DE2355551A1 - Rahmenaufbau fuer kippfahrzeuge - Google Patents
Rahmenaufbau fuer kippfahrzeugeInfo
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 2
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
- B62D21/06—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted of X-shaped or fork-shaped construction, i.e. having members which form an X or fork as the frame is seen in plan view
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/06—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
- B60P1/10—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with screw and nut
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rahmenaufbau
für Kippfahrzeuge, dessen Fahrgestell mindestens . eine, vorzugsweise jedoch zwei oder mehr Achsen besitzt, wobei mindestens ein Hydraulikzylinder als
Kippantrieb für den Kipprahmen annähernd zentral am fahrzeugrahmen angeordnet ist.
Es ist ein Rahmenaufbau sowohl für ein- oder mehrachsige Kippfahrzeuge bekannt geworden, bei dem die
Verbindung des Kippantriebs bestehend aus einem oder mehreren Hydraulikzylindern mit dem Fahrzeugrahmen
mittels Quertraversen, Querrahmen oder dergl. erfolgt. Diese Quertraversen oder Querrahmen nehmen die Hub-
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1 - 2' -
belastung des Hydraulikzylinders und dessen Eigengewicht als Biegebelastung auf und besitzen aus
diesem Grund entsprechende Querschnitte und ein erhebliches Gewicht, das das Eigengewicht des Fahrzeugrahmens
vergrößert und die Nutzlast des Kipbfahrzeuges verringert.
Ein weiterer Nachteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Quertraversen oder der Querrahmen
die Belastung , hervorgerufen durch den Hydraulikzylinder, während des Kippvorganges auf
die Seitenträger des Fahrzeugrahmens übertragen und diese in einem Bereich belasten, der zwischen
den Fahrzeugachsen liegt, wobei die Seitenträger wiederum die Belastung auf die Fahrzeugachsen
übertragen müssen.
Ein .weiterer Nachteil dieses bekannten Rahmenaufbaus
besteht darin, daß der Kipprahmen lediglich aus Quer- und Längsträgern gebildet wird. Diese
Ausführungsform gewährleistet keine ausreichende Verwindungssteife des Kipprahmens, so daß während
des Kippvorganges, insbesondere bei einer ungleichmäßigen Beladung der Ladefläche extreme Belastungs-
.' - 3.1 509820/0528
Verhältnisse für den Kipprahmen und die Kipplager auftreten können.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, zwischen dem nahezu zentral angeordneten Hydraulikzylinder und
dem Fahrzeugrahmen Verbindungselemente anzuordnen, die lediglich eine Zugbeanspruchung erfahren und
die Seitenträger des Fahrzeugrahmens von einer zusätzlichen Belastung befreien, wobei der Kipprahmen
derart ausgebildet wird, da3 die annähernd punktförmige Belastung während des Kippvorganges, hervorgerufen durch den Hydraulikzylinder, etwa
gleichmäßig Über den gesamten Kipprahmen verteilt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß derart gelöst,
daß in einer Ebene unterhalb des Fahrzeugrahmens und zentral eine Befestigungsplatte den Hydraulikzylinder trägt, an der Zugstreben angreifen, die mit
ihren anderen Enden bei einer gleichzeitigen Neigung an den Befestigungsböden der Achsaufhängung im Bereich der höhergelegenen Seitenträger des Fahrzeugrahmens befestigt sind.
1 - 4' -
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platte des Hydraulikzylinders oberhalb der Ebene angeordnet, die von den Fahrzeugachsen gebildet
wird, wobei mindestens vier Zugstreben, die vorzugsweise aus Profilstäben gebildet werden,annähernd
diagonal an der Befestigungsplatte angreifen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Hydraulikzylinder an seinem unteren Ende mit einer
bekannten Befestigungskugel versehen, die von einer Kugelpfanne der BEfestigungsplatte aufgenommen
wird, wodurch die aufwendige Kreuzgelenkbefestigung des Hydraulikzylinders entfällt.
Weiterhin wird die Aufgabe der Erfindung gelöst, ihdem der Kipprahmen an seiner Unterseite, ausgehend
von der zentralen Befestigungsbuchse des Hydraulikzylinders, eine sternförmige Anordnung der Profilträger besitzt, die die annähernd punktförmige Belastung durch den Hydraulikzylinder gleichmäßig über
den Kipprahmen verteilen.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden zwei Profilträger annähernd in Längsrichtung und
zwei weitere Profilträger annähernd in Querrichtung angeordnet.
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In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt und nachfolgend näher beschrieben:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Fahrzeugrahmens,
Fig, 2 eine Draufsicht gemäß Fig, 2
Fig. 3 eine Ansicht des Kipprahmens von unten,
Fig. 4 eine Seitenansicht gemäß Fig. 3 im Schnitt,
Das in den Abbildungen dargestellte Fahrgestell besteht aus dem Fahrzeugrahmen 1, der aus den Seitehträgern
2 gebildet wird, an dessen Unterseite die Befestigungsböcke 3 und 4 der Fahrzeugachsen 13 und
14 angeordnet sind. Die vordere Fahrzeugachse 13 ist mit den Befestigungsböcken 4 durch einen Drehkranz
12 drehbar verbunden. Annähernd zentral am Fahr zeugrahmen 1 ist der als Kippantrieb ausgebildete
Hydraulikzylinder 8 angeordnet, der an seiner Oberseite eine Hubplatte 11 zur Aufnahme des Kipprahmens
16 trägt. An der Unterseite des Hydraulikzylinders 8 befindet sich eine Befestigungskugel 9, die in
: - 6.1 -509820/0528
einer Kugelpfanne 10 gelagert ist und somit eine schwenkbare Befestigung des Hydraulikzylinders 8
bildet. Die Kugelpfanne 10 wird von der Befestigungisplatte 7 aufgenommen, die unterhalb der Seitenträger
2 und parallel zu diesen, jedoch oberhalb der Fah.rzeugachsen 13 und 14 angeordnet ist. Die BefestigungJsplatte 7 wird mittels Zugstreben 5 und 6, die vorzugsweise als Profilstreben ausgebildet sind, am
Fahrzeugrahmen 1 abgestützt. Die Abstützung erfolgt derart, daß sich die Zustreben 5 und 6 annähernd
diagonal von der Befestigungsplatte 7 aus erstrecken und unter einer Neigung mittels Knotenbleche 15 an
den Befe.stigungsböcken 3 und 4 im Bereich der Seitenträger 2 befestigt sind.
Während des Kippvorganges nimmt die Befestigungsplatte 7 die Belastung des Hydraulikzylinders 8 auf und
überträgt sie mittels der Zugstreben 5 und 6 auf die Befestigungsböcke 3 und 4 der Fahrzeugachsen 13 und
14 und vermeidet eine Biegebelastung der Seitehträger 2.
In den Abbildungen 3 und 4 1st der Kipprahmen 16 des Kippfahrzeugs dargestellt, der aus einer annähernd
zentral angeordneten Buchse 20 zur Aufnahme der Hub-
1 - 7.' -509820/0528
platte 11.'des Hydraulikzylinders 8 besteht. Von dieser
zentralen Buchse 20 erstrecken sich sternförmig die Profilträger 18 und 19 zu den Begrenzungen des
Kipprahmens 16. Die Profilträger 18 sind annähernd in Längsrichtung angeordnet und werden durch die
Stirnplatten 21 begrenzt, wobei die Profilträger 19 in Querrichtung angeordnet sind und durch die
Längsträger 17 begrenzt werden.
Diese sternförmige Anordnung der Profilträger 18 und 19 gewährleistet eine gleichmäßige Lastverteilung
während des Kippvorganges über den gesamten Kipprahmen 16, so da3 eine große Verwindungssteife gewährleistet
ist.
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Claims (7)
1. !Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge, dessen Fahrgestell
mindestens eine, vorzugsweise jedoch zwei oder mehr Achsen besitzt, wobei mindestens ein
Hydraulikzylinder als Kippantrieb für den Kipprahmen annähernd zentral am Fahrzeugrahmen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Ebene unterhalb des Fahrzeugrahmens (l)und nahezu zentral eine Befestigungsplatte (7) den Hydraulikzylinder (8) trägt, an der Zugstreben
(5,6) angreifen, die mit ihren anderen Enden bei einer gleichzeitigen Neigung an den BefestigungS-böcken (3 und 4) der Achsaufhängung im Bereich
der höher gelegenen Seitenträger (2) des Fahrzeugrahmens (1) befestigt sind.
2. Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 die Befestigungsplatte
(7) mittels vier annähernd diagonal angreifender Zugstreben(5,6) am Fahrzeugrahmen abgestützt wird.
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-a-
3. Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Befestigungsplatte (7)in einer Ebene liegt, die höher liegt als die durch die Fahrzeugachsen
(13,14) gebildete.
4. Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge nach den Ansprüchen
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (8) mittels einer bekannten Befestigungskugel (9) und Kugelpfanne (10) an seT-nem unteren Ende mit der Befestigungsplatte (7)
verbunden ist.
5. Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge, dessen Fahrgestell
mindestens eine vorzugsweise jedoch zwei oder mehr Achsen besitzt, wobei mindestens ein Hydraulikzylinder als Kippantrieb für den Kipprahmen
annähernd zentral am Fahrzeugrahmen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipprahmen (16)
an seiner Unterseite, ausgehend von der zentralen Befestigungsbuchse (20) des Hydraulikzylinders (8),
eine sternförmige Anordnung der Profilträger (18, 19) besitzt, die die annähernd punktförmige Belastung durch den Hydraulikzylinder (8) gleichmäßig über den Kipprahmen (16) verteilt.
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- MT. -
6. Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da3 zwei Profilträger
(18) annähernd in Längsrichtung angeordnet sind.
7. Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Profilträger
(19) annähernd in Querrichtung angeordnet sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732355551 DE2355551C2 (de) | 1973-11-07 | 1973-11-07 | Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732355551 DE2355551C2 (de) | 1973-11-07 | 1973-11-07 | Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2355551A1 true DE2355551A1 (de) | 1975-05-15 |
| DE2355551C2 DE2355551C2 (de) | 1984-09-27 |
Family
ID=5897384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732355551 Expired DE2355551C2 (de) | 1973-11-07 | 1973-11-07 | Rahmenaufbau für Kippfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2355551C2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2776609A1 (fr) * | 1998-03-25 | 1999-10-01 | Anf Ind | Traverse-pivot cruciforme pour vehicules ferroviaires ou analogues, et vehicules equipes d'une telle traverse-pivot |
| DE10161166A1 (de) * | 2001-12-13 | 2003-06-18 | Abb Research Ltd | Rahmengestell für ein Fahrzeug |
| US20130249249A1 (en) * | 2010-12-03 | 2013-09-26 | Daimler Ag | Diagonal strut device, method for manufacturing same and motor vehicle underfloor reinforced by means of diagonal structure device |
| CN104527793A (zh) * | 2014-12-26 | 2015-04-22 | 东莞光洋信息科技有限公司 | 刚性车架及设有该刚性车架的机车底盘 |
Citations (2)
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| CH206339A (de) * | 1938-10-24 | 1939-07-31 | F X Meiller Fa | Lastfahrzeugkipprahmen. |
| DE7304469U (de) * | 1973-02-07 | 1973-05-17 | Krone B Gmbh | Stützvorrichtung zur Abstützung des Oberrahmens bei Kippfahrzeugen |
-
1973
- 1973-11-07 DE DE19732355551 patent/DE2355551C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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| CN104527793A (zh) * | 2014-12-26 | 2015-04-22 | 东莞光洋信息科技有限公司 | 刚性车架及设有该刚性车架的机车底盘 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2355551C2 (de) | 1984-09-27 |
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Legal Events
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