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DE1281301B - Umlaufende zylindrische Scheuertrommel - Google Patents

Umlaufende zylindrische Scheuertrommel

Info

Publication number
DE1281301B
DE1281301B DER35459A DER0035459A DE1281301B DE 1281301 B DE1281301 B DE 1281301B DE R35459 A DER35459 A DE R35459A DE R0035459 A DER0035459 A DE R0035459A DE 1281301 B DE1281301 B DE 1281301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
lid
opening
cover
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER35459A
Other languages
English (en)
Inventor
James Richard Richardson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARDSON ENGINEERING BIRMING
Original Assignee
RICHARDSON ENGINEERING BIRMING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RICHARDSON ENGINEERING BIRMING filed Critical RICHARDSON ENGINEERING BIRMING
Publication of DE1281301B publication Critical patent/DE1281301B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/02Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor involving rotary barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Umlaufende zylindrische Scheuertrommel Die Erfindung betrifft eine umlaufende zylindrische Scheuertrommel mit einer dem Zu- und Abführen des Scheuermaterials und der Werkstücke dienenden Öffnung im Trommelmantel, die durch einen in Führungen in offene und geschlossene Stellung dreh-gleitbaren, durch Halteorgane am Trommelumfand festhaltbaren, teilringzylindrischen Deckel verschließbar ist.
  • Bei bekannten umlaufenden zylindrischen Scheuertrommeln dieser Art ist es bisher nötig, die Drehbewegung der Trommel anzuhalten, wenn man die Tür der Trommel öffnen will, was entweder durch Aufklappen der Tür oder des Deckels oder auch durch Wegnehmen desselben geschehen kann. Erst danach kann die Trommel entleert werden, was durch Herausschaufeln oder Herausnehmen der Gegenstände geschehen muß. Wenn es sich um Schüttgut handelt, muß die Trommel noch einmal um einen bestimmten Betrag gedreht werden, damit das Gut entladen werden kann. Zum Beladen muß danach die Trommel wieder gedreht werden, damit die Öffnung nach oben kommt, und nach dem Beladen muß der Deckel wieder aufgesetzt bzw. geschlossen werden.
  • Bei einer bekannten Einrichtung ist ein teilringzylindrischer Schiebedeckel dreh-gleitbar in Führungen der Trommel von Hand beweglich. Auch hier müssen vor und nach dem Öffnen des Deckels jeweils verschiedene Trommeldrehstellungen zum Laden und Entladen angefahren werden, wobei die Trommel stets angehalten und der Deckel von Hand bewegt werden muß.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem der öffnungs- und Schließungsvorgang des Deckels selbsttätig noch während der Drehung der Trommel erfolgen. Dies geschieht dadurch, daß als Halteorgane federbelastete, klinkenartige Greifer für den an beiden Enden mit Halteansätzen versehenen Deckel paarweise gegenüberliegend vorgesehen sind, von denen jeweils einer durch einen über der Trommel ortsfest angeordneten drehbaren Nocken sowohl zum selbsttätigen, durch Schwerkraft erfolgenden öffnen des Deckels in als auch Schließen entgegen Trommeldrehrichtung entsperrbar ist.
  • Zum Entladen wird die Trommel in die Entladestellung gedreht, in welcher die Tür während des Entladevorganges ganz offen gehalten wird. Die Entladung erfolgt automatisch, während sich die Trommel in Drehbewegung befindet. Hiernach wird die Drehbewegung fortgesetzt, bis sich die Öffnung in der Beladestellung befindet, wo die Drehung gestoppt wird. Nach der Beladung wird die Drehbewegung fortgesetzt, wobei derDeckel automatisch geschlossen wird. Hierdurch wird die Zeit für einen Belade- und Entladezyklus wesentlich gekürzt und der Schließ- und Öffnungsvorgang selbst kann ohne Handeingriff des Bedienenden ablaufen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Scheuertrommel ist im folgenden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt einen Querschnitt der Trommel mit geschlossenem Deckel; F i g. 2 bis 8 zeigen schematische Ansichten der Stellung des Trommeldeckels während eines vollständigen Arbeitskreislaufes.
  • In einem äußeren, zylindrischen Gehäuse 10 ist eine innere Trommel 13 drehbar angeordnet. Der Antrieb der Trommel 13 erfolgt mittels Rollen 32, die an äußeren, felgenartigen Rändern 33 der Trommel 13 angreifen. Die Rollen werden über eine Antriebskette 34 angetrieben. Diese läuft über Zahnräder 35, welche mit den Rollen 32 auf der gleichen Welle sitzen. Das Gehäuse 10 besitzt einen motorbetätigten äußeren Deckel (in den F i g. 2 bis 8 mit 29 bezeichnet); dies gehört jedoch nicht zur Erfindung.
  • Der Deckel 20 der inneren Trommel 13 ist teilringzylindrisch und an der Trommel 13 so angebracht, daß er in Führungsschienen od. dgl. in Umfangsrichtung aus einer offenen in eine geschlossene Stellung gleiten kann. Er bewegt sich dabei um den äußeren Umfang der Trommel unter dem Einfluß der Schwerkraft, wenn er sich in einer hierzu geeigneten Winkelstellung befindet.
  • Der Deckel 20 wird sowohl in der offenen als auch in der geschlossenen Stellung von zwei schwenkbar befestigten, federbelasteten klinkenartigen Greifern 21 gehalten, die auf der Trommel 13 befestigt sind und mit einem an jedem Ende des Deckels 20 angebrachten Halteansatz zusammenwirken.
  • Der Halteansatz 22 an jedem der Deckelränder besteht aus einem aufrechtstehenden, dreieckigen Zapfen, der in der verriegelten Stellung mit dem Greifer 23 einer der federbelasteten Klinken 21 im Eingriff steht. Jede dieser federbelasteten Klinken 21 ist in einem geeigneten Lager 24 auf der Trommel 13 schwenkbar gelagert und besitzt ein Schwanzende 25, das sich vom hakenförmigen Abschnitt 23 rückwärts erstreckt. Eine leichte Druckfeder 26 greift derart zwischen der Außenfläche der Trommel 13 und diesem Schwanzende 25 an, daß sie den hakenförmigen Abschnitt 23 gegen die Oberfläche der Trommel, d. h. in verriegelnden Eingriff mit dem Halteansatz 22 am Deckel drückt.
  • Das Schwanzende 25 der federbelasteten Klinken 21 ist außen konvex gekrümmt und kommt mit einem Nocken 27 in Eingriff, welcher auf einem geringfügig zum oberen Scheitelpunkt der Trommel versetzten Schwenkzapfen 28 montiert ist. Gemäß F i g: 1 bringt eine Drehung des Nockens im Uhrzeigersinn diesen zur Anlage auf dem Schwanzende 25 einer der Klinken 21, und der Greifer 23 wird aus dem Riegeleingriff mit dem Deckel gelöst. Diese gelöste Stellung ist in strichpunktierten Linien in F i g. 1 angedeutet.
  • Der äußere Deckel 29 im Gehäuse 10 ist geöffnet und die innere, rotierende Trommel 13 mit ihrer Deckelöffnung entsprechend der Deckelöffnung des äußeren Gehäuses zum Stillstand gebracht. Der Deckel 20 der inneren Trommel 13 wird dadurch offengehalten, daß sich der Ansatz 22 an der oberen Kante des Deckels unter dem Greifer 23 der in F i g. 1 gerade obenstehenden federbelasteten Klinke 21 gehalten wird, die in etwa der gleichen Umfangsentfernung von der Kante der Deckelöffnung befestigt ist, wie der Deckelbreite entspricht.
  • Die Werkstücke werden dann beispielsweise mit einer Rutsche 30 in die Trommel eingeführt, und der äußere Deckel 29 des Gehäuses wird geschlossen. Jetzt wird der Trommelmotor (nicht dargestellt) eingeschaltet und die Trommel 13 beginnt sich zu drehen. Der Nocken 27 wird dann mechanisch oder elektrisch nach unten gedreht,. daß er auf dem gekrümmten Schwanzende 25 der federbelasteten Klinke zur Anlage kommt und somit den Deckel 20 freigibt. Dieser gleitet in seinen Führungsschienen entgegen der Trommeldrehung unter dem Einfluß der Schwerkraft abwärts, bis der Ansatz 22 an seiner unteren Kante unter den Greifer 23 der zweiten federbelasteten Klinke einrastet, welche an der unteren Kante der Deckelöffnung befestigt ist. Diese Stellung ist in F i g. 3 dargestellt. Der Nocken 27 kann aber auch schon betätigt werden, ehe der Trommelmotor beginnt, die Trommel in Drehung zu versetzen.
  • Der Nocken 27 wird hierauf nach oben gedreht, und die Trommel setzt ihre Drehbewegung für die vorbestimmte Bearbeitungszeit fort. Eine Zwischenstellung ist in F i g. 4 gezeigt. Nach Ablauf dieses Zeitabschnittes wird in der in F i g. 5 gezeigten Stellung der Deckel 29 des Gehäuses geöffnet und der Nocken 27 erneut nach unten gedreht, so daß er während der Drehung der inneren Trommel 13 auf dem Schwanzende 25 der oben durchlaufenden Klinke zur Anlage kommt und den Deckel freigibt, der - entsprechend der Winkelstellung der Trommel 13 - unter der Schwerkraft nunmehr in seine offene Stellung in Trommeldrehrichtung gleitet und in dieser durch die erste federbelastete Klinke gehalten wird. Diese Stellung zeigt F i g. 6.
  • Wenn die Deckelöffnung der inneren Trommel 13 ihren tiefsten Punkt erreicht, wie dies in F i g. 7 dargestellt ist, so entleeren sich die Werkstücke unter der Schwerkraft selbsttätig auf eine Rutsche 31, die im Gehäuse 10 vorgesehen ist. Kurz darauf wird die Trommel zum Stillstand gebracht, wenn sich nämlich die Deckelöffnung der Trommel 13 gegenüber der Deckelöffnung im Gehäuse 10 befindet und damit zu einem neuen Beschickungsvorgang bereit ist, wie dies F i g. 8 zeigt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Umlaufende zylindrische Scheuertrommel mit einer dem Zu- und Abführen des Scheuermaterials und der Werkstücke dienenden Öffnung im Trommelmantel, die durch .einen in Führungen in offene und geschlossene Stellung dreh-gleitbaren, durch Halteorgane am Trommelumfang festhaltbaren, teilringzylindrischen Deckel verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteorgane federbelastete klinkenartige Greifer (21, 23) für den an beiden Enden mit Halteansätzen (22) versehenen Deckel (20) paarweise gegenüberliegend vorgesehen sind, von denen jeweils einer durch einen über der Trommel ortsfest angeordneten drehbaren Nocken (27) sowohl zum selbsttätigen, durch Schwerkraft erfolgenden öffnen des Deckels in als auch Schließen entgegen Trommeldrehrichtung entsperrbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 983 084, 2 663 044, 508345, 1017268.
DER35459A 1962-06-20 1963-06-20 Umlaufende zylindrische Scheuertrommel Pending DE1281301B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB23680/62A GB968748A (en) 1962-06-20 1962-06-20 Improvements in barrel apparatus
GB1281301X 1962-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1281301B true DE1281301B (de) 1968-10-24

Family

ID=26256667

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER35459A Pending DE1281301B (de) 1962-06-20 1963-06-20 Umlaufende zylindrische Scheuertrommel

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1281301B (de)
GB (1) GB968748A (de)

Families Citing this family (3)

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US2983084A (en) * 1958-04-24 1961-05-09 Bell Intercontinental Corp Frame and housing construction for a barrel finishing machine

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Also Published As

Publication number Publication date
GB968748A (en) 1964-09-02

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