeordnet.
- Die Erfindung ist zunächst völlig unabhängig von der Ausbildung der Behältertrommel. Besondere Vorzüge ergibt sie in Anwendung auf Behälter mit eingängigen Förderflächen und mit Förderflächen, deren Fördersinn entgegengesetzt zur Drehrichtung verläuft. Im ersten Fall beschleunigt sie erheblich die Beladegeschwindigkeit und läßt komplizierte Ausbildungen der Förderflächen am Behälterbeschickungsende, wie z. B. eine größere Mehrgängigkeit, ersparen. Im zweiten Fall beschleunigt sie die Beladegeschwindigkeit vor allem in der Zeit bis zur Füllung der Behältertrommel bis auf die Hälfte, bei der sich bekanntlich das Gut an der Beschickungsseite des Behälters staut, was bei Anwendung der Erfindung aber nun nicht mehr stört und nach außen überhaupt nicht in Erscheinung tritt. Diese Fördermethode hat den großen Vorzug, daß die Behältertrommel restlos gefüllt werden kann, ohne daß die Drehrichtung jemals, auch nicht zum Entladen, geändert und ein Wendegetriebe angewendet zu werden braucht. Wegen der ungünstigen Rückwirkungen der Stauung des Mülls am Beschickungsende während der ersten Halbzeit des Füllens hat man bisher auf die praktische Anwendung dieser Fördermethode verzichten müssen. Diesen Mangel beseitigt die Erfindung in vorteilhaftester Weise.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i die Beladestellung, Abb.2 die Entladestellung, jeweils in Stirnansicht und Längsschnitt.
- Der drehbare, trommelförmige Behälter i trägt an seinem Beschickungsende das Schaufelrad 2 mit seinen Schaufeln 4. Die Innenseite des Schaufelrades ist offen und rechts und links durch einen ortsfest gelagerten zylindrischen Einsatz 5 in der Breite des Schaufelrades 2 abgedeckt. Dieser Einsatz läßt unten eine Öffnung 6 und oben eine öffnung 7 frei; er trägt eine das Innere des Behälters i begrenzende Wand 8 und eine Rutsche 9. Auf der Rutsche 9 rutscht der Müll in der Beladestellung in das Behälterinnere. Für die Entladung werden die Rutsche 9 und die Wand 8 um ihre Achse 3 geschwenkt, so daß nunmehr der Müll aus dem Behälter i in die Öffnung 6 des Einsatzes 5 und damit in das - Schaufelrad 2 fällt, von dem es auf die Rutsche 9 gefördert wird und über diese nach außen rutscht. Die Verlängerung der Rutsche 9 über die am Behälter i liegende Kante des Schaufelrades 2 hinaus unterstützt ihre Wirkung.
- Der ortsfeste Einsatz 5 ragt mit seiner in FörderrichtungA liegenden Kante io an der Einschüttöffnung 6 in das Innere des Schaufelrades 2, und die Schaufeln 4 stehen entsprechend zurück. Damit wird in den Förderweg des Schaufelrades eine Verengung gelegt, die bewirkt, daß Schüttgutstücke, die gerade durch diese Stelle hindurchgehen, nur hier eine Klemmung bewirken. Man kann diese Kante bzw. diese Schaufeln gegebenenfalls auch federn lassen.
- Der Einsatz 5 stützt sich über Rollen i i an dem Schaufelrad 2 ab, wobei diese Halterung 12 am Chassis 13 gegen Verdrehen gehalten ist.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schüttgutwagen, insbesondere Müllwagen, mit sich drehendem, trommelförmigem Behälter und mit diesem sich drehendem Schaufelrad, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Schaufelrades (2) eine ortsfest gehaltene Rutsche (9) angeordnet ist, über die das aus dem Schaufelrad (2) herausfallende Schüttgut beim Beladen in den Behälter (i) rutscht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (9) so verschwenkbar ist, daß das Schüttgut über sie beim Entladen nach außen rutscht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Behälterinnere unterhalb der Rutsche (9) abdeckende Wand (8) abnehmbar, insbesondere. nach außen hin verschwenkbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (2) zumindest in seiner Förderrichtung an seiner offenen Seite durch einen ortsfesten Einsatz (5) abgedeckt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Schaufelrades (2) gleich oder größer ist als der Behälterdurchmesser (i).
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen an sich bekannten Vorrichtungen zum staubfreien Einschütten des Gutes abschwenkbar angeordnet sind.
- 7. Anbringung der Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche an einen trommelförmigen Behälter (i) mit eingängigen Förderflächen. B.
- Anbringung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6 an einen trommelförmigen Behälter (i) mit Förderflächen, deren Fördersinn entgegengesetzt zur Drehrichtung verläuft.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die ortsfeste Halterung (12) über Rollen (i i) an dem Schaufelrad (2) abstützt. io. Vorrichtung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Einsatz (5) mit seinen in Förderrichtung liegenden Kanten (io) in das Schaufelradinnere (2) ragt und die Schaufeln (4) entsprechend zurückstehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17317D DE818168C (de) | 1948-10-07 | 1948-10-07 | Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen |
| DEP47451D DE879229C (de) | 1948-10-07 | 1949-06-30 | Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen, insbesondere von Muellwagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17317D DE818168C (de) | 1948-10-07 | 1948-10-07 | Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen |
| DEP47451D DE879229C (de) | 1948-10-07 | 1949-06-30 | Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen, insbesondere von Muellwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818168C true DE818168C (de) | 1951-10-22 |
Family
ID=48626211
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17317D Expired DE818168C (de) | 1948-10-07 | 1948-10-07 | Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen |
| DEP47451D Expired DE879229C (de) | 1948-10-07 | 1949-06-30 | Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen, insbesondere von Muellwagen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP47451D Expired DE879229C (de) | 1948-10-07 | 1949-06-30 | Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen, insbesondere von Muellwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE818168C (de) |
-
1948
- 1948-10-07 DE DEP17317D patent/DE818168C/de not_active Expired
-
1949
- 1949-06-30 DE DEP47451D patent/DE879229C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE879229C (de) | 1953-06-11 |
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