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DE817403C - Bauernwagen - Google Patents

Bauernwagen

Info

Publication number
DE817403C
DE817403C DEP22293A DEP0022293A DE817403C DE 817403 C DE817403 C DE 817403C DE P22293 A DEP22293 A DE P22293A DE P0022293 A DEP0022293 A DE P0022293A DE 817403 C DE817403 C DE 817403C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car
stanchions
axles
farm wagon
wagon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP22293A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Precht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP22293A priority Critical patent/DE817403C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817403C publication Critical patent/DE817403C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C1/00Types of vehicles
    • B62C1/04Load-carrying vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Bauernwagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Bauernwagen, d. h. auf ein Fahrzeug, mit welchem bei schwerer Belastung oft erhebliche Bodenunebenheiten zu bewältigen sind.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, bei solchen Fahrzeugen die Wagenachsen mit dem Wagenkasten durch Längsträger zu verbinden, die beweglich sowohl gegenüber den Achsen als auch gegenüber dem Wagenkasten gelagert sind. Die Erfindung ermöglicht eine besonders einfache, zweckmäßige und widerstandsfähige Bauart solcher Fahrzeuge.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß der Wagenkasten mit den Längsträgern durch Lagermuffen verbunden, die durch Stege am Kastenboden befestigt sind. Diese Stege werden vorzugsweise außerhalb des Bereiches der Räder angeordnet und verbinden sich gegenüberstehende Rungen oder Rungenstützen. Auf diese Weise wird eine große Verwindungsfähigkeit des Wagens und außerdem die Sicherung des Wagenquerschnitts bei Verwindungen des Wagens erreicht. Die Sicherung des Wagenquerschnitts ist wichtig, da bei Formveränderungen eines beladenen Wagens die Rungen brechen. Es empfiehlt sich, die unteren Enden der Rungenpaare durch kräftige Streben miteinander zu verbinden, um die Sicherung des Wagenquerschnitts zu erhöhen. Diese Anordnung läßt die Lagerung des Wagenkastens unmittelbar, ohne Zwischenschaltung von Federn, auf den Trägern zu, wobei der Drehschemel durch Schrägstellbarkeit der Wagenräder, Achsschenkel, ersetzt werden kann. Hierdurch wird an Ladehöhe gewonnen. Die Aufnahmefähigkeit des Wagens wird weiter gesteigert, wenn die Rungenpaare, zwei sich gegenüberstehende Rungen, gegen die Wagenmitte hin verlegt werden, so daß sie außerhalb des von den Rädern. beanspruchten Raumes liegen und Raum freigeben zu weiterer Annäherung der Kastenwände an die Räder. Diese Verlegung der Rungen gestattet auch den teilweisen Ersatz der Wagen.warid oder beider Wagenwände durch eine Klappe, da die Seitenwand dort, wo die Klappenenden liegen, durch Rungen versteift sein muß und die Rungen dort liegen, wo die Klappe nicht durch die Räder am Schwingen verhindert wird. Zwei weitere Rungenpaare können an den Enden. des Wagens angeordnet sein, so daß diese versteift werden und die Kette zum Verspannen des hinteren Wagenendes gespart werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen gummibereiften. Wagen wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht des Wagens von der Seite gesehen und Abb. 2 einen Querschnitt durch den Wagen nach Linie A-B und Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie C-D.
  • In den Abbildungen ist der Wagenkasten a mit Muffen. b auf den Rohren c drehbar gelagert. Anschläge d, Nasen, Nocken usf., können die axiale Verschiebbarkeit der Muffen b auf den Rohren c begrenzen. Die beiden einander gegenüberliegenden Muffen b sind durch Stege e fest miteinander verbunden. Diese Stege können durch Winkeleisen, Träger oder auch durch Bleche gebildet werden. Die obere Kante der Stege e ist am Kastenboden f befestigt. Die Rohre c werden durch die Radachsen g getragen, auf denen sie durch Bügel i drehbar gelagert sind, wobei Anschläge d die axiale Verschiebung verhindern. Man kann auch zusätzlich zwischen .den beiden Rohren c eine Zugverstrebung vorsehen, um die axiale Verschiebbarkeit der Rohre noch besser zu unterbinden. An den Wagenenden und. zwischen dem von den Vorder-und Hinterrädern benötigten Raum sind clie Rungen k vorgesehen.
  • Die unteren Enden je zweier sich gegenüberstehender Rungen sind durch eine Strebe oder mehrere Streben, vorzugsweise in Form der Stege e, miteinander verbunden (Abb.2). Zwischen den gegen die Wagenmitte hin gelegenen Rungenpaaren k ist die Seitenwand durch die um Scharniere m drehbare Klappe l ersetzt. Bei entsprechender Neigung der Seitenwände wirkt sich die Anordnung der Klappe L besonders günstig aus, weil an der schrägen Wand der Wageninhalt, das Ladegut, von selbst nach unten und aus dem Wagen gleitet. Auf diese. Weise wird das Laden und auch das Entladen des Wagens erheblich erleichtert.
  • Durchfährt eines der Wagenräder eine Mulde, dann wird die Verwindung, die bei starrer Verbindung aller Wagenteile der Kastenboden erfahren würde, zum Teil abgefangen, weil sich das zu dem Rode gehörende Rohr in dem Bügel i und in den Muffen b drehen kann. Der Vorgang wird günstiger verlaufen, wenn man ein gewisses Spiel sowohl in den Lagern b als auch gegenüber den Anschlägen d zuläßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bauernwagen, bei welchem zwischen Wagenachsen und Wagenkasten Längsträger geschaltet sind, die beweglich sowohl mit den Achsen als auch mit dem Kasten verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten mit den Längsträgern durch Lagermuffen (b) verbunden ist, die durch Stege am Kastenboden befestigt sind. z. Bauernwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege sich gegenüberstehende Rungen (k) oder Rungenstützen verbinden und vorzugsweise außerhalb des Bereiches der Räder liegen. 3. Bauernwagen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den gegen die Wagenmitte hin liegenden Rungen (k) die Seitenwand des Kastens (a) durch eine Klappe (l) ersetzt ist. 4. Bauernwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (i) der Achsen (g) auf den Längsträgern gegen axiale Verschiebbarkeit durch Anschläge (d) gesichert sind.
DEP22293A 1948-11-23 1948-11-23 Bauernwagen Expired DE817403C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP22293A DE817403C (de) 1948-11-23 1948-11-23 Bauernwagen

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DEP22293A DE817403C (de) 1948-11-23 1948-11-23 Bauernwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817403C true DE817403C (de) 1951-10-18

Family

ID=7368670

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP22293A Expired DE817403C (de) 1948-11-23 1948-11-23 Bauernwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE817403C (de)

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