DE688894C - Ackerwagen - Google Patents
AckerwagenInfo
- Publication number
- DE688894C DE688894C DE1938L0095710 DEL0095710D DE688894C DE 688894 C DE688894 C DE 688894C DE 1938L0095710 DE1938L0095710 DE 1938L0095710 DE L0095710 D DEL0095710 D DE L0095710D DE 688894 C DE688894 C DE 688894C
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- car body
- farm wagon
- pipe support
- farm
- jack
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/06—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
- B60P1/12—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ackerwagen mit einem in Längsrichtung
durchlaufenden Rohrträger als Fahrgestell. Es sind bereits Fahrgestellkonstruktionen
bekannt, bei denen ein längs verlaufender mittlerer Hohlträger vorgesehen ist, der fest
mit den Querholmen verschweißt oder vernietet wird. Bei derartigen Fahrgestellen ist
eine Kippbewegung des Wagenaufbaus um den Hohlträger nicht möglich, und derartige
bekannte Konstruktionen sind nicht für Ackerwagen verwendbar, die ein möglichst geringes
Gewicht haben müssen. Sodann sind auch schon Kipploren bekannt, die einen längs verlaufenden Rohrträger aufweisen, an den
die Querträger und nach oben ragende Aufbauten aufgeschweißt sind, auf denen dann
der Kippkasten abrollen kann. Derartige Anordnungen können bei Ackerwagen nicht ver-
ao wendet werden, da hierdurch eine viel zu große Ladehöhe entstehen würde.
Gegenüber dem Bekannten besteht die Aufgabe nach der Erfindung darin, die Ladehöhe
sehr tief zu halten und eine Seitenkippung des Wagenkastens vorzusehen, ohne daß hierzu ein Sonderaufbau des Wagens erforderlich
wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Wagenaufbau mit den Querholmen unmittelbar
kippbar auf dem Rohrträger angeordnet ist, z. B. mittels Schellen o. dgl., die um den
Träger greifen, so daß eine niedrige Ladehöhe erreicht wird.
Zur Erzielung der Kippbewegung werden am Langrohrträger Aufnahmeteile für den
Fuß eines Wagenhebers angeordnet, dessen Kopf in eine unter dem Wagenaufbau angeordnete
Führungsschiene einfassen kann. Neben vorzusehenden Sicherungen gegen das Kippen des Wagenaufbaus stellt der Wagenheber
dann auch noch ebenfalls eine Kippsicherung dar.
Ein Ausfiihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι die Seitenansicht eines gümmibereiften Ackerwagens, ■
Abb. 2 den Querschnitt nach Linie II-II
der Abb. ι mit Anordnung einer Kippvorrichtung für den Wagenaufbau,
Abb. 3 eine Seitenansicht auf die Kippvorrichtung nach Abb. 2.
Das Fahrgestell des Ackerwagens besteht aus einem Langrohrträger i, auf dem die
Querholme 2, vorteilhaft aus Holz, mittels Schellen 3, die um den Rohrträger ι greifen,
befestigt sind. Die Schellen 3 werden am einfachsten
mit den Enden durch Holzschrauben mit den Querholmen 2 verschraubt.
An den Enden des Rohrträgers 1 oder auch an anderen Stellen werden Ouerstücke 4
aufgeschweißt, die über das Rohr 1 nach beiden Seiten vorragen und hier mit Gewindebohrungen
versehen sind, durch die Gewindebolzen 5 schraubbar sind, deren Enden
in die beiden Querholme 2a an den Enden
des Rohrträgers 1 einfassen. Hierdurch wird ein Kippen der Querholme 2 mit dem auf
ihnen unmittelbar befestigten Wagenaufbau 6 vermieden. Man kann aber auch beliebig
andere bekannte Sicherungen, z. B. Kipphebel, Steckbolzen o. dgl., zur Sicherung
gegen ein Kippen des Wagenaufbaus vorsehen.
In der Mitte des Fahrzeuges werden unter dem Wagenaufbau 6 zwei U-Schienen 7 quer
zur Längsachse befestigt (Abb. 2 und 3), die zusammen eine Führungsschiene bilden, in
die der Kopf 8 eines Wagenhebers 9 von der Seite her eingeführt werden kann. Man kann
diese Führungsschiene aber auch auf andere bekannte Weise herstellen. Unterhalb der
U-Schienen 7 sind an dem Rohrträger 1 beidseitig in angeschweißten Lappen 10 an Bolzen
11 kippbare Halteorgane 12 angeordnet,
in die der Fuß 13 des Wagenhebers 9 einschiebbar ist, der durch einen Splint 14 in
dem Halteorgan 12 festgehalten werden kann. Der Wagenheber 9 kann auf beiden Seiten
des Langrohrträgers 1 in die Führung 7 und eines der Halteorgane 12 eingeschoben werden
und in diesen dauernd verbleiben, so daß er in diesem Fall neben den Feststellbolzen 5
eine Sicherung gegen Kippen des Wagenaufbaus darstellt. Durch diese Anordnung kann man als Kippantrieb einen gewöhnlichen
billigen Wagenheber verwenden, der sowieso zum Auswechseln der Gummiräder vorhanden
sein muß.
Soll der Wagenaufbau 6 nach der einen oder anderen Seite' gekippt werden, dann
führt man ihn in die entsprechenden Führungen links oder rechts des Rohrträgers 1 ein.
-löst sodann die Kippsicherungen 5 am Vorder- und Hinterende des Trägers 1 und betätigt
mittels der einsteckbaren Handhabe 15 den Heber 9, so daß die Querholme 2 mit
dem Wagenaufbau 6 um den Rohrträger 1 kippen, womit das Entladen des Wagens erleichtert
wird. Wenn auch die Kippwinkel des Aufbaues 6 (Abb. 2) durch die niedrige Ladehöhe begrenzt sind, so genügen sie doch
in allen praktischen Fällen,
Claims (3)
1. Ackerwagen mit einem in Längsrichtung durchlaufenden Rohrträger -als
Fahrgestell, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenaufbau mit den Querholmen (2)
unmittelbar kippbar auf dem Rohrträger (1) angeordnet ist, z. B. mittels
Schellen (3) o. dgl., die um den Träger (1) greifen, so daß eine niedrige
Ladehöhe erreicht wird.
2. Ackerwagen nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß am Langrohrträger (1) Aufnahmeteile (12) für den
Fuß (13) eines Wagenhebers (9) angeordnet sind, dessen Kopf (8) in eine unter
dem Wagenaufbau angeordnete Führungsschiene (7) einfassen kann.
3. Ackerwagen nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der kippbare
Wagenaufbau auf dem Rohrträger (1) feststellbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938L0095710 DE688894C (de) | 1938-09-30 | 1938-09-30 | Ackerwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938L0095710 DE688894C (de) | 1938-09-30 | 1938-09-30 | Ackerwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688894C true DE688894C (de) | 1940-04-26 |
Family
ID=7288159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938L0095710 Expired DE688894C (de) | 1938-09-30 | 1938-09-30 | Ackerwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688894C (de) |
-
1938
- 1938-09-30 DE DE1938L0095710 patent/DE688894C/de not_active Expired
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